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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
48
3,7 von 5 Sternen
Plattform: Xbox One|Version: Standard|Ändern
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am 12. März 2014
Das letzte Thief Spiel ist gefühlt eine halbe Ewigkeit her. Als der erste Teil erschien war ich gerade mal 8 Jahre alt, gefreut hab ich mich trotzdem wie Blöd. Es ist immerhin ein Stealth Spiel und vom Deus Ex: Human Revolution Studio entwickelt worden.

Nachdem relativ langem Tutorial wird man erstmal in die Stadt geworfen, die vor allem zu Beginn ziemlich willkürlich und unübersichtlich erscheint. Ich habe in etwa die Hälfte meiner Spielzeit benötigt bis ich mich richtig orientieren konnte und wusste wo welches Fenster genau hinführt. Da die Stadt in mehrere Stadtteile aufgeteilt ist, sorgte das eine Fenster hier und da nämlich für Ladezeiten. Da es schon ganz praktisch, wenn man irgendwann vorher weiß wohin es geht.

Nach der Eingewöhnungszeit von 3-5 Stunden findet man sich allerdings ganz gut zurecht und weiß wo man wie am schnellsten hinkommt. Ärgerlich sind dann nur noch die kleinen Teile/Räume in denen sich Questgeber aufhalten und für diese ebenfalls eine extra Ladezeit in Anspruch genommen wird, warum auch immer. Wäre sicher auch ohne lösbar, aber ansich kennt man das ganze ja schon von Deus Ex: Human Revolution.

Technisch weißt es allerdings mehrere Schwächen auf und auch die Grafik ist für heutige Verhältnisse nicht die schönste. Vor allem Soundbugs begegnet man eigentlich am laufenden Band, da wird hier und da einfach mal das Gerede von NPCs überlappt oder ähnliches.

Dafür ist Thief Gameplaytechnisch aber auf voller Höhe. Ich hab es im Hardcore Modus gespielt, das heißt man darf weder entdeckt werden noch einen Gegner ausknocken und hatte echt eine Menge Spaß damit. Da gibt es echt nichts dran auszusetzen. Wenn man den einfachen, normalen oder (normal) schweren Schwierigkeitsgrad wählt, kann man die Gegner natürlich auch nach belieben schlafen schicken. Macht das Spiel rund ums stehlen deutlich einfacher, aber hat auch weniger Nervenkitzel. Der Hardcore-Modus ist auf jedenfall machbar und würde ich auch wirklich empfehlen, wenn man denn wenigstens ein wenig Herausforderung sucht.

Dabei fand die ich Story Missionen allerdings allesamt einfacher als die Nebenmissionen. In den Nebenmissionen (Kundenaufträgen) brauch man immerzu Seilpfeile. Wasserpfeile und eventuell noch Leuchtbomben, die einem aber auch deutlich das Leben vereinfachen. Also wer im Hardcore Modus spielt, sollte sich eventuell erst der Story widmen und dann die Nebenmissionen angehen, da die Spezialpfeile im Hardcore Modus wirklich eine Menge kosten und man nach Abschluss der Story da sicher bisschen wohlhabender ist als Zwischendurch.

Also wer über die technischen Schwächen hinwegsehen kann und ein ordentliches Stealth-Spiel mit gutem Gameplay sucht, der kann hier Bedenkenlos zugreifen.
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am 2. März 2014
Nicht jeder Reboot gelingt und im Moment setzt man bei Square Enix / Eidos eben genau darauf. Nach Tomb Raider darf sich auch Thief eines neuen Spieles freuen. Doch gerade für die alten Thief-Spieler erwartet einen hier, wie sollte es anders sein, eine Enttäuschung.

Die Thief Reihe gehört zu meinen absoluten Favoriten. Hierbei geht es nicht darum sich durch zu metzeln und so zum Ziel zu gelangen, sondern seit dem ersten Teil soll der Spieler sich durch die Level schleichen. Schon damals faszinierte mich die Reaktionen der KI, denn diese reagiert auf Geräusche und Sichtungen im Licht. Klar, man kann das Rad nicht neu erfinden. Dessen bin ich mir völlig bewusst, aber man muss nicht die alten Lizenzen immer wieder raus kramen, weil man selbst absolut ideenlos ist und diese dann verhunzen. So wird das neue Thief dem damaligen Erfolg leider nicht mehr gerecht.

Und man merkt es direkt: man hat sich hier stark an Dishonored orientiert, ist dabei völlig gescheitert. Und so bekommt man hier eine vorgekaute und gescriptete Kost, die mir persönlich nicht geschmeckt hat. So wird eigentlich nichts dem Zufall überlassen und die Interaktionsmöglichkeiten sind zudem noch begrenzt. Garrett kann nur an bestimmten Steellen die Wände hochklettern, er kann nur an bestimmten Stellen springen und er kann sich nicht in Büsche verstecken (da diese wie Steine wirken und man drumherum gehen muss). Stattdessen blinken einem nahezu die Möglichkeiten ins Gesicht, wo Garrett klettern darf und wo er ein Seil benutzen darf. Selbst Seilpfeile funktionieren nur an fixen Positionen. Man kann also nicht viel falsch machen. Das Spiel scheint für eine dumme Zielgruppe gemacht worden sein, denn viel traut man dem Spieler heute scheinbar nicht mehr zu. So und nun schön das Mündchen aufgemacht, dann gibt euch Papa Square Enix noch ein schönes Löffelchen Babybrei dazu.

So fehlen in diesem Teil völlig die Physik-Höhepünkte, die man in vorigen Teilen noch gehabt hat und bei denen man bei kleinen Fehlern richtig viel Krach erzeugt hat. Aber auch das: Fehlanzeige. Damit der Spieler auch ja nichts falsch machen kann, denn wie ich auf Amazon gesehen habe geben manche Spieler dem Spiel einen Stern, weil sie mal einen Fehler gemacht haben und das Spiel dann doch noch etwas Bewegungsfreiheit geschenkt wurde. Ich hoffe Square Enix wird das hier nochmal fixen und dem Spieler die völlige Bewegungsfreiheit nehmen und Garrett auf Schienen setzen, damit man ja auch die Wege richtig findet.

Zudem lahmt die Story und irgendwie werde ich nicht warm damit. Auch die Steuerung ist ein Kritikpunkt. Man hat wie erwähnt keine freie Bewegung, wie bei den Vorgängern. Das nimmt dem Spiel unglaublich viel Dynamik und Freiheitsgefühl. So hat man sich in den Vorgänger-Spieler noch seine Gedanken gemacht wie man eine Situation löst. Hier sieht man schon von weitem eine Leiter blinken und man weiß sofort wo man hin gehen muss. Da hat Dishonored vieles richtig gemacht und so konnte man Situationen auf verschiedene Art und Weise lösen und hatte ein großes Areal zum austoben.

Grafisch sieht das Spiel nett aus – keine Frage. Aber wehe dem es kommen Cutscenes. Dort fühlt man sich in die Vergangenheit katapultiert, in der das Spiel spielt. Cutscenen ala Gothic 2 – auf maximalen Details. Ebenfalls hat das Spiel mit Textur-Popups vom feinsten zu kämpfen. Der Ton ist teils asynchron und auch das macht viel kaputt. Man hört zudem ständig Menschen reden als wären sie genau neben einem selbst. Also Soundkulisse leider ebenfalls nicht gelungen. Dafür ist Garrett oft sehr leise und man hört manchmal gar nicht was er sagt. Aber der Sprecher macht seinen Job gut, genauso wie die anderen Sprecher, die eben mal auf mehrere Bewohner besetzt worden sind und sich manchmal so mit sich selbst unterhalten. Hier hat man an Sprechern gespart und dachte der Spieler merkt es nicht. Weiterhin pausiert alles im Spiel sobald man Dokumente liest. Ich erwarte das alles weiter geht, denn ich möchte den Druck verspüren etwas zu lesen, was nicht für mich bestimmt ist. Ich möchte Schritte hören, die auf mich zu kommen und veranlassen schneller zu lesen oder das weite zu suchen. Spannung, huhu, wo bist Du?

Die KI ist sehr dämlich. Licht und Dunkelheit funktionieren nicht immer. So kann man direkt im Dunkeln vor einem Gegner stehen und er sieht einen nicht, obwohl er eine Lampe hat. Aber wehe dem man huscht mal von Dunkelheit zu Dunkelheit, dann auf einmal haben sie was gehört. Ansonsten ist ein gutes Versteck bei Alarm immer oben – dort schauen die Wachen meistens nie hin. Die Minimap ist ebenfalls ein Alptraum. Leider kann man auch im Questlog keine Karte aufrufen um die Missionsziele anzuschauen. Nebenmissionen finden gestaltet sich so schwer, denn manchmal hat man es vier bis fünf Ebenen zu tun und die Karte zeigt leider keine richtige Entfernung an, oder auf welcher Etage das Ziel ist.

Fazit

Es ist einfach alles zu einfach. Man sammelt Dinge einfach mit X ein und überall blinken sie einem entgegen. Auch die Schloss-Knack-Szenen sind viel zu einfach. Ein Schloss zu knacken erfodert in keinster Weise Skill, es geht einfach total leicht. Das Kampfsystem ist schlecht und die eingeschränkte Bewegungsfreiheit macht vieles kaputt. Man kann K.O. geschlagene Wachen nicht in einem Busch verstecken, weil dieser aus Stein ist. Man muss herum gehen. Wie albern.

Das Spiel ist vielleicht gut gemeint, aber da krame ich lieber nochmal die alten Teile aus dem Schrank und erfreue mich an echten Thief-Spielen. Oder ich spiele noch einmal Dishonored. Da habe ich keinen Garrett, aber den brauche ich dort auch nicht, da es mir mehr Möglichkeiten bietet und mehr an die alten Teile herankommt, als diesen Schund, den Square Enix uns da verkaufen will.

Ich sage es daher ganz klar: Definitiv nicht jetzt kaufen. Einfach warten bis es 20 Euro oder weniger kostet. Das Spiel ist kein Vollpreis wert.
44 Kommentare| 36 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Wer nicht die Geduld oder Zeit aufbringen möchte die komplette Rezension zu lesen, kann auch gleich unten, unter Gesamt-Fazit weiterlesen.

Dieses Game vom Publisher Square Enix, habe ich nachdem ich „Murdered: Soul Suspect“ durchgespielt hatte, welches aus dem gleichem Hause kommt, in die Konsole geworfen und siehe da, ich könnte meine Rezenesion von „Murdered …..“, fast komplett hierher übernehmen, obwohl hier das große Entwicklerstudio EIDOS Montreal am Werk war, und nicht die unbekannte Spieleschmiede Airtight Games. Wie schon gesagt, nur fast.

Wer jedoch dieses gespielt haben sollte, wird hier im Gameplay sehr viele Paralellen erkennen. Angefangen bei den kleinen Levelabschnitten, bläulichen Verfärbungen bei Interessantem, den unangenehm häufigen, wie langen Ladezeiten, fest gescripteten Ereignissen, wie auch bei dem starrem, linearem Storyverlauf.

Die Geschichte um den Meisterdieb Garrett, der gleich zu Beginn seine Diebesgefährtin Erine verliert, und sich dann ein Jahr später in einem faschistoiden Staat wiederfindet, wo viele Bewohner der „Volksseuche“ Schwermut verfallen sind, hat mich kaum gefesselt, da es der Hauptprotagonist mit einer Gleichmut hinnimmt, die einem normalem Menschenverstand nur schwer zu vermitteln ist. Dieses macht dann natürlich eine Identifikation mit dem zu spielendem Charakter, mehr als schwer.

Ich kann leider, oder vielleicht ist es auch gut so, keine Vergleiche zu den Vorgängern ziehen, da ich diese nicht gespielt habe, hatte jedoch als ich mir dieses Game kaufte einen Vergleich zu Dishonored, wie auch Assassins Creed im Kopf. Nach einer Stunde war ich allerdings ernüchtert, und ließ aufgrund meiner Enttäuschung alle weiteren hohen Ansprüche, die man vielleicht an dieses Spiel, in Sachen Gameplay und Storyboard hätte haben bzw. stellen können, fahren.

Die Grafik durchschnittlich, das Artdesign, welches wohl zwischen Mittelalter und viktorianischem Zeitalter angesiedelt ist, überzeugt, reicht aber nicht an die vielfältige Steampunkkullisse eines Dishonored heran. Sound, wie auch die Musikuntermalung, die die Atmosphäre unterstreichen, gehen absolut in Ordnung. Die Einwohner, wie z.B. Bettler und Kranke auf den Strassen sind nur zu Statisten degradiert. Interaktionsmöglichkeiten mit den Bewohnern? Nada. So arbeitet man dann in den Hauptquests einen Diebesauftrag nach dem anderen ab, gelegentlich unterbrochen von einem Nebenquest, wenn man es denn auf sich nehmen will.

Die Steuerung geht leicht von der Hand. Zu leicht!

Wenn man über die Dächer klettert, und auf ein anderes Dach springen will, braucht es keiner großen Aktion mehr, da dieses automatisch mit gedrückter Lauftaste geschieht, damit man auch ja dem strikt vorgebenem Weg der Entwickler folgt, und nicht vielleicht auf den Gedanken kommt, einmal abseits des Weges zu gehen. Somit kommt das was flüssig vonstatten gehen sollte zum appruptem Stillstand, wenn man runterspringen will, da man hierfür wieder die Aktionstaste, wie beim ergreifen von Leitern und Seilen, braucht. Dazu kommen noch Ladebildschirme die ein jedes Türöffnen, wie auch Stadtteilwechseln zur Geduldsprobe werden lassen. Die Kartenfunktion gibt zwar einen oberflächlichen Überblick über die Dach bzw. Hausumrisse, zeigt jedoch nicht die ganzen kleinen Spalten durch die sich der Held teilweise zwängen muß, um ein bestimmtes Gebiet zu erreichen. Diese Spalten wurden letztendlich wohl nur von den Entwicklern dazu eingesetzt, um das nochmalige auftauchen eines Ladebildschirmes zu verhindern, und damit Einladezeiten zu kaschieren.

Schluß mit jammern, und auch einige Stärken des Games ins richtige Licht rücken.

Atmosphärische Ausblicke, wenn man auf den Dächern der Stadt kauert, wie auch das schleichen in fremden Häuser mit ihren stilvollen Einrichtungen macht Spaß. Das Schlösserknacken ist leider nicht sonderlich anspruchsvoll geraten, und läßt sich durch linken Stick justieren, den auf dem Bildschirm angezeigten Druckpunkt finden, Aktionstaste drücken, bewältigen. Wachen lassen sich mit Gegenständen ablenken, und man muß auch schauen wohin man tritt, da z.B. Scherben schnell die Aufmerksamkeit auf einen ziehen können, welches dann schnell zu steigenden Alarmstufen, und den damit folgenden Wachenaufmarsch, führt. Die Deckungs und „luken/spähen“ Funktion ist im Gegensatz zum „Dachlauf/Sprung“, gut und intuitiv ins Gameplay integriert. Was die Karte nicht hergibt, kann man dank seines Falkenauges, bläulich dargestellt, erkennen (Leitern, zu öffnende Fenster,Türen usw.). Sammelwahnbefriedigung wird voll erfüllt, da es sehr viel gibt was sich mitnehmen läßt. Die wertvollsten Diebstahlstücke kann Garrett dann in seinem Hauptquartier, einem Glockenturm, sammeln und bestaunen.

Und da habe ich auch schon das Problem. Thief will, oder sollte zumindest ein Stealthgame sein, erfüllt jedoch nur die Mindestvorausetzungen. Ich will schleichen und entdecken, aber alles ist so offensichtlich. Mitten auf der Straße, wie auch den Hinterhöfen findet man wertvolle Sachen, für die die arme, hungernde Bevölkerung wohl kein Auge hatte. Schwermut macht doch nicht blind. Garrett ist in dieser Spielewelt die „Most Wanted Person“, kann sich aber offen in Kneipen, wie auch allen anderen Bewohnern der Stadt zeigen, den sie werden keine Notiz von ihm nehmen, sondern meist überflüssiges, gelegentlich aber auch hinweisgebendes Zeug reden. Soviel in Sachen Glaubwürdigkeit.

Ich kann zwar mit meinem Pfeil und Bogen vieles, wie Feuer entzünden, Feuer löschen, und noch einige andere Sachen bewirken, die wirklich Laune machen. Man kann aber auch einen Seilpfeil abschießen, an dem man sich dann hochhangeln kann, allerdings an nur an dafür fest vorgebene, und sparsam verteilte Stellen. Soviel in Sachen spielerische Freiheit, die einem allerdings auch in vielen anderen Fällen grobe, wie auch enge Grenzen setzt.

Auch das ausbauen der Fähigkeiten wird überflüssig, wenn ich schon ab dem zweitem Kapitel fast alle wichtigen körperlichen und geistigen Gadgets zur Verfügung habe, und der Rest sich als sinnlose Ausrüstung bzw. unnütze Fähigkeit herausstellt, die kaum noch Sinn macht. Auch die Nebenquests, die zum Teil das interessanteste am ganzem Game sind, lassen sich nur unmotiviert spielen, da man in den Hauptmissionen schon soviel Geld zusammenhorten kann, um sich fast alles zu kaufen. Die Wachen die fast alle Levelabschnitte durchwandern, lassen sich meistens einfach ausschalten, ablenken oder umgehen, so das man sich über irgendwelche Craftingvorteile überhaupt keine Gedanken machen muß, zumal diese einen gelegentlich aus 5 Metern Entfernung nicht wahrzunehmen scheinen. Wenn es dann doch einmal eine Überzahl an Wachen ist, die einem in die Quere kommt, kann es doch noch heikel werden. So machen dann auch Ablenkungsmanöver Sinn, die einen machmal erahnen lassen, was man aus diesem Game hätte machen können. Sollte man dann trotz aller Vorsicht einmal entdeckt werden, läuft man einfach zum nächsten Ladepunkt, der meist nie weit weg liegt, oder flüchtet übers Dach. Das wars.

Gesamt-Fazit:

Wer hier ein anspruchsvolles, abwechslungsreiches Stealth-Gameplay, wie es bei Metal Gear Solid, Dishonored, wie auch Deus Ex der Fall war, sucht, wird herbe enttäuscht werden. Die Optik mag mit ihrem Artdesign zwar einige Zeit überzeugen, wird auf Dauer jedoch eintönig. Hier wurde weder viel Wert auf Innovation, noch Motivation gelegt. Wenn man bedenkt, das Eidos Montreal, das in jeder Hinsicht fantastische Stealthgame "Deus Ex: Human Revolution" entwickelte, kann man dieses Game getrost als Tiefpunkt dieser großen Entwicklerfirma sehen.

Von der Grafik, wie auch der Sound- und Musikkulisse her, kein Totalreinfall, aber bestenfalls Mittelmaß. Alles andere, wie das Gameplay, Storyboard, Avataridentifikation und die gelangweilte deutsche Synchronisation, ließen bei mir die Motivation mit der Zeit, immer mehr schwinden. Dazu noch die begrenzten, kleinen Levelabschnitte, wie auch gefühlt alle paar Sekunden den Ladebildschirm zu sehen, setzem diesem Spiel noch das defizitäre Sahnehäubchen obenauf.

Hier helfen dann auch für ein Gesamtfazit nicht einige atmosphärische Momente, oder gelegentliche gute Spielansätze, die sich dann wieder im Nirgendwo verlieren. Aufgrund zu früh erlangter Fähigkeiten, wie auch den massig zu findenden Gegenständen, die man schon in den Hauptmissionen findet und zu Geld machen kann, bleibt letztendlich kein wichtiger, spielerischer Anreiz mehr, um vielleicht auch eines der interessanten Nebenquests zu absolvieren.

Da ich eingefleischter Stealthgamer bin, kann ich für mich nur abschließend feststellen, das „Thief“ meine Erwartungen, die vielleicht, auch aufgrund der Vorberichterstattung in den Gamermedien, zu hoch angesetzt waren, nicht erfüllt hat.

Gelegenheitsspieler, wie auch Videogameneulinge die mit einer freien Welt, wie auch der großen Missionsvielfalt eines z.B. Assassins Creed überfordert sein könnten, wie auch Spielern die ein lineares Gameplay bevorzugen, und keine große spielerische Herausforderung suchen, aber gerne alles was blinkt sammeln, könnte dieses Game etwas sein. Alle anderen, wenn sie sich nicht gerade zu den Videogame Sammlern zählen, wie ich es bin, sollten auf bessere Titel des Stealthgenres zurückgreifen, oder ihre Erwartungen entsprechend runterschrauben, und dieses Game dann eher als Überbrückung bis zum nächsten Triple-A Stealth-Titel, in der Form von z.B. Metal Gear Solid „Phantom Pain“ sehen.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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am 19. Juli 2016
Das letzte Thief Spiel, welches Ich spielte war Thief: Deadly Shadows und das ist Ewigkeiten her. Das Spiel ist nicht der Oberhammer aber für den Preis durchaus 5 Sterne Wert. Mehr als 20€ würde ich nicht dafür ausgeben, schließe mich den anderen Rezessionen teilweise an. Aber alleine der Nostalgie wegen 5 von 5! Klasse!
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am 5. Juni 2014
und das sieht man ihm auch an.

Anscheinend war das Spiel für die alten Konsolen gedacht. Aber da die Entwickler umstiegen und die neue Konsolengeneration mit einläuten wollten, hat man die Unreal Engine 3 nochmal richtig hochgerissen.
Das dies nicht toll aussehen wird ist jedem klar. Einfach zu veraltet.
Da aber die Grafik nicht alles ist kann man mit dem Gameplay überzeugen. Das ist aber auch nichts. Warum? man hat sie idiotensicher gemacht. Simplestes drücken einer Taste und Er klettert oder springt. Perfekt für neue Spieler. Aber wer denkt an die Veteranen? Die werden mit einem billigen und stark vereinfachten Spiel abgespeist. wer wissen will warum sollte das Orginal anspielen.
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Für Anfänger der Reihe ideal aber für Veteranen der Reihe eine Enttäuschung. Selten ist ein spiel schon nach kurzer zeit so öde gewesen. Keine Herausforderung für die anspruchsvollen Spieler.
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am 18. Juli 2015
Das Spiel wurde verdammt schnell geliefert, wie gewohnt von Amazon. Thief macht meiner Meinung nach einen Riesen Spaß da die Atmosphäre wirklich toll gemacht ist und grafisch ist es wirklich nicht schlecht, klar die Grafik ist nicht auf dem neusten Stand aber die Atmosphäre reist es wieder heraus! Für mich ist das Spiel toll gelungen und den Kauf Wert, wer schleichen ala Dark Project geliebt hat wird Thief lieben. Ich habe es Neu bei Amazon für knapp 15 Euro bekommen, dafür ist es eine Menge Spiel für wenig Geld ;-)
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am 12. März 2015
Spielablauf wird zunehmend routinierter was dem Spiel ein wenig die Spannung raubt. Grafik ist relativ gut oder einfach nur gut kaschiert, da man die Missionen hauptsächlich nachts spielt und nicht viel erkannt :)
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am 16. Dezember 2015
Das Spiel ist alles in allem gut, die grafische Aufmachung ist gelungen, es gibt viel zu klauen und man hat einige Stunden Spass (hier hat einer was von 40h erzählt, sind aber grad mal 8 Hauptmissionen, wenn man nicht jeden Blumentopf umdreht würde ich eher sagen 10).

Allerdings sind die Gegner recht eintönig, es gibt eigentlich nur Schwertkämpfer, Armbrustschütze und ab und an diese komischen Mutanten. Man kann fast immer durch schleichen den Kampf umgehen, falls man aber doch mal wieder entdeckt wird quält man sich mit einem sehr eintönigen Combat-System durch (1 Schlagbutton, 1 Duckbutton, im Nahkampf nur eine Waffe...).

Dazu kommt, dass die Story zumindest für Neueinsteiger völlig wirr erscheint, da fehlen teils einfach grundlegende Erklärungen. Will hier nicht zu viel spoilern, aber selbst die Verbindung zwischen den Hauptcharakteren lässt sich bestenfalls erahnen. Dadurch kam zumindest bei mir nie eine wirkliche Spannung auf, einfach weil die Charaktere zu wenig greifbar blieben. Für den Preis aber trotzdem ok!
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am 3. März 2014
Hatte von Thief noch nie etwas gehört, bis ich es bei Amazon unter den vorbestellbaren Games gesehen habe. Gekauft habe ich aus dem Bauch heraus, weil mich der Name und das Cover schon ziemlich neugierig gemacht haben.
Und das Cover hat recht! Das Spiel ist wahnsinnig cool. Wer sich bei Call of Duty oder Battlefield immer am meisten auf die lautlosen Snipermissionen freut, dem wird Thief gefallen.

Dunkle Atmosphäre, von grundauf böse Gegenspieler und der Dieb, der eigentlich ein ziemlich gerechter Kerl ist. Das passt.

Die Spielewelt ist nicht so offen, wie man es vielleicht gerne hätte: Stadtteile werden durch große Toren getrennt und müssen vor deren Betreten erst geladen werden. Das ist verschmerzbar weil alles einfach nur SUPER aussieht. So stellt man sich den Arbeitsplatz eines Diebes vor. Dunkle kleine Gassen, hin und wieder liegt ein Penner herum und der Schutzmann patroulliert.
Viele Häuser lassen sich betreten: entweder knackt man das Schloss der Haustüre oder hebelt ein Fenster auf - aber pssst, wenn euch jemand hört oder sieht, werden sofort die Wachmänner gerufen!
In den Häusern warten Schränke, Kommoden und geheime Verstecke darauf, geplündert zu werden. Der erste Weg sollte allerdings immer zu Kerzen oder Lichtschaltern führen. Die lassen sich auspusten, bzw. ausschalten so klaut es sich gleich viel gemütlicher.

Die Personen im Spiel sind relativ gelassen. Jede Figur hat einen festen Ablauf (Trumanshow lässt grüßen), sodass man sehr gut beobachten und einen passenden Weg entwickeln kann. Werden die "Roboter" allerdings aus ihrer Schlafwandlerei geweckt (wenn z.B. zu viele Lichter ausgehen oder man Geräusche macht), ist Hysterie angesagt. Eine Anzeige über den Köpfen signalisiert, wie aufgebracht die Person gerade ist, wie sehr sie nach euch sucht oder ob sie euch sieht. Wird man gesehen, erscheint das leicht transparente Symbol immer intensiver, spätestens dann sollte man das weite suchen.
Es wird noch eine geraume Zeit ausschau gehalten, ob der Dieb nicht doch noch in irgendeiner Ecke sitzt. Die Suchbereitschaft hat 3 Stufen und nimmt immer mehr ab, dann kehren die Bots zu den alten Wegen zurück.

Die Story ist interessant. Man folgt einer Haupthandlung, die von vielen Nebenmissionen begleitet wird. Im Grunde führt man Auftragsdiebstähle für irgendwelche zwiespältigen Gestalten und Freunde aus.
Generell gibt es immer 3 Möglichkeiten, ein Ding zu drehen: man bleibt in den Schatten, man schlägt die Wachen K.O. oder man nutzt die Umgebung (löscht Lichter, zündet Gasleitungen an usw.). Nach der Mission sieht man, wie man vorgegangen ist und wieviele Zusatzaufgaben (Taschendiebstähle, gestohlene Wertgegenstände) man erfüllt hat. Ähnlich wie nach einer Mission bei GTA_V.

Das Spiel ist auf jeden Fall wahnsinnig fesselnd und erinnert SEHR SEHR stark an die beiden jüngsten Batman-Spiele.

Die Musik ist mir etwas zu präsent. Ich habe sie auf niedrigstem Level und empfinde es trotzdem als sehr laut. Ich habe aber das Gefühl, als sei hier generell noch ein BUG was die Audiofiles angeht. Manchmal sprechen die Charactere so leise, dass ich den TV lauter machen muss und trotzdem nichts verstehe. Anderes mal ist dann wieder die Musik lauter als die Stimmen. Komisch...

Was mich aber maßlos ärgert, wie bei jedem neuen Spiel für die XO, ist die Tatsache dass ich ~60 Euro ausgebe und mir einen dicken Teil der Spieldaten noch separat herunterladen muss! 6GB an Downloaddaten für ein brandneues Spiel ist eine Frechheit. Ich konnte mit DSL16000 noch eine Stunde Zeit aufwenden (dafür die XO ins Wohnzimmer umziehen, damit ich nicht über langsameres WLAN laden musste).
Wie stellen sich Publisher und Microsoft das ganze vor, wenn jemand nur langsames Internet (oder garkeines?!?) hat?

Thief ist ganz klar ein Fünfsterner - weil hier aber wiedermal am Datenträger gespart wurde, gibt es nur 4 Sterne!

Ich warte auf den Tag, an dem in der Spielehülle nur noch ein DLC liegt und man mir viel Spaß beim herunterladen wünscht...
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am 20. Mai 2014
Habe mir dieses Spiel gekauft um etwas zum zocken zwischendrin zu haben.
Dieses Kriterium erfüllt es voll. Auch nachdem man mehrere Wochen nicht gespielt hat, kommt mal schnell wieder ins Spiel und fesselt einen mit verschiedenen Aufgaben.
Jedoch fesselt es einen nicht all zu lang, nach einigen Stunden wird es dann doch recht langweilig, aber dafür habe ich es auch nicht gekauft.
-Die Synchronisation ist an einigen Stellen recht schlecht, habe aber schon schlimmere Games gehabt.
-Die Grafik ist zwar nicht nicht wirklich next-Gen aber okay.
Alles in Allem hatte ich mit diesem Spiel einige Stunden Unterhaltung.
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