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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
80
4,5 von 5 Sternen
Assassin's Creed 4: Black Flag - [Xbox One]
Plattform: Xbox One|Version: Standard|Ändern
Preis:9,97 € - 249,95 €


am 14. Februar 2015
Wer nicht die Geduld oder Zeit aufbringen kann bzw. möchte, die doch recht ausführliche Rezension zu lesen, hat die Gelegenheit auch gleich unten, unter "Gesamt-Fazit", weiterzulesen.

Nachdem ich mit Altair Kreuzzüge begleitete, mit Ezio Rom unsicher machte, und Amerikas Sezessionskrieg als Connor überlebte, mir jedoch bei keinem dieser Teile der Funke innerhalb der ersten Stunde so richtig überspringen wollte, ergab es sich, das ich diese Teile mehrmals angespielte, aber außer „Brotherhood“ keine der Folgen vollkommen beendet habe. Seitdem fristen die noch nicht abgeschlossenen Folgen der Assassins Creed Reihe, ein freudloses Dasein in meinem Regal. Nach beenden dieses Monumentalwerks befürchte ich jedoch, das ich einige unvollendete Teile, mir nochmal zu Gemüte führen werde.

Nach den ganzen guten Kritiken über Assassins Creed Black Flag, ließ ich mich dann doch hinreißen mir auch diesen Teil zuzulegen, zumal man diesen nicht mehr zum Vollpreis erwerben muß, und desweiteren zur Vollständigkeit meiner Videogamesammlung auch dieser Teil gehört.. Mit ungläubiger Begeisterung schaute ich mir die Einführung an, welche mich dann auch kurzerhand in eine Seeschlacht einbezog, welche steuerungstechnisch leicht zu meistern war, und sich mir der Vergleich zur Kino-Filmserie „Pirates of the Carribian“ geradezu aufdrängte. Nach dem ersten Landgang in Havanna, der dann Schritt für Schritt durch Tutorials begleitet wurde, und mir die Bewegungsmöglichkeiten des Hauptprotagonisten eröffneten, hatte ich selten so schnell die Steuerung, welche leicht und intuitiv zu bedienen ist, des Helden im Griff gehabt.

Es dauerte somit auch nur eine Stunde, und ich war voll von dem Game gefangen und konnte mich mit dem Helden identifizieren und das, obwohl sich mir bis zu dem Zeitpunkt nur ein Bruchteil der Gameplaymöglichkeiten eröffneten. Das letzte Mal, wo ich einen so rasanten spielerischen Einstieg in ein Game erleben durfte, war bei „Bioshock Infinity“. Was die Charakteridentifikation angeht, werden sich bei diesem Teil wohl die Geister scheiden. Wer keinen, oder nur einen der Vorgänger gespielt haben sollte, wird den Handlungsrahmen welcher in der Zukunft spielt, wohl nur als geschichtlich sekundäres Beiwerk sehen. Freunde der Serie werden hier jedoch schnell merken, das der schwerpunktliche Handlungsrahmen vom Kampf der Assassinen und Templer, hier im Gegensatz zu den Vorgängern eine wesentlich unbedeutendere Rolle einnimmt. Der Animus, der die geschichtliche Grundlage der Serie bildet, da man mit ihm die genetischen Erinnerungen der Vorfahren miterleben darf, wird in diesem Teil zu einem Accessoire. der nichts mehr mit den hochtechnisierten Labors der vergangenen Teile zu tun hat.

Die Grafik, darf man getrist zu dem bestem zählen, was bisher auf der XBOX ONE erschienen ist. Selbst GTA 5 zieht hier aufgrund der detailverliebten Grafik den kürzeren. Flüssig, detail- und abwechslungsreich, nur mit leichten Tearingproblemen, wird hier größter visueller Genuß geboten, insbesondere was die Darstellung des Wassers, und die verschiedenen Licht und Schatteneffekte angeht. Umgebungsgeräusche, wie aber auch die immer passende Musikuntermalung unterstreichen die gesamte Inszenierung, die sich auch in den fantastischen Zwischensequenzen keine Blöße gibt. Die verschiedenen Locations glänzen mit Authenzität. Die Umwelt ist nicht steril und leblos, sondern wird durch eine artenreich, detailliert dargestellte Fauna und Flora nie langweilig. Auch die Weitsicht, die sich am besten geniessen läßt wenn man einen der verschiedenen Aussichtspunkte erklimmt, wodurch sich gleichzeitig die Karte vervollständigt bzw. wie im Game genannt „synchronisiert“ wird, und versteckte Gadets, wie Schatztruhen, Musikstücke (Shantys), Tierreviere usw. freilegt, läßt einen das ein oder andere mal verweilen, um einfach nur die wunderschön gestaltete Umgebung mit ihrer enormen Fernsicht zu bewundern. Popups, Clippings, Einbrüche in der Framerate, wie auch andere gravierende Bugs fielen mir während der gesamten Spielzeit nur selten, vereinzelt auf. Dieses trübt jedoch nur das Spielvergnügen, wenn man zu den absoluten Pedanten gehört, zumal dieses ein Openworld Game ist, wo vereinzelte Fehler als normal anzusehen sind. Auch die deutsche Synchronisation überzeugt, indem sie nicht wie von einem Blatt abgelesen, und aus dem Kontext gerissen wirkt, sondern immer stimmig der Situation und Handlung anpaßt wurde.

Die Steuerung des Hauptprotagonisten ist intuitiv, und geht dementsprechend leicht von der Hand. Alle Bewegungsabläufe gehen nahtlos ineinander über, so das man kaum einmal gezwungenermaßen, den flüssigen Bewegungsablauf unterbrechen muß. Die Lebens bzw. Synchronitätsanzeige regeneriert sich mit der Zeit wieder von selbst, sollte man einmal während des Gefechts, oder durch einem falsch getimten Sprung, einen Teil seines Lebens verlieren. Beim virtuellem Tod, der ja asynchron zu den vergangenen Erinnerungen steht, beginnt man wieder vom letzten Speicherpunkt, die aber alle ausnahmslos fair verteilt worden sind. Gefundene Schatztruhen, besiegte Gegner, wie auch erlegte Tiere, lassen das eigene Vermögen steigen. Eine kleine Kartendarstellung am linken unterem Bildrand, gibt Auskunft über den eigenen Standort, wie auch über die in der Nähe befindliche Gadgets. Die wichtigste Funktion ist jedoch die Darstellung der Gegner auf der Karte, wodurch sich ihre Laufwege entschlüsseln lassen. Da diese als rote Pfeile dargestellt werden, kann man auch ihre Blickrichtung erkennen, welches für einen Stealthangriff von hinten sehr hilfreich ist. Eine weitere Anzeige gibt Aufschluß über Entfernung, und Richtung des zu verfolgenden Hauptziels. Die Karte läßt sich auch bildschirmfüllend anzeigen, und gibt dann über eine einschaltbare Legende Informationen über Haupt- und Nebenziele, Aussichtspunkte, wie auch viele andere optionale Nebenaufgaben und Orte. Sie zeigt jedoch nur die Gebiete differenziert an, die schon synchronisiert, also von einem Aussichtspunkt entdeckt wurden. Eine Vergößerungsfunktion steht natürlich auch zur Verfügung, wie auch die Möglichkeit duch eine Markierung sein Ziel selbst festzulegen. Im frühem Verlauf bekommt man Zugriff auf die Schnellreisefunktion, die einem dann viele Wege nicht wiederholt laufen lassen, die man schon einmal aufgesucht hat.

Das Menü gibt Auskunft über vergangene Erinnerungen, Fortschritt, Waffen-Upgrades, Inventar und Datenbank. Interessant ist auch das Herstellungsmenü, welches einige Rollenspielelemente implementiert, so das man seinen Avatar in Bereichen, wie Gesundheit, Tragfähigkeit, Kleidung usw. aufleveln kann. Natürlich hat man auch Zugriff auf alle Optionen, die während des Games verändert werden können. Die Abstergo-Herausforderungen, teilen einem Titel zu, wie z.B. Entdecker oder Goldjunge usw., wenn man gewisse Herausforderungsziele erfüllt, die dann auch in verschiedener Form belohnt werden. Abstergo ist ein fiktiver Konzern, der im Game in der Zukunft angesiedelt ist, und mit Hilfe des Animus historische Geschichtsverläufe erforscht, die er dann in seine Unterhaltungsmedien (wie z.B. Games) integrieren kann.

Das Gameplay erschöpft sich nicht nur, in der von mir schon beschrieben, einfach und intuitiven Steuerung des Hauptprotagonisten. Im Gegensatz zu den Vorgängern, nehmen hier die Stealthpassagen noch mehr Raum ein. Dieses mögen viele begrüßen, andere wiederum vielleicht nicht. Die Möglichkeit, die ganze Stadt fast nur über die Dächer zu begehen, und somit auch größeren Wachenansammlungen aus dem Wege zu gehen, wie die häufigen Versteck- und Tarnmöglichkeiten, die automatisch erfolgen sobald man sich in ein Gebüsch oder auch einen Heuhaufen begibt, bietet viele Möglichkeiten zum ausführen eines Stealthangriffes, zumal wenn die Gegner doch noch zu weit entfernt für einen solchen Angriff stehen, kann man diese mit einem Pfeifen auf sich aufmerksam machen, und in die greifbare, überraschend tödliche Falle locken kann. Die Kämpfe bei erfolgter Entdeckung, sind selbst bei einer Überzahl von Standardgegnern, meist einfach zu meistern, da sich die Angriffs- und Abwehraktionen auf das wesentliche, wie Angriff, Konter und Verteidigungsdurchbrechung beschränken, und somit auch Videogameneulinge, wie auch Gelegenheitsgamer nicht vor unlösbare Herausforderungen stellt. Auch hier wurde auf stylische Kampfanimationen wert gelegt. Gamer-Cracks werden mit diesem Kampfsystem aber eher unterfordert sein, und werden dann eher die Herausforderung in der unerkannten/getarnten Fortbewegung suchen, um ein Ziel ohne Alarm auszulösen zu erreichen, um mit einem unbemerktem Stealthkill den Gegner in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Hierbei hilft auch die aus den Vorgängern bekannte Tarnfunktion, wenn man sich zum Beispiel innerhalb einer sich fortbewegenden Menschenmenge nahezu unsichtbar für die Wachen macht, welches dann auch visuell dargestellt wird. Verschiedene Ablenkungsmanöver die man einleiten kann, wie z.B. das anheuern von Huren, die dann Wachen für sich einnehmen, lassen einen oft scharf bewachte Laufrouten unerkannt passieren. Zum fortkommen stehen zudem z.B. Fahrstühle zur Verfügung, die einen schnell aus einer Gefahrenzone herausbringen können, aber auch Ablenkungs-Items wie Rauchgranaten, die einem bei einer Flucht einen Zeitvorteil einbringen, aber auch die in der Stadt verteilten Sprengstofffässer, die sinnvoll eingesetzt, mit einer Schußwaffe zum explodieren gebracht werden können, um im Idealfall, eine ganze Gruppe von Gegnern eliminieren zu lassen.

Stadtteile die rot markiert dargestellt werden, bedürfen der besonderen Aufmerksamkeit, da sich diese in Feindeshand befinden. Sollte man sich in so einem Gebiet auf die Suche nach Gadgets machen, sollten vorher möglichst alle Gegner ausgeschaltet werden, so das man danach in Ruhe seiner Aufgabe nachgehen kann. Man kann man in vielen in der Stadt verteilten Läden, sein schwer erbeutetes Geld, in Ausrüstungsgegenstände jeglicher Art investieren. Die Stärken diese Games liegen im Gameplay hauptsächlich darin, das einem jegliche Art von Vorgehensweise zur Verfügung gestellt wird. Renne ich als Rambo durch die Stadt, und metzle alles nieder was sich als Gegner anbietet, oder bevorzuge ich doch eher die ruhigere, hinterhältige Spielweise, bei der man unerkannt bleibt, wird dem Spieler selbst überlassen, wie auch die Reihenfolge in der er seine Aufträge abarbeitet, oder sie aus welchen Gründen auch immer, nicht in Angriff nimmt. Hauptmissionsaufträge müssen natürlich erfüllt werden, da sich nur so die Geschichte weiterentwickelt. Man sollte jedoch alle Nebenmissionen, wie auch Schätze und Geheimnisse z.B. in Form von Liedertexten (Chanty`s) erfüllen, da sie das Game aufgrund der gewonnenen Spielerfahrung, wie auch des erbeuteten Geldes , den späteren Verlauf des Spieles erheblich vereinfachen können. Zudem läßt man sich natürlich auch eine Menge an Spielspaß entgehen. Alle versteckten Gadgets müssen jedoch nicht gleich zur dringlichen erfüllbaren Aufgabe gemacht werden, sondern können auch noch später, bei einer Rückkehr zu einem solchem Ort, immer noch eingesammelt werden.

Da dieses Spiel ja auch ein Piratenabenteuer ist, verbringt man natürlich auch viel Zeit auf den Weltmeeren. Auch hier wieder eine einfache, auf Basisaktionen reduzierte Steuerung, die es einem wirklich einfach macht, das Schiff zu steuern, und gleichzeitig auch Angriffsmanöver auszuführen. Auch hier wieder eine bemerkenswerte Detailverliebtheit, die sich nicht nur dadurch erschöpft, das die Darstellung des Wassers, wie auch die sehr realistisch anmutenden Wendemanöver einen Realismusgrad erreicht haben, der einen staunen läßt. Das alleine ist schon preisverdächtig, wenn einem dann aber während der Reise ein Buckelwal die Route kreuzt, und dieser mit einem Sprung aus dem Wasser, wieder in dieses hinabtaucht, schlägt das Gamerherz, zumindest bei mir, höher. Man kann sein Geld in den Ausbau seines Schiffes stecken, wie z.B. verstärkte Rümpfe zur Verteidigung, oder schwerere Eisenkugeln, um beim Gegner mehr Schaden anzurichten. Die Kaperfahrten sind ein wesentlicher Bestandteil des Games, und machen diebischen Spaß. Mit dem Fernrohr läßt sich schon auf weite Distanz erkennen, ob es sich lohnt ein Schiff zu entern, oder nicht. Hierbei sollte man auf die Ladung, aber insbesondere das Level des Schiffes berücksichtigen, welches man kapern möchte. Umso höher der Level, umso größer die Wahrscheinlichkeit bei einem Kampf den kürzeren zu ziehen. Im Verlaufe des Games kann man noch eine eigene Handelsflotte aufbauen, die es einem dann ermöglicht gekaperte Schiffe in die eigene Flotte aufzunehmen, anstatt diese zur Reparatur des eigenen Gefährts auszuschlachten. Nach einem jedem Kampf erscheinen die möglichen Optionen, wozu man das gegnrische Schiff verwenden möchte. Mit der Handelsflotte kann man dann auf relativ einfache Weise ein bischen Geld machen, welches dann wieder investiert werden will. Auch die Möglichkeit sich einen eigenen Hafen aufzubauen, ergibt sich im späterem Verlaufe des Games.

So wie es an Land eine Menge an Tieren gibt die sich erlegen lassen (Wildschwein, Krokodil, Jaguar usw.) , um dann daraus nützliche Gegenstände herzustellen, kann man auch auf dem Meer seinem Jagdinstinkt freien Lauf lassen. Buckelwal, Schwertwal, Hammerhai, weißer Hai usw. bieten sich als Jagdsubjekte auf den „sieben Weltmeeren“ geradezu an, und da dieses ein Game ist, ohne ein schlechtes Gewissen gegenüber des realen Artensterbens haben zu müssen. Hierzu muß man nur ein Beiboot zu Wasser lassen, und schon kann der Spaß mit der Harpune beginnen. Auch dieses ist wieder sehr bedienerfreundlich gehalten, und läßt keine Fragen offen.

Gesamtfazit:

Was Ubisoft hier auf die Beine gestellt hat, ist von der Grafik, die detail- und abwechslungsreicher nicht sein könnte, ein augenschmeichlerisches Wunderwerk. Man kann einen Vergleich zu „Bioshock Infinity“ ziehen, muß bei einer Bewertung jedoch mit einbeziehen, das es sich hier um ein Open-World Game handelt. Die Locations könnten abwechslungsreicher nicht sein, sei es auf dem festem Land, oder auf der hohen See. Was die Soundkulisse, wie auch die immer stimmige Musikuntermalung angeht, gibt sich das Game auch hier keinerlei Blöße, und weiß damit die spielerische Inszenierung, wie aber auch die Darstellung der Zwischensequenzen, immer passend zu unterstreichen, ohne sich zu sehr dabei in den Vordergrund zu drängen.

Das Gameplay, wie die gesamte Steuerung ist einfach und intuitiv, so das auch Videogame-Neulinge, wie auch Gelegenheitsspieler hier selten Frustmomente erleben, sondern durch viele Erfolgserlebnisse zum weiterspielen animiert werden. Die einzige Überforderung für Gamer die noch kein Open World Game gespielt haben könnte darin bestehen, das man sich mit der Fülle der Aufgaben nicht arrangieren kann, und somit nicht weiß wo man anfangen, oder aufhören soll. Hier sollte man dann einfach nach seinem Gefühl handeln, da es in der Reihenfolge der zu lösenden/auszuführenden Aufträge und Nebenaufgaben keinen festgelegten Plan gibt, von dem Hauptziel, welches einen in der Geschichte jedoch weiterführt, mal abgesehen.

Für den erfahrenen Gamer läßt das Spiel durch seine vielfältigen Herangehensweisen, auch spielerischen Anspruch zu, zumal einige Nebenmissionen, schon ein wenig Gehirnschmalz erfordern. Wie bei Assassins Creed üblich, läßt sich fast alles erklettern, während man dann auf den Dächern fast die ganze Stadt begehen kann. Im Gegensatz zu den Vorgängern, ist hier der Stealthanteil ein wenig höher, welches mir persönlich jedoch sehr gut gefiel.

Die Kartendarstellung läßt keine Fragen offen. Alle Ziele, Aussichtspunkte usw. werden dargestellt. Vor allem jedoch auch die Gegner und ihre derzeitige Blickrichtung. Einige Orte jedoch erst, wenn man einen der noch nicht erklommenden Aussichtspunkte erreicht hat, die einem dann weitere Bereiche der Karte eröffnet, welche dann auch Ziele freilegt, die vorher nicht ersichtlich waren. Eine Vergößerungs- und Wendefunktion ist mit implementiert, wie auch eine aussagekräftige Legende. Das Menü enthält alle spielerelevanten Daten, angefangen bei der Fortschrittsanzeige, übers Inventar und die Datenbank, wie auch den Optionen usw.

Jedem, der bis jetzt noch kein Assassins Creed gespielt haben sollte, vielleicht auch beruhend auf Vorurteile gegenüber Triple A-Mainstreamtiteln, sollte hier eine Ausnahme machen, da alleine die visuelle Inszenierung, einen doch desöfteren mit offenem Mund staunen läßt. Aber auch das Gameplay weiß mit spielerischer, einfacher und intuitiver Perfektion zu überzeugen. Die verschiedenen Herangehensweisen, wie ich an ein Ziel herankomme, und in welcher Art ich dann meinen Auftrag ausführe, läßt keinen Wunsch offen. Hier wird sogar viel individuelle Kreativität gefördert, die man ja selbst heute noch den meisten Spielen abspricht. In vielen Fällen allerdings auch zu Recht.

Die Story, wie auch die Charakteridentifikation mag vielleicht nicht so ausgeprägt sein wie bei einigen der Vorgänger, dieses wird jedoch durch alle anderen Bewertungskriterien wieder ausgeglichen, da man dort in fast allen Belangen höchsten Maßstäben gerecht wird. Auch hat mich nur selten ein Spiel so schnell gefangen genommen, so das ich mich nach einer halben Stunde schon voll im Game zuhause fühlte. Dieses ist natürlich ein von mir sehr subjektiv empfundenes Urteil, glaube aber, das es vielen anderen Gamern auch so ging.

Für Fans der Serie sowieso Pflichtkauf. Für alle anderen, die mit der Vielfalt eines Openworld Games keine Schwierigkeiten haben, und Assassins Creed bisher gemieden haben, sollten spätestens hier einen Einstieg in die Seirie versuchen, da es gerade bei diesem Teil, kaum eine Rolle spielt, einen der Vorgänger gespielt haben zu müssen. Auch Fans der Filmreihe „Pirates of the Carribian“, dürften hier ihr spielerisches Glück finden, da Paralellen zu dem Film unverkennbar vorhanden sind.

Spieler, die einen linearen Spielablauf bevorzugen, oder auch einseitig auf ein Spielegenre festgelegt sind, sollten sich den Kauf überlegen, oder sich das Game einfach aus der Videothek für ein Wochenende ausleihen, da man sich hier nach einer bis zwei Stunden Spielzeit schon ein Urteil, in Form von „Kommt für mich in Frage, oder nicht“, bilden kann.

Für Videogame-Sammler, wie ich es bin, ein „MUSTHAVE“, welches in keiner gut sortierten Spielesammlung fehlen dürfte.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!
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am 10. Dezember 2013
Ich habe mir Assassin's Creed 4 bestellt, weil ich ein großer Fan der Reihe bin. Ich war in der Hoffnung, dass es besser als der Vorgänger ist (das mit den Indianern war nicht so mein Ding...). Aber wie auch immer Assassin's Creed 4 erfüllt meine Erwartungen komplett und übertrifft sie sogar!

Die Idee den Schauplatz in der Karibik zu wählen war einfach genial! Die Meere sehen super aus, genauso wie alle Inseln, Städte, etc.. Die Grafik im Allgemeinen ist also sehr gelungen. (Ich kann keinen Vergleich zur 360 ziehen, aber der Grafiksprung von AC3 oder AC4 ist meiner Meinung nach riesig)

Zum Gameplay:
Die Steuerung ist sehr flüssig und man kommt gut zurecht, was auch daran liegt, dass diese sich kaum geändert hat. Lediglich die Schiffsteuerung (zum Glück sehr verbessert!)
Die Story macht auch Riesenspaß, es wird wirklich nie langweilig Schiffe zu entern und versteckte Orte zu erforschen!

Bisher kann ich keine großen Negativpunkte aufführen. Für mich ist das Spiel wirklich perfekt und bietet eine Menge Spielspaß auf sehr lange Zeit!
Im Großen und Ganzen also ein mehr als gelungener AC Nachfolger!
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am 29. Mai 2017
Also ich habe alle Assassine Creed Teile gezockt und finde das mit Abstand am besten!
(Möge der Vater des Verstehens dich leiten das zu kaufen);-)
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am 19. September 2015
Das ist er, zumindest für mein Empfinden. Spiele die Teile seit dem 1. und es verbindet mich eine Hassliebe zur Serie. Entgegen meiner sonstigen Einstellung zu OW-Games verlor ich mich dieses Mal etwas in der großen Karibikwelt. Nicht zuletzt da mir das Piratesetting sehr gut gefiel. Die Story selbst läuft in 13, davon spielt man 12, Kapiteln ab. Diese kann wenn man alle Nebenquest usw. auslässt an einem verregneten Wochenende erledigt werden. Jedoch verpasst man dann einiges in der Karibik. Zur Story gibts nicht viel zu sagen. Nette Charaktere, mal mehr, mal weniger Abwchslung in den Missionen, wieder der alte Streit Templer-Assassinen. Nicht schlecht, aber auch nicht weltbewegend.

Sehr gut gefiel mir:

--Piratensetting kommt gut rüber, weiß zu gefallen.

--Seeschlachten, schon im 3. Teil angeführt, sind die jetzt ein Hauptbestandteil des Spiels. Sehen toll aus und machen viel Spaß. Einzig die legendären 4 Schiffe verlangen doch deutlich mehr Taktik als der Rest der Gegner

--Tauchglockenmissionen, schön anzuschauen und nicht zuviel davon.

--Das gleiche gilt für die Jagd auf dem Meer. Klasse gemacht, was bin ich erschrocken als der weiße Hai das erste Mal auftauchte. Klasse gemacht und auch in der richtigen Menge verteilt.

--Endlich mal weniger Animusgedönse. Das könnte man für meinen Geschmack völlig weg lassen. Hier ist es so wenige wie nie zuvor. Sehr schön!

Meine Negativpunkte die leider nie ein Ubisoftentwickler liest!

--Die Steuerung!! Er klettert wenn ich renne, er springt anstatt zu klettern, sie hakt immer wieder mal gerne. Das stört + nervt schon seit Teil 1.

--Hunderte von Sammelgegenständen. Allein 200 auf der Karte verteilt! Wer sagte jemals dass das dem Spieler Spaß macht?!?!

--Leider immer wieder gleicher Ablauf in den Kämpfen im Fort. Geschütze zerstören, anlegen, 1-2 Offiziere ausschalten. Fertig. Schade, zu wenig Abwechslung. Das gleiche gilt für die Kneipenübernahme.

--Flottenkämpfe, so eintönig auf Dauer wie die Assassinenmissionen in Brotherhood. Belohnung gibts wenig und Abwechslung keine.

--Wer 100% will ist der Mops! Zumindest wenn ers so spät spielt wie ich, Gegenstände nur bekommt wenn man UPlay und Community-Funktionen nutzt. Da finde man erst mal User der Freundesliste die das heute noch Online spielen. Schade.

--Minispiele wie Dame + Mühle. Ich finds langweilig. Nicht nur weil ich es seit Kindertagen nicht mehr spielte und dann auch hier jedes mal verlor. Ich fands überflüssig. Lieber ein paar Streitigkeiten in der Kneipe mit anschließendem Duell. Mal mit Säbel, mal mit Muskete.

Entgegen der Vorgänger ließ ich mich, weil mir die Kulisse gut gefiel, recht bald dazu hinreißen alles zu sammeln. So kanns passieren, das man gerade mal 1 Drittel der Hauptstory hat nach runden 30 Stunden, von diese Stunden jedoch viele mit Sammeln und Jagen verbrachte. 200 Gegenstände bis hin zu den Fragmenten sind zu sammeln, ebenso ein Mayakostüm, sofern man zuvor 16 Teile sammelte und ein recht dümmliches "Spiel" in der Adlersicht absolvierte.
Mit dem Sammeln aller Gegenstände, Assassinenmissionen, Marinemissionen und Schätze heben, Tauchen und Fortkämpfe kommt man inclusive der Jagerei zu Lande und zu See auf runde 100 Stunden.

Insgesamt gefiels mir bislang am besten, das Tauchen, die Seeschlachten, Piraten. Leider aber wieder zu wenig was in Erinnerung bleibt. Warum kein großes Finale? Säbelkampf auf einem brenneden Kriegsschiff, Schätze finden als Mission mit Kameraden und Verrat und Neid, Meutereien oder dergleichen. Angriffe mit mehreren Piratenschiffen auf eine Flotte oder dergleichen.
Nüchtern betrachtet sammelt man von allem 1 Gegenstand, befreit ein Fort + taucht einmal und jagt zu Lande und zu Wasser. Dann hat man alles gesehen. Das ist schade.
Natürlich hats wieder unzähliges zum "Looten" und "Craften". Stockdeutsche Worte....fürs Schiff, dessen Aussehen + Leistung wird stest verbessert.
Ob das dem Spieler mehr Spaß bereitet lass ich dahin gestellt. Ich sammelt hier alles. Nochmal mache ich das sicher nicht in einem AC-Teil. Der größte virtuelle Genickschlag hierbei ist allerdings Schatzkarte 22! Für diese müssen Flottenmissionen im Mittelmeer erledigt werden. Mittelmeer ist der einzige Bereich welcher bei mir nicht frei verfügbar ist. Viele User schreiben auch obwohl die entsprechende Mission erledigt wurde gabs die Karte nicht. Ich verzichte nun etwas genervt darauf.

Liebe Ubisoftler, vielleicht verirrt sich mal einer hier her + liest es, macht endlich die Steuerung besser, glaubt einem ergrauten Zockerdino das nicht jeder am Eichhörnchensyndrom leidet und hunderte Gegenstände sammel will! Lieber die Spielwelt um ein Drittel kleiner, dafür mehr Hauptstorymissionen! Möglichkeit auch ohne Community-Aufgaben usw. 100 % zu erreichen! Kann mir ja für meine 93% so nix kaufen.

Grafisch gehts in Ordnung. auf dem Pile of Shame warten nun Rouge und Unity. Aber jetzt kommt erst mal die Gnasher zum Einsatz :-)
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am 3. November 2014
Ich habe das Spiel vor dem Releasetag bestellt und am Releasetag war es schon da. Hat echt super geklappt. War ein tolles Geschenk für meinen Mann
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am 15. Oktober 2014
Nachdem ich sehr enttäuscht von den letzten AC Teilen die Interesse an der Serie verlor, kam ich jedoch wieder durch viele Tipps von Freunden auf dieses Spiel, wenn auch vorerst skeptisch. Doch als ich dann die interessante Storyeinführung abschließ und mich in in die Open World Map mit meinem Schiff wagte, wurde mir klar, was für ein grandios Spiel ich da in den Händen hielt! Absolute Kaufempfehlung, gerade bei diesem spotthaften Preis! Top!!!!!
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am 2. Februar 2015
Meine Rezension bezieht sich auf den Einzelspieler-Modus, vom Online-Spielen halte ich nicht viel, vielleicht bin ich dazu als in den Siebzigern geborener Mensch auch zu alt. Zudem sehe ich Konsolen als tragbare Geräte und man spielt schon gern einmal zu Mehreren an internetverbindungsfreien Orten.

Wenn ich schreibe "das bisher beste" AC beziehe ich das neue Unity ausdrücklich mit ein; beide Spiele waren in einem Bundle mit der Konsole enthalten. Selten spiele ich ein Spiel mehr als einmal durch, dieses habe ich gerade zum zweiten Mal beendet. Nach dem schon fantastischen Vorgänger (AC III für XBox 360, siehe auch meine entsprechende Rezension), musste es 2013 zunächst der Nachfolger, also Black Flag für die 360er Konsole sein. Hier war das Spiel schon toll, allerdings merkte man doch, dass die alte Generation mit einem derart elaborierten Spiel an ihre Grenzen stieß. Dies ist bei der One-Version abgestellt (kein Ruckeln, schnelle Ladezeiten), aber man merkt dem Spiel seine Basis an; es wurde nur auf des neue System umgesetzt und dabei grafisch etwas aufgehübscht (mit Details wie sich im Wind bewegenden Büschen, Pulverdampfwolken beim Abfeuern von Kanonen, schönere Effekte beim spritzenden Wasser am Schiff, etc.). Das tut dem Spiel gut und die Grafik wirkt etwas frischer, dennoch lebt das Spiel eher von Vielseitigkeit und seinen tollen Möglichkeiten abseits der Hauptmission als von der Grafik. Die ist hinreichend gut, auch wenn sie im direkten Vergleich mit Unity nicht bestehen kann.
Generell vereint Black Flag all die guten Aspekte aus dem Vorgänger (Jagd, auch auf Meerestiere, Missionen per Schiff werden essentiell, Tauchen nach Schätzen, ein genereller Abwechlsungsreichtum und eine sehr große Spielwelt) und verlegt den Ort der Handlung in die Karibik des frühen 18. Jahrhundert. Die Hochzeit der Piraterie ist gerade vorbei, die vorher die Freibeuterei unterstützenden Staaten, allen voran die Engländer, versuchen zum Schutz der eigenen ökonomischen Interessen, eben genau dieses, nun als Piraterie empfundene Kapertreiben zu beenden. Vor diesem Hintergrund übernimmt man die Rolle des Glücksritters Edward Kenway, der sich...

ACHTUNG SPOILER

...am Ende des Spiels als der leibliche Vater des am Anfang gespielten Charakters in Assassin's Creed III herausstellt. Ein interessanter Rückverweis, wie ich finde.

SPOILER ENDE

Genauso gefällt die Verflechtung tatsächlicher Akteure, Orte und Ereignisse, sowie Schiffstypen und Gesellschaftsformen (die Nassauer "Piratenrepublik" als erster quasi-sozialstaatlicher Gesellschaftsvertrag) während der Hochzeit des karibischen Piratentums, nicht zuletzt Blackbeard, der ja auch im Trailer vorkommt. Absolute historische Korrektheit würde ich nicht vollends attestieren wollen, ich habe die Fakten aber auch nicht nachgeschlagen, allerdings deckten sich Namen und Ereignisse schon zu einem gewissen Teil mit bekannten historisch dokumentierten Tatsachen und Figuren. Insofern ein netter Aspekt und man möchte ja auch nicht zu viel von einem Spiel erwarten. Einen kurzen aber soliden Überblick über den historischen Kontext verschafft das Spiel aber dennoch, so wie auch die bisherigen Teile über den jeweiligen ihren- man kann es also auch dem Nachwuchs andienen, so dieser alt genug ist. Unblutig ist das Spiel, wie die Geschichte selbst, jedenfalls nicht.

Immer wieder überrascht die der Serie eigene Flexibilität des Konzepts des eingebetteten Narrativs, also der Geschichte eines Assassinen zu irgendeiner Zeit der Weltgeschichte, die durch einen Charakter in einer übergeordneten Geschichte im Animus "erlebt" wird. Hierbei handelt es sich nunmehr um einen Softwareentwickler bei Abstergo (der Templer Animuszentrale, in welcher sie nach Hinweisen aus den Erinnerungen bereits verstorbener Vorfahren suchen), nach des Vorgängers Desmond Ableben in AC III. Dieses Element schafft für jeden Teil die Möglichkeit einer zeitlich anderen Verortung in zahlreichen Epochen. So wird auch immer wieder die Geschichte der Assassinen und Templer fortgeschrieben, die sich seit Anbeginn der Zeit bekämpfen. Ebenfalls interessant ist die unscharfe Trennung zwischen "gut" und "böse", wobei manchmal Templer, manchmal Assassinen als die gütigen Bewahrer der Menschheit auftreten. Dies fand sich auch in den Vorgängerspielen und bringt eine interessante Ambivalenz mit sich. Wie man hört, spielt man im letzten Teil für die alte Konsolengeneration (Rogue) auch keinen Assassinen, sondern schlüpft in die Rolle eines Templers- eine Umsetzung dieses Titels auf Next-Gen sei hier dringend erbeten!
Leider sorgen aber gerade die Unterbrechungen des (eingebetteten) Spiels durch diese übergeordnete Geschichte bei mir immer wieder für Unmut. Hat man sich gerade schön "eingespielt" und ist in die karibische Story vertieft, landet man auf einmal wieder bei Abstergo, dem Entwickler des Animus im der heutigen Zeit. In diesem Teil ist dies aber zum Glück etwas rarer (auch wenn das nur meine Einbildung sein mag), als im letzten Spiel.

Nicht mehr ganz so tragend wie in den Vorgängerteilen ist auch die Rolle des seltsamen allerersten Volkes technisch überlegener Außerirdischer, die wohl in der Spielwelt vor 80.000 Jahren als erste intelligente Wesen die Welt bevölkerten und an ihren Namen aus den verschiedenen Pantheons des Altertums zu erkennen sind. Deren hinterlassene Errungenschaften sind bisher immer ein Zankapfel zwischen Templern und Assassinen gewesen und da macht auch Black Flag keine Ausnahme. Allerdings scheint dieser Aspekt dieses Mal weniger prägend. Das macht auch das Ende des Spiels, an dem man nicht einfach nach der üblichen, ich nenne sie einmal "Götterszene" am Ende der Hauptmission einfach "stehen gelassen" wird, sondern an welchem sich Edwards Geschichte noch ein kleines Stück weiter spannt. Mich stimmt das versöhnlich, die Enden haben die Vorgänger immer ein wenig ruiniert.

Die Spielmechanik erinnert an die Vorgänger, wie immer wurde die Tastenbelegung etwas verändert, was aber nach einer Weile nicht mehr auffällt. Im Großen und Ganzen bleibt das System dem der Vorgänger treu, ein Third-Person-Parcours-Action-Adventure könnte man das vielleicht nennen. Da ich kein absoluter Spieleprofi bin, möge man mir verzeihen falls ich das hier falsch ausdrücke, mich interessiert bei Spielen die Geschichte zumeist mehr als Effekte und Bedienung. Haupt- und sonstige Missionen können heimlich oder offensiv erledigt werden- quasi Schleichen versus Schlachten. Ist man hinter einem einhundertprozentigen punktemäßigen Resultat her, schleicht man wohl aber besser in der Mehrzahl der Fälle. Seeschlachten laufen freilich "unheimlich", aber sehr effektvoll ab. Charakter und Schiff sind leicht zu steuern und nach einigen Aufrüstungen muss man bald auch keine Gegner mehr fürchten. In manchen Missionen, besonders beim zielgerichteten Springen, ist die Kameraperspektive etwas schlecht gewählt und nicht ganz so gut zu steuern, allzu oft tritt das zum Glück aber nicht auf.

Unverständlich erscheint mir, warum ein nicht unwesentlicher Teil der Nebenmissionen des Spiels, nämlich der des Seehandels ("Kenways Flotte"; einen ähnlichen Handel, zwar über Land aber immerhin, hatte es auch schon im dritten Teil, da war er aber offline spielbar) nur online spielbar ist. Dieser Teil ist eher ein strategisches Element, man manövriert die Schiffe nicht direkt sondern schickt sie auf Fahrt oder teilt sie zur Schlacht ein, welche diese dann autonom führen; ein Teil also, den man nur weitgehend passiv ausficht, um die Handelsrouten zu sichern und diese dann Stück für Stück zu befahren. Das Ganze funktioniert, indem man zuvor im Spiel aktiv gekaperte Schiffe einsetzt und schaltet Belohnungen frei, bringt Sammelgegenstände für das eigene Piratennest und generiert auch, gerade anfangs notwendige Barmittel. Nur deshalb, weil man hier Freunden assistieren- und sich assistieren lassen kann, den ganzen Teil offline zu sperren, halte ich für sehr fragwürdig. Das war allerdings auch schon bei der 360er Version so, macht es aber nicht besser diesen Teil des Spiels für Offliner zu unterschlagen.

Das Aufbauen eines eigenen Verstecks hat nicht mehr so viel Komplexität wie beim Vorgänger, man kauft nur bestimmte Gebäude und das war es dann. Der Nutzen dieser hält sich in engen Grenzen, sie verschlingen aber, gerade am Anfang, große Mengen an monetären Mitteln- das hätte ebenfalls etwas besser gelöst sein können.

Dennoch insgesamt also viel Licht in Form von Spaß, der schönen und interessanten Geschichte, sowie einiger Abwechslung und wenig Schatten in Form von den oben beschriebenen Nicklichkeiten, vermutlich eingebaut, um die Leute auf den uplay-Server zu ziehen. Vielleicht spiele ich es sogar ein drittes Mal- volle Punktzahl.
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am 1. Oktober 2016
Eigentlich bin ich kein Freund der Assassins Creed Reihe. Da ich aber mal Lust auf ein Piratenabenteuer hatte, spiele ich Black Flag nun seit ca. 20 Stunden. Nach wie vor mag ich es nicht, wenn zwischen Realwelt und Spielepoche gewechselt wird. Dadurch geht - meiner Meinung nach - das ganze Flair verloren. Naja, aber das ist halt nun mal so. Nun mal ein paar Plus- und Minuspunkte:
+ Riesige Spielwelt
+ Nette, detailverliebte Ausstattung
+ Schön erzählte Geschichte
- Steuerung (es treibt mich immer noch in den Wahnsinn, wenn die Spielfigur rennen soll und dabei an jeder Wand klettern will - gleiche Taste!)
- Kampfsteuerung des Schiffes (unnötig kompliziert)
- Weltkarte tw. unübersichtlich und nicht zu gebrauchen
Daher mein Fazit: glatte drei Punkte.
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am 4. Mai 2015
Habe mir das Spiel eigentlich für die 360 gekauft, leider ist das Gerät aber bei 50% Spielfortschritt kaputtgegangen.
Habe mich dann entschieden mir gleich die XBox One zu kaufen, jetzt muss ich das Spiel zwar wieder von vorne beginnen aber das macht absolut nichts denn das Spiel ist super!
Zunächst mal muss ich sagen das der Grafische Unterschied zwischen 360 und One in diesem Spiel nicht besonders schwerwiegend ausfällt, dennoch ist aber ein unterschied bemerkbar.
Das Spiel vom Inhalt selbst ist natürlich bei beiden absolut identisch, und wirklich eine gelungene Fortsetzung mit wieder einigen neuen Funktionen und Features. Zum Beispiel kann man nun jederzeit auf Sein Schiff wechseln und das Meer unsicher machen, was bei Teil 3 auf einige Einzelsequenzen beschränkt war. Die Steuerung ist wie gewohnt erstklassig, die Details in der virtuellen Welt (in der man sich absolut frei bewegen kann) einfach atemberaubend. Der besondere Reiz liegt hier wie bei allen AC Teilen darin das man nicht zwangsläufig einer festen Abfolge folgen muss sondern sich seinen Spielverlauf um die Haupthandlung herum frei gestalten kann. Trotzdem ist das Spiel leicht zu begreifen und nervt nicht mit zu verschachtelter Handlung. In diesem Teil ist die Musik und der Sound besonders positiv zu erwähnen, teilweise echt mit Gänsehaut Effekt.
Da es sehr viele verschiedene Spielsequenzen gibt (Auftragsmorde, Dinge aufspüren, Leute verfolgen oder aushorchen, Seeschlachten, Rätsel...) ist vermutlich auch für jeden etwas dabei was er nicht so gerne mag, ich zum Beispiel finde Verfolgungsjagden zu Fuß eher nervig (vor allem weil die Figur wegen der sensiblen Steuerung gerne mal das macht was man nicht möchte), bei so einer Szene bin ich im Teil drei sogar schon völlig stecken geblieben (bis heute nicht geschafft den Dienstboten auf seinem Pferd im Wald zu fangen).
Was auch ein bisschen nervig sein kann ist das man um schnell Geld und Material zum Aufrüsten des Schiffes zu bekommen gefühlt tausend Schiffe Angreifen und kapern muss (wenn man direkt versenkt geht ein Teil der Ladung verloren), das wird dann tatsächlich irgendwann zur lästigen Routine.

Trotzdem bin ich wieder einmal begeistert, 5 Sterne!
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am 9. Dezember 2016
Super geniales Piratenspiel! Es gibt nicht wirklich gute Piraten Spieler auf dem Markt… Umso schöner dass dieses Spiel jeden Hobby Piraten absolut zufrieden stellen wird… Die Grafik ist bombastisch das Game play super… Wer gerne mal Pirat sein möchte und sein eigenes Schiff steuern und eine geniale Grafik genießen will wird den Kauf nicht bereuen.
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