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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
4
Schubert: Impromptus D 899, Sonate D 960
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,79 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 8. November 2013
Buchbinder galt lange Jahre fast ausschließlich als Mozart- und Beethoven-Interpret. Dass er jetzt auch Schubert für sich und sein Publikum entdeckt hat, ist nur logisch und mehr als erfreulich. Diese CD ist mit den vier ersten Impromptus und der letzten Sonate wirklich randvoll und die Darstellung durch den Pianisten könnte nicht überzeugender sein: Buchbinder vermeidet jeden "hausmusikalischen", amatuerhaften Ansatz bei den von vielen Klavierschülern malträtierten Stücken, sondern geht mit voller Virtusoität, und doch zugleich herber Anschlagskultur zu Werke. Das Ergebnis ist die nach S. Richter wohl hervorragendste Interpretation der B-Dur Sonate und auch für die Impromptus legt er Maßstäbliches vor. Großartig!
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am 11. September 2014
Tut mir Leid -selten war ich enttäuschter über eine CD!
Buchbinders gefeierte Neuaufnahme der Beethovensonaten, die auch mir anfangs sehr gut gefiel, brachte mich dazu, diese Schubert-CD zu kaufen.
Und das, was mir inzwischen an seinem Beethoven missfällt, wird hier bei Schubert noch viel deutlicher - und fehlt bei Schubert noch viel schmerzhafter:
Buchbinder kann mit poetischen, leisen, sogar "entrückten" Abschnitten schon bei Beethoven kaum etwas anfangen.
Bei Schubert wäre dies aber nach meinem Empfinden noch viel wichtiger (allein der 2.Satz der Sonate B-Dur!) - stattdessen hören wir einen "großtönenden", "klar intonierten" Schubert (Zitate aus zwei Besprechungen), dem aber immer wieder das Verhaltene, die Poesie fehlt - sogar "schlicht" spielt Herr Buchbinder nicht, bei ihm ist (fast) immer "Nachdruck", Strenge, Größe in der Musik. Natürlich ist das an manchen Stellen richtig und gut - dann aber fehlt wieder alles, was andere in dieser Musik zum Vorschein bringen. Meine Favoriten sind zur Zeit Richter und Lupu. Auch der sehr "klare" und für mich eigentlich immer etwas zu schnelle Kempff findet dennoch Poesie und Zerbrechlichkeit; und die zuletzt neu veröffentlichte Sonate B-Dur von M.Korstick wirkt zerrissen und verzweifelt. Nichts davon finde ich bei Buchbinder... - wie Schade!
In den Impromptus treibt er dann seine Angewohnheit der deutlichen, viel zu auffälligen Ritardandi (Tempoverzögerungen - schon bei Beethoven für meine Ohren oft übertrieben) so viel zu weit, dass mir von den dauernden Tempowechseln fast schlecht wurde - die armen schlichten Stücke, wie wenig Schubert und wie viel Buchbinder sind sie zuletzt!.
Im Beiheft strahlt Herr Buchbinder dann noch ein sehr großes Selbstbewusstsein aus - diese CD hat wirklich nicht viel, was sie empfehlen könnte.
Herr Buchbinder hat für mich mit seinen Beethoven-Klavierkonzerten (Live-DVDs), den Klaviersonaten ("Sonata-Legacy") und schließlich dieser Schubert-Aufnahme sehr deutlich gemacht, dass er schlicht mit poetischer Musik nicht viel anfangen kann. Noch einmal: Schade!
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am 27. Mai 2016
Spätestens wenn man diese Interpretation der Impromptus zum zweiten Mal hört,
beginnt man mitzusummen. Denn es spricht einfach unmittelbar die persönliche Gefühlswelt an.
Habe ursprünglich eine Aufnahme mit Barenboim gekauft,
die jedoch irgendwann technisch den Geist aufgegeben hat.
Buchbinder ist aber ebenbürtig, und es ist wunderbar, solchen Pianisten einen Landesgenossen nennen zu dürfen.
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am 12. Dezember 2016
Diese Aufnahme ist eine absolute Zumutung! Wer hier 5 Sterne vergibt, der hat von Musik keine Ahnung oder sich niemals mit dem Notentext beschäftigt. Mir macht es den Eindruck als sei es eine Live-Aufnahme. technische Probleme vor allem bei 899/2, Tempi, die in der Art nicht nachvollziehbar sind, Rhythmische Ungenauigkeiten, die Melodie wird von den Mittelstimmen überlagert, er kennt eine dynamische Bandbreite, die von Mezzoforte bis Fortissimo reicht... Ich war geneigt die CD nach den 4 Impromptus aus dem Autofenster zu werfen, jedoch hat es die Umwelt nicht verdient hierdurch belastet zu werden. Eine solche Aufnahme zu veröffentlichen ist eine Frechheit! Buchbinder, Barenboim, muss es sein? es gibt so viele junge Talente, denen man stattdessen eine Chance geben könnte!
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