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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
234
4,6 von 5 Sternen
Plattform: PlayStation 3|Version: Special Edition (exkl. bei Amazon.de)|Ändern
Preis:9,98 € - 249,95 €


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am 26. Oktober 2016
Sehr sehr schönes Spiel, Grafik top, Game play top

Geniales Spiel im Piraten look

Man kann viele Stunden damit verbringen die Welt zu erkunden und alle schätze zu finden
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am 28. Mai 2016
Kam schnell an gut und sicher verpackt mit einem freundlichem kleinen Brief.
Die CD ist in einem super Zustand, die mitgeliefert Codes werden noch geprüft ob sie bereits eingelöst wurden oder nicht aber das ist ja auch nicht das wichtige, da es sich rein um das Spiel beim Kauf handelte.
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am 10. Januar 2014
Ich liebe die Assassins Creed Reihe und der neue Teil ist wieder mal sehr gelungen. Was mir sehr gut gefällt ist nicht nur der "etwas" andere Werdegang des neuen Helden, sondern auch das die interessante Geschichte in der Neuzeit weiter geführt wird. Ein Muss für alle Fans.
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am 16. April 2014
Mein Sohn liebt dieses Spiel und hat schon viele Stunden damit verbracht.
(leider bleiben seine Aufgaben bei uns im Haushalt dabei das eine oder andere mal auf der Strecke).

Ich befürchte sobald es Teil 5 gibt..
werde ich wohl kaum drum herum kommen es kaufen zu müssen :-) der Bengel hat mich fest im Griff :-D
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am 15. Februar 2014
War sehr gespannt auf dieses Spiel und nun ja was soll ich....
Die Atmosphäre im Spiel ist klasse; das segeln, das kämpfen etc. alles super! !
Manko: die Story fand ich nicht gerade gut und bin etwas enttäuscht... meiner Meinung nach kein Vergleich zu AC 3, dass war ne klasse Story!
Im Endeffekt müsst ihr selbst entscheiden ob ihr es kaufen wollte.
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am 25. Juni 2017
Seit 2013 besitze ich dieses Spiel und ich spiele es immer noch.
Ich mag auch die Fluch der Karibik Filme, wahrscheinlich spiele ich es deshalb noch so lange.

Das Spiel hat eine sehr gute und lange Story.
Die Nebenaufgaben sind auch nicht wenig.
Die Steuerung ist bekannt.

Grafik ist für die PS3 sehr gut.

Hier kann man etliche Stunden verbringen, ich habe annährend 200 Stunden zugebracht.

Besonders gut ist die Möglichkeit auch mit einer App nebenbei seine Schiffe zu organisieren.

Wenn ich es nicht schon hätte würde ich es mir wieder kaufen, ich bin begeistert.
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am 12. Januar 2014
Die CD war ein gewünschtes Weihnachtsgeschenk und der Beschenkte hat sich darüber sehr gefreut.
Das Geschenk war mit Bedacht eingekauft.
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am 10. November 2013
AC4 - Das wohl am besten gelungenste Spiel seit langem!

Wäre nicht als einziger Satz gültig, daher gehe ich dabei ein wenig ins Detail. Ein Assassins Creed der feinsten Klasse! Das Spiel vereint bisherige Highlights aus der Reihe wie zB Seeschlachten, Erkunden verdammt vieler Orte, Schätze bergen, Höhlen erforschen, Dörfer und Siedlungen erforschen usw usw.

- Voll wirklichkeitsnahe Seeschlachten, die im Laufe des Spiels immer mehr an Spielspaß zunehmen, je stärker die Jackdaw wird
(Schiffe entern/plündern = definitiv für mich der meiste Suchtfaktor!)
- Absolut gelungene und glaubwürdige Darstellung des Piratenlebens
- Seewetter und Wellengang bzw die physikalische Umsetzung von Schiff/Wetter fantastisch gemacht.
- Man fühlt sich definitiv so, als wäre man wirklich dort! Ich konnte bisher nie so gut in die Rolle eintauchen, als bei AC4.
- Die Crew, das Schiff, die Lieder die gesungen werden... einfach 100% authentisch, man will gar nicht mehr runter vom Schiff nach einer Weile
- Abseits vom Schiff gibt es Unmengen zu entdecken (Schätze, Flaschenpost, Schatzkarten usw)
- Viele Missionen - von den Hauptmissionen abgesehen, gibt es eine Vielzahl Dinge, die man erledigen kann. Ob an Land oder auf hoher See.
- Edward Kenway... ein absolut glaubwürdiger Charakter, den man schnell mag und auch lieben lernt. ER wird seiner Rolle als Kapitän gerecht.
- Aufrüsten: Die Jackdaw aufrüsten macht Laune, die Ressourcen zu sammeln ebenfalls. Hier macht Sammeln echt Sinn! Man braucht Fracht und man braucht Geld.
- Die Tierwelt, die Landschaft, die Karibik... absolut toll gemacht!

- Kritik gibts, aber nur so minimal, dass man es vernachlässigen könnte. Da wäre zB, dass es bei den kleineren Inseln (NUR unkartierte!) keine Anlegestellen gibt, und man sich nur vorsichtig nähern sollte, um das Schiff nicht an Land zu setzen (Schaden an der Jackdaw), da man öfters durch die schlechte Sicht das Land übersieht (wobei die Crew hier zwar VORWARNT, aber oftmals zu spät). In dem Fall muss man etwas weiter weg "landen" und zur Insel schwimmen, was oft etwas nervig ist (die Schwimmerei)
- Das Wetter auf See ändert sich ein wenig zu schnell

Fazit: Auf alle Fälle - Kauft euch das Ding! Ihr werdet es lieben :) Jeder der AC3 gespielt hat und jetzt denkt, dass die olle Seefahrerei wieder langweilig wird, dem sei gesagt - HIER gehts viel mehr ums Piratenleben. Fühlt euch als Pirat und tragt Verantwortung über Schiff und Crew. IHR seid der Kapitän und IHR beherrscht irgendwann die AC4-Karibik! Es liegt an dir, diese kleine Welt untertan zu machen :) Erwartet keine milde Behandlung, sondern macht EURE Crew stolz und kämpft ;)
Vergiss nicht, zuviel Rum ist nicht gesund!

Am Ende noch ein Tip:
Zu Beginn hat man viele "Pflichtmissionen" auf See mit einem eher bescheiden aufgerüsteten Schiff. Wer sich anfangs schwer tut bei Seeschlachten, und oft desynchronisiert wurde/wird - Kopf hoch - Ich selbst dachte zuerst: "Ach herrje, diese Seefahrerei schon wieder. Kenn ich aus Teil 3 schon. Unfaire Gegnerschiffe, Spaßbremse..." - Aber ich wurde schnell vom Gegenteil überzeugt. Nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Vielmehr eines: Investiert das Geld und die Ressourcen, die ihr bekommt, auf JEDEN FALL so oft ihr könnt GLEICH VON BEGINN AN in euer Schiff (vorwiegend Rumpfverbessungen und schwere Kugeln) und investiert auch viel Zeit für Erkundungen, erobert so früh als möglich Forts (beginnt die leichten Forts in den nördlichen Gewässern), dann wird es immer leichter. Ich hab die Hauptstory zuanfang eher links liegen gelassen und mich eher um Aufrüsten gekümmert. Hier der Tip: Nach Beendigung von Sequenz 3 kann man schon sehr weit herumfahren (bis auf die südlichen, schwereren Gewässer). Ihr könnt in leichten und mittleren Gewässern bereits zu Beginn Sequenz 4 sehr viel unternehmen auf hoher See. Auch ist es von Vorteil Edward so schnell als möglich zu verbessern. Dann werdet ihr schnell das Gefühl haben, dass diese bedrohlich aussehende AC4-Karibik schneller EUCH gehört, als ihr denkt :) Der Suchtfaktor ist jedenfalls sehr groß!

ALSO - Sauft nicht zuviel Rum, Matrosen! Die See ruft, also an die Segel! Arrrrr :)
66 Kommentare| 56 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Seit ich zum ersten mit Altair über die Dächer von Städten gesprungen und auf riesige Gebäude geklettert bin, liebe ich die Assassin‘s Creed Reihe. Mit Ezio durch Italien gereist zu sein gehört für mich zu den schönsten Momente meiner Gamingzeiten. Die Begeisterung nahm leicht ab, als Revelations veröffentlicht wurde und sich langsam Ermüdungserscheinungen andeuteten. Als dann Assassin’s Creed III in den Startlöchern stand, konnte das Spiel an sich zwar überzeugen, jedoch war der Hauptprotagonist so sympathisch wie ein toter Fisch.
Ehrlich gesagt dachte ich, dass die Reihen sich nicht mehr fängt, doch ich habe mich geirrt. Mit Black Flag ist Ubisoft ein Meisterwerk gelungen, welches mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen hat. Zwar habe ich auch hier ein paar Kritikpunkte, doch diese wirken für mich – in Anbetracht des Gesamtwerkes – zu banal, um dem Spiel weniger als 5 Sterne zu geben.

Negatives:
Etwas störend finde ich ehrlich gesagt, dass es recht viele Schleichmissionen gibt. Abgesehen davon, dass hier oft nichts existenziell Wichtiges gesagt wird, dauern die Passagen das ein oder andere mal zu lange.

Neutrales:
Mit Edward Kenway (unser Assassine) bekommt man einen – von Anfang an – tödlichen Charakter. Somit ist der Schwierigkeitsgrad bei Kämpfen überschaubar. Aber ich persönlich bin der Meinung, dass Assassin’s Creed gar nicht durch Schwierigkeit bestechen will, sondern durch Optik und Story… und dies schafft es auch ;).

Positives:
Wenn man auf Piraten steht, kann man schon mal nichts falsch machen ;). Die Möglichkeit nach Schiffwracks zu tauchen, Hai- & Walfang zu betreiben und Seeschlachten auszutragen, lassen einen ein völlig neues Assassin’s Creed erleben, welches einen stundenlang beschäftigen kann. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Stunden ich seit Release auf See verbracht habe… ich denke, dass ich geschockt wäre ;).
Edward Kenway ist wieder ein Protagonist zum gerne haben. Mit Ecken und Kanten und seinem ganz eigenem Charme, hat er sich in mein Herz gekämpft. Mit Ezio einer der besten Charaktere der Reihe.

PS3 only:
Grafisch ist Assassin’s Creed auf einem sehr sehr hohen Niveau. Der Detailreichtum ist umwerfend. Hier hat man aus der PS3 rausgekitzelt, was man aus der PS3 rauskitzeln konnte. So eine tolle Optik kann sich nur positiv auf die Spielfreude auswirken.

FAZIT:
Wer ohnehin einen Narren an Assassin’s Creed gefressen hat, wird dieses Spiel ohnehin lieben und alle andere sollte zumindest einmal einen Blick riskieren. Schon alleine wegen der Story und dem wohl besten Ende der ganzen Reihe, lohnt es sich die Segel zu setzen und ein Shanty anzustimmen.
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Wer nicht die Geduld oder Zeit aufbringen kann bzw. möchte, die doch recht ausführliche Rezension zu lesen, hat die Gelegenheit auch gleich unten, unter "Gesamt-Fazit", weiterzulesen.

Nachtrag: Die 60 Minuten exclusives Bonus-Gameplay, ließen sich nur bis zum 31.03.2014 einlösen. Soll letztendlich heißen, das diese hier als Bonus-Edition angepriesene Version, real nur das Standardgame beinhaltet.

Nachdem ich mit Altair Kreuzzüge begleitete, mit Ezio Rom unsicher machte, und Amerikas Sezessionskrieg als Connor überlebte, mir jedoch bei keinem dieser Teile der Funke innerhalb der ersten Stunde so richtig überspringen wollte, ergab es sich, das ich diese Teile mehrmals angespielte, aber außer „Brotherhood“ keine der Folgen vollkommen beendet habe. Seitdem fristen die noch nicht abgeschlossenen Folgen der Assassins Creed Reihe, ein freudloses Dasein in meinem Regal. Nach beenden dieses Monumentalwerks befürchte ich jedoch, das ich einige unvollendete Teile, mir nochmal zu Gemüte führen werde.

Nach den ganzen guten Kritiken über Assassins Creed Black Flag, ließ ich mich dann doch hinreißen mir auch diesen Teil zuzulegen, zumal man diesen nicht mehr zum Vollpreis erwerben muß, und desweiteren zur Vollständigkeit meiner Videogamesammlung auch dieser Teil gehört.. Mit ungläubiger Begeisterung schaute ich mir die Einführung an, welche mich dann auch kurzerhand in eine Seeschlacht einbezog, welche steuerungstechnisch leicht zu meistern war, und sich mir der Vergleich zur Kino-Filmserie „Pirates of the Carribian“ geradezu aufdrängte. Nach dem ersten Landgang in Havanna, der dann Schritt für Schritt durch Tutorials begleitet wurde, und mir die Bewegungsmöglichkeiten des Hauptprotagonisten eröffneten, hatte ich selten so schnell die Steuerung, welche leicht und intuitiv zu bedienen ist, des Helden im Griff gehabt.

Es dauerte nur eine Stunde und ich war von dem Game gefangen, konnte mich mit dem Helden identifizieren und das, obwohl sich mir bis zu dem Zeitpunkt nur ein Bruchteil der Gameplaymöglichkeiten eröffneten. Das letzte Mal, wo ich einen so rasanten spielerischen Einstieg in ein Game erleben durfte, war bei „The Last of Us“. Was die Charakteridentifikation angeht, werden sich bei diesem Teil wohl die Geister scheiden. Wer keinen, oder nur einen der Vorgänger gespielt haben sollte, wird den Handlungsrahmen welcher in der Zukunft spielt, wohl nur als geschichtlich sekundäres Beiwerk sehen. Freunde der Serie werden hier jedoch schnell merken, das der schwerpunktliche Handlungsrahmen vom Kampf der Assassinen und Templer, hier im Gegensatz zu den Vorgängern eine wesentlich unbedeutendere Rolle einnimmt. Der Animus, der die geschichtliche Grundlage der Serie bildet, da man mit ihm die genetischen Erinnerungen der Vorfahren miterleben darf, wird in diesem Teil zu einem Accessoire. der nichts mehr mit den hochtechnisierten Labors der vergangenen Teile zu tun hat.

Die Grafik, darf man getrist zu dem bestem zählen, was bisher auf der PS3, neben „The Last of Us“ erschienen ist. Selbst GTA 5 zieht hier aufgrund der detailverliebten Grafik den kürzeren. Flüssig, detail- und abwechslungsreich, nur mit leichten Tearingproblemen, wird hier größter visueller Genuß geboten, insbesondere was die Darstellung des Wassers, und die verschiedenen Licht und Schatteneffekte angeht. Umgebungsgeräusche, wie aber auch die immer passende Musikuntermalung unterstreichen die gesamte Inszenierung, die sich auch in den fantastischen Zwischensequenzen keine Blöße gibt. Die verschiedenen Locations glänzen mit Authenzität. Die Umwelt ist nicht steril und leblos, sondern wird durch eine artenreich, detailliert dargestellte Fauna und Flora nie langweilig. Auch die Weitsicht, die sich am besten geniessen läßt wenn man einen der verschiedenen Aussichtspunkte erklimmt, wodurch sich gleichzeitig die Karte vervollständigt bzw. wie im Game genannt „synchronisiert“ wird, und versteckte Gadets, wie Schatztruhen, Musikstücke (Shantys), Tierreviere usw. freilegt, läßt einen das ein oder andere mal verweilen, um einfach nur die wunderschön gestaltete Umgebung mit ihrer enormen Fernsicht zu bewundern. Popups, Clippings, Einbrüche in der Framerate, wie auch andere gravierende Bugs fielen mir während der gesamten Spielzeit nur selten, vereinzelt auf. Dieses trübt jedoch nur das Spielvergnügen, wenn man zu den absoluten Pedanten gehört, zumal dieses ein Openworld Game ist, wo vereinzelte Fehler als normal anzusehen sind. Auch die deutsche Synchronisation überzeugt, indem sie nicht wie von einem Blatt abgelesen, und aus dem Kontext gerissen wirkt, sondern immer stimmig der Situation und Handlung anpaßt wurde.

Die Steuerung des Hauptprotagonisten ist intuitiv, und geht dementsprechend leicht von der Hand. Alle Bewegungsabläufe gehen nahtlos ineinander über, so das man kaum einmal gezwungenermaßen, den flüssigen Bewegungsablauf unterbrechen muß. Die Lebens bzw. Synchronitätsanzeige regeneriert sich mit der Zeit wieder von selbst, sollte man einmal während des Gefechts, oder durch einem falsch getimten Sprung, einen Teil seines Lebens verlieren. Beim virtuellem Tod, der ja asynchron zu den vergangenen Erinnerungen steht, beginnt man wieder vom letzten Speicherpunkt, die aber alle ausnahmslos fair verteilt worden sind. Gefundene Schatztruhen, besiegte Gegner, wie auch erlegte Tiere, lassen das eigene Vermögen steigen. Eine kleine Kartendarstellung am linken unterem Bildrand, gibt Auskunft über den eigenen Standort, wie auch über die in der Nähe befindliche Gadgets. Die wichtigste Funktion ist jedoch die Darstellung der Gegner auf der Karte, wodurch sich ihre Laufwege entschlüsseln lassen. Da diese als rote Pfeile dargestellt werden, kann man auch ihre Blickrichtung erkennen, welches für einen Stealthangriff von hinten sehr hilfreich ist. Eine weitere Anzeige gibt Aufschluß über Entfernung, und Richtung des zu verfolgenden Hauptziels. Die Karte läßt sich auch bildschirmfüllend anzeigen, und gibt dann über eine einschaltbare Legende Informationen über Haupt- und Nebenziele, Aussichtspunkte, wie auch viele andere optionale Nebenaufgaben und Orte. Sie zeigt jedoch nur die Gebiete differenziert an, die schon synchronisiert, also von einem Aussichtspunkt entdeckt wurden. Eine Vergößerungsfunktion steht natürlich auch zur Verfügung, wie auch die Möglichkeit duch eine Markierung sein Ziel selbst festzulegen. Im frühem Verlauf bekommt man Zugriff auf die Schnellreisefunktion, die einem dann viele Wege nicht wiederholt laufen lassen, die man schon einmal aufgesucht hat.

Das Menü gibt Auskunft über vergangene Erinnerungen, Fortschritt, Waffen-Upgrades, Inventar und Datenbank. Interessant ist auch das Herstellungsmenü, welches einige Rollenspielelemente implementiert, so das man seinen Avatar in Bereichen, wie Gesundheit, Tragfähigkeit, Kleidung usw. aufleveln kann. Natürlich hat man auch Zugriff auf alle Optionen, die während des Games verändert werden können. Die Abstergo-Herausforderungen, teilen einem Titel zu, wie z.B. Entdecker oder Goldjunge usw., wenn man gewisse Herausforderungsziele erfüllt, die dann auch in verschiedener Form belohnt werden. Abstergo ist ein fiktiver Konzern, der im Game in der Zukunft angesiedelt ist, und mit Hilfe des Animus historische Geschichtsverläufe erforscht, die er dann in seine Unterhaltungsmedien (wie z.B. Games) integrieren kann.

Das Gameplay erschöpft sich nicht nur, in der von mir schon beschrieben, einfach und intuitiven Steuerung des Hauptprotagonisten. Im Gegensatz zu den Vorgängern, nehmen hier die Stealthpassagen noch mehr Raum ein. Dieses mögen viele begrüßen, andere wiederum vielleicht nicht. Die Möglichkeit, die ganze Stadt fast nur über die Dächer zu begehen, und somit auch größeren Wachenansammlungen aus dem Wege zu gehen, wie die häufigen Versteck- und Tarnmöglichkeiten, die automatisch erfolgen sobald man sich in ein Gebüsch oder auch einen Heuhaufen begibt, bietet viele Möglichkeiten zum ausführen eines Stealthangriffes, zumal wenn die Gegner doch noch zu weit entfernt für einen solchen Angriff stehen, kann man diese mit einem Pfeifen auf sich aufmerksam machen, und in die greifbare, überraschend tödliche Falle locken kann. Die Kämpfe bei erfolgter Entdeckung, sind selbst bei einer Überzahl von Standardgegnern, meist einfach zu meistern, da sich die Angriffs- und Abwehraktionen auf das wesentliche, wie Angriff, Konter und Verteidigungsdurchbrechung beschränken, und somit auch Videogameneulinge, wie auch Gelegenheitsgamer nicht vor unlösbare Herausforderungen stellt. Auch hier wurde auf stylische Kampfanimationen wert gelegt. Gamer-Cracks werden mit diesem Kampfsystem aber eher unterfordert sein, und werden dann eher die Herausforderung in der unerkannten/getarnten Fortbewegung suchen, um ein Ziel ohne Alarm auszulösen zu erreichen, um mit einem unbemerktem Stealthkill den Gegner in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Hierbei hilft auch die aus den Vorgängern bekannte Tarnfunktion, wenn man sich zum Beispiel innerhalb einer sich fortbewegenden Menschenmenge nahezu unsichtbar für die Wachen macht, welches dann auch visuell dargestellt wird. Verschiedene Ablenkungsmanöver die man einleiten kann, wie z.B. das anheuern von Huren, die dann Wachen für sich einnehmen, lassen einen oft scharf bewachte Laufrouten unerkannt passieren. Zum fortkommen stehen zudem z.B. Fahrstühle zur Verfügung, die einen schnell aus einer Gefahrenzone herausbringen können, aber auch Ablenkungs-Items wie Rauchgranaten, die einem bei einer Flucht einen Zeitvorteil einbringen, aber auch die in der Stadt verteilten Sprengstofffässer, die sinnvoll eingesetzt, mit einer Schußwaffe zum explodieren gebracht werden können, um im Idealfall, eine ganze Gruppe von Gegnern eliminieren zu lassen.

Stadtteile die rot markiert dargestellt werden, bedürfen der besonderen Aufmerksamkeit, da sich diese in Feindeshand befinden. Sollte man sich in so einem Gebiet auf die Suche nach Gadgets machen, sollten vorher möglichst alle Gegner ausgeschaltet werden, so das man danach in Ruhe seiner Aufgabe nachgehen kann. Man kann man in vielen in der Stadt verteilten Läden, sein schwer erbeutetes Geld, in Ausrüstungsgegenstände jeglicher Art investieren. Die Stärken diese Games liegen im Gameplay hauptsächlich darin, das einem jegliche Art von Vorgehensweise zur Verfügung gestellt wird. Renne ich als Rambo durch die Stadt, und metzle alles nieder was sich als Gegner anbietet, oder bevorzuge ich doch eher die ruhigere, hinterhältige Spielweise, bei der man unerkannt bleibt, wird dem Spieler selbst überlassen, wie auch die Reihenfolge in der er seine Aufträge abarbeitet, oder sie aus welchen Gründen auch immer, nicht in Angriff nimmt. Hauptmissionsaufträge müssen natürlich erfüllt werden, da sich nur so die Geschichte weiterentwickelt. Man sollte jedoch alle Nebenmissionen, wie auch Schätze und Geheimnisse z.B. in Form von Liedertexten (Chanty`s) erfüllen, da sie das Game aufgrund der gewonnenen Spielerfahrung, wie auch des erbeuteten Geldes , den späteren Verlauf des Spieles erheblich vereinfachen können. Zudem läßt man sich natürlich auch eine Menge an Spielspaß entgehen. Alle versteckten Gadgets müssen jedoch nicht gleich zur dringlichen erfüllbaren Aufgabe gemacht werden, sondern können auch noch später, bei einer Rückkehr zu einem solchem Ort, immer noch eingesammelt werden.

Da dieses Spiel ja auch ein Piratenabenteuer ist, verbringt man natürlich auch viel Zeit auf den Weltmeeren. Auch hier wieder eine einfache, auf Basisaktionen reduzierte Steuerung, die es einem wirklich einfach macht, das Schiff zu steuern, und gleichzeitig auch Angriffsmanöver auszuführen. Auch hier wieder eine bemerkenswerte Detailverliebtheit, die sich nicht nur dadurch erschöpft, das die Darstellung des Wassers, wie auch die sehr realistisch anmutenden Wendemanöver einen Realismusgrad erreicht haben, der einen staunen läßt. Das alleine ist schon preisverdächtig, wenn einem dann aber während der Reise ein Buckelwal die Route kreuzt, und dieser mit einem Sprung aus dem Wasser, wieder in dieses hinabtaucht, schlägt das Gamerherz, zumindest bei mir, höher. Man kann sein Geld in den Ausbau seines Schiffes stecken, wie z.B. verstärkte Rümpfe zur Verteidigung, oder schwerere Eisenkugeln, um beim Gegner mehr Schaden anzurichten. Die Kaperfahrten sind ein wesentlicher Bestandteil des Games, und machen diebischen Spaß. Mit dem Fernrohr läßt sich schon auf weite Distanz erkennen, ob es sich lohnt ein Schiff zu entern, oder nicht. Hierbei sollte man auf die Ladung, aber insbesondere das Level des Schiffes berücksichtigen, welches man kapern möchte. Umso höher der Level, umso größer die Wahrscheinlichkeit bei einem Kampf den kürzeren zu ziehen. Im Verlaufe des Games kann man noch eine eigene Handelsflotte aufbauen, die es einem dann ermöglicht gekaperte Schiffe in die eigene Flotte aufzunehmen, anstatt diese zur Reparatur des eigenen Gefährts auszuschlachten. Nach einem jedem Kampf erscheinen die möglichen Optionen, wozu man das gegnrische Schiff verwenden möchte. Mit der Handelsflotte kann man dann auf relativ einfache Weise ein bischen Geld machen, welches dann wieder investiert werden will. Auch die Möglichkeit sich einen eigenen Hafen aufzubauen, ergibt sich im späterem Verlaufe des Games.

So wie es an Land eine Menge an Tieren gibt die sich erlegen lassen (Wildschwein, Krokodil, Jaguar usw.) , um dann daraus nützliche Gegenstände herzustellen, kann man auch auf dem Meer seinem Jagdinstinkt freien Lauf lassen. Buckelwal, Schwertwal, Hammerhai, weißer Hai usw. bieten sich als Jagdsubjekte auf den „sieben Weltmeeren“ geradezu an, und da dieses ein Game ist, ohne ein schlechtes Gewissen gegenüber des realen Artensterbens haben zu müssen. Hierzu muß man nur ein Beiboot zu Wasser lassen, und schon kann der Spaß mit der Harpune beginnen. Auch dieses ist wieder sehr bedienerfreundlich gehalten, und läßt keine Fragen offen.

Gesamtfazit:

Was Ubisoft hier auf die Beine gestellt hat, ist von der Grafik, die detail- und abwechslungsreicher nicht sein könnte, ein augenschmeichlerisches Wunderwerk. Man kann einen Vergleich zu „The Last of Us“ ziehen, muß bei einer Bewertung jedoch mit einbeziehen, das es sich hier um ein Open-World Game handelt. Die Locations könnten abwechslungsreicher nicht sein, sei es auf dem festem Land, oder auf der hohen See. Was die Soundkulisse, wie auch die immer stimmige Musikuntermalung angeht, gibt sich das Game auch hier keinerlei Blöße, und weiß damit die spielerische Inszenierung, wie aber auch die Darstellung der Zwischensequenzen, immer passend zu unterstreichen, ohne sich zu sehr dabei in den Vordergrund zu drängen.

Das Gameplay, wie die gesamte Steuerung ist einfach und intuitiv, so das auch Videogame-Neulinge, wie auch Gelegenheitsspieler hier selten Frustmomente erleben, sondern durch viele Erfolgserlebnisse zum weiterspielen animiert werden. Die einzige Überforderung für Gamer die noch kein Open World Game gespielt haben könnte darin bestehen, das man sich mit der Fülle der Aufgaben nicht arrangieren kann, und somit nicht weiß wo man anfangen, oder aufhören soll. Hier sollte man dann einfach nach seinem Gefühl handeln, da es in der Reihenfolge der zu lösenden/auszuführenden Aufträge und Nebenaufgaben keinen festgelegten Plan gibt, von dem Hauptziel, welches einen in der Geschichte jedoch weiterführt, mal abgesehen.

Für den erfahrenen Gamer läßt das Spiel durch seine vielfältigen Herangehensweisen, auch spielerischen Anspruch zu, zumal einige Nebenmissionen, schon ein wenig Gehirnschmalz erfordern. Wie bei Assassins Creed üblich, läßt sich fast alles erklettern, während man dann auf den Dächern fast die ganze Stadt begehen kann. Im Gegensatz zu den Vorgängern, ist hier der Stealthanteil ein wenig höher, welches mir persönlich jedoch sehr gut gefiel.

Die Kartendarstellung läßt keine Fragen offen. Alle Ziele, Aussichtspunkte usw. werden dargestellt. Vor allem jedoch auch die Gegner und ihre derzeitige Blickrichtung. Einige Orte jedoch erst, wenn man einen der noch nicht erklommenden Aussichtspunkte erreicht hat, die einem dann weitere Bereiche der Karte eröffnet, welche dann auch Ziele freilegt, die vorher nicht ersichtlich waren. Eine Vergößerungs- und Wendefunktion ist mit implementiert, wie auch eine aussagekräftige Legende. Das Menü enthält alle spielerelevanten Daten, angefangen bei der Fortschrittsanzeige, übers Inventar und die Datenbank, wie auch den Optionen usw.

Jedem, der bis jetzt noch kein Assassins Creed gespielt haben sollte, vielleicht auch beruhend auf Vorurteile gegenüber Triple A-Mainstreamtiteln, sollte hier eine Ausnahme machen, da alleine die visuelle Inszenierung, einen doch desöfteren mit offenem Mund staunen läßt. Aber auch das Gameplay weiß mit spielerischer, einfacher und intuitiver Perfektion zu überzeugen. Die verschiedenen Herangehensweisen, wie ich an ein Ziel herankomme, und in welcher Art ich dann meinen Auftrag ausführe, läßt keinen Wunsch offen. Hier wird sogar viel individuelle Kreativität gefördert, die man ja selbst heute noch den meisten Spielen abspricht. In vielen Fällen allerdings auch zu Recht.

Die Story, wie auch die Charakteridentifikation mag vielleicht nicht so ausgeprägt sein wie bei einigen der Vorgänger, dieses wird jedoch durch alle anderen Bewertungskriterien wieder ausgeglichen, da man dort in fast allen Belangen höchsten Maßstäben gerecht wird. Auch hat mich nur selten ein Spiel so schnell gefangen genommen, so das ich mich nach einer halben Stunde schon voll im Game zuhause fühlte. Dieses ist natürlich ein von mir sehr subjektiv empfundenes Urteil, glaube aber, das es vielen anderen Gamern auch so ging.

Für Fans der Serie sowieso Pflichtkauf. Für alle anderen, die mit der Vielfalt eines Openworld Games keine Schwierigkeiten haben, und Assassins Creed bisher gemieden haben, sollten spätestens hier einen Einstieg in die Seirie versuchen, da es gerade bei diesem Teil, kaum eine Rolle spielt, einen der Vorgänger gespielt haben zu müssen. Auch Fans der Filmreihe „Pirates of the Carribian“, dürften hier ihr spielerisches Glück finden, da Paralellen zu dem Film unverkennbar vorhanden sind.

Spieler, die einen linearen Spielablauf bevorzugen, oder auch einseitig auf ein Spielegenre festgelegt sind, sollten sich den Kauf überlegen, oder sich das Game einfach aus der Videothek für ein Wochenende ausleihen, da man sich hier nach einer bis zwei Stunden Spielzeit schon ein Urteil, in Form von „Kommt für mich in Frage, oder nicht“, bilden kann.

Für Videogame-Sammler, wie ich es bin, ein „MUSTHAVE“, welches in keiner gut sortierten Spielesammlung fehlen dürfte.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!
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