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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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4,1 von 5 Sternen
Verdi: Il Trovatore
Format: Audio CD|Ändern
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am 23. Juli 2012
Cristina Deutekom und Jan Derksen, die vergessene Hollaendischen Stars der Oper. Die singen hier mit Glutvollen Stimmen und Emotionen die Trovatore. Es geht direkt vom Herz zu Herz und macht ganz deutlich warum diese Oper von Verdi so geliebt ist von Millionen Menschen in der Welt.
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TOP 1000 REZENSENTam 28. April 2015
Der Tonträgermarkt weist wahrlich keinen Mangel an "Troubadour"-Einspielungen auf, und es gibt sogar darunter einige, die Sonderklassen-Rang beanspruchen können. Aber ich finde, daß neben Renato Cellinis (RCA) legendärer Produktion von 1952 mit einem traumhaften Sängerquartett (Milanov/Barbieri/Björling/Warren) und Karajans (EMI) Aufzeichnung von 1956, an der u.a. Maria Callas und Giuseppe di Stefano mitwirkten, die hier vorliegende Londoner Aufnahme von 1970 auch heute noch erste Wahl ist. Sie wurde im Gegensatz zu den vorher genannten Einspielungen in Stereo produziert, und das ist natürlich bei einer solch farbenreichen Partitur wie Verdis "Trovatore" ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
Wenn auch Cellini, wie oben bereits erwähnt, insgesamt über die besten Sänger verfügt, so muß man der Aufnahme von Zubin Metha bescheinigen, daß sie ebenfalls eine illustre Sängerschar aufzubieten hat und außerdem die Partitur ohne jede Kürzung zum Erklingen bringt. Leontyne Price singt hier bereits die Leonora zum zweiten Mal auf Platten, und gegenüber ihrer Darstellung von 1959 (RCA, unter Arturo Basile) hat sie ihre darstellerische Leistung noch einmal beträchtlich gesteigert. Gesanglich ist sie in beiden Aufnahmen in großer Form, mir scheint sogar, daß die Gesangsbögen in den großen Arien des 1. und 4. Aktes bei Metha noch ausgeformter herauskommen. Die Rolle der Zigeunerin Acuzena war Fiorenza Cossotto wie auf den Leib geschrieben, ihre Atemreserven sind wahrhaft staunenswert, und Kraft und Glanz ihrer wunderbaren Mezzo-Stimme kann man gar nicht genug rühmen. Der damals junge Plácido Domingo verfügt über eine schöne, biegsame Tenorstimme, und wenn er auch nicht Björlings Strahlkraft in der Stretta aufbieten kann, so hat er hier doch eine Sternstunde gehabt. Nicht ganz so erfreulich scheint mir der Graf Luna von Sherrill Milnes, er singt zwar tonschön und sorgfältig, kann aber darstellerisch an Leonard Warren (bei Cellini) nicht heranreichen. Die übrigen Rollen sind angemessen besetzt, wobei ich dem Ferrando des Bonaldo Giaiotti noch ein Extralob spenden möchte. Er singt die oft etwas vernachlässigte Rolle mit Sorgfalt und klangreinem Ton. Der Ambrosian Opera Chorus (Chorleitung: John McCarthy) ist eine Spitzenformation, großartig besetzt in allen Lagen, und das New Philharmonia Orchestra London war zum Zeitpunkt der Aufnahme in bester Form und hat keine Mühe, die Orchester der anderen genannten Produktionen klar zu übertrumpfen.
Der indische Dirigent Zubin Mehta hat die Partitur sorgfältig studiert und erfreut durch seine zurückhaltende, werkgetreue Gestaltung. Er nimmt der Oper einiges von ihrer plakativen Wirkung, dafür hört man in seiner Version Feinheiten und Nuancen, die man in diesem schlagkräftigen, plakativen Werk gar nicht vermutet hätte.
Die Klangtechnik ist gut, aber nicht überragend, der Rauschpegel ist relativ gering. Schade, daß das an sich ordentliche Textbuch keine deutsche Übersetzung des Libretto enthält. Ansonsten gibt es nichts zu bemängeln. Die Aufnahme sollte Eingang in jede gute Operndiskothek finden.
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am 13. September 2013
Angeblich von Caruso stammt das Bonmot, Verdis Troubadour sei ganz leicht zu besetzen - man brauche nur die vier besten Sänger der Welt. Selten ist man diesem Ideal so nahe gekommen wie in dieser Aufnahme von 1969:

Leontyne Price war seit Ende der 50er Jahre für fast 20 Jahre die weltweit führende Sängerin der Leonora, hat sie nicht umsonst dreimal aufgenommen. Ihre unendlich reiche, bronzene Stimme mit mühelosen Höhe und der apart hauchigen Tiefe war ein ideales Instrument für die großen Frauenrollen Verdis. Ihre Leonora ist von einer ganz natürlichen, unpathetischen Tragik. Neben Maria Callas - die die Rolle technisch noch brillanter gesungen hatte - ist Price für mich bis heute die maßstabsetzende Leonora geblieben.

Der blutjunge Placido Domingo singt einen hinreißenden Manrico - überzeugend als jugendlicher Liebhaber wie als verhinderter Held. Es ist faszinierend, die ganz frische Stimme zu hören, noch ohne die später typischen Eigenheiten, aber schon mit einer ausgereiften Interpretation. War Jussi Björlings Höhe müheloser, Carlo Bergonzi männlich ernster, Franco Corelli heldischer? Vielleicht, aber Domingo zu hören ist in jeder Sekunde ein Genuss.

Der Amerikaner Sherrill Milnes steht hier ebenfalls am Anfang seiner Weltkarriere. Er gestaltet den Luna ebenfalls mit jugendlichem Überschwang, erstaunlich feiner Technik und glänzender Höhe - wie es das Stück verlangt, ist er auch stimmlich das Spiegelbild seines heimlichen Bruders.

Die vielleicht wichtigste Rolle der Oper ist die Azucena - nach der Verdi das Stück ursprünglich auch nennen wollte. Fiorenza Cossotto hatte sie schon in einer früheren Aufnahme unter Tullio Serafin gesungen, damals schon mit verzehrendem Temperament. Hier singt sie nicht weniger ausdrucksvoll, aber technisch und im Ausdruck ausgereifter und überzeugender als einzige wirklich erwachsene Hauptfigur der Oper. Auch sie setzt Maßstäbe.

Die kleine, aber wichtige Rolle des Ferrando wird von Bonaldo Giaiotti mehr als solide gestaltet.

Die Nebenrollen sind ausgezeichnet besetzt, das New Philharmonia Orchestra und der Ambrosian Opera Chorus tragen zu einer atmosphärisch dichten Aufnahme bei. Dirigent Zubin Mehta lässt den Sängern viele Freiheiten, die sie im besten Sinne nutzen - für eine unvergleichlich ausdrucksvolle Aufnahme.

Gibt es Einwände? Allenfalls gegen die Aufnahmetechnik, die nicht die Brillanz der musikalischen Leistung hat (einige übersteuerte Töne). Abgesehen davon - eine Aufnahme für die einsame Insel.
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am 3. November 2013
Diese Troubadour-Einspielung vereint sicherlich vier der damals besten Verdistimmen der Welt und herausgekommen ist eine Aufnahme, die sicherlich nicht alternativlos ist, aber bis heute ihre Gültigkeit und ihren Spitzenplatz behalten konnte.
Leontyne Price singt eine beeindruckende Leonora mit herrlichen Bögen, auch wenn sich im vierten Akt einige Ermüdungserscheinungen ihrer Stimme zeigen. Sensationell ist auch Fiorenza Cossotto, damals sicherlich die beste Azucena. Der junge Domingo geht den Manrico noch ein wenig vorsichtig aber schönstimmig an. Sherill Milnes verleiht dem Luna seinen balsamischen Bariton; bei ihm klingt der Graf fast ein wenig selbstverliebt, was dem Charakter eine interessante zusätzliche Note verleiht. Als wirkliche Luxusbesetzung ist auch noch Bonaldo Giaiotti in der Partie des Ferrando positiv zu erwähnen. Der Ambrosian Opera Chorus unterstreicht seine Weltgeltung mit einer weiteren hervorragenden Gesamtleistung. Auch das New Philharmonia Orchestra spielt unter der inspirierenden Leitung Zubin Mehtas wundervoll und leuchtet die Partitur herrlich aus, ohne auf plakative Effekthascherei hereinzufallen. Ein Troubadour, den man haben sollte.
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am 12. November 2013
Ein wirklich großartiger, packender "Trovatore" mit vier wunderschönen und ausdrucksstarken Stimmen. F. Cossotto als Azucena ist hervorragend und v.a. in ihren Duetten mit Manrico sehr berührend. Während ihrer eindringlichen Szenen ist mir immer wieder eine (wohlige) Gänsehaut über den Rücken gelaufen. L. Price mit ihrer schönen, charakteristischen, fast ein wenig "rauchigen" Stimme ist insgesamt eine wirklich überzeugende Leonora, auch wenn einige wenige Töne für meinen Geschmack etwas (zu) schrill geraten sind. P. Domingo als Manrico - herrlich! Vielleicht ist die Stretta nicht so ganz sein Element, aber ansonsten lässt seine Interpretation nichts zu wünschen übrig, er gibt den jugendlichen Helden und Liebhaber mit viel Feuer, Schmelz und Hingabe. Detto S. Milnes, der die Höhe, die strahlende Leuchtkraft und die Ausdrucksstärke mitbringt, die man für Luna braucht. Seine große Szene (Tutto e deserto ... Il balen ... Per me, ora fatale) ist zum Niederknien.
Domingo und Milnes haben nicht umsonst sehr oft miteinander gesungen, ihre Stimmen harmonieren wundervoll . Es bereitet Vergnügen, wenn sie als erbitterte Rivalen hitzig und stimmgewaltig aufeinander losgehen. In der Oper sind sie (unwissentlich) Brüder, und auch künstlerisch verbindet sie eine gewisse musikalische Verwandtschaft, was sich u.a. im Stimmausdruck zeigt. Ein Umstand, der für einige Höhepunkte dieser Aufnahme sorgt.
Ausgezeichnet auch B. Giaiotti als Ferrando sowie das Dirigat.

Hier kann ich guten Gewissens eine Kaufempfehlung abgeben.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Februar 2017
Als diese Produktion 1955 erstmals veröffentlicht wurde, war sie allein aufgrund der damals neuartigen Stereotechnik dem Käufer höchst willkommen, zumal sie mit Renata Tebaldi (Leonora), Giulietta Simionato (Acuzena), Mario del Monaco (Manrico) und Ugo Savarese (Luna) renommierte Künstler in den Hauptrollen aufzubieten hatte.
Leider halten die großen Namen nicht, was sie versprechen. Renata Tebaldi ist zwar eine wunderbare Sängerin, doch mir scheint, daß ihr die Rolle der Troubadour-Leonora nicht so sehr zu liegen scheint. Einerseits singt sie schön und ausdrucksvoll, aber die dramatische Dimension der Partie kommt längst nicht so zum Ausdruck wie beispielsweise bei Maria Callas (EMI), Zinka Milanov oder Leontyne Price (beide RCA). Das mag auch der Grund sein, warum sie diese Rolle auf der Bühne nie verkörpert hat.
Giulietta Simionato war zum Zeitpunkt der Aufnahme über ihren Zenit hinaus; sie singt zwar eine rollendeckende Azucena, doch lassen sich Verschleißerscheinungen, vor allem in den höheren Lagen, nicht vertuschen. Aufgrund ihrer überragenden Technik kann sie diese Schwäche aber gut kompensieren, so daß sie von den vier Protagonisten insgesamt die beste Leistung bringt.
Auch Ugo Savarese kann als Graf Luna nicht überzeugen. Er singt recht schön, aber eindimensional und läßt sich viele Feinheiten seiner Rolle ganz einfach entgehen und hält somit keinen Vergleich mit Leonard Warren (RCA) aus, der sämtliche Facetten der Partie mit seiner wunderbaren Baritonstimme zum Leuchten bringt.
Das größte und eigentliche Manko der Aufnahme scheint mir der Manrico von Mario del Monaco zu sein. Es ist immer wieder zu beklagen, wie sehr dieser hochbegabte Sänger hinter seinen künstlerischen Möglichkeiten zurückbleibt. So auch hier: Dramatik sucht er durch Lautstärke zu ersetzen. Schon zum ersten Ständchen paßt sein Vortrag wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge, und im weiteren Verlauf wird es nicht besser, vielmehr verschenkt er die wunderbaren Duette mit Azucena im 2. und 4. Akt, vor allem in der herrlichen Zwiesprache "Ai nostri monti ritorneremo" brüllt er Acuzena mit seiner mächtigen Stimme buchstäblich an die Wand. Man höre das wunderbare Duett dagegen in der Kombination Barbieri/Björling (RCA) oder Cossotto/Bergonzi (DGG), um des Unterschieds zwischen Wollen und Vollbringen innezuwerden. Selbst die große Bravournummer des Manrico, die Stretta des 3. Aktes, wird von Mario del Monaco regelrecht in den Sand gesetzt, wenn ihm nach gewaltiger Kraftanstrengung zum Schluß das hohe C buchstäblich in die Kehle rutscht. Schade! Wer die berühmte "Stretta" wirklich formvollendet hören möchte, der sei auf Giuseppe di Stefano (EMI) oder Jussi Björling (RCA) verwiesen, während Carlo Bergonzi in der DGG-Aufnahme unter Serafin zwar untadelig und stilrein singt, aber dem heldischen Anspruch des Stückes nicht ganz gerecht zu werden vermag.
So bleibt rein sängerisch als größter Pluspunkt der Aufnahme der Ferrando von Giorgio Tozzi zu verbuchen, der diese relativ kleine Rolle zu einem Höhepunkt der Aufnahme zu machen versteht. Seine Erzählung zu Beginn der Oper ist einer der seltenen Lichtblicke der Aufführung. Auch der Chor des Maggio Musicale Fiorentino macht seine Sache ordentlich, während das Orchestre du Théâtre de Genève nicht mehr als Mittelmaß abliefert. Der Dirigent Alberto Erede versucht mit mäßigem Erfolg, das Orchester zu temperamentvollem und genauem Spiel anzuhalten, aber es bleibt bei gutem Stadttheater-Niveau, nicht weniger, aber auch nicht mehr.
Es handelt sich hier um einen Querschnitt aus der Gesamtaufnahme, der alle wesentlichen Teile der Oper berücksichtigt. Wer sich selber ein Urteil bilden möchte, oder wer den einen oder anderen der beteiligten Künstler in diesem Werk erleben möchte, der mag hier zugreifen. Ich finde die Aufnahme angesichts der Überfülle des Angebotes sowohl klanglich als auch künstlerisch obsolet. Die Textbeilage ist in Ordnung.
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am 28. September 2013
Es ist allgemein anerkannt, dass man für Verdis "Il Trovatore" nach Möglichkeit die vier besten Verdisänger der Welt benötigt. Diese Aufnahme kommt einem Ideal sehr nahe - nirgends hört Domingo besser. Bei der vorliegenden Ausgabe der Aufnahme aus dem Jahr 1969 handelt es sich um die dritte Bearbeitung auf CD. Die bisherigen hatten deutliche Schwächen beim Klang (Übersteuerung in den Höhen) - diese sind durch das neue Remastering behoben. Man kann somit die gegenständliche Box uneingeschränkt empfehlen.
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am 29. Januar 2014
ich schreib ungerne Rezensionen, hier ist es allerdings wirklich nötig. Diese Rezension bezieht sich ausschließlich auf die Klangqualität!

Die Künstler sind ohne Frage Klasse, um so schlimmer, dass mir die Klangqualität für mein empfinden scheußlich ist. Es klingt hohl, dosig, als wenn die Aufnahme in einer riesigen, leeren Werkhalle gemacht wurde. (Wurde sie sicher nicht).
Vielleicht durch das digitale remastern. Überdies, wirkt die schlecht ausgepegelt. Laut LeiseUnterschiede sind bei Verdi zwar groß, scheinen mir aber bei anderen Einspielungen/Labels besser an das Medium angepasst
als bei diesem Produkt von Sony, dem Mercedes der Unterhaltungselektronik.

Diese CD geht umgehend zurück. Es macht keine Freude diese Diskrepanz zwischen großartigster Musik und Interpretation, und schlechte Klang. Sehr Verärgernd!
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