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am 22. Dezember 2016
Diese Platte nimmt für mich einen besonderen Stellenwert im Werk von Cradle of Filth. Meines Erachtens ist sie alltagstauglicher als die anderen Alben, die ich bisher kenne. Keine Frage, "Midian" und "Cruelty" sind Wahnsinnsscheiben, die aber am besten zünden, wenn es kalt und neblig ist und man richtig in die Atmosphäre der Platten eintauchen kann. "The Manticore and Other Horrors" ist nicht an einem Konzept ausgerichtet und musikalisch näher dran an konventionellen Metal-Ideen. Irgendwie auch mal was für zwischendurch. Meines Erachtens gibt es keine Ausfälle. Eine Sammlung von wunderbaren Metal-Märchen.
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am 8. November 2012
Das neue Werk klingt für mich nach mehrmaligem Durchhören recht gut. Hardcorefans werden Danis Art zu singen sicherlich kritisieren, aber sie ist abwechslungsreich und deswegen trotzdem interessant. Die Musik ist auf hohem Niveau, stellenweise bombastisch orchestral, wo es passt, ohne gleich wie ein Klassikalbum zu klingen. Es gibt insgesamt wahrscheinlich Alben von CoF, die beim ersten Hören mehr beeindrucken oder auch länger hängen bleiben, aber es ist definitiv kein Reinfall.
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am 28. Februar 2013
Sehr schönes Album! Facettenreich, schnell, dunkel, pervers, detalliert komponiert... wieder ein Album, bei dem man merkt, das Cradle Of Filth mit dem Album Thornography nur mal experimentel die Schiene gewechselt haben.

Wenn man sich die musikalische Entwicklung von den Alben "Godspeed On A Devil's Thunder" über "Darkly, Darkly, Venus Aversa" zu "The Manticore And Other Horrors" erkennt man gut eine Steigerung der Adjektive wie "schnell", "symphonisch", "groß" oder "gut".

Fans des Symphonic Black Metal, Dark Metal oder überhaupt schnellem, kompositorisch wertvollem Metal werden in diesem Album gut ein ganzes Drei-Gänge-Menü für die Ohren bekommen!
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am 28. Juni 2013
Nachdem Cradle Of Filth für mich seit Damnation And A Day irgendwie nicht mehr das waren, wofür ich sie bis dato so sehr geliebt hab (sorry an alle, die das anders sehen), muss ich diese Meinung seit Godspeed On The Devil's Thunder doch wieder revidieren. Irgendwie haben sie es doch geschafft, mich wieder für ihre Platten zu begeistern. Vielleicht nicht ganz so sehr wie für Dusk... And Her Embrace, Cruelty And The Beast und Midian, aber immerhin. The Manticore And Other Horrors reiht sich bei mir auf jeden Fall unter den besseren Cradle-Scheiben ein!
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am 25. Dezember 2012
geiles Album im Stile von Midian . Sound fett gefällt mir besser wie der von Darkly Darkly...!Kann ich jedem Cradle Fan empfehlen.
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am 1. Januar 2013
nun, die cd an sich ist nicht schlecht. großartig lieder, die einem den ganzen tag im ohr bleiben, darf mal allerdings nicht erwarten. ist wohl leider mittlerweile gang und gebe bei den cd-veröffentlichungen im hard'n'heavy-bereich...bedauerlich.
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am 2. November 2012
Ich hatte dieses Album bereits einmal rezensiert, jedoch hat Amazon die Bewertung nicht veröffentlicht und auf Nachfrage, warum, auch nicht geantwortet. Sehr ärgerlich.
Aber naja, vielleicht war das auch gar nicht schlecht so, hatte ich THE MANTICORE AND OTHER HORRORS lediglich mit drei Sternen bewertet, was diesem Album in keinster Weise gerecht wird.

Aber eins nach dem anderen. Wie man oben herauslesen kann, war ich anfangs alles andere als begeistert über das zehnte Album der Engländer. Und das, obwohl ich der Platte mehrere Durchläufe gegeben habe bevor ich etwas geschrieben habe, da ich der Meinung bin, man kann bei Musik nicht nach dem Ersteindruck urteilen.
Mein Hauptproblem bei den ersten Durchläufen war der Gesang. Danis hohes Kreischen klingt schon seit einigen Jahren nicht mehr toll und vor jedem Album habe ich die Hoffnung, dass er diese Art zu Singen endlich lassen würde. Auf THE MANTICORE AND OTHER HORRORS, so viel sei gesagt ist der Anteil der extrem hohen Screams deutlich reduziert, was mich sehr freut. Allerdings hat sich der gute Herr Filth etwas neues ausgedacht, um sicher so manchen Hörer zu ärgern. Sein Gesang ist anders als zuvor, weder vollkommen klar, noch gekrächzt. Beim ersten Durchgang musste ich mich doch fragen, ob der gute Herr Filth die Scheibe mit einer Erkältung eingesungen hat, denn es klingt in der Tat ein wenig so, als wäre er heiser. Sehr gewöhnungsbedürftig.

Je länger man sich allerdings THE MANTICORE AND OTHER HORRORS anhört, desto mehr gewöhnt man sich daran und stellt fest, dass es eigentlich gar nicht so unpassend ist, besonders, da Dani extrem variiert, mal eine reine (Pseudo-)Clean-Passage, mal wird mit einem finsteren Growlen abgerundet, mal wird durchgekeift. Die Scheibe bekommt dadurch eine wahnsinnige Abwechslung und ist in keinster Weise vorhersehbar. Zumindest was den Gesang betrifft.

Aber auch der Rest des Klangbildes kann überzeugen, CRADLE OF FILTH ballern in etwas mehr als 50 Minuten (zugegeben eine sehr kurze Spielzeit für ein CRADLE-Album) alles weg, was im Weg steht.
Vielleicht war der Vorgänger DARKLY, DARKLY, VENUS AVERSA instrumental gesehen brutaler, jedoch krankte dieser an der schwachen Produktion. Diese ist bei CRADLE OF FILTH anno 2012 aber superb! Alles schallt glasklar aus den Boxen und jedes Instrument bekommt den Raum, den es verdient hat, besonders das Schlagzeug ist fantastisch abgemischt, ist nicht zu laut, nicht zu leise, genau richtig. Die Produktion ist modern, aber nicht zu glatt und klinisch, diesen Spagat schaffen nicht viele Bands und bei CRADLE OF FILTH habe ich nach den Veröffentlichungen der letzten Jahre ehrlich gesagt nicht damit gerechnet. Hut ab!

Kommen wir zur Musik, die Keyboards halten sich im Vergleich zu früher mehr im Hintergrund, das Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf der Gitarre. Die Riffs sind zwar nicht durchgehend neu und innovativ, jedoch unterstützen sie perfekt die als punkige, mit Einflüssen der NWoBHM angekündigte Ausrichtung des Albums. Oft geht es rotzig zu, dann wieder melodisch verträumt und permanent schwebt über allem eine ordentliche Portion Headbang-Tauglichkeit, wie man sie von CRADLE OF FILTH bisher gar nicht kannte, gefällt sehr.

Die Tracks sind insgesamt recht kompakt gehalten, auf Epen wie "BATHROY ARIA" oder "QUEEN OF WINTER, THRONED" wurde verzichtet, der längste Song auf dem regulären Album ist lediglich knapp sechs Minuten lang. Das stört aber gar nicht, denn die Songs passen in ihrer Länge hervorragend.

Zusammenfassend kann ich also sagen, dass ich von diesem Album doch ziemlich begeistert bin, die klasse Produktion und die songschreiberische Qualität ergeben eine energiegeladene Scheibe voller potentieller Hits. Ja, CRADLE OF FILTH sind eine Band, von der man das guten Gewissens behaupten kann, wurden sie von "Trven Metallern" im Geiste schon lange aus der Szene verbannt.
Jedenfalls macht die Band ihre Sache (wie immer) gut und liefert mit THE MANTICORE AND OTHER HORRORS ein würdiges zehntes Album ab und zeigt erneut, dass sie eigentlich mit keiner anderen Band vergleichbar ist.

Anspieltipps: Das rotzige "FOR YOUR VULGAR DELECTATION", der mystische Titeltrack, welcher mit massig Atmosphäre aufwartet, "SUCCUMB TO THIS", das von seinen Gitarrenläufen lebt, das halsbrecherische "SIDING WITH THE TITANS", bei dem irgendwie alles einfach stimmt, sowie das hochmelodische, absolut ohrwurmige "FROST ON HER PILLOW", welches ja bereits mit einem Video belohnt wurde.

Vielleicht noch ein Wort zur Special Edition. Diese enthält noch einmal zwei Bonustracks, was im Vergleich zu früheren Alben relativ wenig ist, aber dennoch mehr als bei den meisten anderen Bands, die - wenn überhaupt mal - einen einzigen Bonussong dazupacken. "DEATH, THE GREAT ADVENTURE" ist das wohl härteste Stück dieses Albums mit vielen Knüppelpassagen und trieft nur so vor Boshaftigkeit. Aus irgendeinem Grund hat dieses Lied sehr lange gebraucht um bei mir zu zünden, mittlerweile betrachte ich es sogar als eines der besten dieser Scheibe. Der zweite Zusatz, "NIGHTMARES OF AN ETHER DRINKER" ist absolut weltklasse und höchstwahrscheinlich sogar mein Favorit auf THE MANTICORE AND OTHER HORRORS. Melodisch, düster, hart, episch und mörderisch groovend, so manche Band wäre froh, einmal während ihrer Karriere so einen Song zu schreiben, super!
Also klare Kaufempfehlung für die Special Edition, welche dazu auch noch in einem schönen Digibook ausgeliefert wird, wie schon der Vorgänger DARKLY, DARKLY, VENUS AVERSA.
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am 5. November 2012
Nachdem ich die Band nach den ersten drei (grandiosen) Alben etwas aus dem Blickfeld verloren hatte, bin ich froh, dass ich mir dieses Album gekauft habe. Ich kannte nur "For your vulgar delectation", den Song fand ich sehr ungewöhnlich. Untypisch für COF-Verhältnisse eher einfach gehalten, aber trotzdem cooles Teil. Der Rest des Albums fällt nicht ab, musikalisch nicht mehr so opulent, eher etwas reduzierter moderner Extrem-Metal. Danis infernalisches Gekreische ist etwas in den Hintergrund getreten, die Texte suchen nach wie vor ihresgleichen in diesem Genre. Fazit: Top Album einer immer noch spannenden und sehr relevanten Band!
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am 21. Januar 2013
Nachdem sich das 2010er Output "Darkly, darkly Venus Aversa" wieder deutlich an den Ursprüngen der Briten orientiert hat, schippern die Mannen um Daniel Davey jetzt wieder weg von den Wurzeln in ein bislang noch unbekanntes Gewässer. Keine Frage, der neue Meilenstein, genannt "The Manticore & other Horrors", kommt frisch und spritzig daher und zeigt einmal mehr, dass sich Cradle of Filth immer wieder neu erfinden können ohne dabei massiv an Niveau oder Seriösität einzubüßen.

Musikalisch bewegen sich die finsteren Gesellen ja nun schon seit Jahren nahe an der Perfektion. Und Trotzdem klingt das aktuelle Werk wieder etwas reifer und besser inszeniert als alles bisher Dagewesene. Über die gesamte Spieldauer der Platte fällt auf, dass es mehr Gitarrensolos gibt als auf anderen Cradle-Alben was der Scheibe fast schon eine Heavy-Metal-Touch verleiht. Diese Tatsache steht der Band außerordentlich gut zu Gesicht.
Nachdem fast schon obligatorischen Intro ballern die Herren dann auch ziemlich zügig los. "The Abhorrent" heißt Song numero Uno und dieser lässt im Anfangsriffing erstmal gut Dampf ab bevor er seinen Rythmus findet welcher stets wiederkehrt in den knapp 6 Minuten. Gutes Stück ohne Zweifel.
Der Titeltrack "Manticore" stellt ein weiteres Highlight des Silberlings dar. Alles in Allem ein ziemlich verrückter und bunter Song mit vielen Einflüssen und Arrangements aus diversen Spaten. Der Nachfolger "Frost on her Pilow" konnte bereits bevor der Veröffentlichung des Albums auf der Homepage der Band probegehört werden. Dieser Song wurde nicht zu unrecht von Dani & Co. als Leckerli für uns ausgelegt. Defintiv ein Must-hear!
Ferner ist "Siding with Titans" hervorzuheben. Nein, dieser Song handelt textlich nicht von Olli Kahn.. Und trotzdem ist er Weltklasse. Tiefe Riffs sägen permanent durch das Unterholz, untermalt von einem dichten Klangteppich erzeugt vom Keyboard und verziert von Dani`s spektakulären Stimme.
Mein Favorit ist jedoch "Succumb to This". Es ist auch gleichzeitig der einizige Song mit weiblicher Background-Stimme. Ein perfekter Chorus und geniale Rythmusgitarren heben dieses Stück weit nach oben. Kommt zumindest ansatzweise an Cradle-Klassiker der 90er ran wie z.B. "Beneath the howling Stars" oder "Dusk & her Embrace".
Abgerundet wird das Langeisen in typischer Cradle-Marnier mit einem feinen akustischen Outro namens "Sinfonia".

Es gibt für diesen Erguß der Engländer nur 4 von 5 möglichen Sternen, weil dieses Werk an Alben wie beispielsweise "Midian", "Cruelty..." und "Dusk..." gemessen werden wird und da kommt es bei aller Liebe nicht ran. Mit Black Metal hat "The Manticore" nichts mehr zu tun und das ist für mich eindeutig ein Wehrmutstropfen. Dieses Album ist ohne Zweifel gut und auch definitiv den Kauf wert - aber die Richtung in welche die Band sich bewegt gefällt mir nicht.

Stay hard - stay heavy
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am 2. November 2012
Oha, da ist sie nun, die neue Scheibe von Cradle Of Filth.
Was als erstes auffält: Die "relativ kurze" Spielzeit von "nur" knappen 51 Minuten. Für CoF Verhältnisse doch recht kurz, aber das muss ja nichts schlechtes heissen. Los geht es wie gewohnt orchestral-instrumental und schon ballert "The Abhorrent" los, gewohnt gute CoF Kost. Thematisch hängen die Songs dieses mal nicht zusammen, wie etwa in den Vorgängern "Darkly Darkly, Venus Aversa" oder "Godspeed on the Devils Thunder", dieses Sammelsurium erinnert in seiner Zusammenstellung an die gute, alte "Midian"-CD. Heiss her geht es beim Titeltrack, wo es auch leicht folkig wird gen Ende und das darauf folgende "Frost on her Pillows" ist mein neues "Saffron's Curse". Alles in allem ist es eine tolle Scheibe, die insgesamt rockiger und "leichter" daher kommt als zB "Darkly Darkly" und leider auch nur halb so viel Epik besitzt wie zB "Cruelty...", ABER: Mir gefällt's!
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