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Freier Fall
Format: DVD|Ändern
Preis:12,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 20. April 2017
Ich habe "Freier Fall" vor vier Jahren zusammen mit meinem Freund im Kino gesehen. Hatte schon das ein oder andere vorher gelesen und war gleich sehr gespannt, aber ich war nicht wirklich vorbereitet, auf das, was ich sehen würde. Ständiger Wechsel zwischen Rohheit und Zärtlichkeit, wie ich es zwischen zwei Männern auf der Leinwand noch nicht gesehen hatte. Machmal aggressiv und gewalttätig, dann wieder unglaublich zart und verletzlich. Ich bin immer tiefer in meinen Sitz gerutscht. Jetzt nach vier Jahren habe ich mich "getraut" den Film alleine auf Blue Ray nochmal zuhause anzuschauen. Achterbahn der Gefühle, obwohl ich den Film schon kannte. Musste tagelang grübeln und hatte viele Bilder im Kopf, von denen es einige wirklich sehr schöne gibt. Wer schon einmal versucht hat, eine Liebe zu erlangen, die von vornherein zum Scheitern verurteilt ist, wo es am Ende nur noch darum geht, so viele schöne Momente zu stehlen, wie möglich, wird sich hier wiederfinden. Vielleicht nichts für Rationalisten. Wer hier einen Film erwartet, der Homosexualität bei der Polizei thematisiert, wird enttäuscht sein. Das ist nur ein Nebenschauplatz, hier geht es um etwas anderes,
Zum Thema Klischees: manch einer wird vielleicht z.B. die Szene im Club als ein solches sehen. Ich finde das nicht. Das war echt, sehr üblich in Großstädten und das auch nicht nur bei Schwulen. In einer Dorfdisco würde man sich eher besaufen. Übrigens ein Dreh in einem Club in Stuttgart bei normalem Betrieb, nicht gestellt!
Einfach tolle Darsteller, die voll in Ihren Rollen aufgehen. Max Riemelt und Hanno Koffler geben ein ziemlich heißes Paar ab,und zwar auch in den bekleideten Szenen. Muss auch mal gesagt werden! Das Liebespaar nehme ich ihnen in jeder Sekunde ab. Ich könnte mir auch niemand anderes in diesen Rollen vorstellen. Keiner kann so unverschämt herausfordernd lächeln wie Max Riemelt. Besonders hat mir auch Shenja Lacher, einer der interessantesten Schauspieler Deutschlands, als den homophonen Polizeikollegen Gregor Limpinski gefallen, Ein echtes A*********. Die Bildsprache ist einfach, aber wirkungsvoll. Zu erwähnen noch die für den Film komponierte Musik. Diese gibt dem Film seine ganz eigene, besondere, leicht düstere Stimmung. Als Highlight (nicht extra komponiert) im Abspann: "Who Are You?" von Miss Kenichi: "The radio says You're all flesh and blood And you're all by yourself On a mountain top With a golden spoon And a bright red arrow And you're shooting right through This mighty black wall... Who Are You?". Das Motto des Films. Superschön!!! Es soll einen zweiten Teil geben, für den eine Crowdfunding Kampangne gestartet wurde: einfach unter "crowdfunding Freier Fall 2" googeln.
"Freier Fall" hat auch international sehr eingeschlagen. Ein Kultfilm. Alleine auf Amazon USA gibt es 425 Bewertungen. Zig Youtube Fan-Beiträge und Blogs (fast alle in Englisch) usw. Für einen deutschsprachigen Film, der nur mit Untertiteln versehen ist, sehr sehr beachtlich.
Die Blue Ray beinhaltet noch einen Audiokommentar mit Stephan Lacant, Max Riemelt und Hanno Koffler. Zusätzlich noch einige deleted scenes. Untertitel in vielen Sprachen, z. B auch Polnisch, Niederländisch und Spanisch.
Für mich jetzt schon ein Klassiker für queere Filme und des deutschen Films auf jeden Fall auch.
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am 6. August 2017
Vor kurzem erst über Prime gefunden und schon zwei mal angesehen. Ich finde ihn wirklich großartig. Hanno Koffler und Max Riemelt geben ein ziemlich heißes Paar ab. Zwischen den beiden herrscht ein ständiger wechsel zwischen zärtlicher, sensibler Phasen und aggressiven,überforderter Phasen. Solche Filme müsste es viel viel mehr geben. Regisseure die sich an diese Themen rantrauen. Ich kann mir vorstellen das es sehr sehr viele Menschen gibt die in exakt der selben Situation sind oder waren. Ich konnte mich sogar ziemlich gut in beide hineinversetzen. So im Zwiespalt zwischen dem normalen gut bürgerlichen Leben und dem Reiz des unbekannten Abenteuer das ist wirklich ein sehr schmaler Grad. Die beiden spielen ihre Rollen grandios muss ich sagen. Gerade für Männer ist es ja sehr schwer solche Szenen zu spielen, ich finde sie haben das zu 101 % gemeistert und ich nehme ihnen in jeder Situation das Paar ab was sie spielen. Die Orte/Perspektiven sind sehr einfach gewählt, es gibt nicht soviele Dialoge und nicht soviel gequatsche wie man es vielleicht gewohnt ist aber gerade das finde ich super. Der Film lebt von den Handlungen und den Blicken. Eben ohne viele Worte. Grandios :)
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am 22. August 2017
... was für Gefühle in diesem Film rüberkommen... Natürlich geht es augenscheinlich vor allem um die Frage "schwul oder nicht", aber es geht um noch so viel mehr: das plötzliche Bemerken, auch eine andere Seite zu haben. Sich dagegen zu wehren. Es zuzulassen. Neue, unbekannte, aufregende Gefühle. Aber vom Alten nicht lassen können: auch das "alte Leben" hat seinen Sinn, seine Bedeutung, bietet Sicherheit, war doch immer richtig. Aber: Was ist richtig, was ist falsch? Was will man? Man will keinem weh tun - und tut sich selbst am allermeisten weh bei der Rücksichtnahme auf alle anderen...
Lange Rede, kurzer Sinn: es geht um echte Gefühle und das tiefgreifend. Dieser Film sollte Jugendlichen ggf. präventiv gezeigt werden, um jeglicher Form von Homophobie den Nährboden zu entziehen!
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am 7. August 2017
Ich habe diesen Film zufällig entdeckt und bin zunächst einmal begeistert von der glänzenden schauspielerischen Leistung der beiden Hauptdarsteller Hanno Koffler (als Marc) und Max Riemelt (als Kay). Dass zwei (nehme ich an) heterosexuelle Schauspieler ein homosexuelles Liebespaar so überzeugend spielen können, ist schon eine bemerkenswerte Leistung. Man spürt von Anfang an das Knistern zwischen den beiden, und selbst die zahlreichen Szenen, in denen Marc und Kay nur schweigend nebeneinander sitzen bzw. stehen, sagen mehr als tausend Worte. Am meisten erfreut mich an diesem Film, dass auf die sonst üblichen Klischees und Stereotypen verzichtet wird. Konkret meine ich damit: In anderen Filmen werden Homosexuelle häufig als Tucken dargestellt, oder ihnen wird der Platz des sogenannten schwulen besten Freundes eines (natürlich) heterosexuellen Hauptdarstellers zugewiesen, m.a.W.: Sie sind zwar akzeptiert, aber spielen doch irgendwie nur die zweite Geige. Anders in diesem Film: Es wird - trotz aller Problematik drum herum - eine wunderschöne Liebesgeschichte zwischen zwei Männern erzählt, die dabei - das ist wichtig! - Männer bleiben können und in ihrem Polizeidienst durchaus Kerle sind. Die Sex-Szenen sind zwar ziemlich freizügig, aber dabei von hoher Ästhetik. Auch im Hinblick auf die immer noch bestehende Ablehnung in der Gesellschaft beschönigt der Film nichts. In diesem Zusammenhang klingt mir noch in den Ohren, was Marcs Mutter zu ihrem Sohn an einer Stelle sagt: "So haben wir Dich nicht erzogen, Marc." - Etwas unbefriedigend allein das Ende des Films, das vollkommen ins Ungewisse weist. Das verlangt förmlich nach einem zweiten Teil, der ja bereits in der Planung sein und als "Freier Fall 2" durch crowdfunding finanziert werden soll. Insgesamt ein überaus gelungener Film, welcher der Gesellschaft deutlich zeigt: Egal, ob Mann und Frau, zwei Frauen oder hier zwei Männer: Auf die Liebe kommt es an!
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am 31. Juli 2017
Wow. Ich bin nach Tagen noch immer am Grübeln über diesen Film. Die sich entwickelnden Gefühle zwischen zwei Männern, die Traurigkeit über die scheinbare Ausweglosigkeit aus dem bisher geführten Leben, und dann doch der Hoffnungsschimmer, dass es vielleicht gelingen könnte, diese Liebe offen zu leben, das hat mich richtig gepackt. Es ist gelungen, ohne viele Worte, oft nur durch Bilder Spannung zu erzeugen. Die Rollen sind mit Hanno Koffler und Max Riemelt grandios besetzt, die mich voll überzeugten.
Bitte ganz dringend Teil 2
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am 5. August 2017
der film zeigt wie ein mensch durch irrungen und wirrungen schlussendlich zu seiner eigenen kraft findet, viele schöne metaphern, tolle schauspieler. der inhalt ist auf viele andere lebenssituationen umlegbar, in denen menschen versuchen durch people pleasing einfach dazu zu gehören und sich selbst mehr oder weniger verleugnen. doch immer gibt es einen weg heraus, nach dem motto , stay true to yourself.
der film ist empfehlenswert, auf alle fälle .
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am 13. August 2017
Mich hat der Film sehr berührt und gleichzeitig traurig gemacht. Die Besetzung war grandios, kam sehr authentisch rüber. Traurig deshalb, weil es eine tragische Liebe war. Diese Situation gab es in meinem Leben auch einmal, daher habe ich sehr lange mit mir gehadert, ob ich ihn mir überhaupt ansehe. Ich muss aber sagen, es hat sich gelohnt. 5 Sterne.
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am 3. September 2015
In dem bewegenden und mitreißenden Film von Stephan Lacant geht es um eine Identitätskrise, die u.a. durch die Entdeckung der homosexuellen "Ader" ausgelöst wird - und ein vorgezeichnetes Kleinstadt-Leben völlig durcheinander wirbelt.

Der Hauptdarsteller Mark (hervorragend besetzt mit Hanno Koffler) ist völlig verwirrt, als ihn sein neuer Kollege, Hauptdarsteller Nr. 2 Kay Engel (ebenfalls blendend gespielt von Max Riemelt) aus dem gewohnten Trott herausreißt und sich zunächst eine leidenschaftliche Affäre und immer mehr Liebe und Sehnsucht entwickeln.
Was zunächst mit gemeinsamen Lauftraining und viel Witzen, fröhlichen Herumtollen beim Waldlaufen beginnt, verfestigt sich immer mehr zu einer ernsthaften Beziehung, die gegen viele Widerstände ankämpfen muss.

In der Provinz werden Schwule noch zu Außenseiter gestempelt, denn wie hier gezeigt, wollen z.B. die Eltern, dass ihr Sohn als Familienvater und erfolgreichen Polizisten in deren Fußstapfen tritt und die Traditionen fortsetzt.
Das berufliche Umfeld, ohnehin bis vor einigen Jahren eine fast reine Männerdomäne, lässt bis auf ein paar zotige Witzchen und Ausfälle nicht wirklich zu, dass es unter den Kollegen Schwule gibt - auch wenn dazu von den Vorgesetzten angehalten wird.
Wer die Provinz kennt, weiß, dass die Gegebenheiten sehr realistisch geschildert werden - und wie viel Mut es auch 2015 noch erfordert, zu seinen Gefühlen und Wünschen zu stehen, wenn die sich anders als vorgegeben entwickeln.

Auch die weiblichen Rollen, künftige und zudem hochschwangere Ehefrau (Katharina Schüttler) und spießige Mutter (Maren Kroymann, wie gewohnt sehr vielseitig) sind super besetzt und tragen mit zum Gelingen des Dramas

Hervorragender Film - eigentlich Oscar Reif. Eine leichte Komödie ist das nicht, aber in jeder Minute unterhaltsam.
Der Film konnte einen internationalen Preis abkassieren und war bei internationalen Festivals vertreten, außerdem einige deutsche Filmrpeis-Auszeichnungen und Nominierungen.

Einige nennen ihn auch das deutsche "Brokeback Mountain", angesiedelt im Berufsfeld der Polizei.
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am 26. September 2014
Die Story: Marc Leben ist zurzeit perfekt. Er hat gute Karriereaussichten bei der Polizei, Nachwuchs ist unterwegs und die Doppelhaushälfte von den Eltern vorfinanziert. Bei seiner Fortbildung lernt er den lebenslustigen Kollegen Kay kennen. Beim gemeinsamen Lauftraining entwickeln sich nach und nach Gefühle zwischen den beiden Männern. Kay zieht Marc in seinen Bann und schnell ist dieser hin- und hergerissen zwischen seinem alten Leben und das mögliche Leben mit Kay. Schnell befindet Marc im freien Fall und man weis nicht, wie und wann er landet.
"Freier Fall" ist neben Sommersturm (bei dem auch schon Marc-Darsteller Hanno Koffler mitspielt) einer der besten Liebesdramen, wenn es um die Liebe zwischen Männern geht. Wer denkt, dass in diesem Film die typischen Klischee Schwulen gezeigt werden, wird enttäuscht. Normale Männer, Normales aussehen und ein normales Umfeld. Tolle Darsteller, bei denen die Chemie stimmt, schöne Story und gute Inszenierung. 5 Sterne

Das Bild: Freier Fall bietet zu 90% ein perfektes Bild. Der Detail- und Schärfegrad ist sehr gut aber es gibt es öfteren Schwankungen, vor allem bei Großaufnahmen wirkt das Bild des Öfteren unscharf. Die Farben sind kräftig und natürlich, der Kontrast und Schwarzwert ist ebenso sehr gut. Ab und an gibt es leichte Filmkörnung aber dies hält sich in Grenzen. 4 Sterne

Der Ton: Dieser liegt in Deutsch DD 5.1 und DD 2.0 vor. Der Film ist hauptsächlich ruhig gehalten und besticht durch seine Dialoge, die immer sehr gut zu verstehen sind. Bei der Musik und bei immer wieder "lauteren" Szenen haben die Boxen dann auch ab und an etwas mehr zu tun. Für mich persönlich gibt es nichts Negatives. 5 Sterne

Die Extras: Leider gibt es kein Wendecover. Dafür gibt es ein Booklet mit einem Interview mit den beiden Hauptdarstellern. Einen Audiokommentar mit Stephan Lacant, Hanno Koffler und Max Riemelt, zusätzliche Szenen und der Kinotrailer. Leider nicht sehr viel und auch nicht wirklich spannend. 3 Sterne
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am 29. Oktober 2017
Es gibt selten deutsche Filme, die mutig und authentisch sind. Meistens könnte ich kotz.. über miese Schauspieler, miese Drehbücher und noch miesere Umsetzung. Ich bin kein Fan deutscher Produktionen.
Dann gibt es aber immer mal wieder (wenn auch selten) Perlen, wie diesen Film. Fesselnd, mitfühlend, authentisch. Einfach großartig. Ich wünschte, es gäbe noch viel mehr davon.
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