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am 30. März 2014
Nyx lebt gemeinsam mit ihrer Zwilligsschwester Astraia, ihrem strengen Vater und ihrer pflichtbewussten Tante auf einem großen Anwesen. Ihr Vater hat vor der Geburt der Töchter einen Handel mit dem Lord der Dämonen abgeschlossen, dieser jedoch missglückt und eine seiner Töchter muss den tyrannischen Lord nun heiraten und ihm gehorchen. Die Wahl ist schon immer auf Nyx gefallen, sie muss den Lord an ihrem 17. Geburtstag heiraten und in sein Schloss ziehen. Doch das ist längst nicht alles, ihr Vater hat ihr schon von Kindesbeinen an eingetrichtert, sie müsse den Dämonenlord töten um ihr Volk zu befreien. Nyx möchte eine gehorsame Tochter sein aber als sie auf den Bräutigam trifft, ist sie sich bald nicht mehr so sicher auf welcher Seite sie steht.

Klingt erst einmal nach einer dieser typischen Stories, oder? Mädchen wird auserwählt, trifft auf den Fiesling der dann zum Prinzen wird und alle leben glücklich bis sie nicht gestorben sind. Tja, falsch! Dieses Märchen verläuft absolut nicht in geregelten Bahnen, hier geht alles drunter und drüber und nach oben und nach unten. Kurzum: Mich hat es völlig geflasht! Man verfällt dem Sog des Buches, nur um dann zu erfahren, dass hier irgendwie alles komplett Kopf steht. Die Handlung an sich erinnert abgeschwächt an "Die Schöne und das Biest" und war mitunter auch einer meiner Kaufgründe. Momentan bin ich ja auf der Welle der aufgepimpten Fairytales aber "Cruel Beauty" hat da nochmal eine ordentliche Schippe drauf gelegt.

"Cruel Beauty" ist eine Mischung aus Märchen, Fantasy und Dystopie. Als wäre das nicht schon genial genug, wird hier auch noch die griechische Mythologie ins Spiel gebracht. DingDingDing - Jackpot!

Nyx ist eine so untypische Protagonistin, dass sie mir einfach ans Herz gewachsen ist. Sie war mir immer, etwas das selten vorkommt, sympathisch. Sie ist die ungeliebte Tochter, sie muss nur funktionieren und gehorsam lernen, ihre kleine Schwester ist eine bessere Version ihrer selbst und sie darf sich keine Fehler erlauben. Nyx entfaltet sich erst als sie im Schloss ihres Zukünftigen angekommen ist, sie hat nichts mehr zu verlieren und zeigt daher all ihre Facetten. Ihre Reaktionen wirkten völlig authentisch, sie hat nicht dieses typische Buchcharakter Verhalten. Nyx ist keiner dieser Protagonistinnen, die sich sofort in ihre Rolle einfügen, Heldinnen werden und alles mit Leichtigkeit schaffen. Sie ist verdammt wütend, verwirrt, hoffnungslos und ihre Bitterkeit macht sie eigentlich zu einem perfekten Opfer für den Lord. Dieser ist aber so völlig anders, die beiden liefern sich hitzige Wortgefechte, sie streiten sich, sie verlieren und verlieben sich ineinander aber dennoch muss Nyx ihr Versprechen halten. Sie muss ihn töten.

Doch Nyx hat auch einen Verbündeten an ihrer Seite. Den Diener des Lords, Shade. Er ist genau wie sie am Anfang, eine Gefangene im Schloss der Dämonen. Hier baut sich eine Dreiecksgeschichte auf, die ich wieder nur als gelungen bezeichnen kann. Denn hier steckt immer viel mehr dahinter, als man eigentlich glaubt.

Der Dämonenlord, auch genannt Ignifex, ist einfach heiß. Heißer. Am heißesten. Sorry, da startet mein Fangirl Modus automatisch. Er ist einer dieser männlichen Protagonisten, die mit ihren Fehlern einfach perfekt unperfekt sind. Sein Schloss könnte man sich theoretisch auch als eine Art Unterwelt vorstellen, ich hatte ihn öfters als Hades abgespeichert. Ich habe da einfach ein Faible für, mich zieht diese Düsterkeit und auch die unumstrittene Melancholie an. Ignifex hat die "Dark Romance" Nummer drauf wie kein anderer. Er ist charmant, dann wieder abweisend und er ist auf diese verdammt unhöfliche Weise so anziehend und liebevoll, dass man ihn erst schlagen und dann küssen muss will.

Aber diese Geschichte hat noch so viel mehr zu bieten. Durch den mythologischen Anteil wird die Geschichte noch komplexer, die Autorin hat hier immer wieder Legenden und Sagen mit eingebaut. Das war einerseits sehr interessant zu lesen und andererseits hat es der Handlung noch einmal einen extra Kick gegeben. Dadurch dass das ganze Land Arcadia im ewigen Schatten liegt, da es abgegrenzt wurde, bekommt man auch diesen Hauch Dystopie hinein. Die Welt hat sich verändert, aber dennoch werden große Feste gefeiert, hübsche altmodische Kleider getragen und auf Anstand und Sitte geachtet. Und zwischen all den Ritualen wird gezaubert, Elementarmagie ausgeübt und frei praktiziert.

Mein Fazit? Merkt man es nicht? Lesen! Ihr müsst das Buch lesen. Ich hoffe, dass das Buch auch auf Deutsch übersetzt wird. Für mich als Englisch Anfängerin+ war es flüssig zu lesen und ich musste nichts nachschlagen, es ergibt sich sowieso meist alles im Kontext.

Wer "Dark Romance" Geschichten mag, Märchen schon immer mochte, eine wilde Mixtur aus Fantasy und Dystopie zu schätzen weiß und auch mal surreale Begebenheiten etwas faszinierendes abgewinnen kann, der wird dieses Buch lieben. Ich tue es jedenfalls. Mein Monatshighlight. Mein persönliches Highlight. 5/5 Rawr's!

Ich bitte darum, meine Rezensionen nicht ohne meine Einwilligung anderweitig zu veröffentlichen.
© Sarah Rawrpunx
rawrpunx.blogspot.co.at
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am 23. März 2014
Schön geschriebene Geschichte, märchenhaft und fantasievoll, eingebettet in eine Welt der griechischen Götter und Sagen.

Seit 900 Jahren wird das abgeschiedene Land Arcadia von Dämonen bedroht, seitdem der letzte Prinz des Herrschergeschlechts verschwunden ist. Seither suchen die Einwohner nach einem Mittel, den Lord der Dämonen zu besiegen.
In einem missglückten Handel hat Leonidas Triskelion, Oberhaupt der Magiergilde, eine seiner Töchter dem üblen Dämonenlord zur Frau versprochen. Seine Tochter Nyx, die Ungeliebtere der Beiden, wird seit acht Jahren darauf vorbereitet, dereinst den Dämon zu töten; es ist ihr einziger Lebenszweck und sie wird dabei voraussichtlich ihr Leben verlieren. Als dieser Tag näher kommt, besteht Nyx nur noch aus Verbitterung, verborgen unter einer Maske des Lächelns. Doch die Begegnung mit ihrem Gatten verläuft anders als geplant.

Die Story der Schönen, die den unglücklichen Verwunschenen zu retten versucht, ist altbekannt und immer wieder gern gelesen. Die Version in diesem Buch ist interessant und zu einem grossen Teil gelungen. Zu unausgewogen und zu weit, aber märchengerecht, geht mir die Selbstaufopferung des Mädchens, das selber nur Ablehnung und Desinteresse von ihrer Umgebung erhalten hat. Und sich trotzdem voller Schuldbewusstsein weiters aufopfert, ohne von ihren Verwandten je etwas zurück zu bekommen. Für Märchenliebhaber/innen empfehlenswert.
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TOP 500 REZENSENTam 13. Juni 2015
Handlung:
Die Geschichte spielt auf Arcadia, einer Insel, die vor 900 Jahren vom grausamen König der Dämonen (ironischerweise genannt "the Gentle Lord", also "der Sanfte Herr") aus der wirklichen Welt heraus gerissen wurde. Die Menschen leben nun unter einem Himmel aus Pergament, von dem ein gemaltes Bildnis der Sonne nur noch matt hinunter scheint. Und in den Schatten lauern stets die Dämonen, deren bloßer Anblick in den Wahnsinn treibt.

Wer verzweifelt genug ist, kann den "Gentle Lord" anrufen und ihm seinen Herzenswunsch vortragen, den dieser dann erfüllt - gegen einen Preis. Er lügt niemals, aber er ist ein Meister der Halbwahrheiten, und so geht solch ein Pakt eigentlich niemals gut für den Bittsteller aus...

Einer dieser Bittsteller ist der Anführer der Hermetischen Gilde, die eine komplexe Form der Magie betreibt und den König der Dämonen seit Jahrhunderten bekämpft. Aber als seine Frau keine Kinder bekommen kann und darüber vor Trauer vergeht, schließt er einen fatalen Pakt: seine Frau wird gesunde Zwillingsmädchen bekommen, aber eine davon soll an ihrem 17. Geburtstag den "Gentle Lord" heiraten und ihm den Rest ihres Lebens untertan sein.

So werden Nyx und Astraia geboren, und schon früh wird entschieden, dass Nyx die Opfergabe sein soll. Von Kindesbeinen an wird sie von ihrem Vater darauf trainiert, später einmal den Lord zu heiraten - und ihn dann zu töten, wobei sie wahrscheinlich selber sterben wird. Sie erfährt keine Liebe und keine Zuwendung, während Astraia behütet und verhätschelt wird.

Meine Meinung:
Nyx ist in meinen Augen ein wunderbar komplexer, interessanter Charakter. Sie liebt ihre Familie und sehnt sich nach deren Liebe, und zugleich gären in ihrem Herzen Hass und Eifersucht, weil sie mit ihrem Opfertod den Preis zahlen soll für den Pakt ihres Vaters. Sie kämpft jeden Tag damit, diese dunklen Gefühle in sich einzuschließen, aber es fällt ihr immer schwerer... Ich habe sehr mit Nyx mitgefühlt, denn ich konnte ihren Zorn und ihren Schmerz gut verstehen. Trotz allem Hass ist sie entschlossen, ihr eigenes Leben zu geben, um Arcadia zu retten, aber ich fand sehr realistisch, wie sie damit kämpft und dagegen hadert.

Ignifex, der Sanfte Lord, trägt natürlich ebenso das Dunkle in seinem Herzen - und so kommt es, dass Nyx sich auf merkwürdige Weise in ihm erkennt, und er sich in ihr. Ich fand die Beziehung der beiden von Anfang an einzigartig und interessant. Aber wer glaubt, dass sich nun eine kitschige Liebesgeschichte entspinnt, in der die Kraft der Liebe das Böse besiegt, der irrt sich.

Ja, es gibt durchaus eine Liebesgeschichte, die ich auch sehr berührend fand. Aber diese Liebe akzeptiert das Dunkle im jeweils Anderen!

Neben Ignifex gibt es noch Shade, seinen Diener, der tagsüber nur ein Schatten ist, aber in der Nacht wieder menschliche Gestalt annimmt. Shade ist so sanft und mitfühlend, wie es der "Sanfte Lord" nicht ist, und so fühlt sich Nyx auch mit ihm direkt verbunden. (Ich möchte noch nicht zu viel verraten, aber als jemand, der romantische Liebesdreiecke hasst, kann ich nur sagen: gebt der Geschichte eine Chance!)

Wer ist hier überhaupt der Gute und wer der Böse? Ist der Vater von Nyx zum Beispiel einer der Guten, weil er den Sanften Lord besiegen will? Kann jemand, der kaltblütig seine eigene Tochter opfert, wirklich gut sein? Ich habe Nyx Familie jedenfalls von Anfang an mehr gehasst als den König der Dämonen...

Ich fand die Geschichte immer sehr spannend, und ich konnte nie wirklich einschätzen, wie das Ganze enden würde, denn es schien einfach keine Möglichkeit zu geben, die nicht in einer Tragödie enden würde!

Den Schreibstil fand ich schlichtweg umwerfend, sehr intelligent und gekonnt. Alle Facetten der Geschichte beschreibt Rosamund Hodge packend und voll dichter Atmosphäre. Ob das nun die Liebe zwischen zwei zutiefst verwundeten Menschen mit Hass im Herzen ist, der düstere Horror, den Nyx in den abgeschlossenen Räumen des Schlosses vorfindet, oder der feine schwarze Humor, mit dem Nyx und Ignifax sich ihre Wortgefechte liefern.

Fazit:
"Cruel Beauty" beruht auf dem bekannten Märchen "Die Schöne und das Biest" und macht daraus eine unglaublich originelle Fantasygeschichte mit zwiespältigen, nicht so einfach als gut oder böse einzuordnenden Charakteren, wobei die Autorin auch noch griechich-romanische Mythologie einfließen lässt. Ich fand diese Mischung sehr gelungen!
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am 29. Mai 2015
Gefangen in einem Haus mit Beauty & the Beast

»Never doubt this: He is the worst of monsters. He is the author of all our misfortunes, and it would be the greatest blessing if he had never existed.«

Am besten hat mir gefallen, dass die Protagonistin Nyx alles andere als perfekt ist. Sie liebt ihre Familie und doch hasst sie diese. Ihr Vater hat vor Jahren einen Pakt mit dem Gentle Lord geschlossen und versprochen, eine seiner beiden Töchter ihm zur Heirat zu geben, wenn diese siebzehn ist. Er entscheidet sich für Nyx, weil sie ihm ähnlich ist, und nicht für die Schwester, die aussieht wie die bei ihrer Geburt verstorbenen Mutter.

»And I did love her; I just couldn’t stop resenting her either.«

Nyx war mir so sympathisch, weil sie durchaus erkannt hat, dass sie kein guter Mensch ist. Sie hat sich zwar nie wirklich schlecht verhalten, doch in ihrem Inneren brodelt eine Dunkelheit, die sie niemandem zeigen kann. Sie befürchtet, dass niemand sie je für das lieben kann, für was sie ist …

Ich möchte nicht allzu viel über die Welt verraten, die Rosamund Hodge hier kreiert hat, weil es so viele Aha- und Oh-Momente zerstören würde. Nur so viel sei gesagt: es war wirklich erstaunlich und wunderschön und so unglaublich spannend. Es war, als würde man mit jeder Seite ein Geschenk öffnen.

Mein einziges Problem war, dass hin und wieder zu viel erzählt wurde. Es wurde von der Autorin schlecht in die Geschichte eingewoben und oft fand man sich vor dieser Formulierung:

»It went like this: …«

Und dann wurde einfach der Abschnitt der Historie so runtergerattert, was es mir schwer gemacht hat, mich zu konzentrieren. Glücklicherweise kam dies nur viermal vor, sodass ich mal ein Auge zudrücken werde und trotzdem fünf Sterne verteilen. Der Schreibstil war nämlich top und die Handlung, wie gesagt, ebenso. (:
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am 30. März 2014
Synopsis [by Goodreads.com]

Since birth, Nyx has been betrothed to the evil ruler of her kingdom-all because of a foolish bargain struck by her father. And since birth, she has been in training to kill him.

With no choice but to fulfill her duty, Nyx resents her family for never trying to save her and hates herself for wanting to escape her fate. Still, on her seventeenth birthday, Nyx abandons everything she's ever known to marry the all-powerful, immortal Ignifex. Her plan? Seduce him, destroy his enchanted castle, and break the nine-hundred-year-old curse he put on her people.

But Ignifex is not at all what Nyx expected. The strangely charming lord beguiles her, and his castle-a shifting maze of magical rooms-enthralls her.

As Nyx searches for a way to free her homeland by uncovering Ignifex's secrets, she finds herself unwillingly drawn to him. Even if she could bring herself to love her sworn enemy, how can she refuse her duty to kill him? With time running out, Nyx must decide what is more important: the future of her kingdom, or the man she was never supposed to love.

Review

This was unexpected. Lately, I unintentionally read a lot of fairy tale retellings and although they were all somehow charming, none of them was really giving me something new to the known story [even those that tried]. Until now.

The premises chosen and the consequences for the main character Nyx, were enough to rivet me to her fate: she is chosen to wed and destroy the "Gentle Lord", the ruler of her kingdom who traps people in bargains they inevitably will lose. And pay an always devestating price. And in addition, the demons of the Lord make people crazy, if they have the misfortune to encounter one. So, it could all be the gentle hearted and high-minded heroine who goes willingly into the dark night - for it is not part of the plan that Nyx survives. And if she were like that, she would be like most other fairy tale heroines and bore me to tears. But she is not. Boy is she p******d! She resents her father for favoring her twin sister who looks like her deceased mother and never trying to save her. She resents her ever smiling sister who believes that Nyx could suceed in destroying the Lord and still survive and come back. And I loved reading about this real and relatable girl who wants to be a good person, but sometimes just doesn't find it in her. She made for a really interesting person.

And so do the people [I use the term rather loosely here] she encounters in the castle: the lines between good and bad blurr a lot and there are a lot of questions thrown into Nyx's [and the reader's] face that aren't easy to answer: does ignorance absolve one from blame? Are good intentions enough to justify every means? How long has someone to suffer to atone for sins comitted long before? And besides the unusual and complex characters, these arising questions make the story stand out for me. No fear, there is no lecturing, but instead as the secrets unravel one by one, they arise rather naturally.

Yes, the unraveling of these many secrets and the totally surprising turn of events in the end, they were another outstanding feature of "Cruel Beauty". I never saw that one coming and I liked it a lot: when things happen the way they do, I was at the same time yelling: "WHAT?!?" and nodding my head, because, yeah, how else could it be.

The feeling I got while reading this multi-layered story, reminded me a bit of Meredith Ann Pierce's "Dark Angel Trilogy". The feeling of loneliness and seclusion as if you were alone on a planet, the desperation mixed with very tiny threads of hope, the "hero" not being a hero, but still continuing the quest - and in a different way than planned. I can't describe it any better, you know if you've read it. But even if not: this is masterfully written and did totally enchant me, so I read it in one day and couldn't lay it down until the surprising end.
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am 30. August 2015
Ich habe das Buch ehrlich gesagt auch hauptsächlich wegen des schönen Covers gekauft. Aber der Inhalt ist genauso toll, wie das wunderbar gestaltete Cover. Die Verarbeitung der Geschichte von "Die Schöne und das Biest" in eine düstere Fantasy-Welt funktioniert für mich sehr gut und auch die Elemente anderer Geschichten, die sehr unauffällig einfließen, sind schön gemacht.
Auch die Sprache gefällt mir sehr und die Charaktere sind glaubwürdig.
Macht viel Spaß - kann ich empfehlen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. Februar 2014
Vor vielen Jahren hat Nyx’ Vater einen Handel mit dem Dämonenlord geschlossen, der von seiner Festung aus über ganz Arcadia herrscht. Und Nyx ist der Preis, den ihr Vater zahlen muss. Am Tag ihres 17. Geburtstags muss sie ihre Familie verlassen und sich in das Reich des dunklen Herrschers begeben, um seine Braut zu werden.

Doch Nyx ist kein wehrloses Mädchen. Sie hat einen Plan und eine Aufgabe: Jahrelang wurde sie von einem geheimen Orden von Magiern ausgebildet, um das Unmögliche zu Vollbringen: Sie soll die Geheimnisse der Festung des Dämonenlords ergründen, ihren Gatten zu Fall bringen und damit seine verhasste Herrschaft …

In Rosamund Hodges Romantasy-Roman verschmelzen Elemente der Gothic Novel, des Märchens und der griechischen Mythologie: “Cruel Beauty” ist eine Variante der alten Geschichte von der Schönen und dem Biest. Verfilmungen und Nacherzählungen dieses Märchens sind fast so zahlreich wie die Adaptionen von “Cinderella”.

Einer Autorin, die sich dieser Geschichte annimmt, muss also etwas Ungewöhnliches einfallen, um aus der Masse ähnlicher Publikationen herauszustechen. Das Besondere an Rosamund Hodges Version ist - natürlich neben der Tatsache, dass die Schöne mit der Absicht das Schloss der Bestie betritt, diese umzubringen - der Weltenbau: Hier trifft in einer Renaissance-Kulisse eine mittelalterliche Märchenwelt auf das mythische Griechenland:

Arcadia, der Ort, an dem die Geschichte spielt, entstammt der klassischen Antike, wurde aber durch einen Fluch in eine andere Welt versetzt und hat sich dort über Jahrhunderte weiterentwickelt, ohne seine Wurzeln vergessen zu haben. Die Bewohner Arcadias mögen aufwändige Ballkleider tragen, aber sie glauben immer noch an die Olympischen Götter. Und der Himmel, der sich über ihren Köpfen entspannt, ist nicht blau, sondern sandfarben mit dunklen Verästelungen und erinnert an Pergament, das man vor eine matte Lampe hält.

Die Menschen von Aracadia träumen davon, dieser Realität zu entfliehen und in die alte Welt zurückzukehren, und sie glauben, dass dafür der Dämonenlord sterben muss, der für den Fluch, der sie gefangen hält, verantwortlich sein soll. Dass dies in Wirklichkeit nicht so einfach ist und den Fluch ein Geheimnis umgibt, ist selbstverständlich.

Im Verlauf des Romans erkennt das auch Nyx. Sie versucht, das Geheimnis mehr und mehr zu ergründen, und je mehr Fortschritte sie macht, desto mehr fühlt sie sich von dem Dämonenlord angezogen. Insofern wäre auch sie eine klassische Märchenheldin - wenn sie nicht wesentlich verbitterter wäre als die strahlenden Prinzessinnen, denen man sonst begegnet. Zwar fügt sich Nyx in das Schicksal, dass andere ihr zugedacht haben, aber sie geht nicht leichten Herzens. Sie ist frustriert und enttäuscht von ihrem Vater, von dem sie glaubt, dass er sie nicht genug geliebt hat, um sie zu retten. Sie ist eifersüchtig auf ihre Zwillingsschwester, weil diese leben darf, während sie mit einer Aufgabe betraut wurde, die ihr vermutlich den Tod bringen wird. Die Ungerechtigkeit nagt an ihr, und das macht sie mitunter ungerecht. Ihre Enttäuschung und ihren Frust lässt sie ihre Umgebung spüren.

In Zeiten, in denen Märchenprinzessinnen noch immer oft sehr niedlich sind, ist Nyx eine willkommene Abwechslung. Auch ihre Begegnungen mit dem Dämonenlord, ihr langsames Kennenlernen, die Art, wie sie sich aneinander reiben und schließlich näher kommen, ist sehr glaubhaft und gefällig umgesetzt.

Trotz seiner ungewöhnlichen Facetten bietet “Cruel Beauty” Viel-Lesern allerdings leider nicht viel Neues. Die Zutaten sind zwar ungewöhnlich miteinander kombiniert, das ändert aber nichts daran, dass man das Gefühl hat, dass alles schon einmal ähnlich gelesen zu haben. So ist der Autorin eine Fairy Tale-Fantasy gelungen, die nett unterhält, aber trotz des ungewöhnlichen Settings nicht nachhaltig im Gedächtnis bleibt.

Kann man gelesen haben, muss man aber nicht. Drei von fünf Sternen, würde ich sagen.
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am 17. Mai 2016
Das Cover ist wunderschön. Die Kurzbeschreibung hört sich toll an. Die ersten Kapitel sind sehr spannend und ziehen den Leser nur so in den Bann. Leider fällt der Rest aber deutlich ab, denn die Geschichte beginnt vor sich herzudümpeln, es gibt keinen wirklichen Spannungsbogen und das Ende ist auch nicht so meins.

Aber erst mal zum Positiven. Nyx ist mal eine Protagonistin, die nicht versucht das nette Mädchen von nebenan zu spielen. Sie sagt, was sie denkt und hat auch fiese und böse Gedanken anderen Menschen gegenüber. Sie ist verbittert über ihre Situation und sieht sich nicht als Retterin der Welt, sondern als Opfer. Sie jammert aber nicht, sondern nutzt diese Situation zu ihrem Vorteil aus. Wenn sie schon in solcher Gefahr schwebt, dann kann sie ja schließlich das beste daraus machen. Und das tut sie auch. Das hat mir auch wirklich an ihr gefallen.

Die Zeit beim Dämonenkönig ist mit der Zeit aber dann doch nicht mehr so spannend. Der Tagesablauf ist immer derselbe, sie hat Streit mit dem Dämonenkönig, diskutiert mit ihm, sieht ihn dann für eine lange Zeit nicht mehr und guckt sich im Schloss um. Mir hat hier irgendwie ein Ziel gefehlt. Auch die Liebesgeschichte der beiden fand ich zwar manchmal amüsant mitzuverfolgen, da die Gespräche zwischen den beiden dann doch sehr schön zu lesen sind, jedoch war sie nicht wirklich allzu nachvollziehbar. Das Liebesdreieck darin konnte ich auch überhaupt nicht verstehen.

Zudem hat man mit der Zeit ziemlich schnell heraus, was Sache ist, sodass einige geplante Wendungen dann doch nicht mehr so überraschend auftreten wie sie sollten. Nur das Ende fand ich dann doch sehr überraschend, aber leider überhaupt nicht meins. Es hat einfach nicht zum Ton vom Buch gepasst, sodass ich das Buch dann doch eher enttäuscht zugeschlagen habe.

Insgesamt ist "Cruel Beauty" doch ein recht düsteres Buch mit einer ziemlich außergewöhnlichen Protagonistin, das durchaus seine starken Momente besitzt, jedoch nicht völlig überzeugen kann.
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am 16. Februar 2016
Betrothed to the evil ruler of her kingdom, Nyx has always known that her fate was to marry him, kill him, and free her people from his tyranny. But on her seventeenth birthday when she moves into his castle high on the kingdom's mountaintop, nothing is what she expected—particularly her charming and beguiling new husband. Nyx knows she must save her homeland at all costs, yet she can't resist the pull of her sworn enemy—who's gotten in her way by stealing her heart.

Als Die Schöne und das Biest-Fan, eines der wenigen Märchen, die ich mag, schleiche ich schon eine ganze Weile um dieses Buch hier herum. Okay, das Cover ist nicht unschuldig daran, aber im Ernst, es ist ein Traum, oder? Und es passt auch noch zu der Geschichte! (Nur die Rose selbst taucht in Cruel Beauty nicht auf, nur ein Gegenstand, der wie eine Rose geformt ist. Aber so ist zumindest noch die Verbindung zu dem Originalmärchen dar. ;-) )
Mit Cruel Beauty, das war von dem ersten Wort an Liebe. Ich habe das Buch sofort geliebt und ich habe geliebt, darin zu lesen. Genau wie Marissa Meyer hat Rosamund Hodge das Märchen genommen und es mit ihrer anderen Geschichte kombiniert. Man kann das Märchen noch immer darin erkennen, aber gleichzeitig ist es eine neue, zauberhafte Geschichte, die den Leser in eine ganz eigene Welt mitnimmt.
Cruel Beauty kommt die meiste Zeit mit nur weniger Charakteren aus. Zum einen ist da Nyx, die toughe Protagonistin. Sie wurde dazu erzogen, dass sie das Monster, das ihr Land überwacht, umbringen muss und dabei sterben wird, ihr wurde nie beigebracht, zu leben. Sie ist verzweifelt, denn mal ehrlich, wer will schon sterben? Trotzdem hat sie ihre Verantwortung immer im Blick und lässt sich nicht unterkriegen. Der zweite Charakter ist Ignifex, der Dämonenprinz, das Biest. Anders als im Disney-Film, ist er echt ein Monster und versucht gar nicht, es zu verbergen. Aber das, zusammen mir seiner immer amüsierten Art, macht ihn so spannend und undurchsichtig. Die dritte Figur, die noch vorkommt, ist Ignifex Schatten Shade, der ganz anders als sein... Meister? ist. Er versucht, wenn sein... ich nenne ihn jetzt einfach wieder Meister, also wenn sein Meister nicht hinsieht, versucht er, Nyx bei ihrer Mission zu unterstützen. Diese drei sind lange die Einzigen, die den Leser begleiten und auch wenn ich das sonst nicht so gerne habe, alles andere hätte hier einfach nicht gepasst.
Und die Liebesgeschichte. Jaaaa, die Liebesgeschichte. Das hier ist eine vom Typ Hass-Liebe. Nyx hasst Ignifex (verständlicherweise), als sie ihn nach ihrer Hochzeit zum ersten Mal sieht, sie ist ihm relativ gleichgültig. Doch nach und nach entwickelt sich da etwas zwischen den beiden, eine romantische Liebesgeschichte, die aber nicht kitschig wirkt. Schließlich ist da doch noch immer Nyx Mission! Ihre Beziehung hat die Autorin aber so hinbekommen, das man sich mit den Figuren in alle beide mitverliebt und mitfiebert und, naja, einfach mit dabei ist.
Klitzekleiner Miniminuspunkt: Das Ende. Ich bin nicht völlig zufrieden damit. Es hat irgendwie schon wieder gepasst, es war spannend, aber der Julia hat es nicht so ganz gefallen. Das ist aber persönlich und vernachlässigbar, deshalb ändert es auch nichts an meiner Wertung.

Über die Autorin:
Rosamund Hodge grew up in Los Angeles, where she spent her time reading everything she could get her hands on but especially fantasy and mythology. She is also the author of Cruel Beauty. She received a BA in English from the University of Dallas and an MSt in medieval English from Oxford. She now lives in Seattle, Washington.

Fazit
Cruel Beauty zieht vorbei und steigt direkt mit zu meinen allerliebsten Büchern auf. Ich liebe es und ich empfehle es jedem, besonders denen, die, genau wie ich, Die Schöne und das Biest lieben.
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am 3. Februar 2016
In CRUEL BEAUTY, Nyx is sacrificed as a bride to the evil demon prince Ignifex, and intends on killing him to end his reign of terror over their kingdom.

What intrigued me: Was in the mood for a swoony high fantasy romance thingy.

Very awkward writing and world building

The first thing that struck me and kind of lowered my enthusiasm for this is the insanely clumsy writing. It does read like Hodge is trying to write archaic and ancient-sounding, but isn't quite able to deliver. The result are awkward sentences that are unintentionally hilarious. Generally this does read like a corny historical fiction romance-type of story. It took a lot of getting used to the way she writes and it definitely does not compliment the premise.

The story itself is promising, the premise is interesting (despite being only a retelling), and Hodge does manage to put her own spin on the story. However, I'm not a fan of her approach. The whole idea of getting Nyx into the Ignifex's castle absolutely reads like a mere set up for a love triangle. I was absolutely disappointed to see the novel take this direction, because it has quite the interesting world, with hermiticism, an element of Greek mythology, being the main influence on it. As in, just a side element to fill up the story and give the illusion of actual world building.

I do love a good Greek myth-inspired story and was excited for this, but it just doesn't feel right. The entire "world building" feels like an easy excuse to write about the romance, and I'm not a fan of this.

Insta-love, a love triangle, and zero appeal

I knew what I was signing up for when I started CRUEL BEAUTY. What I didn't sign up for is having this story play into every cliche ever that you've seen in YA. Literally everything. From guys consisting just of eye colors and snark, to the inevitable love triangle, to instant love.

I have seldomly encountered such a lazy way of starting a love triangle - it literally takes 2 pages between Nyx meeting the second love interest and kissing him. What's even worse is that the love triangle is between the demon Ignifex and his shadow. His actual shadow. I don't even know. It's insanely awkward and weird, and the plot twist is extremely predictable. I was rooting for Nyx to be a cold-blooded hate-driven killer, I knew she was going to fall in love with the beast, but not easy like that! It took about 3 pages for her plan to vanish into nothingness because of a pretty boy... eh... shadow...cursed human...thing...ish.

Like this, the story absolutely lost all its appeal to me and paired with some of the most awkward writing and clumsy world building I've read so far in YA, this is not my kind of story.

Rating:
★☆☆☆☆

Overall: Do I Recommend?

My expectations were too high (mainly because of the hype). CRUEL BEAUTY tries to create the illusion that it's different and new, when it's just your average romantic retelling.
There are better Beauty and Beast retellings out there, and there certainly is better high fantasy out there that doesn't feel as awkward as this. If your brain needs a break and you want to relax with a semi-cringe-worthy unintentionally funny read that takes itself way too seriously - this is your pick!
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