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Lex Barker dürfte dem heutigen Kinopublikum wohl am ehesten als Darsteller des Old Shatterhand aus den Karl May Filmen bekannt sein, jedoch war Lex Barker als fünf maliger Darsteller des Tarzan bereits ein international bekannter Schauspieler, der im Anschluss an seine Tarzan-Rolle häufiger in kleineren Western (Donnernde Hufe, 1953) oder anderen B-Movies wie „Das Mädchen mit den schwarzen Strümpfen“ (1957) mitwirkte, bevor er sein Glück in Europa suchte und schließlich in Deutschland fand. Der bekannte Filmproduzent Artur Brauner (u.a. Es muß nicht immer Kaviar sein, 1961, Dr. Mabuse Reihe, etc.) engagierte den gut aussehenden Barker 1962 schließlich für seinen neuen Film Frauenarzt Dr. Siebelius, der innerhalb von 3 Wochen (29. März bis 19. April 1962) weitgehend in den CCC Ateliers in Berlin-Spandau gedreht wurde.

Lex Barker spielt den gut aussehenden und einfühlsamen Frauenarzt Dr. Sibelius, der vollständig in seinem Beruf aufgeht und dabei seine Ehefrau Elisabeth (Senta Berger) vernachlässigt. Durch seine scheinbare Ignoranz steigert sich Elisabeth mehr und mehr in einen eifersüchtigen Wahn und bringt damit ihre Ehe an entscheidende Grenzen. Als Sibelius nach vielen Jahren seine große Liebe Sabine (Barbara Rütting) wieder trifft und bei dieser Leukämie diagnostizieren muss, beschließt dieser Sabine auf ihren letzten Tagen zur Seite zu stehen, doch muss er sich gleichzeitig einer diffamierenden Anzeige erwehren, dass eine minderjährige Patientin von ihm schwanger sei.

Aus heutiger Sicht mag die Inszenierung von Regisseur Rudolf Jugert (Eine Frau mit Herz, 1951; Gefangene der Liebe, 1954; Blonde Mädchen für Havanna, 1960) nostalgisch und altbacken wirken, nichtsdestotrotz ist der Film immer noch sehr sehenswert und stellt die Schicksale seiner Protagonisten zeitlos und realitätsnahe dar. Das Drehbuch, basierend auf Ideen von Produzent Artur Brauner wurde von Janne Furch (Im weißen Rössl, 1960; Der Fluch der gelben Schlange, 1963; Jetzt dreht die Welt sich nur um dich, 1964) und Sigmund Bendkover (Mensch und Bestie, 1963) geschrieben. Dabei stellt Lex Barker als Frauenarzt Dr. Sibelius die zentrale Figur dar, die im ständigen Spannungsfeld zwischen Beruf und Familie steht. Wie viele Ärzte auch findet Sibelius seine Berufung in seiner Arbeit und opfert sein Privatleben für seine Patienten, sodass er in seiner spärlichen Freizeit ausgepowert und erschöpft ist und sich dadurch - ohne es zu merken - mehr und mehr von seiner Frau entfernt. Bedingt durch fehlende Aufmerksamkeit steigert diese sich in einen Wahn, der im Film absolut sehnswert dargestellt wird. Als schließlich auch noch falsche Anschuldigungen gemacht werden stellen sich für Sibelius schnell nicht nur Existenzfragen. Trotz einer etwas altbackenen Inszenierung gelingt es Regisseur Jugert mit Andeutungen und geschickt gesetzten Schnitten seinen Film auch für ein heutiges Publikum interessant zu machen. Dazu liefert Kameramann Karl Schröder (Die Brücke des Schicksals, 1960; Der Teufel spielt Balalaika, 1961; Nathan der Weise, 1967) immer wieder sehr schöne und tolle Bilder.

Neben dem internationalen Star Lex Barker gibt es hier jedoch auch ein großes Wiedersehen mit einer ganzen Reihe namhafter und bekannter Darsteller der damaligen Zeit. Neben einer grandiosen Senta Berger (Es muß nicht immer Kaviar sein, 1961; Kali Yug: Die Göttin der Rache (Teil 1) und Aufruhr in Indien (Teil 2), 1963; Sierra Chariba, 1965) spielen noch Barbara Rütting (Die letzte Brücke, 1954; Arzt ohne Gewissen, 1959; Der Zinker, 1963), Anita Höfer (Via Mala, 1961; Der Vogelhändler, 1962; Der Kongress amüsiert sich, 1966), Loni Heuser (Die Erbschaft aus Amerika, 1950; Der Raub der Sabinerinnen, 1954; Nachts im grünen Kakadu, 1957), Berta Drews (Es geschah am hellichten Tage, 1958; Kriegsgericht, 1959; Die Blechtrommel, 1979), Sabine Bethmann (Ohne dich kann ich nicht leben, 1958; Der Tiger von Eschnapur, 1959; Das indische Grabmal, 1959), Rudolf Platte (Die ganze Welt singt nur Amore, 1956; Ihr 106. Geburtstag, 1958; Eine hübscher als die andere, 1961), Hans Nielsen (Kriegsgericht, 1959; Die Tür mit den sieben Schlössern, 1962; Das indische Tuch, 1963), Elisabeth Flickenschildt (Das große Liebesspiel, 1963; Das indische Tuch, 1963; Lausbubengeschichten, 1964) und Anneli Sauli aka Ann Savo (Der Heilige und die Sünderin, 1957; Frau Warrens Gewerbe, 1960; Der Hexer, 1964).

Die DVD Veröffentlichung von Pidax überzeugt durch ein schönes und klares s/w-Bild. Das Bild ist dabei im Originalformat 4:3. Als Sprachoption gibt es nur Deutsch im Tonformat Dolby Digital 2.0. Untertitel gibt es keine, jedoch ist der Ton sehr klar und gut verständlich. Als Extras gibt es neben einem Nachdruck des Originalheftes „Illustrierte Film-Bühne“ noch ein Wendecover, das auf der Rückseite den hässlichen FSK-Flatschen ausspart. Aus meiner Sicht eine sehr gute Veröffentlichung von Pidax eines sehr schönen Lex Barker Filmes, den man trotz oder vielleicht gerade wegen seiner Nostalgie gerne empfiehlt.
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am 5. August 2017
S/W Film mit der jungen Senta Berger, die eine traumatisierte und eifersüchtige Ehefrau spielt und Lex Barker, der einen sanftmütigen, erfolgreichen Gatten gibt. Es wird das Klischee einer Ehe der frühen 60er Jahre gezeichnet und wie die einzelnen Charaktere mit den Herausforderungen umgehen. Als Lex Barker Fan: Lex in der Rolle sehr charmant. Generell: ein ruhiger, unaufgeregter S/W Film, in einem Stil wie heute nicht mehr gedreht wird
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am 8. April 2014
Schön, dass dieser Film nun endlich auf DVD erschienen ist. Ein nettes Stück Kinogeschichte. Wer Fan von Lex Barker ist, sollte diesen Film unbedingt in seine Sammlung aufnehmen. Er spielt gewohnt souverän seine Rolle als Arzt, die man ihm auch abnimmt. Von der Story her ist der Film nicht unbedingt der große Renner, was man bei einem Arztfilm mit Liebeshintergrund wohl auch nicht erwarten darf. Der Amerikaner Lex Barker als deutscher Arzt - eine gute Darstellung!
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am 24. Januar 2014
Der amerikanische Schauspieler und Frauenschwarm Lex Barker ist hier, in einer sehr passenden Rolle :-), als umschwärmter Frauenarzt zu sehen. Er gerät auch genau deshalb in Konflikt. Zum einen durch seine Ehefrau, zum anderen durch eine Patientin, die ihn beschuldigt der Vater ihres Kindes zu sein und durch eine totkranke ehemalige Freundin. Er spielte diese Rolle glaubwürdig, wenn auch manchmal etwas steif. Senta Berger überzeugt als eifersüchtige, unzufriedene Arztehefrau, die oft zu sehr klammert. Und einen der Höhepunkte dieses Films stellt auch, meines Erachtens, Berta Drews (die Mutter von Götz George) dar. Sie ist in diesem Film als Haushälterin bei den Sibelius zu sehen. Auch weitere Stars der damaligen Zeit, wie Elisabeth Flickenschildt, Barbara Rütting, Rudolf Platte u. a. runden diesen Film ab.

Diese DVD hat eine sehr gute Bild- und Tonqualität. Die gute Tonqualität ist besonders erfreulich. Da bei der früheren VHS-Veröffentlichung der Ton schrecklich war. Leider wurde auch hier, wie so oft, am Bonusmaterial gespart. Es besteht aus Trailern für andere Filme und einem Booklet, das allerdings bemerkenswert ist, da es ein Nachdruck eines Filmprogramms ist. Ein kleiner Minuspunkt ist, wie aber auch bei anderen Pidax-Veröffentlichungen, dass man nicht direkt zum Hauptmenü geleitet wird, sondern erst zum Trailermenü.

Mein Gesamteindruck von dieser DVD ist aber gut und ich gebe auf jeden Fall eine Kaufempfehlung.
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am 9. November 2013
Dieser Film gehört zu einer Reihe von deutschen Filmproduktionen der CCC-Film, mit denen damals der Amerikaner Lex Barker im deutschen Film Fuß fasste. Eine Ewigkeit nicht im deutschen TV gezeigt, ist der Film nun dank des Labels PIDAX erhältlich. Fans von Lex Barker sollten hier bedenkenlos zugreifen...PIDAX präsentiert den Film nämlich in wirklich hervorragendem s/w-Bild, ich war sehr angenehm überrascht, wie toll das Bild auf einem modernen Flachbildfernseher aussieht. Wenn der Anfang nächsten Jahres erscheinende Lex Barker-Film "Frühstück im Doppelbett" eine ebensolche Qualität hat, ist auch dieser Kauf sicher. Ganz klare Kaufempfehlung...nicht nur für Lex Barker-Fans.
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am 12. Mai 2014
Nachfolgende Rezension fand ich im News-Ticker Nr. 319 vom 09. Mai 2014 des TITANIC-MUSEUM-GERMANY. Ich stimme dem voll und ganz zu.

(Zitat:) ,,Etwa zwanzig Jahre bevor Dr. Brinkmann in der „Schwarzwaldklinik“ praktizierte, lag die Damenwelt im Jahre 1962 dem „Frauenarzt Dr. Sibelius“ zu Füßen. Dieser wurde vom damaligen Frauenschwarm Lex Barker (bekannt als „Old Shatterhand“ in den beliebten Karl May Verfilmungen) gespielt und wie es sich für ein echtes Ärztedrama um Liebe, Eifersucht und Tod gehört, hat auch Dr. Sibelius seine liebe Not mit den Frauen, die ihn mitunter nur konsultieren, um in seiner Nähe zu sein, dem Halbgott in Weiß. Dass das seine Ehefrau nicht erfreut, dürfte klar sein. Ihre Eifersucht steigert sich sogar noch, als seine frühere Frau auftaucht, die an Leukämie erkrankt ist und in Kürze stirbt. Doch davon ahnt seine jetzige Frau nichts und macht der Ex-Geliebten eine Szene, bis … ja, bis dass sich am Ende die ganze Verwicklung aufklärt und nach dem Tod der Ex-Frau, das Paar wieder eine gemeinsame Zukunft für sich entdeckt. So ein Arzt wie Dr.Sibeluis wird sich aber auch weiterhin vor Frauen kaum retten können. Wie gut, dass seine Frau nun begreift, dass auch sie lernen muss, zwischen seinem Job und ihrer großen Liebe (ihrem Gatten) besser zu trennen. – Jetzt ist der langersehnte Film (mit Rudolf Platte, Loni Häuser, Barbara Rütting, Senta Berger, Elisabeth Flickenschildt u.v.a) endlich auf DVD und dazu noch mit einem Nachdruck des damaligen Kinoheftes ausgestattet. Na, und wie geht Ihnen? Schon einen Termin, beim „Frauenarzt Dr.Sibelius“? + + +"
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am 9. Dezember 2013
Endlich gibt es auch die Uraltfilme mit Lex Barker auf DVD. Lange habe ich darauf gewartet. Ein Herzschmerzfilm der 60ger Jahre und mir persönlich lieber als die Hau-drauf- und Explosionsfilme von heute. Mit den hochkarätigen Schauspielern (neben Lex Barker: Senta Berger, Berta Drews und Barbara Rütting) hätte man mehr aus dem Stoff machen können.
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am 17. Mai 2016
Der Film hat mich überhaupt nicht angesprochen. Es lag vermutlich an der schlechten Tonqualität (dies ist wohl auf das Alter des Films zurückzuführen).
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