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Die Autorin erzählt Annas Geschichte und man bewegt sich stetig zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dies ermöglicht, dass man sich sehr gut in die Hauptfigur hinein versetzen und ihr Denken und Handeln nachvollziehen kann. Außerdem lernt man hier auch die Wesensmerkmale anderer Figuren kennen, die für die weitere Geschichte relevant sind.
Die verschiedenen Charaktere fand ich alle sehr gut dargestellt, unabhängig davon, ob ich sie nun mochte oder nicht. Denn eins steht fest: es gibt in diesem Buch Figuren, die schließt man spontan ins Herz, andere lehnt man von vorne herein ab, weil sie das absolut Böse verkörpern, und der dritten Gruppe steht man (erstmal) neutral gegenüber. Aber an der Ausgestaltung an sich gab es nichts zu meckern, ganz im Gegenteil.
Annas gegenwärtige Geschichte hat mich sehr begeistert. Alles wirkte authentisch und nachvollziehbar. Zudem steht dieser Teil im krassen Kontrast zu Annas Vergangenheit, was das Ganze für mich umso interessanter machte.
Der zweite Handlungsstrang, Annas Vergangenheit, war auch sehr interessant, denn er legte viele Hintergründe offen. So wurde aus der Geschichte, als auch aus den Figuren ein rundes Ganzes.
Einige Szenen waren mir hier allerdings etwas zu heftig und direkt. Da musste ich doch ab und an schlucken. Auch wenn diese Szenen zum besseren Verstehen der Charaktere beitrugen, war ich letztlich dann doch manchmal erleichtert, wenn die Geschichte wieder in die Gegenwart wechselte.

Eine sehr rasante Geschichte, die mir, von Kleinigkeiten abgesehen, sehr gut gefallen hat. Der frische, gradlinige Schreibstil hat mich begeistert, und ich bin sehr gespannt auf Teil 2.
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am 29. Dezember 2013
»Du hast den Kuss empfangen und bist nun eine von uns«

Mein Name ist Anna Stubbe. Ich bin 422 Jahre alt und eine Gestaltwandlerin. Werwolf, würdest Du vielleicht denken, wenn Du um meine wahre Natur wüsstest, aber Werwölfe sind anders, und ich hoffe für Dich, dass Du nie einen treffen wirst.

Ich will Dir meine Geschichte erzählen, vom Sommer 2012 an, als ich Samuel kennenlernte. Und auch aus den Jahren zuvor will ich Dir erzählen, damit Du begreifst:

Ich bin kein Monster!

Die Autorin erzählt Annas Geschichte und man bewegt sich stetig zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Die Charaktere sind gut beschrieben unabhängig davon, ob ich sie nun mochte oder nicht. Denn eins steht fest: es gibt in diesem Buch Figuren, die schließt man spontan ins Herz, andere lehnt man von vorne herein ab, und der dritten Gruppe steht man (erstmal) neutral gegenüber. Aber an der Ausgestaltung an sich gab es nichts zu meckern, ganz im Gegenteil.
Annas gegenwärtige Geschichte hat mich sehr begeistert. Alles wirkte authentisch und nachvollziehbar. Zudem steht dieser Teil im krassen Kontrast zu Annas Vergangenheit, was das Ganze für mich umso interessanter machte.
Der zweite Handlungsstrang, Annas Vergangenheit, war auch sehr interessant, denn er legte viele Hintergründe offen. So wurde aus der Geschichte, als auch aus den Figuren ein rundes Ganzes.
Einige Szenen waren mir hier allerdings etwas zu heftig und direkt. Da musste ich doch ab und an schlucken. Auch wenn diese Szenen zum besseren Verstehen der Charaktere beitrugen, war ich letztlich dann doch manchmal erleichtert, wenn die Geschichte wieder in die Gegenwart wechselte.

Die Hauptfiguren Anna und Sam sind unglaublich symphatisch. Sam's Freundin die ein bisschen pummelige Alexa, geht während der Story etwas unter und spielt erst gegen Ende wieder eine Rolle.
Alle sind wunderbar herausgearbeitet, vor allem Anna, die sich immer treu bleibt und dadurch authentisch wirkt.

Der Schreibstil von der Autorin gefällt mir außerordentlich gut ist leicht und flüssig zulesen. Die Geschichte ist schön geschrieben und auch sehr spannend, die Erotik kommt auch nicht zu kurz, ohne dabei die Handlung zu überschatten.

Das Cover finde ich gut und gefällt mir, auch wenn rot nich meine Lieblingsfarbe ist,

Ich kann es jedem weiterempfehlen der auf eine spannende Gestaltwandler Geschichte mit erotischen Szenen lesen möchte.
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am 17. September 2013
Inhalt: siehe Kurzbeschreibung

Meine Meinung: Geschickt liefen zwei Erzählstränge parallel im Ebook ab – einmal Anna in der heutigen Zeit im Jahre 2012 und einmal ihre Vorgeschichte, wie sie zur Gestaltwandlerin wurde und welche Probleme und Bedrohungen damit einhergingen. Auch ihr familiärer Hintergrund wurde beleuchtet, so dass ihre Lebensgeschichte rund erschien und der Leser ein umfassendes Bild von ihr erhielt. Natürlich sind diese erklärenden und informierenden Abschnitte in einem ersten Band einer Reihe/Trilogie etwas ausführlicher und öfter vorkommend, dies ist aber notwendig, um die Grundlage für die weitere Handlung zu legen.
Die Handlung aus der heutigen Zeit legte viel Wert auf Beziehungen, die sich Anna aufgebaut hat, besonders ihre Freundschaft zu Samuel spielte dabei eine entscheidende Rolle.

Die Diskrepanz zwischen Annas normalem Leben und den Phasen, in denen sie ihre Gestalt wechselt, konnte die Autorin überraschend glaubwürdig rüberbringen. Bei solch einer Thematik bin ich schnell abgeschreckt, weil mir solche Dinge meist nicht “real” genug sind, um sie einfach annehmen zu können. Bei Anna hatte ich das Problem nicht, sie konnte ich sofort als das akzeptieren, was sie in diesem Roman verkörperte.

Ein wenig zu hoch war mir der Erotikanteil in diesem Ebook und auch zu extrem dargestellt. Passend zu den Wölfen liefen erotische Szenen sehr grob, wild und animalisch ab, die Geschlechter spielten dabei keine Rolle und es erinnerte stellenweise eher an Rangkämpfe als an Freude. Nun, mein Geschmack ist dies nicht unbedingt, aber kuschelnde Wölfe bei Kerzenlicht und Käsehäppchen hätten mich wahrscheinlich eher irritiert. ;-)

Insgesamt ist “die Ankunft” ein Auftakt der “Kuss der Wölfin”-Trilogie, der mich positiv überraschend konnte. Temporeich, knisternd und spannungsgeladen führte Katja Piel den Leser durch das lange Leben der Anna Stubbe, ließ dabei wenig Zeit zum Durchatmen und machte verdammt neugierig auf die weiteren Teile der Trilogie.
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am 9. Januar 2014
leider viel zu schnell zuende. :(

Das Buch "Kuss der Wölfin - Die Ankunft" wurde von der Autorin Katja Piel geschrieben. Sie hat es bei Amazon veröffentlicht. Ich wurde durch Katja wieder mal in eine wunderbare und faszinierende Welt der Gestaltwandler und Werwölfe entführt und hatte echt Probleme, meinen Reader aus der Hand zu legen. Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut und man ist wie in der Geschichte gefangen. Wie auch schon in ihrer "The Hunter"- Reihe möchte man einfach nur weiter lesen. Der Schreibstil hat sich nicht verändert, was ich sehr schön finde.

Das Cover:
Das Cover finde ich farblich sehr schön und auch die Details lassen wieder mal ein tolles Buch erwarten. Es ist nicht zu bunt und dennoch ziemlich aussagekräftig. Ich habe es gesehen und wusste, dass ich das Buch einfach lesen muss.

Die Charaktere:
Die Charaktere sind sehr gut einzeln ausgearbeitet. Am Anfang hatte ich doch ein kleines Problem mit der Zuordnung, was sich aber schnell gegeben hat.

Zum Inhalt des Buches:
Anna Stubbe ist 422 Jahre alt und wurde als Gestaltwandlerin geboren. Dies ist sehr selten. Warum? Das findet ihr im Laufe der Geschichte schon selber heraus. *schmunzel* Leider verstirbt diese bei der Geburt und Anna wächst bei der Ziehmutter auf, wo ihre Mutter gewohnt hat. Anna lernt die Gesetze der Gestaltwandler und den Tag ihrer ersten Verwandlung hat sie sich doch ein wenig anders vorgestellt. Mitten in der Zeremonie kommt ihr "Erzeuger" und will sie mitnehmen, doch ihre Ziehmutter kann dies verhindern und schickt sie fort. Ob sie sich je wiedersehen werden und was wir nun aus Anna, die nicht wirklich viel über das Leben der Menschen kennengelernt hat?
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am 25. Dezember 2013
Inhalt:
«Du hast den Kuss empfangen und bist nun eine von uns»

Mein Name ist Anna Stubbe.
Ich bin 422 Jahre alt und eine Gestaltwandlerin.
Werwolf, würdest Du vielleicht denken, wenn Du um meine wahre Natur wüsstest,
aber Werwölfe sind anders, und ich hoffe für Dich, dass Du nie einen treffen wirst.

Ich will Dir meine Geschichte erzählen, vom Sommer 2012 an, als ich Samuel kennenlernte.
Und auch aus den Jahren zuvor will ich Dir erzählen, damit Du begreifst:

Ich bin kein Monster!

Meine Meinung:
Das Buch ist von der ersten Seite ab sehr spannend und man kann es wirklich kaum aus der Hand legen. Die Handlung ist toll aufgebaut, es wird zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart gewechselt und so erfährt man sehr viel, über Anna, ihre Familie und ihre Erlebnisse. Diese Erzählweise finde ich sehr gut, da es das Verständnis für die Geschichte vereinfacht. Zudem wurden die damaligen Begebenheiten wie Krankheiten, Lebensumstände usw. wirklich sehr gut und gründlich recherchiert.
Die Szenen sind sehr gut bildlich beschrieben, mit liebevollen Details versehen und es läuft wie ein Kopfkino während dem Lesen ab.
Die Charakter sind ebenfalls sehr ausdrucksstark und man kann sie sich super vorstellen. Man erfährt über einige Protagonisten mehr, über andere weniger aber das fand ich eine perfekte Mischung. Es ist schön, wenn man so nach und nach immer mal wieder noch was neues erfahren kann.
Das Cover ist von den Farben dunkel gehalten und man sieht im Hintergrund die Skyline von New York mit einem großen Mond in der rechten Ecke. Auf der linken Seite ist eine Gesichtshälfte zu sehen, die wie durch einen Mauerdurchbruch schaut. Die kleine Wölfin ist ebenfalls auch auf dem Cover abgebildet, die sich auch in den Kapiteln immer wieder finden lässt.
Den Titel und Autor kann man sehr gut lesen und das Cover ist sehr ansprechend gestaltet.
Dieses tolle Buch ist der gelungene Auftakt einer tollen Trilogie mit einer Mischung aus Erotik und Fantasy und kann es euch sehr ans Herz legen.
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am 22. November 2013
Anna Stubbe ist eine jahrhundertealte Gestaltwandlerin. Jedes Mal, wenn auffallen könnte, dass sie kaum altert, schlüpft sie in ein neues „Leben“. Als sie in ihrem derzeitigen Leben den Freund ihrer Nachbarin Alexa kennenlernt und dann auch noch ein alter Feind aus der Vergangenheit auftaucht, läuft es für sie plötzlich nicht mehr so reibungslos wie vorher …

Katja Piels neue Serie um die Gestaltwandlerin Anna hat mir vom Fleck weg gut gefallen. Erzählt wird in zwei Zeitebenen, die Vergangenheit vor über 400 Jahren, und die heutige Zeit. Erst nach und nach erschließt sich, wie die beiden Ebenen zusammenhängen, man hat da zwar als Leser/-in die eine oder andere Vermutung, wird dann aber von der Auflösung wahrscheinlich doch überrascht sein.

Anna ist ein sehr sympathischer Charakter, sie hat ihre Natur gut im Griff und durch ihr Alter schon viel erlebt. Ich hoffe auf viele Rückblenden in andere Zeiten, die die Geschichte sehr beleben könnten. Im Bonusmaterial meines Ebooks zumindest gibt es schon die erste davon, ein sogenanntes Spin-off, die Novelle „Der schwarze Tod“, die einige Zeit nach den Ereignissen der Vergangenheitsebene spielt.

Leider sind, wie heutzutage oft üblich, die Personen des Romans sehr auf ihre Äußerlichkeiten reduziert. Da haben die tollen Männer natürlich alle Sixpacks und bei Frauen, die pummelig sind, wird gar nicht erwartet, dass sie tolle Männer haben könnten. Mich persönlich nervt das zunehmend, ist aber kein ausschließliches Charakteristikum dieses Romans, sondern des Genres allgemein und wohl oft von den Verlagen so gewünscht. Für mich daher kein Abwertungskriterium, erwähnt werden soll es aber dennoch, als kleines Plädoyer für natürlicher gestaltete Figuren. Ebenso passend zum Genre finden sich einige ziemlich explizite Sexszenen, die aber nicht aufgesetzt wirken und inhaltlich jeweils passen.

Katja Piel hat einen schönen Erzählstil, das Ebook liest sich flüssig und ist spannend. Die Sprache ist manchmal etwas derb, passt dann aber zum jeweiligen Kontext. Sehr gut haben mir die Kapitelüberschriften gefallen, die Zitate aus dem jeweiligen Kapitel enthalten und dadurch eine gewisse Spannung und Erwartungshaltung aufbauen. Hin und wieder erlebt man dann eine Überraschung, da man etwas ganz anderes erwartet hatte. Mir hat das gut gefallen, gab es dem Buch doch eine zusätzliche Würze.

Insgesamt ein gelungener Start in eine neue Trilogie (Serie?). Katja Piel erzählt einmal mehr einen altbekannten Mythos neu, denn wer glaubt, alles über Werwölfe zu wissen, wird hier eines Besseren belehrt. Ich bin sehr gespannt, wie Annas Geschichte weitergeht, zumal die Autorin uns mit einem Cliffhanger sitzen lässt. Der zweite Band soll noch in diesem Jahr erscheinen, ich freue mich darauf. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
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am 1. Januar 2014
Ich muss sagen bis jetzt hab ich Geschichten wie Twilight oder irgendwelche Wolfsgeschichten gemieden, war einfach nicht mein Ding!
Das Cover von Katja Piel's Kuss der Wölfin/ Die Ankunft, hat mich Neugierig gemacht, ebenso wie die Kurzbeschreibung dazu! Und ich gebe zu Anna hat mich von der ersten Seite in ihren Bann gezogen! Es ist unfassbar mit welcher Leichtigkeit Katja Piel den Sprung zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin bekommen hat! und wir reden hier nicht von zwei Oder fünf Jahren in die Vergangenheit sondern von fast 400 Jahren! Durch die Reise ins Jahr 1588 erfährt man von der Verwandlung und bekommt mehr Einblick! Die Gegenwart bleibt trotz allem spannend und "knisternd".
Es ist ein wundervoller und mitreißender Schreibstil den Katja Piel hier benutzt und ihre Leser damit bin Annas Bann zieht!
Alle die Wölfe mögen sollten diese Geschichte lesen und für alle die sich bis jetzt nicht getraut haben, traut Euch es lohnt sich definitiv!
Mich hat Katja Piels Wölfin komplett über zeugt!!

Daumen hoch und 5 Sterne von mir! Ich frei mich auf Teil II und was noch kommen wird :-) !
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am 31. Januar 2014
Das Buch Kuss der Wölfin- Die Ankunft habe ich als Geschenk erhalten. Vorher war mir die Autor Katja Piel noch nicht ins Auge gefallen. Wie mir das Buch gefallen hat, erfahrt ihr in dieser Rezension, doch Vorsicht für alle die sich vom Inhalt eines Buches eher überraschen lassen, ich verrate hier einiges der Handlung. Also nur weiter lesen, wenn ihr, wie ich auch, gerne vorher wisst was auf euch wartet. Ich bin bekennende letzte Seiten Leserin bevor ich ein Buch durch habe.

~~Das Buch mit detaillierter Inhaltsangabe~~

Kuss der Wölfin - Die Ankunft ist der erste Teil einer Trilogie über Gestaltswandler und Werwölfe gewürzt mit einer Prise Erotik. Die Hauptperson des Romans ist Anna Stubbe die vor 422 Jahren in Bedburg bei Köln geboren wurde. Ihre Mutter war bereits mit ihr schwanger, bevor sie von einem Werwolf gebissen wurde und daher kommt Anna als geborene Gestaltswandlerin zur Welt. Gestaltswandler unterscheiden sich von Werwölfen durch ihre Lebensweise und Einstellung gegenüber Gewalt und Töten von Menschen. Anna wächst in behüteter Umgebung auf und erlebt erst bei ihrer ersten Wandlung die gewalttätige Begegnung mit einem Werwolfrudel. Wobei ihr der Grund des Angriffes nicht klar ist. Der Leser bzw. die Leserin sind bis dahin schon besser informiert. Das Buch beginnt in der heutigen Zeit und durch Rückblenden in die Vergangenheit erfährt man mehr über Anna und ihre Welt. Heute lebt Anna als Studentin und lernt in ihrem Wohnhaus Alexa und Samuel kennen, welche schon seit einiger Zeit ein Paar sind. Samuel übt eine große Anziehungskraft auf sie aus und es kommt auch zu sexuellen Begegnungen mit Samuel, die beide mit einem schlechten Gewissen gegenüber Alexa belasten. Wobei ich mir wünschen würde, dass Anna und Samuel letztendlich zusammen kommen und das es für Alexa einen anderen passenden Partner geben wird. Im Laufe der Geschichte wird Anna wieder von ihrem alten Feind aufgespürt und gejagt. Als Anna Hilfe bei Samuel sucht, erfährt sie, dass der Vater von Samuel zu einer Gruppierung gehört die sich Venatio nennt und die Werwölfe jagt. Viele Informationen über die Venatio bekommt man in diesem Band nicht, da hoffe ich mal auf die nächsten Bände. Mit Hilfe von Samuels Vater kann Anna sich vor ihren Feinden verbergen. Doch Alexa spürt Anna auf, in dem sie Samuel folgt, der Anna besucht. Die feindliche Werwolfgruppe kidnappt Alexa und versucht dadurch eine Auslieferung von Anna zu erlangen. Es kommt zu einem Gefecht, in dessen Verlauf Adam eingreift, ein Werwolf den die Leser in den Rückblicken auf Anna Vergangenheit kennen gelernt hat. Für mich eine sehr überraschende Wendung des Buches und ich bin schon gespannt wie es mit Adam weiter geht, der anfangs eher als Nebenfigur ins Geschehen kam. Das Buch endet mit dem Beginn der Suche nach Alexa.

~~Wie mir das Buch gefällt~~

Bereits auf den ersten Seiten nahm mich das Buch gefangen. Der Schreibstil ist locker und fließend lesbar. Keine Endlosschachtelsätze, keine Figuren mit nicht merkbaren Kunstnamen. Die Handlung hat einen roten Faden und auch die Rückblicke sind gut lesbar und stören den Fluss der Handlung in der Jetztzeit nicht. Im Gegenteil, durch diese Rückblicke erschließen sich die handelnden Personen gut und man bekommt Informationen über das Warum der Jagd nach Anna. In anderen Buchbesprechungen habe ich gelesen, dass einige der Szenen zu gewalttätig waren, nun das empfinde ich nicht so. In einer Geschichte über Werwölfe kommt es zwangsläufig zu Schilderungen wie ein Werwolf kämpft und tötet, die Autorin Katja Piel hat das in meinen Augen ganz gut gelöst und allzu blutige Details werden nicht geschildert. Die erotischen Begegnungen zwischen Anna und Samuel werden in einer eher zarten Art beschrieben, es wird nicht seitenlang ausgewalzt welcher Körperteil in welcher Reihenfolge geküsst oder bearbeitet wird. Die Sprache ist nicht derb, sondern umschreibt einen liebevollen und in beider Einvernehmen stattfindenden Akt der Erotik. Der Leser kann noch seine eigene Fantasie bei der Beschreibung entfalten und die Szenen betten sich gut in die Handlung ein. Es wirkt nicht gewollt erotisch nur um die Verkaufsquote zu erhöhen.
Die Geschichte selber finde ich in sich stimmig und der Handlungsablauf ist aufeinander aufbauend. Durch den Überraschungseffekt mit Adam am Ende des ersten Bandes wird ein Spannungsbogen aufgebaut, ohne zu Reißerisch zu wirken

~~Mein Fazit~~

Kuss der Wölfin – Die Ankunft kann ich allen Liebhaber/innen dieses Genres vorbehaltlos empfehlen. Ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen und musste mich an keiner Stelle durch langweilige Seiten quälen. Teil zwei der Serie steht bei mir schon auf der Bücherwunschliste und ich freue mich auch schon auf Teil drei, wenn Nummer zwei das hält was die Inhaltsangabe verspricht.
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am 11. Januar 2014
Wow, diese Geschichte hat mich wirklich mitgerissen. Am besten fand ich die Kapitel der Vergangenheit. Dort gab es Szenen die es in sich hatten, die mir Tränen in die Augen trieben. Genau so mag ich es, wenn ich mich in ein Buch hineinfühlen kann, wenn ich es spüren und miterleben kann. Und das war hier gegeben.
Die Autorin schrieb verständnisvoll und gefühlvoll. Es ging runter wie Öl. Auch für mich, einen Fantasy-Neuling hatte ich keinerlei Probleme etwas nachvollziehen zu können. Mit sehr guten bildlichen Beschreibungen entstand ohne viel Anstrengung eine wunderschöne Welt. Eine Welt in die ich geführt wurde, in ihr lebendig wurde und die mich nicht mehr losgelassen hat.
In den Kapiteln der Gegenwart ließt man mit voller Spannung. Hoffnung, Herzschmerz, Kummer und sehr gute Erotik.
Ich fand die Erotikszenen besonders prickelnd, weil sie weder oberflächlich geschrieben waren, noch zu auschweifend. Sie hatten genau den richtigen Grad um nicht die Geschichte untergehen zu lassen. Im Vordergrund standen eher Liebe, Verrat, Gewalt, Leidenschaft, Sehnsucht - Ich bin begeistert!

So, da ich schon ganz hibbelig bin, wie es weiter geht, widme ich mich dem 2. Teil!

Großes Lob an die Autorin! Danke!
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am 17. September 2013
"Kuss der Wölfin - Die Ankunft" spielt abwechselnd in der Gegenwart und im 16. Jahrhundert zu einer Zeit, in der Hexenverfolgung Hochkonjunktur hatte. Die Handlung der Gegenwart erzählt Katja Piel in der 1. Person aus Sicht der Hauptfigur Anna Stubbe, wohingegen sie sich bei den in der Vergangenheit spielenden Szenen der Er-Form aus verschiedenen Perspektiven bedient. Zusätzlich beginnt jedes Kapitel mit Zeit- und Ortsangabe, und so weiß der Leser stets, welche Zeitebene ihn gerade vereinnahmt.

Von Vereinnahmen kann in der Tat die Rede sein, denn mit ihrem lebhaften, mitreißenden Erzählstil und flüssigen, niveauvollen Schreibstil gelingt es Katja Piel mühelos, den Leser in ihr Buch eintauchen zu lassen und darin gefangen zu halten.

Die Autorin versteht es gekonnt, die düstere Atmosphäre des finsteren Mittelalters aufleben zu lassen. Die ersten Rückblenden mit ihren ekelerregenden Szenen von Hexenbefragungen und Foltermethoden sind an Dramatik kaum zu überbieten. Auch die sich im weiteren Verlauf entwickelnde Handlung, inklusive eines allmählich anwachsenden Fantasyanteils, besitzt einen hohen Unterhaltungswert. Eine ganze Weile hält die Autorin Infos zurück, die Annas Verbindung zu den Vorgängen in ebenjener Zeit hätten erklären können. Damit wendet sie eine kluge Methode an, um mit der entfachten Wissbegierde des Lesers dessen Aufmerksamkeit zu fesseln.

Fesselnd kommt auch der in der Gegenwart angesiedelte Plot daher. Er bietet mit einem Mix aus Unvorhersehbarkeiten sowie ruhigen und actionreichen Sequenzen einen gelungenen Spannungsbogen. Zwar ist die Idee einer Dreiecksbeziehung nicht unbedingt neu, doch mit Anna-Sam-Alexa interessant umgesetzt. Überdies gibt der Erzählstrang die Gelegenheit, in Annas Gefühlswelt einzutauchen, um unter anderem die deutlich wahrnehmbaren Gewissensbisse zu verfolgen, die sie gegenüber ihrer ahnungslosen Nachbarin, ob ihren Empfindungen für Sam, quälen. Angesichts der Tatsache, dass ein Feind aus ihrer Vergangenheit hinter ihr her ist, agiert Anna allerdings etwas blauäugig. Die Erfahrung, die sie im Lauf ihrer mehr als vier Jahrhunderte währenden Existenz hätte sammeln müssen, vermag man eher selten ihrem Denkmuster und Gebaren zu entnehmen. Mithin erscheint Anna zuweilen wie jene junge, naive Studentin, die sie in ihrer aktuellen Identität vorgibt zu sein.

Trotz der gut durchdachten Handlung wirken diverse Zusammenhänge etwas konstruiert. Insbesondere im Jetztzeit-Plot - wie etwa bei Sams Hintergrund - treten diverse Zufälligkeiten auf, die der Glaubwürdigkeit einen kleinen Dämpfer verpassen.

Da "Kuss der Wölfin - Die Ankunft" außer dem Fantasy- auch dem Erotik-Genre angehört, war ich auf dementsprechend exzessive Passagen vorbereitet. Und tatsächlich begegneten mir auf der Reise durch das eBook eine Reihe recht detailliert geschilderte Sexszenen. Die in der Gegenwart spielenden soft-sinnlichen entsprachen durchaus meinen Vorstellungen von ansprechender Erotik. Im Gegensatz dazu trafen die überwiegend unromantisch, manchmal auch brutal dargestellten sexuellen Handlungen des Mittelalter-Plots nicht wirklich meinen Geschmack. Da sich über denselben bekanntlich nicht streiten lässt, sollten Leser mit anderen Vorlieben, beispielsweise für Homoerotik, unbedingt einen Blick riskieren.

Bleibt noch zu erwähnen, dass es sich bei der Kuss der Wölfin Trilogie um eine Fortsetzungsreihe handelt, demzufolge besitzt "Die Ankunft" ein offenes Ende. Zwar gibt es einen Cliffhanger, jedoch, Katja Piehl sei Dank, keinen übermäßig bösartigen. Nichtsdestotrotz will man wissen, wie es weitergeht. Da ist es doch eine gute Nachricht, dass Band 2 bereits in den Startlöchern steht. Wie die Autorin in einem Nachwort verrät, erscheint dieser im Winter 2013 und trägt den Titel "Die Suche".

Fazit: Mit "Kuss der Wölfin - Die Ankunft" legte Katja Piehl einen vielversprechenden Grundstein für eine interessante Trilogie. Vor allem der tolle Schreibstil der Autorin vermochte mich zu überzeugen. Insofern bezeichne ich meine angeführten Kritikpunkte als Jammern auf hohem Niveau, und mit Vergnügen gebe ich Katja Piehls unterhaltsamem Trilogieauftakt eine Leseempfehlung.
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