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am 1. September 2013
Rückblickend betrachtet ist das letzte Saltatio Mortis-Album "Sturm aufs Paradies" immer noch stark und jeden Cent wert, doch "Das schwarze Einmaleins" legt mit seiner Frische noch mal kräftig einen oben drauf. Wo der Vorgänger möglicherweise doch etwas zu routiniert war, klingen die Spielleute anno 2013 so hungrig und giftig wie schon lange nicht mehr.

Das "giftig" bezieht sich in erster Linie auf die Texte der Platte, die vielleicht noch stärker als bisher Bezüge zu Politik und Weltgeschehen herstellen. Da wäre etwa das anklagende "Krieg kennt keine Sieger", das sich kritisch mit dem "heiligen Krieg" auseinandersetzt. Natürlich muss auch die erste Single "Wachstum über alles" erwähnt werden, die im Vorfeld für die eine oder andere kleine Diskussion gut war. Hier adaptieren Saltatio Mortis gekonnt die deutsche Nationalhymne, inklusive einer Anspielung auf die mittlerweile nicht mehr verwendete "über alles"-Strophe, um auf diesem Wege clever den Wahnsinn der Profitgier und des Wachstumswahns der globalisierten Weltwirtschaft anzuprangern. Passend dazu sind die Riffs schön heavy, und Frontmann Alea liefert die dazu passend galligen Gesangslinien in den Strophen. Vor allem das Schlagzeug ballert überraschend heftig beim ebenfalls gesellschaftskritischen "Nur ein Traum", das eine ordentlich galoppierende Wucht entfacht. Um einiges fröhlicher geht es im Opener "Früher war alles besser" zu, der dem Titel entsprechend die nicht enden wollende Nörgelei ewig Gestriger ad absurdum führt. Ausgestattet mit einer tollen Melodie, kann man den Song mit Fug und Recht als einen der größten Ohrwürmer auf dieser Scheibe bezeichnen. Ähnlich schmissig ist "IX", das textlich zwar gewisse Erinnerungen an "Sieben" von Subway to Sally weckt, letztlich aber doch einen eigenständigeren Ansatz bietet als man anfangs befürchtet. Nebenbei erklärt der Song quasi den Albumtitel, von daher kann er guten Gewissens durchgewunken werden. Ihre geheime Spezialität (ergreifende Halb-/Balladen) tischen Saltatio Mortis auf "Das schwarze Einmaleins" in Form des wohligen "Sandmann" auf. Und sonst so? Sonst drängt sich "Galgenballade" mit Nachdruck für das stromlose "Manufactum"-Programm auf, präsentieren "Der Kuss" und "Satans Fall" klassische SaMo-Stärken und wird in "My Bonnie Mary" ein Jahrhunderte altes schottisches Lied interpretiert. Ergibt in der Summe viel Abwechslung und ebenso viel Tiefgang, gepaart mit dem einen oder anderen überraschend hart gespielten Song, textlichem Biss und spielerischen Finessen. Viel besser kann man Mittelalter und Gegenwart nicht zusammenbringen.
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am 28. August 2013
Wow!
DAS ist ein Album, welches ich getrost den ganzen Tag rauf und runter laufen lassen kann.
Es hat mich beim ersten Hören einfach vom Hocker gehauen.

Ein paar Worte zu den Songs:

01 Früher war alles besser
Ein gute Laune-Song, der schon mit dem Gepfeife am Anfang zum Ohrwurm wird. Ein sehr ironischer Song, der den Aufbruch in eine neue (bessere) Zeit einläutet - ein klasse Opener.

02 Wachstum über alles
Die schon vorher bekannte Single, die auf die alte Strophe der deutschen Nationalhymne zurückgreift und sich mit der Wirtschaft beschäftigt – ein sehr mitreißendes Stück.

03 Krieg kennt keine Sieger
Druckvoll und schon fast etwas schwermütig, eine Verdeutlichung der Sinnlosigkeit des Krieges.

04 Der Kuss
Ein typischer Saltatio Mortis Song. Eine Geschichte über Vergänglichkeit.

05 My Bonnie Mary
Ein alter Titel vom schottischen Dichter Robert Burns aufgegriffen. Saltatio Mortis mal mit einem englischen Text – ungewohnt – dann auch noch in schottischem Dialekt (von dem ich ohnehin sehr angetan bin) - Großartig! Ebenfalls ein Wahnsinns-Ohrwurm!

06 Der Sandmann
Beginnt ruhig und ist sehr gefühlvoll. Wenn ihr jetzt an das Sandmännchen denkt: nichts da mit der heilen Welt und gute Nacht. Die Geschichte vom Sandmann ist da doch sehr düster. Ein sehr interessanter Titel, nicht nur thematisch, auch durch die Mitwirkung eines Kinderchors.

07 Satan Fall
Ein sehr mystisches Stück, die Geschichte des ersten gefallenen Engels. Für alle Freunde von Sagen, Mythen und Legenden ein absolutes Schmankerl - sticht hervor!

08 Idol
Da fühlte ich mich sofort an „Vergessene Götter“ von der „Wer Wind sät“ erinnert.
Ein klares Statement zur aufgezwungenen „Vorbild-Funktion“ – ein Hammer-Song.

09 IX
Geheimnisvoll, krachend, mystisch. Ein Titel über Zahlenmysterien - Sehr interessant.

10 Galgenballade
Spannender Titel mit hohem Ohrwurmfaktor.

11 Abrakadabra
Packend und magisch, teilweise schon fast dramatisch inszeniert. Ein Lied über Macht. – ein Knaller.

12 Nur ein Traum
Ein sehr kritischer Song zum Thema soziale Gerechtigkeit. Faszinierend dargestellt. Der Track haut richtig rein. – der Wahnsinn!

13 Randnotiz
Ein sehr ruhiges Duett. Ein mittelhochdeutsches Gedicht aus dem 12. Jahrhundert (nicht Platt wie ich zuvor dachte, an dieser Stelle vielen Dank an C. Richtsfeld für die Information, s.h. Kommentar). Ein schöner sehr ruhiger Titel, der zum Träumen einlädt.

14 Schloss Duwisib (Bonus Track)
Greift thematisch „Krieg kennt keine Sieger“ wieder etwas auf. Ein relativ entspannter Ohrwurm, der trotz einer sehr bewegenden Geschichte mit etwas Leichtigkeit daher kommt.

Zur Bonus-DVD

Der Wacken Auftritt 2011
Super! Da will man sofort zu einem Konzert oder aufs Festival.

In unseren Worten
Fast eine dreiviertel Stunde ausführliche Infos zu den einzelnen Songs. Das finde ich sehr interessant, insbesondere die Hintergrundgeschichten zu Songs, wie z.B. "Schloss Duwisib".

Making of IXI
Eine Beschreibung des Entstehungsprozesses mit vielen Einblicken. Für mich als jemand, der von so etwas überhaupt keine Ahnung hat, eine sehr interessante Sache mal zu sehen, was da alles so hinter steckt.

Fazit:
Das Album bietet flotte Songs, harte Riffs und dann auch mal ruhige Töne – Abwechslung wird geboten. Besonders beeindruckend finde ich mal wieder Aleas stimmlichen Fähigkeiten, insbesondere bei „ Der Sandmann“ und „Nur ein Traum“ sticht das hervor - einfach genial.
Zwei ungewohnte Dinge des Schwarzen Einmaleins‘ sind mit „My Bonnie Mary“, ein englischer Text, und „Randnotiz“ ein - wie ich finde - sehr schönes Experiment mit einem mittelhochdeutschen Gedicht aus dem 12. Jahrhundert (Danke nochmal für die Info, s.h. Kommentar). Das ist natürlich Geschmackssache, mir jedenfalls sagt es sehr zu.
Meiner Meinung nach ist es alles in allem ein umwerfendes Album. Abwechslungsreich, mal hart und mal sanft, mal laut und mal leise. Kritische Auseinandersetzung mit vielen aktuellen Themen und Problemen und die interessanten Geschichten a la Saltatio Mortis kommen nicht zu kurz.

Umwerfend. Mehr bleibt mir da nicht zu sagen.
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"Das schwarze 1x1" ist eigentlich nur in meine CD-Sammlung gehüpft, weil ich wissen wollte, wie Saltatio Mortis vor ihrem neusten Album waren und weil mein Lieblingssong "Satans Fall" auf dem Sampler zu finden ist. Reicht doch eigentlich oder?

Als Opener haben sich die Spielmänner "Früher war alles besser" ausgesucht. Durch eine eingängige Melodie und einen sehr leicht zu merkenden Text mausert sich schon das erste Lied zum Ohrwurm. In diesem Stück wird Kritik an dem Ewig-Gestrigen-Denken laut und SaMo zeigen, dass sowas nicht sinnvoll ist. Top!

Bei "Wachstum über alles" ist mir kurz das Lachen im Hals stecken geblieben. Die Band adaptiert die Nationalhymne und kehrt damit den wahren Geist der Wirtschaft heraus. Wachstum, egal um welchen Preis. Und sie treffen punktgenau das kranke an diesem Denken. Toll!

Zu "Krieg kennt keine Sieger" muss ich gar nicht viel sagen, denn der Titel an sich spricht für sich. Es gibt wenige Momente, in denen ich bei Texten zu Tränen gerührt bin. Hier ist es der Fall. Einfach reinhören!

Ich habe die CD abends vor dem Schlafengehen gehört und dachte mir bei "Sandmann", dass ich nun selig in den Schlaf gewiegt werde. Stattdessen stand ich fast in meinem Bett, denn der Text und auch der Mix aus harten Riffen und einem unschuldigen Kinderchor haben so gar nichts mit der romantischen Vorstellung des Schlafbringers gemein. Der Song erinnert eher an Metallicas "Enter the Sandman".

"Satans Fall" ist mein absoluter Favorit. Düster und sehr ehrlich erzählen die Spielmänner das Schicksal von Luzifer, einst Gottes Lieblingsengel, nun verbannt in die Tiefen der Unterwelt. Dabei sind SaMo sehr poetisch und so kommt es, dass nicht nur ich den Text mittlerweile kann, sondern auch meine Nachbarn mitsingen können.

Saltatio Mortis sind beim Schwarzen 1x1 noch mittelalterlich, bewegen sich aber thematisch schon sehr in der Gegenwart. Ich vermute, dass dieses Album den Wendepunkt für die Band darstellt. Die älteren Alben kenne ich zwar nicht, dafür aber ältere Titel, die doch mehr dem Mittelalter anheim gefallen sind als diese Zusammenstellung hier.

Fazit: grandiose Stimmen, geniale Texte. Wer hier genau hinhört, erkennt sehr viel Tiefe. Klare Hörempfehlung.
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am 18. Oktober 2013
Auch ich bin schon seit Jahren ein Fan der Spielleute von Saltation Mortis und bin jedesmal begeistert, wenn ich sie live erleben kann. Auch das neue Album ist wieder ein Volltreffer - super gelungen bis auf ein paar kleine Schwächen. Die wären einmal im ersten Titel, der zwar an sich ganz witzig ist, aber doch zu sehr "Tote Hosen" lastig klingt. Zum anderen mag ich zwar auch die aktuellen, sozialkritischen Texte ("Krieg kennt keine Sieger, Wachstum über alles"), aber mir gefallen einfach die klassischen "mittelalterlichen" Stücke am besten. Ich möchte ja auch beim Hören eine kleine Zeitreise machen und von der heutigen Welt ein wenig abschalten.

Meine Highlights auf diesem Album daher:
- Bonnie Mary: grandios gesungen mit schottischem Akzent - I love
- Der Kuss: einfach schön, typisch Saltatio!
- Das schwarze Einmaleins: toller mystischer Text
- Galgenballade: sehr düster und geheimnisvoll
- und das fast schon kitschig-schöne "Randnotiz" in altdeutscher Sprache.

Insgesamt toll gelungen!
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am 24. August 2013
--Das schwarze IxI-- Platz 1? Mehr als verdient!! Glückwunsch! Einmal mehr werden die Spielleut von Saltatio Mortis ihrer Rolle als der "Eulenspiegel" unserer Zeit gerecht. Mit ihren leicht, gut abgestimmten bissigen Fingerzeig auf aktuelle Missstände, verpackt in z. T. ruhigen Balladen oder fetzigem Rock haben die "Totentänzer" ein hervorragendes Album abgeliefert. Dazu noch die begleitende kontroverse Diskussion zu "Wachstum über alles" macht das Album so richtig fett.
Remumé:\m/ . . . . \m/ Mega-Geil \m/ . . . . \m/.
Und bevor hier einige auch in die Diskussion zum Wachstum einsteigen wollen weil SaMo mit dem Verkauf ja daran teilnimmt: Vergleicht mal die Preise für dieses Album mit seinen Add's mit anderen! Ich kenne viele, sehr viele, die wirklich sehr viel teuer sind, bei gleicher Leistung. Hier sieht man also auch schon. Es geht auch anders.
In diesem Sinne:\m/ Rock you \m/
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am 31. Mai 2016
Mir gefällt das damals neueste Album von Saltatio Mortis sehr gut, auch wenn man schon einen Hauch der Gesellschaftskritik bemerkt, die das allerneueste Album (Zirkus Zeitgeist) mit sich bringt. In diesem Album hier ist noch genug Mittelalterfeeling enthalten, um es für mich als hörbar und mit Ohrwurm-Charakter anzusehen.
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am 13. März 2014
Ist wieder mal ein nettes Album mit einigen Höhen geworden, das Rechenwerk der fröhlich makaberen Spielleute, aber an die letzten Werke kommt es nicht ganz ran. Nein, da war mehr Liebe, mehr Hingabe zu spüren. Nun versucht man zeitweise und vorsichtig neue Wege ztu beschreiten, was man meiner Meinung nach besser lassen sollte! Die alte Miene steht ihnen besser zu Gesicht. Es schleicht sich Politik mit ein, im Grunde nicht verkehrt, aber am Ende der bekannte Versuch sich endgültig als kommerzielle Gruppierung zu verfestigen - um endlich an die Früchte ganz oben zu kommen. Ich weiß nicht recht. Klingt stellenweise wirklich gut, aber irgendwie auch zu auf- bzw. vorgesetzt! Weniger ist so manchesmal mehr!
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am 17. Juli 2014
Hier ist den Jungs wieder mal eine SUPER-CD gelungen. Jedes Lied ist hervorragend. Die ersten beiden Songs sind aus dem TV bekannt (IM1) und sind schön kritisch. Meine absoluten Favoriten sind aber "Krieg kennt keine Sieger", "Der Sandmann ( Schlafes Bruder ist der Tod)", "Satans Fall", "Abrakadabra", "Nur ein Traum" und "Randnotiz". Voller Sound like Saltatio, kritisch und auf den Punkt gebracht. Einfach herrlich. "Randnotiz" ist ein wunderschönes Lied mit zarten Tönen die denoch kraftvoll sind. als Duett gesungen(tolle Stimme von Emma Härdelin!!!Der Text stammt von einer Pergamenthandschrift aus der Staatsbibliothek Münschen) in sehr gut dazu passender altdeutschen Sprache. Hier wird der Fan und der "Neuhörer" verwöhnt. GENIAL
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am 16. August 2013
Das neue Album von Saltatio Mortis. Ja, wo soll man anfangen. Vielleicht bei der ungewohnten Aufmachung. Statt Bildern gibt es Comic Zeichnungen. Die mir persönlich wirklich gut gefallen. aber das ist ja "nur" die ansprechende Verpackung. viel interessanter ist, was sich auf dem Silberling befindet. Es beginnt mit einem Rockig-Punkig anmutenden Auftakt. Früher war alles besser erinnert mich persönlich ein wenig an die Toten Hosen, aber hat trotzdem den deutlichen Saltaten Stempel. Gefolgt wird dieses Lied von "Wachstum über alles". Dieses "skandalöse" Lied ist bereits als Singel erschienen. Mit diesem Lied beweisen die Saltaten einmal mehr, dass sie echte Spielmänner sind. Ein wirklich schweres Thema noch dazu mit dieser Melodie ist sehr gewagt. Ich persönlich finde es genial und hoffe, dass es so ein paar nicht nur zum Mitsingen, sondern auch zum Nachdenken anregt. "Krieg kennt keine Sieger" ist Lied Nummer drei. Nun, der Titel sagt viel. Ein Lied, das mir spontan unter die Haut fuhr.
Es wird gefolgt von "der Kuss". dieses Lied kann ich ganz schwer beschreiben. Ich würde es jetzt als "mittelalter-rock-stück" einordnen. aber, hey, anhören und selber meinung bilden! *G*
my bonnie mary. ungewöhnlich, ein englisches lied zu hören. es regt zum mitsingen und mittanzen ab. macht einfach spaß. besonders auch beim autofahren.
dann kommen wir zu einem lied, das für mich ein absoluter höhepunkt der cd ist. "der sandmann" ist eine eher ruhige ballade. aber aleas stimme ist wirklich sehr gefühlvoll und die tolle instrumentale untermalung verpasst mir persönlich eine gänsehaut...
satans fall schlägt dann wieder deutlich härtere töne an. ein krasser gegensatz zu "der sandmann" mit viel drive. diese zwei lieder hintereinander spiegeln für mich das große spektrum der spielleute wider. im einen eher sanft, klingen sie hier doch eher... härter. ich finde kein besseres wort, verzeiht mir.
jaa... was dann folgt finde ich sehr - interessant. das lied nennt sich "idol". ich frage mich, was die saltaten beim schreiben dieses liedes vor augen hatten... *G* aber der textzug "wenn du an etwas glauben willst, glaub an dich selbst und nicht an mich" (ich hoffe, ich habe das jetzt richtig zitiert) gefällt mir wirklich.
IX ist wieder sehr rockig und mit viel kraft beseelt. es passt gut zum titel des albums. mehr muss man dazu glaub ich nicht sagen.
die galgenballade ist... wieder so ein lied, das unter die haut geht. anders als beim "sandmann" klingt hier aleas stimme nicht weich sondern eher... ich weiß nicht, wie man das beschreiben sollte. schon als ich das lied auf dem markt gehört habe, dachte ich so - wow, was für ein lied... und auch auf cd hat sich das nur bestätigt.
abrakadabra zeigt wieder mehr von der rockigen seite der saltaten. e-gitarre und dudelsack hand in hand und heraus kommt ein tolles lied. es gibt auch hier absolut nichts zu meckern. klar, es mag leute geben, die sagen, "oh, das ist aber gar nicht mittelalterlich" - ja, vielleicht. aber es sind die saltaten in ihrer vielfalt und sie sind gut! *meine meinung*
nur ein traum macht genauso rockig weiter, wie abrakadabra aufgehört hat. auch hier kann ich persönlich die füße nicht stillhalten und singe laut mit. aber nicht nur das. es hat auch einen sehr guten text.
dann kommt der letzte titel der "normalen" edition. *schmacht* eine wunderschöne ballade. die einfach nur seuftzen lässt... hach.
aber hier aufzuhören wäre wirklich schade. ich kann jedem nur empfehlen die limited edition zu kaufen. der bonustrack "schloss duwisib" nimmt ein wenig das thema von "krieg kennt keine sieger" auf. erzählt es doch von einem, der in den krieg zog und nicht mehr zurück kehrte. absolut eingängig und ein wunderschöner mitsingsong. und natürlich der text.

fazit: dieses album hat laute und leise töne. mal rockig, mal mittelalterlicher, mal eine ballade. es ist farbenprächtig - außen wie innen. jedes lied für sich ist wirklich gut. ich habe für mich kein eines lied gefunden, das ich irgendwie "doof" finde. für mich bekommt diese cd 5 / 5 sternen.
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am 12. Juni 2015
Weniger mittelalterlich angehaucht, aber dafür mit um so mehr Texten zum Nachdenken angereichert.

SaMo hat es mit dieser Scheibe fertig gebracht, mit den Texten noch einen großen Schritt in Richtung Tiefsinn und Wortgewalt zu gehen. Lieder wie "Wachstum über alles", "Früher war alles besser" und "Krieg kennt keine Sieger" regen zum Nachdenken an und sprechen vielen Menschen mit absoluter Sicherheit aus der Seele.

Das ganze Album an sich ist ein wirklich gut gelungener Mix aus Tiefsinn, Wahrheit in Textform und einfach guter Laune. Die Lieder "Der Kuss" und "Satans Fall" Machen Spaß, neigen dazu Leute ihre Haare fliegen zu lassen und einfach mit einem breiten Grinsen im Gesicht mit zu singen. Balladen gibt es natürlich auch, welch eine Frage :D "Der Sandmann" und "Randnotiz" zeigen sehr deutlich wieviel Vielfalt und Können die ganze Band besitzt.

Top Kaufempfehlung!!!!!!!
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