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TOP 1000 REZENSENTam 28. November 2013
Drei befreundete Mittdreißigerinnen haben Lebensträume, zu deren Verwirklichung ihnen das nötige Kleingeld fehlt. Greta Hildebrandt sehnt sich nach ihrem Durchbruch als bildende Künstlerin, hält sich aber mühsam mit Aquarellkursen und Tierporträts über Wasser. Die allein erziehende Graphikdesignerin Rebekka Quandt würde am liebsten ihrem despotischen Chef die Brocken hinwerfen und ein schnuckeliges Café eröffnen. Carolin Arnold-Braun möchte gerne ihren vielbeschäftigten Göttergatten zu einem Luxusurlaub entführen. Vielleicht klappt es dann auch mit dem Nachwuchs. Aber das bleibt aber alles graue Theorie, solange die Damen nicht über die entsprechenden Mittel verfügen.

Ganz nüchtern sind sie nicht mehr, als sie auf einem alkoholseligen Mädelstreff die Geschäftsidee schlechthin entwickeln und auch gleich eine Anzeige schalten. „Animalistische Balance“ lautet das Zauberwort. Dahinter verbirgt sich esoterischer Hokuspokus, den sich Greta, Caro und Becky von Aal bis Zebra selbst ausgedacht haben. „Welche beiden Seelentiere prägen Ihre Persönlichkeit? Finden Sie es heraus (…). Und sorgen Sie dafür, dass Ihr Löwe und Ihre Antilope, Ihre Schlage und Ihr Adler (…) in Balance sind. Nur wenn keines Ihrer Seelentiere dominiert, können Sie glücklich, zufrieden und erfolgreich leben.“ (Seite 36)

Als anderntags das Telefon nicht mehr stillsteht und die Interessenten den Freundinnen die Bude einrennen, ist niemand überraschter als sie. Im Handumdrehen wird aus der Schnapsidee eine richtige Firma. Alles läuft prima. Die Freundinnen surfen mit ihrer animalistischen Balance auf der Erfolgswelle und der Rubel rollt. Bis Greta zufällig mitbekommt, welche schrecklichen Schicksalsschläge die junge Witwe Iris in ihr Seminar getrieben haben. Die Teilnehmer suchen Trost und Hoffnung – und sie ziehen ihnen mit ihrem Eso-Bulls*** nur die Kohle aus der Tasche! Greta bekommt ein derart schlechtes Gewissen, dass sie dem animalistischen Spuk sofort ein Ende bereiten will. Was werden die Freundinnen dazu sagen?

Die Firma können sie zwar auflösen. Aber das vergangene halbe Jahr als Pseudo-Gurus können sie nicht mehr ungeschehen machen. Zu viel hat sich dadurch in ihrem Leben verändert. Haben sie überhaupt noch Interesse an den Träumen, die vor sechs Monaten Auslöser für das ganze Theater waren, oder sehen ihre Vorstellungen vom Glück jetzt gänzlich anders aus? Da gibt es doch einige überraschende Entwicklungen …

Herrlich, wie Heike Abidi den Esoterik-Zirkus durch den Kakao zieht! Auf dem Seminar spielen sich unfassbar komische Szenen ab. Das ist Wasser auf die Mühlen aller Skeptikerinnen, die sich stets darüber wundern, welche absurden Dinge manche Menschen glauben. Gleichzeitig fragt man sich, was schlimmer ist: Leute, die von dem Unfug, den sie verbreiten, tatsächlich überzeugt sind oder Scharlataninnen wie Caro, Greta und Becky, die die Gutgläubigkeit und den seelischen Ausnahmezustand ihrer Mitmenschen zynisch ausnutzen.

Sie können überhaupt recht gemein sein, die Personen in diesem Roman. Die drei Heldinnen verladen ihre Kunden, Gretas Freund benutzt und betrügt die Frauen, Fred Braun schikaniert seine Gattin, Elisabeth Hildebrandt tyrannisiert Tochter und Lebensgefährten und Rebekkas Arbeitgeber ist ein Chef direkt aus der Hölle. Das alles kennt man so oder so ähnlich aus dem wahren Leben. Prachtskerle wie Philipp, Florian, Bastian, Marco und Kurt, denen die Damen im Verlauf der Geschichte begegnen, scheint es jedoch nur zwischen zwei Buchdeckeln zu geben. Schade eigentlich. Doch das ist wohl mit ein Grund, warum das Genre der „heiteren Frauenromane“ so beliebt ist.

NACHTS SIND ALLE SCHAFE SCHWARZ ist tierisch unterhaltsam und saukomisch ohne die ernsten Aspekte der Geschichte aus den Augen zu verlieren. Wie weit darf man bei der Verfolgung seiner Ziele gehen? Was muss man sich gefallen lassen? Wo sind die Grenzen?

Wer sich nicht dem Verdacht aussetzen möchte, eventuell eine Meise unterm Pony zu haben, sollte das Buch möglichst nicht in der Bahn oder im Wartezimmer einer Arztpraxis lesen. Wem es nichts ausmacht, öffentlich laut loszulachen, kann ja das Buch so halten, dass die Mitmenschen das Cover erkennen können. Dann wissen sie, was sie lesen müssen, um auch so viel Spaß zu haben.
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am 30. Mai 2014
Autor/in: Heike Abidi

Titel: Nachts sind alle Schafe schwarz

Erscheinungsjahr: 2013

Genre: Frauenunterhaltung, Chick-Lit

Länge: 336 Seiten im Print

Thema: Frauen ändern durch eine Schnapsidee ihr Leben

Plot in einem Satz: Drei Frauen gründen ein Esoterik-Unternehmen und verdienen damit so viel Geld, dass sie ihr komplettes Leben umkrempeln können.

Cover: Schlicht, reduziert, pink geht immer

Erster Satz: Wann leistest du dir endlich mal einen Kühlschrank mit Eiswürfelspender?

Charaktere: Greta die verkannte Künstlerin, die Haustierporträts malt um zu überleben, Caro die Arztgattin mit Selbstzweifeln und unerfülltem Kinderwunsch, die ihren karrierefixierten Gatten völlig grundlos vergöttert und Becky (Rebekka), die alleinerziehende Designerin die im Home-Office für ihren fiesen verhassten Chef Kinderzimmertapeten und Picknickdecken entwirft und eigentlich vom eigenen Café träumt.
Ansonsten wären da noch Gretas Mutter, die sich für Elisabeth Taylor hält und ständig Redewendungen verdreht, ihr Lebensgefährte und Notar Kurt, Philipp der IT-Heini, Florian der Enthüllungsjournalist, Lars der windige Seminarhofbesitzer und Bastian (zu gut für diese Welt), der vermeintliche Handwerker, der sich natürlich als etwas ganz anderes entpuppt

Inhalt: Drei Freundinnen haben bei einem Weiberabend eine Idee für ein Esoterik-Unternehmen und schalten in alkoholisiertem Zustand eine Anzeige. Das Geschäft hat so viel Erfolg, dass alle drei mit dem Geld ihr Leben umkrempeln können. Nebenbei lernen sie natürlich noch entsprechende Männer kennen.

Schreibstil: flüssig, gut zu lesen, aber teilweise fand ich die Dialoge etwas sperrig; wirklich gestört hat mich der Tempuswechsel von Vergangenheit ins Präsens und die wechselnde Perspektive des personalen Erzählers

Gesamteindruck: Die Grundidee des Buches war witzig - das hat mich auch zum Kauf bewogen. Allerdings fand ich es insgesamt an allen Stellen etwas zu dick aufgetragen. Von den Sprachverdrehern der Mutter bis zum Wahnsinnserfolg des Esoterik-Unternehmens der drei und dem Ende, da wäre weniger mehr gewesen. Mit keinem der Charaktere bin ich vollständig warm geworden, weil ich es oft schwer nachzuvollziehen fand, wie sie "ticken". Zum Beispiel, warum Caro ihren Mann so wie er sie behandelt trotzdem so vergöttert und wo dann so urplötzlich die Erkenntnis herkommt, wenn sie es die ganze Zeit nicht gemerkt hat. Auch das Sphinx Animalistische Balance-Konzept fand ich übertrieben und unrealistisch. Ich glaube nicht, dass man ohne ein Konzept dahinter wirklich solche Unsummen verdienen kann und dass die Kurse einen solchen Zulauf gefunden hätten, wenn dort tatsächlich nur "Biokommunikation" betrieben worden wäre. Hier hätte ein bisschen mehr Realismus gutgetan. Es wäre ja kein Problem gewesen, sich auch ohne viel Ahnung mit Internetrecherche und entsprechender Literatur ein entsprechendes Kursprogramm aus den Fingern zu saugen, das eventuell tatsächlich Sinn macht.
Es waren witzige Ideen, aber die Probleme der drei hatten für meinen Geschmack auch ein bisschen zu viel "Deus Ex Machina"-Lösungen. Wir brauchen einen Webshop - schwupp, schon ist der entsprechende Bekannte der Mutter da. Greta möchte ihre Kunstwerke ausstellen - schwupp, rein zufällig ist ein Bekannter des Enthüllungsjournalisten Florian Galerist in New York. Es braucht nur ein bisschen Geld, schwupp, schon kann ich mir ein Penthouse mit Whirlpool leisten und habe plötzlich den Mut und das Selbstbewusstsein mich von dem Mann zu trennen, der mich seit Jahren nicht für voll nimmt. Es war mir alles ein wenig zu einfach. Dadurch wirkte das Buch insgesamt sehr flach, obwohl viel Potenzial in der Idee steckte und die Charaktere grundsätzlich witzig und sympathisch waren. Auf den Punkt gebracht würde ich sagen, dass mir bei der Ausarbeitung der wirklich guten Idee des Buches die Subtilität fehlte.

Fazit: Ein Buch, das man auf einer langen Bahnfahrt, am Strand oder im Urlaub schnell runterlesen kann, das auch durchaus unterhaltsam ist aber leider meiner Meinung nach zu flach.
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am 8. Dezember 2013
Spätestens bei der Szene im Seminarhaus, bei der die Teilnehmer Biokommunikation nutzen, um ihr schwaches Seelentier zu stärken, musste ich eine größere Lesepause einlegen - vor Lachen! Und dann die Vorstellungsrunde der Selbsterfahrungs-erfahrenen Teilnehmer. Herrlich. Die Szene möchte ich bitte bald verfilmt sehen. Heike Abidi schreibt mit einem solchen Wortwitz, dass man das Buch eigentlich gleich noch mal lesen müsste, weil man sonst Gefahr läuft, im Leseeifer einige der tollen Wortschöpfungen und Sprachspiele zu verpassen. Fröhlich, witzig und liebenswert ist das ganze Buch - und vollgestopft mit unglaublichen Einfällen, so dass es einfach großen Spaß macht. Allerdings hab ich es natürlich nicht ausreichend genossen, sondern gierig an einem Stück verspeist. Das Buch wird zu Weihnachten verschenkt, soviel ist klar! Natürlich nicht mein eigenes Exemplar...
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am 27. April 2014
Das Buch macht total viel Spaß zu lesen. Chick-lit-Bücher sind nicht immer mein Ding. Aber dieses hat mich mal wieder voll und ganz
überzeugt. Total witzig geschrieben, ich musste oft laut loslachen (was bei mir normalerweise eher selten passiert).
Aber die Geschäftsidee von Becky, Caro und Greta ist einfach nur schräg. In einer ziemlich feuchtfröhlichen Runde stellen sie fest dass manche Leute für die komischsten, esoterischen Dinge einen Haufen Geld ausgeben. Kurzerhand beschliessen sie dass sie doch selbst etwas "esoterisches" anbieten könnten. Wie wäre es denn z.B. mit einem Test herauszufinden welches Seelentier in den Menschen aus dem Gleichgewicht geraten ist und ihnen dann mit "animalistischer Balance" weiterzuhelfen. Was natürlich ein totaler Quatsch ist und auch gar nicht gibt. Ausgerechnet am 01. April erscheint dann ihre Anzeige dazu in der Zeitung. Als die ersten Anfragen kommen können sie es gar nicht glauben.... und tatsächlich..., das ganze entwickelt sich zum totalen Renner.
Am besten waren tatsächlich die angebotenen "Seminare", in denen die Teilnehmer ausschließlich nur noch in der Sprache ihres zu stärkenden Seelentieres kommunizieren dürfen. Da wird dann fleißige gewiehert, miaut, gebellt usw.! Zum Schreien komisch.
Ich gebe ja zu, das alles hört sich ziemlich komisch an. Aber Heike Abidi versteht es, die Geschichte so locker und lustig zu schreiben, dass es einem beim lesen gar nicht mehr sooo komisch vorkommt. Lustig eben! Und irgendwie abgedreht.
Es gibt natürlich zu jeder Freundin noch eine "Drumherum"-Geschichte. Jede von ihnen hat so ihr Päckchen zu tragen, was die Mädels absolut sympathisch und authentisch macht.
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!
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TOP 500 REZENSENTam 23. April 2014
Meine Erwartungen an das Buch waren aufgrund der gelesenen Rezensionen sehr hoch, doch konnten sie leider nicht erfüllt werden. Ich hatte mich auf viele Lacher gefreut und musste feststellen, dass Humor wohl Geschmacksache ist. Richtig lachen konnte ich eigentlich gar nicht, vielleicht ein paar mal leicht schmunzeln, aber öfter überflog ich auch Seiten, da es mir zu langweilig wurde.

Vor allem zum Ende hin ging es nur noch um die Beziehungsgeschichten der Hauptakteurinnen Greta, Betty und Caro, die zudem alle drei eine völlig unglaubwürdige Entwicklung mitmachten. Anfangs hatte mir das Buch noch etwas Spaß gemacht, vor allem das Jonglieren von Gretas Mutter mit den vielen verdrehten Sprichwörtern hat mir ganz gut gefallen, aber auch das wurde meiner Meinung nach völlig übertrieben. Manchmal ist ebend weniger mehr!

Insgesamt konnte mich das Buch nicht richtig fesseln. Außer die Sache mit den verdrehten Sprichwörtern gab es nichts Besonderes, keine Höhepunkte, nichts was ich nicht schon irgendwo gelesen hatte. Der Schreibstil war flüssig, so dass das Buch ganz gut zu lesen war. Allerdings fehlten mir Spannung und Spaß. Alles in allem handelt es sich um sehr leichte Kost.
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am 16. Januar 2014
Träumt nicht jeder davon, eines Tages den Traumjob zu finden, bei dem man viel Geld verdient, und vor allem davon, dass sich alle Sorgen im Leben von einem Tag auf den anderen in Luft auflösen?
Davon träumen auch die drei Heldinnen in "Nachts sind alle Schafe schwarz", dem neuesten Roman von Heike Abidi.
Und sie finden einen Weg, das ultimative Geschäft zu entwickeln, um viel und schnell Geld zu machen... leider waren sie bei der Planung komplett betrunken. Daraus ist eine Geschäftsidee entstanden, die eine Erfindung ist, worüber jeder vernünftige Mensch lachen würde: die "animalistische Balance".
Sprüche wie "der Tiger in dir", "so ein Angsthase" oder "die fleißige Biene" werden zu Kassenschlagern. Wer hätte das geglaubt? Ich natürlich nicht, aber Heike Abidi hat mich davon überzeugt, dass es möglich ist. Aber wie? Um es zu erfahren, muss man ihr Buch lesen.
Heike Abidi schildert den gemeinsamen Weg der drei Freundinnen in ihr neues Leben als Geschäftsfrauen, und so, wie sie es tut, klingt es plausibel und alles andere als verrückt.

Wieder hat mich Heike Abidi bestens unterhalten. In ihrem dritten Roman zeigt sie noch einmal, dass sie es meistert, aus ihren Hauptfiguren Schwindlerinnen und Hochstaplerinnen zu machen - gewollt oder ungewollt -, die gleichzeitig so liebenswert sind, dass man ihnen jede Lüge verzeihen könnte. Sie bedient sich gekonnt aus Missverständnissen und Wortspielen, und die Auflösung gelingt ihr immer sehr raffiniert.

Die Hauptfiguren von "Nachts sind alle Schafe schwarz" sind alle charakterlich und äußerlich sehr unterschiedlich und man findet unter ihnen bestimmt seine Favoritin. Sogar die meisten Nebendarsteller sind sehr sympathische Figuren, die auch für kleine und große Überraschungen sorgen.
Auch wenn dieser Roman hauptsächlich eine leichte Komödie ist, sind einige Szenen sehr rührend, und den einen oder anderen spannenden Moment gibt es auch.

Ich muss noch überlegen, was Frau Abidi mit ihrer Idee der "animalistischen Balance" beabsichtigte... Ist das Altruismus? Möchte sie uns vor solchen Hochstaplern warnen? Oder vielleicht möchte sie uns Anregungen geben, damit wir uns auch trauen, mit außergewöhnlichen Ideen endlich den Durchbruch zu schaffen? Mit allen Risiken?
Das weiß ich nicht. Aber eins weiß ich bestimmt: Beim Lesen von Heike Abidis Büchern geht man kein Risiko ein!
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am 3. Mai 2014
Die Geschäftsidee mit der "animalistischen Balance" fand ich urkomisch. Die Bemühungen der drei Freundinnen sich überhaupt erstmal über eine esoterische Idee zu informieren, nachdem die Begeisterung über ihre Anzeige Wellen schlug, war schon witzig, aber die Umsetzung und die Seminare noch mehr. Bei all den Stichworten, die hier auftauchten, fragte ich mich unwillkürlich, wie verrückt man eigentlich sein muss, um an soetwas zu glauben. Ich könnte mir vorstellen, dass ernste Anhänger der ein oder anderen Richtung der Esoterik sich vielleicht auf den Schlips getreten fühlen.

Ich fand die Story unterhaltsam und witzig, ich habe zwar keine Tränen gelacht, aber zum Kichern und Gackern gibt das Buch allemal Anlass. Die Umsetzung der Geschäftsidee ist zwar etwas obflächlich beschrieben genauso wie das Ende, aber das tut der Sache keinen Abbruch, man will ja keinen hervorragend recherchierten Bericht lesen, sondern einfach gut unterhalten und ein bisschen von den Sorgen des Alltags abgelenkt werden. Ich habe mich jedenfalls jeden Abend darauf gefreut, dass ich das Buch weiterlesen konnte. Schade, dass es zu Ende ist!
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Becky, Caro und Greta sind drei Freundinnen, die durch dick und dünn gehen. Becky ist allein erziehende Mutter, Caro glücklich verheiratet mit ihrem Traummann Frank und Greta Single, die des Öfteren ihre Mutter auf dem Pelz hat.
Jede von ihnen hat einen Traum, den sie sich gern erfüllen würde, aber aus finanziellen Gründen nicht kann. Als sie eines Abends bei ihrem monatlichen Treffen eine alkohohlgeschwängerte Idee haben, nämlich das Geschäftsmodell "Animalische Balance", in der es um ihre Seelentiere geht, setzen sie diese gleich per Zeitungsannonce um.
Als am kommenden Tag die ersten Anrufe kommen, ist guter Rat teuer und handeln unumgänglich. Was haben sie da nur losgetreten ...

Das Geschäftsmodell der drei Freundinnen ist so abgefahren, dass es schon wieder grandios ist.
Jeder Mensch hat zwei Seelentiere in sich, Schaf, Hund, Schlange ... was auch immer. Das schwächere soll mit dem stärkeren in Einklang, in Balance gebracht werden. Dafür wollen sie Seminare anbieten. Ihre Idee schlägt ein wie eine Bombe und die drei haben recht bald alle Hände voll zu tun. Auch wenn sie selbst das Gefühl haben, die Leute über den Tisch zu ziehen, machen sie ihr Ding weiter, auch, nachdem sie gemerkt haben, wieviel Geld sich damit wirklich verdienen lässt.

Ein witziger Roman, den man hier in Händen hält. Abgedrehte Leute in jeder Gesellschaftsschicht sind bereit, sehr sehr viel Geld auszugeben, um auf der Esotherikwelle der animalischen Balance mitzumischen. Da wird mal eben Geld ausgegeben, nur um sich maunzend oder wiehernd ein ganzes Wochenende zu unterhalten.
Der Spaß bei diesem Buch ist vorprogrammiert.
Aus den 3 Freundinnen werden knallharte Geschäftsfrauen, die ihre im Suff entstandene Idee mit Hilfe super vermarkten und auch einen nie im Leben erwarteten Erfolg verzeichnen können.
Ob sie damit jedoch ihren Wünschen und Träumen näherkommen, will ich hier nicht verraten.

Das Thema des Buches ist jedoch nicht, wie werde ich schnell reich, sondern die Freundschaft zwischen diesen 3 unterschiedlichen Freundinnen. Die drei gehen durch dick und dünn. Sie stehen einander bei, sind aber auch konsequent ehrlich, ob es jetzt gerade passt oder nicht. Eine eingebrockte Suppe, wie die animalische Balance, löffeln sie auch gemeinsam aus.
Man möchte förmlich Teil dieser tollen Freundschaft sein.

Becky, Caro und Greta sind ganz normale Frauen wie du und ich. Ihre Probleme, Sehnsüchte und Wünsche kann man sehr gut nachvollziehen. Sie sind alle drei sympathische Protagonistinnen, mit denen man sich gut identifizieren kann, auch wenn da mal die ein oder andere Macke durchschimmert.

Es ist ein Buch, bei dem man voll "loslassen" kann. Man begibt sich in die Leben der 3 Frauen und hat mit ihnen Spaß, wälzt Probleme, hilft den anderen und träumt eine Weile ihre Wünsche mit, die auch die eigenen sein könnten.
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am 24. April 2014
Zugegeben, vor Lachen gekringelt habe ich mich bei diesem Buch nicht. Aber ich musste sehr häufig schmunzeln.

Die drei jungen Damen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, machen eine verrückte Schnapsidee zu Geld und verstricken sich dabei in so manch komische und heikle Situation. Der besondere Pfiff dabei: So unrealistisch ist das gar nicht! Wieviele Menschen fallen auf esotherischen Hokuspokus rein, weil sie dafür besonders empfänglich sind? Die Autorin hat scharf beobachtet und die Wirklichkeit ein Stück weit überzeichnet wiedergegeben. Sie hält den Spirituellen dieser Welt mit viel Witz und Charme den Spiegel vor.
Mein persönliches Highlight ist die Mutter von Greta. Kein Sprichwort, dass Sie nicht verwechselt und mit völlig neuen Sinninhalten füllt. Da ich selber ab und zu verschiedene Sprichwörter mixe, habe ich mich köstlich amüsiert. Sie gibt dem Buch die gewisse Würze.
Die Autorin schreib angenehm, witzig und vor allem wortgewandt. Damit ist dieses Buch sehr leicht zu lesen.

Ich vergebe nur vier Sterne, weil man mehr unvorhergesehene Situationskomik hätte einbauen können und ich eben nicht laut loslachen musste. Empfehlenswert ist dieses Buch aber allemal.
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am 29. April 2014
Heike Abidi reißt einem mit dem ersten Wort mit und lässt einen nicht mehr los. Sofort fiebert man mit Becky, Greta und Caro und ihren Erlebnissen. Unterhaltsam, spannend und immer wieder anders, geht es dahin. Schnell hat man die Drei lieb gewonnen und ist traurig, wenn es vorbei ist. Auch dieser Roman, ist wir die vielen anderen von ihr, unterhaltsam, humorvoll und spannend.

Diesen Roman empfehle ich allen, die einen tollen Roman lesen möchten.
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