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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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am 5. Mai 2017
Auch dieses Vinylalbum hat einen sehr guten Klang. Sehr gut gefallen mir die Songs Cry Of Achilles, Lover und Piece Is Broken. Sehr empfehlenswert für alle Alter Bridge und Vinylfans.
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TOP 500 REZENSENTam 27. September 2013
... nimmt AB da. In den USA mit dem Debüt gut gestartet, fliegen sie in ihrer Heimat inzwischen fast schon etwas unter dem Radar, während sie in Europa dafür immer populärer werden. Andere Bands würden bei so einem Trend schnell ein paar Melodic Rock Songs einstreuen, versuchen in Soundtracks zu kommen oder in Werbespots. Nicht aber AB. Schon ihre ersten drei Alben hatten die Tendenz immer härter und immer düsterer zu werden, „Fortress“ setzt das kompromisslos fort. Von ihren Alternative / Grunge Wurzeln sind AB inzwischen Lichtjahre entfernt. Die Band hatte ja schon angekündigt, dass das neue Album anders wird. Zum Teil stimmt das auch, „Fortress“ ist hart und metallisch, melodisch und trotzdem mit zum Teil sehr komplexen Songwriting versehen. Progressive Elemente werden sehr gekonnt eingestreut. Andererseits aber bleibt genug klassischer AB Sound, um Fans nicht zu viel Veränderung zuzumuten.

CRY OF ACHILLES ist ein Opener, zu dem man sich erst einmal trauen muss. Er beginnt akustisch mit Flamenco(!) Gitarren, und entwickelt sich dann aber schnell in ein wahres Gitarrenunwetter, um dann im Chorus herrlich hymnisch zu werden.

ADDICTED TO PAIN war ja schon veröffentlicht. Der Song ist sehr gerade aus, voller Energie, ein schöner schneller Rocksong, der verdeutlicht wie weit sich AB inzwischen vom Sound ihrer Ursprungsband entfernt haben und der zeigt, was für ein guter Sänger Myles Kennedy ist. Ich schreibe das nur, falls es noch Fans gibt, die sich immer noch gegen diese Einsicht wehren ;-)

BLEED IT DRY halt den Adrenalinpegel auf Maximum, der Song wird ganz klar von den Riffs und Soli von Tremonti dominiert. Besonders die Solos im Mittelteil sind brilliant.

LOVER gibt dann zum ersten Mal etwas Luft zum Durchatmen. Sehr ruhig und sehr bluesig, in manchen Momenten auch etwas psychedelisch. Ein Ballade wie sie bis jetzt im Handbuch von Alter Bridge noch nicht vorkam.

THE UNINVITED lädt zum Referenzenraten ein. Eine hatte die Band ja schon vorab selber verraten, ein Gitarrenriff ist an Tool’s „Schism“ angelehnt. Was hier aber noch deutlicher durschimmert sind die seeligen Led Zeppelin, und zwar ‚No Quarter‘. Und dann gibt es natürlich bei der Gitarrenarbeit noch einen guten Schuss Metallica. Trotzdem ein spannender Song!

PEACE IS BROKEN hällt die beste Melodie des Album bereit, sehr melodisch und wie fürs Stadion gemacht.

CALM THE FIRE erweitert das musikalische Spektrum von Alter Bridge und ist vielleicht ein Fingerzeig, wohin die musikalische Entwicklung noch so gehen kann. Der Song ist sehr verspielt, ein wenig progrock-mäßig und erinnert – natürlich – sehr an Muse. Nur als Vorwarnung, wer bei Muse zurückzuckt könnte hier etwas negativ überrascht werden. Für mich ein absolutes Highlight, zeigt der Song doch, dass sich Alter Bridge nicht mit dem Statusquo zufrieden geben sondern noch Entwicklung zulassen. Der Song beginnt ruhig und endet in einem wahnsinnig guten Refrain.

WATERS RISING halt eine kleine Überraschung bereit, Tremonti greift zum Mikro, den Mut hatte er sich ja bereits durch sein Soloalbum geholt. Tremonti und Kennedy wechseln sind ab, was dem Song neben den tollen Riffs noch eine Extraportion Dynamik gibt.

FARTHER THAN THE SUN ist vielleicht einer der typischten Alter Bridge Songs, gesunde Härte, klarer Verse-Refrain-Aufbau. Erinnert ein wenig an ‚Rise today‘, nur eine Spur härter und aggressiver.

CRY A RIVER ist Metal pur, ähnlich wie ADDICTED TO PAIN.

ALL ENDS WELL ist „die“ Ballade des Album, falls es AB nochmals in die Charts schaffen sollten, dann mit diesem Song, der wie gemacht ist fürs Melodic Rock Radio. Im Gesamtkontext ist das allerdings einer der schwächeren Songs auf dem Album, weder musikalisch noch textlich sticht er hervor. „Nur“ ein guter Song, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

FORTRESS lässt dann den vorhergehenden Song schnell wieder vergessen. FORTRESS ist komplex und 8 Minuten lang werden alle musikalischen Register gezogen. Was hier an der Gitarre passiert, sollte sich jeder mal gönnen, der sich für dieses Instrument interessiert. An manchen Momentan fühle ich mich sehr positiv an Mastodon erinnert. Ähnlich wie CALM THE FIRE zeigt FORTRESS das enorme Potential, dass noch in Alter Bridge schlummert.

Fazit: ich bin ja oft zu schnell begeistert von einem Album, das ist mir oft schon selber aufgefallen. Trotzdem, ich denke hier das bis dato beste AB Album vor mir zu haben. Wo andere Bands über die Jahre softer werden, eher in die musikalische Mitte ziehen, geben AB mächtig Gas. Ihre Melodieverliebtheit bleibt (PEACE IS BROKEN, ALL ENDS WELL), auch „klassische“ harte AB Songs sind vertreten (FARTHER THAN THE SUN), auf der anderen Seite werden die Metalanteile deutlich höher (ADDICTED TO PAIN, CRY A RIVER) und es werden ganz neue progressive Elemente (FORTRESS, CALM THE FIRE) in den trotzdem stimmigen Gesamtsound eingeflochten. So darf es weiter gehen …

PS. Die ersten 16 Rezensionen alle mit 5 Sternen. Gut zu sehen, dann stehe ich doch nicht so alleine mit der sehr guten Einschätzung da stehe ;-)
1111 Kommentare| 61 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. September 2013
Ich hatte fast ein bisschen Angst vor der neuen CD! Ich liebe AB III, habe sie über 2 Jahre hoch und runter gehört und erst später angefangen, mich in Blackbird und das Debutalbum reinzuhören. Mittlerweile liebe ich sie alle. Aber ich war echt nervös, ob meine Erwartungen zu hoch wären, wenn das neue Album kommt.
Es kam.
Ich hörte in jedes Lied rein und dachte "S*** - das ist aber fieses Heavy-Metal!" Obwohl ich "Addicted to Pain" vom ersten Ton an suuuper klasse fand.
Dann habe ich die CD ins Auto gepackt und auf einer langen Fahrt, alleine und sehr, sehr laut gehört. Alle Lieder von A bis Z durchgehört. Und da war es klar:
Das ist kein Schalalie. Das ist nix zum hören und mitgrölen. Das sind epische Kunstwerke. Hinter jeder Note kommt eine ungeahnte Wendung. Die Refrains sind nicht absehbar - aber so, so, gut!

Je öfter ich das Album höre, desto weniger kann ich mich für ein Lieblingsstück entscheiden! Alle sind unglaublich. Und zu jedem Lied gehören die melodiösen Töne genau so dazu, wie die harten Riffs. Der Bassist hat mal ordentlich was zu tun bekommen, auf der Scheibe!

Fazit: Super!
Ich liebe Alter Bridge und freue mich mächtig auf das Konzert :-)))
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am 27. September 2013
Meine Vor-Rezensenten haben bereits alles geschrieben: AB haben sich mit "Fortress" selbst übertroffen!
Die Produktion ist ultimativ fett, die Songs sind ein gutes Stück härter und teilweise progressiver als auf allen Vorgängern, ohne ihre für AB so typische homogene Struktur zu verlieren.
Ich habe noch nie ein Album zuvor gehört, welches mich von Anfang an derart begeisterte, und welches nach dem mittlerweile zwanzigsten Durchlauf noch weiter "wächst".
Tremonti ist das aktuell wohl kreativste Riff-Monster des gesamten Rock-Universums.
Meine persönlichen Faves, sofern man dies hier überhaupt so sagen kann: "Bleed it dry": Maximal heavy, aggressiv und düster. "The uninvited": Knallhart, progressiv und abermals düster. "Waters rising": Unglaublich spannend und emotional, Kennedy & Tremonti ergänzen sich gesanglich perfekt! Dann ist da noch der würdige "Blackbird"-Nachfolger "Fortress".
...und alle anderen Songs selbstredend ebenso. Wenn überhaupt ein Song weniger heraus sticht, so ist es die dennoch starke Ballade "All ends well".
Gratulation und vielen Dank für mein persönliches Highlight 2013.

Nachtrag:
Wer hier auch nur einen Song vorwärts skipt, ist selbst daran schuld: Jedes Stück entwickelt eine schier unerträgliche Spannung. Die einzelnen Tracks sind gespickt mit unendlich vielen Details, welche sich immer wieder bis zum Song-Ende brutal ins musikalische Hirn einbrennen!
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am 6. Oktober 2013
Was hab ich mich auf diese CD gefreut und ich wurde nicht enttäuscht!!!!!!! Von vorne nach hinten einfach nur super genial.

Zu meinen Lieblingen zählen Water's Rising, Tremonti sollte öfters mal die Leadvocals übernehmen, er hat eine tolle Stimme und All Ends Well.

Freu mich schon wie verrückt auf das Konzert im November!!!!!

Weiter so Jungs!!!!!!!!! Und lasst Euch nicht so viel Zeit für Album Nr. 5!!!!
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am 30. September 2013
Was will man noch sagen, nach all diesen fantastisch geschriebenen Rezensionen und dem Sternefeuerwerk? Es bleibt eigentlich nichts übrig außer, dass die Scheibe bei mir im Auto rauf und runter läuft!!!

Wie schon die Vorredner muss ich sagen, dass AB wirklich sehr viel Mut und Eigenständigkeit an den Tag legen. Weg vom Rock Mainstream, den CREED mit dem letzten (und gescheitertem) Album "Full Circle" bedienen wollte. Bin unendlich froh, dass es eben kein copy_paste wegwerf Album geworden ist, sondern etwas, dass ganz der Leidenschaft der Musiker entsprungen ist!

PS: ich hoffe sehr, dass Tremonti, MArshall und Phillips NIE WIEDER ein Album mit Scott Stapp machen unter dem MARKENNAMEN Creed...
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am 15. Oktober 2013
Ich bin langjähriger Creed- und Alter Bridge- Fan. Ich besitze alle Alben dieser Band.
Dieses hier ist etwas besonderes:

Es schafft als erstes Album die echte Verschmelzung der Wurzeln mit den neuen Einflüssen, welche vor allem Myles Kennedy mit in die Band gebracht hat.

War One Day Remains (mein pers. Favorit) noch sehr "Creedlastig", ließ man bei Blackbird songweise ein Mischung aus altem (z.B. Before Tomorrow Comes, Watch over you) und neuem (z.B. Blackbird) abwechseln. ABIII war dann ein Album, welches überwiegend einen neuen Stil vermitteln sollte, was meiner Meinung nach nicht gelang und ein relativ langweiliges Album nach dem Motto "nichts halbes nichts ganzes" darstellte. Für mich ein Tiefpunkt.

Ergo bin ich etwas pessimistisch an "Fortress" ran gegangen.
Jedoch wurde ich sehr positiv überrascht. Man bekommt das Gefühl, die Band schafft es zum ersten Mal, ihre Wurzeln mit der aktuellen Entwicklung INNERHALB der Songs zu einem großen Ganzen zu vermischen!

Das Ergebnis ist großartig! Ich kann nur jedem empfehlen sich auf diese Klangreise einzulassen!
4 Sterne nur, weil ich der Meinung bin, dass das Debüt-Album einfach bisher nicht zu toppen ist!
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am 9. Oktober 2013
Fette Riffs, wuchtig, grandiose Rythmusarbeit, klasse Gesang - Alter Bridge sind wieder da, und liefern das totale Brett. Melodiös und hart, mit gerade der richtigen Portion Technik, tolle Songs. Mark Tremonti ist ein super Lead-Gitarrist, seine Genialität steckt aber in seinen kreativen Riffs und der Rythmusarbeit - kompromissloser Groove ohne Ende.

Das Album wird auch nach mehreren Durchläufen nicht langweillig und fängt dann erst an sich immer mehr zu entwickeln.
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am 30. November 2013
Und genau das macht sie so besonders! Man sucht hier nicht den Erfolg, man sucht seine Fans. Und gerade solche sympatischen Leute wie Myles oder Mark tragen ihre Werke im Herzen, so wie ihr neustes Werk "Fortress". Mein Herz machte einen Salto, als ich vom neuen Album hörte. "One day Remains" und "Blackbird" liefen rauf und runter, bedingt durch die Vorfreude. Und selbst "AB III", welches ich jetzt nicht so berauschend fand, konnte seinen Weg in den Rekorder finden.

Das Album hat einige Überraschung parat, wie z.b. den Opener "Cry of Achilles", der mit Stilvoller Akkustikgitarre beginnt und im Rockstil endet. Einige Songs sind typisch AB, einfach Songs, die man von ihnen erwartet, die man hören will, die man sich gewünscht hat.

Teils ist das Album härter als seine Vorgänger. Mark durfte u.a. zum Mikro greifen und das sollte er auch in Zukunft öfters tun.

Man könnte jetzt kritisieren, dass es "nur" 12 Songs auf dem Album gibt. Aber das ist heutzutage normal und ich gehe einfach mal davon aus, dass noch einige Alben folgen werden. ;)

Hier gibt es ausnahmsweise mal kein "Für die, die die alten Alben lieben kaufverbot. Für die, die nix gegen Mainstream haben, kaufen." Nein, es gibt eine klare Kaufempfehlung!
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am 8. Oktober 2013
...der Trend zeigt eindeutig aufwärts. Nachdem das Vorgängeralbum "AB III" zwar ordentlich, aber keine wirkliche Offenbarung für mich war, legen Alter Bridge mit "Fortress" wieder ein saustarkes Album hin. Es gibt viel zu entdecken, so z.B. Anleihen von Maidens "Wasted Years" beim "Song Cry a River", eine megastarke Ballade "Lover", die sich vor keiner Vorgängerballade der Band verstecken muß und einen richtig gut singenden Mark Tremonti bei Waters Rising. Ich habe das Album jetzt mehrfach über Kopfhörer genossen und viele Songs gewinnen beim mehrmaligen Hören hinzu - gute Beispiele sind hier "Bleed it Dry" und "The Uninvited", die mir zunächst nicht so zusagten. Es gibt klare Parallelitäten in Sachen Durchzug und Härte zu Tremontis Soloalbum, das man damit eigentlich als Brückenwerk zwischen "AB III" und "Fortress" bezeichnen kann. Wenn ich doch so viel gutes über "Fortress" schreibe, warum dann keine 5 Sterne? Nun, für mich bleibt "Blackbird" das Referenzwerk der Band - es gefällt mir einfach noch eine Spur besser. Zumal im Vergleich der beiden Titelsongs der ältere für mich deutlich die Nase vorne hat. Ich freue mich auf das Konzert Anfang November und bin sicher, dass die neuen Songs live sehr gut funktionieren werden.
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