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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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Preis:8,49 €
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am 22. November 2015
Dieses Buch strotzt wirklich geradezu vor logischen Fehlern!
Gleich zu Beginn erfährt man, dass die entführten Kinder wohl einen Anruf bekamen, bevor sie sich aus dem Haus schlichen und dann entführt wurden. Mikael wird nach seiner Flucht kein einziges Mal zu diesem Telefonat oder der Entführung an sich befragt.
Eine Undercover-Ermittlerin wird in die geschlossene Abteilung eingeschleust, jedoch nicht wenigstens ein Arzt dieser Abteilung in die Pläne eingeweiht. Natürlich wird die schöne Ermittlerin vom Oberarzt gleich sediert und sexuell belästigt.
13 Jahre wurde Jurek Walter streng isoliert, plötzlich werden er und seine beiden neuen Mithäftlinge jedoch für einige Stunden am Tag zusammen in einen Aufenthaltsraum gelassen und noch nichtmal rund um die Uhr überwacht. Jurek hat sogar 40 Minuten Zeit, einen der Mithäftlinge zu ermorden, weil in der Zeit Inventur gemacht wird und keiner an de Überwachungsmonitoren sitzt (!).
Während dieser monatlichen Inventur hatte er wohl auch Zeit, seine heimlichen Briefe zu schreiben, Schreibmaterial wird er sich wohl auch irgendwie beschafft haben.
Völlig unlogisch auch die Szene zu Beginn: der neue Arzt soll ein selbstgebasteltes Messer aus Jureks Zelle holen. Jurek wird zu diesem Zweck sediert. Während der Arzt das Messer unter der Matratze herauspfriemelt, verschwindet der zweite Arzt und lässt ihn mit Jurek in der Zelle eingesperrt. Prompt schwätzt Jurek ihm einen Brief auf und der verängstigte Jungarzt wird von einer anderen Mitarbeiterin schließlich befreit.
Später wird er von dem Arzt, der ihn in der Zelle eingesperrt hatte, nach einem Brief gefragt und dass er bloß niemals einen Brief Jureks abschicken dürfe (was er natürlich trotzdem macht). Kein Wort darüber, warum er ihn überhaupt in der Zelle eingesperrt hat und weggegangen ist statt aufzupassen, dass Jurek eben keinen Brief an den jungen Arzt weitergeben kann.
Naja, dergleichen Ungereimtheiten gibt es noch mehr, quasi kein Kapitel, in welchem man sich nicht an den Kopf langt.
Es wird auch wirklich kein Klischee ausgelassen: der Komissar, der schon lange den richtigen Verdacht hat, dem aber keiner glaubt, der treusorgende Familienvater, der aber auch eine böse Seite als Vergewaltiger hat, die naive Lebensgefährtin die aus dem Auto steigt, obwohl ihr gerade am Telefon von Joona gesagt wurde, dass sie Land gewinnen soll weil sie von Jurek in eine Falle gelockt werden soll, der übermächtige Täter, auf den zum Schluss 3 Magazine abgefeuert werden, der dann am Ende aber doch wieder von den Toten aufersteht und weiter sein Unwesen treibt etc. pp.
Es wurden wirklich alle möglichen Elemente aus schlechten Filmen willenlos in dieses Buch gepackt scheint mir. Sehr ärgerlich.
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am 13. April 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die war mein erster Roman vom Autorenduo Lars Keppler.
Glücklicherweise musste ich die Vorgängerromane nicht lesen um das Buch zu verstehen.
Dafür gibt es bei mir Pluspunkte. Es hat zwar einige Seiten gedauert bis ich richtig in das Buch gefunden habe, dann hat das Tempo jedoch angezogen und es ging zügig voran. Es gibt auch einen "Rückblick" auf das vorherige Buch Flammenkinder.
Quereinsteigern können also sofort mit dem Lesen beginnen.

Ich lese sehr gerne gut gemachte skandinavische Krimis. Hier fand ich aber irgendwie alles too much.
Viel Effekthascherei und konstruierte, tw. unglaubwürdige Szenen.

Was mir persönlich nicht so gefallen hat, war der Schreibstil an sich. Lag vielleicht auch an der Übersetzung?!
Gegenwartsform kann herausragend sein, hier hat es mir jedoch nicht zugesagt.
Zudem finde ich das Buch zu lang. Es gab viele Stellen die eingekürzt werden sollten. Die Längen haben dem Buch nicht gut getan. Da hat dann auch das Tempo nichts genützt.

Mein Fazit:
Unstimmig und beklemmend, mit einer dünnen Story.
Ich will nicht nur geschockt werden sondern einen guten Krimi lesen, mit ausgefeilter Story und charakterlich gut gezeichneten Nebenprotagonisten. Es darf nichts vorhersehbar sein.
Dabei darf der Krimi ruhig mit Ängsten spielen und auch schockieren. Dann muss aber eben auch der Rest stimmig sein.

Das Buch ist wohl eher als Psychothriller mit hohem Gruselfaktor denn als Schwedischer Krimi zu deklarieren.
Wer also einen Psychothriller mit für 600 Seiten wenig Handlung und grausamen, beklemmendem Flair sucht, der ist hier richtig.
Ich persönlich bleibe lieber bei Jo Nesbø und Sjöwall/Wahlöö.

Ich vergebe trotzdem 2 1/2 Sterne, denn nach einigen Recherchen meinerseits scheint die Unglaubwürdigkeit in den Keppler Romanen ein stabiler Faktor zu sein und die Logik wird hier wohl einfach der Dramatik geopfert.
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am 6. April 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Sie wollen sich mal so richtig gruseln? Síe haben eine Abneigung gegen dunkle enge Räume und geschlossene Türen? Dann ist dieses Buch vielleicht etwas für Sie.

Gibt es für Angehörige und Freunde etwas schlimmeres als das spurlose Verschwinden? Ja. Wenn sich irgendwann herausstellt, dass die lange Totgeglaubten tatsäch in ein kalter enger Dunkelheit dahinvegetieren müssen. Dieses Gefühl beutet der Autor gründlich aus. Leider ist die Story darum herum reichlich dünn. Der Leser gewinnt den Eindruck, dass es dem Autor mehr auf den Gruseleffekt ankommt, als dem Leser eine in sich stimmige, abgeschlossene Handlung anzubieten. Jedes Kapitel setzt dem Horror noch einen drauf, bis die Geschichte schließlich gänzlich unglaubwürdig wird. Damit ist der ganze Effekt verpufft und der Leser wartet nur noch auf das Ende des Buches. Leider sind bei aller Ausführlichkeit die Charakterisierung der Personen entfallen oder sehr dünn ausgefallen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. Juni 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Seit mittlerweile13 Jahren ist Jurek Walter sicherungsverwahrt, ist im Knast völlig isoliert und gilt noch immer als extrem gefährlich. Er ist ein extrem brutaler Serienkiller, der seine Opfer lebendig begraben hat und extremn grausam ist. Eines Tages taucht eins seiner entführten und nie gefundenen Opfer wieder auf, völlig abgemagert, krank, verstört. Kommissar Linna verdächtigt Jurek einen Komplizen zu haben, der immer noch da draußen ist und immer noch Opfer gefangen hält, denn die Schwetsre des Gefundenen Mannes ist auch noch in seiner Gewalt.

Ich habe schon lange keinen mehr so gruseligen, brutalen Krimi mehr gelesen, bei dem einem echt Angst und Bange wird und man am Liebsten erstmal unterm Bett schauen möchte, weil es einem so gruselt. Mich hat es echt an manchen Stellen kalt überlaufen und an manchen Stellen hat mich jedes Geräusch zusammen zucken lassen.
Die Geschichte ist flüssig gescdhrieben udn lässt sich gut weg lesen, zuweilen findet man ein Paar logische Fehler, die einen ins grübeln bringen, aber ansonsten ist das Buch wirklich erste Sahne. Ich habe das Buch abends ungern aus der Hand gelegt, wollte ich doch gerne ein happy End, bei dem ich wieder beruhigt schlafen kann. Das Ende fiel dann aber nicht so aus wie erwartet udn hat mich völlig überrascht.

Mein Fazit:
Ein Krimi der Extraklasse, nichts für zarte Gemüter. Von mir 5 Sterne.
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Obwohl ich gern Krimis und Thriller aus nordischen Landen lese, ist dies mein erster Band aus der Reihe um Kommissar Joona Linna und seine Kollegin Saga Bauer. Der Einstieg gelingt auch ohne Kenntnis der vorherigen Teile problemlos, weil auf Vorhergegangenes zurückgegriffen wird. „Schwedenkrimis“ sind erfolgreich und beliebt. Darum wird nach neuen Autoren geschaut, die sich entsprechend einreihen lassen und in deutscher Übersetzung gut verkaufen.

Was dabei herauskommt, ist allerdings nicht unbedingt immer originell. So ist es leider auch bei „Der Sandmann“. Man hat das alles schon vorher und besser ausgearbeitet gelesen, und mit fortschreitender Seitenzahl merkte ich, dass mein Frustrationspegel wuchs. Das wurde auch angesichts mancher unlogischer Teile und offener Fragen nicht besser.

Was als Film vielleicht trotzdem aufgrund von Kameraarbeit, Musik und Chemie zwischen den Figuren noch einigermaßen funktioniert - Dramatik, schnelle Wechsel, Action, Schockeffekte - braucht in Buchform eine andere Einbettung, damit man zu den Charakteren eine Verbindung aufbauen und das Gesamte wenigstens noch als lesenswert empfinden kann.

Mir persönlich fehlt das große Ganze: Es gibt kein umfassendes gesellschaftspolitisches Problem, das in Krimiform kritisch angegangen wird. „Der Sandmann“ ist vor allem ein Schocker mit Logikproblemen und ärgerlichem hinteren Teil.

Hinter dem Pseudonym Lars Keppler verbirgt sich das Ehepaar und Autorenduo Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Ahndoril. Ich werde ihre Arbeit in Zukunft meiden.
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
In den letzten Jahren konnten mich etliche skandinavische Krimis begeistern. Auch von Lars Kepler hatte ich von anderen Leseratten bislang nur Gutes gehört. Doch obwohl in den Untiefen meines riesigen SuBs auch schon seit längerer Zeit die ersten beiden Bücher „des Autors“ stehen, habe ich diese noch nicht gelesen.

Nun bekam ich vor einiger Zeit die Gelegenheit mir ein Rezensionsexemplar von „Der Sandmann“ bei Amazon Vine zu bestellen. Diese nahm ich gern wahr und so konnte ich mir endlich auch selbst ein erstes Bild machen.

Bei Lars Kepler

handelt es sich übrigens um ein Pseudonym. Dahinter verbirgt sich das schwedische Ehepaar Alexander Ahndoril und Alexandra Coelho Ahndoril. Die beiden veröffentlichten mit „Der Hypnotiseur“ im Jahr 2009 ihren ersten Kriminalroman und Serienauftakt um Kommissar Joona Linna. Im Jahresrhythmus erschienen dann in Originalsprache „Paganinis Fluch“, „Flammenkinder“ und „Der Sandmann“. Die deutschen Fans mussten auf den vierten Roman allerdings bis 2014 warten.

Ich selbst bekam erst während des Lesens kurz durch eine Erwähnung mit, dass es sich bei „Der Sandmann“ um keinen ganz eigenständigen Roman handelt. Die Ähnlichkeit der Cover hätte mir das zwar auch schon sagen können, doch irgendwie bin ich nach einer bösen, ziemlich langen Leseflaute etwas unvorbereitet an das Buch gegangen. Allerdings hatte ich während der gesamten Lesezeit nicht das Gefühl, irgendwelche Informationslücken zu haben.

Worum geht’s?

Mitten in einer Winternacht irrt ein verletzter junger Mann auf Eisenbahngleisen herum. Als ein Lokführer den Vorfall meldet und die Polizei daraufhin den Mann rettet und in ein Krankenhaus bringt, stellt sich heraus, dass dieser vor 13 Jahren, als 10-jähriger, zusammen mit seiner 8-jährigen Schwester verschwand und vor sieben Jahren für tot erklärt wurde. Die verwirrenden Aussagen des jungen Mannes veranlassen durchaus zum Hoffen, dass auch die Schwester noch leben könnte.

Der mutmaßliche Entführer sitzt jedoch auch schon seit 13 Jahren in einer geschlossenen Anstalt. Kommissar Joona Linna war damals, gemeinsam mit einem Kollegen, als Einziger der Ansicht, dass ein Komplize existieren müsse. Der Kollege, der diese Vermutung bitter bezahlte, lebt nicht mehr. Die anderen Kollegen räumen nun ein, dass sie sich damals irrten. Nun gilt es schnell zu handeln. Doch wie, wenn man so überhaupt keine Anhaltspunkte hat?

Kurzweilige Spannung

In verschiedenen Handlungssträngen, die anfangs etwas verwirren, sich später jedoch verständlich zusammenfügen, erzählen die Autoren eine Geschichte, die thematisch sicher nicht neu ist und in der Vergangenheit mit realen Fällen auch in den Medien war (wurde sogar erwähnt). Gleichzeitig weiten Sie die Hintergründe auf internationale Ebenen aus.

Obwohl ich von den Vorgängerbüchern der Reihe, wie bereits erwähnt, noch keins gelesen habe, fiel es mir nicht schwer, mich einzulesen. Ich konnte mich gut in die Hauptcharaktere hineinversetzen und fieberte mit ihnen. Gleichzeitig schauderte ich angesichts der kranken und bösartigen Vorgehensweisen der Gegenparts.

Sicher ist die Geschichte konstruiert und im Nachgang wirkt auch manches übertrieben. Beim Lesen selbst dominierte jedoch der konstant gehaltene Spannungsbogen, der es schaffte, mich komplett in die Handlung hinein zu ziehen und mir keine Zeit zum Nachdenken ließ. Der einfache, flüssige Schreibstil und die kurz gehaltenen Kapitel sorgten dafür, dass ich das Buch nahezu in einem Rutsch weg schnurpste.

Es handelt sich hierbei definitiv nicht um Weltliteratur. Die Geschichte selbst werde ich sicher auch in kurzer Zeit wieder vergessen haben. Was bleibt ist das herrliche Gefühl, dass ich ein paar Stunden komplett von meinem Alltag abschalten konnte und mich dabei auch noch gut unterhalten fühlte. Die derzeit in meinem SuB stehenden Vorgängerbücher des Autorenpaares werden sicher nicht mehr lange ungelesen bleiben.
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. April 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich mag Krimis und Thriller aus Schweden und so war es ganz klar das ich mir dieses Buch aus dem Vine Programm gegönnt habe.
Lars Kepler und sein Held, der Ermittler Joona Linna waren mir bis dato unbekannt und damit der Spannungsfaktor gleich eine Nummer höher, aber auch die Befürchtung nicht gleich mit der Geschichte zu recht zu kommen. Oftmals ist es ja so dass eine Serie immer wieder auf den vorherigen Bänden aufbaut – hier nicht. Auch ohne jegliche Vorkenntnis ist das Buch absolut spannend und fesselnd – eine in sich geschlossene Geschichte.

Die Story ist spannend und fesselnd geschrieben, mit einem leichten Gänsehautfaktor für den Leser. Besonders wenn es um die Taten des Serienmörders Jurek Walter geht, Kepler reist dessen Taten in den Erinnerungen der Ermittler nur an, aber das reicht um das Kopfkino des Lesers anzuregen und die Gänsehaut wachsen zu lassen. Man spürt als Leser eigentlich die ganze Zeit eine Art Angst oder Bedrohung, es geht wenn ich es so sagen will von dem Buch eine gruselige Atmosphäre aus.
Besonders stark habe ich diese empfunden wenn die Geschichte in Sicherheitstrakt der Psychiatrie gespielt hat oder Jurek Walter selbst im jeweiligen Kapitel die Hauptrolle gespielt hat. In solchen Momenten habe ich mit der eingeschleusten Beamtin mit gefiebert, um sie gebangt und selbst mehr als einmal über die Schulter geschaut beim Lesen. Dem Leser wird die Lösung nur langsam und in Happen präsentiert, und fesselt ihn also zusätzlich an das Buch. Und fieser Weise endet dieses Buch endet mit vielen beantworteten aber auch viele offenen Fragen.

Abgesehen von der fesselnden und spannenden Geschichte haben mir auch die Charaktere und deren Darstellung sehr gut gefallen. Sie kamen mir sehr menschlich rüber, also ich meine bei manchen Büchern merkt man dass es fiktive Figuren sind, man kann sich nicht in sie hinein versetzen, nicht mit ihnen fiebern, leiden oder sich freuen – hier kann ich all das und genieße das richtig.

Es gibt aber auch Kritikpunkte zu der Geschichte und auch zum Schreibstil des Autors.
Mich persönlich hat die Kapitelgröße und viele Szenen- sowie Perspektivwechsel gestört. Die Kapitel wenn man sie denn so bezeichnen will oder muss, sind zum Teil nicht länger als zwei maximal drei Seiten. Mich persönlich hat das im Lesefluss gestört, warum kann ich gar nicht sagen, es hat sich einfach für mich nicht gut angefühlt und ich mag es nicht.
Besonders wenn nach etlichen Minikapiteln ein Szenen- sowie Perspektivwechsel kam hatte ich es schwerer mich zurecht zu finden als bei „normalen“ Büchern. Es mag auch einfach damit zusammen hängen dass ich den Autor und seinen Stil nicht kenne und gewöhnt bin.

Die Kritik die ich an der Geschichte als sich äußern muss sind mehr als nur die ein oder andere Ungereimtheit. Alleine schon der Gesundheitszustand von Mikael nach solch langer Krankheit und die schnelle Genesung, die Beschreibungen und Handlungen im Sicherheitstrakt, grummel und leider auch mit Medikamenten, Dosierungen und Krankheiten. Hier hätte Herr Autor sich besser mal informieren sollen – gründlich informieren sollen. Als beruflich in diesem Bereich angesiedelte Person hat es mir bei seinen Aussagen mehr als einmal die Nackenhaare in die Höhe getrieben.
Ungereimtheiten und Unglaubwürdigkeiten gehören ja schon etwas zu einem Roman, ist ja klar – aber hmm ein paar weniger wären nett gewesen.
Alles in allem war es eine Lektüre die mir gut gefallen hat und ich denke ich werde mir bei Gelegenheit mal ein weiteres Werk des Autors gönne, vielleicht gewöhne ich mich ja noch an seinen Schreibstil! Ich kann das Buch empfehlen, wegen der Kritikpunkte ziehe ich jedoch einen Stern ab!
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
"Der Sandmann" war mein erster Thriller um den Ermittler Joona Linna. Doch handelt es sich beim vorliegenden Band bereits um den vierten Band der Linna-Reihe. Man findet als Neueinsteiger recht schnell in die (fortgeschrittene) Handlung und ich persönlich finde es nicht schlecht, dass im Sandmann die eine oder andere Schockszene enthalten ist, in der es auch mal blutiger zugeht.

Was mir hingegen weniger gefällt, ist, dass die Handlung auch seitenweise vor sich hinmäandert, ohne voranzuschreiten. Hier hätte man durchaus gerne mal etwas kürzen dürfen, damit die aufgebaute Spannung auch erhalten bleibt. Ich persönlich hadere auch etwas damit, dass "Der Sandmann" im Präsens geschrieben ist. Zwar ist das Buch vom Autorenpaar Lars Kepler in kurze Kapitel untergliedert und auch die Handlungsorte wechseln häufig, doch ist die Handlung leider streckenweise auch immer recht unspannend - wenngleich der Plot um den namengebenden Sandmann höchst interessant und brutal ist. Denn der Mörder bringt bevorzugt Kinder ums Leben - und zwetört dabei wenig überraschend die kompletten Familien, die mit dem Verlust nicht leben können.

Von mir insgesamt verhaltene drei Sterne. Nach der Lektüre von "Der Sandmann" bin ich nicht angefixt genug, die Vorgänger-Bände auch zu lesen. Außerdem sollten sich Leser(innen) von Thrillern, die es eher spannend als blutig mögen, überlegen, diesen mit Horrorelementen gespickten Roman zu lesen. Denn ihnen wird "Mr. Sandman" sicher keinen "Dream" bringen.... Höchstens einen Albtraum.
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Nachdem ich diesen fast 600 starken Nervenkitzel nun gelesen habe, bin ich mir wirklich unschlüssig was ich letztendlich davon halten soll. Am Anfang habe ich mich schwer getan in das Buch hineinzufinden, was vielleicht daran liegen mag, dass es Teil einer Reihe ist und ich keinerlei Ahnung vom direkten Vorgänger hatte, aber vielleicht lag es auch am etwas sperrigen Schreibstil. Nachdem ich diese kleine Hürde genommen hatte, konnten meine Finger gar nicht schnell genug umblättern, so spannend war es geworden. Es steigerte sich bis zu dem Punkt an dem Saga in die Psychiatrie eingeschleust wird und ihre ersten Erlebnisse dort hat, dann ging es rapide bergab. War ich anfänglich noch von der Idee und auch der sich stetig aufbauenden Spannung begeistert, so fand ich es am Ende einfach nur langweilig, vorhersehbar und für meinen Geschmack hätte die Geschichte dann auch schon 100 Seiten eher aufhören können. Das ist wirklich schade, denn ich fand einiges an dem Buch wirklich gut.

Da wäre zum einen diese herrlich kühle und bedrohliche Atmosphäre, die sich glücklicher Weise durchs gesamte Buch zieht. Immer wieder hat man das Gefühl, dass hinter der nächsten Ecke – oder der nächsten Seite – eine neue Wendung lauern könnte, die einen noch mehr an den Nägeln kauen lässt. Psychothriller sollen ja nicht umsonst so heißen und ich denke doch, dass “Der Sandmann” dieses Prädikat eindeutig verdient hat. Allein die Handlung in der Psychiatrie – zumindest bis zu einem gewissen Punkt – erinnert mich so herrlich an Doctor Lector aus Hannibal, der so einige Ähnlichkeit mit Jurek Walter hat, und das ist nur eines von vielen kleinen Dingen in den Details und der Atmosphäre, die einem eine angenehme Gänsehaut beim Lesen bescheren. So wünsche ich mir das für einen Thriller. Dann wäre da natürlich auch der stetige Spannungsaufbau und der bleibt eigentlich auch bis zum Ende erhalten, leider hat sich für mich der Eindruck ergeben, dass die Handlung an manchen Stellen etwas in die Länge gezogen war. Spannend fand ich es deshalb dann auch nur bis zu einem gewissen Grad, das Ende wirkte für mich dann hinausgezögert und absolut vorhersehbar, vielleicht hätte man es einfach bei diesem gewissen Einschnitt belassen sollen.

Was die Sprache und den Schreibstil angeht, so hatte ich auch damit meine Probleme am Anfang warm zu werden. Allerdings scheint dieser leicht abgehackte, sehr kühle und emotionslose Ton einfach eine nordische Eigenart zu sein und das muss man einfach lieben. Bei mir dauert das immer ein bisschen, bis ich warm damit werde, danach kann ich normaler Weise meine Finger nicht mehr von den nordischen Thrillern lassen. Schwierig ist es sicherlich, das Buch ohne Kenntnis der Reihe zu lesen, so wie ich es getan habe. Anscheinend scheint es an den direkten Vorgänger anzuknüpfen, was einen als Neuling natürlich nicht auffällt und dabei wohl auch einiges an Verständnis und Informationen verloren geht. Das trägt dann auch dazu bei, dass man den Hauptcharakter Joona kaum versteht oder nachvollziehen kann, weshalb er so handelt wie er handelt. Wichtiger Tipp also: die Reihe am besten von Anfang an lesen!

Ein kühler, spannender Thriller aus dem hohen Norden, der ein wahres Auf – und Ab der Gefühle darstellt, weil er mich zum einen begeistern und fesseln konnte, zum anderen aber mit ein paar Hürden und auch ein wenig Langeweile gequält hat. Eine Bewertung war daher nicht ganz leicht, aber da ich auch fairer Weise sagen muss, dass ich die Vorgänger nicht kenne, was man aber absolut sollte, gebe ich ein knappes Gut – des Psychos im Thriller sei dank.
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am 18. Mai 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Was passiert, wenn ein lange vermisster und tot geglaubter Sohn auf einmal wieder auftaucht? Und wenn alles darauf hindeutet, dass dessen Flucht der Schlüssel zu einem grausamen Spiel ist, das ein im Hochsicherheitstrakt untergebrachter Psychopath spielt? Man ruft Joona Linna.

Ich mag Thriller, ich kann mit blutigen Szenen an Menschen umgehen und ich mag es, wenn die Handlung gruselig ist.
Aber ich mag es nicht, wenn hinter all dem nichts steckt, wenn man das Gefühl bekommt, all das sei nur oberflächliche Effekthascherei.
Und das ist hier leider so.

Auch wenn ich die vorherigen Bücher um Joona Linna nicht kenne, so hatte ich sie doch schon mehrfach in der Hand und habe darüber nachgedacht, sie zu kaufen, weil die Klappentexte doch einfach spannend klingen.
Mir ist also bewusst, dass das hier nicht der Auftakt einer Reihe ist. Dennoch kann man auch als Quereinsteiger gut folgen, weil die Handlung des aktuellen Falles im Vordergrund steht und die Dinge, die man über die Protagonisten aus vorherigen Bänden wissen müsste, einem kurz mitgeteilt werden, ohne so ausschweifend zu sein, dass Leser aller Bände sich langweilen würden.

Das ist ganz gut gemacht und Joona Linna ist durchaus eine interessante Person, auch Saga Bauer mit ihren persönlichen Problemen scheint vielschichtig genug, um im Laufe der Reihe eine wirklich gut ausgebaute, plastische Person zu werden.
Alle anderen, selbst der ach so gefährliche und grausame Psychopath Jurek bleiben irgendwie blass. Man kann ihre Handlungen nicht vorausahnen oder mit ihrem Charakter begründen, was es einem besonders bei den Szenen in der Psychiatrie schwer macht, die Handlungen des Arztes nachvollziehen und in einen sinnvollen Kontext bringen zu können. Ok, er tut, was er tut, aber man konnte es kaum voraus ahnen, weil er selber so undeutlich gezeichnet wurde.

Das ist schade.

Die Story an sich ist zwar wirklich spannend und ziemlich brutal, aber unter der dünnen Oberfläche versteckt sich nichts mehr. Am Ende fragt man sich, ob es das jetzt wirklich gewesen sein soll. Die Begründungen sind sehr an den Haaren herbei gezogen und gerade die Entwicklungen in der Psychiatrie sind unglaubwürdig.
Als wäre all das mit Müh und Not um die gute Idee der Story herum gestoppelt worden, um etwas Füllmaterial zu schaffen und um die eine oder andere logische Lücke zu schließen.
Aber auch das ist leider nur mäßig gelungen, denn wenn schon so viel Handlung auf Geheimbotschaften basiert, hätte man durchaus auch etwas mehr erklären und somit den „Total unglaubwürdig“-Stempel abwaschen können. Hat man aber nicht.

Daher schüttelt man immer wieder den Kopf und fragt sich, was Jurek Walter nun gesagt hat oder wie er dies oder das oder jenes nun eigentlich angestellt hat. Sofern man sich überhaupt von der Frage nach dem tieferen „Warum?“ trennen kann und die vorgegebene Lösung als ausreichend akzeptieren mag.

Immerhin hat es sich gut lesen lassen, durch die kurzen Kapitel ging das ziemlich schnell und der Gruselfaktor war auch da.
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