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Band 10 der "offiziellen Marvel-Comic-Sammlung" von Hachette rückt eine der wohl polarisierendsten Figuren des Marvel-Universums in den Mittelpunkt: Nick Fury. Der Leiter der Geheimorganisation S.H.I.E.L.D. entdeckt einen Zusammenhang zwischen der auffälligen Aufrüstung zahlreicher Superschurken und einem Hilfsprogramm für das europäische Land Latveria, das einst von Dr.Doom regiert wurde und auch weiterhin nicht unbedingt zu den demokratischsten aller Länder gehört. Da von offizieller Seite keine Unterstützung für einen Geheimeinsatz vorhanden ist, sammelt Fury einige prominente Helden (u.a. Spider-Man, Captain America, Wolverine und Daredevil) um sich, mit denen er insgeheim den rätselhaften Vorgängen auf den Grund geht. Doch das Ende der Mission soll noch Jahre später gravierende Änderungen für die Helden und insbesondere Fury mit sich bringen.

Auf der "Haben"-Seite befinden sich bei "Secret War" auf jeden Fall die an sich fesselnde Geschichte und in besonders hohem Maße die eindrucksvollen Zeichnungen von Gabriele Dell'Otto. Allein letztere stellen schon einen Kaufgrund dar, denn Dell'Ottos Zeichenstil ist einfach so bemerkenswert ungewöhnlich und dennoch vollkommen comic-kompatibel, das jedes Panel ein optischer Gaumenschmaus ist. Warum dann also nicht die fünf Sterne? Zum einen hätten wir hier wieder den alten Bekannten mit Namen "Verarbeitungsmängel", aber was mir insbesondere inhaltlich nicht gefällt, ist die ansatzweise doch recht unmoralische Handlung, die zwar irgendwo insbesondere zu Nick Fury passt und einen Teil seines polarisierenden Charakters darstellt, aber dennoch zu viele Dinge entschuldigt. Klar reagieren auch die Helden politisch etwas korrekter auf die Handlungen Furys, aber im Kern wird eine nicht zu rechtfertigende Tat dennoch gerechtfertigt...das könnte man jetzt auf realpolitische Situationen übertragen, allerdings führt das in Bezug auf einen Comic, der hauptsächlich unterhalten soll, doch zu weit. Für dem Preis ist das aber immer noch ein faires Angebot.
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Optisch ähnelt dieser Comic „Marvels“ und „Kingdom Come“ von Alex Ross – fotorealistisch oder hyperrealistische, gemalte Bilder statt des sonst gewohnten, gezeichneten Stils von Superheldencomics. Meist sehen bei Comics der letzten 20 Jahre die Cover aus wie Filmaufnahmen und der Blick in den Comic hält dann nicht, was das Titelbild versprochen hat. Bei secret War besticht vor allem die Optik. Interessanter Kniff für die Story: sie wird anhand von SHIELD-Protokollen erzählt. Eine Geheimoperation der Regierung, Machenschaften in fernen Ländern, Verschwörungen – alles wirkt sehr bedrohlich, finster und kalt. Ein erwachseneres Werk als der „Avengers“-Kinofilm, leider aber nicht so unterhaltsam. Ich persönlich empfand die Geschichte als extrem zäh und irgendeine Bindung mit den Figuren oder ihrem verwirrenden Krieg kam nicht zustande.

Die Aufmachung der Reihe ist dafür wie gehabt prima und wer sich für „Secret War“ interessiert bekommt ein schön gemachtes Buch zu einem erfreulichen Preis. Inhaltlich eher was für Nerds.
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