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am 29. Juni 2009
Jeder bekannte Künstler kommt irgendwann mit einem Crew Album um die Ecke. P. Diddy hat seine Bad Boys, Jay-Z hat seine Roc Familie, Busta seine Flipmode Squad, 50 Cent seine G-Unit und die Staublunge Ja Rule hat seine Murderers.

Nun denkt man als erstes sicherlich, da will man nochmal im Hype des Ausnahmekünstlers ein wenig Kasse machen, was ja auch gar nicht so verwerflich sein muss. Ja Rule's Spiessgesellen mit den Namen Black Child, Tah Murdah, Vita und O-1 schlagen sich erstaunlicherweise gar nicht schlecht. Der heimliche Star des Albums ist der Female MC Vita, die den düsternen Sound besonders auffrischt. Dass ist selbst Mobb Deep und N.E.R.D. nicht entgangen, die Vita ein Jahr später auf ihren Alben "In Search of" und "Infamy" featuren (Lapdance, Learning (Burn).

Außerdem ist bei diesem Album positiv zu vermelden, dass sich die Murderers dann im Laufe des Album selber nicht mehr ganz so ernst nehmen und stimmungsaufhellende Nummern wie "If you were my bitch" oder auch "We getting high tonight" zulassen.

Das textlich keine zeitlosen Klanzstücke vollbracht werden, muss einem aber auch klar sein, aber das erwartet der Käufer dieses Album sicherlich auch nicht. Als Ja Rule Fan zur Seiten seine Debüts kann man dieses Album getrost kaufen.
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am 8. September 2001
Schon das Cover dieser CD erinnert einen unwillkürlich an eine Bande von Mafiosi aus dem Chicago der 1930er Jahre - jedoch handelt es sich bei den sechs ausgesprochen zwielichtigen Gestalten um Murder Inc. Mastermind Irv Gotti, seinem primären Aushängeschild Ja Rule und den Murderers, einer Crew, die das Zeug dazu hätte, dem Wu-Tang Clan ihren Rang als kriminellste Rapper der Eastcoast abzulaufen. Das Prinzip dabei ist eindeutig: Ein anerkannter, populärer MC, in diesem Fall Ja Rule, wird als Zugpferd einer neuen Posse eingesetzt und macht die restlichen Mitglieder der Gruppe dadurch bekannt. Woran erinnert uns das noch mal? Genau, an die deutsche Westberliner Crew „MOR" und ihren Obermotz, nämlich Kool Savas! Doch genug davon, nun zum eigentlichen Album.
Nach dem Anhören des ca. zweiminütigen Intros beschleicht einen das Gefühl, dass dieses Album wohl eine unglaublich aggressive und rücksichtslose Mentalität haben muss. Und tatsächlich findet man auch fast keinen Track darauf, der nicht mit hemmungslosen „Explicit Lyrics" vollgepackt ist; die Texte sind selbst für die Verhältnisse von Gangsta-Rap außergewöhnlich hart und obszön. Allerdings bringen die Murderers gerade das ziemlich glaubwürdig rüber, denn auch Aussprache und Betonung sind von einer Härte, die den Lyrics durchaus gerecht wird. Dass Ja Rule der tighteste Rapper in dieser Clique ist, lässt sich nicht überhören, was aber nicht heißen soll, dass der Rest keine Skills besitzt. Im Gegenteil - jeder einzelne der Murderers hat seinen ganz eigenen, charakteristischen Flow, und durch die Kombination aller fünf gewinnt das Gesamtwerk deutlich an Tiefe und Abwechslungsreichtum. Obwohl ich kein besonders großer Fan von Frauen-Rap bin, muss ich zugeben, dass der frische Style des einzigen weiblichen Crew-Members diesem Album nur gut tut. Überhaupt merkt man bei jedem erneuten Hören immer mehr, wie viel Talent auch in den unbekannten Mitgliedern der Murderers steckt, und das ganze verleiht dem Longplayer einen Flair von Underground. Negativ ist mir dagegen aufgefallen, dass Ja Rule hier bei weitem nicht so melodisch rappt wie auf seinen Solo-Alben; die einzigen Tracks, in dem die für ihn typische, hörbare Leidenschaft wieder aufflammt, sind „We Murderers Baby" und „How Many Wanna" (letzterer enthält als Hook eine Stelle aus Ja Rule's großartigem Song „Let's Ride"). Aber die Verstärkung in Form von DMX macht diesen Nachteil sofort wieder wett. Dieser hat nämlich einen eigenen Solo-Track ohne die Murderers auf diesem Album abgeliefert. Was das soll? Keine Ahnung! Dafür ist der Song aber derartig düster und bedrohlich, dass man sich beinahe unter der Bettdecke verkriecht (vorausgesetzt man versteht den Text einigermaßen). Wie so viele Stücke auf diesem Album kommt auch dieser mit einem sehr reduziert gehaltenen Instrumental daher, wodurch einem jedoch der wirklich gute Rhymeflow stärker auffällt. Neben den Songs mit knochentrockenen, dreckig produzierten Beats gibt es erfreulicher Weise auch noch extrem relaxte, „G-Funk"-ähnliche wie „Get It Right" oder „We Getting High Tonight".
Für alle Fans von Ja Rule könnte man als Gesamtfazit sagen, dass das Murderers-Album von der Qualität her irgendwo zwischen „Venni Vetti Vecci" und „Rule 3:36" liegt, denn es reicht nicht an Ja's Solodebüt heran, übertrifft den Nachfolger jedoch um Längen. Eastcoast Gangsta Shit in Reinkultur!
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 27. März 2001
Eigentlich war ich vorerst einfach nur enttäuscht von diesem Album.Aber das nur,weil "Venni,Vetti,Vecci"gehört hab.Bei diesen vielen Releases der ganzen Ruff Ryders Posse kann man nicht erwarten,dass jedes Album ein Burner wird.Es gibt zwar einige Tracks,die den Hörer entschädigen,doch JaRule alleine kann die CD nicht retten.Kurz:einige wenige Höhepunkte,doch im Grossen und ganzen einfach zu Monoton.Und dazu weit entfernt vom typischen Ruff Ryders Style. Go back to your Roots Ja!!!!!
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am 20. April 2001
Wer JA RULE's Alben mag wird dieses hier lieben. Am stärksten sind die beiden Solotracks von BLACK CHILD. Man darf schon auf sein Soloalbum gespannt sein.
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am 12. September 2009
1999 feierte Ja Rule mit seinem Debüt "Venni Vetti Vecci" einen fulminanten Einstand ins Rap Game - ein neuer Star war geboren. Im Jahr darauf sollte schon das Sophomore "Rule 3:36" folgen, doch zuvor schickte Murder Inc. Boss Irv Gotti seinen Schützling zusammen mit den anderen Labelmates Vita, Black Child, Tah Murdah und 01, die die Crew The Murderers bildeten, gemeinsam ins Rennen, um den Erfolg weiter auszukosten und Ja Rule's Glanz auch auf die anderen zu übertragen. Da es mit "Venni Vetti Vecci" schon so gut geklappt hatte, wurde das Konzept der Rüpel Rapper einfach beibehalten und so kommen wir leider nicht in den Genuss großer Poesie oder lyrischer Abwechslung. Den Großteil der Platte stemmt das Quintett alleine, aber auch Gastbeiträge von DMX, Dave Bing oder Lil Mo findet man auf dem mit stolzen 25 Tracks bestückten Werk vor.

Der Beginn von "Irv Gotti Presents The Murderers" fällt mit den harten "Murderers", "Dem Niggaz", "We Don't Give A Fuck" und "Shits Get Ugly" leider recht eintönig aus. Treibende und aggressive Beats bestimmen hier das Bild, wenig melodische Elemente, einzeln sind die Songs sogar recht ordentlich, auf Dauer kann dies jedoch etwas langweilig werden. Was jedoch auffällt ist, dass die Murderers nicht nur ein Rattenschwanz für Ja Rule, der dennoch herausragt, sind, sonder auch was auf dem Kasten haben, besonders Vita kann sich als einzige Frau natürlich einen kleinen Sonderstatus sichern. "We Murderers" wäre der erste Track, der stilistisch etwas ausbricht. Es handelt sich hierbei um ein Duett von Rule und Vita, die in einer Ride-Or-Die/Bonnie-&-Clyde Manier über das emotional gehaltene Instrumental performen. Sehr gelungene Kombination und insgesamt auch einer der besten Tracks des Album. Dem folgt dann eine Reihe an Solo Stücken.

Den Anfang mach hier Vita's leider recht unspektakuläres "Vita, Vita, Vita", diese kleine Enttäuschung wird jedoch mit Ja Rule's großartigem "How Many Wanna Die" sofort wieder ausgebügelt. Wie so oft in dieser Zeit erzählt uns Rule welch harter Hund er doch ist, mit dem man besser nicht spaßen sollte. Verziert wird seine bissige Vorstellung mit einem Mix aus einer dunklen Hintergrundmelodie und einem kraftvollen, temporeichen Beat, was die Stimmung weiter anheizt. Black Child's "We Getting High Tonight" sorgt dagegen mit chilligen funky Tunes für Entspannung und eine etwas lockerere Atmosphäre, bevor Irv Gotti's erste große Entdeckung überhaupt, die Rede ist von DMX, sein Können mit "Tales From The Darkside" unter Beweis stellen darf. Wie man es vom Mann aus Yonkers kennt wird erst mal böse geknurrt und gebellt was das Zeug hält, danach wird mit dem rauen Organ über die düstere und unheimliche Produktion gerappt, ganz im Stile seiner ersten Alben, so wie man es am Liebsten von ihm hört. Auch Tah Murdah kommt nicht zu kurz, sein eigener Song heißt "Get It Right" und überzeugt ähnlich wie Black Child's Stück mit angenehmen Grooves und lockerer Stimmung.

Mit wummerndem Bass und durchgehender Fanfaren-Begleitung kommt "We Different" um die Ecke. Hier stehen Tah Murdah, Black Child und Ja Rule am Mic, alle mit dunkler Stimme ausgestattet, jedoch merkt man Rule deutlich an, dass er den besten Flow hat und daher auch verdient die wichtigste Figur dieser Platte ist. Gegen Ende von "Irv Gotti Presents The Murderers" bekommt man sogar auch noch ein paar R'n'B angehauchte Lieder geboten. Zunächst wäre da "If You Were My Bitch", das schon fast in die G-Funk Ecke gehört. Der herausragende Mann hier ist Sänger Shady, dessen Vorstellung, besonders der Refrain, den Song prägt, da fallen die Kollegen Ja Rule, Tah Murdah und Black Child kaum ins Gewicht. R'n'B Titel Nummer 2 wäre "Somebody's Gonna Die Tonight", bei dem der damals ebenfalls bei Murder Inc. gesignte, hier jedoch zu kurz gekommene Dave Bing auch mal seine Chance bekommt. Ihm steht Lil Mo zur Seite, die den Gesangspart beisteuert und gemeinsam mit Dave Bing aus diesem fröhlich groovende Stück noch mal ein kleines Highlight macht, bevor man mit dem "Holla Holla" Remix das wohl beste Stück erreicht. Der Beat blieb exakt der selbe wie beim Original, dafür rappen hier neben Ja Rule auch noch Jay-Z, Vita, Black Child, Memphis Bleek und Busta Rhymes mit und verbessern den eh schon guten Headbanger noch um ein Stück.

"Irv Gotti Presents The Murderers" ist eine durchgehend gut anzuhörende Platte geworden, lediglich die zahlreichen Skits stören den Hörgenuss etwas. Ausfälle liefern sich die Murderers keine, dafür fehlt es aber an richtigen Hits, außerdem hat man bei vielen Songs das Gefühl, dass es sich lediglich um guten, allerdings nicht herausragenden Standard handelt. Wer Ja Rule's "Venni Vetti Vecci" hat sollte sich dies als gelungene Fortsetzung nach Hause holen, ansonsten ist es ein Album, das man zwar nicht unbedingt braucht, sich jedoch sicher gut in der Sammlung macht.
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am 2. Februar 2002
Ich kann einfach nur sagen geil!!!!!!
Der Oberhammer!!!
Müsst Ihr unbedingt haben!!
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