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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
5
3,8 von 5 Sternen
Lower Reaches
Format: Audio CD|Ändern
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am 19. August 2013
Justin Currie hat Schottland den Rücken gekehrt und plaziert sich ganz stilecht (zumindest auf dem Cover) am oben genannten Ort. Bereits mit dem Album SOME OTHER SUCKER`S PARADE im Jahr 1997 durfte es der große Kontinent sein, nach welchem ja (beinahe) jede britische Band irgendwann schielt. Im Falle von DEL AMITRI, Curries einstiger Formation, war das damals durchaus ein logischer Schritt, hatte man doch zuvor mit TWISTED (1995) das am meisten verkaufte Album des Jahres herausgebracht. Leider wissen wir ja wohin die Reise anschließend tatsächlich ging. In einen Kälteschlaf, in dem die Band noch immer ruht. Dies nur, weil man ein Album von Justin Currie nicht besprechen kann, ohne auch von DEL AMITRI zu sprechen. Aber das ist nun abgehakt.

Mit LOWER REACHES bringt der umtriebige, selbsterklärte begnadete Faulenzer sein nunmehr drittes Solo-Werk heraus, aufgenommen in Austin/Texas und stapelt schon bei der Titelwahl tief. Kennt man seine Musik, weiß man jedoch das dem Künstler der Schalk im Nacken sitzt. Ein Beweis den er in seinen Texten auch hier wieder eindrücklich erbringt. Currie, der immer schon auf der Suche nach dem perfekten Pop-Song war, kommt seinem Ziel dieses Mal bei einigen der neuen Titel wieder ziemlich nahe. LOWER REACHES ist dabei nicht so eine ruhige Innenschau wie das erste Solo-Werk WHAT IS LOVE FOR? (2007) und ebenso kein nach vorn gehendes, sich auf alte Band-Tugenden besinnendes, wie die zweite Platte THE GREAT WAR (2010), bei der er freilich darauf verzichtete den Titeltrack IN MY HEART THE WAR GOES ON mit aufs Album zu pressen und ihn stattdessen nur auf seinem MySpace-Channel veröffentlichte. So etwas muss man sich leisten können. Bei der hohen Qualität von Currie`s Songwriting sind derartige Späße durchaus drin und man sollte nie glauben, das die vorliegenden Titel, die jeweils "besten" sind. Es sind immer diejenigen, welche im Rahmen des Albums am besten miteinander harmonieren. Die Solo-Alben sind, wie auch die meisten Band-Veröffentlichungen nicht auf den schnellen Hit aus. Das gilt hier noch mehr als je zuvor.

So startet die Platte ungemein ruhig mit einer zunächst unscheinbaren Ballade FALSETTO, die den geneigten Hörer zum zuhören zwingt, nur um anschließend mit EVERY SONG`S THE SAME die erste Bombe des Berufszynikers, Melancholikers, Lakonikers, Romantikers (ja was eigentlich?) platzen zu lassen. Ich will hier gar nicht auf jeden einzelnen Song eingehen. Nur soviel sei gesagt, die Gefangennahme des Hörers geht schnell voran bei Zeilen wie I HATE MYSELF FOR LOVING YOU, BUT NOW I LOVE TO HATE MYSELF. Justin Currie findet immer neue unmögliche Wege für seine schwarzhumorige Selbstanalyse und beeindruckt/überrascht nach wie vor. Er gönnt sich sogar dieses Mal einen waschechten Country-Song (ON MY CONSIENCE). Auch experimentiert er wieder mit der modernen Technik um seine Lieder zu untermalen, wie auf der letzten DEL-AMITRI-Platte CAN YOU DO ME GOOD? (2002), die letztendlich zum Rauswurf wegen Erfolglosigkeit (!) bei der Plattenfirma führte. Da Currie nun auch erstmals auf eigenem Label veröffentlicht, kann man, da er jetzt von Konzern-Interessen befreit ist, nun vielleicht irgendwann auf ein neues DEL-AMITRI-Album hoffen ... (obwohl Ex-Band-Kollege Iain Harvie ja sowieso überall seine Finger im Spiel haben soll). Muss aber nicht sein. Denn solange Currie Songs wie PRISCILLA schreibt, ist die Welt, so wie sie ist, in bester Ordnung.

Der lustigste Gag ist übrigens das Cover.
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. September 2013
Justin Currie werden nicht sooo viele Leute kennen, vielleicht noch eher seine Band "Del Amitri" mit der er schon einige tolle Alben unters Volk brachte. Hier ist er nun mit seinem dritten Solowerk und das ist wieder eine ganz feines geworden. Auf der einsamen schottischen Insel Skye hat er sich für einige Zeit niedergelassen und seine Songs geschrieben, als er sie fertig hatte ist er nach Nashville weiter gezogen und hat dort unter der Regie von Produzent Mike McCarthy, der auch gleich die richtigen Musiker parat hatte, 10 Songs aufgenommen.
Zum Glück hat sich die Country-Music bis auf einem Stück, das auch gleich das schwächste auf dem Album ist, nicht durchgesetzt, der Sound und die ursprüngliche Stimmung der einsamen Insel blieben erhalten. Es ist ein ganz vorzügliches Album geworden, bei dem einen die herbstliche Stimmung der Songs mit auf eine atmosphärische Reise nehmen.
Justin Currie beweist einmal mehr sein kompositorisches Können und bietet uns hier neun Ohrwürmer die uns ganz warm einpacken als wollten sie uns vor dem herannahenden Herbst mit seinem Regenwetter und seinen stürmischen Winden schützen. Und das gelingt auch ganz vorzüglich. Die Musik nimmt uns mit auf eine Reise ins Universum, von der man so schnell nicht mehr zurückkommen möchte.
Auf einzelne Songs möchte ich hier gar nicht eingehen, weil bis auf das countrylastige "On My Conscience" alle überragend sind und wem bei Songs wie "Little Stars" nicht das Herz aufgehen lässt, der hat möglicherweise gar keines.
Ganz ganz großes Songwriter-Kino das leider wieder viel zu wenige Käufer finden wird, aber die die es erwerben, werden sich nie mehr davon trennen, versprochen!!
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am 22. August 2013
Vorab gilt es darzustellen, das es solche Künstler wie Justin Currie leider zu wenig gibt. Als Del Amitri Fan, fast der ersten Stunde, bin ich den Weg voller Freude immer mitgegangen. So viele unglaublich lockere, melodiöse Popsongs sucht man anderswo echt vergebens. Viele brechen sich dabei einen ab, und bei Del Amitri/Justin Currie sprudelt(e) es einfach so heraus.
Und genau das fehlt mir ein wenig auf der neuen Scheibe. Textlich, wie mein Vorschreiber schon erwähnte, ist das immer ein Genuss, allerdings musikalisch hakt es für mich ein bisschen und das hat nicht mit den technischen Zusätzen (z.B.Drumcomputer) zu tun. I hate myself for loving you, on the roll, on my consciense (purer Country geht für mich überhaupt nicht.), sind dafür Paradebeispiele. Sie plätschern für mich leider nur dahin, dabei hat er doch so viel Material, meiner Meinung nach, was viel besser ist. Die beiden Vorgänger halte ich um einiges für besser! Aber nach wie vor packt mich dessen Stimme, leider das ganze Album nicht ganz.
Nichts für ungut, Justin, bleib am Ball.
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am 23. September 2013
...und das ist ganz wundervoll. Die warme Stimme und fröhlich melancholische Stimmung von Justin Currie versetzen einen zurück in die schönsten Stunden der 90er Jahre.
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am 2. April 2015
Als gefühlt "ewiger" Del Amitri Fan, der auch die Justin-Solo's noch gut fand, muss ich sagen: RICHTIG schlecht! Oweia.... schade, Justin (das hast du vorher schon besser hinbekommen)!
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