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am 27. Januar 2014
Ich mag es sehr, es regt an und lässt nachdenken. Habe am nächsten tag angefangen meine Klamotten durchzuforsten um alten oder ungetragenen Kram zu verkaufen. Auch wenn ich keine "Shopping-Diät" anstrebe, schon alleine wegen des Unterhaltungswertes sehr zu empfehlen.
Ich kauf jetzt bewusster!
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am 14. August 2017
Na ja, auch wenn es Amerzon das Geschäft vermiesen könnte... :-) ich kaufe trotzdem noch was, jedoch hat mich das Buch nachdenklich gestimmt. Ist super geschrieben, einfach zu lesen, witzig und doch spricht es wichtige Themen an! Das Kaufverhalten wird hinterfragt, woher unsere Produkte stammen und wie sie hergestellt werden bzw. unter welchen Bedingungen. Sehr interessant. Ist nicht so dass man es nicht wüsste, dass Kleidung für 5 Euro nicht gerade fair hergestellt werden konnte - dennoch zeigt das Buch Alternativen auf und man beschäftigt sich mit dem Thema. Hat mir gut gefallen und war zudem unterhaltsam! Jede Frau erkennt sich sicher bei dem ein oder anderen Beispiel wieder...
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am 25. Januar 2015
Ich hab das Buch verschlungen!gehört in jede Bibliothek! es werden viele Themen rund um dem uns so vertrautem Konsum (Bekleidung) behandelt, ich werde nie wieder einkaufen gehen ohne an das Buch zu denken!für mich als Österreicherin ebenfalls genial, die Schreibweise!Herrlich!
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am 10. September 2017
Dieses Buch hat mir außerordentlich gut gefallen. Es liest sich sehr locker und lustig, beinahe satirisch, gleichzeitig greift es sehr ernste Themen wie Billiglohnarbeit, Pestizide und natürlich unser Konsumverhalten auf.
Aber es wird nicht nur kritisiert, es wird auch erklärt und was ich am tollsten finde, es gibt echte Tipps, wie man es besser machen kann.
Zum Abschluss noch super Buchtipps mit weiterführenden Themen.
Für mich ist dieses Buch rundum gelungen!
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am 1. August 2015
spannendes Thema, allerdings unglaublich nervig und langatmig erzählt. vor allem wird permanent sowie umfangreich erklärt und beschrieben wie toll ihr "liebster" sei u dass sie "die ärmste aller nunus" ist... - lästig und nicht lustig. keine empfehlung.
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am 14. Dezember 2013
Nachdem der Kleiderschrank vor Klamotten bereits überquillt und sich auf dem Fußboden Wäscheberge immer weiter auftürmen, beginnt die junge Österreicherin Nunu Kaller ein gewagtes Experiment: Ein Jahr ohne Shopping. Mit viel Charme und Humor lässt sie den Leser 12 Monate lang an ihrem Erlebnissen während des Versuchs teilhaben und berichtet über Versuchungen, Erfolgserlebnisse und ganz neue Erkenntnisse, die sie erlangt. Auch informiert sie sich über die Herkunft und Produktion unserer Kleidung und bringt erschreckende Tatsachen ans Licht.

Nunu Kaller hat einen sehr angenehmen und gut lesbaren Schreibstil, so dass man das Buch entspannt durchlesen kann. Durch ihre eigenen Bekenntnisse (z. B das sie selbst bei Billigläden eingekauft hat) wirkt sie sehr ehrlich.

Auf eine unaufdringliche Weise hat Nunu die schockierenden Arbeitsbedingungen in ärmeren Ländern dargestellt, was mich persönlich dazu gebracht hat mehr darüber nachzudenken wo und was ich kaufe, welche Alternativen es gibt und wie man die ,,Lebensdauer von Kleidung`` verlängern kann

Ingesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und mich dazu gebracht mein eigenes Einkaufsverhalten zu reflektieren.

Beeindruckt hat Nunu mich auf jeden Fall, da es ihr wirklich gelungen ist, ein Jahr nicht zu Shoppen und stattdessen lieber selbst zu nähen und zu stricken.
Ein Buch, dass gegen den Konsumwahn der heutigen Zeit angeht und ohne Andere zu verurteilen Alternativen aufzeigt, die sogar Spaß machen!
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TOP 1000 REZENSENTam 1. Dezember 2013
Das Buch ist sehr motivierend, sehr authentisch geschrieben mit viel Witz und Selbstironie und das macht die Autorin sympathisch und ihr Vorhaben auch. Ich muss zugeben, dass ich auch einen vollen Schrank habe und nicht nur gefühlt "nichts" zum Anziehen habe, sondern eigentlich immer nur dieselben Jeans mit 2-3 Lieblingsoberteile trage und darüber zuhause die alte Strickjacke!
Nach diesem Buch entdeckte ich
1. dass mein Kleiderschrank viel mehr bietet, als gedacht, vor allem weil ich entsorgt, ausgebessert und einige Teile dadurch einfach wieder gefunden/entdeckt habe!!!!
2. ich keine 20 Handtaschen brauche, um stylisch auszusehen!
3. dass mein Mann mich am liebsten nackt sieht und meine Kleidung eigentlich übersieht!
4. dass ich mit viel weniger zufrieden bin und Mode nicht mein Lebensinhalt ist!
5. dass Verzichten Spaß macht und weniger Kleidung den Kopf freimacht!
Insgesamt sehr empfehlenswert!
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am 9. Mai 2014
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist kurzweilig geschrieben und ich finde es schön, dass die Autorin nicht päpstlicher als der Papst ist.
Sicherlich ist die Idee nicht neu, durch Verzicht etwas neues zu entdecken und dadurch zum Nachdenken angeregt zu werden, dennoch ist es speziell, dass man nicht permanent den imaginär erhobenen Zeigefinger sieht....
Ich habe mich oft in diesem Buch wieder erkannt: " Was kann man eigentlich überhaupt noch tun, was das Gewissen ruhen lässt- Boykott lässt die Ausgebeuteten arbeitslos werden, Konsum beutet sie aus und schadet der Umwelt."- Jeder bewusste Konsument steckt in diesem Dilemma...eine Lösung kenn ich bisher nicht.
Schön ist auch, den Enthusiasmus der Autorin zu lesen, wie es ist selber mal kreativ zu werden...
Auch die trockenen Kommentare des Partners machen Spass- und zeigt in vielen Dingen die (doch angenehme) Art und Weise, wie Männer es manchmal schaffen, die Dinge auf den Punkt zu bringen (...sehr witzig die Idee mit der "Verhütungshose"- wo genau bekomm ich die?)

Kurzum: Dieses Buch ist eine "einfache" Lektüre mit nachhaltiger Wirkung- und deswegen so lesenswert! Die Zielgruppe ist damit eher in der "Fast-Fashion"-Generation und damit besonders für Anfänger im Bereich des "kritischen Konsumenten". Viele andere Bücher zu diesem Thema sind oft zu trocken und langwierig.
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am 21. Dezember 2013
Plot

Hilfe! 34 Röcke – und nichts zum Anziehen? Ein fröhliches Plädoyer für Shopping-Enthaltsamkeit Für viele wäre es wohl die Höchststrafe. Die junge Wienerin Nunu Kaller macht es freiwillig: ein Jahr Shoppingboykott, ein Jahr ohne neue Kleidung, ohne neue Schuhe, Schmuck oder Taschen. Aber ein Jahr voll neuer Styling-Ideen, mit Spaß am Selbermachen – und jeder Menge neuer Lebensenergie. Mit Witz und ohne moralischen Zeigefinger erzählt Nunu Kaller in »Ich kauf nix!« von den Höhen und Tiefen ihres Selbstversuchs: von Momenten der Versuchung im Schilderwald unserer Sale!-Schnäppchen!-Alles-muss-raus!-Kultur, vom Spaß auf Kleidertausch- partys und Kämpfen mit »Mount McWäscheberg«, von Lust und Frust mit Stricknadel und Nähmaschine. Und sie geht auf die Suche nach Alternativen zum sozialen und ökologischen Wahnsinn, der mit dem Shoppen beim Textilschweden und Co. verbunden ist. Am Ende des Jahres wird sie natürlich wieder shoppen – und zwar gerne. Aber bewusster und mit gutem Gewissen.

Meine Meinung

Von Anfang an hat mich nicht nur Nunu's Schreibstil, sondern auch ihr Durchhaltevermögen fasziniert und inspiriert. Das Buch erzählt nicht nur von einem Jahr ohne Shopping, sondern auch von Initiativen und Fakten rund um Fair Trade. Ich selber wusste vorher nicht viel von diesen Dingen, werde mich nun aber aktiv belesen. Es ist wichtig, zu wissen, wo die Kleidung herkommt, die wir so exzessiv konsumieren, aber vor allem, wie es den NäherInnen dabei geht. Würden wir in dieser Lage sein wollen? Würden wir versuchen, etwas dagegen zu tun? Viele Arbeiter haben keine Stimme in ihrem Land, können sich nicht wehren, also müssen wir aktiv helfen, ihr Leben zu verbessern - Fair Trade Produke kaufen. Das Buch hat mich sehr bewegt und nachdenklich gemacht. Unter anderem habe ich aber auch eine nicht geahnte Strick-/Nählust in mir entdeckt. Ich danke Nunu für diese ehrliche Dokumentation ihrer harten Challenge.
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am 13. Dezember 2013
Inhalt:

Hilfe! 34 Röcke - und nichts zum Anziehen? Ein fröhliches Plädoyer für Shopping-Enthaltsamkeit Für viele wäre es wohl die Höchststrafe. Die junge Wienerin Nunu Kaller macht es freiwillig: ein Jahr Shoppingboykott, ein Jahr ohne neue Kleidung, ohne neue Schuhe, Schmuck oder Taschen. Aber ein Jahr voll neuer Styling-Ideen, mit Spaß am Selbermachen - und jeder Menge neuer Lebensenergie. Mit Witz und ohne moralischen Zeigefinger erzählt Nunu Kaller in »Ich kauf nix!« von den Höhen und Tiefen ihres Selbstversuchs: von Momenten der Versuchung im Schilderwald unserer Sale!-Schnäppchen!-Alles-muss-raus!-Kultur, vom Spaß auf Kleidertausch- partys und Kämpfen mit »Mount McWäscheberg«, von Lust und Frust mit Stricknadel und Nähmaschine. Und sie geht auf die Suche nach Alternativen zum sozialen und ökologischen Wahnsinn, der mit dem Shoppen beim Textilschweden und Co. verbunden ist. Am Ende des Jahres wird sie natürlich wieder shoppen - und zwar gerne. Aber bewusster und mit gutem Gewissen.

Meinung:

Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de lesen und bedanke mich an dieser Stelle zunächst noch einmal dafür.

Ich freue mich über jeden, der hinter die Maschenerie der Kleider- und Lebensmittelkonzerne sowie Lobbys schaut. Der den Konsum hinterfragt und sich mit der Produktion der Waren und dem dahinterstehenden Leid auseiander setzt. Genau dies hatte sich Nunu vorgenommen und ihre Eindrücke zunächst in einem Blog und dann später mit diesem Buch vorgenommen. Genau genommen wollte sie eigentlich nur wieder Herrin ihres Kleiderschrankes werden, da sie in ihrer Wohnung schier in Kleidung versank, aber sie wollte mehr über die Produktion ihrer Suchtobjekte herausfinden.

Nunu hat einen angenehmen und humoristischen Schreibstil und ich könnte sie mir daher sehr gut als ChicLit-Autorin vorstellen. Neben den wizigen Passagen weißt sie auf die Misstände in den Näherein und auf die Ressourcenverschwendung hin, zeigt jedoch Alternativen auf und beginnt damit, ihren Lebensstil zu ändern. Sie hinterfragt Dinge, die sie vorher nie in Zweifel gestellt hätte und ich erkenne mich oft wieder, denn als ich vor einigen Jahren erst Vegetatierin und dann Veganerin geworden bin, habe ich viele Dinge ähnlich erlebt.

Gerne zitierte ich folgende Stelle:

Seite 168 weiter oben:
"Sag a mal, geht's noch? Spielst du dich jetzt als Moralapostel auf? Du kannst doch nicht erwarten, dass alle sofort den Textilschweden boykottieren, nur weil du drauf gekommen bist, wie scheiße es in der Kleidungsproduktion läuft?"

Wie gut kenne ich das nur... "Du bist ja nicht als Veganerin geboren worden, wie kannst du jetzt die Leute missionieren" und ähnliches musste ich mir schon anhören, wenn ich in der Stadt mit der Tierrechtsgruppe am Infostand gestanden bin. Es ist egal, wann bei einem Menschen das Umdenken in richtigung ethischere Lebensweise anfängt. Hauptsache es setzt überhaupt ein. Und wenn man einmal die Missstände da draußen real und ohne Verdrängungsmechanismus wahrgenommen hat, dann kann man Wut/Hilflosigkeit/Trauer [...] nicht einfach mehr so abstellen. Bei jedem Billigfetzen fragt man sich, welche Näherin da wohl drangesessen ist, bei jeder Ledertasche denkt man an die arme Kuh und an den Arbeiter, der später in der Gerberei die giftigen Gase einatmen musste. Man sollte in diesen Situationen keinen Stress produzieren sondern einfach weiter mit Fakten um sich schmeißen. Es wird immer wieder Diskussionen mit Leuten geben, die nur noch mit Schauklappen durch die Gegend laufen aber durch solche Menschen sollten man nicht von seinem Weg abkommen.

Passend dazu:

Seite 184, weiter unten:
"An dem Punkt gebe ich meistens auf. Aber ich verstehe schon: Sehr viel Interesse an meinen Vorhaben bestehte auch in dem voyeuristischen Wunsch, mich scheitern zu sehen."

Dies, + auf Fehler des Erklärenden hinweisen + anfangen beleidigend zu werden ist eine typische Reaktion von Leuten, die sich für nichts einsetzten, sich darüber aber bewusst sind und so deswegen ihr schlechtes Gewissen mit Beschimpfungen zu kaschieren versuchen. In Bezug auf das Verhalten von Omnivoren gegenüber Vegetariern/Veganer gibt es hierzu sogar schon Studien und die Situation lässt sich ganz leicht auf Umweltaktivisten und Menschenrechtler vs. Stinos projezieren.

Ob sie jedoch nach dem einem Jahr des Lernens und des Shoppingverbots direkt wieder mit dem Konsum angefangen hat oder nicht möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, das Buch soll sich ja schließlich noch oft verkaufen ;)

Fazit:

Ein witziger, kurzweiliger und tagebuchartiger Einblick in das Leben einer Frau, die dem Shoppingwahn ein Jahr lang entsagt (und vllt. auch länger??) hat.

5 von 5 Sterne
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