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TOP 500 REZENSENTam 28. Januar 2014
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Zuerst komme ich zu dem Punkt, der mich an diesem Buch am meisten genervt hat. Raphael Fellmer verpackt interessante Informationen in eine, für mich, manchmal extrem esoterischen Schreibstil, zudem finde ich das breite Lächeln nicht symphatisch - aber Letzteres ist eben Geschmackssache.

"Wir brauchen dringend einige Verrückte, schaut wo uns die Normalen hingebracht haben" (George Bernhard Shaw)

Als ich eine Sendung über den Film Taste the Waste im D-Radio-Kultur hörte, war ich schlichtweg entsetzt. Es war eine Samstagssendung, die zwei Stunden dauert. Gäste waren der Regieseur Valentin Thurn und eine Specherin der Berliner Tafel. Zuerst dachte ich "containern" "Mülltauchen", was ist das denn für ein Unsinn? Nie werde ich diese Fakten vergessen. Lebensmittelverschwendung in dem Ausmaß hatte ich nicht erwartet. Es war eine interaktive Sendung und es gab einige Anrufer, die Überzeugungstäter waren, sprich sie hatten ein normales Einkommen.
Ich habe mich darüber mit einer Statistikerin der Tafel unterhalten. Die Menge der Lebensmittel, die an die Tafel gehen sind gering.
Der Punkt ist, nicht nur die Herstellung der Lebensmittel ist teuer, sondern auch die Vernichtung! Es gibt in unterschiedlichen Ländern (Japan, z.B.) schon bestimmte Methoden, um die Kosten der Vernichtung in Grenzen zu halten!

Wer mag da noch von "Schmarotzertum" sprechen? Ich nicht! Ist es nicht ökologischer, ökonomischer, sinnvoller und logischer die Lebensmittel zu retten? Die beste Option wäre natürlich: gar keine Überproduktion, doch das ist derzeit wohl Utopie.

Fellmer spricht insbesondere die Unausgewogenheit des Fleischkonsums an. Die gesamte Öko-Bilanz diesbezüglich ist erschreckend. Ich kannte dieses Problem zwar schon länger, doch die Zahlen sind erschreckend, wie man in seinem Beitrag in Go vegan!: Warum wir ohne tierische Produkte glücklicher und besser leben lesen kann.

Im Grunde spart der Handel und die Kommunen durch Leute die containern. Weniger Müll=weniger Kosten. Die Frage nach der Sicherheit und der Regresspflicht bzgl eines Unfalls, ist eine andere.
Fellmer deutet immer wieder auf den ökologischen Preis unseres Lebenswandels hin. Ich wünschte, er würde dies etwas konzentrierter tun. Manche Passagen waren für mich schwer zu lesen. Seine Berufung zu finden ist eine feine Sache, aber man kann dies auch mit weniger Pathos ausdrücken.

Weniger extrem finde ich Die große Volksverarsche: Wie Industrie und Medien uns zum Narren halten. Ein Konsumenten-Navi oder Wut allein reicht nicht: Wie wir die Erde vor uns schützen können. Jaennike lebt ganz anders, bringt aber seinen eigenen Kaffeebecher zu Starbucks, nutzt sein Handy bis es kaputt ist und verzichtet auch mal auf seine Gage (in "Seven Years of Winter"). Die beiden Männer sind sicher kaum vergleichbar, aber letztlich prangern beide unseren Konsumwahn und unseren Lebenswandel an.

Abzüglich dieser "weltumspannenden Liebe", fand ich seine Reisen und Aktivitäten sehr interessant. Alle, die ihn hier Schmarotzer nennen, sollten sich fragen, ob sie zum Beispiel eine Stammzellenspende machten. Ich habe es noch nicht gemacht, ich habe auch nicht in Den Haag studiert. Fellmer hat zumindest zuerst Jobs angenommen. Und wie definiert man Arbeit? Nur etwas, was mit Geld entlohnt wird? Oder sind auch Information und Organisation wertig? Ich habe mich sehr gefreut, als ich im letzten Dezember einen Gutschein für einen Bio-Laden bekam. Der anonyme Spender bedankte sich damit für meine "Twitter-Arbeit" - ich sammelte letztes Jahr viele Artikel im Netz. Das war eine richtig schöne Anerkennung. Also scheint Zeit und Engagement auch eine "Währung" zu sein. Manche wären überrascht, wie zeitintensiv das ist - und dennoch war das Peanuts verglichen mit dem, was Fellmer macht.

Ich glaube auch, dass er die unliebsamen Erlebnisse seiner Reisen eher übergeht. Mich erstaunt auch, wie gastfreundlich die Menschen waren. Von "armen Leuten das Essen wegfressen" würde ich nicht reden. Die Leute wurden eingeladen! Vielleicht war es eine schöne Erfahrung, "solche" Europäer kennen zu lernen.

Es ist ein Fakt, dass sich eine Parallelgesellschaft bildet - und das ist gut so! Wenn ich darüber nachdenke, wie viele Menschen Mitfahrgelegenheiten nutzen und anbieten, und wie günstig und gut man von A nach B kommt. Jeder provitiert davon. Die Kosten sind vergleichsweise gering, der ökologische Aspekt ist natürlich in einem voll besetzten Auto besser. Und letztlich ist es auch ein ganz anderes Reisen. Ich habe mich schon mit Menschen sehr interessant unterhalten, mit denen ich sonst wohl nie Kontakt gehabt hätte. Viele Geschäftsleute nutzen diesen Weg. Auch Tramper können eine Bereicherung sein. Ich kenne es von beiden Seiten. Früher trampte ich viel, nahm auch gerne Tramper mit.

Das Prinzip zieht sich durch den ganzen Alltag. E-Bay ist extrem erfolgreich, gebrauchte Bücher, gut erhaltene Möbel usw usf werden gekauft. Es gibt Tauschringe und viele weitere Ideen.

Fellmers Lebenstil ist natürlich extrem, und meine Wahl wäre es sicher nicht. Ich gestehe, ich kaufe gern, sehr gerne. Ich habe auch keine Geldallergie. Allerdings wäre schon viel erreicht, seine Produkte sorgsam zu wählen. Weniger ex und hopp, eher wertige, (ökologische) Sachen, gerne auch gebraucht. Luxusgüter sind in meinen Augen nicht per se schlecht, so lange sie überlegt angeschafft werden und auch einen Wert darstellen. Ich kenne einige Leute, die recht gut verdienen, aber ihre Ausgaben gut überlegen. Dann wird die Geldbörse auch mal weit geöffnet für einen Artikel, der viele Jahre Freude macht - wenn die geplante Obsoleszenz nicht zuschlägt ;o)
Aber vielleicht braucht es einen Fellmer, um uns so radikal klar zu machen, dass hier irgendwas gewaltig schief läuft. Und dass es noch andere Werte als die 20.Kamera gibt. So sehr ich meine Schwierigkeiten mit Fellmers Schreibweise hatte, er vermittelt doch Werte wie Freundschaft, Gastfreundschaft, Achtsamkeit, Empathie und eine Menge Information. Das sind Dinge, die man nicht kaufen kann. Und ich gebe zu, manchmal war ich ein wenig neidisch auf seinen Mut, seine vielen Freunde und seine Entschlossenheit.

Kompliment an amazon-Vine, die dieses Buch ins Programm nahmen.

Bei diesem Buch Der Mann ohne Geld: Meine Erfahrungen aus einem Jahr Konsumverweigerung wird weniger kontrovers rezensiert.
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am 4. März 2016
Ich habe das Buch begeistert gelesen. Wertvolle Gedanken und Anregungen ohne erhobenen Zeigefinger beweisen die Toleranz des Autors. Dennoch ist seine Begeisterung ansteckend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Vieles werde ich ausprobieren und noch mehr hinterfragen. Wirklich lesenswert und noch dazu konsequent, dass es kostenlos zu lesen ist.
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am 6. August 2016
aber dann kommt's. Nach den ersten Seiten war ich drauf und dran, das Buch von meinem Kindle zu löschen. Selbstbeweihräucherung und Schmarotzertum im Bigpack. Nicht mal ein Ministernchen. Doch ich überwand meinen virtuellen Brechreiz und las weiter. Die nächsten Sterne kamen dann gaaaanz schnell, und vollkommen berechtigt. Dieser Autor (man kann ihn mögen oder auch nicht), legt die Finger in offene Wunden und bringt seine Mitbürger zum Nachdenken. (Falls Hirn vorhanden). Man muss nicht unbedingt in Müllcontainern wühlen oder den Sperrmüll plündern, aber man kann seine Einstellung ändern. Bewußter einkaufen, sich naturgerechter Verhalten und nicht immer gleich nach dem SUV schielen, den die Allermeisten ohnehin nicht brauchen. Geht doch mal zu Fuss. Macht Spass, ist gesund und man sieht mehr von der Welt.
Schlussendlich kann ich dieses Buch nur bestens empfehlen, mit der Bitte, es auch biologischen Geisterfahrern nahezubringen.
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am 7. Januar 2014
Ist ja eigentlich eine nette Idee: Dem Kapitalismus die kalte Schulter zeigen und sich dem Geld verweigern. Ja, das ist eben wie mit dem Sozialismus: Das war auch eine nette Idee, solange man sich nur selbst effektiv belügen konnte.
Raphael Fellmer ist auch so ein Meister des Selbstbetrugs. Das Buch liest sich wie die Autobiografie des Messias, und irgendwann wartet man auf die Stelle, wo er über Wasser geht. Fellmer stilisiert sich als Lichtgestalt und edlen Gutmenschen, der niemandem etwas wegnimmt und sich selbstlos aufopfert, dabei nutzt er permanent die Errungenschaften der Gesellschaft, die er so grundlegend ablehnt. Er braucht kein Geld. Nein, das Geld geben andere für ihn aus. Sie lassen ihn mietfrei wohnen, schenken ihm Möbel und Alltagsgegenstände, er bekommt abgelaufene Lebensmittel, die industriell unter Ausnutzung unserer Infrastruktur hergestellt wurden. Und natürlich ist Fellmer nicht krankenversichert - nur seine Frau und sein Kind sind es (zwinker). Das arme Kind darf nicht mal in den Kindergarten oder die Schule, wo es anständig sozialisiert würde.

Ich habe nichts dagegen, wenn sich jemand der Gesellschaft verweigert. Das soll jeder mit sich selber ausmachen. Aber dann soll er es auch konsequent durchziehen, sich irgendwo ein Stück Land kaufen und davon autark leben. Und zwar NUR davon. Aber das ist halt schwere körperliche Arbeit, verbunden mit einem hohen Lebensrisiko. Aber sowas scheut Fellmer, wie der Teufel das Weihwasser. Die halbgaren Argumente in seinem Buch verbergen nur mühsam, dass er natürlich die Segnungen der Technik, unserer Infrastruktur und der industriellen Fertigung nutzt, nur an deren Erhalt will er sich partout nicht beteiligen. Das sollen mal die anderen machen. Das pure Prinzip Egoismus.

Nein, Fellmers Zivilisationskritik ist unausgegoren, wirr und verlogen. Genauso wirr kommt das Buch übrigens auch sprachlich daher. Aber was soll man erwarten? Bevor man einen Gedanken klar zu Papier bringt, muss man ihn ordnen, und spätestens beim Ordnen wäre Fellmer wohl aufgefallen, dass er da ziemlichen Blödsinn verzapft hat. Also wartet offenbar auch der Messias Fellmer bis auf den heutigen Tag vergeblich auf die göttlichen Eingebungen. Vielleicht klappt's dann auch mit dem über-Wasser-Gehen.
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am 6. November 2015
... auch, wenn es nicht ganz so meins ist, von weggeworfenen Lebensmittel oder Kleidung aus 2. Hand zu leben. Ich finde, die Argumente, die Raphael anführt, sind handfest und lassen einen sein Konsumverhalten überdenken. Vor allen Dingen deshalb, weil man die ökologischen Zusammenhänge gar nicht kennt.

Mittlerweile habe ich noch drei Videos über ihn auf Youtube gesehen und muss sagen, dass er seinen Standpunkt nicht missionierend vorträgt, sondern dass er Fakten sprechen lässt. Ich kann nur sagen, dass ich es großartig finde, was er vorhat, und dass ich ihm viel Erfolg in Eotopia wünsche.

Ich persönlich bevorzuge weiterhin mein spartanisches Dasein, in dem ich dann doch mal Wünschen nachgehen kann, auch wenn die von kleinerer Art sind, aber vom "Abfall" der Gesellschaft möchte ich nicht leben müssen.
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Ergänzung:

Es war erholsam nach vielen Selfpublishern wieder ein Buch zu lesen, welches nicht vor Rechtschreibfehlern wimmelte. Mein Kompliment an die Lektorin!
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In dem Buch „Glücklich ohne Geld“ von Raphael Fellmer, erschienen im Redline Verlag, führt der Autor seine Erfahrungsberichte im Umgang mit Geld auf. Er spricht dabei von persönlichen Erfahrungen und globalen Entwicklungen.
Dabei hinterfragt es sozialkritisch unser Konsumdenken und Verhalten, auf eine absolut sympathische Art und ohne erhobenen Zeigefinger.

Schon als Kind bewegte ihn die Tatsache das es soviel Ungerechtigkeit und Leid
gibt auf der Welt, obwohl sich alle nach Liebe und Frieden sehnen.
Sein Mitgefühl galt schon damals den Tieren, den hungernden Menschen und insbesondere den vielen Kindern auf der Welt, die mit leerem Magen ins Bett gehen mussten ohne zu wissen ob sie den nächsten Tag noch erleben werden.
Mit viel Geld so glaubte er damals könne man materiell den Armen helfen, so der Plan.

Schon während der Schulzeit wollte er einige Zeit im Ausland verbringen, doch der Preis lag bei mehreren tausend Euro, Geld das er und seine Eltern nicht hatten. „Der Glaube versetzt Berge, mit einem starken Willen kann uns nichts aufhalten!“ so Raphael Fellmer.

Er suchte eine Zivildienstmöglichkeit in Lateinamerika. Durch das Glück einer zufälligen Bekanntschaft, eröffnete sich die Möglichkeit, nach Mexico gehen zu dürfen. Schon damals liebte er das Abenteuer, und es erschien im unlogisch, Geld auszugeben für etwas was es auch kostenlos gab also fuhr er als Anhalter mit.

Weitere Reisen folgten in denen er nicht nur fremde Kulturen, andere Menschen sondern auch sich selbst erfuhr.
Er berichtet von seinen Erfahrungen mit dem Veganismus und ist heute überzeugter Veganer. Schon als Kind verweigerte er Fleisch auf dem Teller, da er nicht wollte das Tiere für ihn sterben mussten.

Vegan zu Leben stieß in anderen Ländern oft sehr auf Verwunderung und teilweise auf Ablehnung, so auch in Italien.
Dieses Buch zeigt Leben und Überleben ohne Geld funktioniert das gilt auch für Lebensmittel. Schon in den damaligen WG-Zeiten lebten sie von den sogenannten Abfällen der Supermärkte, umgangssprachlich auch „Containern“ genannt. Dabei wurde ihm zum ersten Mal mit aller Deutlichkeit klar wie viel „nicht mehr verkäufliche Wahren“ im Müll landen.

Es waren im Schnitt 30-50kg noch genießbare Lebensmittel täglich. Vornehmlich Milch, Joghurt, Fleisch, frisches Brot , Obst und Gemüse.
Heut setzt er sich aktiv für die Organisation Foodsharing, um diesen Missständen entgegen zu wirken. Dieses Buch bewegt zum Nachdenken, dass unsere Welt immer mehr im Materialismus erstickt und noch mehr mentale und physische Mauern zwischen uns und unseren Mitmenschen entstehen.

„Auch wenn wir manchmal ungerecht behandelt werden oder negatives erfahren haben, so können wir doch unser eigenes Verhalten gegenüber unserer Umwelt und den Mitmenschen verändern.“

Seine Visionen werden täglich von viel Menschlichkeit gestärkt und beflügelt.
Es macht Spaß dieses Buch zu lesen, den Raphael Fellmer lässt uns auf sympathische weise die Dinge mit anderen Augen sehen. Empfehlenswert!
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am 16. November 2014
Ein Waldorf Leistungsverweigerer versucht hier seine gesellschaftliche Rechtfertigung zu begründen. Seite für Seite Tricks wie man sich bei vollem Genuss durchs Leben schummelt. Warum zieht es ihn überhaupt immer wieder nach Deutschland zurück? Schade um den Speicherplatz - Ich habe das Buch nach dem anlesen löschen lassen.
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am 17. November 2013
Die Idee klingt erstmal interessant. Wer möchte nicht ohne den schnöden Mammon auskommen und im Einklang mit Mutter Erde leben.
Es ist aber einfach nur eine edel verpackte Form von Schmarotzertum, die uns der Autor vorstellt. Wenn er schreibt, dass er sich als Tramper von Autofahrern mitnehmen lässt und denen dann erzählt, dass er ein viel besserer Mensch ist, weil er kein Auto fährt, ist das schon sehr dreist.
Richtig unverschämt finde ich es aber, wenn er erzählt, dass er sich von richtig armen Menschen, die trotz harter Arbeit nur das Nötigste haben, durchfüttern lässt und mehr oder weniger dazu aufruft es ihm gleichzutun und die traditionelle Gastfreundschaft mancher Kulturen einfach auszunutzen.
Natürlich findet er es interessanter, durch Fernsehstudios zu tingeln und große Reden zu schwingen, als jeden Tag acht Stunden oder mehr mit richtiger Arbeit zu verbringen. Das könnte ja anstrengend sein oder ihn langweilen. Die Lebensphilosophie des Autors funktioniert aber leider nur dann, wenn nur sehr, sehr wenige Menschen danach leben. Sie ist keineswegs massentauglich. Es muss dafür immer genügend gutmütige "Kapitalisten" geben, die sich ausnutzen lassen und denen man ein Vorbild sein kann.

Das Buch habe ich kostenlos auf meinen kindle geladen, ich würde es jederzeit gerne wieder zurückgeben für den nächsten Leser. Ich habe das erste Drittel relativ genau gelesen, war dann von den immer gleichen Selbstbeweihräucherungen gelangweilt und habe den Rest auf der Suche nach neuen Erkenntnissen und praktikablen Vorschlägen nur noch quergelesen, aber leider nichts gefunden.
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am 23. Dezember 2014
Sehr ansprechend geschrieben. Ein kostenloses Buch, das auch durch Fehlerlosigkeit besticht. Das ist bei kostenlosen nicht immer der Fall.
Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich kam sehr ins Grübeln. Auch habe ich mein eigenes Handeln überdacht und werde einiges ändern.
Die Umsetzungen am Ende des Buches haben mir gut gefallen.
Ein Ideal ist der seinem Traum unbeirrt folgt und ihn konsequent umsetzt.

Eine kritische Anmerkung noch. So ganz ohne Geld geht es doch nicht. Au h wenn man selbst kein Geld braucht, so.muss dies oft von einem anderen aufgewendet werden. Denn wenn ich bei jemandem mitfahre, hat ja derjenige die Kosten. Eine Tankstelle die Benzin verschenkt, habe ich noch nicht gefunden.
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am 16. März 2015
Ich habe mir dieses Buch auf mein Kindle geladen um einfach etwas zum lesen zu haben, es sich interessant anhörte und dazu noch kostenlos ist. Mit der Zeit fesselte es mich immer mehr und man erfährt interessante Dinge die man so nicht wusste oder einfach nicht dran dachte und auf viele Dinge des Lebens einfach einmal einen anderen Blickwinkel bekommt. Ich finde es a uf jedenfall lesenswert und ich denke zumindest hier und dort kann jeder noch das ein oder andere positive für sein Leben herauspicken auch wenn er sein Leben nicht komplett so umstellen möchte wie es Herr Fellmer darstellt.

MfG Flo
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