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am 18. Mai 2013
Eigentlich lächerlich bereits nach 2 Tagen etwas über das neue Album von The National zu schreiben.
Wer diese Band schon besser kennt hat es vielleicht auch erlebt, manche Lieder brauchen Zeit und werden mit der Zeit
so intensiv dass für andere Musik fast kein Platz mehr scheint. Boxer hatte ich für 3 Jahre in Dauerschleife und
manche Lieder konnte ich erst nach ein paar Wochen wirklich schätzen. So wie sich die persönliche Stimmung ändert
hat sich bei mir auch das Empfinden der einzelnen Songs geändert.. und dann, nach ca. einem Jahr, dachte ich mir dass
ich zu so grandioser Musik doch endlich mal was schreiben sollte! Habe ich nicht gemacht, zu diesem Zeitpunkt war bereits
alles dazu gesagt. Bei High Violet, dem Vorgänger, fühlte ich mich nie dazu berufen was zu schreiben, hatte allgemein einen
schwereren Einstieg in das Album aber das sagt nichts über die Qualität aus, auch dieses Album ist groß und wundervoll.

Nun ist es angekommen, das neue Album. Aber nicht um zu bleiben sondern um den Hörer zu fangen und mitzunehmen. Köder wie
Radiohits wird es auch dieses Mal nicht geben und es wäre auch schwer aus diesem Werk einen Titel auszuwählen der den Geist
der Musik wiederspiegeln könnte. Nun sitze ich hier und höre die Lieder und es wird mit jedem schwerer weiterzuschreiben.
Ich lasse es nun auf einzelne Songs einzugehen, das wäre auch erst in einiger Zeit möglich. Vielmehr möchte ich sagen was mich
so an diesem Album freut. Es ist wie ein alter Freund der sich zurück meldet. Er hat sich etwas verändert und bringt neue
Geschichten mit, aber man spürt sofort die tiefe Verbindung und weiß, er kann so lange bleiben wie er möchte. Am Anfang gibt
es einfach zu viel zu erzählen und so muss man sich Zeit nehmen füreinander und zuhören.

Und so wie man es auch mit Freunden halten sollte empfehle ich den Umgang mit diesem Album, ein Empfang mit offenen Armen.
Ich freue mich sehr darüber und erkenne es sofort als etwas das mich lange begleiten wird wenn ich das möchte. Viele Lieder
haben mich jetzt schon ganz verzaubert und ich vermute dass das nur der Anfang ist.

Ich gehe jetzt mit einem alten Freund auf eine neue Reise.
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am 18. Mai 2013
Ausgezeichnete Platte, homogen produziert und mit wirklich starken Songs. Vielleicht etwas mehr in sich ruhend als die Vorgänger, doch man sollte The National das nicht als Rückschritt auslegen. Im Gegenteil: Matt Berninger hat nie besser über all die dunklen, peinsamen Momente im Leben gesungen als hier. Ab und zu bricht er sogar aus seinem üblichen Grummeln aus und singt für seine Verhältnisse relativ zart und hoch. Songs herauszunehmen fällt schwer, doch "Sea Of Love", "I Should Live In Salt", "Demons", "Don't Swall The Cap" und "Hard To Find" sind schon echte Großtaten. Neben den Dessner-Zwillingen an den Gitarren sollte man auch dem genialen John-Lennon-Lookalike-Drummer Tribut zollen. 55 Minuten Weltenschmerz, niemand kann das bis dato besser als The National.
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am 22. Juni 2014
„High Violet“ war ein minutiös austemperiertes Meisterwerk zwischen Ausbruch und Zurückhaltung, dessen Songs man beinahe vor lauter Produktion gar nicht mehr wahrgenommen hätte. Die Vielschichtigkeit seiner elf Stücke erschloss sich schon fast nach dem Prinzip des Erreichens der Level von Videospielen wie Super Mario. Mann musste einfach dranbleiben, um wirklich voranzukommen und um es wirklich zu fassen. Mittlerweile kann man „High Violet“ mit guten Absichten auf einen großen Hit („Bloodbuzz Ohio“), herausgeschriene Verzweiflung („Conversation 16) und großen Pathos für die Stadionkurve („England“) reduzieren, und man bekommt eine Ahnung davon, wie gut dieses fünfte Album von The National tatsächlich ist. In „Trouble Will Find Me“ steckt genauso viel kleinkarierte Arbeit, nur dass es einem die fünf New Yorker mit dem Einstieg bedeutend einfacher machen. Mit „Demons“ stellen sie trotzdem das rhythmisch verkopfteste Stück mutig an zweiter Stelle. Ganz so, als würden sie ernsthaft glauben, man würde über dessen seltsam verschobenes Taktmuster nicht drüber weg stolpern. Tut man aber, auch wenn das nichts weiter ausmacht, denn „Don`t Swallow The Cap“ fängt einen sofort wieder auf und lässt einen für fast fünf Minuten Fliegen. Selten machte so gedämpfter Rock so euphorisch. Dabei bleibt es aber. „Trouble Will Find Me“ setzt auf mehr Abwechslung, als auf genau ausgerechnete Ausbruchmomente. Am energetischsten ist das Werk, wenn es einfach seine sture Linie aus Rhythmus-Bass und pochenden Drums verfolgt und sich die Melodien wie Signale aus der Ferne immer mehr nähern und einen schließlich mit einer herzlichen Umarmung begrüßen. Und natürlich darf bei all dem nicht Matt Berniger`s Stimme verschwiegen werden, die sich wie Balsam auf die Wunden der blutenden Seele legt. Sie ist vielleicht besonders auf „Trouble Will Find Me“ das Aushängeschild von The National.
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am 28. Februar 2016
Ich muss zugeben dass ich erst durch ihr Vorgängeralbum High Violett auf The National aufmerksam geworden bin. Und das was eher Zufall als ich bei meinem Plattenladen des Vertrauens durch die Neuerscheinungen stöberte. Denn die Band kannte ich vorher überhaupt nicht. Danach war ich einfach begeistert und habe mir mir die Alben The Boxer und Alligator auch noch besorgt bevor dann endlich dieses Album kam. Am Anfang tat ich mich schwer damit, weil es insgesamt kühler klingt als der Vorgänger. Doch mittlerweile ist dies mein Lieblingsalbum von ihnen. Der Einstieg mit I Should Live in Salt ist war etwas schwierig und sperrig. Genau so weiter gings mit Damons. Mittlerweile liebe ich diese Songs. Doch beim ersten Hören stellte sich Ernüchterung ein. Aber so einfach will es die Band einen nicht machen. Ging High Violett gleich ins Ohr, muss man hier etwas Zeit mitbringen. Danach kommt mit Dont Swallow The Cap mein Lieblingslied des Albums. Ich musste es gleich nach dem ersten Durchgang nochmal hören. Fireproof ist ein kurzer trockner Song der an Nick Cave erinnert. Sea of Love ist ein wunderschönes kraftvolles Lied, das einem sofort mit nimmt. Für Heavenfaced brauch man wieder etwas Zeit, um die ganze Schönheit des Songs zu entdecken. So viel ich weiß, ist es Matt's Lieblingssong des Albums. Auch This is The Last Time ist ein ruhiger anmutiger Song. Graceless hat mich total überrascht und sofort geflasht. Denn Matt überzeugt hier mit seiner Art von Rap. Hammer Song. I need my Girl ist neben Dont Swallow The Cap einer meiner Lieblingssongs. Wunderbar verträumt und so vertraut schmeichelt er sich ins Ohr. In einer gerechten Welt ein riesen Hit. Hard to find ist ein krönender Abschluss. Das Album muss man sich erarbeiten. Aber das gehört nunmal zum Musik hören dazu. Immerhin gibt man für ein Album Geld aus. Da wäre es schade wenn man nach ein paar Hördurchläufe schon satt wäre. Top.
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am 11. September 2013
Es ist schon erstaunlich wie The National es seit Jahren schaffen, sich mit ihrer Musik direkt in das Herz des Zuhörers zu manövrieren um dort für ein wahres Fest der Gefühle zu sorgen.

Auch "Trouble Will Find Me" macht da keine Ausnahme und setzt die Serie an Top-Alben dieser Band fort. Einfach jeder Song ist zum dahinschmelzen und weckt gleichzeitig den Drang zum mitsingen und mitfiebern. Die Melodien sind himmlisch und die Texte dazu einfach nur meisterhaft. Dem Album fehlt es meiner Meinung nach an nichts aber absolut gar nichts. Krachende Hymnen wie Sea of Love sind genauso vertreten wie ruhige, tiefsinnige Titel wie z.B. Heavenfaced, This is the last time oder Demons.

Die Symbiose passt hier einfach und man wird sanft von Song zu Song geführt ohne auch nur einmal irgendwo anzuecken oder das Gefühl zu haben kurz stehen bleiben zu müssen. Eine wunderbare Reise, die man am besten mit einem schönen Glas Rotwein genießt, von einer der besten Bands der heutigen Zeit: The National.
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am 25. August 2013
Was für ein unglaublich tolles Album. Seit "Alligator" verfolge ich nun The National, freue mich wie verrückt auf jedes neue Album und bin immer wieder begeistert von deren Songs.
Auch "Trouble Will Find Me" macht da keine Ausnahme.
Es rotiert seit Release so gut wie ununterbrochen in meinem Player. Der Sound ist kristallklar und druckvoll, die Stimme von Matt Berninger wie immer eine Wucht.
Besonders die Songs "Graceless" & "Humilation" könnte ich in Dauerschleife hören. Was sag ich da, das ganze Album könnte ich in Dauerschleife hören. Am liebsten im Auto. Nachts. Leere Straßen. Unbeschreiblich.

Abschließend bleibt zu sagen, das es wirklich bemerkenswert ist, dass es mit The National in der heutigen Zeit eine Band gibt, die fernab des ganzen Pop - & Elekromülls, der 24/7 im Radio läuft, so viel Gutes und gleichzeitig so wenig Scheiße produzieren.
Danke dafür. Ich hoffe es kommen noch viele tolle Alben in gleicher Qualität. :)
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am 26. September 2013
Seitdem ich The National auf einem kleinen Konzert gesehen habe, hatte ich mir sofort jedes Album gekauft, dass Matt Berninger und seine Jungs auf den Markt brachten.
Nach Alligator, welches übrigens zu meinen Top 5 einsame Insel Tonträgern gehört, muss ich allerdings sagen, dass ich aufgrund der jeweils hohen Erwartungen an die Nachfolger etwas enttäuscht wurde, zu konstruiert und wenig abwechslungsreich erschienen mir Boxer und High Violet. (Wir sprechen hier trotzdem noch von einem sehr hohen Level).
Umso dankbarer bin ich für dieses Meisterwerk, dass zwar ohne wirkliche Ohrwürmer daherkommt mich dafür bei jedem neuen Hören wieder überrascht und wunderbar melancholisch stimmt.
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am 24. Mai 2013
High Violet wird mit diesem Album nicht getopt und bleibt für mich das TN Album schlechthin. Dennoch packen einen große Momente in den einzelnen Songs, auch wenn es hier und da vielleicht schon etwas zu vertraut und bekannt klingt und TN sicherlich ein wenig mehr hätten wagen können.
Auf jeden Fall dem Album Zeit geben, was heutzutage leider nicht mehr allzu leicht fällt. Belohnt wird man hier dann allemal.
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am 9. Dezember 2013
In vielen Rezensionen ist diese CD über den grünen Klee gelobt worden, leider zu unrecht. Ein Einheitsbrei von Sounds ohne wirkliche Höhepunkte. Schade drum!
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am 30. Juni 2013
Als Trouble Will Find Me Mitte Mai erschien wollte ich direkt am Erscheinungstag eine begeisterte Rezension zur Platte verfassen, dachte dann aber "Stop, eine Platte von The National bewertet man nicht leichtfertig am ersten Tag"

Nun, Ende Juni sitze ich hier und versuche eine noch begeisterte Rezension zu verfassen. Das gestaltet sich aber gar nicht zu einfach, es ist doch einfach ziemlich schwierig seine Gefühle beim anhören dieses Langspielers in Worte zu fassen. Dazu gesellt sich noch die Tatsache dass viele positive Rezensionen eigentlich schon alles gesagt haben und mein Senf letztlich die durschnittlichen, sehr guten Bewertungen stützen wird.

The National höre ich seit dem grandiosen Boxer und jedes Album der Truppe ist in seiner Art besonders. So auch dieses. Nach dem sehr guten Vorgänger High Violet wurde wieder ein klein wenig die musikalische Ausrichtung geändert, wenn auch nur in Nuancen. Aber genau das macht die Scheibe und die Band aus.

Trouble Will Find Me ist wie ein guter Wein, der erste Schluck ist schon lecker, doch lässt man die Scheibe noch atmen entfaltet sich erst die komplette Schönheit. Dies zeigt sich insbesondere beim Gesang Matt Berningers der für mich nie besser und Abwechslungsreicher gesungen hat. Öfter bricht er mit seinem bärtigen Grummeln und zeigt was er gesanglich drauf hat. Besonders schön ist das beim wundervollen Heavenfaced, ein Moment in dem ich mir wünsche Mr. Berninger würde noch viel öfter diese Kopfstimme einsetzen.

Mehr brauche ich eigentlich auch nicht zu schreiben, zu schön und zu stimmig ist dieses Album. Ausfälle gibt es keine und bei jedem hören kristallisieren sich neue Höhepunkte heraus.

Waren es beim ersten hören noch das bereits genannte Heavenfaced oder die Vorabsingle Demons die Begeisterung auslösten waren es beim zweiten Durchgang Perlen wie Pink Rabbits, Graceless oder Huminilation. Und so ist es bei jedem hören, immer wieder verliebe ich mich in einen anderen Song und starte die Platte von vorne.

Seit erscheinen mindestens einmal am Tag und sie schmeckt immer lecker und ich bin dankbar diese Band damals für mich entdeckt zu haben.

Bevor ich mich noch mehr in Superlativen verstricke, beende ich die Rezension und hoffe dass ich den ein oder andern dazu animieren kann dieses wunderbare Stück Musik käuflich zu erwerben, die Band hat jede verkaufte Einheit verdient.

Besonders zu empfehlen ist die Vinylvariante, analog ist das ganze irgendwie noch ne Ecke schöner und ne CD fürs Auto wird auch noch mitgeliefert.
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