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Kundenrezensionen

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am 19. Oktober 2013
Karl Olsberg ist es mal wieder gelungen, die Personen so lebendig zu beschreiben, dass sie leibhaftig aus dem Buch steigen, wenn ich es aufschlage. Sie handeln jederzeit völlig ihrem individuellen Charakter entsprechend. Da gibt es keine logischen Differenzen.
Ich bin begeistert, wie der Autor so viele herausragende Persönlichkeiten mit so tiefgreifendem, psychologisch komplexem Auftreten entwickeln kann. Klasse!
Die Handlung fesselt mich von der ersten Seite an und die Spannung reißt nie ab. Da ich neulich mit Interesse auf der Webseite sindwirreal.de gelesen habe und mir auch darüber Gedanken gemacht habe, ob wir in einer Simulation leben, war ich sehr beeindruckt, wie in diesem Buch der Schriftsteller Ole Karlsberg (grins – der Name kommt mir irgendwie bekannt vor), dem Kriminalkommissar seine Theorien dazu erläutert hat. Da paaren sich große Erfahrung und Phantasie eines klugen Mannes.
Mehr Inhalte möchte ich nicht erzählen, weil ich immer Sorge habe, zu viel zu verraten. Ich verspreche aber allen Lesern, die gerne Krimis, Romane, Science Fiction, Thriller und artverwandte Bücher lesen, dass sie an diesem Buch große Freude haben werden. Wer Karl Olsbergs Bücher schon kennt, wird mir zustimmen, dass er sich mit diesem Buch noch einmal gesteigert hat, was real kaum möglich war. Da sehen wir wieder – nichts ist unmöglich!
Sollte ich nach dieser Rezension spurlos verschwunden sein, machen sie sich keine Sorgen, wir treffen uns wieder – in einer Parallelwelt, der nächsten Simulation oder einem anderen Leben.
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TOP 1000 REZENSENTam 10. November 2013
... Zitat von Tolkien am Anfang von "Delete".
Und was, wenn diese Realität, in der wir leben, das Gefängnis ist - und sich die "Admins", die uns beobachten und kontrollieren, sich über uns amüsieren - oder auch ärgern und irgendwann löschen?
"Simulacron-3", "Welt am Draht" (von Fassbinder), "13th Floor" und auch "Matrix" hatten sich schon dieses Themas - unsere Welt ist nur eine Simulation und wir sind die "Sims" - angenommen. So hätte "Delete" ein müder Abklatsch werden können. Aber nein:
Karl Olsberg gelang eine Mischung aus Thriller, Science-Fiction und - etwas übertrieben: philosophischer Betrachtung unseres Weltbilds -, welche von der ersten bis zur letzten Seite fesselte.
Hauptkommissar Eisenberg, welcher von Hamburg nach Berlin wechselte und dort eine mehr oder weniger belächelte, zerstrittene "Freak-Abteilung" übernimmt, ist ein glaubhafter Charakter, genau wie seine gut geschilderten Mitarbeiter.
Warum verschwinden mehrere Spieler des Computerspiels "World of Wizardry" - und was hat der Roman "Simulacron-3", erschienen Anfang der 60ziger Jahre, damit zu tun?

Der Thriller langweilt keinen Moment lang, die Thematik läßt einen auch nach dem Schließen des Romans nicht los und unwillkürlich überlegt man: "Was wäre wenn...".
Fazit: Absolut spannend, hervorragend erzählt, ein Thriller "Made in Germany", der auch nach dem Lesen der letzten Seite nicht los läßt. Unbedingt kaufen!
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am 5. Oktober 2014
Sehr Lesenswert! Karl Olsberg greift mit seinem Roman „Delete“ eine alte Frage auf, die uns Menschen bereits seit Plato beschäftigt: Ist diese Welt, in der wir Leben die tatsächliche? Oder sind wir lediglich eine Projektion oder Simulation ein einer übergeordneten Realität. In Form eines spannenden Romans, der sich zwischen einem handwerklich gut konstruierten Krimi und mit reichlich wissenschaftlichen Fakten bewegt, erinnert er mich an Werke wie „Hüte dich vor den wilden Tieren“ von Valerian Vandyke, das ich noch gelungener finde oder an die Klassiker von Phillip K. Dick (Minority Report, Total Recall). Auf jeden Fall lesen! Das Buch regt zum Nachdenken an.
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am 29. August 2014
Mina und ihr Studienkollege Thomas spielen gern und oft das Online-Rollenspiel World of Wizardry. Bis eines Tages Thomas mitten im Spiel verschwindet und sich kurz davor merkwürdig äußert, die Welt sei nicht real, sondern eine Simulation. Mina sucht Thomas im wirklichen Leben und auch online. Und so langsam keimen erste Zweifel, ob Thomas mit seiner Vermutung vielleicht doch recht hatte.

Kommissar Eisenberg liegt mit seinem Vorgesetzten im Clinch und wechselt von Hamburg nach Berlin. Er soll ein Team führen, das über das Internet ermittelt. Das Team ist ein schräger Haufen, ein hochintelleginter Autist, ein begabter Programmierer, der sein Helfersyndrom in World of Wizardy auslebt, eine verschlossene Psychologin und ein übereifriger angepasster Polizist. Während Eisenberg noch versucht aus der bunten Truppe ein halbwegs effektives Team zu machen, landet der Fall der vermissten Rollenspieler auf seinem Schreibtisch und sein Team kann seine Fähigkeiten beweisen...

Man rätselt lange, ob die Welt wirklich eine Simulation ist oder ob es sich hier um einen normalen Mordfall handelt und dazu will ich hier auch garnicht mehr verraten. Faszinierend fand ich die vielen Überlegungen zu dieser Theorie, dass die Welt nur eine Simulation ist. Besonders auch, weil sie sehr gelungen mit der Handlung verquickt waren - ebenso wie die Informationen rund ums Internet.

Ein Buch, dass einen nicht so schnell loslässt.

Nur kurz vor dem Ende nimmt das Buch eine Wendung die mir nicht so zugesagt hat, daher nur 4 Sterne.
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am 9. März 2015
zum Buch Delete noch als kleines Gimmick, finde ich total schön, damit man dann auch nochmal
die Vorgeschichte besser deuten kann... ich hab's nach dem Buch gelesen und danke dem Autor
für diesen netten NACHTISCH.... Das Buch DELETE ist sehr empfehlenswert.
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am 15. Februar 2014
Ein IT-Thriller zwischen World of Warcraft und Matrix. Spannende Passagen, philosophische Passagen, es ist für fast jeden was drin. Vor allem interessant für Leute, die die Hintergründe besser verstehen wollen, oder für Eltern halbwüchsiger Kinder, die von Onlinespielen nicht wegzukriegen sind.

Olsberg schreibt spannend, ja packend, aber leicht lesbar. Wir warten schon auf mehr!
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am 11. August 2014
Auch ohne Informatiker und Computerspieler zu sein, findet man sich in diesem Buch sehr schnell zurecht und kann es nicht wieder aus der Hand legen ! Für mich als Informatiker war es aber erst recht ein Genuss! Dass ich jetzt alle Bücher von Olsberg lesen werde ist ein "Muss" !
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am 18. Dezember 2013
top aktuell und sehr spannend - Krimi, der über Internet-Spiele ins reale Leben eingreift. Ein wenig Ahnung von der digitalen Welt sollte man als Leser schon haben, sonst kennt man sich vielleicht mit so manchen Ausdrücken nicht gleich aus. Aber - alles in allem - total gut geschrieben!
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am 1. November 2013
Bereits nach 29% des Buches wage ich zu behaupten, dass die Thematik sehr faszinierend und interessant dargestellt wird.
Zu Beginn waren für mich die gedankliche Verknüpfung der parallelen Handlungsstränge etwas verwirrend, doch nach fast einem Drittel des Buches ahne ich, wie und wo die beiden Stränge zusammengeführt werden.
Auf der einen Seite die verzweifelte Online-Spielerin Mina, die über den Spiel-Chat versucht herauszufinden, warum und wohin einige ihrer Spielkameraden verschwunden sind, auf der anderen Seite der Hauptkommissar, der nach einer faustischen (Fehl?)Entscheidung die Leitung des SEGI-Teams übernehmen soll, welches sich aus total kontroversen, teils chaotischen Psychopathen zusammensetzt - eine faszinierende, schier unmöglich zu bewältigende Aufgabe.
Das alles beschreibt der Autor mit einer geschliffenen, wortreichen und phantasievollen Sprache, indem er den Spannungsbogen kunstvoll von Seite zu Seite erhöht.
Durch die emotionale Tiefe der beiden Protagonisten schlüpft der Leser automatisch in die Identität der beiden und teilt deren Sorgen und Ängste auf sehr empathische Weise.
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am 21. Juni 2014
Liest sich hervorragend, leichte Kost, gute Idee, bleibt diffus und man bekommt ein ungutes Gefühl der Marke:
"Nur weil du keine Paranoia hast, heißt das nicht, das sie dich nicht verfolgen!" :)
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