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am 6. Januar 2016
Das Buch ist gut verständlich und durch die vielen konkreten Beispiele nicht nur interessant und kurzweilig, sondern auch sehr gut zu verstehen. Obwohl ich wissenschaftlichen Hintergrund besitze, denke ich, das es auch ohne diesen sehr gut zu verstehen ist.
Ich hatte mir hauptsächlich Denkanstöße erwartet, und Dad würde voll erfüllt. Es gibt auch einige sehr konkrete Beispiele und Handlungsvorlagen, die man direkt umsetzen kann, auch wenn das natürlich nur wenige Beispiele sind können. Das Leben ist doch zu komplex um mehr in ein Buch packen zu können.
Ich kann dieses Buch nur wärmstens Allen empfehlen! Besonders wer sich für den Umgang mit Risiken oder die Entscheidungsfindung in unklaren Situationen interessiert. Das kommt doch nunmal jeden Tag vor, oder?
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am 27. Januar 2016
Das Buch stellt anschaulich dar, wie mit den Zahlen/Statistiken von Politik und Medien jongliert wird, so das den Bürger Angst/Panki gemacht wird und dadurch eine selbst erfüllende Prophezeiung entsteht - "den unmündigen Bürger muss alles vorgegeben werden weil er nicht das Risiko/Gefahr richtig einschätzen und damit richtig entscheiden kann" - oder soll er vielleicht auch nicht verstehen/entscheiden?
Es gibt einige gute Hinweise um zu einem mündigen Bürger, der Risiken selbst einschätzen und danach handeln kann, zu werden.
z.B. einige zweckmäßige Fragen an eine Arzt zu Risiken und nutzen einer Behandlung, um die Wahrscheinlichkeiten richtig einschätzen zu können.
Für Jeden leicht zu lesen und verständlich dargestellt.
Für jeden, der sich für solche Themen interessiert ein Muss.
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am 6. Oktober 2015
Der Autor gibt interessante Einblicke in die Grundlagen der Risikoabwägung und gängige Fallstricke, jeweils an Beispielen erläutert.

Dabei umkreist er z.B. die Themengebiete Folgenabschätzung von medizinischen Behandlungen und Investition des Privatvermögens.

Da er zu vielen Themen mehrfach zurückkehrt, ist die Lektüre teilweise etwas repititiv, jedoch nie so stark, dass ich Textpassagen überspringen wollte.

Das Buch hat mir viele wertvolle Erkenntnisse gebracht. Hängen geblieben ist vor allem das Handwerkszeug zum Hinterfragen externer Risikobewertungen (z.B. des Arztes oder Anlageberaters). Sollte einmal die Entscheidung über einen größeren medizinischer Eingriff anstehen, werde ich die entsprechenden Passagen zur Auffrischung definitiv nochmal lesen.
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am 14. Juni 2017
Das ist ein Buch, das man wirklich gelesen haben sollte. Es werden, vor allen Dingen an Hand von alltäglichen Dingen, viele Themen im Umfeld von Risiko erklärt und genau erklärt und dann noch bewiesen, so dass man es wirklich gut verstehen kann. Wenn man dann anfängt darüber nachzudenken ....
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am 26. April 2016
Das Buch: "Wie man die richtigen Entscheidungen ..." von Herrn Gigerenzer möchte Interessierten nahebringen, dass Risiko ein Risiko bleibt, aber es keine Gewissheit gibt, außer das wir "Steuern zahlen müssen"! Es sollte jeder lesen, der bislang glaubte es gibt eine Gewissheit!
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am 1. Juni 2016
Habe das Buch gelesen und finde es äussrst interessant und spannend. Gerd Gigerenzer erklärt anhand alltäglicher Beispiele den Umgang mit Risiko und wir wir vermeintlich Entscheidungen fällen bei welchen wir denken an alle Risiken gedacht zu haben. Man kann durch das lesen dieses Buches einiges dazulernen, sehr empfehlenswert.
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am 23. Juli 2013
Hochinteressantes, für das ganze Leben sehr nützliches Buch, gut lesbar aber auch anspruchsvoll. Die wesentlichen Inhalte sollten in den Schulunterricht übernommen werden.
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Das Buch steigt äußerst harmlos ins Thema ein: Was bedeutet es, wenn der Wetterbericht für morgen eine 30%ige Regenwahrscheinlichkeit vorhersagt? Wird es morgen in 30% des Landes regnen? Wird es morgen, was die meisten glauben, zu 30% der Zeit regnen? Nein, es wird an 30% der Tage regnen, für die diese Vorhersage gemacht wurde. Mit dieser Information mag man anfangen, was man will, aber Gigerenzer dient sie als Beispiel dafür, dass der Wert von statistischen Informationen damit steht und fällt, dass man versteht, worauf sich diese 30% beziehen.

Und dann wird es ernst. Gigerenzer weist nach, dass die Unfähigkeit, mit solchen Zahlen vernünftig umzugehen, eine wahre Volkskrankheit ist. Da geht es dann nicht mehr nur um die Frage, ob man morgen einen Regenschirm mitnimmt, sondern z. B.
- wie groß das Risiko ist, dass man tatsächlich HIV-positiv ist, wenn man positiv getestet wurde,
- ob eine Mammographie mehr nützt als schadet,
- ob es sinnvoll ist, die Pille abzusetzen, weil das Gesundheitsamt vor einer 100%igen (relativen) Steigerung des Thromboserisikos warnt und den absoluten Risikozuwachs (1 von 7000) unterschlägt,
- was es für den Patienten bedeutet, wenn Ärzte (berechtigte) Angst vor kunstfehlerspezialisierten Anwälten haben.

Es gibt auch Beispiele aus anderen Themenkreisen, aber im Grunde ist das Buch eine Generalabrechnung mit dem Gesundheitswesen. Ärzte, Politiker und Pharmaindustrie werden gleichermaßen dafür rasiert, dass sie es sich zum gemeinsamen Ziel setzen, ihre Patienten/Bürger/Kunden in einem Zustand der Ignoranz zu halten, in dem sie je nach Bedarf ruhig gestellt oder in Panik versetzt werden können. Wobei man sich fragen muss, was schlimmer ist, die Ärzte, die den Unterschied zwischen absoluten und relativen Risiken nicht verstehen oder zumindest nicht an ihre Patienten vermitteln können, oder diejenigen, die mit voller Absicht vom Unwissen der Bürger profitieren, indem z. B. im Zuge einer Schweinegrippepanik hunderte Millionen Euro für ein nutzloses Medikament verschleudert werden, auf Basis von äußerst fragwürdigen und bis heute nicht korrekt veröffentlichten Daten. Aber das ist jetzt auch irgendwie egal, oder? Das Zeug ist ja längst verbrannt.

Das ist aber noch nicht alles. Gigerenzer geißelt den für den Medizinbereich charakteristischen fahrlässigen Umgang mit Fehlern, der in unbekanntem, aber mit Sicherheit extrem hohen Maße Patienten Gesundheit oder Leben kostet. Checklisten, die z. B. in der Luftfahrt, Atom- oder Chemieindustrie eine Selbstverständlichkeit sind, werden dort als ehrenrührig betrachtet, ebenso wie eine Krankenschwester, die ihren Chef ans Händewaschen erinnert.

Auch die Banken bekommen ihr Fett weg. Hier ist es vor allem die bewusste oder unbewusste Verwechslung der Begriffe Risiko (rechenbar) und Ungewissheit (nicht rechenbar), die es den Bänkern ermöglicht, uns die fragwürdigsten Produkte zu verkaufen, die uns seit Jahren von einer Bankenkrise in die andere schlittern lässt und wo eine Besserung nicht absehbar ist.

So ist es auch folgerichtig, dass er allen Entscheidungsträgern Mut zuspricht, in ungewissen, rechnerisch nicht erfassbaren Situationen zu ihrem Bauchgefühl zu stehen. Dies gilt umso mehr, je weiter oben jemand in der Hierarchie steht. Pseudoargumente, die sich vielleicht mathematisch nachvollziehen lassen, sind nichts wert, wenn die Basis ungewiss ist, und führen deshalb viel zu häufig zu falschen Entscheidungen.

Dass das alles so schlimm ist, wie es ist, liegt nicht zuletzt daran, dass in den Schulen kein Verständnis für diese Denkweisen vermittelt wird. Möglich wäre es, das zeigt Gigerenzer an Übungen bereits mit Zweitklässlern, die, wenn man die Fragen richtig stellt, Probleme lösen können, an denen die Mehrzahl der Erwachsenen scheitert.

"Risiko" ist ein ausgesprochen mutiges Buch. Ich gehe davon aus, dass sich Gigerenzer gute Anwälte leisten kann, denn erscheut sich nicht, die Übeltäter beim Namen zu nennen. So z. B. New Yorks früheren Bürgermeister Rudy Giuliani, der allerlei Unsinn über das Prostatakrebsscreening erzählen konnte, weil er Überlebensraten hier mit Sterberaten dort verglichen hat - ein beliebtes Mittel, Tests zur Krebsfrüherkennung zu propagieren, die unterm Strich den Patienten mehr schaden als nützen. Dass mit einer vernünftigen Vorsorge (was etwas ganz anderes als Früherkennung ist) wesentlich mehr zu erreichen ist, liegt Gigerenzer ganz besonders am Herzen.

Ich habe selten ein Buch gelesen, nach dessen Lektüre ich mich so viel besser für die Risiken gerüstet fühlte, die das Leben eines Ruheständlers noch so zu bieten hat. Denn die liegen ja im wesentlichen im medizinischen Bereich.
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am 2. Januar 2014
Ich kenne schon die Bücher des Autors, die vorher erschienen sind. Daher bin ich etwas enttäuscht, weil mir das Buch dann doch eher als Sammelband vorkommt, denn als neues Werk.
Wer Gigerenzers Werk noch nicht kennt, für den ist es eine klare Empfehlung...
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am 18. August 2016
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich zum Thema Entscheidungen im Business-Kontext recherchiere. Das Buch von Gerd Gigerenzer bringt ein paar gute Ansätze zu diesem Thema. Aus meiner Sicht bleibt es aber überwiegen bei Ansätzen. Stattdessen dreht der Autor immer wieder Runden über die Unfähigkeit von Ärzten, Risiken vernünftig zu verstehen und an Patienten zu kommunizieren. Das Thema scheint dem Autor sehr am herzen liegen, da es gefüllte 60% des Buches verschlingt. Ein weiteres Herzensthema des Authors scheinen die Banker sowie die Finanzwirtschaft, der er auch hier detailliert auseinandersetzt, wie mangelhaft Ihre Vorhersagen und deren Verständnis von statistischen Bewertungen ist.

Der Titel: "Wie man die richtigen Entscheidungen trifft" trift es m.E. nich ganz. Es sollte eher heissen, "Wie man die Risiken richtig einschätzt"
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