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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
20
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am 15. Februar 2014
Francois Girard`s Inszenierungskonzept in überwiegend "moderner" Kostümgestaltung wartet mit optisch involvierenden, atmosphärisch untermalenden Bildlandschaften auf, die auf der Basis von Hintergrundprojektionen konzipiert sind. Aus dem Kreis der Menschheit mit Beginn der Aufführung entwickelt sich, personifiziert in Parsifal, das allgegenwärtig Suchende in der Menschheit nach Erlösung, wie man die auch immer definieren will. Die Bildsprache ist leicht verständlich im Gegensatz zu eher surreal anmutender, verschlüsselter Optik, die oft für Verstörung und massive Ablehnung sorgt. Wie alle religiösen Konzepte ist auch Parsifal eine Gratwanderung zwischen Innigkeit, Andacht, Erbauung und religiösem Kitsch. Dieses Konzept hält die Waage und ist sängerisch absolut herausragend besetzt.

Aus einem insgesamt erstklassigen Ensemble seien genannt.
Jonas Kaufmann gelingt es die Rolle des Parsifal sängerisch subtil und facettenreich auslotend zu gestalten. Diesbezüglich wohl zur Zeit einzigartig.
Rene Pape, ein balsamisch singender Gurnemanz. Ein Kontrast zu Stimmen, die etwas dramatisch grundierter intonieren, aber für diese Rolle geradezu eine Idealbesetzung.
Peter Mattei, ein subtil gestaltender Amfortas, erstklassig.
Katharina Dalayman überzeugt insgesamt sängerisch als Kundry mit Mezzoparfüm in der Stimme.
Eveny Nikitin, hervorragend als Klingsor mit prägnanter Stimme.

Danielle Gatti dirigiert episch, poetisch, auslotend, dem Konzept gemäß.

Insgesamt aufgrund der sängerischen Leistungen und der zwar überwiegend "modernen", aber leicht verständlichen Bühnenoptik, möglicherweise auch für eher traditionsrorientierte Seher interessant. Der Parsifal von Jonas Kaufmann und der Gurnemanz von Rene Pape sind für den in erster Linie sängerisch Interessierten zwingend.
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am 29. März 2016
Wenn man die bisherigen Rezensionen liest, dann wird vorwiegend der Gesang gelobt. Dem kann ich voll inhaltlich zustimmen. Kaufmann, Pape und Mattei sind Spitzensänger und bestens disponiert. Mattei berührt, Kaufmann ist in jeder Hinsicht eindrucksvoll und Pape überzeugt wie schon lange nicht. Nikitin als Klingsor ist vielleicht nicht ganz in dieser Liga, aber dennoch ausgezeichnet. Am schwächsten ist die Kundry von Dalayman, ohne aber wirklich abzufallen. Ich habe bessere, aber auch schon schlechtere gehört. Und sie singt gut. Gatti ist eher langsam, aber mich nicht störend. Die Inszenierung ist teils modern, teils recht konservativ. Die Story wird schon erzählt, es gibt gute Bilder (der dritte Akt gefällt mir am besten) und manch verschenkte Situation (das Finale vom 2. Akt ist einfach verschenkt; das istt so gar nichts) und manch Unsinniges (die kreissitzenden Gralsritter im ersten Akt). Aber ich habe schon Schlechteres und mich Störenderes gesehen (zB die Wiener Mielitz-Inszenierung). Also: Insgesamt ein großes Vergnügen, und die Einschränkungen lassen den 5. Stern wackeln.
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TOP 500 REZENSENTam 18. April 2014
Diese Inszenierung von F. Girard an der MET anlässlich des Wagner-Jahrs 2013 löste die doch sehr naturalistisch-verstaubte Inszenierung von O. Schenk ab und ist diesbezüglich durchaus ein Gewinn. Girard schafft imposante Bühnenbilder mit großartigen Schauwerten, insbesondere auch die Lichtregie trägt einiges zum Gelingen dieser Inszenierung bei. Die Idee, dass es um eine Vereinigung von Gegensätzlichem geht, trägt bis zu einem gewissen Punkt, allerdings erreicht Girard jetzt bei Weitem nicht den Grad an inhaltlicher oder gar philosophischer Durchdringung, die einem Herheim in Bayreuth gelungen ist (diese DVD steht bedauerlicherweise noch aus). Und auch eine Mielitz in Wien oder ein Lehnhoff in Baden-Baden hatten da mehr zu sagen. Nichts desto trotz ist die Inszenierung in Ordnung, bleibt letztlich in einem konventionellen Rahmen, auch wenn sie in moderner Optik daher kommt.
Musikalisch ist es eine gute Aufführung geworden, auch wenn Gatti die eine oder andere Länge dirigiert (er ist hier aber deutlich besser als bei den reichlich verunglückten Meistersingern aus Salzburg im gleichen Jahr). Es ist ein sehr getragener Parsifal, der insbesondere in den weihevollen Momenten auch sehr berührt, während in den dramatischeren Passagen insbesondere im 2. Akt nicht alles ganz gelingt.
Sängerisch ist das alles auf hohem Niveau. Überragend J. Kaufmann, der den Wechsel vom reinen Toren zum mitleidvoll Wissenden wundervoll stimmlich wie darstellerisch meistert. Auch R. Pape ist ein durch und durch überzeugender Gurnemanz, Mattei ein expressiv leidender Amfortas. Nikitin als Klingsor überzieht vielleicht etwas an Heftigkeit, ist aber durchaus angemessen bedrohlich. K. Dalayman ist eine hinreichend ausdrucksstarke Kundry, die stimmlich nicht immer stet singt, in der Summe aber in Ordnung geht. Chor und Orchester auf gutem Niveau.
In der Summe also ein überzeugender Parsifal mit kleineren Schwächen. Von der Inszenierung her hat mir die Lehnhoff-Aufführung in Baden-Baden besser gefallen (da sie ein stimmigeres Gesamtkonzept verfolgt) und die noch ausstehende DVD von Herheims sensationeller Inszenierung in Bayreuth bleibt ein diesbezüglich noch unerfüllter Wunsch. Aber alleine für J. Kaufmann und R. Pape lohnt sich dieser Parsifal.
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am 17. August 2014
Ich hatte diesen Parsifal bereits im Kino bei der Live-Übertragung aus der MET gesehen und war begeistert. Nach wie vor muss ich sagen, dass bei dieser Inszenierung fast alles stimmt: Die Sänger, das Orchester, die Chöre und vor allem das grandiose Bühnenbild. Das wurde einzig übertroffen vom alten Lehmann-Parsifal seinerzeit in Hannover. Aber das Schätzchen gibt es leider nicht auf DVD.

Auf der blu-ray bekommt man einige Dreingaben wie Interviews und Blicke hinter die Kulissen. Hört nicht auf die ewigen Nörgler, schaut euch bei Youtube das STück an. Es findet sich mit der Sucheingabe "Parsifal MET" in SD-Qualität zum Reinschnuppern. Wem's nicht gefällt kann ja die Finger davon lassen.
11 Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Irgendwann im 3.Akt lullte mich René Papes balsamischer Wohlgesang so ein, dass mir die Augen zu fielen. Und plötzlich befand ich mich im Hinterzimmer von Don Vito Corleone III, dem Enkel des legendären Paten von New York. Um ihn versammelt der Chef des Met, Peter Gelb mit seinen beiden künstlerischen Senior-Beratern Eva Wagner-Pasquier und Ioan Hollender.
Gelb: „Don Vito, ihr müsst meine Oper retten, die Sponsorengelder sind nach der Immobilienkrise weggebrochen.“
Corleone (flüsternd): „Wenn ihr immerzu Wagner spielt und nichts italienisches, kein Wunder.“
Wagner-Pasquier (zuckt zusammen und schweigt)
Hollender: „Aber mit dem schnuckeligen Jonas und dem coolen René wird’s Haus schon voll.“
Corleone (flüsternd): „Gut, gut, das Geld kommt, aber eine Bedingung: wenigstens ein italienischer Dirigent muss sein, ich habe da einen Großneffen in Kalabrien, den Daniele, der schaut immer so schön leidend und war auch schon in Bayreuth.“
Wagner-Pasquier (zuckt zusammen und schweigt)
Hollender: „Ja,passt schon, der Daniele dirigiert genauso toll wie der Fabio.“
Corleone:“ Und schon ein wenig religiös soll es sein, nichts gegen die katholische Kirche, keine Reservechristusse, keine Raumschiffe, nackte Blumenmädchen oder politisches Kasperletheater wie in Bayreuth, schön heilig halt.“
Wagner-Pasquier (zuckt zusammen und schweigt)
Gelb: „Ja mein Pate, danke, dass sie die DVD aus Bayreuth zusammen mit der Kathi auch noch in letzter Minute verhindert haben, da verkauft sich unsere dann um so besser und ein paar Bravorufer für den Daniele finden wir auch noch, mille grazie.“
Die drei küssen den Siegelring des Paten, das Zimmer löst sich auf , ich bin wieder in der Met und gerade betritt Daniele die Bühne zu lautstarken Bravorufen nach 4 ½ langen Stunden…

Zugegeben, der Traum ist mir so eingefallen, als ich im Abspann die Namen Hollender und Wagner-Pasquier als künstlerische Senior-Berater gelesen habe, aber eingeschlafen bin ich im 3. Akt wirklich und die beste Ehefrau von allen strich schon im 2.Akt die Segel – trotz Jonas Kaufmanns nackten Oberkörper. Nein, da mag ich keine pseudointellektuellen Deutungsversuche loslassen, mit dieser Inszenierung, mit dieser Ästhetik kann ich – wie schon mit dem Lepage-Ring der Met – nichts anfangen. Ich gehe davon aus, dass die Projektionen und der fast ständig präsente Chor live natürlich beeindruckend wirken, was für düstere Wolkenstimmungen, was für blutige Seen, wo doch auch die ganze Zeit von blutigen Wunden die Rede ist. Wo die Botschaft aber ist, will ich überhaupt nicht fragen, denn da macht es uns Wagner ja schon schwer mit seinem Parsifal, aber das ist jetzt doch zu frömmelnd billig. So nach dem Motto, an irgendetwas muss im Zeichen der drohenden Ökokatastrophe der Wallstreetbanker mit abgenommenen Schlips, aber in weißen Hemd und schwarzer Hose halt doch glauben. Und da bleiben wir politisch korrekt, dass könnte jede Glaubensgemeinschaft sein. Und sicherheitshalber unterlaufen wir Wagners eindeutige Szenenanweisungen wie schon der Enkel Wolfgang und lassen Frauen zur Gralsenthüllung am Ende zu und Kundry als Art Nonne den Gral enthüllen, weil das mit den Frauen, das hat Wagner bestimmt nicht so gemeint. Und dazu noch ein eigenes Gebetszeichen, die Hände zum Himmel, die Augen auch nach oben verdreht – da lästere einer nochmal über Otto Schenk oder Michael Schulz, der sich in Salzburg halt zwischen alle Stühle gesetzt hat.
Trotz Massenaufgebot und Bilderflut bleibt das für mich langweilig und beliebig, sicher massenkompatibel und spielplantauglich für die nächsten 20 Jahre. Keine wie auch immer sinnvolle Personenführung, die Sänger werden in Wolken und im Blutsee stehen gelassen. Vielleicht würde es mich nicht so stören, wenn die Musik dagegen steuern würde, wenn aus dem Graben dringen würde, welche Ungeheuerlichkeiten der alte Wagner hier schrieb, was für grandiose Musik auch heute noch trotz vieler Kruditäten von Handlung und Text zu uns spricht und uns packen kann . Ich musste am nächsten Tag einfach vergleichshören, aber Gattis Dirigat ist für mich dann noch schwächer als die Inszenierung: Mit leidender Miene und Pseudoehrfurcht nähert er sich der Partitur, schleppt, dämpft, macht auf sensibel und weihevoll. Auch der DVD-Surround-Klang bleibt wie zusammengepresst, in einer Hallwolke, dazu die Stimmen unnatürlich vorgezogen. Da klingen ja selbst die alten Knappertsbuschaufnahmen aus Wien oder Bayreuth aus den 50iger und 60iger Jahren aufgefächerter und dynamischer. Geradezu diametral steht Gatti Thielemanns zupackende Deutung mit der Staatskapelle Dresden in Salzburg oder Marek Janowskis lyrische, klangsinnliche Version mit dem RSB gegenüber. Nimmt man dazu noch Horst Stein, dann hört man halt die „deutsche Kapellmeistertradition“, die gerade im 1. und 3.Akt die Zügel anziehen und überhaupt allzu weihevolles Baden vermeiden.
Selbst James Levine hat mit langsamen Tempi zumindest in Bayreuth (1985) ungeheure Spannung aufgebaut, in der Met schaffte er das nicht mehr auf diesem Niveau, aber noch wirkungsvoller als sein Nachfolger Gatti.
Da retten dann auch Pape und Kaufmann nicht mehr viel: Kaufmann versucht zumindest, die Figur irgendwie glaubhaft zu gestalten, stimmlich gibt es nichts zu mäkeln, andererseits ist er als Parsifal auch nicht konkurrenzlos. Pape steht manchmal da wie ein frömmelnder Hausmeister Krause im grauen Anzug, singt wunderschön, aber irgendwie auch selbstverliebt, sich seiner Wirkung zu bewusst. Beide bräuchten fordernde Regisseure und Dirigenten für wirkliche Höchstleistungen, zu denen sie ja unstrittig fähig wären. Katarina Dalayman strahlt weder stimmlich noch optisch irgendwelche Verführungskraft oder existentielle Verzweiflung aus, an Waltraud Meier mag man da garnicht denken, halt ordentlich. Mattei und Nikitin dagegen stimmgewaltige Rollenvertreter.

Schade um das Sängeraufgebot, teuer ist die DVD ja wenigstens nicht.
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am 10. September 2015
Ich habe diese Aufführung in der Met schon im Kino gesehen. Ich war damals sehr sehr begeistert und ich bin sehr froh,dass ich zu Hause immer noch sehen kann . Diese Inszenierung ist modern, aber gekonnt. Mir hat sehr gut gefallen und die Sänger waren fantastisch und phänomenal. Meine Freundin sagte,: ich möchte nicht mehr eines andren Parsifal sehen . Ich schließe mich ihr an .s
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am 28. August 2014
J'aurai bien mis 5 étoiles à cette représentation tant le jeu des protagonistes,les décors ,la mise en scène et les costumes sont magnifiques.Mais pour moi il y a deux bémols :l'un concernant K. DALAYMAN qui n'a pas sa place dans cet ensemble d'interprétes( voix et age ) l'autre concerne E. NIKITIN qui surjoue son role mais cela est un petit défaut dans la conduite des acteurs.J'ajouterai que l'orchestre tres bien dirigé par D. GATTI est somptueux et subtile tout à la fois.Tres belle production qui surclasse beaucoup de pprecedentes.
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am 4. September 2016
Although I saw this Metropolitan Opera production, I could not resist purchasing the DVD too. Of course I love Jonas Kaufmann, but here he is joined by a quality cast of singing actors. I recommend this Parsifal.
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am 1. Oktober 2014
im Gegensatz zu vielen modernen Einspielungen ist dies eine großartige Aufführung, beste Besetzung aller Partien, interessante Lichtführung sowie ansprechender Regie. Sehr empfehlenswert mit gutem Ton und Bild, verdient 5 Punkte
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am 16. Mai 2014
Die Sängerbesetzung ist herausragend, vor allem Renée Pape ist ein in jeder Hinsicht vortrefflicher Gurnemanz, musikalisch erstklassig und ergreifend die Darstellung auf der Bühne
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