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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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am 28. September 2016
Status Quo haben mit "In Search of the Fourth Chord" und "Quid Pro Quo" zwei Hammeralben in Folge vorgelegt. Dementsprechend waren meine Erwartungen an das Soundtrack-Album "Bula Quo!" eher gering, schließlich haben sich in der jüngeren Quo-Geschichte immer wieder gute und schlechte Alben abgewechselt. Die erste Single, "Bula Bula Quo", schien meine Befürchtungen zu bestätigen, dass es wieder mehr in die "Marguerita-Time"-Schunkel-Schlager-Rock-Richtung gehen würde. Aber weit gefehlt! Status Quo rocken auf dem Album "Bula Quo!", dass es eine Freude ist. Die CD nimmt natürlich eine Sonderstellung ein, weil die Songs speziell für den Film "Bula Quo!" komponiert wurden. Irgendwie scheint diese neue Herangehensweise Status Quo beflügelt zu haben. Ohne den Film-Hintergrund hätte sich die Band wohl nie an Ska bzw. Reggae wie in "Fiji Time" herangewagt. Aber auch sonst scheint "Bula Quo!" vor allem von Experimentierfreude und unerwarteten musikalischen Wendungen (und weniger von formelhaften Kompositionen) geprägt zu sein. Dazu kommt eine Produktion, die den Vorgänger locker in den Schatten stellt. Warum Status Quo nach wie vor an Mike Paxman festhalten - die zweite CD wurde fast komplett von ihm produziert, während Francis Rossi und Rick Parfitt sich die Songs von CD 1 unter einander aufgeteilt haben - ist mir schleierhaft. Nicht nur weil Rossi und Parfitt sich als deutlich fähigere Produzenten erweisen, sondern auch weil die Live-Aufnahmen aus Montreux auf CD 2 matschig und dumpf klingen. Ich habe "Live at Montreux 2009" jedoch auch als CD/DVD-Package, und dort klingen dieselben Songs sensationell!

"Looking Out for Caroline" ist als Opener zwar ordentlich, aber doch nur Quo-Durchschnitt - der Text ist zuweilen lächerlich. Auffällig: Nur eine von zwei Francis Rossi/Bob Young-Nummern - die beiden Vorgängeralben bestanden ja jeweils zur Hälfte aus Rossi/Young-Kompositionen. "GoGoGo" (von Rick Parfitt geschrieben, von Francis Rossi gesungen) ist da schon interessanter: Bereits hier hört man deutlich, dass es sich hier um Filmmusik handelt - Status Quo meets James Bond. Druckvoll, dramatisch, vorwärts drängend. Vor allem Francis' unglaubliches Flitzefinger-Gitarrensolo reißt mit - leider inzwischen eine Seltenheit im Quo-Kosmos. Lediglich die "Rockin' All Over the World"-Endlosschleife am Ende hätte nicht unbedingt sein müssen. Aber Quo setzen noch einen drauf: Wer sich noch an die beiden von John "Rhino" Edwards geschriebenen Songs auf dem "Fourth Chord"-Album erinnert, weiß, dass der Bassist zu einem veritablen Songwriter herangereift ist und dabei auch das Headbanger-Handwerk beherrscht. Bei "Run and Hide (The Gun Song)" brettert die Band krachend los, als gäbe es kein Morgen. Der Härtegrad ist enorm und beweist, dass Status Quo auch vierzig Jahre nach Alben wie "Piledriver" noch zupacken können wie so manche halb so alte Metal-Band. Rhino ist sicher nicht der beste Sänger der Welt, aber für "Run and Hide" reicht es allemal. Dazu kommt ein schräges Gitarrensolo, bei dem es einem die Schuhe auszieht. "Running Inside My Head" schaltet da wieder einen Gang zurück, wartet aber auch mit einigen unheimlichen Melodiewendungen auf. Die letzte Nummer von Drummer Matt Letley (der die Band wenig später verließ) ist sicher kein Überflieger - bemerkenswert bleibt dennoch, dass Letley der erste Quo-Drummer war, der einige eigene Songs beigesteuert hat, die auch alle recht ordentlich sind. Nach vier Mal Rock'n'Roll muss nun aber etwas Ruhigeres kommen - das Auge in der Mitte des Hurrikans oder die Oase in der Mitte eines nervenaufreibenden Albums? "Mystery Island" ist eine der ungewöhnlichsten Nummern in der Quo-Diskografie. Wenn jemand den Song als Schlager bezeichnet, soll mir das recht sein - es stimmt wahrscheinlich sogar. Doch es ist die Stellung im Kontext der anderen Songs und Rick Parfitts beseelter Gesang, die das Stück auszeichnen. Hier singt ein Mann, der alles gesehen hat, einer, der ständig auf Achse war und es immer noch ist, einer, der durch alle möglichen Höhen und Tiefen des Lebens gegangen ist. Warum sollte er nicht das Recht haben, sich einfach mal unter eine Kokospalme zu setzen und in den Sonnenuntergang zu schauen? Außerdem ist die Produktion großartig: Da hört man das Meer, da meint man, die unendliche Weite zu hören, den wolkenlosen Himmel - eine in ihrer Schönheit geradezu unwirkliche Situation. Und genau darin liegt der Witz bei "Mystery Island": Die Ruhe währt vier Minuten lang. Was dann geschieht, ist stimmungstechnisch kaum zu beschreiben. Die Idylle trübt sich auf einmal ein. Düstere Wolken ziehen auf. Ein unheilvoll dröhnender Synthesizer kündigt an: Mit der Entspannung ist es vorbei. Die eröffnenden Gitarrenakkorde von "All that Money", gepaart mit einem Stampfrhythmus, sind einfach nur der Hammer. Ganz offensichtlich schaffen Status Quo es inzwischen, auch aus ihrer "In the Army Now"-Phase die richtigen Schlüsse zu ziehen und die neuerdings auftauchenden Rückgriffe auf die Achtziger gewinnbringend einzusetzen (man vergleiche mal den Anfang von "Run and Hide" mit dem von "Heartburn"). Rick Parfitt singt wieder, und diesmal ist das Suspense-Element von "GoGoGo" oder "Run and Hide" der blanken Verzweiflung gewichen. "Come on, the curtain's comin' down." Ein gaanz großer Moment und sicher auch ein Highlight im Kompositionswerk des Herrn Parfitt. Nach der zweiten Strophe gehen dem Song etwas die Ideen aus - ich hätte nichts gegen einen längeren Instrumentalteil gehabt. Trotzdem: was für ein Song!
Aber natürlich ist es da noch nicht zu Ende. Und so läuft die Rock-Maschine Status Quo dann auch gleich wieder auf Hochtouren. "Never Leave a Friend Behind", von Andy Bown geschrieben, rockt heftig im "Peter-Gunn"-Stil und überrascht wieder mit interessanten Einfällen: So gehört ein E-Piano nun nicht gerade zur üblichen Ausstattung von SQ, und der sphärische Zwischenteil erinnert wieder an den Hochglanz-Breitwandrock der Achtziger, bevor dann alle Dämme brechen - das Stück dampft daraufhin geradezu. Was für ein MONSTER-GROOVE! Matt Letleys treibendes Schlagzeug ist hier aller Ehren wert, hier wird noch einmal deutlich, welchen Energieschub der "Gentleman" in die alternde Band injiziert hat. Ähnlich energetisch, aber wieder etwas fröhlicher, präsentiert sich "Fiji Time". Ob das nun Reggae, Rocksteady oder Ska ist, ist mir persönlich Wurscht. Rhino hat auch hier wieder gute Arbeit abgeliefert, auch wenn mir das Stück vielleicht etwas zu aufgesetzt (aber dennoch lustig) ist. "Bula Bula Quo (Kua Ni Lega)" ist schließlich der ausgelassene, positive Abschluss eines kurzweiligen, vielfältigen Albums. Hier dürfen dann auch die Fidschianer singen. :-)

"Bula Quo!" ist sicher keine Offenbarung oder ein spätes Meisterwerk, aber es ist auch definitiv keine peinliche oder langweilige Platte. Es ist Status Quo in Hochform, und das sagt ja schon einiges. Die Songs funktionieren auch ohne den Film, aber in Verbindung von Musik und Bild ist das Ganze ein zusammengehöriges Kunstwerk. Dass sich die Themen des Films auch in den Texten niedergeschlagen haben, macht das Ganze umso interessanter - teilweise ist das etwas platt ("Looking out for Caroline" oder die Zeile "someone really ought to come and make a movie"), teilweise aber auch wirklich clever ("gotta run gotta hide get us out of town", "they're calling Bula to me") - sodass man "Bula Quo!" sogar mit etwas Augenzwinkern als "Konzeptalbum" bezeichnen kann. Wenn man die Ohren aufmacht und ohne Vorurteile an dieses Album herangeht, dann kann man auf jeden Fall viel Überraschendes entdecken. Das kreative Feuer von Status Quo ist auf dem dreißigsten (!) Studioalbum auf jeden Fall noch nicht erloschen, und in gerade mal neun Tracks legen Quo hier eine enorme Vielfalt vor.

Etwas gemischte Gefühle habe ich im Hinblick auf die Umsetzung der Veröffentlichung. Schließlich hätte der Inhalt beider CDs locker auf eine CD gepasst. Ich verstehe zwar die Idee, die "neuen" Songs auf CD 1 als abgeschlossenes Album zu versammeln, und alle restlichen Soundtrack-Titel auf CD 2 auszulagern - aber als Quo-Fan habe ich die meisten dieser Stücke bereits vorher in meiner Sammlung: "Frozen Hero" und "Reality Cheque" stammen vom Vorgänger-Album "Quid Pro Quo"; "Caroline" und "Pictures of Matchstick Men" kommen von "Pictures - Live at Montreux" (und klingen dort besser); und "Beginning of the End", "Don't Drive My Car", "Whatever You Want" sowie "Down Down" gibt es in diesen Versionen auf der "Official Live Bootleg"-CD, die "Quid Pro Quo" beliegt. Nur das neu für den Film im "Fiji Style" aufgenommene "Living on an Island" und der "Bula Edit" von "Rockin' All Over the World" (eigentlich ein Remix der 2003er Neuafnahme) sind vorher noch nie veröffentlicht worden. Ich hätte es vorgezogen, wenn es neben der 2-CD-Variante auch eine "Standard" CD gäbe, auf der die neun neuen Songs und die beiden Neuaufnahmen als Bonus-Tracks zu finden wären. Was mich ebenfalls nervt - und was es auch schon auf dem eben erwähnten "Live Bootleg" gab - sind die ständigen Ein- und Ausblendungen der Live-Tracks. Es wäre ein Leichtes gewesen, mit Crossfades die Stücke zu verbinden. Besonders irritierend ist das bei "Pictures of Matchstick Men", das ja eigentlich direkt in "Ice in the Sun" übergeht, und noch mehr bei "Don't Drive My Car", wo der Applaus komplett abgehackt (!) ist. Sowieso fehlt bei "Down Down" das Intro - das war auf dem "Live Bootleg" nicht anders, aber seltsam ist es dennoch.

Die Gestaltung des Digipacks und der Bootlegs ist sehr schön - mit vielen sehenswerten Fotos und auch ein paar Szenen aus dem Film "Bula Quo!". Die Texte der neuen Songs sind natürlich, wie von Status Quo gewohnt, alle enthalten.
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am 9. Februar 2014
Der Besuch eines Konzertes mit Status Quo im November 2013 animierte mich zum Kauf dieser CD. Daher war ich nach dem Kracher "Quid Pro Quo" dann doch sehr gespannt auf "Bula Quo !"

Vorweg: Die Scheibe ist viel besser als ihr Ruf. Auf einem großen Foto im Innenteil der Hochglanz-Klapphülle stehen die beiden sympathischen Jungs Francis Rossi und Rick Parfitt mit Gitarren in den Südsee-Wellen am Strand. Das würde ich auch gerne mal machen...

Die schön gemachte Hülle weist CD Nr. 1 als neue Studio-CD und CD Nr 2 als Soundtrack aus.

Aus meiner Sicht startet die CD phänomenal. Die Songs 1 bis 4 ("Looking Out for Caroline", "Go Go Go", "Run and Hide", "Running Inside My Head") zeichnen sich durch sehr gutes Songwriting aus, sind absolut geerdet, solide und gitarrenorientiert, sehr fein. Klasse Rock `n` Roll. Eindeutige Quo - Trademarks im Stil der 70er. Klanglich übrigens astrein...

Ab "Mystery Island" (auch nicht sooo schlecht, aber überraschend anders) schwächeln die Songs leider etwas. Am Schluss dann "Bula Bula Quo". Wow... Erinnert irgendwie an die musikalische Zeit von Status Quo in den 80ern. Sehr beschwingt, melodiös und ein "Gute - Laune - Macher" aller erster Güte. Good Day Sunshine !

Der beigepackte Soundtrack (CD 2) ist eine Sammlung bekannter Songs, teilweise in neuem Gewand sowie in Live-Versionen. Auch von "Quid Pro Quo" werden uns zwei Songs serviert. Dabei auch einer meiner Lieblingssongs von Status Quo: "Frozen Hero". Auch sehr erwähnenswert ist die knackige Neuaufnahme von "Rockin' All Over The World". Sehr bodenständig eingespielt kommt dieser Song nun dem Original von Mr. John Fogerty sehr sehr nahe.. Dennoch: Nicht unbedingt als Einzel-CD kaufwürdig. Aber eine nette Beigabe.

Alles in allem ist "Bula Quo !" keinesfalls so schlecht, wie viele Fans und Kritiker dies attestieren. Für die Tracks 1 bis 4, 6 und 9 sind ganz klar 5 Sterne fällig. Eher 6 (!) nach Status Quo - Maßstäben...

Für Cover und Klang ebenfalls 5 fette Sterne. Da ich keine 4,5 Sterne vergeben kann, reicht's halt nur für 4 mit (einem dicken Plus !).

Die Band war offenbar wirklich vom Südsee-Flair angesteckt.
Es sei Ihnen verziehen...
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am 7. Juni 2013
Schon vor der Veröffentlichung hat dieses neue Werk die Fanlager gespalten. Viele stehen dem erneuerten Sound der Band skeptisch gegenüber.
Zugegeben, Bula Quo IST anders. Unberechenbar, vielfältig, voller Überraschungen, aber trotzdem noch voll und ganz der Boogie Rock von Status Quo.

Als ersten fiel mir der bombastische Sound der CD auf. Ziemlich dynamisch, und perfekt abgemischt. Hinten im Booklet steht, was ich kaum fassen konnte: Produziert von Francis und Rick höchstpersönlich! Und der Fan weiß: Seit "Rock Til You Drop" von 1991 hat Francis Rossi deutlich bewiesen, dass er ein tauglicher Produzent sein kann, und m.E. sowieso um Weiten besser ist als Mike Paxman, welcher bekannt ist für den schwammigen Klang der Alben von 1999 bis 2005. Und Gott sei Dank nirgendwo Clipping oder Übersteuerung!

Zu den Songs:
1. "Looking Out for Caroline" - Herrlich! Quo wie man sie liebt. Gut gelaunt, stampfend und rockend. Wunderbarer Opener, vielleicht ein wenig poppig (sprich: eingängig), aber ganz klar CLASSIC Status Quo.
2. "GoGoGo" - Im Prinzip typisch Rick, ein rifflastiger Rocker, aber in einem sehr Film-typischen Gewandt, es herrscht eine fast bedrohliche Atmosphäre. Beeinhaltet eine leicht abgewandelte Melodie von James Bond. Recht Quo-untypisch, aber interessant. Geschrieben von Rick, gesungen von Francis...vielleicht passte seine Stimme einfach besser. Finde ich schon.
3. "Run and Hide" - Einer der härtesten Songs des Albums, gesungen von Bassist Rhino! Trocken wie AC/DC, nach vorne stürmend aber eingängig wie man es kennt. Kein Über-Titel, aber schön rockig und geht gleich ins Ohr.
4. "Running Inside My Head" - Der erste etwas "schwächere" Titel. Klingt ein bisschen nach Francis' Solo-Sachen, hat aber nen guten Groove und macht Spaß beim Hören. Geschrieben von (damals noch) Drummer Matt Letley. Solide Quo-Kost.
5. "Mystery Island" - ÜBERRASCHUNG!!! DAS sollen Quo sein? wird man sich fragen, wenn man die ersten Töne des Liedes hört. Ukulelen, Slide-Gitarren, ein hawaiianischer Chor, Strand-Feeling... ja, etwas völlig Neues. Aber sobald Ricks Gesang anfängt, merkt man dem Song an, wieviel Atmosphäre und Leidenschaft dahintersteck. Rick ist außerdem ein wirklich tolller Sänger, auch (oder gerade eben) in solchen ruhigeren Momenten.
6. "All That Money" - Haut einen als erstes ein Mörder-Riff um, entwickelt sich der Song zum soliden Quo-Rocker, leider mit etwas schwächelndem Refrain. Jedoch wieder sehr gute Vocals von Rick. Sehr ungewöhnlich ist das Gitarrensolo. Hier gehts schon fast Richtung Indie-Alternative, klingt wie eine Mischung aus Coldplay und Quo. Und das klingt klasse!
7. "Never Leave a Friend Behind" - Schwächster Song der Platte, wenn man das so sagen kann. Die Gitarren-Hookline geht in Ordnung, leider kommt der Song nicht richtig in Gang, dazu wirken Rhinos Backing vocals etwas störend...
8. "Fiji Time" - Wieder was Spezielles! Total verspielt, und leicht Ska-angehaucht mit Offbeat und einem nahezu rappenden (!) Francis. Wieder eine kleine Überraschung, diesmal sehr gelungen und äußerst unterhaltsam. Wäre auch sehr Strandparty-tauglich.
9. "Bula Bula Quo" - Die 1. Single, und zum Schluss nochmal Quo wie man sie kennt und liebt. Mit Leichtigkeit geradezu beflügelt, spielfreudig und rockig-entspannt klingt der Song, und besitzt Ohrwurmqualitäten vom Feinsten! Wunderschöner Refrain. TOP!

CD 2 ist der eigentliche Soundtrack zum Film. Hier befindet sich die neu-arrangierte Version des Klassikers "Living on an Island", natürlich sommerlich und entspannt, Fiji-Style halt ;) Dazu gibts noch zwei Tracks vom Vorgänger Album, mehrere Live-Aufnahmen und eine neue Version des Titels "Rockin' All Over the World", welche aber eher schlicht eine Neuaufnahme ist, da sich außer dem guten Sound und einem längeren Intro nicht viel geändert hat.

Aufmachung:
Hübsch daher in einem stabilen Digipak kommt dieses Doppel-Soundtrack-Album, welches eigentlich auch auf eine CD gepasst hätte. Das Booklet ist sehr liebevoll gestaltet mit schönen Bandfotos, Szenen aus dem Film und natürlich sämtlichen Songtexten. Und in den Credits nirgendwo auch nur die Spur von Mike Paxman...wunderbar!
Noch einmal kurz zum Sound der CD:
Seit 2007 gewinnen die Alben von Status Quo mehr und mehr ihre Dynamik zurück, sprich, es wird kaum noch Loudness War (=Übersteuerung) betrieben, was einen astreinen Sound erbringt. Knackige Drums, nicht zu laut, aber präsent, tolle scharfe Gitarren und endlich nicht mehr so Becken/Höhen-lastig wie noch "Quid Pro Quo". Da die CD schon ausgezeichnet klingt, muss die Vinyl LP ja geradezu himmlisch sein!

Fazit:
Fans wird dieses Album mal wieder spalten und zerreißen, wie es schon oft passiert ist. Man könnte fast enttäuscht sein, wenn man bedenkt, dass nach dem astreinen Vorgänger "Quid Pro Quo" im Prinzip ein großes Hammer-Album angebracht wäre, quasi Back-to-the-Roots, nun aber ein eher vielfältiges Werk entstanden ist.
Man darf hier nicht zu engstirnig sein und vorschnell urteilen. Klar sind das nicht mehr die stampfenden Quo's aus den 70ern. Und das werden sie auch wohl kaum noch werden, es sei denn es folgt ein grandioses Alterswerk irgendwann. Das wäre natürlich schön, ABER:
Nimmt man die Band auf, wie sie heute ist, akzeptiert sie, dann findet man auch seinen Gefallen an Bula Quo. Denn mal ehrlich: Wäre man selber in so einer Sitaution wie die Band (Sommer, Sonne, Urlaubsparadies, gute Laune, etc..), dann würde logischerweise ein sommerliches Album dabei rauskommen, oder?
Ich denke schon.
Vielen Dank!
Sjard, 21. QUO-Fan(atic)
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am 9. Juni 2013
Als Status Quo Fan seit 1976 habe ich natürlich alle Höhen und Tiefen der Band mitgemacht. Und wie sich wohl fast alle hier vorstellen können, stehe ich eher auf die Boogie'n'Roll Sachen der Jungs. Aus diesem Grunde war es für mich auch erfrischend, solche Alben wie "Heavy Traffic", "In search...." und auch "Quid pro Quo" zu hören, die allesamt (zumindest in großen Teilen) den Geist der Band wiederspiegeln. Dieses "Werk" jedoch ist schlichtweg der Weg unter das Niveau von Marguarita Time u.ä. Darüberhinaus kann es jedoch nicht einmal dieses Niveau halten, weil die Melodieführung einfach zu schlecht ist. Über die einzelnen Songs zu urteilen, lasse ich mal lieber. CD 2: nun ja, abgesehen von der "Fiji Style" Nummer "Living on an island", die einen weiteren Tiefpunkt darstellt, alles bekannt und bereits im CD Regal vorhanden. Also: wenn Du "Marguarita Time" und ähnliches magst, ist das Album ein klarer Kauftipp, falls Du die härtere Seite magst - lauf' so schnell Du kannst :-) Finger weg!!! Nur was für Komplettisten. Trotzdem schaffe ich es nicht, den Jungs nur einen Stern zu geben.....
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am 30. Juli 2013
"BULA QUO!" macht einfach froh !

wer hätte das gedacht ... der erste Soundtrack von Status Quo !

Die Musik zur gleichnamigen Kino-Action-Komödie mit Rossi und Parfitt begeistert mich noch mehr als das schon sehr gute Vorgängeralbum "Quid pro Quo" ... und das will was heissen ....

"Bula Quo" macht einfach froh und schafft es, mitzureissen .... die CD läuft bei mir auf jeder Autofahrt und macht einfach gute Laune ... die Songs haben eine Powerline, sind eingängig, abwechslungsreich, alle Schmankerl für die Gehörgänge, bin begeistert !

Das Zeug zum Klassiker hat für mich vor allem "Never Leave A Friend
Behind" ... für mich das absolute Highlight neben dem wunderbaren "Mystery Island" (man fühlt sich wirklich auf eine Insel verzaubert), dem gut abgehenden "Run And Hide" (geiler Sound und von Rhino gesungen !) und dem starken "All That Money"

ein frisches, unbekümmertes Album, das sofort zündet - Songs mit knackigem Tempo und tollen Refrains, top produziert von Rossi und Parfitt höchstselbst !

Die Bonus- CD trägt den Titel "Greatest Hits", und enthält Klassiker-Nummern aus dem Hause Status Quo.

wäre gar nicht extra nötig, die "BULA QUO!"-Songs haben selbst das Zeug, Klassiker zu werden !
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am 9. Juni 2013
Bula Quo! ist u. a. auch ein Film (Action Komödie), den diese Band auf den Fidjis gedreht hat. Dieses Album ist der Soundtrack dazu. Und so wie es sich anhört, hatten sie eine Menge Spaß dabei. Und diesen Spaß gönne ich dieser Band, die schon so lange im Geschäft ist.

Es hat eine gewisse Leichtigkeit, sicherlich auch durch die Fidji-Atmosphäre beeinflusst...und möglicherweise dem einen oder anderen Cocktail :-). Man hört auch mal ungewöhnliche Töne und gerade das finde ich gar nicht so übel, wie z. B. Fiji time und Mystery Island (da hatten sie bei den Aufnahmen bestimmt ne Menge Spaß :-)) oder auch GoGoGo.

Aber auch Quo-typische Songs sind auf dem Album zu finden, wie z. B. Looking out for Caroline, Never leave a friend behind oder Running inside my head.

Es ist ein Soundtrack-Album - kein typisches Quo-Album (also nicht zu vergleichen mit dem vorherigen Studio-Album Quid pro Quo, welches ich immer noch sehr gerne höre)- aber ich kann mir gut vorstellen, dass es zum Film passt.
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am 8. Oktober 2013
Kein typisches Quoalbum, aber einige tolle Songs drauf. Bevorzuge vom neuen Line-Up zwar eher die Alben Heavy Traffic und Quid Pro Quo, jedoch für einen Soundtrack genau richtig. Kaufempfehlung!

Anspieltipps:

Go Go Go

Run and Hide

Fiji Time
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am 7. Juli 2013
Mal wieder ein gute Aufnahme. Teils ungewöhnliches und auch mal wieder etwas rockiger. Im Gesamtergebnis eine gute Scheibe. An die Leistungen von "Hello" kommt sie jedoch nicht heran.
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am 7. Dezember 2013
Für Fans, wie ich, die Status Quos härteren Sound der frühen Jahre lieben ist diese CD nur bedingt zu empfehlen. Mir ging es nur um die Vervollständigung meiner Sammlung.
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am 9. August 2013
Mit der Weiterführung des Musikstils ist auch ein weiteres Album gelungen.
Ein paar Titel sind zwar mit neuen Rythmen geschmückt - aber im Wesentlichen: Einfach Quo
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