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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
23
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am 16. Februar 2002
Mit dem Sänger, Songwriter und Ausnahmegitarristen Peter Green an der Spitze praktizierten Fleetwood Mac zu Beginn ihrer Karriere authentischen Blues, der sich nur wenig von den Vorlagen ihrer großen schwarzen Vorbilder aus den USA entfernte. Mit der Veröffentlichung von "Then play on", welche die letzte LP Greens mit Fleetwood Mac werden sollte, sprengten die vier Musiker im Herbst '69 die stilistischen Ketten des Blues und boten experimentierfreudige wie zugleich ausgereifte Rockmusik höchster Güte, die ihre Blueswurzeln gekonnt in einen ausdrucksstarken Sound integriert.
Die Erweiterung des musikalischen Spektrums verdankt sich nicht zuletzt der Aufnahme des damals erst 19jährigen Gitarristen Danny Kirwan in die Band, der für mehrere exzellente Kompositionen auf "Then play on" verantwortlich zeichnet. Des weiteren finden sich auf der Scheibe einige der besten Songs aus der Feder Greens, wie das gefühlvolle "Closing my Eyes" oder das phantastische "Oh Well" - ohne Frage ein echter Klassiker der innovativen Rockmusik. Bei aller Freude am experimentieren und improvisieren, wie sie sich in ausgedehnten Instrumentalpassagen zeigt, geht aber nie der musikalische Faden verloren. Die exquisite Rhythm-Section Fleetwood/McVie liefert das Fundament, auf dem sich die drei Gitarren Greens, Spencers und Kirwans entfalten können. Der Gesamtsound ist entsprechend gitarrenbetont, atmosphärisch variiert die Musik zwischen kräftigem Rock ("Rattlesnake Shake") und ruhigen, harmonischen Nummern ("Although the Sun is shining").
Bei "Then play on" handelt es sich um eine erstklassige Rockscheibe, die den Vergleich mit Klassikern der Branche wie "Electric Ladyland" oder "Led Zeppelin IV" keineswegs zu scheuen braucht. Leider wurde der Platte nie die Anerkennung zuteil, welche sie verdient hätte. Ein Umstand, der sich möglicherweise dadurch erklärt, daß sich das Blues-Publikum der frühen Tage von Fleetwood Mac mit der Stiländerung nicht so recht anfreunden konnte, während die Erfolge der Ära nach Peter Green mit einer stilistischen Hinwendung zum Pop einher gingen. Liebhaber der künstlerisch äußerst fruchtbaren Phase der Rockmusik Ende der 60er Jahre sind mit dieser Scheibe indes bestens beraten.
Volle Punktzahl für die Musik, dennoch Abzüge für das Produkt. Schuld ist die Tonqualität, welche doch sehr zu wünschen übrig läßt. Das permanente Hintergrundrauschen kann einem speziell während der ruhigeren Passagen durchaus auf die Nerven gehen. Wann nimmt sich endlich jemand der digitalen Überarbeitung dieser Aufnahmen an? Die Musik auf "Then play on" hätte es absolut verdient!
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am 16. August 2013
Zu den Platten, die ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde, gehört auf jeden Fall THEN PLAY ON, Fleetwood Mac`s Album von 1969, dem letzten mit Peter Green und dem ersten mit Danny Kirwan als zweitem Gitarristen und Sänger. Auf CD fristete THEN PLAY ON bislang aus mir unbegreiflichen Gründen ein recht trauriges Schattendasein, diese Wiederveröffentlichung war daher mehr als überfällig. Die ersten 14 Tracks entsprechen denen der originalen UK-LP von 1969, damit ist THEN PLAY ON erstmals in der UK-Konfiguration als CD erhältlich, und als Bonus gibt es die beiden Singles OH WELL - PT.1 / OH WELL - PT.2 und THE GREEN MANALISHI (WITH THE TWO PRONG CROWN) / WORLD IN HARMONY. Lange bevor Stevie Nicks und Lindsey Buckingham Ende 1974 zur Band stießen und diese zur hypererfolgreichen Mainstream-Band (nicht negativ gemeint) mutierte, gibt es auf THEN PLAY ON neben einigen von Fleetwood Mac seinerzeit gewohnten Bluesnummern auch Ausflüge in die Hardrock- und v.a. Psychedelic-Ecke, immer wieder getragen von Danny Kirwans und v.a. Peter Greens einzigartiger Arbeit an ihren elektrischen und akustischen Gitarren.

Haben Fleetwood Mac vor oder nach THEN PLAY ON jemals ein besseres, spannenderes Album veröffentlicht?
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am 18. Juli 2014
Der Sound ist UNTER ALLER SAU! Kaum Höhen, Bässe in Form von "Gebrubbel", aber NULL Brillianz, NULL Ausdruck..... Ich bin wirklich kein HiFi-Tier wie manche andere hier, und auch meine Anlage ist bestimmt im Vergleich nix Besonderes. Aber dieses "Musikerlebnis" ließ mich erstmal vermuten, meine Boxen hätten den Geist aufgegeben. Es vermiest einem wirklich den Spaß, diese CD zu hören, obwohl sie es eigentlich verdient hätte! Da pfeif ich auf "expanded" oder "remastered", wenn dabei SO viel verloren geht!
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am 22. Mai 2007
Ich habe mir diese Scheibe jetzt zugelegt, nachdem ich bislang nur die - oder eine - Vinylpressung besaß, und damit kommen wir auch schon zu der etwas ungewöhnlichen Geschichte von "Then Play On". Der vorige Rezensent hat völlig Recht: Die Originalausgabe vom September 1969 besaß 14 Tracks, und zwar ohne "Oh Well", das es zunächst nur als Single gab. Nachdem diese gut eingeschlagen hatte, entschloss man sich, den Song dem US-Release vom Dezember des selben Jahres beizufügen, ließ aber stattdessen 4 Songs fallen, nämlich "When You Say", "One Sunny Day", "Without You" und "My Dream", womit man bei 11 Songs in teilweise veränderter Reihenfolge ankam. Diese US-Version diente als Grundlage für die vorliegende CD, wobei man "My Dream" und "When You Say" wieder einbaute, ohne dass ersichtlich wird, warum man sie gerade dort einbaute, wo sie sich jetzt befinden. Es ist verständlich, dass "Fleetwood Mac"-Experten sich darüber aufregen und darüber hinaus die der modernen Technik nicht angemessene Tonqualität der CD beklagen (wobei diese bei "Bare Trees" oder "Future Games" noch um einiges schlechter ist - Stand 2007). Andererseits ist "Then Play on" ein absolutes Meisterwerk, für mich das Beste, was die personell größeren Schwankungen unterlegene Band je hervorgebracht hat. "Coming Your Way", "Rattlesnake Shake" oder "Like Crying" sind absolut unverzichtbare Stücke, die auch heute noch begeistern. Und wem tut es wirklich weh, dass sich auch "Oh Well" auf dieser Scheibe befindet? Ich muss, der Musik wegen, 5 Sterne vergeben, alles andere macht keinen Sinn!
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am 7. August 2014
Nach der Ausgabe von 2013 glaubte ich, würde 'Then Play on' die Ruhe finden, die diesem Werk bei sachlicher Bewertung schon seit der Entstehung zustünde.
Aber nein, Musikexperten, klangverwöhnte Puristen und nicht zuletzt die immerwährenden Nörgler geben keine Ruhe.
Warum können die Menschen sich nicht einfach an dem was die CD an Musik bietet erfreuen?
Diese klanglich gut überarbeitete und um weitere Titel erweiterte Ausgabe wäre ein guter Grund dafür.
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am 17. August 2013
Vorsicht bei den anderen Rezensionen!! Diese beziehen sich fast alle auf die frühere CD-Version. Die dort bemängelten Punkte wie Unvollständigkeit und andere Track-Reihenfolge sind auf dieser Neufassung behoben. Diese CD von 2013 ist "the real deal"!
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am 16. März 2015
Eine der (für mich) wichtigsten musikalischen Offenbarungen der späten 60er in der remasterten Version.... da war ich wirklich sehr gespannt! So lange musste ich darauf warten. Jetzt habe ich dieses "Dokument" doch tatsächlich in drei Versionen - Venyl (ca. 45 Jahre alt), die erste CD-Version (nur schlecht) und jetzt das hier. Es rauscht fast wie bei der ersten CD-Pressung - was soll das? Die Version von z.B. "Oh well" gibt es ja bereits schon besser... warum geht das dann nicht auch hier im Ganzen - nein, das erschließt sich meinem musikalischen Verständnis für anständige Vermarktung eines wirklich bemerkenswerten Albums nicht! Eingereiht in die Liste der wichtigsten Zeugen dieser immens wichtigen Musikepoche mit wie (wirklich nur) z.B. "Electric Ladyland" oder "Stand Up" in der remasterten Version kann diese stümperhaft (sorry) bearbeitete CD nicht mithalten - wirklich schade. Da höre ich lieber weiterhin die LP - da ist es mir vollkommen klar warum es da rauscht und knistert....! Trotzdem gebe ich noch 3 Pünktchen als musikalische Richtlinie für den Neuentdecker! Das muss!
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am 5. Juli 2005
Dies CD könnte wirklich ein Juwel sein, wenn die fehlenden 2 Originalstücke vorhanden wären und die Verantwortlichen nicht "Oh Well" dazugemischt hätten. "Oh Well" war nicht auf dem Original. Eine digitale Überarbeitung stände diesem Album gut zu Gesicht, da die CD wohl von Vinyl irgendwie übernommen wurde. Das Ganze in der Ur-Zusammenstellung wäre die Wiedergeburt eines Meilensteins der Popmusik.
Ich habe 4 Sterne gegeben, weil diese Produktion mit den oben genannten Abstrichen trotzdem eine starke CD ist.
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am 27. November 2015
Die Toningenieure, die dieses Remaster vermurkst haben, sollte man nicht mehr an solche
Klassiker lassen. Die Musik hätte 5 Sterne verdient,aber der Genuss wird durch das schlechte
Klangbild extrem getrübt.
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am 19. Februar 2015
Ich verstehe absolut nicht, warum der Sound so schlecht ist. Die soll Remastered sein? ? So wie es darauf steht? Die erste Studio, zwei Jahre zuvor hört sich wie neu eingespielt an, da muss man sich schon fragen. Sowas herauszubringen. Mein Rezension bezieht sich auf die 2013 Fassung und mein Vorredner hat nicht Recht. Ganz schlechter Sound und leichtes Rauschen im Hintergrund nervt. Dumpfer Sound.
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