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am 27. Oktober 2013
Yrsa Sigurðardóttir bleibt ihrem Stil treu: Zwei Handlungsstränge, die gleichwertig nebeneinander stehen, einer in der Vergangenheit und einer in der Gegenwart, wobei der Protagonist der Gegenwart den Ereignissen in der Vergangenheit auf die Spur zu kommen versucht. Dabei hat dieser Roman mit der spannenden Reihe um die Rechtsanwältin Dóra Guðmundsdóttir nichts zu tun und steht ganz für sich allein.

Der Roman beginnt mit einem Prolog, der mit "Das Ende" betitelt ist, sodass der Leser eigentlich nur darauf - auf das Ende - hinlesen muss. Leider nimmt schon dieser Prolog sehr viel vorweg.

Nach dem Unfalltod seiner Ex-Frau nimmt Óðinn, der sich bisher als Wochenendvater nicht mit Ruhm bekleckert hatte, seine 11-jährige Tochter Rún zu sich. Das bedeutet für ihn eine komplette Lebensumstellung, und auch Rún geht es nicht besonders gut, die unter dem Tod ihrer Mutter sehr leidet, mit nächtlichen Alpträumen zu kämpfen hat und schließlich von ihrem Vater entgegen dessen anfänglicher Zweifel zu einer Kinderpsychologin gebracht wird. Den Arbeitsplatz hat er seiner Tochter zuliebe gewechselt: in eine Behörde, in der er nunmehr - nach dem Tod einer Kollegin, die den Fall vorher bearbeitet hatte - die Zustände in einem Erziehungsheim in den 70er Jahren untersuchen soll, das geschlossen wurde, kurz nachdem dort zwei Jungen ums Leben gekommen waren.

Der zweite Handlungsstrang konzentriert sich genau darauf: Auf einen kurzen Zeitraum im Winter Anfang 1974 in ebendiesem Erziehungsheim, kurz nachdem die junge Aldís dort als Küchenhilfe eingestellt worden war.

Yrsa Sigurðardóttir ist die Meisterin des langsamen Spannungsaufbaus, aber hier übertreibt sie es einigermaßen: Die - eigentlich nicht existente - Beziehung zwischen Óðinn und seiner Tochter, ihr problematisches Zusammenleben, die von Óðinn nicht gemochte Arbeit in der Behörde, das alles nimmt so viel Raum ein, dass seine Ermittlungen kaum vorankommen. Die Stimmung ist eher deprimierend als düster, das betrifft auch die Handlungsebene um Aldís: Die spielt zwar im Winter, in einem abgelegenen Erziehungsheim, die Heimleiter, um die sich noch ein weiteres Geheimnis rankt, werden als Sadisten beschrieben, aber es ist insgesamt eher ungemütlich und ermüdend als geheimnisvoll. Zumal wirklich Mysteriöses nicht passiert. Die Hinweise, die schließlich für die Auflösung des Falles nötig sind, sind rar und kommen sehr spät. Allerdings kann der Leser allein schon aufgrund des gesamten Handlungsherganges einiges erahnen.

Noch besser als Geisterfjord solle dieser als "Thriller" bezeichnete Roman sein, so ist auf dem Klappentext zu lesen. Nun ja, während Geisterfjord ein wirklich furioser Gruselroman war, der die düstere und beklemmende Stimmung seines isolierten Settings zu nutzen wusste, kann man das von "Seelen im Eis" nun leider nicht behaupten. Es gruselt nicht, es langweilt sogar und ist zudem auch fürchterlich vorhersehbar.

Nun bin ich wohl Fan von Yrsas Island-Thrillern, aber dieses Mal hat sie mich leider enttäuscht. Nachdem im letzten Drittel das Tempo nach einem lahmen Mittelteil noch einmal deutlich anzieht, ist dann sogar das Ende, das mich bei Geisterfjord wirklich nach Luft schnappend zurückgelassen hat, hier einfach nur platt geraten.

"Unbedingt lesen!" steht auf einem Aufkleber auf der Vorderseite des Buches. Interessierten, die noch keinen Roman von Yrsa gelesen haben, möchte ich unbedingt ans Herz legen, nicht gerade mit diesem zu beginnen, denn sie kann es eindeutig besser. Vor allem die Reihe um die Rechtsanwältin Dóra möchte ich hier empfehlen. Aber auch wenn mir "Seelen im Eis" nun wirklich nicht besonders gefallen hat, werde ich Yrsa auf jeden Fall treu bleiben und vergebe hier - mit Yrsa-Bonus - noch drei Sterne für einen wie immer in den (personalen) Erzählperspektiven sehr konsequent ausgearbeiteten, sprachlich gut gelungenen, ansonsten aber nur leidlich spannenden Roman.

P.S. Es besteht selbstverständlich für den Leser dieser Rezension keine Verpflichtung, mit meiner Meinung übereinzustimmen!
33 Kommentare| 47 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Das Buch beginnt mit dem Ende und wir erfahren direkt, dass Ódinn und seine Tochter sterben.

Anschließend wird die Geschichte der beiden von Anfang an erzählt.

Ódinn lebt nach dem tödlichen Unfall seiner Ex-Frau mit Tochter Rún zusammen. Natürlich gibt es einige Schwierigkeiten, denn beide sind nicht aneinander gewöhnt. Zudem hat Ódinn noch eine neue berufliche Aufgabe bekommen. Er soll herausfinden, was vor vielen Jahren in dem Erziehungsheim Krókur geschehen ist, wie die Jugendlichen behandelt wurden und ob jemand Anspruch auf Schadenersatz hat.

Ódinn untersucht auch den Tod zweier Jungen, die damals in einem Auto erstickt sind. Gleichzeitig kommen bei ihm Zweifel auf, ob der Tod seiner Frau wirklich ein Unfall war, und irgendwie hat man den Eindruck, es hängt alles mit den Geschehnissen von früher zusammen. Ódinn fängt an, mysteriöse Geräusche und Stimmen zu hören, für die es keine Erklärung gibt.

Das empfand ich aber alles andere als unheimlich oder gruselig.

Der zweite Handlungsstrang wirft uns ins Jahr 1974 zurück. In dem Erziehungsheim Krókur passieren seltsame Dinge. Hier wird aus der Sicht Aldis berichtet, einer jungen Angestellten im Heim.

Sie kennt die Jungen, die ums Leben gekommen sind und erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht. Das Heim liegt ziemlich einsam und das Leben dort ist mehr als trist und öde. Die unheimlichen, langen dunklen Abende und Nächte verstärken noch die Trostlosigkeit. Sehr anschaulich beschreibt die Autorin die bedrückende Atmosphäre, die dort herrscht.

Bis zur Hälfte fand ich das Buch recht flüssig zu lesen, aber dann musste ich mich manchmal etwas durchquälen.

Von "nervenzerreißender Spannung", wie es auf dem Klappentext steht, konnte ich nicht wirklich etwas merken.

Zum Schluss hat es mich allerdings wieder gefesselt, weil das Ende überhaupt nicht vorhersehbar war.

Wegen der vielen Längen zwischendurch kann ich trotzdem nicht mehr als 3 Sterne vergeben.
22 Kommentare| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juni 2014
Während der Geisterfjord wirklich superspannend und echt gut war, langweilte mich das Buch sehr. Wer also bis Seite 150 nur Bla- Bla lesen möchte, um endlich mal etwas Spannung zu erleben, ist mit dem Buch gut bedient. Kinder die im Müllschacht kichern, Stimmen im Hausgang, komische Gerüche oder Trampeln im ersten Stock macht mir leider keine Gänsehaut... Leider kommt diesmal auch das Islandfeeling auch gar nicht durch, schade!
Also wirklich kein Schmöker dem man immer und immer weiter lesen möchte, sondern eher ein Buch dass am Nachttisch einstaubt, weil man noch genügend andere gute Sache irgendwo zu lesen hat.
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am 1. März 2015
Wie üblich bei Yrsa Sigurdardottir ist diese Geschichte in zwei Zeitebenen geschrieben, und beide fand ich gleich spannend, mit einigen Überraschungen. Zwar fand ich den Hauptprotagonisten, Óđin, am Anfang sehr weich-eiig und generell nicht besonders sympathisch, aber selbst das hat seinen Sinn, wie man am Ende feststellen kann. Mit einer positiveren, energischeren Persönlichkeit hätte die Geschichte nicht funktioniert.

Aber, wie schon in der Überschrift angesprochen, sollte man auf keinen Fall den Prolog als erstes lesen, da er das Ende verrät. Hätte ich es getan, hätte ich den Roman wahrscheinlich nicht mehr gelesen. Keine Ahnung, warum eine erfahrene Autorin einen solch gravierenden handwerklichen Fehler macht, da hätte unbedingt ein Lektor eingreifen müssen.

Psychologisch ist die Geschichte absolut stimmig, sehr konsequent aufgebaut und mit einigen Überraschungen gespickt. Alles in allem eine tolle Krimigeschichte mit einem sehr traurigen, aber einprägsamen und glaubwürdigen Ende, über die man noch eine Weile nachdenken kann.
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am 27. Januar 2016
Habe das Buch vor 2 Wochen gelesen. Muss hier gerade nachdenken, um was es nochmal genau gegangen ist. Ich denke das ist Aussage genug. Hat mich scheinbar nicht sehr tief bewegt. Es war leicht zu lesen, war auch kurzweilig, aber ich habe einige ihrer besseren Bücjer gelesen (z.B. Geiserfjord). Der Schreibstil ist ähnlich, zwei Handlungen, die parallel verlaufen, zum Teil auch gruselig geschrieben, aber halt nicht ganz so prickelnd wie sonst.
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TOP 500 REZENSENTam 16. Dezember 2014
Vorab: Unter dem Titel hatte ich mir zunächst etwas ganz anderes vorgestellt, aber am Ende des Buches machte er doch Sinn...

Die Autorin beschreibt hier zum ersten Mal zwei Handlungsstränge: den aus den Wintertagen 1974, als in der Besserungs"anstalt" Krokur zwei Jungen starben und man nicht aufklären konnte, weshalb als auch den aus 2011, in dem der Redakteur Odinn die Aufgabe bekommt, herauszufinden, was damals vor sich ging, ob Gewalt im Spiel war und man die entsprechenden Behörden nachträglich informieren müßte.

Odinn übernimmt den Fall von seiner verstorbenen Kollegin Roberta. Bei seinen Recherchen erhält er auch die Vermutung, daß diese vor ihrem Tod bedroht worden ist. Er kann mit verschiedenen früheren Bewohnern des Heims sprechen, wird aber nicht schlauer aus deren Aussagen. Gleichzeitig kümmert er sich seit kurzem allein um seine 11-jährige Tochter Run, die nach dem Unfalltod ihrer Mutter bei ihm lebt. Run hat Alpträume und das Zusammenleben ist schwierig. Auch die Besuche bei ihrer Oma, der Mutter von Runs Mutter Lara, sind durchdrungen von Mißtrauen und Animositäten aller drei Beteiligter.

1974 arbeitet eine junge Angestellte, Aldis, in "Krokur", und von ihr und ihren Schwierigkeiten und Problemen dort handelt das meiste dieses Handlungsstrangs. Die Einsamkeit des Heimes an der Küste, das von einem verbitterten Ehepaar Ende 30 geleitet wird, ist sehr gut eingefangen. Man spürt förmlich den Wind um das Haus tosen und die Hoffnungslosigkeit der Jungen, die dort leben müssen, weil sie etwas ausgefressen haben. Aldis kommt einem Geheimnis des Ehepaars auf die Spur und merkt auch, daß die Jungen von ihnen nicht gut behandelt werden.

In der Gegenwart machen Odinns Recherchen Fortschritte, aber damit wird das Puzzle auch immer verworrener für ihn. Ich hatte keine Ahnung, was dazu geführt haben könnte, daß es zu dem Ende im Prolog kam, das einen zu Beginn mehr als schockt.

Aber wenn man den etwas zähflüssigen Mittelteil durchhält wird man mehr als belohnt: Es gibt nicht nur einen, sondern VIER Knallerpunkte gegen Ende des Buches, mit denen man gar nicht gerechnet hat! Und legt es weg mit dem Gedanken: Das sind echte Hammer...
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am 26. Januar 2014
Ähnlicher Plot wie Geisterfjord, d.h. zwei verschiedene Handlungsstränge, die am Ende zusammenfinden. Einmal geht es um den Tod von zwei Jungen in einem Erziehungsheim vor 40 Jahren, dann um die Aufarbeitung eines Todes in der jüngeren Vergangenheit. Spannend ist das Ganze, aber nach Geisterfjord ist das Muster nicht neu. Überraschend ist der Schluss, also die letzte halbe Seite, die der Story nochmal einen unerwarteten Dreh gibt. Gute, solide, teils düstere Spannung.
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am 20. Januar 2014
Ohne Blut und Gemetzel werden hier zwei spannende Handlungsstränge verwoben:
zum einen die Vergangenheit im Erziehungsheim. Ich wollte unbedingt wissen, was da alles dahinter steckt und habe jede freie Minute zum Lesen genutzt.
zum anderen die Gegenwart im Leben des Sozialarbeiters mit all seinen Schwierigkeiten.
Beide Handlungsstränge werden am Schluss zu einem fulminanten Ende zusammengeführt, mit dem ich nie und nimmer gerechnet hätte. Und der Epilog setzt dann noch eins drauf, so dass ein überraschter und sprachloser Leser zurückbleibt.
Das Buch wirkte bei mir noch tagelang nach.
Solche Bücher sind sehr selten !!! Absoluter Lese-Tipp !!!
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am 28. Oktober 2013
Meine Meinung:
Das Buch beginnt vor dem 1ten Kapitel nicht mit einem einführenden Prolog sondern mit dem Titel "Das Ende". Dies tut aber der Story keinen Abbruch, da der Hintergrund vom Ende nicht verraten wird.
Aufgebaut ist die Geschichte so das man im 1ten Kapitel Ódinn und seine Lebenssituation kennenlernt. Ódinn war bis vor kurzem nur ein Wochenend-Vater und ist jetzt durch den Tod seiner Ex-Frau alleinerziehender Vater.

In "seinen" Kapiteln geht es um sein Projekt, welches er nach dem Tod einer Kollegin übertragen bekommen hat um es zu Ende zuführen. In diesem Projekt geht es um ein ehemaliges Kinderheim und Ódinn soll überprüfen ob damals alles mit rechten Dingen zu ging. Wie man sich schon denken kann, kommen doch so einige Dinge ans Tageslicht vor allem als er beginnt mit ehemaligen Mitarbeitern und der Heimleiterin zu sprechen. Außerdem geht es in diesen Abschnitten viel um die Beziehung zu seiner Tochter und Fehlern die er wieder gut machen möchte. Zu dem spielt in diesen Kapiteln auch die Schwiegermutter von Ódinn eine wichtige Rolle auch wenn die beiden eigentlich kein gutes Verhältnis haben.

Ódinn's Verhalten wirkt im Laufe der Story teilweise etwas merkwürdig aber zum Ende hin versteht man warum die Autorin ihn so handeln lässt. Ohne dieses merkwürdige Verhalten hätte die Story nicht so lange ihre Spannung beibehalten.

Im 2ten Kapitel befindet man sich dann im Januar 1974, genau in diesem Kinderheim und erfährt die Story aus Aldís Sicht. Diese Kapitel haben mir spannungsmäßig am besten gefallen, weil dieses Kinderheim abgelegen am Rande eines Waldes liegt und doch schon etwas runtergekommen rüberkommt.

Aldís ist wegen ihrem Stiefvater von Zuhause abgehauen und hat dann auf diesem Hof eine Arbeit bekommen und zwar als Mädchen für alles. Mit ihrer Arbeit versucht sie es den Jungs etwas angenehmer zu machen obwohl sie nicht gerne dort ist. Durch diese Arbeit will sie nur etwas Geld ansparen um wieder zurück nach Nordisland oder Reikjavik zu gehen.

Diese 2 Handlungsstränge wechseln sich über das Buch hinweg ab, manchmal jeweils 1 Kapitel teilweise auch 2 Kapitel pro Handlungsstrang. So wurde für meinen Geschmack die Story auch etwas spannender.

Das Ende hat mich dann aber etwas enttäuscht und verwirrt zurück gelassen. Natürlich verrate ich jetzt nicht direkt warum. Aber hätte das Ende etwas mehr geisterhaftes gehabt oder wäre mystischer gewesen, hätte es 4 Lesezeichen bekommen.
So fand ich aber das der Geschichte etwas gefehlt hat, was ihr das gewisse Etwas verliehen hätte.

Fazit:
Es war ein guter Thriller mit doch einigen Gruselmomenten aber am Ende konnte er mich nicht ganz überzeugen.
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am 1. Dezember 2013
Das Buch beginnt mit dem Ende. Eine doch recht außergewöhnliche Idee, die bereits für Spannung sorgt.
Möchte man doch schließlich wissen, wie es zu diesem Ende kommt. Durch diesen ungewöhnlichen Beginn,
hatte ich mir einen regelrechten Pageturner vorgestellt, leider lag ich damit wirklich völlig falsch.

Die Handlungsstränge in diesem Buch liegen auf 2 Zeitebenen. Die eine ist im “Hier und Jetzt“, die Andere
ist im Jahre 1974 angesiedelt.

Den ersten Thriller der Autorin kenne ich nicht, aber durch die vielen Lobeshymnen hatte ich doch sehr
hohe Erwartungen an den mir vorliegenden.

Ja, es gibt einige Stellen da kommt so etwas wie Spannung auf, das war‘s dann aber auch schon wieder.
Meine Vorstellung von einem Thriller, bei dem man vom Verlag und der Presse mit so viel Superlativen
bombardiert wird, enthält außer ständiger Spannung: Gänsehaut, aufgestellte Nackenhaare, erschrecken
bei plötzlich lauten Geräuschen und abgekaute Fingernägel. Erhalten habe ich einen erholsamen, nicht
von Alpträumen geplagten, Schlaf.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Im letzten Teil werden die beiden Handlungsstränge
mal mehr mal weniger sinnvoll miteinander verknüpft. Das leicht offene Ende lässt ein nachfolgendes
Buch vermuten. Doch auf diese Fortsetzung kann ich persönlich gut verzichten.

Wie ich bereits oben festgestellt habe, ist dies in keinster Weise ein Thriller. Ein Krimi ist es auch nicht,
da wir keine polizeilichen Ermittlungen zu dem “Unfalltod“ der beiden Jungen haben.
Ich würde dieses Buch in dem Bereich Drama ansiedeln und als solches gesehen/gelesen lohnt sich der
Griff in das Regal auf jeden Fall.
Absoluten Thrillerfans würde ich “Seelen im Eis“ (warum es diesen Titel trägt hat sich mir allerdings
immer noch nicht erschlossen) niemals empfehlen.

Als Drama bekäme das Buch von mir vier Sterne, so jedoch erhält es von mir wirklich gut gemeinte 3 Sterne.
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