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am 16. März 2010
Polarisierende Meinungen scheint es bei einem der bekanntesten Kinderbücher (das natürlich auch für den erwachsenen Leser reizvoll ist) hauptsächlich aus einem Grund zu geben: eine vernünftige deutsche Übersetzung ist - egal welche Version man sich vornimmt - offenbar nicht möglich. Der Übersetzer der Reclam-Ausgabe (Günther Flemming) gibt das auch mehr oder weniger unumwunden zu und versucht die Problematik einzelner Wortspiele im Anhang zu erklären. Prinzipiell ein löblicher Versuch, jedoch wäre es hilfreich gewesen, auch direkt im Text auf den Anhang zu verweisen - völlig unverständlich, wieso das ausbleibt. So muss man, wenn man sich nicht nur für die Geschichte selbst interessiert, sondern sich eingehender mit den Hintergründen beschäftigen will, öfter hin und her blättern, als für den Lesefluss gut ist. Dabei wird auch schnell klar, dass die Erläuterungen zu den Wortspielen sehr knapp sind und längst nicht alle davon erklären. Auch das Nachwort von Flemming, in dem versucht wird, auf die einzelnen Kapitel und deren versteckte und offene Symbolik einzugehen, ist nicht so eine Offenbarung wie wohl beabsichtigt. Es werden zwar einige der skurrilen Vorkommnisse gut erläutert, viel öfter wirkt das Ganze aber wie eine - manchmal äußerst penetrante - Selbstbeweihräucherung des Übersetzers, der scheinbar meint, als einziger Carrolls Werk verstanden zu haben. Schade, da seine Betrachtungsweisen grundsätzlich interessant sind; wobei manche Dinge sehr weit hergeholt wirken und reine Interpretation des Flemmings zu sein scheinen, was man natürlich weder als "gut" noch als "schlecht" bewerten kann. Das ist übrigens eine grundsätzliche Schwierigkeit, die ich persönlich mit dem ganzen "Alice-Komplex" habe: die verschiedenen Interpretationen und Erklärungsansätze scheinen mir zum Teil maßlos übertrieben und konspirativ - aber das ist eine andere Thematik.

Insgesamt stellt sich mir die ketzerisch anmutende Frage, wieso auch die deutsche "Alice" ein so hochgejubelter Klassiker ist. Tatsächlich regt das Werk zwar die Phantasie an und lädt zum Träumen ein, Charaktere, Handlung und natürlich die Sprache bleiben dabei aber ziemlich auf der Strecke. Nun ist das bei einem Kinderbuch grundsätzlich kein allzu großes Problem, ganz im Gegensatz zur etwas holprigen Erzählweise, die mir alles andere als flüssig und stimmig erscheint. Größter Kritikpunkt ist meiner Ansicht nach jedoch der weitgehend fehlende Wortwitz der deutschen Ausgabe - wirklich zu lachen gibt es hier kaum etwas. Alles in allem empfinde ich "Alices Abenteuer im Wunderland" als durchaus skurrile und merkwürdige Geschichte, die man auf jeden Fall gelesen haben sollte - aber wenn möglich in der Originalversion, ansonsten könnte es passieren, dass man sich die Frage stellt, wieso das Werk eigentlich so beliebt ist. Mehr als 3 Sterne sind damit für die deutsche Übersetzung einfach nicht drin.
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am 18. September 2010
Die Geschichte beginnt damit, dass Alice gemeinsam mit ihrer älteren Schwester Zeit im Garten verbringt. Doch da Alice stets aufgeweckt und neugierig ist, läuft sie schon bald einem weißen Kaninchen hinterher und folgt diesem sogar in seinen Bau. Dadurch gelangt das verdutzte Mädchen in ein wundersames Land voller Geheimnisse und Überraschungen. Alice erlebt hier ein Abenteuer nach dem nächsten, angefangen mit Keksen, die sie größer oder kleiner werden lassen. Im Wunderland begegnet sie auch vielen fantastischen Gestalten, wie zum Beispiel der blauen Raupe, dem Hutmacher und dem Faselhasen und am Ende sogar der Herzkönigin, die dafür berüchtigt ist, jedem den Kopf abschlagen zu lassen, der sich nicht an ihre Regeln hält. Erst als Alice behauptet, dass alle Wesen nur ihrer Fantasie entspringen und Tiere doch in Wahrheit gar nicht sprechen können, gelangt sie auf diese Weise zurück in den Garten zu ihrer Schwester.

Die Sprache des Romans mutet auf den ersten Blick auf Grund veralteter Rechtschreibregeln zunächst altertümlich an, ist aber auf den zweiten Blick durchaus gut verständlich und flüssig zu lesen. Durch die direkte Wortwahl werden dem Leser alle Gegebenheiten deutlich vor Augen geführt und man fühlt sich auf dem Weg durch das Wunderland durch die Sprache regelrecht an die Hand genommen. An manchen Stellen finden sich zudem Einschübe und Anmerkungen des Autors, die das Erzählte auflockern und für den Leser näher erläutern sollen. Der Autor beschränkt sich zudem auf vereinzelte Beschreibungen der Landschaft und Umgebung des Wunderlands, sodass viel Spielraum für die eigene Fantasie bleibt. Durch kindgerechte Themen wirkt der Roman beinahe wie eine Gute Nacht Geschichte, die sowohl Jung, als auch Alt verzaubern kann. Vor allem Alices kindliche Neugier fällt schon auf den ersten Seiten positiv auf und kann dem Leser das ein oder andere Lächeln entlocken. So stellt sich Alice des Öfteren vor, jemand anderes zu sein und überlegt dabei herzlich, wer sie denn dann sein könnte. Sehr lustig ist es auch, wenn die junge Alice versucht, im Wunderland mit ihrem Schulwissen zu glänzen, dabei aber das Einmaleins gänzlich falsch rezitiert und auch in der Geographie Länder und Hauptstädte durcheinander bringt. An manchen Stellen wirkte die Geschichte aber so verwirrend, dass ich froh darüber war, die Disney Verfilmung zum Buch, wenn auch vor längerer Zeit, gesehen zu haben. Als Verständnishilfe dienen jedoch auch einige Seiten am Ende des Buches, die noch einmal ausführlich jedes einzelne Kapitel besprechen und dem Leser die Erzählung noch einmal näher bringen sollen. Mit fantasievollen Gedichten und Reimen ergänzt der Autor liebevoll seine Erzählung und gibt ihr einen ganz einzigartigen Charakter, der nur schwer nachzuahmen ist. Durch den allwissenden Erzähler erhält man zudem eine sehr gute Übersicht über das geheimnisvolle Wunderland mit seinen teilweise etwas seltsam anmutenden Gestalten. Leider bleiben in der deutschen Übersetzung des Klassikers der Wortwitz und auch teilweise der Charme einiger Figuren etwas auf der Strecke.
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am 14. Mai 2000
As a professor of German literature, I must declare that this book is an excellent translation of Lewis Carroll's "Alice's Adventures in Wonderland." A faithful version to the English is this translation. Carroll's wondrous verbal jokes and puns remain alive in German. Very recommended!
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am 10. April 2012
Am 4. Juli 1862 unternahm der 30-jährige Lewis Carroll mit einem Kollegen und drei Töchtern seines Dekans, darunter die 10-jährige Alice Liddell, eine Bootsfahrt auf der Themse. Um die Mädchen zu unterhalten, erfand er merkwürdige Geschichten. Das ist der Ursprung dieses Kinderbuchklassikers, der Weltberühmtheit erlangt hat.

Lewis Carroll, das war Reverend Charles Lutwidge Dodgson - das Pseudonym bestimmt für nicht-wissenschaftliche Veröffentlichungen. Dodgson war kein professioneller Schriftsteller, sondern Dozent für Mathematik in Oxford. Alice im Wunderland ist eigentlich kein Kinderbuch, sondern ein "Roman der Kindlichkeit", der in seiner Fortsetzung "Looking Glass" die Zeit des Übergangs vom Kind zum Erwachsensein behandelt. Das Buch wird für Kinder ab 8 Jahren empfohlen; ich frage mich allerdings, ob Kinder in diesem Alter schon etwas mit der verwirrenden bis absurden Alice-Geschichte anfangen können. Andererseits hat das Buch schon bei seiner Veröffentlichung vor allem bei Kindern großen Zuspruch gefunden.

Handlung: Im Traum sieht Alice ein sprechendes, weißes Kaninchen, dem Alice folgt. Sie fällt einen tiefen Schacht hinunter und landet in einem Raum mit vielen Türen. Alice findet eine "Trink-mich"-Tinktur, die sie trinkt und sofort sehr klein wird. Ein kleiner "Iss-mich"-Kuchen macht sie wieder größer. Groß- und Kleinwerden gehen ein paar Mal hin und her. Was dann folgt, ist eine Geschichte, die vor absonderlichen Figuren und Absurditäten und nur so strotzt: Alice trifft eine sprechende Maus, einen Dodo, eine Raupe, die Herzogin, die Grinsekatze, den Märzhasen, den verrückten Hutmacher, Spielkarten, die eine Rose anstreichen, den Herzkönig und die Herzkönigin, einen Greif, einen Schildkrötensupperich, den Herzbuben und viele andere bizarre Figuren.

Die Herzkönigin fordert Alice auf, mit ihr Croquet zu spielen, wobei ein Flamingo der Schläger und ein Igel der Ball ist. Am Schluss werden alle, bis auf Alice, von der Herzkönigin zum Tode verurteilt, jedoch vom Herzkönig begnadigt. Das Durcheinander und die Widersinnigkeit bei der Gerichtsverhandlung gegen Ende des Buches sind enorm. Alice wächst zum Schluss wieder, so dass sie noch mehr Chaos verursacht, bis sie endlich wieder neben ihrer Schwester aufwacht.

Alice im Wunderland ist ein Buch, das ganz aus der Sprache lebt, weshalb die Übersetzung ins Deutsche gewisse Abstriche machen muss. Die hier vorliegende Übersetzung aus dem Englischen von Antonie Zimmermann von 1869 wird vom Verfasser ausdrücklich gelobt, weil sie einige eingestreute Parodien und Lieder durch bekannte deutsche Wortspiele ersetzt hat. Zimmermann hat aber einige schwer übersetzbare Elemente einfach weggelassen, weshalb ich einen Punkt abziehe. Gekürzt wurden z.B. die Stelle mit dem Sirupbrunnen in Kapitel VII und die Stelle mit den Geschworenen in Kapitel XII. Auch nennt Antonie Zimmermann den Märzhasen "Faselhase" und den Eidechs "Wabbel" anstatt Bill. "Do cats eat bats?" übersetzt sie z.B. mit "Und Katzen fressen doch Spatzen?". Denjenigen, die des Englischen einigermaßen mächtig sind, empfehle ich das Buch im Original zu lesen. - Alice's Adventures in Wonderland.

Die Illustrationen von Sir John Tenniel erhalten von mir volle fünf Punkte. Sir John Tenniel ist u.a. auch durch die Karikatur "Der Lotse geht von Bord" zur Entlassung des deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck bekannt geworden (1890). 1865 illustrierte er Alice's Adventures in Wonderland und ein paar Jahre später Through the Looking-Glass von Lewis Carroll. Das Buch festigte nachhaltig Tenniels Ruhm. Die Illustrationen gingen in die Literaturgeschichte ein und dienten der späteren Verfilmung von 1933 als Vorlage für die Kostüme. Sie geben den Text von Carroll sehr anschaulich wieder und sind teilweise koloriert.

Es gibt zahlreiche literarische Zitate in anderen Werken. Zu den Bewunderern des phantastischen Märchens gehörten z.B. Virginia Woolf, James Joyce, die Surrealisten und die Beatles. Sogar im Film "Matrix" findet man das Weiße Kaninchen. 2010 wurde das Buch nach den Motiven aus beiden Romanen von Tim Burton verfilmt: Alice im Wunderland. Mein Fazit: Weltberühmter Kinderbuchklassiker, der im Grunde kein Kinderbuch ist, den ich aber allen Freunden absurder Geschichten empfehlen kann. Auf Grund seines großen Bekanntheitsgrades sollte man ihn auch irgendwie kennen. Am besten im Original lesen.
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am 21. Dezember 1999
Dieser englische Kinderbuchklassiker lohnt sich nicht nur für Kinder. Lewis Carroll schafft es auf eine bezaubernde Art den Leser in ein ver-rücktes Wunderland zu entführen, wo Tiere und Spielkarten reden können. Alice (die Haupfigur der Geschichte) gerät in dieses merkwürdige Wunderland und muss sich dort zurechtfinden. Sie begegnet auf ihrem Weg großen Fragen, wie z.B. "Wer bist Du?", Rätseln, die unlösbar scheinen, Törtchen und Pilzen, die sie größer und kleiner machen, einer grinsenden Katze, die wie ein Gespenst erscheint und verschwindet, einem Krocketspiel mit beweglichen Zielen und Schlägern, einer Königin, die allen Leuten die Köpfe abschlagen lassen will, dem König, der diese wieder begnadigt. Im Lauf der Geschichte erfährt Alice einen Lernprozess. Während sie anfangs noch frustriert aus den Begegnungen herausgelaufen ist, besteht sie zunehmend die 'Prüfungen'. Eine gelungene Geschichte des Erwachsenwerdens. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 27. Oktober 2012
Die Geschichte von Alice, die nicht erwachsen werden will. Ein wunderschöner Adoleszenzroman mit eindrucksvollen Illustrationen. Ein gelungenes Buch, nicht nur für Kinder, auch für erwachsene Vorleser oder Selbstleser ein Genuss.
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am 18. November 2012
Dieses Buch zieht einen sofort in seinen Bann und man glaubt fast selbst im Wunderland zu sein. Auch die Illustrationen sind sehr schön
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am 1. Dezember 2011
Ich bin totaler Fan von der Geschichte von Alice und von den kleinen schönen Reclam Büchern. Deswegen habe ich das Buch bestellt.
In dem Buch sind wunderschöne Illustrationen die die Geschichte noch bildlicher gestalten.
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am 25. Juli 2010
Mir gefällt zum einen das handliche Büchleinformat.
Dann war ich sehr begesistert über den erklärenden Anhang.
Hier erfährt der Leser einiges mehr, als die eigentliche Geschichte erzählt.
Für mich sehr empfehlenswert!
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am 8. Dezember 2012
Ich kannte bislang bloß die Geschichte von Disney und war daher angenehm überrascht, als ich dieses Buch in meinen Händen hielt. Da ich auch ein Fan von alten Büchern bin, war ich begeistert, als ich die aufgedruckten Gilbflecke und Risse entdeckt habe. Dennoch hatte ich auch mit einer etwas altertümlicheren Schriftart gerechnet, worüber man aber dennoch gut hinweg sehen kann.
Es ist ein sehr schönes Buch und auch die verschiedenen Zeichnungen untermalen die Geschichte. Den Kauf bereue ich definitiv nicht. (;

Liebe Grüße
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