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am 29. November 2011
Der US-amerikanische Film Rumble Fish von Regisseur Francis Ford Coppola (bekannt durch Filme wie DER PATE oder APOCALYPSE NOW) erschien im Jahre 1983 und thematisiert die Gangproblematik und Ausweglosigkeit von Jugendlichen der damaligen Zeit.

Der Film erzählt die Geschichte von Rusty James, der der Anführer einer kleinen Gang in einem kleinen Ort ist. Allerdings ist er nicht sonderlich gebildet, verbringt seine Zeit nur mit Frauen oder Schlägereien.
Er versucht, seinem älteren Bruder, dem so genannten 'Motorcycle Boy', nachzueifern, der einen guten Ruf bei den Gangs genießt.

Stilistisch ist der Film mit wenigen punktuellen Ausnahmen komplett in Schwarz/Weiß gehalten.
Dieses stilistische Mittel orientiert sich an die Wahrnehmung vom 'Motorcycle Boy', der erklärt, dass er keine Farben sehen kann.
Interessant ist allerdings, dass die Rumble-Fische am Ende des Films in Farbe gehalten wurden.
Hier ist eine Parallele zum Inhalt des Films zu erkennen: Der Motorcycle Boy erklärt, dass die siamesischen Kampffische in der Tierhaltung einzeln gehalten werden, weil sie so aggressiv sind, dass sie selbst ihr eigenes Spiegelbild attackieren. Allerdings glaubt er nicht, dass sie kämpfen würden, wenn sie in einem Gewässer leben würden, wo sie genug Platz haben.
Dies kann man auf die Jugendlichen im kleinen Ort übertragen, die vielleicht nicht kämpfen würden, wenn sie eine Perspektive und genug Platz zum leben hätten.

Inhaltlich passiert im Film nicht allzu viel, die Handlung ist kurz erzählt und bietet auch keine Antwort auf die Frage, wie man den sozialen Problemen der Zeit entkommen kann. Allerdings regt Rumble Fish durch die Thematik und der stilistischen Mittel zum Nachdenken an, was auch ziemlich gut gelingt.

Aus heutiger Sicht ist auch der Cast bemerkenswert: Damalige eher unbekannte Jugendschauspieler wie Mickey Rourke, Matt Dillon oder Nicolas Cage gehören allesamt heute zu etablierten Hollywood-Schauspielern. Komplettiert wird der Cast durch Schauspieler wie Dennis Hopper oder Laurence Fishburne, die ebenfalls aus heutiger Sicht sehr bekannt sind. Unter anderem deshalb erreichte der Film Rumble Fish, obwohl er damals kein allzu großer Megaseller war, heutzutage einen Kultstatus.
Sehenswert!
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TOP 1000 REZENSENTam 19. Dezember 2011
Tulsa, irgendwann in den 70er Jahren: Der junge Rusty James (Matt Dillon) lebt dort in einem Vorort mit seinem von allen bewunderten großen Bruder (Mickey Rourke), den alle nur "Motorcycle Boy" nennen und seinem versoffenen Vater (Dennis Hopper). Seit längerer Zeit ist der Motorcycle Boy verschwunden, er wollte nach Kalifornien.
In der Zwischenzeit eifert Rusty James in Sachen Schlägereien seinem Bruder nach, auch hat er sich in dessen Abwesenheit zum Führer der Gang aufgeschwungen.
Ein Kampf mit Biff Wilcox (Glenn Withrow) Bande steht an, Rustys Freunde Steve (Vincent Spano) und Smokey (Nicolas Cage) begleitet den jungen Rowdy zum vereinbarten Kampfplatz.
Rusty James ist siegreich, wird aber von seinem Gegner hinterhältig mit dem Messer verletzt. Doch plötzlich taucht wie aus dem Nichts der gr0ße Bruder mit dem Motorrad auf und beendet den Kampf spektakulär.
Neben dem Kämpfen liebt Rusty James vor allem die Mädchen, mit der hübschen Patty (Diane Lane) fängt er eine Freundschaft an. Doch der Junge ist nicht treu und lässt in dieser Beziehung nichts anbrennen.
Patterson (William Smith), der Polizist ist indessen gar nicht erfreut, dass der einstige Held der Jugend mit seinem Motorrad wieder in der Stadt aufgetaucht ist. Er hätte für immer wegbleiben sollen.
Der Motorcycle Boy ist schwer depressiv, manchmal taub und ist farbenblind. Er ist fasziniert von den siamesichen Kampffischen, in einer Tierhandlung kann er stundenlang vor dem Aquarium stehen und den Fisch beobachten.
Man sagt den männnlichen Tieren nach, dass diese seinen Geschlechtsgenossen gegenüber so aggressiv sind, dass es in Aquarien nur einzeln gehalten werden kann.
Er möchte nicht, dass Rusty James den gleichen Weg wie er einschlägt. Dieser jedoch tut alles, um so cool zu sein, wie sein Bruder...
Francis Ford Coppolas zweiter Film über Jugendgangs, er drehte "Rumble Fish" 1983. Das betörend fotographierte Filmwerk basiert auf einem erfolgreichen Roman der amerikanischen Schriftstellerin S. E. Hinton.
Steve Copland steuerte einen sehr stimmungsvollen Soundtrack bei, die tollen Bilder stammen von Stephen H. Burum.
Dabei fällt, genauso wie schon in "The Outsiders" auf, dass Francis Ford Coppola teilweise sehr künstliche Bilder erzeugt, die das ganze etwas unwirklich erscheinen lassen.
Das Setting erinnert stellenweise ein bisschen an "Endstation Sehnsucht", aber auch die künstliche Machart von Uli Edels "Letzte Ausfahrt Brooklyn" kam mir in den Sinn.
Dabei gelingt es Coppola diesmal noch eine Spur besser Träume und Gefühle der Jugendlichen durch eine stilisierte wie symbolträchtige Bildersprache darzustellen.
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am 17. Dezember 2005
Mit diesem Werk hat Regie-Meister Francis Ford Coppola einmal mehr sein filmisches Talent bewiesen.
"Rumble Fish" (1983) gehört zu Coppolas intensiveren Filmen, denn es ist ein Film, der wirklich unter die Haut geht und realistisch inszeniert wurde. Sowohl die Story als auch die Charaktere und deren Handlungen sind in sich schlüssig und bieten dem Zuschauer tiefgehende Unterhaltung.
"Rumble Fish" basiert auf dem Roman von S.E. Hinton (auch hier bei Amazon erhältlich) und man kann sagen, dass diese eine der besseren Roman-Verfilmungen ist.
Der Film erzählt die Geschichte des jungen Kleinkriminellen Rusty James (klasse: Matt Dillon), der irgendwie immer alles falsch macht und die Kontrolle über sein noch junges Leben zu verlieren droht. Belastend kommt dazu, dass Rusty im Schatten seines legendären Bruders steht, der Motorcycle Boy genannt wird (Mickey Rourke); Motorcycle Boy war einst Anführer einer Jugendgang in der Stadt, bevor er sich entschlossen hat, die Stadt zu verlassen. Wenige Monate später kehrt Motorcycle Boy zurück und findet seinen jüngeren Bruder als gescheiterten Bandenführer vor. Die beiden Brüder beschließen, noch einmal von vorn anzufangen und Rusty wird zunehmend bewusst, was im Leben wirklich wichtig ist...
Das Cast des Films hat sich für Coppola als ein Glücksgriff entpuppt. Sowohl Matt Dillon und Mickey Rourke (in einer der besten Rollen seiner Karriere) als auch Nicholas Cage und Dennis Hopper (in Nebenrollen) stellen ihre Charaktere so authentisch dar, dass die Handlung des Films einen jeden zum Nachdenken anregen sollte.
Warum ich dieser Rezension den Titel "Farbe in Schwarz und Weiß" gab? Der Film besticht durch seine ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Doch in zweierlei Hinsicht zeigt er Farbe: Zum einen gibt es im Film einzelne symbolträchtige, farbige Objekte, so dass der Film sich als visuelles Kunstwerk präsentiert, das dank der tiefgehenden Handlung aber auch eine "Message" transportiert. Zum zweiten zeigt der Film indirekt Farbe, nämlich durch seine extrem lebensnahe Darstellung der Probleme, denen ein Mensch beim Prozess des Erwachsenwerdens und des "Sich-Beweisens" gegenübersteht.
Alles in allem gebe ich dem Film die volle Wertung von fünf Sternen. Alleine der Film an sich hat diese Wertung verdient, aber auch die deutsche Synchronisation ist überaus gelungen. Die DVD selbst ist dagegen eher mager ausgestattet. Es gibt zwar viele Sprachspuren, die deutsche aber nur in Dolby 2.0 (Englisch in 5.1). Dazu gibt es noch einen Trailer, Making-Of-Material sucht man dagegen vergeblich. Dies ist jedoch ein Mangel, der zu verkraften ist, denn dieser Kunstfilm ist weit mehr als nur Entschädigung dafür.
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am 9. Juli 2013
Der Film ist wirklich toll. Er ist bis auf ein paar gaaaanz kleine Ausnahmen in Schwarz-Weiß, außer natürlich der Rumble-Fish :-D

Sehr kurzweilig und stimmt nachdenklich.

Zu empfehlen!
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am 22. Mai 2014
Das aus dem Jahr 1983 stammende Jugend- (Gang-) Drama ist inzwischen längst - und völlig zurecht! - zum Kultfilm avanciert und zumindest mein Lieblingsfilm des hiermit wirklich seine Genialität beweisenden Regisseur Francis Ford Coppola, der zudem ein sehr gutes Händchen für die Besetzung des Films mit Schauspielern hatte. - Der damals noch blutjunge Matt Dillon in der Hauptrolle als etwas naiver, aggressiver Herumtreiber "Rusty James" konnte hier in einer seiner ersten "großen Filme"/ Rollen sehr überzeugen; Mickey Rourke als dessen von ihm vergötterter Bruder wurde von der Kritik sehr gelobt, konnte mich allerings in dieser Rolle nicht ganz überzeugen; er scheint mir nicht ganz die richtige Wahl gewesen zu sein (man scheint ihm manchmal auch eine gewisse Distanz zur Rolle anzusehen), obwohl er natürlich hier nicht schlecht spielt; vor allem sein Misstrauen gegenüber der seitens seines jüngeren Bruders ihm entgegengebrache Idealisierung sieht man ihm wirklich gut an, was wiederum für Authentizität bürgt. Doch auch die weiteren Darsteller wissen durchaus zu überzeugen: sehr gut ist hier z.B. Dennis Hopper als Rusty James' ständig alkoholisierter Vater, Diane Lane als Rusty James' Freundin, Vincent Spano als Rusty James' Gang- Kumpel oder auch Diana Scarwid als Verehrerin von Rusty James' Bruder (der "Motorcycle Boy"); nicht zu vergessen dabei Tom Waits als Barkeeper; ...

Der Film ist vor allem in optischer Hinsicht sehr eindrucksvoll inszeniert worden. Was die "Fotografie" angeht und die Wahl der "Objekte", so ist dieser Film sicherlich einer der besten überhaupt, die jemals gedreht wurden.
Meisterhaft bringt der Film die düster- kriminell- bedrückende Atmosphäre zum Ausdruck; durch die Art der "Fotografierung", den Dialogen der Personen, dem s/w- Stil, der fotografierten Objekte oder auch dem Soundtrack.
In seiner kineastischen Ästhetik erinnert der Film zudem an wesentlich ältere Filme, wie aus den 1940er Jahren (man könnte ihn tatsächlich für einen solchen halten, wenn man nicht das Drehjahr 1983 wüsste); daran erinnert zum Einen der Stil, das Thema, die Musik (hier gibt es auch viel Jazz- Musik), und natürlich die Tatsache, dass Regisseur Coppola hier bewusst den Film in s/w gedreht hat (durch diesen s/w- Stil kommt die Atmosphäre viel besser rüber).
Ein wenig erinnert der Film auch fast schon an alte Theateraufführungen; allerdings nutzt er hier auch die filmischen Möglichekiten sehr gut aus.
Der Film hat nur wenige Actionszenen; doch sind diese gut inszeniert.

Die HANDLUNG selbst ist zwar recht einfach, dennoch durchaus spannend: Das Leben des jungen Gang- Anführers Rusty james wird durch Kriminalität, Gewalt, Bandenkriegen und auch durch die Suche nach sexueller Befriedigung bestimmt. Sein Vater ist seit dem Weggang der Mutter nach Kalifornien zum Alkoholiker geworden; dorthin ist vor 2 Monaten auch sein von ihm vergötterter älterer Bruder, der "Motorrad Boy", mit seinem Motorrad gereist. Rusty James eifert seinem Bruder in allem nach, der einst ein geachteter Gang- Anführer war, und die unglaubliche Autorität besessen haben soll, dereinst die Bandenkriege der Stadt (Tulsa/ Oklahoma?) zum Ende gebracht zu haben. Seine Werte und Ziele richtet der naive Rusty James daher nach diesem Bruder aus; alles andere ist für ihn höchstens zweitrangig. Dabei scheint er seinen älteren Bruder noch nicht einmal richtig zu kennen. Er kennt vor allem den "Ehrenkodex der Straße", tritt männlich und aggressiv auf, wozu auch gehört, dass er hier gleich zu Beginn eine Kampfaufforderung mit einem befeindeten (mexikanischen) Gangleader, trotz bedenken seines wesentlich zurückhaltenderen Freundes Steve, annimmt. Sie treffen sich mit ihren Gangs in einer abgelegenen halle. Rusty James gelingt es hier, seinen Kontrahenten zwar zu überwältigen; jedoch taucht plötzlich unerwartet sein Bruder mit seinem Motorrad auf, der die Szenerie beobachtet hat. Als sein Kontrahent eine Unachtsamkeit von Rusty James ausnutzt und ihn mit einem Messer verletzt, kommt ihm sein Bruder mit dem Motorrad zu hilfe, fährt damit den mexikanischen Widersacher an, und verhindert damit für seinen Bruder Schlimmeres. Zu Hause wird Rusty James dann erst einmal von seinem Bruder gepflegt. Dieser will seinem naiven, aggressiven, aber wenig gebildeten jüngeren Bruder wohl die Flausen ausreden, wozu auch gehört, dass dieser aufhören soll, ihn ständig zu idealisieren. Denn der depressiv gewordene "Motorcycle Boy" identifiziert sich längst nicht mehr damit, wofür er einst bekannt war, und wofür ihn sein Bruder noch immer bewundert. Aber das scheint dieser nicht zu begreifen. Rusty James sucht Anerkennung, die er aber bei seinem Bruder nicht findet. Doch erzählt ihm dieser davon, ihre Mutter in Kalifornien gefunden zu haben. Dem örtlichen Polizeichef ist allerdings die für ihn unerwartete Rückkehr des einstigen "Königs der Unterwelt" (?) ein Dorn im Auge, was er wiederholt unmissverständlich zum Ausdruck bringt. Der milchgesichtige Rusty James amüsiert sich währenddessen auch auf einer Sex- Party am Teich; dieses gefällt seiner Freundin überhaupt nicht, die es leid ist, von ihm ständig mit anderen Frauen betrogen zu werden. Mehr Spaß haen derweil die Beiden Brüder miteinander. So auch auf der Amüsiermeile der Stadt (glänzend dargestellte Szenen!) in der Nacht. Dort fehlt aber plötzlich der "Motorcycle Boy". Auf dem Heimweg werden Rusty James und sein Freund Steve von kriminellen Jugendlichen überfallen, und werden dabei fast tot geschlagen. Da erscheint wieder - wie ein Engel der Rettung - der "Motorcycle boy", und eilt den beiden schon fast toten Freunden zu Hilfe, rettet ihnen das Leben (wieder einmal). Ansonsten hat der "motorrcycle Boy" eine seltsame Leidenschaft: in der örtlichen Zoohandlung beobachtet er Asiatische Kampffische ("Rumble Fish") in ihren Aquarien. Ihn fasziniert der Gedanke, dass man diese wegen ihrer Aggressivität auch unter Artgenossen nur einzeln in Aquarien halten könnenden Kampffische an einem Ort, wo für alle mehr Platz ist, zu einem friedlicheren Leben bringen könnte ... Damit scheint er seinem jüngeren Bruder eine wichtige Mitteilung geben zu wollen. Eines Abends folgt Rusty James seinem Bruder, wie dieser in die Zoohandlung einbricht, und muss feststellen, dass sein Bruder dort die Vögel freilässt, sowie die Kampffische entwenden will. Außerdem lässt dieser sich von Rusty James das Versprechen abnehmen, dass er mit einem Motorrad an den Pazifik (Kalifornien) fahren soll, bevor er plötzlich bei dem Versuch, die Kampffische im Fluss auszusetzen, vom Polizeichef tödlich durch Pistolenschuss verwundet wird. Rusty James gerät erst außer sich, besinnt sich dann aber wieder, nimmt die Kampffische an sich, vollendet das Werk seines Bruders, bevor er sich dann mit seinem Motorrad auf den Weg an den Pazifik macht ...

Der SOUNDTRACK von Ex- "Police"- Mitglied Stewart Copeland und Stan Ridgway, mit auch viel Jazz- Musik, ist sehr gut und gibt dem Film Charakter.

Schlecht ist leider der TON. Die Dialoge sind nicht immer gut zu verstehen; das Gesprochene ist manchmal zu leise; die Hintergrundgeräusche überdecken manchmal die menschlichen Aussagen; außerdem wird hier manchmal etwas genuschelt.

Ebenfalls ziemlich schlecht ist das BILD. Offenbar fand heir keine Restaurierung statt!

Filmlänge: ca. 91 min.

Freigegeben ab: 16 Jahren (wohl wegen einiger Gewaltszenen und z.T. etwas nackter Frauen).

SPRACHEN: Deutsch; Englisch.

TONFORMAT: Deutsch Dolby Digtial 2.0; Englsich Dolby Digital 5.1.

Als EXTRAS gibt es hier noch einige Trailer von anderen Filmen, die allerdings eher eine "Film- Galerie" über andere Filme aus der "Süddeutsche Zeitung Cinemathek" darstellen.
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am 4. Dezember 2013
Rusty James hat ein grosses Vorbild -seinen älteren Bruder Motorcycle Boy,der es in seinem Ghetto als Gangleader zu einer lokalen Legende gebracht hat u seitdem verschwunden ist.
Allerdings scheitert Rusty James regelmässig dabei seinem grossen Bruder nachzueifern da er diesem nicht nur in allen Belangen unterlegen sondern charackterlich quasi das Gegenteil von ihm ist.
Seine Rolle als Anführer hat der Lebensfrohe,naive u unüberlegte Rusty James scheinbar nur dem mythischen Status seines älteren Bruders zu verdanken u die Gegensätze werden bei ihren ersten Wiedersehen schon überdeutlich,als der schwer verletzte Rusty James von seinem Bruder gerettet wird;u das nicht zum letzten Mal.

Und somit der Beginn des erwachsenwerdens von Rusty James beginnt,der auf diesem Weg vieles von dem verliert was seine Welt ausmacht.
Er verliert seine Freundin,seine Leader-Rolle u muss feststellen dass sein Bruder trotz aller Talente,Verehrung,Intellekt u Ruhm ein gebrochener, lebensmüder Mann,mit schwächlicher Stimme ist der weder richtig sehen noch hören kann, der nur Verachtung für die Gangkriege übrig hat die ihn zur Legende machten u der seinen Tag damit verbringt stundenlang asiatische Kampffische(Rumble Fish) im Schaufenster eines Tiershops anzustarren.

Coppolas macht in diesem Film nicht die geringsten Anstalten die Symbolik u Stilmittel dezent rüberzubringen wie es Regisseure in der Regel tun um sich komplimente der feudalen Kritikerkaste zu erschleichen.
Alles springt einem ins Gesicht.Die schiefen Kamerawinkel sind sehr schief,der Nebel extrem neblig,die schatten extrem kontratsreich u wenn die Uhr 12 schlägt steht sie riesengross in Form eines Kleinlasters hinter unserem Protagonisten u selbst Platos Höhlengleichnis wird vor einer grossen Schaufensterscheibe(Kneipe) visuell zitiert indem sich schnell daherziehende Wolken spiegeln von Nicolas Cage u Matt Dillon aber nur die Schatten als Spiegelbild zu sehen sind.
Auch interessiert es Coppola nicht den Film zeitlich einzuordnen.Neben dem offensichtlichen 50-60er Stil des Film finden sich dort auch Videospielautomaten u Motorräder aus den 80ern.

Das u vieles mehr macht diesen Film gross u einzigartig-wenn man denn bereit ist den schwarz/weiss stil zu akzeptieren,auf den deutschen Expressionissmus im Stile der 20-30er Jahre steht u einer Handlung wie sie sonst nur Robert Altman inszenieren konnte dann könnte man hier einen der grossartigsten Filme aller zeiten Erleben der zudem(zusammen mit Blade Runner,2Glorreiche Halunken u Spiel mir das Lied vom
Tod) mit der besten Symbiose von Film zu Soundtrack aufwartet die das Kino erschaffen hat. Wenn man etwas wie Tex oder The Outsider erwartet ist Enttäuschung garantiert.
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am 10. Mai 2013
das einzige was mir nicht so gefallen hat ist, das ich zwar einen Film in Deutscher Sprache gewählt habe, aber das Original in englischer Sprache erhielt. Ist für mich zwar kein Problem aber da ich diesen Film meinem Sohn zeigen wollte, mus er jetzt erst noch englisch üben :-)
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am 18. Juni 2001
Ich habe den Film mitte der Achtziger zum ersten mal gesehen und war derart beeindruckt, daß ich mir alle Coppola Filme, die ich kriegen konnte (ich kannte damals noch fast keine) anschauen musste. Matt Dillon war für mich ein Held. Die alptraumhafte Schwarzweiß Fotographie passt exakt zum traurigen Grundtenor der Geschichte (nur die Fische sind in Farbe, was ein toller Effekt ist !). Dennis Hopper ist in einer tollen Nebenrolle zu sehen und Mickey Rourke hat den Auftritt seines Lebens. Unbedingt anschauen !
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am 6. September 2002
O Mann, was für ein Film! Ich habe zuerst das Buch gelesen und ihn mir dann zugelegt. Zugegeben, das Buch ist um einiges besser und Francis Ford Coppola (Der Regisseur) scheint die Geschichte auch anders als Susan E. Hinton (Die Autorin) zu verstehen. Trotzdem - der Film ist eine Wucht! Dass alles schwarz-weis ist und nur die Fische bunt sind, ist der tollste Effekt, den ich je gesehen habe. Nicht vom technischen, sondern vom symbolischen her. "Rumble Fish" wird von jedem anders verstanden und das hat die Autorin des Romans meiner Meinung nach auch beabsichtigt. Es ist auf jeden Fall eine der gelungensten Verfilmungen, die ich je gesehen habe. Das einzige, das mich wirklich ärgert: Die Änderungen! Zum Beispiel: Rusty-James ist im Buch vierzehn, sein Bruder, der Motorcycle Boy, siebzehn. Im Film sind sie 20 und 24. Das ist zwar nicht wirklich tragisch, aber es nimmt doch irgendwie die Tatsache, dass das alles von einem Teenager ertragen werden muss. Dafür sind andere Dinge wieder so toll, dass sie mehr als im Buch herausragen. Jeder merkt, dass Rusty-James der einzige in der Familie ist, der in der Realität lebt. Es ist kein hektischer Film, aber man lebt trotzdem vom Anfang bis zum (echt tragischen!) Ende mit. Allerdings möchte ich jedem, dem der Film gefallen hat, auch das Buch empfehlen. Bzw.,wer vorhat, sich den Film anzusehen, sollte sich vorher das Buch zulegen. Ich jedenfalls bin schlicht und einfach begeistert von beidem.
Um es auf den Punkt zu bringen: Wer überlegt, sich diesen Film zu kaufen, soll gefälligst damit aufhören und zur Tat schreiten! ;)
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am 29. November 2011
Der US-amerikanische Film Rumble Fish von Regisseur Francis Ford Coppola (bekannt durch Filme wie DER PATE oder APOCALYPSE NOW) erschien im Jahre 1983 und thematisiert die Gangproblematik und Ausweglosigkeit von Jugendlichen der damaligen Zeit.

Der Film erzählt die Geschichte von Rusty James, der der Anführer einer kleinen Gang in einem kleinen Ort ist. Allerdings ist er nicht sonderlich gebildet, verbringt seine Zeit nur mit Frauen oder Schlägereien.
Er versucht, seinem älteren Bruder, dem so genannten 'Motorcycle Boy', nachzueifern, der einen guten Ruf bei den Gangs genießt.

Stilistisch ist der Film mit wenigen punktuellen Ausnahmen komplett in Schwarz/Weiß gehalten.
Dieses stilistische Mittel orientiert sich an die Wahrnehmung vom 'Motorcycle Boy', der erklärt, dass er keine Farben sehen kann. Interessant ist allerdings, dass die Rumble-Fische am Ende des Films in Farbe gehalten wurden. Hier ist eine Parallele zum Inhalt des Films zu erkennen: Der Motorcycle Boy erklärt, dass die siamesischen Kampffische in der Tierhaltung einzeln gehalten werden, weil sie so aggressiv sind, dass sie selbst ihr eigenes Spiegelbild attackieren. Allerdings glaubt er nicht, dass sie kämpfen würden, wenn sie in einem Gewässer leben würden, wo sie genug Platz haben. Dies kann man auf die Jugendlichen im kleinen Ort übertragen, die vielleicht nicht kämpfen würden, wenn sie eine Perspektive und genug Platz zum leben hätten.

Inhaltlich passiert im Film nicht allzu viel, die Handlung ist kurz erzählt und bietet auch keine Antwort auf die Frage, wie man den sozialen Problemen der Zeit entkommen kann. Allerdings regt Rumble Fish durch die Thematik und der stilistischen Mittel zum Nachdenken an, was auch ziemlich gut gelingt.

Aus heutiger Sicht ist auch der Cast bemerkenswert: Damalige eher unbekannte Jugendschauspieler wie Mickey Rourke, Matt Dillon oder Nicolas Cage gehören allesamt heute zu etablierten Hollywood-Schauspielern.
Komplettiert wird der Cast durch Schauspieler wie Dennis Hopper oder Laurence Fishburne, die ebenfalls aus heutiger Sicht sehr bekannt sind. Unter anderem deshalb erreichte der Film Rumble Fish, obwohl er damals kein allzu großer Megaseller war, heutzutage einen Kultstatus. Sehenswert!
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