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am 16. Mai 2016
Das Buch „Kismet“ – Oliven bei Vollmond von Deniz Selek, stach mir durch sein außergewöhnlich buntes Cover ins Auge. Genauso außergewöhnlich und bunt war auch der Inhalt.

Inhalt:

Jannah Kismet ist 14 Jahre alt, ihre Eltern trennten sich vor einem halben Jahr. Sie schwärmt heimlich für Ken, der eine Klasse über ihr, die gleiche Schule besucht. Leider würdigt er sie keines Blickes. Schließlich beschließt Jannahs Mutter mit ihrem neuen Partner zusammenzuziehen, ausgerechnet der Vater von Ken. Eine turbulente Phase beginnt, denn es ist schwer für jemanden zu schwärmen, mit dem man unter einem Dach wohnt....

Meinung:

Die Autorin Deniz Selek hat einen tollen leichten, flüssigen, humorvollen aber auch jugendlichen Schreibstil, der mich nicht losließ. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Das Genre Jugendbuch wird hier wunderbar angesprochen, aber auch Erwachsene werden sehr gut unterhalten.

„>>Weißt du eigentlich schon, dass du und ich...<< Hier wurde das Eis ganz dünn. Ich hörte es unter meinen Worten knacken.“ (S.252)

Das Buch ist der erste Band der Heartbreak - Family Reihe.
Die Geschichte wird aus der Perspektive von Jannah erzählt und ließ mich öfters schmunzeln. Jannah ist ein toller Charakter, den man durch ihre offene unverblümte Art, einfach mögen muss.
Erste Schwärmerei'n, erste Liebe, Schule und Interessen werden so niedlich dargestellt, dass man sich sofort in seine eigene Jugendzeit zurückversetzt fühlt.
Die Trennungen,- neue Partner der Eltern sowie das Zusammenraufen zur Patchworkfamilie werden sehr realistisch beschrieben, ohne an Leichtigkeit zu verlieren.

Eine locker spritzige Geschichte, mit überschaubaren Kapiteln, die den Leser auf eine Reise ins Erwachsensein entführt.
Der multikulturelle Hintergrund gefiel mir hierbei ebenfalls sehr gut. Dadurch bekam man kleine Einblicke in die Kulturen fremder Länder.

Fazit:

Mir gefiel das Buch ausgezeichnet.
Es ist ein jugendlicher Roman, der nicht nur für Jugendliche unterhaltsam ist, sondern auch für Erwachsene. Ich muss nun unbedingt den zweiten Band lesen, da ich wissen möchte, wie es mit der Familie weitergeht.
Klare Leseempfehlung!
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"Kismet- Oliven bei Vollmond " ist der Auftakt zur dreiteiligen Jugendbuchserie Kismet, bei der es sich um das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen, eine bunt zusammengewürfelte Patchworkfamilie und natürlich um wirkliche Teenieprobleme dreht. Ich hatte turbulente und gelungene Unterhaltung und bin jetzt schon richtig gespannt auf den nächsten Teil.

Jannah ist unsterblich in Ken, der eine Klasse über ihr besucht, verliebt, auch wenn der sie bisher leider keines Blickes gewürdigt hat. Zuhause hat sie es im Moment auch nicht leicht. Ihre Eltern haben sich getrennt. Der Papa, der Arzt ist, hat kaum Zeit und ihre Mama nur Augen für ihren neuen Freund Sebastian. Aus allen Wolken fällt sie aber erst, als sie erfährt, dass sie zusammenziehen wollen. Sepp, wie sie Sebastian nennt, alleine wäre ja noch nicht das schlimmste Übel, die richtige Tragödie aber ist, dass er der Vater von „ihrem“ Ken und auch von Merrie, der eingebildeten Schnepfe, ist. Das kann doch gar nicht gehen, oder doch?

Die Charaktere sind toll dargestellt. Jannah ist mir sofort ans Herz gewachsen und ich konnte mich super in sie hineindenken. Witzig und originell finde ich, dass sie Dingen Farben gibt, die ihre Gefühle ausdrücken. So ist der Freitag z.B. „gelb, Sonnengelb, orange angehaucht. Fast schon Wochenende.“ Für ihre Brille ist sie zu eitel, weshalb sie sich so manche Schramme holt. Ich mag das quirlige Mädel so richtig gern. Ihre beste Freundin ist Lou, mit der sie alle Geheimnisse teilen kann. Diese kennt aber auch die Jannahs Schwachstellen und hält damit nicht hinter dem Berg, was mir gut gefallen hat. Klasse finde ich auch Jannahs Papa, der mit seinem Geländemotorrad nicht verleugnen kann, dass er der Sohn von Oma Ally ist, die gepierct und tätowiert mit ihrer Harley durch die Gegend braust. Merrie macht es Jannah nicht leicht, sie bedient sich großzügig in ihrem Zimmer, was mit Wörterbuch und Schere beginnt, endet fatal mit dem Tagebuch. Da ist Zickenkrieg angesagt. Ken sorgt für einige Überraschungen, mit denen Jannah wohl nicht gerechnet hat und die sie auch nicht so gut findet. Aber genau der Ärger, den sich Ken dabei einhandelt, schweißt die beiden auch zusammen und im Grunde ist er echt ein netter Typ. Ihre Mama Suzan ist super attraktiv, wohl genau wie auch Sepp, kein Wunder, dass die beiden nur Augen füreinander haben.

Die Story ist turbulent, Verliebtsein, Liebeskummer, Schulprobleme, zwischen den Stühlen sitzen mit getrennten Eltern und dann natürlich das mulitkulti Chaos mit der neuen Patchworkfamilie, da ist immer etwas angesagt und langweilig wird es nie. Eher im Gegenteil manchmal fühlt sich Jannahs Hirn an „wie eine kaputte Waschmaschine im Schleudergang. Es rumpelt, poltert und eiert.“

Wirklich gut gefällt mir, dass man, durch Jannah und ihrer Mama, etwas über türkische und, durch Merrie und Ken, etwas über äthiopische Bräuche erfährt. So werden am Dienstag z.B. keine wichtigen Dinge entschieden, weil der türkische Dienstag wackelt. Wäsche wird nur donnerstags gewaschen, weil das reich macht und Schuhe müssen immer ordentlich stehen, denn umgedrehte bringen Unglück. Fast schon unheimlich war die Szene zur Geisterbeschwörung. Abergläubisch ist man nämlich sowohl in der Türkei, als auch in Äthiopien. Ein paar Wörter kann man auch lernen, wie z.B. Guten Appetit was auf Türkisch „Afiyet olsun“ und auf Äthiopisch „Melkam Megeb“ heißt.

Der Schreibstil der Autorin liest sich locker, leicht und man fliegt fast durch die Seiten. Man darf dabei ganz viel schmunzeln, was mir wirklich gut gefallen hat. Die Geschichte wird von Jannah in der Ich-Perspektive erzählt. So ist man ganz nah dran an ihren Gefühlen und kann das Erzählte ein Stück weit miterleben.
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am 29. März 2016
Jannah hat es nicht leicht. Ihre Eltern haben sich getrennt, ihre Mutter will mit ihrem neuen Freund zusammenziehen und seit ewigen Zeiten ist sie heimlich in Ken verliebt. Dumm nur das jetzt ausgerechnet Ken der Sohn von Mamas neuem Freund ist.....

"Kismet- Oliven bei Vollmond " von Deniz Selek ist der Auftaktband einer dreiteiligen Jugendbuchserie. Im Vordergrund steht das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen und das Leben in einer Patchworkfamilie. Ausserdem geht es um alltägliche Teenieprobleme wie die erste Liebe, Eifersucht, Abgrenzung, Freundschaft, Schulprobleme und Neid.

Der Schreibstil ist locker und sehr gut zu lesen. Witzige Wortgefechte und das ganze Durcheinander der Familie machen das Buch sehr unterhaltsam. Als Leser hat man das Gefühl man wäre gerade auch mittendrin.
Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und jeder einzigartig, so das man direkt ein Bild von der Person im Kopf hat. Keiner ist perfekt , aber alle auf ihre Art irgendwie liebenswert, auch wenn es in so einer Familie natürlich auch mal Streit gibt.

Ich habe es sehr genossen, dieses wunderbare "bunte" Buch zu lesen, das auch ein wunderschönes Cover hat. Am liebsten würde ich den zweiten Teil direkt hinterherlesen. !!
Kismet ist ein wunderbares tolles Multi-Kulti- Jugendbuch , das Lust auf mehr macht !
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am 29. März 2016
Kismet - Oliven bei Vollmond

Klappentext:

Jannah ist heimlich verliebt. Er heißt Ken, geht in die Klasse über ihr und würdigt sie keinen Blick. Dann beschließt Jannahs Mutter, mit ihrem neuen Freund zusammenzuziehen: Kens Vater! Jannah stirbt tausend Tode. Kann man überhaupt noch für jemanden schwärmen, den man Tag für Tag sieht= Für Jannah ist das Leben ein Wechselbad der Gefühle....

Meine Meinung:

Kismet - Oliven bei Vollmond ist der Auftakt einer Reihe und mein erstes Buch das ich von Deniz Selek gelesen habe. Die ersten beiden Kapitel zogen sich für mich ein wenig, aber dann hat es mich total gepackt - ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil war locker, flüssig und ich hatte beim Lesen immer wieder ein breites Grinsen im Gesicht, Bilder gingen mir durch den Kopf. Ich war mitten drin in der Patchworkfamilie und fieberte regelrecht mit.

Jannah hat es nicht leicht - sie selbst ist unglücklich in Ken verliebt, die Eltern frisch getrennt und die Mutter frisch verliebt. Dadurch das man die Geschichte aus Yannahs Sicht gelesen hat war man ihr immer total nah, konnte sich in sie reinversetzen und fühlte in allem mit ihr mit. Eines Tages geht die Bombe hoch - ihr Mutter möchte mit ihrem neuen Freund und dessen Familie zusammenziehen. Jannah hat gemischte Gefühle, den eigentlich hat sie gehofft das die Eltern wieder zusammen kommen, nicht aber das ihre Mutter so schnell eine "neue" Familie gründen will. Das zu verkraften fiel ihr schon schwer, aber als sie dann noch hört das Anne mit Sebastian, dem Vater von Ken zusammenziehen will ist sie regelrecht geschockt.......

Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen, vielleicht weil alles so realitätsnah beschrieben wurde. Einzelkind Jannah musste sich nicht nur an die neue Familie gewöhnen, sondern auch verdauen das ihre große Liebe nun ihr neuer Bruder sein würde mit dem sie unter einem Dach leben würde. Dazu dann noch seine Schwester Merrie die sie so gar nicht leiden kann. Es hat richtig Spaß gemacht die unterschiedlichen Neugeschwister kennen zu lernen, jeder von ihnen hatte Ecken und Kanten und somit gab es jede Menge Zündstoff.

Die mulitkulturelle Mischung der Familie hat mir unglaublich gut gefallen, so prallte dann nicht nur eine "neue Familie" aufeinander sondern auch total verschiedene Kulturen. Aber auch die anderen Charaktere fand ich unglaublich toll, ich konnte mit allen mit fühlen und am Ende des Buches ging es mir wie Jannah, manchmal muss man die Leute erst richtig kennen lernen um an den wahren Kern des anderen zu gelangen. Nachhaltig in bester Erinnerung geblieben ist mir Allie, Jannahs etwas schräge Großmutter die mir, wahrscheinlich aufgrund ihrer Art, sofort sympathisch war, aber auch Lou, Jannahs beste Freundin, die ihr immer unverblümt und ohne Rücksicht auf Verluste, sagte was sie über die jeweilige Situation dachte.

Das Buch hat mich gefesselt, es war spannend, hielt Wendungen und Überraschungen parat die man nicht erwartet hätte und alles war so wie es im wirklichen Leben ist. Besonders gelungen fand ich auch die Beschreibungen, man hatte immerzu ein Bild im Kopf, aber auch das Glossar im Anschluss des Buches wo man dann die Übersetzung von einzelnen Wörtern nachlesen konnte.

Mein Fazit:

Ein gelungener Auftakt einer Buchreihe bei der man am liebsten sofort nach dem nächsten Band greifen möchte. Von mir gibt es für dieses tolle Buch eine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne.
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am 7. Dezember 2013
Warum denn nicht? Deniz Selek verleitet nicht nur Jugendliche zum Lesen ihrer Bücher. Nach dem Senkrechtstarter Zimtküsse" ist auch der erste Band ihrer Heartbreak-Serie ganz nah dran an der Qualität des rundum gelungenen Debüts aus dem Vorjahr.

Besonders herausragend finde ich die Szene um den gruselerregenden äthiopischen Hokuspokus und als der verständnislose Hausherr Sepp anschließend seine Frau Suzan und die Mädchen zu beruhigen versucht. Genial, als Suzan dann noch einen draufsetzt, auf Stiefel in der Ablage deutet und entschuldigend erklärt, dass mit umgedrehten Schuhen" auch keine netten Geister ins Haus zu locken seien. Da wird's selbst dem ausgeglichenen Sepp zu bunt und verlässt für diesen Abend das übergeschnappte Geisterhaus ...

Dass in dieser herrlich kunterbunten, internationalen Familie gegen Ende noch die verrückte Oma Ally auftaucht, erscheint mir ein bisschen übertrieben. Auf diese lockere Weltenbummlerin oder Lindenbergerin" hätte Deniz Selek verzichten können, aber vielleicht sieht das die jugendliche Zielgruppe total anders.

Sehr überzeugend sind wieder einmal die Gefühle geschildert und auch die lebensnahen Dialoge sind große Klasse, man merkt, dass Deniz Selek ihr Ohr dicht bei Kindern und Jugendlichen hat. Dass sie ganz nah dran ist. Somit ist auch die Heartbreak-Family" ein absolut empfehlenswertes Jugendbuch.
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am 17. Oktober 2013
Patchwork-Familien werden hierzulande so manches Mal immer noch als etwas Exotisches, Ungewöhnliches, jenseits der Norm und der Normalität betrachtet. Vor allem, wenn mehrere Nationalitäten an der neuen Familienkonstellation beteiligt sind.

Das man dieses Thema auch anders angehen kann, beweist Deniz Selek in dem Auftaktband ihrer Trilogie Heartbreak-Family.
Ich-Erzählerin Jannah Kismet, 15, ist seit Jahren still und heimlich in den schönen dunkelhäutigen Ken verliebt, der sie allerdings nicht eines Blickes würdigt, vermutlich von ihrer Existenz nicht einmal weiß. Das ändert sich schlagartig, als Jannahs Mutter Suzan mitteilt, dass sie mit ihrem neuen Freund Sebastian zusammenziehen wird. Sebastian ist Kens Vater. Jannah stirbt quasi tausend Tode, allein bei der Vorstellung, nun fast täglich Ken über den Weg laufen zu müssen.
Doch Ken ist gar nicht mal das größte Problem. Viel schlimmer gebärdet sich Kens Schwester, die quirlig-nervige Merrie, mit ihrem Fimmel für Markenklamotten und Edelschminke. Sie sticht Jannah in der Tanz-AG der Schule aus, bedient sich bei ihren Sachen, treibt Jannah schier zur Weißglut. Zudem glaubt Merrie, dass Jannah ihren Bruder verhext hat, als dieser beim Taggen erwischt und Ärger mit der Polizei bekommt.
Doch irgendwie gehört Merrie nun mit zur Familie, und Jannah muss sich arrangieren. Vor allem aber darf sie nicht verraten, dass sie in Ken verknallt ist. Blöd, dass ihr irgendwann vor aller Augen ein süßes Kinderfoto von Ken aus dem Tagebuch fällt …

Deniz Selek schreibt in Heartbreak-Family von den kleinen, alltäglichen Problemen, die eine Patchwork-Familie zu meistern hat. Die Kinder müssen sich aneinander gewöhnen; die ehemaligen Partner der Erwachsenen müssen die neuen Einflüsse auf die eigenen Kinder erdulden; die frische Liebe der Eltern wird beständig angegriffen. Selek verzichtet auf dramatisches Problematisieren. Sie braucht keine Katastrophen, um die Leserinnen mitzureißen und zu fesseln. Das besorgen ihre fein charakterisierten Figuren mit ihrem deutsch-türktisch-afrikanischen Temperament und ihrem Humor schon ganz von selbst. Denn in Jannah Kismets Familie ist die türkische Mutter Suzan mit dem afrikanischen Sebastian zusammen. Ihre Liebe überwindet den Abstand zwischen den Kontinenten. Kultur und Kulinaria vermischen sich dabei genauso wie Aberglaube und Voodoozauber.
Und das harmoniert perfekt.
Hier wird allerdings nicht platt über Herkunft, Diskriminierung, Andersartigkeit diskutiert oder gar lamentiert, hier wird das Nationalitätengemisch, aus dem sich Deutschland im Großen wie im Kleinen nun schon seit einigen Jahrzehnten zusammensetzt, ganz selbstverständlich und warmherzig dargestellt. Patchwork und Internationalität sind normal. Total normal.
Was allerdings nicht heißt, dass nicht auch erbittert gestritten und gekämpft wird (in ganz wunderbaren Dialogen, die auf den Punkt aus dem täglichen Leben stammen). Doch das passiert ebenfalls mit der allergrößten Selbstverständlichkeit, so wie es unter Menschen, die sich auf Augenhöhe begegnen und respektieren, alltäglich ist. Einen erhobenen Zeigefinger sucht man hier vergeblich. Und das ist das Schöne an Deniz Seleks Roman: Sie erzählt, ohne zu moralisieren, von den universellen Wünschen, Träumen und Bedürfnissen von 15-jährigen Mädchen, die unglücklich verliebt sind, illustriert wie nebenbei einen Idealzustand einer Gesellschaft und bietet ihren Leserinnen wunderbare Identifikationsmöglichkeiten und eine riesengroßen Lesespaß.
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am 10. Dezember 2013
HEARTBREAK- FAMILY – ALS MEINE HEIMLICHE LIEBE BEI UNS EINZOG ist der Auftakt zu einer Trilogie, die zeigt, wie problematisch es werden kann, verschiedene Kulturkreise und unterschiedliche Charaktere zu einer Multikulti-Patchworkfamilie zu verbinden.

Das Cover:

Ja, eines muss ich gleich gestehen – in dieses Cover habe ich mich auf den ersten Blick verliebt! Das Zusammenspiel der Farben und des Titelmotives passt hier einfach perfekt zusammen. Das Cover hat meiner Ansicht nach einen leicht orientalischen Touch, was sicherlich nicht zuletzt auch an der verwendeten Farbkombination und den Ornamenten liegt.

Der Grundton des Covers ist ein kräftiges Pink. Detailreiche, liebevoll gestaltete gelb-orangen Blüten sind über den gesamten Einband verteilt. Auf dem pinkfarbenen Hintergrund befindet sich ein zartes Muster, das aus Kringeln und verschiedenen Ornamenten besteht. Rosafarbene und violette Herzen, Punkte und Blüten wirken ebenfalls sehr harmonisch. Der Hingucker jedoch dürfte das dunkelviolette Liebespaar in Scherenschnittoptik sein – das Mädchen mit langen Haaren schmiegt sich an einen Jungen mit etwas wild abstehend wirkenden Haaren. Ein wirklich sehr süßes Cover, das perfekt zum Buch passt, wie ich finde.

Die Handlung:

Jannah Kismet ist 14 Jahre alt und so verliebt! In den ach-so-coolen Ken, der eine Klasse über ihr ist. Die beiden sind sich bereits näher gekommen und es hat geknallt! Wenn auch anders als erhofft – so ein unsanfter Zusammenstoß mit einem Milchshake in der Hand und der Jacke des „Angebeteten“ ist nicht gerade förderlich, sich zu verlieben. Und dann ist da Sepp, der neue Freund von Jannahs Mutter. Und der ist, wie sich schon bald herausstellt, auch noch der Vater von Ken! – OMG – Jannah kippt nach dieser Nachricht fast schon aus den Latschen. Ihre „große Liebe“ soll also so etwas wie ihr Bruder werden?

Und dann ziehen die Jannahs Mutter und Kens Vater mit ihren Kindern in eine gemeinsame Wohnung! Alles könnte so schön sein, wäre da nicht noch Kens Schwester Merrie, eine Oberzicke wie sie im Buche steht, und mit der Jannah leider alles andere als gut auskommt. Wird aus zwei wild zusammengewürfelten Familien eine einzige Familie werden und wird es Jannah gelingen, das Herz ihres Traumprinzen zu erobern?

Meine Meinung:

Jannah wirkt sehr natürlich, ist liebenswert und sympathisch und hat ein sensibles Wesen. Sie ist ein Einzelkind und so ist es eine riesengroße Umstellung für sie, plötzlich in einer Patchwork-Familie zu leben. Als Tochter einer Türkin und eines Deutschen lebt sie zwischen den Kulturen. Auch wenn Mutter Suzans Herkunft sich meist nur im türkischen Vokabular bemerkbar macht. Jannahs Aussehen ist sehr ungewöhnlich – im Gegensatz zu ihren dunkelhaarigen Eltern hat Jannah doch tatsächlich rote Haare! Wie empfindsam Jannah ist, sieht man daran, dass Farben ihre Gefühle ausdrücken: „Das Lied schwang von Rosa-Pink zu Orange und verharrte in leuchtendem Apricot.“ (Seite 8) und Ken hat in Jannahs Augen eine olivgrüne Seele. Schade nur, dass Ken scheinbar in Ines verliebt ist und Jannah gar keine Beachtung bei ihm findet.

Suzan, Jannahs Mutter, ist 38 Jahre alt und wirkt richtig locker und modern. Und sie wirkt so richtig warmherzig, wie man am Umgang mit Jannah, ihrem Freund und dessen Kindern sieht. Dass sie in Sebastian den Mann fürs Leben findet, das wünscht man ihr von Herzen. Und die beiden sind so verliebt und der Umgang miteinander ist einfach liebevoll und herzlich. Suzans türkischen Wurzeln kann man mehr erahnen, als dass sie sichtbar sind. Lediglich die türkischen Begriffe und einige wenige Anwandlungen zeugen von Suzans Herkunft. Liebe verleiht Flügel und so hat Suzan mitunter etwas alberne Anwandlungen.

Sebastian, der Vater von Ken und Merrie, wirkt Jannah gegenüber stets freundlich und interessiert. Dass Suzan und er so richtig verliebt sind, merkt man sofort daran, wie liebevoll die beiden miteinander umgehen. Für Einzelkind Jannah bedeutet es jedoch eine große Umstellung, plötzlich mit „Geschwistern“ und dem Freund der Mutter zusammenzuleben. Spricht Jannah von Sebastian, so nennt sie ihn stets Sepp, denn so richtig ernst nimmt sie Sebastian anfangs nicht. Wer jetzt denkt, Sebastian würde Lederhosen und Trachtenhut tragen und bayrisch wirken, der hat sich geirrt, denn „Sepp“ ist anders, als man dies bei diesem Namen vermutet: Er ist ein dunkelhäutiger Deutsch-Afrikaner und alles andere als spießig. Vielmehr mochte ich Sepps freundliche Art sehr gerne, ich fand , dass er eine richtig ruhige Ausstrahlung hat und ein sehr gutes Verhältnis zu seinen beiden Kindern. Doch auch Jannah begegnet er sehr freundlich und offen. Er versucht nicht, sie zu erziehen – man muss Sepp einfach nur mögen.

Gero, Jannahs Vater, ist Sportmediziner. Anfangs fand ich ihn sehr sympathisch und auch freundlich, wusste ihn aber zwischenzeitlich nur sehr schwer einzuschätzen. Und die Frage, woran die Ehe von Gero und Suzan wohl scheiterte, spukte mir im Kopf herum. Manchmal schien es mir, als hätte Gero die Trennung noch nicht so ganz verwunden, da er sehr eifersüchtig wirkt. Seine Tochter ist Geros Augenstern, und liebevoll nennt er sie „meine kleine türkische Kirsche“.

Kenan, der immer nur Ken genannt wird, ist ein exotisch wirkender Junge mit Dreads, dunkler Haut und leichten Mandelaugen. Nein, anfangs war mir Ken alles andere als sympathisch. Jannah beachtete er gar nicht erst, was einen etwas arroganten Eindruck vermittelte. Doch mit der Zeit lernte man auch liebenswerte Seiten an ihm kennen und diese auch schätzen. Ich denke, Kenan war in diesem Buch die Person, deren Wandlung mich am meisten positiv überrascht hat. Und zum Schluss mochte ich Ken richtig gerne.

Merrie, Kens Schwester, profiliert sich nicht nur durch ihre arrogante Art, sondern auch durch ihre Wertschätzung für Marken- und Designersachen. Aber auch ihr Verhalten, ihre unmögliche und zickige Art, die sie an sich hatte, trug nicht gerade dazu bei, sie zu mögen. Vor Jannah scheint sie keinerlei Respekt zu haben, was sich auch in ihrem Verhalten sichtbar macht. So nimmt sie sich, ohne zu fragen, Dinge aus Jannahs Zimmer, ohne sie anschließend wieder zurückzulegen.

Und dann ist da noch Neo, ein Junge, der ganz offensichtlich in Jannah verliebt ist. Doch Jannah hat nur Augen für Ken. Klar, dass Neo mir da schon leid tat – gab er sich doch größte Mühe, das Herz von Jannah zu erobern.

Eine bunte Mischung an Personen trifft hier aufeinander – angefangen bei Suzan mit ihren türkischen Wurzeln, über Sepps Familie, die Äthiopien als Ursprungsland hat, bis hin zu Jannah, deren Vater ein Deutscher ist. Aber genau diese Tatsache macht diese Familie aus, die erst noch zusammenwachsen muss. Was wären wir nur ohne Multikulti!? Ehrlich gesagt, vermutlich ein ziemlich langweiliges Volk, oder?

Schön, wie man miterlebt, wie aus eigentlich Fremden (den Kindern) Freunde werden, oder zumindest eine Bindung entsteht. Merrie ist da ja immer etwas der „Bremsklotz“. Aber es entsteht eine Patchworkfamilie – zusammengesetzt aus bunten „Flicken“, die untrennbar zu einer wärmenden „Decke“ verbunden werden. Aus einzelnen Mitgliedern der Wohngemeinschaft geht langsam aber stetig eine Familie hervor, man entdeckt Gemeinsamkeiten, unternimmt etwas zusammen, akzeptiert und respektiert den anderen – so soll es zumindest im Idealfall sein. Ob es letztendlich auch hier gelingt? Oder ist die HEARTBREAK-FAMILY letztendlich doch zum Scheitern verurteilt? Und wie ist es, mit dem Jungen in einer Wohnung zu leben, in den man heimlich verliebt ist?

Sehr gut gefallen hat mir nicht nur die Gestaltung des Buchcovers, auch die „inneren Werte“ konnten mich überzeugen – angefangen bei den witzigen Kapitelüberschriften, wie „Ritter Kens Umzug“ oder „Schmatzender Friedensengel“ zauberten bereits ein Lächeln auf meine Lippen. Sehr schön fand ich übrigens auch das Porträt der Autorin zu Beginn des Buches – schließlich möchte man doch gerne wissen, wer sich hinter einem Autorennamen so verbirgt.

Ganze 26 Kapitel tummeln sich auf ca. 285 Seiten, die Schrift hat eine angenehme Größe – da liest das Buch sich fast schon ganz von alleine. Sehr hübsch sind auch die orientalisch anmutenden Ornamente, die sich neben den Seitenzahlen befinden. Auf den Seiten, auf der ein neues Kapitel beginnt, lugen Blumen seitlich auf die Buchseiten hinein, was richtig hübsch aussieht. Die Kapitelübersicht , Inhalt genannt, befindet sich hier hinten im Buch – es ist etwas Geschmackssache und wird unterschiedlich gehandhabt – mal zu Beginn des Buches, mal so wie hier am Buchende – sinnvoll ist die Übersicht allemal, falls man nach einer bestimmten Textstelle sucht, kann die Übersicht hierbei behilflich sein.

Ein guter Schluss ziert alles... - sagt man. Hier ist es ein Glossar, das dieses Buch abrundet. Allerdings wäre eine Platzierung vorne im Buch hier sicherlich sinnvoller gewesen – oder zumindest ein Hinweis auf das Glossar, damit der Leser weiß, dass es ein solches im Buch auch gibt. Da Suzan Türkin ist, verwendet sie hin und wieder auch türkische Kosenamen, Bezeichnungen oder Redensarten, die in diesem Glossar erklärt werden. Dies finde ich sehr nützlich, will man doch verstehen, was die Protagonisten in ihrer Sprache untereinander sagen. Ein Buch, dessen Handlung turbulent, umwerfend komisch und so bunt wie das Leben selbst ist – so steht es sinngemäß auf der Rückseite des Buches – und dem kann ich nur voll und ganz zustimmen.

Multikulti, Patchworkfamilien, erste (heimliche) Verliebtheit – die Themen des Buches wurden hervorragend sensibel und altersgerecht umgesetzt, nicht zuletzt durch die Lebenserfahrungen und Erlebnisse der Autorin Deniz Selek, die zwar in Deutschland geboren wurde, die aber ihre Kindheit in Istanbul verbrachte. Auch wenn es sich um eine erfundene Geschichte handelt, so hat doch ihre eigene „knallbunte Patchworkfamilie“ (so die Formulierung von Deniz Selek) die Idee zu dieser wunderbaren und bezaubernden Buchserie geliefert.

Nachdem man das Buch gelesen hat, kann man übrigens auch die geheimnisvoll wirkende Widmung der Autorin in diesem Buch deuten.

Fazit:

Ein bezauberndes, romantisches, turbulentes und humorvolles Buch aus der Sicht eines jungen Mädchens. Mich hat das Buch richtig begeistert, denn auch wenn man bereits älter ist, bleibt man doch im Grunde seines Herzens doch immer noch ein bisschen Mädchen. Ein Buch, das nicht nur die Zielgruppe der zwölf- bis fünfzehnjährigen Mädchen verzaubern wird. Ein sehr gelungener erster Band einer Trilogie, auf deren zweiten Teil ich mich schon jetzt freue. Von mir erhält das Buch eine absolute Leseempfehlung und natürlich fünf Sterne.
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am 9. Januar 2014
Jannah,14 Jahre alt,ist verliebt und ihr Schwarm ist

Ken,der in gleicher Schule eine Klasse ueber ihr ist.Seine Schwester

Merrie,ist Jannahs zickiger Erzfeindin und Schulkameradin.

Jannahs Mutter Suzan,seit einen halben Jahr von Vater Gero getrennt, ist verliebt in Sebastian,den Vater von Ken und Merrie.

Suzan und Sebastian wollen zusammen ziehen und eine neue Wohnung beziehen...Wie aber bringt man tuerkische und afrikanische Kulturen und Bräuche zusammen ? Wie ist es,eine Kueche und ein Bad mit der heimlichen Schwarm zu teilen ?

Patschwork-Multikulti-Familie mit Herz und Tubulenzen.Das Leben ist hier bezaubernd bunt und humorvoller Umgang miteinander ist garantiert...

Ein wunderbares Buch ueber Liebe und Freundschaft,Eifersucht und Pubertät,Familie und Schule.

Deniz Selek hat hier eine Geschichte geschrieben,die aus dem vollen Leben entstanden ist.Das Buch lässt sich schön und fliessend lesen.Das Thema ist interessant und so vielfältig,wie die starken Charaktere in diesem Buch !

Tochter (16) :

Ich habe das Buch innerhalb kurzester Zeit gelesen.

Das Buch ist,meiner Meinung nach,sehr schön,guter Schreibstil ist vorhanden und es liesst sich schnell.

Jannah ist ein Mädchen in meinem Alter,deswegen konnte ich mich gut,von Anfang an,in sie hinein versetzen.Durch ihre offene Art hatte ich sie sofort in mein Herzen geschlossen.

Die Handlung ist vielfältig,schön und abwechlungsreich.Guter Humor ist reichlich vorhanden ,was ich persönlich sehr wichtig finde !

Ich bin schon gespannt auf das zweite Buch und wie die Geschichte weiter geht.
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am 18. Oktober 2013
Jannah Kismet geht gerne zur Schule, denn dort kann sie Ken bewundern, der in der Klasse über ihr ist. Sie ist heimlich verliebt in ihn, aber Ken nimmt sie nicht wahr. Als Jannah dann von ihrer Mama erfährt, dass die Kinder ihres neuen Freundes auch in ihre Schule gehen, und dass es ausgerechnet Ken uns seine Schwester Merrie sind, kann Jannah es kaum glauben. Jannahs Eltern haben sich vor 6 Monaten getrennt und ihre türkischstämmige Mutter hat sich nun neu verliebt. Ausgerechnet in den dunkelhäutigen Afrikaner Sebastian, den Jannah Sepp nennt. Und dann eröffnet ihre Mutter ihr auch noch, dass sie umziehen. Mit Ken, Merrie und Sepp zusammen. Patchwork pur. Will sie das wirklich? Das Chaos nimmt seinen Lauf...

Deniz Selek hat mit dem Auftakt einer Trilogie ein herzerwärmendes und tolles Jugendbuch geschrieben. Patchworkfamilie der besonderen Art. Hier kommt alles zusammen, was man zusammenpatchen kann. Mit einer unglaublichen Leichtigkeit in ihrer Erzählweise, lernen wir das Zusammentreffen dieser unterschiedlichen Kulturen kennen, wie sie miteinander umgehen und trotzdem bleiben typische Patchworkprobleme nicht aus.

Sehr authentisch und nah am Leben lernen wir Jannah kennen, eine sehr sympathische Protagonistin, die mit pubertärem Gehabe vieles in Frage stellt, aber auch zeigt, dass man an dieser Situation wachsen kann und erwachsen handelt. Sehr süß fand ich, wie Jannah und ihre Mutter oft liebevoll miteinander umgehen. In der türkischen Sprache gibt es so schöne Worte dafür, die wir am Ende in einem Glossar nachlesen können. Aber auch Jannahs Vater, der Deutscher ist, nennt seine Tochter liebevoll " meine kleine türkische Kirsche". Dabei würde mir immer richtig warm ums Herz, denn daraus spricht die ganze Liebe eines Vaters zu seiner Tochter. Zauberhaft.

Das Ende ist toll geschrieben, lässt den Leser zufrieden zurück, denn man kann sich ja riesig auf den zweiten Band freuen, um weiter zu verfolgen, wie es mit Jannah, Ken, Merrie und ihren Eltern weitergeht. Der letzte Satz in dem Buch ist einfach nur zauberhaft und lässt die Herzen höherschlagen. Jetzt heißt es warten auf Band 2. ich bin sehr gespannt, was uns erwartet, denn nicht alle Probleme sind aus der Welt geschafft worden, neue kommen sicherlich hinzu und trotzdem schaffen sie es, sich wohl zufühlen.

Nicht nur ein Jugendbuch, gleichermaßen für Mädchen und Jungen, aber auch für Erwachsene. Meine 12 jährige Tochter hat es verschlungen und war ganz begeistert und ich fühlte mich zurückversetzt in meine Teeniezeit. Aber auch für das allgemeine Verständnis gegenüber Patchworkfamilien bietet es tolle Ansichten. Ich bin auf jeden Fall sehr begeistert. Genau wie Zimtküsse, das erste Buch der Autorin Deniz Selek, kann man nicht aufhören mit dem Lesen und merkt dann leider, dass die letzte Seite viel zu schnell da ist.

5 wundervolle Sterne für ein wundervolles Buch.
Autor: Deniz Selek
Buch: Heartbreak-Family - Als meine heimliche Liebe bei uns einzog
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am 15. Oktober 2013
"Heartbreak-Family: Als meine heimliche Liebe bei uns einzog" erzählt mit Charm und Witz vom Leben und Lieben in einer Multikulti-Patchworkfamilie. Jannah ist 14 und heimlich verliebt. Ihr Schwarm heißt Ken und geht in ihre Schule, würdigt sie aber keines Blickes. Jannahs Mama ist auch verliebt und möchte mit ihrem neuen Freund Sepp zusammenziehen. Sepp hat zwei Kinder: Merrie und Ken. Der Ken... Künftig soll Jannah mit ihrem Schwarm und seiner zickigen Schwester unter einem Dach wohnen, sich das Bad teilen und gemeinsam am Esstisch sitzen. Ein Wechselbad der Gefühle, Konflikte und Chaos sind vorprogrammiert.

Deniz Selek ist es gelungen ein sehr sympathisches Jugendbuch zu schreiben. Die verschiedenen Nationalitäten und Kulturen – nicht nur in der Familie, sondern auch in der Schule und im Freundeskreis der Protagonisten – werden mit einer wunderbaren Selbstverständlichkeit unter einen Hut gebracht, die im realen Leben leider allzu oft fehlt. Liebeskummer und typische Pubertätsprobleme, aber auch die besonderen Herausforderungen einer Patchworkfamilie werden authentisch behandelt. Man fiebert mit Jannah mit und kann sich auch als Erwachsener noch in sie hineinversetzen. Teils wird man in seine eigene Jugend zurückversetzt.

Ein wundervolles Buch, das nicht nur jungen Mädchen gefallen wird. Auch ältere, im Herzen jung gebliebene „Mädchen“ werden Freude an "Heartbreak-Family" finden. Es ist übrigens der erste Band einer Trilogie. Ich freue mich auf die Folgebände!
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