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am 14. September 2017
Ein wunderbar aufrichtiges Buch. Ich habe es sehr gerne gelesen! Es zeigt die Schwierigkeiten, die eine ältere Frau im Berufsleben erlebt. Aber dass sogar genau solche Stolpersteine inspirieren können, auch wenn die Erkenntnisse schmerzlich sind.
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am 4. März 2014
Ich war vor dem Hören selbst gespannt, ob Christine Westermann »mich kriegen« würde. Kurz: Sie hat mich gekriegt! Und so habe ich das ganze Hörbuch gehört, obwohl ich eigentlich nur hineinschnuppern wollte. Man merkt, dass Frau Westermann sich auszudrücken und darzustellen weiß, sie liest unaufgeregt angenehm, ich habe mir ihre Geschichte sehr gerne von ihr selbst erzählen lassen. Ich konnte viele ihrer Gedanken sehr gut nachvollziehen, obwohl ich noch nicht in ihrem Alter bin. Und, auch wenn das natürlich kein neuer Gedanke ist, ich verstehe jetzt ein bisschen, dass man durchaus überrascht sein kann, »auf einmal« 65 zu sein und in der Gesellschaft zum vermeintlich alten Eisen zu gehören …
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. April 2017
Als ich am vergangenen Dienstagabend bei der Lesung von Christine Westermann in der Stadtbücherei Hagen war, hatte ich mir eigentlich vorgenommen, KEIN Buch zu kaufen. Wie so oft, kam es anders als gedacht und ich habe natürlich ihr Buch gekauft.

Christine Westermann plauderte über das Älterwerden, über IHR Älterwerden. Über Gedanken, ob es das jetzt gewesen sein soll oder ob da noch was kommt und wenn ja, was könnte kommen? Als sie das Buch zu schreiben begann, war sie 65. Inzwischen, 3 Jahre später, ist sie 3 Jahre mit dem Buch durch die Lande gezogen und hat daraus gelesen und aus ihrem Leben erzählt.

Christine Westermann erzählt und schreibt ganz offen über das Älterwerden. Über ihre Ängste, alt zu werden, als alt angesehen zu werden und über die Angst, dass da nicht mehr viel kommen wird. Sie spricht über ihre Unfähigkeit, "richtig" Small-Talk halten zu können und über Schubladen-Denken. Sie gibt gerne, manchmal auch zu viel und zu oft, sei es ein Gänseschenkel zu Weihnachten oder eine Spende an der Haustür. Sie spricht über alltägliche Dinge, die jeder von uns schon einmal so oder ähnlich erlebt hat. Sie spricht mir oft aus dem Herzen. Und sie nimmt sich vor, achtsamer zu sein. Achtsamer auf sich, auf ihre Umwelt. Leben im Jetzt. Wertschätzung für sich selbst, für andere. An kleinen Dingen freuen.

Dieses Buch zeigt, dass Christine Westermann nicht die coole Fernsehfrau ist. Es zeigt, dass sie eine komplett normale Frau ist mit Wünschen und Ängsten.

"Da geht noch was - Mit 65 in die Kurve" - ist ein sehr persönliches Buch, aber auch ein Buch, bei dem man oft schmunzeln, ja, sogar lachen muss! Sehr lesenswert!
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am 7. August 2015
Ich selbst bin noch keine 65, sogar noch ein gutes Stück davon entfernt, und habe mir das Buch gekauft (besser: von einem lieben Menschen schenken lassen), weil ich Christine Westermann schon seit langem so ungemein sympathisch finde. Ich hatte gar keine rechten Erwartungen an das Buch und bin so froh, dass ich es gelesen habe. Christine Westermann kommt ebenso sympathisch rüber, wie man sie aus Radio und Fernsehen kennt und meiner Meinung nach hat sie auch so einiges Kluges zu sagen. Was sie so ungemein sympathisch macht ist die Tatsache, dass sie sehr charmant und unprätenziös über ihre eigenen (vermeintlichen) Schwächen mit einem Augenzwinkern erzählen kann. Und gerade das macht diese "Schwächen" oder Unzulänglichkeiten dann zu Stärke. Wir alle fühlen uns doch ab und an "mauseklein" und so gar nicht wohl in unserer Haut. Und wie wohltuend es doch ist, dass jemand, von dem wir das nicht an erster Stelle vermuten würden, sich auch oft in solchen Situationen wiederfindet und ganz unspektakulär darüber erzählt. Und so ganz nebenbei auch noch den einen oder anderen Gedanken mitteilt, der uns innehalten lässt, zum Nachdenken bringt, zum Zurückblättern, Weiterlesen, Schmunzeln, auch zum Weinen, und dann wieder zum Lachen.
Eine absolute Bereichung ist dieses Buch! Werde es bestimmt noch das eine oder andere Mal verschenken. Und ja, ich finde, dass man das nicht erst lesen kann oder sollte, wenn man 65 ist.
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am 2. März 2014
Danke für dieses wahre Buch! Es hat mich zum Schmunzeln gebracht und auch zu Tränen gerührt. Ich kann mich an kein Buch erinnern, welches das bei mir ausgelöst hat. Ein ideales Geschenk für Frauen ab 50, die sich in jeder Zeile bestätigt sehen werden. Es ist ein Begleiter für alle Senioritas, die keine Seniorinnen sind. Es ist auch ein Buch für Männer, um in die Gedankenwelt einer Frau, die gerne älter wird, einzutauchen. Denn alle diese Gedanken von Christine Westermann sind ihm nicht fremd. Wenn er sie vielleicht auch nicht zulässt...oder doch? Danke, danke, danke
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am 4. März 2014
Meine Freundin brachte mir dieses kleine Buch als Geschenk aus Deutschland mit. Mir sagte der Name Christine Westermann ueberhaupt nichts und 65 bin ich noch lange nicht. Muss man auch nicht sein um Gefallen an diesem Buch zu finden. Frau Westermann schreibt angenehm offen ueber Stationen und Situationen in ihrem Leben, Sie beschreibt persoenliche Wuensche, Ziele, Leidenschaften in einzelnen Abschnitten, die nicht unbedingt chronologisch sortiert sind. Charmant, witzig, nachdenklich und journalistisch sehr versiert sind die Charaktermerkmale, die ich dem Buch gebe. Ich habe geschmunzelt und laut gelacht, aber auch nachdenklich dem Gesagten nachgesonnen. Schade, dass es zu Ende ist!
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am 5. Dezember 2013
Mit “Da geht noch was” hat Christine Westermann ein kleines persönliches Buch geschrieben, in dem sie sich fragt, was das Leben noch mit ihr vorhat. Sie ist 65 Jahre alt und hat das Gefühl, langsam auf die Zielgerade einzufahren. Es fällt ihr sichtlich nicht leicht, eine Antwort zu finden. Der Besuch eines Schweigeklosters ist nur ein Versuch unter mehreren. Ein Problem ist, dass ihre Vorurteile und ihr Humor oft mit ihr durchgehen. Wo eine Rückführung bei einer Kollegin ein voller Erfolg war, fällt sie bei einem ähnlichen Versuch lachend von der Liege. Und sie reflektiert und reflektiert, selbst dann, wenn sie nichts denken soll. Das macht ihre Situation nicht unbedingt leichter, für den Leser wird es aber gerade deswegen interessant. Viele Erlebnisse sind einfach dermaßen zum Lachen. Natürlich geht es auch immer wieder ernst zu. Wenn Christine Westermann damit hadert, dass sie den Programmdirektoren langsam zu alt werden könnte, um noch als Moderatorin zu fungieren, kann man es nicht fassen. Man möchte dem WDR am liebsten sofort einen bösen Brief schreiben und den Programmdirektoren sagen, dass sie doch mal die Augen aufmachen sollen, dass sie gefälligst mal hinhören sollen, wenn Christine Westermann ihre unnachahmlichen Interviews führt. In diesen Interviews beweist sie stets eine große Sensibilität für die Geschichten und Stimmungen ihres Gegenübers. Das ist ihre große Stärke, die aber auch dazu führt, dass sie leicht verletzbar ist und schon weint, wenn sie den Refrain von “Bolle reist zu Pfingsten” singen soll. So kommen in diesem Buch stets lustige mit ernsten Gedanken und Momenten zusammen vor. Das macht dieses Buch sehr ehrlich. Am Ende kommt Christine Westermann zu dem Schluss, dass sie sich gar nicht so sehr auf die Zukunft fokussieren, sondern sich lieber an das Jetzt übergeben sollte. Das Glück ist ein Amselmoment. Wenn die Amsel an warmen Abenden auf dem Hausdach ihr melodiöses Lied singt, muss man stehen bleiben und genau zuhören, bevor die Amsel auf das nächste Dach fliegt. Trotzdem ist man sich als Leser am Ende ziemlich sicher, dass die Zukunft noch Einiges vorhat mit Christine Westermann. Dieses schöne Buch ist nur der Anfang.
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am 5. Juni 2014
Mit Kopfhörer versehen bin ich mit der Audio CD in den Garten und habe in der Sonne einen wunderbaren Nachmittag gehabt... Die vielen kleinen und oft nicht laut geäußerten Fragen zum Alter hat die Autorin wunderbar angesprochen. Was mir ja auch immer gut gefällt, ist, wenn der Autor seine Audio-Bücher selber spricht. Christine Westermann hat das mit ihrer angenehmen Stimme und auch ihren manchmal trockener Humor sehr gut hinbekommen.
Auf den Punkt gebracht, das Buch ist einfach nur super - DANKE dafür.
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am 14. Februar 2014
Bin sehr erstaunt wie die Autorin sich selber sieht. Damit habe ich nicht gerechnet.
Man bekommt aber eine Menge Denkanstöße für sich selbst. Ich habe noch nicht die 60
erreicht. Das Buch ist lesenswert.
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am 4. April 2014
Amüsant und humorvoll wird beschrieben, wo manch einer schon mal denkt, dass es das nun war im Leben. Denkste! Recht interessante Überlegungen von der Autorin.
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