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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
5
3,2 von 5 Sternen

am 17. September 2016
Endlich liegt mit dem Mitschnitt der Aufführung aus Pesaro (2012) eine insgesamt empfehlenswerte Aufnahme von Rossinis sträflich vernachlässigtem Frühwerk vor. Ewa Podles in der Titelrolle allerdings merkt man ihre 60 Jahre leider allzu deutlich an: Viel Pressen, teils unsaubere Intonation in der Höhe, oftmals wegbrechende Töne und stockende Koloraturen trüben den Hörgenuss erheblich. Trotzdem hat man hier eine immer noch große Sängerin mit einem unverwechselbaren Timbre vor sich. Wesentlich überzeugender agieren Jessica Pratt als nahezu makellose Amira und Michael Spyres als Baldassare, der sich als Idealbesetzung für diese extrem schwere Tenorpartie herausstellt. Selten hört man Tenöre, die in allen hohen und tiefen Registern gleichermaßen präsent sind und dabei die vertracktesten Koloraturen scheinbar mühelos bewältigen. Die kleineren Rollen sind allesamt gut besetzt. Sehr schön ist es, dass sich Dirigent Crutchfield bei den Rezitativen viel Zeit gelassen hat und man wirklich jedes Wort versteht- dafür fehlt aber leider bei so mancher Stretta das für Rossini unerlässliche Feuer, was auch an dem insgesamt recht provinziell musizierenden Orchester liegen mag.
Die Inszenierung spielt sehr intelligent mit dem Topos des Stummfilms und die darin üblichen übertrieben emotionalen Gesten und das Mienenspiel der Sänger kommen der artifiziellen Ästhetik der Opera seria perfekt entgegen- so ähnlich dürften die Darsteller vor gut 200 Jahren auch agiert haben.
Fazit: Anschaffenswert für alle Opernfreunde!
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am 26. November 2013
Biblische Opernstoffe sind in der Umsetzung oft Problem behaftet, weil hier kaum über einen trivial kitschigen Horizont hinaus inszeniert wird. Diese Gefahr umgeht das phantasievolle Konzept von Davide Livermoore. Er inszeniert die Oper vor einem "zweiten" Publikum, welches die Handlung aus der geschichtlich optischen Ebene von Stummfilmen verfolgt. Der Chor dient als dieses zweite Publikum.
Die Handlung selbst ist kostümidentisch wie in den Stummfilmen der 1920er Jahre arrangiert, also historisierend und keinesfalls in die Gegenwart umgesetzt. Infolgedessen läuft die Handlung wie eine traditionell konzipierte Opernhandlung nur mit der vorgeschalteten, genannten Ebene. Dabei wird die Bühne in ein gewisses Stummfilm adäquates Flackern getaucht. Diese zweite Handlungsintention verleiht dem Ganzen eine optisch nachvollziehbare zweite Dimension, die vor kitschiger Trivialität schützt.

Ort der Aufführung war das Rossini Festival in Pesaro 2012.

Von der sängerischen Seite kann man eine herausragende Besetzung auf ganzer Ebene feststellen.

Grandios Ewa Podles als Ciro. Für jeden Rossini Liebhaber ist allein diese Interpretation eine sängerische Dimension.
Jessica Pratt als Amira, erstklassig wie Michael Spyres als Baldassare.

Orchestral hervorragend, mit einer Verve Interpretation, die überzeugt.

Insgesamt für jeden Rossini Liebhaber eine zwingende Aufführung, selbst wenn er mit der Inszenierung nicht so ganz klar kommen würde.
Die hier bereits vorgeschalteten, zwei identischen Rezensionen, ich gehe ausnahmsweise darauf ein, entbehren jeder rationalen Grundlage.
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am 27. November 2013
Tolle große Oper die leider fast gar nicht gespielt wird in den Opernhäusern. Somit gehört sie in jeder Sammlung von Rossini. Mir hat diese "Stummfilm" Inszenierung sehr gut gefallen und sehe sie mir immer wieder gerne mal an!
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am 30. Oktober 2013
Diese ganze Inszenierung ist eine einzige Beleidung an den Komponisten, den Librettisten und eine schallende Ohrfeige für die Sänger.
Trotz einer großartigen Leistung von Ewa Podless wird die Inszenierung erschlagen von kleingeistigen und abstossenden Regie- und Bühnenbildeinfällen. Alles spielt am Ende der Stummfilmzeit ohne Bezug zur Rossini Oper. Völlig geist- und hirnlos inszeniert.
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am 30. Oktober 2013
Inszenierung und "Bühnenbild" sind eine einzige Katastrophe in diesem Werk. Die grandiose Musik und die exzellenten Gesangsleistungen, vor allem von der genialen Ewa Podless, werden systematisch zerstört von einen Deutung des Werkes, das in diesem Fall durchaus den Titel "Machwerk" verdient. So viele Entstellung und grenzwertige Verblödungen müssen einem schon erst einmal einfallen. Aber es gibt ja für solche szenische Entartungen immer noch so genannte Regieseure, die auf die Menschheit losgelassen werden. Schlimm !!!!
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