Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos Learn More Mehr dazu HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Shop Kindle Unlimited AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longss17



am 5. September 2017
So viele Themen, die das kindliche Handeln erklären, Gehirnentwicklung, Erziehung etc. Ich liebe es, es ist das beste Buch, das ich bisher von Gerald Hüther gelesen habe.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. April 2016
Die Haltung gegenüber Kindern, die in diesem Buch beschrieben wird, finde ich sehr schön. Kinder verdienen es, dass man alle Potenziale in ihnen sieht.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. März 2014
Ich hatte mehr erwartet. Für mich wurden im Buch viel zu wenige Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Das macht ein gutes Buch aber für mich aus.
Viele Worte. Der wichtige fachliche Inhalt hätte auch viel kürzer beschrieben werden können.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Februar 2016
Ein wirklich tolles Buch. Gerald Hüther erklärt die Entwicklung von Kindern und wie man sie richtig fördern kann, wunderbar. Ein Buch, dass viele (angehende) Eltern hoffentlich mehr über ihre Kinder und den Umgang mit ihnen nachdenken lässt. Absolut zu empfehlen.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Januar 2017
Leider trotz meiner rechtzeitiger Bezahlung ist das Buch immer noch nicht angekommen und die Rubrik-den Verkäufer zu kontaktieren kommt ebenfalls nicht zu Erscheinung
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juni 2015
Den Titel finde ich, seitens der Logik, etwas seltsam. Wären alle Kinder HOCHbegabt, dann wäre das die Norm und damit wären alle Kinder normal begabt. Weniger reißerisch stimme ich jedoch der These zu, dass jedes Baby ein vergleichbares Potential hat, um Außergewöhnliches zu leisten. Wie auch Hüther bin ich der Meinung, dass man es nicht bewerten kann, ob ein Kind “besser” ist, das gut rechnen kann, eines das sehr hilfsbereit und mitfühlend ist oder eines, das flink auf Bäume klettert. Aus schulischer Sicht ist die Sache jedoch klar.

Das Buch schreibt mir 186 Seiten von der Seele und beschreibt vieles von dem, das ich als Kind und Schüler erlebt habe und auch immer wieder mitbekomme. Hüther schreibt, dass es als wissenschaftlich gesichert gilt, wie Begabungen entstehen. Und zwar durch nutzungs- und erfahrungsabhängige Neuroplastizität. Kurz erklärt: Unser Gehirn passt sich strukturell jeweils den Tätigkeiten an, die wir am häufigsten und am liebsten ausüben. Und dieser Prozess beginnt bereits im Mutterbauch. Übrigens endet dieser Prozess erst mit dem Tod. Das heißt, auch das Gehirn von Erwachsenen verändert sich täglich und kann durch gezieltes Üben, Lernen, Trainieren neue Begabungen entwickeln. Allerdings: Naturtalent wird generell überschätzt und wird ohne langjähriges Üben auch nicht brillant.

Hüthers wichtigste Gedanken des Buchs kurz und knapp: Kinder lernen immer. Talent wird überschätzt. Schule und Erziehung fördern die falschen Begabungen.

Kaum ein genialer Schöpfer der letzten Jahrhunderte – ob Musiker, Wissenschaftler oder Erfinder – war ein guter Schüler. Viele davon entfalteten ihr Talent also nicht wegen der Schule, sondern trotzdem. Deren Karriere begann erst, als sie das taten, was ihnen selbst wichtig war. Dieses Effizienzprinzip kenne ich von mir selbst nur zu gut. Die meisten Talente gehen ungefördert unter, weil die Schule laut Hüther hauptsächlich Fähigkeiten fördert, die auf dem breiten Arbeitsmarkt Geld bringen. Die (zahlreichen) Nischenbereiche fallen dabei unter den Tisch, ebenso die dafür geeigneten Fachkräfte. Ich würde es verknappt so formulieren: Schule fördert das generalisierte Mittelmaß und alles außenrum, inklusive der einseitigen Spezialisten, bleibt sich selbst überlassen.
Schule ignoriert die wesentlichen Talente, die es laut Hüther zu fördern gälte. Teilweise werden diese sogar systematisch abtrainiert oder aberzogen. Hier zählt Hüther auf: Liebe und Zuneigung, Entdeckerfreude, Kreativität, Zuversicht und Eigensinn. Stattdessen lernen wir, wie wir Vorgaben umsetzen, dass jedes Verhalten zu bewerten und zu skalieren ist und dass wir gehorchen müssen. Durch das Brechen des Eigensinns verlieren die Kinder die Nähe und Verbundenheit zu Erwachsenen. Fehler dienen in der Schule selten einem Erkenntnisgewinn, sondern werden sanktioniert, so dass damit Angst verknüpft wird. Angst wird in Erziehung und Schule nach wie vor methodisch eingesetzt und Hüther sieht darin einen gewichtigen Grund, weswegen das heutzutage zu einer regelrechten Volkskrankheit geworden ist. Kinder sind starke Empathen und Angst zerstört das Urvertrauen und das Vertrauen in die Bezugspersonen. Schule und dominante Erziehung nehmen vielen Kindern regelrecht das Selbstvertrauen. Er plädiert hier allerdings für ein sowohl als auch, denn auch das völlig Antiautoritäre lehnt er ab, da zu viele Wahlmöglichkeiten die (vor allem ganz kleinen) Kinder ebenfalls überfordern.

Auch die Eltern haben laut Hüther darauf einen gewichtigen Einfluss, denn es herrscht immer noch die Einstellung, man müsse Kinder in jeder Hinsicht erziehen und bevormunden, statt sie in vielen Bereichen einfach zu fördern. Die Besserwisserei der Erwachsenen führe jedoch zu einer Entwertung des Kindes, das dadurch als mangelhaft vorgeführt wird. Auch interessant, wenn auch aus anderen Studien bekannt für mich: “Kein Mensch ist von Natur aus böse und gewalttätig”. Ein solches Verhalten ist stets ein Fehlverhalten der entsprechenden “Erzieher” in Familie und Schule. Kinder spiegeln das wahrgenommene Verhalten, das sie durch die Bezugspersonen als “richtig” erfahren. Daher auch: wie die Eltern so das Kind. Doch ist auch hier Hoffnung in Sicht, denn solches Verhalten lässt sich gezielt ändern, es ändert sich nur selten von alleine.
0Kommentar| 38 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. März 2017
Gut angekommen. Tolles Buch! Sehr lesenswert. Qualität des Buches ist gut, Lieferung ging schnell, daher bin ich zufrieden. Würde wieder bestellen
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Februar 2013
Endlich mal ein Buch zum Thema "Hochbegabung" das den Druck auf die Kinder weg nimmt und nicht noch größer werden lässt. Es ist leicht zu lesen, bietet dem Leser viele Aha Effekte wenn man sich darauf einlassen kann.
Ein sehr guter Ratgeber für Eltern und Pädagogen. Eigentlich ein Pflichtwerk für Alle, die mit Kindern zu tun haben.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. April 2014
„Sind Sie der, der sie sein wollten? Oder der, der sie sein sollten? Sind auch in Ihnen Begabungen vorhanden, die brach liegen? Wovon träumten Sie als Kind? Was begeisterte Sie? Wissen Sie, was Ihre Kinder wirklich gut können und was nicht?“

Mit diesen Sätzen beginnt das Buch, das der Göttinger Neurobiologe Gerald Hüther zusammen mit dem Stern Reporter Uli Hauser geschrieben hat. Sie wollen mit dem Buch die Erwachsenen aufrütteln. Sie darauf aufmerksam machen, dass die Zukunft von ihren Kindern abhängen wird und dass jeder etwas tun kann. Mit seinem Verhalten. Es möchte dazu auffordern, alte Denkmuster von Erziehung und Schule in Frage zu stellen.

Jedes Kind komme mit einer Vielzahl von Potentialen auf die Welt. Mit einem Gehirn, das viele neuronale Vernetzungen gemacht hat, die anhand der aus dem eigenen Körper im Gehirn ankommenden Signalmuster und der dafür optimierten Reaktions- und Antwortmuster stabilisiert worden sind und genau zum Körper des jeweiligen Kindes passen. Schon im Mutterleib mache das Kind eigene Erfahrungen, die es in seinem Gehirn verankert. So komme jedes Kind mit einem einzigartigen Gehirn auf die Welt, dem vielfältige Möglichkeiten und Begabungen offen stehen.

Nutzungs –oder erfahrungsbedingte Neuroplastizität nennen es die Neurowissenschaftler. Einfach gesagt: Das Gehirn wird so, wie man es benutzt und wofür man es benutzt. Mit den Erfahrungen, die ein Kind durchlebt, macht sein Gehirn besondere Nervenzellverknüpfungen. In manchen Bereichen komplexere, in anderen einfachere. Je nachdem, für was das Kind sein Gehirn benutzt, stabilisieren sich Nervenzellvernetzungen. Solche, die nicht gebraucht werden, verkümmern.

Kinder sollten früh reich an Erfahrungen werden. Einen möglichst grossen Erfahrungsschatz sammeln. Menschen begegnen, die viel erlebt haben. Dazu müsste jemand da sein, der dem Kind wichtig ist. Mit dem es sich emotional eng verbunden fühlt. So kann sich aus Vertrautem Vertrauen entwickeln, und die Zuversicht, dass alles gut wird, aus der Erfahrung der Beziehung zu anderen Menschen, dass alles gut gegangen ist. Damit Leben und Lernen gelingen können.

Wenn ein Kind aufwächst, möchte es geliebt werden und mit anderen Menschen in Beziehung sein. Dafür bringt es schon durch die Erfahrungen im Mutterleib die erforderlichen Talente mit. Vertrauen, Geborgenheit, Verbundenheit. Es braucht Eltern, die ihm auf Augenhöhe begegnen. Mit Wertschätzung. Kinder möchten erkannt werden, als das, was sie sind. So geliebt werden, wie sie sind. Sie sind nicht etwas, das in ein Wunschpaket gepresst oder das für ein Vorstellungsbild passend gemacht werden kann. Jedes Kind sollte die Erfahrung machen können, einzigartig zu sein, so geliebt zu werden, wie es ist und dass es im wahren Leben auf es ankommt.
Um zu lernen, brauchen Kinder Vorbilder, an denen sie sich orientieren können. Sie sind in der Lage, all das von den Mitgliedern einer Gemeinschaft zu erlernen, was sich diese, als sie selbst noch Heranwachsende waren, an Fähigkeiten und Fertigkeiten, an Wissen und Können, an inneren Einstellungen, Werten und Vorstellungen angeeignet und im Lauf ihres bisherigen Lebens ergänzt und erweitert haben. Viele Lehrer meinen nicht diese Fähigkeiten, wenn sie von einer besonderen Begabung sprechen. Sie halten ein Kind für hochbegabt, wenn es ihm auf einem Gebiet ermöglicht, aussergewöhnliche Leistungen zu erreichen, welche in unserer gegenwärtigen Welt besonders hohe Anerkennung finden.

Als unabdingbar für das Lernen sieht Gerald Hüther die Begeisterung. Die Erwachsenen sollten ihren Kindern wieder begegnen, sich ihnen zuwenden. Mit ihnen in Beziehung treten, um herauszufinden, was sie bewegt, sie wirklich begeistert. Kinder lernen am besten, wenn es mit den emotionalen Zentren im Gehirn verknüpft ist. Dinge wie gemeinsames Singen, gemeinsam erlebte Märchenstunden, gemeinsames Spielen, gemeinsames Tanzen, Musizieren, Malen oder Basteln. Im gemeinsamen Tun erleben die Kinder etwas, das sie im Unterricht nicht erleben. Verbunden zu sein und in dieser Verbundenheit gleichzeitig zu wachsen.

Anders könne es für die Kinder von heute nur dann werden, wenn sich die Erwachsenen selbst verändern würden. Wenn sie die festgefügten Vorstellungen davon, worauf es im Leben ankommt, in Frage stellen würden. Die alten, ausgetretenen Bahnen der lieb gewonnenen Gewohnheiten zu verlassen. Wenn alle Kinder die Erfahrung machen könnten, dass sie so wie sie sind angenommen werden und dazugehören dürfen, dass ihnen etwas zugetraut wird, und sie zeigen können, was sie alles schon können, dann würden sie ihre Liebesfähigkeit, ihre Begeisterungsfähigkeit und das Gefühl tiefer Verbundenheit mit den Menschen, bei denen sie aufwachsen, nicht verlieren.

Fazit: Gerald Hüther und Uli Hauser haben ein Buch mit vielen guten Ideen geschrieben, die sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützen. Wir brauchen solche, die eingefahrene Denkmuster und Gewohnheiten alter Systeme in Frage stellen und zu einem Umdenken herausfordern. In der heutigen Zeit umso mehr. Deshalb ein wichtiges Buch.
0Kommentar| 41 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. September 2015
Der Titel des Buches ist, wie schon in anderen Rezensionen angemerkt, ein wenig irreführend. Allerdings ist es auch verständlich, dass der Verlag angesichts des aktuellen Hypes um die Hochbegabten und die vielen angeblich Hochbegabten diesen etwas provokanten Titel gewählt hat. Dass es hier nicht um Hochbegabung im Sinne von einem IQ oberhalb von 130 geht, erkennt man schon an der Schreibweise. Es geht eben nicht um hochbegabte, sondern um hoch begabte Kinder. Was damit gemeint ist, wird schnell klar. Es geht um das eigentliche Wunder des Lebens und der kindlichen Entwicklung. Jeder der sich darauf einlässt, wirklich einmal darauf zu achten, was ein Kind in den ersten Lebensjahren völlig spielend und ohne Anstrengung erlernt, sollte aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Und auf diesem Entwicklungsweg bildet jedes Kind besondere Fähigkeiten aus.

Die Botschaft des Buches könnte also lauten: "Sucht bei euren Kindern nicht ständig nach einer Hochbegabung, sondern freut euch an den ganz normalen wunderbaren Talenten, die ALLE Kinder mitbringen."

Aber das Buch geht noch einen Schritt weiter: Weil nämich die heutige Erziehung in Elternhaus und Schule so sehr an den Bedürfnissen der Kinder vorbeigeht, kommt das Potenzial, das in jedem Kind steckt, laut der Autoren gar nicht richtig zur Entfaltung. Das klingt sehr schlüssig, führt aber unter Umständen dazu, dass einige Eltern, die sich eigentlich ja von dem Gedanken der bisher unentdeckten Hochbegabung ihrer Kinder verabschieden sollten, nun doch wieder hellhörig werden. Sicher schlummern im eigenen Kind ganz viele Talente, die nur bisher nicht zum Tragen gekommen sind, weil man das Kind zu sehr bevormundet hat. Also muss man nur die Zügel locker lassen, das Kind seinen eigenen Weg gehen lassen, und fertig ist der neue Einstein, Mozart, Picasso oder was auch immer.

Das Buch gibt viele Anregungen, wie wir unseren Kindern mehr Vertrauen entgegenbringen und im Gegenzug das Vertrauen unserer Kinder in uns erhalten oder zurückgewinnen können. Dafür gibt es ein eindeutiges Plus. Ein Minus dagegen bekommt das Buch für die Verführung der Eltern. Sie sollen daran glauben, dass alle Kinder von Natur aus mit dem gleichen Potenzial ausgestattet sind und dass sie es als Erziehende komplett selbst in der Hand haben, ob aus ihrem Kind ein Versager, ein durchschnittlicher Mitläufer oder ein Genie wird.

Gerade wenn es in dem Buch um die wirklich Hochbegabten wie Einstein und Co. geht, wird die Argumentation der Autoren allerdings extrem schwach. Sie weisen darauf hin, dass viele Genies Schulversager waren. Aber was sagt das aus? Es sagt aus, dass extrem begabte Menschen mit unserem Schulsystem besonders große Probleme haben und dagegen rebellieren, weil es sie gnadenlos unterfordert und ihrem Wesen nicht entspricht. Aber man kann eben nicht den Umkehrschluss ziehen, dass jeder Schulversager eigentlich auch ein Einstein ist, der nur nicht die Kraft hatte, gegen das System anzukämpen und seiner Leidenschaft zu folgen. Und hier schließt sich der Kreis, und wir sind wieder bei den Eltern, die ihr Kind sehen, das in der Schule eher zu den Leistungsschwachen gehört, und die sich denken: "Wahrscheinlich liegt das einfach nur an einer nicht entdeckten Hochbegabung!" Diesen Eltern möchte man in der Tat zurufen: "Jedes Kind ist hoch begabt. Aber vielleicht nicht so, wie ihr es gerne hättet!"
0Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken

Gesponserte Links

  (Was ist das?)