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am 14. Mai 2015
„Deiner Seele Grab“ ist der fünfte Fall von Kommissar Dühnfort.

Inhalt: Der Dämon in dir wird siegen. Deine dunkle Seite. Das Böse. Das Teuflische. Alle Demütigungen, Verletzungen, Ungerechtigkeiten, die du erleiden musstest, formen dich. Zu dem, was du sein wirst. Sie machen dich dazu. Wer ist der Samariter, der in München alte Menschen von ihren Leid erlöst? Ein verblendeter Erlöser, der glaubt, Gutes zu tun? Oder ein eiskalter Killer? Was hat es mit der geheimnisvollen Elena auf sich, die nur ein Ziel kennt: Rache! Sind der Samariter und sie ein Team? Plötzlich ist sie verschwunden. Als Kommissar Konstantin Dühnfort schließlich begreift, worum es wirklich geht, ist es beinahe zu spät…

Meinung: Mir hat ja schon das letzte Buch von Inge Löhnig „Verflucht seist Du“ sehr gut gefallen. „Deiner Seele Grab“ gefällt mir mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser. Das Thema ist wieder super spannend und wie ich finde von immer größerer Bedeutung, schließlich leben wir in einer immer älter werdenden Gesellschaft.
Wie einige Figuren miteinander umgehen hat mich erschüttert. Immer wieder ging mir durch den Kopf, wie sich Menschen nur so verhalten können und nur auf ihrem eigenen Vorteil bedacht zu sein. Das hat mich wirklich lange beschäftigt. Dabei handelt es sich nicht um eine unrealistische Vorstellung, vielmehr denke ich, dass es der Wahrheit entspricht. Denn vielen scheint Geld am wichtigsten zu sein.
In diesem Buch erfährt man mehr über Kirstens Privatleben und wie sie sich mit ihrer Tochter auseinandersetzt. Alois bleibt in „Deiner Seele Grab“ außen vor, doch ich hoffe das im nächsten Buch mehr über ihn geschrieben wird.
Das Cover gefällt mir wieder sehr gut und sorgt für eine düstere Stimmung. Lediglich den Schnee finde ich zum Inhalt des Buches nicht ganz stimmig.

Fazit: Wieder ein gelungenes Buch von Inge Löhnig. Es war wieder einmal superspannend zu lesen wie Dühnfort einem neuen Fall auf den Grund geht.
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am 22. Juli 2016
Kommissar Dünger ... die Serie gefällt mir echt gut. Todesfälle oft besonders, Geschichte um den Kommissar
richtig gut. Schade nur, ich habe 7 Bücher durch und warte auf den 8. Teil. Man möchte doch wissen, wie sein Leben
weiter geht. Der Krimi ist locker geschrieben, man vermutet den Mörder, aber bis kurz vor Schluss ist es nicht klar und oft
ist es anders als gedacht ... so müssen Krimis sein. Kein Nervenkitzel, sondern schön geschrieben. Wer den ersten Teil durch
die Wegbeschreibungen zu anstrengend fand, der sollte die Serie trotzdem lesen, es ändert sich in den Büchern.
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am 14. März 2014
Ein tolles Buch! Für mich neben „Friedhofskind“ und „Küstenmorde“ eine der bemerkenswertesten Neuerscheinungen dieser Wochen.

Die Geschichte ist sehr berührend: Alte Menschen werden ermordet aufgefunden, mit einem Apfel und Trauben in den Händen, Symbole für die Erlösung des Menschen. Ist der Mörder ein barmherziger Samariter, der sie in einen sanften Tod geschickt hat? Zumindest soll es so aussehen.

Die Geschichte wird in zwei Hauptsträngen erzählt – Dühnfort und Clara – und zwei Nebensträngen, Elena und Kirsten. Alle sind sie hochspannend und komplex. Einfühlsam werden die Gedanken und Gefühle der Protagonisten erzählt, man kann sich bestens in ihre Situation hineinversetzen, nichts ist übertrieben oder unrealistisch, dennoch äußerst fesselnd. Zudem sind eigentlich alle Personen sehr sympathisch und man fühlt mit ihnen.

Die Geschichte selbst ist ein verzwicktes, vielschichtiges Rätsel, in dem scheinbar nichts zusammenpasst. Doch alle Erzählstränge werden souverän zu Ende geführt, nichts wird übersehen, und ganz langsam schält sich die Wahrheit heraus. Das ist raffiniert gemacht, und bis Seite 400 ungefähr finde ich den Roman äußerst gelungen – dann aber hätte ich mir eine etwas subtilere Auflösung gewünscht, die doch noch irgendwie zu dem Leitmotiv des Romans gehört hätte. (Mehr kann ich dazu nicht sagen, ohne zu spoilern.)
Die Auflösung ist gut, psychologisch auch interessant, aber sie gibt es schon, seit es Kriminalromane gibt, mit anderen Worten, sie ist nicht besonders originell und auch wenig spektakulär.
Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. :-)

Mein Fazit:
Der Roman ist hochspannend, engagiert geschrieben, er macht nachdenklich, er enthält ein erfreuliches Maß an Sozialkritik, und was mir am besten gefällt, ist die Menschendarstellung, die sehr einfühlsam und empathisch gelungen ist.
Für mich ist es eins der besten Bücher des jungen Jahres, besonders, wenn man an die vielen, schnell heruntergeschriebenen Thriller nach dem Baukastenprinzip denkt, die es immer häufiger gibt.
Unbedingt kaufen!
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am 16. August 2015
Ich liebe die Kommissar Dühnfort Romane. Super spannend erzählt, so dass man das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Es macht Spaß die Geschichte um den Titelhelden über die einzelnen Bücher hinweg zu verfolgen und ich habe sogar schon eine Freundin für die Reihe begeistern können.

Im Vergleich zu vielen amerikanischen Krimis, bekommt man bei Inge Löhnig nicht das Gefühl, dass der Titelheld eine Art hellsehendes allwissendes Überwesen ist, dem nichts und niemand etwas anhaben kann, während er gleichzeitig ein totales Wrack ist. Dühnfort wirkt auf den ersten Satz sympathisch.
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am 26. Mai 2016
Wie alle bisherigen Krimis von Frau Löhnig auch hier ein Lob meinerseits., Sie schreibt locker und in sich geschlossene Kapitel, die es nicht leicht machen, schnell den Mörder zu identifizieren. Diese Krimis sind gut zu lesen, man verliert, wenn man ein paar Tage aussetzt mit dem Lesen, nicht den Anschluss. Super, ich kaufe alle Bücher.
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am 25. Mai 2014
Ich liebe die Serie um Kommissar Dühnfort. Der sechste Fall stand schon etwas länger bei mir im Bücherregal, aber aufgrund von Krankheit habe ich nun endlich wieder Zeit zum Lesen. Leider nur ein Vergnügen von einem Tag, denn ich habe "Deiner Seele Grab" regelrecht verschlungen.

Schon ab dem ersten Kapitel versteht Frau Löhning es, zu fesseln. Tino Dühnfort muss sich einer internen Ermittlung stellen, da er angeblich eine Tatverdächtige krankenhausreif geprügelt hat. Hinzu kommt ein Mord an einer alten Dame, deren Leiche mit Trauben in der einen und einem Apfel in der anderen Hand drappiert, aufgebahrt gefunden wird. Schnell wird klar, dass es sich um einen Serienmörder handelt, der sich als "Samariter" bezeichnet. So wirklich voran kommt das Team um Dühnfort nicht, doch nach langer disziplinierter Ermittlungsarbeit sind sie endlich am Ziel.

Der Leser wird in dem Buch mit vielen aktuellen Themen der Gegenwart, wenn auch nur ansatzweise, konfrontiert: Familienkonflikte, Pflege der Eltern durch die Familie, Demenz, Erbstreitigkeiten, Streitigkeiten ums Geld, prügelnde Ehemänner, pubertierende Teenager, Kinderwunsch/Kinderlosigkeit, Krankheit, Sterbehilfe, Zwangsprostitution, illegale Einwanderer, Mobbing, Missbrauch.... Während des Lesens habe ich mich gefragt, ob es nicht vielleicht zu viel des Guten ist, manche dieser Themen nur anzureißen. Ich bin jedoch zu dem Entschluss gekommen, dass es mich nicht stört, denn dem Plot und der Spannung tut es keinen Abbruch. Außerdem sind die Themen, die Frau Löhning anreißt, allesamt interessant und aktuell. Ich kann jedoch nachvollziehen, dass manch ein Leser dieses Buch deshalb für überfrachtet hält.

Von mir bekommt Frau Löhning uneingeschränkt 5 Sterne. Sie hat mit Kommissar Dühnfort eine Figur geschaffen, die nicht mehr aus meiner Krimilandschaft wegzudenken ist. Außerdem schreibt sie schnörkellos und packend. Danke, Frau Löhning!
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Kommissar Dühnfort: nicht immer der strahlende Held, auch mal schwach. Eben ein Mensch! Genau aus diesem Grund verfolge ich diese Reihe - keine Aktion, die reine Fantasiebilde ist und die Hauptpersonen zu Übermenschen werden läßt. Wunderbare Krimis.
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am 20. Juli 2015
Klasse und mehr davon! Auch dieser Fall um Komissar Dünfohrt ist wieder super geschrieben. Menschlich, spannend , anschaulich. Alle Protagonisten aus dem wahren Leben entnommen. Ich freue mich schon auf den hoffentlich neuen Fall Nr.8
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am 22. Juli 2015
Ein Mörder verbrämt seine Taten als Erlösung. Er bezeichnet sich als Samariter, der alte Menschen von ihren Leiden erlöst. Konstantin Dühnfort, der leitende Ermittler, hat starke Zweifel am Motiv. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt.

Fazit: Löhnig verzichtet auf Blut und Gewalt. Tathergänge erwähnt sie wie beiläufig. Deutlicher versucht sie sich in Kritik an der Gesellschaft: Wohin mit den Alten, wenn sie nicht mehr allein leben können? Damit verbunden lanciert sie auch ein Familiendrama, dessen Höhepunkt irgendwie verpufft. Doch ihr Hauptanliegen kommt nicht zum Tragen und dient nur als Aufhänger für die Handlung. Zu viel des Guten hat Löhnig ohnehin im Sinn: Weitere heisse Themen werden lediglich angeritzt und nicht vertieft. Die Story ist komplex aufgebaut, was die Spannung ins Stottern bringt. Mehrere Handlungsebenen und Nebenstränge sowie Figuren diverser Verwandtschaftsgrade erschweren die Übersicht und fungieren als blosse Seitenfüller. Löhnig schafft es nicht mehr, den Anschluss an Dühnforts ersten Fall zu schaffen.
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.....einen Roman geschrieben, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Der 6. Fall des uns schon aus den Vorgängerbänden bekannten Kommissar Dünfort ist spannend, unterhaltsam und hat ein sehr interessantes Thema als Grundlage.

Kommissar Dünfort hat es in diesem Buch nicht nur mit einem sehr schweren und undurchsichtigen Fall zu tun, sondern muss sich noch einer internen Untersuchung stellen. Er soll angeblich eine Zeugin brutal angegangen sein und diese wird bei ihrer Aussage durch einen intriganten Kollegen Dünforts unterstützt. Dünfort wird von dem aktuellen Fall abgezogen und mit einem neuen Mordfall betraut. Eine wohlhabende Rentnerin ist in ihrer Wohnung ermordet und auf ihrem Bett aufgebahrt worden. In den Händen hält sie einen Apfel und Trauben. Beides Sinnbilder der Erlösung. Mit was für einem perfiden Mörder, den man den Samariter tauft, haben es die Kollegen der Münchner Mordkommission hier zu tun, oder war es die moldavische Putzfrau der Ermordeten, denn sie ist plötzlich verschwunden und mit ihr auch reichlich Geld der Ermordeten? Als dann allerdings noch weitere Morde an Rentnern geschehen, die alle nach dem selben Muster ablaufen und jedes Mal die Trauben und den Apfel zeigen, vermuten Dünfort und seine Kollegin, es mit Jemandem zu tun zu haben, der die Missstände in der Altenpflege und den Umgang mit alten Menschen allgemein anprangern will. Nur der letzte Mord unterscheidet sich von den anderen, der Mord an dem Rentner Kubisch, denn hier wird auch die Tochter ermordet aufgefunden, die den an Alzheimer Erkrankten an diesem Abend betreute. Derselbe Mörder oder ein Trittbrettfahrer ?

Wieder lässt Frau Löhning verschiedene Handlungsstränge nebeneinander laufen und führt sie am Ende zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Wie sie dies allerdings gestaltet, ist einfach super. Immer wieder führt sie den Leser auf falsche Fährten und lässt erst zum Schluss eine Ahnung aufkommen, wer der Mörder sein könnte. Ihre Figuren sind ihr wieder fantastisch gelungen. Sympathieträger ist ,wie in allen Büchern dieser Reihe, natürlich Dühnfort, aber auch seine Kollegin Kirsten und auch Clara Lenz haben mir gut gefallen. Die sozialkritischen Themen dieses Romans fand ich sehr gelungen und auch überfällig. Endlich mal jemand ,der eine Lanze für die alten Menschen bricht und auch nicht davor zurückscheut Missstände aufzuzeigen und anzuprangern. Wie in jedem Roman von Löhning, wird auch wieder viel über das Privatleben der Kommissare erzählt, was ich für eine Fortsetzungsreihe immer sehr gelungen finde. Für mich war dieser Roman wieder ganz großes Kino und Inge Löhning hat mir wieder gezeigt, warum ihre Bücher so eine große Fangemeinde haben. SUPER, SUPER, SUPER !!!!!
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