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am 28. August 2013
Wer Kanye West nicht mag, wird ihn nach "Yeezus" hassen. Wer ihn als einen Künstler schätzt, der durch seinen konsequent durchgesetzten eigenen Stil provoziert, wird das Werk als ebenwürdigen Nachfolger seiner vorherigen Alben anerkennen.

Bereits der Opener "On Sight" macht unmissverständlich klar, worum es in dem Album geht: Kanye selbst. Zwischen dem verstörenden Sound und den knallharten Texten ist kein Platz für Kompromisse. Der Text des als Hook dienenden Samples bringt dies auf den Punkt: "He'll give us what we need/ It may not be what we want."
Nach dem eher chartsorientiert-wirkendem "Black Skinhead" und dem düster-größenwahnsinnigem "I Am A God" geht es mit dem nächsten Highlight des Albums weiter: New Slaves. Auch hier ist der Sound unbarmherzig und anklagend, genauso wie der Text, der sich mit der Thematik des Rassismus beschäftigt, ein Thema, welches seit Anbeginn von Mr. West's Karriere in regelmäßigen Abständen auftaucht. Was den unkonventionellen Charakter der Platte unterstreicht ist die Tatsache, dass man erst bei genauerem Hinhören des Songs erkennt, dass R'n'B-Überflieger Frank Ocean hier in den letzten 30 Sekunden einen Gastauftritt hat.
Auf "Hold my Liquor" treffen mit den Gästen Chief Keef und Justin Vernon (bekannt als Sänger von Bon Iver) zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und trotzdem gut zusammen funktionieren.
Die Art und Weise des Samplings in "Blood on the Leaves" und "Bound 2" ist wieder typisch Kanye und vermittelt den Eindruck ,dass er trotz all der wilden Experimente seinen Wurzeln treu bleibt. Zwar ist die Tracklist mit 10 Titeln etwas spärlich, dafür haben mir die Songs, mit Ausnahme von „Send it up“, gut gefallen.

Ein weiterer Punkt, den man an "Yeezus" nicht vernachlässigen sollte, ist das (beinahe nicht vorhandene) Cover. Als Verpackung des Tonträgers dient lediglich ein transparentes Jewelcase mit einem roten Sticker. Das minimalistische Artwork steht für das Konzept des Albums: Keine Ausschmückungen, keine Ablenkung, es zählt allein,was drin steckt.

Kanye West ist dafür bekannt, Grenzen verschmelzen zu lassen und Neuartiges zu schaffen, was ihm mit seinem neuen Album definitiv gelungen ist. In einem Interview der New York Times spricht er über seine Einflüsse für dieses Album, die von französischer Architektur bis zu Chicago's House-Musik der 80er reichen. Wie bereits zu Anfang erwähnt, wird dieses Album bei West-Kritikern für Nervenzusammenbrüche sorgen, während es Fans die Möglichkeit bietet, Kanye von einer anderen musikalischen Seite zu sehen. Ich persönlich zähle mich zu Letzterem und kann aufgrund dessen dieses Album nur wärmstens empfehlen.
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am 18. Juni 2013
Der größenwahnsinnige Yeezie hat sich wieder selbst übertroffen. Die Lyrics herrlich selbstsicher übertrieben, die Beats super, wenn auch manchmal zu hart.
Nach My Beautiful Dark Twisted Fantasy ist Yeezus etwas gänzlich anderes, neues. Leicht dunkel und düster, die Abgründe aufzeigend.
Was auch immer man erwartet - es ist absolut nicht The College Dropout oder irgendwelche nachfolgenden Alben. Ein bisschen Auto-Tune, das ist alles.
Kanye hält sich mit seinen aggressiven Raps sehr an die The Throne-Collabo mit Jay-Z. Was nicht schlecht ist.
Trotzdem wünscht man sich doch ein etwas gefühlvolles Lied à la Heard 'Em Say oder Runaway. Das fehlt leider völlig.
Außerdem mit 10 Tracks ein schwacher, aber hauptsache teurer Zeitgenosse.

Trotzdem bleibt am Ende zu sagen,
von allen Erwartungen ablassen, reinhören und Yeezus-Jünger werden.
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am 19. Februar 2014
ok, ok, ich geb's zu, als ich das Album das erste Mal gehört habe, dachte ich "was'n das für'n sch..ss" ...kann das sein?...gleich der erste Song mit total nervigem Gefiepse, der Rest erstmal auch nicht viel besser, das Meiste ziemlich hart mit verzerrten Stimmen, mit seinen Vorgängeralben nicht unbedingt zu vergleichen...gibt's doch gar nicht...muß ich gleich nochmal hören...und siehe da, beim zweiten Hören schon besser...irgendwie ging mir das Album nicht mehr aus dem Kopf, daher ein drittes Mal, ein viertes Mal gehört usw...das Teil wird tatsächlich immer besser. War es seither so: seine Alben sind relativ flott ins Ohr geflutscht, aber genau so schnell hat man sich wieder dran satt gehört bis auf'n paar Perlen vielleicht...jetzt ist es genau andersrum, beim ersten Mal noch z.T. nervig, bleibt nix groß im Ohr hängen bis auf den einen oder anderen Song, wird dann immer besser und irgendwann hört man sich dann immer das ganze Album an...ist mit 10 Liedern und 40 Minuten Laufzeit auch kein Problem.
Also Leute, das war natürlich eine rein subjektive Bewertung (wie immer eigentlich, mir gefallen die schrägen Sachen meistens eh besser), aber ich denke mal, bei dem einen oder anderen wird das Album auch erst nach mehrmaligem Hören zünden.

Viele Grüße und Glückauf
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am 16. Mai 2015
Die entahltene Musik ist der Hammer gar keine Frage, das Album ist Klasse wie alle anderen auch, aber was mir nicht so gefiel war die CD Hülle: •Nicht eingeschweißt, sprich kein großartiger Schutz •Aufkleber an der Seite schon etwas aufgerissen •und das finde ich schlimmste, einen ca. 4 cm Kratzer. Manche mögen mich wohl jetzt für pingelig halten, aber bei einem Album wofür man 15€ zahlt kann man wohl erwarten dass die Hülle dann inordnung ist. Es war auch kein gebraucht-Kauf. Im Prinzip geht es ja nur um die Musik aber ich lege auch Wert auf sowas, ich hätte nämlich für genau so gut 8€ die Download Version mir kaufen können. Naja, immerhin funktioniert die CD, und die Musik ist wie schon erwähnt der Hammer! Kaufempfehlung ist da, auch wenn nicht unbedingt für die Audio-CD Variante.
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am 19. Juni 2013
Vorweg: Ich habe mit mit Kanye West bisher nicht intensiver beschäftigt und mir die Platte hauptsächlich aufgrund einer appetitanregenden Rezension im SPIEGEL gekauft. Erstes Einlegen in den CD-Player und ich muss nach wenigen Minuten mein nebenher begonnenes Aufräumen unterbrechen. Die Musik erfordert nicht nur hören, sondern ZU-hören. Als die Platte aus war, spielte ich sie nochmal von vorne ab. Und danach gleich nochmal. Ich kann mich nicht erinnern, dass mir das schonmal passiert ist. Aus meiner Sicht ist Yeezus ein Wahnsinns-Album. Kreativ bis in die Haarspitzen; von vorne bis hinten wiederholt sich nichts. Gänsehaut wenn Nina Simone posthum die Bühne betritt. Satte Beats, die alleine schon das Anschaffen einer besseren Anlage lohnen würden. Radikal, kompromisslos und unbequem. Aber gerade deshalb musikalisch um Welten interessanter als 95% dessen, was an sonstiger Einheitssoße auf den Musikmarkt geworfen wird. Yeezus wird und will sicherlich nicht jedem gefallen. Wahrscheinlich ist es gerade deshalb so gut geworden.
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am 18. Januar 2014
Hier ist es also, das sechste Solo-Album von Mr. West. Es ist, wie Kanyes Art, sehr experimentell geworden und beinhaltet viele elektrolastige Songs und natürlich darf ein wenig Größenwahn nicht fehlen (siehe "I am a god"). Als ich das erste Mal reingehört habe, war ich erst geschockt mit dem Opener "On Sight". Jetzt bewerte ich die Songs einzeln:

1. On Sight 4,5/5
2. Black Skinhead 5/5
3. I am a god 4/5 -> Größenwahn, sowie das Geschrei an den Stellen stört mich persönlich
4. New Slaves 5/5
5. Hold My Liquor 4,5/5 -> Chief Keef stört mich ein wenig
6. I'm In It 5/5
7. Blood On The Leaves 6/5 -> Bestes Lied des Albums!
8. Guilt Trip 5/5
9. Send It Up 3/5 -> ein wenig nerviger Beat
10. Bound 2 5/5 -> Dieser Song hat lange gebraucht, mir zu gefallen, aber ein wirklicher guter Song!!

Fazit: 4,7 Sterne also eindeutige 5 Sterne. Es ist zwar nicht mit Alben wie 'The College Dropout' oder 'MBDTF', aber man sollte ein Album nie an an seinen Vorgängern messen. Kanye probiert eine neue Art aus - und es funktioniert! Hip-Hop ist ihm zu langweilig geworden, er will einfach beweisen, dass er mehr kann - und das beweist er auch mit Yeezus!

Klare Kaufempfehlung!
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am 31. Dezember 2014
Hier meine Bewertungen:

"On Sight" hat mir persönlich nicht soo gut gefallen wegen diesen "komischen" Beat deshalb nur 6/10 Punkte.

"Black Skinhead" hat mir gut gefallen wegen den "schwarzen" Beat und Kanye hat auch gut gerappt verdiente 9/10 Punkte.

"I Am A God - God" mir haben die Rap Parts gefallen aber dieses AHHHHHHH hat mir gestört. 7/10

"New Slaves" Nichts zu kritisieren einfach grandios. 10/10

"Hold my Liqour" Beat super! Autotune hat gut in diesem Lied gepasst und der Rap Part war auch gut. 10/10

"I'm In It" guter Anfang leider nicht mehr so gut weiter gemacht. 8/10

"Blood On The Leaves" das beste Lied in diesem Album! 10+/10

"Guilt Trip" Diese Hook ist einfach nur perfekt! 9/10

"Send It Up" Das schlechteste Lied. Wenn ich mir das Album anhöre überspringe ich das Lied immer. Nerviger Beat. Anfang auch nur nervig. Kanye West's kann da auch nichts mehr verbessern. 4/10

"Bound 2" Ich frage mich wieso das Lied so viele Dislikes auf YT hat. Ich hoffe nur wegen dem Video weil das Lied war einfach nur gut. 10/10
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am 9. Februar 2014
Ein einfach nur atemberaubendes Album. Ich weiß noch, wie ich nach all den Berichten und Kontroversen rund ums Album gespannt die CD einlegte. Nach dem ersten Titel dachte ich noch: "So kompromisslos wie viele sagen, ist es nicht." Mit jeden Song drehte ich die Anlage weiter auf und verstand eben jene Aussagen doch immer mehr. Das Album saugt einen dermaßen auf und man hört es automatisch komplett durch. Ich selbst würde nicht so weit gehen und es als "kompromisslos" bezeichnen. Eher ist es ungewöhnlich. Viele ungewohnte Sounds durchziehen und "unterbrechen" die Lieder. Auch sind die meisten Songs länger als die typischen 3.30 Minuten. Der "Gesamt-Sound" ist unglaublich. Provokant und aggressiv. Großartiges neues Level im Hip Hop. Mit einer guten Anlage und Lust auf Hip Hop wird man an dieser Platte sehr viel Spaß haben. Für mich ist es das erste Album von Kanye West. Wegen all den Kontroversen rund um seine Person hatte ich überhaupt kein Interesse an seiner Musik. Das ungewöhnliche Marketing-Konzept (man beachte nur die Verpackung der CD) hat mich dennoch gereizt und ich bin sehr froh über den Kauf.
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am 4. Mai 2014
Ein wichtiges Stück moderne, experimentelle Rap-Geschichte. Dieses Album öffnet neue Türen in der Welt Musik-künstlerischer Selbstverwirklichung.
Auffällig fesselnd sind Leidenschaft und Vorwärtsdrang, welche sich wie ein roter Faden durch die Tracklist ziehen.
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am 15. Juli 2013
Ich habe mir Zeit gelassen für diese Rezension, weil das Album eine ganz gehörige Zeit benötigt, um voll zum Hörer durchzudringen.
Nach nunmehr mehreren Wochen in Dauerschleife habe ich das Album verstanden: Es ist pure Emotion! Und Emtionen sind oft düster, böse, dunkel, aber auch voller Liebe, Hingabe und Kreativität.
Ich bin ein Kanye Fan der ersten Stunde und habe seine Musik bereits gehört, da war College Dropout noch nicht mal veröffentlicht.
Das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts hat Kanye maßgeblich mitgestaltet, als einer der einflussreichsten Hip Hop Größen im Business. Das zweite Jahrzehmt zeichnet sich ab, noch viel größer für ihn zu werden, denn was Kanye immer wieder und immer besser schafft, ist Grenzen zu sprengen und Genres zu mixen und zu neuen Welten zu verschränken.
Wer dieses Album hört, wird bestätigen, dass es etwas ist, was die Welt noch nicht gehört hat. Dieses Album ist so voll von Kreativität und Mut, dass es höchste Bewunderung verdient.
Ich kann sogar guten Gewissen sagen, dass Kanye bei diesem Album aus produktionstechnischer Sicht niemals so gut war und alles so perfekt aufeinander abgestimmt klang. Es ist die Quintessenz in 40 Minuten, was Kanye mehr oder weniger in all seinen Vorgängeralben gestreift hat.
Ich liebe alle Vorgängeralben auf ihre Art, auch 808's & Heartbreak, aber für dieses Album ziehen ich meinen Hut wegen der Courage und dem extrems hohen Level Kreativität und qualitativer Produktion.
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