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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
18
4,1 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:0,99 €


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am 28. April 2003
Hannover, Anfang der 70er: Michael und Joachim sind 8 Jahre alt und immer für einen Streich gut - bis Michael seinen Freund in eine Aktion hineinquatscht, die letztlich dazu führt, daß ihre Wege sich trennen. 30 Jahre später ist aus Joachim ein gutverdienender Familienvater geworden, der seine Jugendliebe geheiratet hat. Alles scheint wunderbar, bis er einen wiedergefundenen "Schatz" aus Kindertagen über dem Bett seines Sohnes befestigt. Auf einmal ist der kleine Daniel nicht wiederzuerkennen... und Joachim sieht sich gezwungen, nach Jahrzehnten wieder mit Michael Kontakt aufzunehmen, den er aufgrund seines Lebenswandels insgeheim verachtet. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach den Wurzeln der Bedrohung, die über Joachims Familie liegt, und stellen fest, daß diese weit tiefer zurückreichen als nur zu dem schicksalhaften Nachmittag im Sommer 1974. Michael entpuppt sich dabei als wertvoller Schützenhelfer - aber handelt er wirklich nur aus alter Freundschaft?
Ich bin ein Fan gutgemachter unheimlicher Literatur und freue mich besonders über deutsche Gehversuche in diesem Genre, aber "Mobile" ist leider in jeder Hinsicht dünn. Was die Handlung angeht, nimmt Michael mir die Worte aus dem Mund: "Was soll noch alles passieren, Andreas Netzner, damit du endlich schnallst, daß es hier nicht rational zugeht? Hier gibt es keine Logik." (Leider ist das offenbar nicht kritisch gemeint, oder ich unterschätze die Selbstironie des Autors.) Ein Simpelst-Plot, noch dazu schlecht durchdacht, sollte zumindest sprachlich überzeugen, aber auch hier läßt der Roman zu wünschen übrig. Die Dialoge sind so hölzern, daß man damit den Kamin befeuern könnte. Auch sprachlich stellt sich der Autor gern mal selbst ein Bein, etwa in der folgenden Aussage, in der es offenbar um suizidale Küchenutensilien geht: "Meine Mutter hat die Pfeffermühle nicht nur als Einrichtungsgegenstand betrachtet, sondern sie auch beinahe täglich benutzt. Dass das Miststück schließlich meinte, sich strangulieren zu müssen, hat ja andere Gründe gehabt." Ah ja. Der Roman ist insgesamt nicht schlecht recherchiert, aber einige Schnitzer gibt es doch; so dürfte Michael eine Druckerpresse im Keller stehen haben, den 100-Pfund-Scheinen nach zu urteilen, mit denen er in London um sich wirft (und die in Großbritannien gar nicht im Umlauf sind).
An Spannung oder Grusel ist in "Mobile" nicht zu denken, dafür bleiben einem auch die Akteure viel zu fern; der saufende Michael, der brave Joachim, die komplett eigenschaftslose Carola, aber auch Baby Daniel, um dessen Leben es hier schließlich geht, verlassen nie die Seite, sie *leben* nicht. Ein bißchen mehr Spontaneität, auch vielleicht etwas Humor (der freiwilligen Variante), hätte dem Buch gut angestanden. Schade.
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am 28. Juli 2005
Ich fand die Geschichte, also die dahinter steckende Idee (neu oder nicht) äußerst gut, hat mich sehr fasziniert, aber die Umsetzung scheint mir etwas hölzern und steif, unerfahren, vergleichbar mit einem Tänzer, der noch nachdenken muss, um die richtigen Tanzschritte auszuführen anstatt diesen Teil als Rahmen / Richtlinie zu verwenden und dann seinem Herzen / Gefühl zu folgen.
So auch dieses Buch: Es klang für mich so nach dem Motto "Ich hab einen Charakter mit den und den Eigenschaften, dazu brauche ich noch ein Gegenstück, der sieht dann so und so aus", zu überlegt, zu sehr mit dem Verstand geschrieben. Die Charaktere wirkten dadurch steif und teilweise unecht (jedenfalls die Hauptfiguren, die Randiguren, die nur kurz mal auftauchen, fand ich hingegen sehr gelungen und authentisch).
Die Charaktere sollten vermutlich typische Vertreter der Gesellschaft sein und möglichst unterschiedlich, aber mit einem ähnlichen Ziel, so gesehen gute Idee, aber dadurch wirkt es sehr gestellt. Mir fiel es schwer, mich überhaupt mit dem einen oder anderen zu identifizieren oder "anzufreunden".
Trotzdem: Die Idee bewerte ich als herverragend und Richters zweites Buch (Friede ihren Seelen) ist eine äußerst deutliche Weiterentwicklung seines schrifstellerischen Könnens!
"Mobile" ist für mich eher so der "kleine Mystery-Snack zwischendurch".
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am 5. Juni 2013
Joachim und Michael sind Freunde aus alten Kindertagen, die aber den Kontakt zueinander verloren haben. Um seinem Sohn Daniel das Leben zu retten, sieht sich Joachim gezwungen, Michael zu finden und sich letztlich mit ihm, dessen Leben das genaue Gegenteil seines eigenen ist, auf die Suche zu machen. Die Frage ist nur, nach was oder wem eigentlich?

Die Suche nach der Ursache und dem Schuldigen an Daniels Zustand wird letztlich für Joachim, Michael und auch Joachims Frau Carola zu einer Suche in der eigenen Vergangenheit, um dann in der Gegenwart auf einen fast nicht zu besiegenden Feind zu treffen.

Mir ist es am Anfang etwas schwer gefallen, in die Geschichte hineinzukommen. Die Umsetzung einer guten Idee ist in der Tat etwas holprig und durchaus ausbaufähig, aber bemüht um Spannung, unheimliche Atmosphäre und Entwicklung der Charaktere.
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am 10. Januar 2001
Ein Mobile aus Holzfiguren. Ein Baby. Eine Verbindung, eine Abhängigkeit. Das Mobile bedroht das Leben des kleinen Jungen, und nichts kann diese Bedrohung stoppen. Oder doch? Der Vater macht sich auf, dem Geheimnis des Mobiles auf die Schliche zu kommen. Nur wenn es ihm gelingt, den Kampf gegen das unbekannte Böse zu gewinnen, kann er das Leben seines Sohnes retten. Spannend erzählt, gute Handlung, hohes Tempo. Hier und dort ein paar kleine Schwächen. Aber alles in einem ein lobenswerter Roman.
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am 22. November 2010
Joachims Mutter ist gestorben und er muss den Nachlass verwalten bzw. das Haus durchquecken, was er behalten will und was wegkommt. Dabei entdeckt er einige Sachen aus seiner Kindheit, die er mit nach Hause nimmt. Dabei ist ein Packerl, in dem ein Mobile drinnen ist, er aber keine Erinnerung mehr an dieses Spielzeug hat. Er hängt dieses Mobile über das Gitterbett seines jüngsten Sohnes Daniel. Seit diesem Zeitpunkt wird das Kind immer unruhiger, schläft nicht mehr durch und schreit ganz fürchterlich, wenn er ins Bett gelegt wird. Außerdem hat sich das Mobile verändert, die Figuren werden immer lichter und verlieren die Farbe. Joachim und seine Frau Caro lassen das Baby im Krankenhaus durchchecken, wobei aber nichts gefunden wird. Schön langsam taucht in Jo sein Jugendfreund Mick auf, mit dem er damals in einem Antiquitätengeschäft einige Sachen mitgehen haben lassen, dabei auch dieses Mobile. Er nimmt Kontakt mit Mick auf und entdeckt dabei, dass Mick um die Geschichte des Mobile Bescheid weiß. Gemeinsam versuchen sie, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
Welches Geheimnis steckt hinter den Spielsachen?
Gelingt es Jo und Mick rechtzeitig das Ganze aufzudecken? Können sie das Leben von Daniel retten?
So viele Fragen bleiben offen und ziehen eigentlich durch das ganze Buch.
Ein Mysterie-Thriller, der aber nicht alles freigibt und im Endeffekt immer noch ein offenes Buch ist.
Am Anfang waren die Zusammenhänge ein bisschen verwirrend, aber im letzten Drittel hatte man mehr Einblick in das Geschehen um die "Spielzeuge". Das Buch war ganz interessant und auch leicht zu lesen, die Hauptcharaktere ganz gut beschrieben, aber ein Highlight war es nicht.
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am 13. Januar 2003
Ein toller Roman, super-spannend und viel Tempo. Ich habe es ohne Pause weggelesen. Ein Holzmobile zieht ein Baby zunehmend in den Bann, ergreift Besitz von ihm und verliert dabei immer mehr von seiner Farbe. Klar ist, dass irgendetwas mit dem Kind geschieht - aber was? Der Vater erkennt das Unheil und macht sich auf, das Rätsel des Mobiles zu lösen, ein (fast) hoffnungsloser Lauf gegen die Zeit. Andreas Richter schreibt schnörkellos und hält die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Etablierte Mysteryautoren aus Übersee: Euer Enkel ist geboren!
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am 6. Februar 2003
Wer auf Mystery steht, Spannung erträgt und starke Nerven hat, ist mit diesem diesem Buch bestens bedient. Wer auf Kafka und die anderen Schwergewichte steht, greift mit diesem Buch vollends daneben. Aber wer vergleicht schon Metallica mit Pink Floyd? Dieser Roman will unterhalten, mehr nicht, und er spielt geschickt mit der Angst aller Eltern, das geliebt Kind zu verlieren und nichts dagegen unternehmen zu können. Und wer glaubt, dem Unglauben bereits ins Auge geblickt zu haben, wird eines besseren belehrt. Hier und da könnte es ein wenig mehr Tiefgang geben, aber das Mysteriöse macht diesen Mangel spielend wett und jagt dem geneigten Leser rasant von einer Buchseite zur nächsten. Wann kommt die TV-Verfilmung?
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am 8. Januar 2007
Dieses Buch ist eher Mystery als Thriller! Die Grundidee ist super interessant, die Figuren sind gut beschrieben. Ich habe richtig mitgezittert, ob "Joachim" es schafft, das Geheimnis des Mobiles zu ergründen und seinen Sohn zu retten...

Für mich gab es keine einzige langweilige Passage, aber man merkt schon, dass es das Erstlingswerk des Autors ist, denn sein Schreibstil hat sich in "Friede ihren Seelen", seinem zweiten Buch, deutlich verbessert!
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am 3. Januar 2003
Ich habe ein Presseexemplar des Taschenbuchs gelesen. Mein Eindruck: Die gegenüber dem Hardcover (habe ich auch gelesen) vollständig überarbeitete Ausgabe ist kompakter und atmosphärisch besser. Die Figuren haben jetzt den Tiefgang, der ihnen vorher noch fehlte. Nun ist „Mobile" zu einem packenden, temporeichem Leseerlebnis ohne Schwächen geworden. Gänsehaut garantiert. Absolut empfehlenswert - Höchstnote!
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am 22. Mai 2013
Unheimliche Geschichte, deren Sog hafte, unterschwellige Spannung auch beim zweiten Mal lesen noch ihre Momente hat und fesselt. Festzustellen ist allerdings auch, dass die stilistischen Mittel nicht an die Qualität der Idee heranreichen. Das ist bei einer Premiere aber entschuldbar, vor allem wenn man sieht welcher Entwicklungssprung, Andreas Richter, schon mit seinem Zweitwerk Friede ihren Seelen" gelingt.
Fazit: Atmosphärisch stark verbesserte E-Book Auflage vom Erstling des Norddeutschen Mystery-Poeten.
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