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am 21. April 2015
Ich habe bis auf den zweiten Teil (The Adventures of Link) wirklich jeden Teil der Zeldareihe bisher durchgespielt und kann mich getrost als sehr großer Zeldafan hier outen und gebe somit vorweg auch schon direkt meine Favoriten "A Link to the Past" und "Ocarina of Time" zum Besten, damit hier der ein oder andere eventuell einen besseren Eindruck zu meiner Rezension bekommt.

Ich habe das Spiel zwar schon im Verbund mit einem 3DS XL "A Link Between Worlds" - Bundle seit dem Release, habe aber nun mir nochmal das Spiel gekauft, weil ich nun einen new 3DS XL "Majoras Mask"-Edition besitze und mir dadurch per Datentransfer zwar das Spiel auf meinen neuen 3DS überspielt habe, jedoch habe ich nun auf meinem alten 3DS, welcher meine Freundin jetzt benutzt, das Spiel nicht mehr drauf und da wir beide sehr gerne das Spiel spielen, haben wir es hiermit nun 2 Mal... ^^
Das allein dürfte schon hier meine Begeisterung zum Besten geben können aber ich begründe hier nun doch noch meine 5 Sterne ein wenig detaillierter:

Zum eigentlichen Produkt:

The Legend of Zelda - A Link between Worlds kommt in einer normalen 3DS Spiele-Verpackung, das Cover ist wechselbar mit einem grünen Hintergrund.
Wer hier denkt, Nintendo hätte den SNES Klassiker "A Link to the Past" (ab hier nur noch aLttP) neu aufgelegt, der irrt sich hier. Das Spiel bedient sich zwar sehr stark an der Welt aus aLttP, also die Tempel sind im Prinzip genau an den selben Stellen, Kakariko, das eigene Haus, das Schloss, Friedhof, ... etc ist alles am selben Ort und die meisten Gegner sind identisch, jedoch ist die Geschichte ein ganz andere.
Yuga, ein böser Magier aus einer anderen Dimension, hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle 7 Weisen in Gemälde gefangen zu nehmen um damit das Siegel zu brechen um Ganon zu befreien. Link wird in einer netten Einleitung direkt in diesen Konflikt geschmissen und - um es grob auszudrücken und die Geschichte nicht jetzt komplett erzählen zu wollen - muss eben dies verhindern. Im Gegensatz zum direkten "Vorgänger" aLttP wird hier die Geschichte auch in kleinen Zwischensequenzen sehr schön erzählt, der 3D Effekt kommt wunderschön zur Geltung, also wirklich ein Spiel, in dem es sich lohnt, den 3D Effekt des 3DS aktiviert zu lassen!

Das Gameplay selbst ist im Vergleich zum SNES Spiel wesentlich flotter vor allem auch die Bewegungen von Link. Alles läuft sehr flüssig und ich habe keinerlei Ruckler oder sonstige Aussetzer bisher erlebt. Es gibt vieles, was man schon aus alten Spielen kennt, aber es kamen auch sehr viele neue Dinge hinzu, wie beispielsweise der 3D/2D Switch, um an Wänden entlangzulaufen. Diese Spielmechanik fügt sich wunderbar in das Spiel ein und hält einige Rätsel parat. Auch neu hinzu kam, dass wir nun keine Gegenstände wie den Hammer, Bumerang, Bogen, etc. in Dungeons finden, sondern dass wir hier bei einem Händler diese ausleihen können, später sogar gegen einen üppigen Betrag sogar kaufen können. Das fand ich wirklich toll umgesetzt, auch wenn hier einige Zeldafans da nicht mit mir übereinstimmen würden. Dafür gab es dieses Mal in Dungeons optionale Verbesserungen der Waffen und Rüstungen zu finden, die wie gesagt nicht zwingend notwendig waren, um das Spiel abzuschließen, jedoch den Kampf mit den Gegnern um einiges erleichtern, also es lohnt sich sehr, die großen Truhen in den Dungeons hinterherzujagen.
Viele Rätsel sind für Zeldakenner bekannt, einige neue Dinge kamen aber auch dazu, vor allem durch das entlanglaufen der Wände kamen hier paar ganz nette Features hinzu. Zum Sammeln gibt es auch genug (100 kleine Mai-Mai's, welche sehr nützlich sein können weil man Waffen upgraden kann), es gibt wieder ein paar nette Minispiele und die Welt wirkt sehr lebendig. Hinzu kommt eine optionale StreetPass-Anbindung, bei der man gegen andere Links kämpfen kann und sich so Medaillen und Rubine dazuverdienen kann. Hat man das Spiel erfolgreich abgeschlossen, so hat man nun auch die Möglichkeit, im Helden-Modus das Spiel zu spielen. hier stecken die Gegner wesentlich mehr ein bzw. wir erleiden wesentlich höheren Schaden, was das ganze - für fortgeschrittene Spieler - recht einfache Spiel noch mal eine ganze Ecke interessanter macht. Zum Spiel selbst sei eigentlich alles gesagt, ich möchte jedoch nochmal die wirklich tolle Geschichte dahinter loben ohne noch was dazu zu spoilern. Die Charaktere sind wirklich ansehlich, man bekommt als Fan der Reihe wirklich etwas geboten und wer die 2D-Klassiker sowieso noch aus seinen Kindheitstagen kennt, wird dieses Spiel zu sehr hoher Wahrscheinlichkeit lieben!

Und was gehört zu Zelda noch so dazu? Richtig! Die passende Musik. Zelda ist nicht Zelda ohne die wunderschönen Sounds und hier fackelt Nintendo ein Meisterwerk für einen Handhelden ab!. Viele bekannte Klassiker aus aLttP werden hier prachtvoll dargeboten in orchestralischen Klängen, die neuen Titel sind absolut stimmig und passend zur Kulisse und spätestens hier kann ich dem Spiel seine volle 5 Sterne überreichen!

Alte Zeldafans werden hier wohl sowieso nicht drum herumkommen aber auch Neulinge werden ein absolut tolles Spiel bekommen, welches schon jetzt zu einem meiner absoluten Lieblingszelda's gehört. Absolute Kaufempfehlung, wer es noch nicht hat bzw. auch gerade jetzt für Leute, die sich vielleicht jetzt erst durch den new 3DS zum ersten Mal einen 3DS zugelegt haben.
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am 10. Januar 2014
Das erste Zelda seid OoT und MM, was mich wieder richtig fesseln konnte
(Ich konnte gar nicht aufhören zu spielen, in dem Maße hat das nichtmal Twilight Princess geschafft)
Die Grafik ist wirklich toll geworden und die Geschichte, die anfangs so gradlinig verläuft nimmt gegen Ende doch noch eine Wendung.
Durch die später kaufbaren Items hat man 1. eine freiere Auswahl über die Dungeons (Die alle sehr gut gelungen sind)
und 2. eine sinnvolle Verwendung für Rubine
In den Dungeons findet man Dinge, die einem im Spiel helfen (stärkere Rüstung, möglichkeit Schwert zu verstärken) aber nicht zwingend notwendig sind.
Mit den Maiamakai (oder wie die heißen) wird der Sammler-instinkt angesprochen und man versucht sie zu finden.
Immerhin will man ja alle seine Items voll aufbessern.

Alles in Allem mein Highlight in 2013 für den 3ds , absolute Kaufempfehlung!
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am 17. August 2014
Dieses Zelda spiel versetzt mich zurück in die Zeiten des SNES. ( Die anderen Handheldzeldaspiele habe ich nicht gespielt. )
Einfach Klasse! 5 Sterne, weil man in diesem rundum gelungenem Spiel, Duelle gegen andere Spieler bestreiten kann, die man unterwegs mittels StreetPass getroffen hat. Das finde ich ist, als Zusatz, einen Stern wert.
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am 10. November 2014
Mein Favorit aus der Zelda Serie ist schon etwas älter. SNES. Aber als wir von A Link Between Worlds hörten, mussten wir es kaufen. Und wir müssen sagen: 5 Sterne, dieses Spiel war jeden Euro wert.
Wenn nicht der Sohnemann zockt und Mama zusieht, dann spielt Mama - und der Sohnemann sieht zu.
Endlich ein Zelda wie früher - Spielspaß pur und Suchtpotenzial!
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am 6. Juni 2017
Als Zelda-Zocker der ersten Stunde stehe ich den neuen Teilen ziemlich skeptisch gegenüber.
Dieses Spiel hat mich aber sehr fasziniert.
Natürlich erinnert es an The link to the Past, aber alleine nur von der Welt.
Storytechnisch ein komplett anderes Spiel.
Die Dungeons meiner Meinung nach sind sehr gelungen.
Immer mal wieder ein paar Kniffel dabei, wo man ordentlich überlegen muss.
Die schlichte Steuerung, sowie das typische Waffenarsenal ist auch gelungen.
Nur eines stört mich: Der Schwierigkeitsgrad
Bin beim Durchspielen nicht ein einziges mal gestorben, bzw. auch nur in die Nähe davon gekommen.
Abhilfe leistet der Heldenmodus, der aber erst nach einmaligem Durchspielen freigeschaltet wird.
Eine Wahl vor Spielgewinn wäre besser gewesen, es sollte sich jeder selber einschätzen können.
Für mich als Zocker der ersten Gen. natürlich sehr ärgerlich.
Es noch einmal, nur mit verstärkten Gegner durchzuspielen, macht für mich erst wieder in ein paar Jahren Sinn.
Veränderte Dungeons wie damals bei Master Quest zu OoT wären stark gewesen.
Trotzdem hatte ich sehr viel Spaß daran und würde es weiterempfehlen!
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am 22. April 2014
Bin absoluter zelda-Fan. Immer wieder aufs neue begeistert. Freue mich schon auf das nächste spiel irgendwann. Bin schon gespannt darauf
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am 6. Mai 2017
Da ich damals auf dem SNES bereits das Original gespielt hatte musste ich mir auch das hier für den 3DS holen, da ich nun mal Zelda-Fan der alten Schule bin und ich die Spiele sehr gerne mag, hab ich dieses auch mit voller Begeisterung durchgespielt mit angepasster 3DS-Grafik.
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am 19. Mai 2014
Ein Link zwischen den Welten, den Titel kann man, wie A Link to the Past, durchaus zweideutig sehen. Vorab sei noch gesagt, dass ich ALTTP erst Ende der 90er gespielt habe, da meine Zeit mit der Reihe so richtig mit Ocarina of Time begann, nachdem ich diese vorher nur kurz mit dem sehr guten Links Awakening gestreift habe. Daher habe ich im Gegensatz zu anderen Spielern kein Nostalgiegefühl, erkenne aber an, dass ALBW durchaus eine Verneigung vor ALTTP darstellt. Aber zum Spiel selber:

- Story:
Die Geschichte des Spiels spielt zu einer Zeit, als wieder einmal das Böse Hyrule bedroht, diesmal in Gestalt von Yuga, der die Weisen nach und nach in Gemälde verbannt. Nachdem dies ebenfalls mit Zelda geschehen ist, kommt man mit Link nach Lorule, einer Spiegeldimension von Hyrule, in der man die gefangenen Weisen sowie Zelda befreien muss. Wie man sieht, ist die Geschichte wie immer bei der Zelda-Reihe nicht oscarfrei, aber sie reicht aus, um motivierend durchs Spiel zu gehen. Was mir etwas in diesem Spiel fehlt, ist aber die Präsentation der Geschichte, die hier, gewollt oder nicht, kaum mit Zwischensequenzen erzählt wird. So zieht einen das Spiel in dem Bereich weniger rein, die anderen Spiele der letzten Jahre haben gezeigt, dass dies besser geht. Dies bedeutet für mich somit ein kleines Manko, das mit ein Grund ist, warum der fünfte Stern leider nicht gegeben werden kann.

- Sound / Grafik :
Zelda-typisch ist der Sound des Spiels sehr eingängig, es ist ebenfalls sehr nett, dass man in der Taverne von Kakariko in Hyrule zwei Spielmannsleute bezahlen kann, alte Themen zu spielen. Ich bin mir hierbei sehr sicher, dass sich der Sound des Spiels nahe an ALTTP anlehnt, alte Fans dürften so in einen Nostalgierausch verfallen, neue Spieler bekommen wie gewohnt gute Stimmung. Die Grafik des Spiels ist ebenfalls sehr stimmungsvoll und hebt sich gut von den Stilen der letzten Handheldtitel, abgesehen vom Remake von OoT, ab, versprüht aber auch teilweise einen netten Retrocharme im Stile der frühen und mittleren 90er-Jahre. Es läuft darüberhinaus alles flüssig, in diesem Doppelbereich macht Nintendo demnach alles richtig.

- Dungeons:
Im Bereich der Dungeons bin ich überrascht, dass Nintendo sogar noch nach all den Jahren so viele interessante zu Stande bringt. Auch und gerade das Springen in die Wand kommt hier sehr häufig zu tragen, wirkt aber nie aufgesetzt, sondern passend integriert. Egal ob so ein tiefer Eisturm oder ein Wüstenpalast, den man in zwei Dimensionen erkundet, langweilen die Dungeons nie, sie sind allerdings auch nicht übermäßig lang, was wohl auch am Itemsystem liegt, wobei dies auch dafür sorgt, dass man keine Dungeonreihenfolge hat, die man einhalten muss. Die Bosse hingegen sind abwechslungsreich, aber selten unschaffbar schwer.

- Itemsystem
Ja, das umstrittene Itemsystem von ALBW. Ich bin ein Fan der alten Schule, sprich man geht in Dungeons, findet dort wichtige Gegenstände und haut damit am Ende dem Endboss eine auf den Kopf. Hier ist es jetzt so, dass man die meisten Items gegen Rubine leihen oder später gegen einen höheren Betrag kaufen kann. Die Probleme hierbei sind nur die, dass man a) beim Ableben die Items verliert, also neu leihen muss und b) so die Dungeons etwas an Motivation verlieren, da man jetzt nur noch den Endgegnerschlüssen finden und diesen dann besiegen muss. Es fehlt also ein Schritt, z.B. kam mit in OoT ohne Pfeil und Bogen gar nicht durch den Rest des Waldtempels. Ich habe da lieber das alte System mit mehr Flair als das offenere System aus diesem Spiel. Darüberhinaus findet man auch nicht alle Items beim Händler, sondern einige eben doch in Dungeons, was die freie Wahl etwas einschränkt. Ansonsten kann man gekaufte Items bei Mama Maimai aufwerten lassen, so verschießt der Bogen dadurch drei Pfeile und beim Feuerstab wird aus dem kleinen Flammenwirbel ein großer Flammentornado. Kann man haben, ist aber nicht spielrelevant. Ach ja, es gibt auch keine Mengen mehr, also x Pfeile oder y Bomben, sondern diese werden wie alle Items und auch das Wandlaufen über die Ausdauer versorgt, die einmal erweiterbar ist. Dies hingegen gefällt mir durchaus besser als das nicht anspruchsvolle Nachkaufen von Materialien. Und natürlich gibt es auch diverse Tränke und auch Feen, die einem das Kampfhandwerk erleichtern.

Sonstiges:
Im Bereich der Nebenbeschäftigungen bietet das Spiel eine handvoll, aber sonst keine Nebenquests. Es lenkt einen also wenig von der Hauptstory ab, auch ist die Welt trotz zwei Ebenen nicht sehr groß geraten, dazu kann man per Hexenbesentaxi schnell über die verteilten Hahnenstatuen herumspringen. Man kann das Spiel demnach sehr flüssig in nicht allzulanger Zeit durchspielen, aber Spaß machts auf jeden Fall.

Somit kann ich jedem Zeldafan den Titel nur ans Herz legen, egal ob neue Spieler oder Fans des alten ALTTP. Das Itemsystem nimmt jedoch etwas Motivation heraus, was mir den Spielspaß etwas trübt.
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am 5. Juni 2017
Schnelle Entscheidungshilfe gesucht? Kurzversion mit Positiv- / Negativliste und Fazit gibt’s weiter unten im Text! :-)

Freunde der klassischen Nintendo-Spiele werden dieses hier lieben! Die Charaktere sind natürlich moderner und auf 3D angepasst aber immernoch so liebevoll gestaltet wie in den guten alten Tagen. Man bekommt hier für einen wirklich fairen Preis, da es ein Teil der Nintendo Selects Reihe ist (sucht gezielt danach), ein schönes und durchdachtes Spielerlebnis geliefert. Es ist auch kein moderner Abklatsch der bekannten Spiele oder früherer Titel, es ist vielmehr eine Fortsetzung auf der Bühne bekannter Welten, mit dem bekannten Spielprinzip. Dies wird ebenfalls deutlich wenn man sich die Leveldesigns anschaut, man erkennt sie halt einfach wieder und fühlt sich gleich „zu Hause“. Die Melodien (Original Zelda von früher!), Töne, Grafiken und Sequenzen sind passend abgestimmt und passen zur Story des Games. Ebenso ist die Steuerung und Bedienung durchdacht und funktioniert einwandfrei. Die 3D Effekte und die Tiefenwahrnehmung sind bei diesem Spiel ebenfalls mehr als gelungen!

Insgesamt bekommt man ein rundes, abwechslungsreiches Adventure-Game, mit neuen Elementen, bei dem man Link durch Hyrule und Lurule steuert. Beim Anblick der Welt und der niedlichen Grafik kommen gleich die nostalgischen Gefühle hoch und man denkt an die vielen Stunden die man vor dem SNES (A Link to the Past) verbrachte um die Welt von damals zu retten. Dies gibt einem auch gleich die Motivation die Welt von heute erneut, vor den neuen Bedrohungen, zu retten – eine gelungene Fortsetzung!

Der Schwierigkeitsgrad ist als mittelmäßig einzustufen, eine Mischung aus anspruchsvoll und locker durch marschieren. Ich denke aber das liegt an meiner Erfahrung, die ich bei Zelda-Spielen habe (seit Gameboy / SNES). Die „Psychologie“ der Rätsel ist ja doch immer recht ähnlich. Somit kann ich sagen, es kommen nur teilweise Rätsel oder Endgegner vor, die für erfahrene Gamer wirklich schwer sind. Der Anspruch ist aber soweit genug, dass auch Anfänger (die nächste Generation zockt ja auch schon ;-) ) auf ihre Kosten kommen. Das Knobeln macht Spaß und es kommt dennoch kein Frust auf. Am Ende des Tages muss wohl jeder persönlich abschätzen wie er das sieht und sich vielleicht einfach einer höheren Herausforderung in Form eines härten Schwierigkeitsgrades, mit härteren Gegnern, stellen.
Zu Beginn gibt es auch eine kurze Einweisung die alles Grundlegende erklärt aber man wird dann recht schnell auf die Welt losgelassen. Trotzdem hat man zwischendrin immer die Möglichkeit Fragen zu stellen. Finde ich gut gelöst!

Für alte Hasen bringen die neuen Elemente und Moves (in der Wand laufen) einiges an Abwechslung und erfordern ein weiteres Stück mitdenken bei der Lösung der Rätsel. Es ist auch nicht so, dass sich die Rätsel wiederholen. Jeder Tempel, jede Gemeinheit, jede Nebenhandlung, jedes Minigame hat einen eigenen und vollkommen anderen Lösungsweg und den gilt es erstmal zu finden. Dies bringt uns zu einem weiteren neuen Element. Die Waffen und Items sind zunächst erstmal nur gegen eine Gebühr entleihbar, stirbt man verliert man alles, später lassen sich die Items kaufen und mit Hilfe aus einer Nebenaufgabe (ich sage bewusst nicht was es zu tun gibt ;-) ) sogar erweitern. Im Übrigen ist es quasi unmöglich Pleite zu gehen, an jeder Ecke bekommt man Rubine, für mich persönlich etwas zu viel, da man sie nicht mehr verdienen muss.

Positiv:
- Günstiger Preis gegenüber nicht Nintendo Selects Spielen (sucht dieses Spiel bei den "Nintendo Selects" Sonderausgaben!)
- Klassiker bei dem man sich durch die bekannten Elemente gleich wohl und vertraut fühlt
- kurzweiliges Adventure-Game für viele Stunden Spielspaß
- durchdachte und spannende Story
- sehr offene Spielwelt, man kann sehr viele Aufgaben und Spiele neben den Hauptaufgaben machen und hat auch freie Wahl in welcher Reihenfolge man die Tempel abarbeiten möchte
- auch für fortgeschrittene Zelda-Spieler interessant

Negativ:
- der einfache Schwierigkeitsgrad ist wirklich sehr sehr einfach (gut für Anfänger)
- teilweise vorhersehbare Lösungen der Rätsel
- man wird mit Rubinen überschüttet, das nimmt einem den Grund Nebenspiele zu spielen und Rubine zu verdienen

Fazit:
Wer die klassischen Charaktere und Spiele von Nintendo liebt kommt hier nicht drum herum! Meine Negativ-Punkte kann man natürlich auch positiv sehen. Ich denke jeder Spieler muss für sich entscheiden wie er sie betrachtet. Für mich persönlich, als alten Hasen, ist es zwar etwas schade aber dennoch macht mir das Spiel auf Grund der Atmosphäre und der Story spaß und ein wenig fordern tut es ja auch. Für Anfänger, Kinder und Neueinsteiger ist das Game vermutlich interessanter, denn sie werden wesentlich mehr gefordert. Das Gameplay sowie die Gestaltung sind den Preis wert und man blickt nostalgisch auf die alten Titel und Zeiten zurück. Bei 20 € ist das Preis- /Leistungsverhältnis auf jeden Fall super und man macht beim Kauf dieses kurzweiligen Spiels nichts falsch!

Vielen Dank fürs Lesen. Wenn diese Rezension hilfreich war, würde ich mich über einen Klick auf [Ja] bzw. [nützlich] freuen :-)
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am 28. November 2013
Montag Abend habe ich nach 17h nahezu alles im neuen Zelda gesehen - Zeit, einen weitgehend spoilerfreien Kassensturz zu machen!

Die wichtigste Frage zu Beginn: Ist die Zelda-Serie nach den für mich schwachen DS-Spielen und "nur" guten Skyward Sword auf der Wii wieder zur Höchstform aufgelaufen? JA, ist sie! :-) Der Titel macht beinahe alles richtig, aber der Reihe nach.

Während sich der Einstieg noch typisch gestaltet, nimmt "A Link Between Worlds" bereits nach den ersten Minuten an Fahrt auf und konfrontiert den Spieler direkt in der ersten Spielstunde mit der ersten von zwei entscheidenden Neuerungen. Von Anfang an ist ein Großteil der Items bereits leihbar und dieser Umstand tut dem Gameplay unheimlich gut. Früh erhält der Spieler die Möglichkeit, neben der eigentlichen Story auch einfach für sich die Welt zu erkunden. Der Freiheitsgrad ist höher dennje und es gibt absolut genug zu tun, weicht man von der reinen Storyline ab. Zeldatypisch gibt es nebenbei Herzteile und Rubine für allerlei Spielchen und Aufgaben zu ergattern. Folgt man der Story, bekommt man die wohl besten Tempel in einem Handheldzelda geboten. Was hier an Abwechslung geboten ist, sucht auch innerhalb der Serie seinesgleichen. Absolut jeder Tempel wird mir positiv in Erinnerung bleiben, zwei Tempel würde ich von der Tiefe/Intensität zu den Top 5 aller Zeldas zählen. Die Rätsel sind absolut gelungen. Vieles basiert auf der zweiten, neuen Mechanik, sich jederzeit als eine Art "Bild" in der Wand bewegen zu können. Wirkt absolut nicht aufgesetzt, sondern bietet endlich richtig frische Rätsel, wie ich sie zuletzt ein wenig vermisst habe.

Ein weiterer, erfreulicher Punkt ist der Verzicht von großartigen Tutorials. Nintendo geht hier wirklich Back to the Roots und lässt den Spieler weitgehend einfach machen, ohne ihn ständig an der Hand zu nehmen. Entschärft wird der Schwierigkeitsgrad durch die Möglichkeit, jederzeit den Wahrsager aufzusuchen oder aber eine "Hilfsbrille" aufzusetzen, die Tipps gibt, wenn nötig. Ideales System. Zusätzlich bietet der Titel geniale Bosskämpfe, deren Schwierigkeitsgrad absolut treffend ist. Nicht zu einfach, aber mit entsprechender Vorbereitung nach dem zweiten Fehlschlag gut besiegbar. Backtracking oder nervige Aufgaben wie die Triforce Suche bei Zelda: The Wind Waker hat sich Nintendo gänzlich gespart. Von Anfang bis Ende ist der Titel schön smooth spielbar. Wie es sich auf einem Handhelden eben gehört. :-)

Grafisch ist der Titel lediglich zweckmäßig, in 3D dennoch ziemlich ansehnlich. Dazu wird der serientypische Soundtrack geboten, genial wie immer.

Final bleibt zu sagen: Hier haben wir meinen persönlichen Handheld-Titel des Jahres! Umfang, Spielbarkeit, der Grad aus Neuerungen und Serientreue - hier stimmt einfach alles. Nintendo hat es noch immer drauf. Zelda steuert wieder auf seinen Zenit zu. Viel mehr kann man von einem Zelda für unterwegs nicht erwarten.
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