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am 21. September 2013
Nezet Seguin ist der Überflieger am Dirigentenhimmel. Chefposition in Rotterdam und Philadelphia - früher in Montreal mit teils großartigen Interpretationen von Bruckner und französischen Meistern. Insbesondere seine Ravelaufnahmen bei EMI auch in Rotterdam sind klasse. Die DG Tontechniker haben mit der Rotterdamer Konzerthalle kein solch ein gutes Händchen. Die Interpretation der Pathetique bringt einige Spontanitäten mit, ist jedoch insgesamt nicht überzeugend. Sie ist aber Gott-sei-Dank nicht kitschig geraten. Sehr präzise wird der 3. Satz musiziert und sehr flott - doch der Wechsel zum 4. Satz läßt einen kaum verschnaufen, da wird die Sequenz abgewürgt, ausgeblendet und sofort das Adagio lamentoso und da hat man Eindruck, daß Nezet Seguin einen Flieger hätte erreichen müssen, um rechtzeitig nach USA zu kommen. Favoriten und Meisterwerke der Pathetique Aufnahmen sind und bleiben Mravinsky und Pletnev jeweils mit russischen Orchestern, die vor Spontanität strotzende Aufnahme Karajans mit dem Philharmonia 1958 in stereo produziert von Walter Legge und die exzellente Aufnahme vom alten Furtwängler von 1938 mit den Berliner Philharmonikern. Hierfür 3 Punkte
Ganz anders verhält sich mit den Arrangements der Romanzen für Klavier und Violine mit Lisa Batiashvili - hier Musizieren auf höchstem Niveau mit Ausdruck und Emotionalität. 5 Punkte
Heutzutage kann man sich ja den download nur der Romanzen gönnen, dann hat man großartige Musik in seinem Repertoire. Die Sinfonie gibt's zuhauf besser.

Gesamturteil 4 Punkte
Interpretation 3 - 5 ( Romanzen)
Sound 4 - 5 ( Romanzen)
zu erwartenede nationale Verkaufserfolge 3
zu erwartenede internationale Verkaufserfolge 3
Repertoirewert 2 ( Sinfonie ) - 5 ( Romanzen)
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am 8. Oktober 2013
yannick nezet-seguin, der jugendlich-sportive fr.-kanadische dirigent, hat es mit
gleich zwei neuveröffentlichungen letztendlich beim gelb-glocken-label ins renommierte
klassische universal-universum geschafft: einmal stravinskys sacre und stokovsky-sounds
und hier mit einem tchaikovsky-album.

das pr-marketing weiss seine tiefe affinität zum >meister herzzereissender melodien
und sinfonischer kunst< auch gleich zu würdigen:
schon mit acht jahren war yannick von der >pathetique< beeindruckt, und die prägte
seine orchester-einstände in amerika bis hierher zu seinem rotterdam-phil. debut.

die rotterdamer spielen das auch klanglich(technisch) souverän - jedoch möchte ich
von einem durchaus agilen musiker wie nezet-seguin (live in der b-phil mit u.a. berlioz)
schon mehr erwarten an dramatischer artikulation und distinkter klangrede als diese
allerwelts-darbietung einer allseits längst abgespielten und meist routiniert
servierten sinf. seelen-schmonzette, hier zu flott phrasiert und glatt sentimentalisiert.
wo bleibt denn die so ausdrücklich gemeinte schmerzens->pathetik< - im wohlklang
philharmonischen klangrausches-?
allenfalls bleiben die kleinen violinromanzen, von lisa batiashvili schön und fein intoniert
gespielt und vom dirigenten brav begleitet nette und auch sog. kostbare klangstückchen,
jedoch musikalisch unerheblich zum sinfonischen schlachtross.

verglichen mit grossen >pathetique<-interpreten wie toscanini, cantelli, mravinsky, karajan,
und neuerlich mackerras (und durchweg besseren orchestern), ein eher
überflüssiges album und kein universal-runner.
Tchaikovsky: Symphony No.6/ Romeo and Juliet (UK Import)
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am 19. Januar 2014
... ich war im Auto unterwegs und schaltete das Radio ein (Bayern 4 Klassik) - klar, die 6. Tschaikowski, tausend Mal gehört. Aber ich wurde nach wenigen Tönen hellhörig: kraftvoll, ungewohnt unsentimental und außergewöhnlich gut gespielt. Gebannt wartete ich bis zum Ende, weil ich unbedingt wissen wollte, welches Orchester unter welchem Dirigenten hier musiziert hat. Zuhause habe ich mir die Scheibe sogleich bestellt. Hervorragend! Kompliment an die Kollegen in Rotterdam!!! Heiko Triebener, Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie
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am 22. Oktober 2014
Nein, damit meine ich nicht des Kanadiers Dirigat. Der sehr verhaltene Beginn mit seinen langen Pausen lässt durchaus aufhorchen und auch der rasante dritte Satz hat interpretatorische Größe. Das was schrecklich ist, ist aber das Orchester. Reine Provinz. Es wird noch lange dauern und viel Feinarbeit nötig sein, diesem ungeschlachten Haufen Kultur und Brillanz anstelle von lärmender Brutalität beizubringen. Schade! Der junge Duirigent hätte sich etwas Besseres verdient.
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