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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 21. Oktober 2016
Gregory Porter ist innerhalb kürzester Zeit zum Superstar gereift - ein Begriff den man nur selten mit einem Jazz-Musiker unserer Zeit verbindet. Schon sein letztes Album "Be Good" erreichte durch die eingängige Mischung mit Soul-, Gospel- und Blues-Elementen eine Hörerschaft, die mit Jazz sonst weniger anfangen kann.

Den bisher so erfolgreichen Weg geht der Kalifornier auch auf seiner neuen Platte "Liquid Spirit" weiter. Darauf geht es vor allem um die Liebe. Und dass die stirbt, will Gregory Porter nicht so einfach zulassen, wie "No Love Dying" zeigt: "Well the death of love is everywhere / But I won't let it be / There will be no love that's dying here for me". Wie facettenreich die Platte klingt, zeigt sich schon im nächsten Song.

Eben noch ruhig und sentimental, strotzt "Liquid Spirit" nur so vor Lebensfreude. Darin symbolisiert Porter Wasser als flüssigen Lebensgeist, der vom Menschen in künstlichen Flüssen und Stauseen festgehalten wird. Dabei könnte er doch freigelassen so viel mehr bewirken: "Watch what happens when the people catch wind / When the water hits the banks of that old dry land". Ein Lied, das klingt, als käme es aus dem Repertoire eines Gospel-Chors, voller Kraft und Hoffung. Also, Wasser marsch!

Auf eine ganz andere Weise sorgt "Water Under Bridges" für Gänsehaut. Zu nichts als den wunderschön traurigen Klavierklängen von Chip Crawford erinnert sich der Sänger an seine letzte Liebe. Sogar die schlimmsten Zeiten mit ihr würde er noch einmal erleben wollen, denn "even our worst days are better than loneliness".

Ähnlich melancholisch, aber eine Spur jazziger geht es in "Brown Grass" zu. "Now I made a mess / Of the life I had with you". Dass sich das Thema von "Water Under The Bridge" wiederholt, fällt insofern nicht negativ ins Gewicht, als sich der Song in einem anderen Gewand präsentiert - bedingt durch die Anwesenheit von Bass und Drums.

Ob nur von Chip Crawford am Klavier wie in "Wolfcry" und "I Fall In Love Too Easily" oder seinem ganzen Ensemble begleitet, Gregory Porter stellt seinen gefühlvollen Gesang immer in den Mittelpunkt der Stücke. Nie wirken die instrumentalen Passagen zu aufdringlich, und experimentell geht's auf "Liquid Spirit" ohnehin nicht zu.

Trauer, Hoffnung und Glück - dieser Stimme möchte man jede Geschichte glauben. Vor allem, wenn Porter in "Free" seine Dankbarkeit gegenüber seinen Eltern ausspricht, kauft man ihm jedes Wort ab: "Daddy made a way for me / He paved a road so my burden is lighter / And Momma did just the same / Dropping love just like rain."

Dabei wird der Gefühlsbogen zu fast keinem Zeitpunkt überspannt. Lediglich "When Love Was King" kommt zumindest textlich etwas kitschig und insgesamt auch sperriger daher als die anderen Nummern. Als reines Jazz-Album kann "Liquid Spirit" kaum bezeichnet werden. Dafür erscheinen andere Elemente, besonders der Soul, zu präsent und fast ebenbürtig. Aber genau das macht den Reiz der Platte aus. Dass Gregory Porter wahre Jazz-Nerds bezaubert, darf bezweifelt werden. Definitiv bringt er aber auch mit seinem neuen Album den Jazz einem breiteren Publikum näher.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. Dezember 2014
Ich bin auf Gregory Proter aufmerksam geworden als ich Werbung für sein Album gehört habe. Es ist schon sehr erstaunlich wie eindringlich seine Musik sein kann auch ohne die Verwendung von vielen Instrumenten. Das Hauptaugenmerk seiner Musik liegt ganz klar auf seiner sehr genialen Stimme.
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am 25. Dezember 2013
Erstmal muss ich sagen, dass ich auf den Herrn durch das Fernsehen aufmerksam geworden bin.

Nach langem Hin und Her, habe ich mich dazu entschieden, das Album als Mp3 hier zu erstehen. Ich habe hier gelesen, dass die Stimme Tiefgang vermissen lässt, was ich so nicht bestätigen kann. Seine Stimme ist weich, hat auch knackige Elemente und harmoniert wirklich gut mit der Band, die ihn begleitet. Das dies rein subjektive Eindrücke sind, dürfte wohl bekannt sein.

Kurz und gut : ich empfehle dieses Album. Hört es euch an, es ist, wie ich finde, ein wirklich "rundes" Album. Meine persönlichen Lieblinge : Liquid spirit, Movin` , Musical Genocide.
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am 31. März 2015
Wer den Blues liebt kommt um dieses Album einfach nicht herum. Sensationell bassig schmettert Porter die Songs herunter. Genau das Richtige für den gepflegten Abend am Kamin mit einem ordentliche Whiskey und einer schönen Zigarre.
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am 12. Mai 2017
Auf dem Album sind 2, 3 Lieder drauf, die mich wirklich ansprechen, aber der Rest ist so Geplätscher im Hintergrund... ich finde auch nicht wirklich, dass Gregory Porter eine außergewöhnliche Stimme hat. Ein Brummbär-Gesang, der an mancher Stelle etwas schief zu sein scheint für meinen Gehörgang...
Das Album ist ok, aber eine Dauerplatte wird es bei mir nicht werden.
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am 1. Juli 2015
Ein klasse Album. Ich bin wirklich kein Jazz-Fan, aber das was Gregory Porter hier abliefert ist einfach super. Mein nächster Konzertbesuch!
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am 26. Juni 2016
Wonderful CD. I defy anyone to listen to this CD and not have a smile on their face! Great voice, uplifting songs...
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TOP 500 REZENSENTam 7. März 2014
Manchmal hat man richtig Glück...

Ich bekam letztes Wochenende Besuch von einem ausgewiesenen Fan von "archaischer Musik" auf Vinyl - sprich Jazz ;-))

Um eine Freude zu bereiten (habe in meiner Platten-Sammlung bisher eher keinen Jazz), schaute ich Donnerstag nachmittag noch schnell bei Amazon, was da gerade so aktuell am Start ist. Mr. Porter war unter "Beliebtheit" ganz oben, also warum nicht mal einen Schuss ins Blaue? Anmerkung am Rande: ich kann hier übrigens "Amazon-Prime" nur empfehlen, am kommenden morgen war (versandkostenfrei) die LP schon da.

Da ich an dem Tag Zeit hatte, erst mal Probe gehört.. hat mich ehrlich gesagt, zunächst nicht so vom Hocker gerissen, vielleicht weil ich es nicht "gewöhnt" bin und auch nicht richtig einordnen konnte aber nach 2 - 3 Durchläufen gefiel es mir immer besser. Mittlerweile liebe ich diese Scheibe! Mein Besuch übrigens auch, klar - kannte er schon :-)

Die Musik hat meines Erachtens eine enorme Bandbreite - Jazz, Swing und die leiseren Stücke erinnern an schöne Abende in einer Piano-Bar. Die Stimme von Gregory Porter hat ein wundervolles und immer angenehmes Timbre. Interessanterweise erinnert er mal an Michael Bolton oder Curtis Stigers, dann wieder an Frank Sinatra und sogar bei 2 Stücken an den guten Nad King Cole.. dennoch, Porters Stimme ist eigen und ich finde, man muss sie einfach mögen.

Doch nun zur Bewertung der Vinyl. Ich habe meine Liebe zu dieser Art, Musik zu "zelebrieren", erst vor kurzem für mich (wieder) entdeckt und demzufolge auch einiges an neuen Scheiben erworben. Manche davon waren eine Frechheit - mangelhafte, lieblose Pressungen und labberige Scheiben, die selbst ein Platten-Puck nebst Aussenring kaum in den Griff bekam. Nicht so diese Scheibe hier!

DAS ist Vinyl, wie ich sie mir vorstelle. Schon beim ersten Herausnehmen der Scheibe, spürt man massives und schweres Material. Und die Pressung ist auch vom Feinsten! Zur Zeit eine der Besten, die mein Dreher spielen darf. Die Stimme und die Musik sind meisterlich aufeinander abgestimmt. Jedes Instrument ist fein und klar zu orten, nie stechen Musik oder Gesang unangenehm hervor. Klasse!

Fazit: ich werde mir sicherlich noch die Vorgängerscheiben besorgen. Mr. Porter hat einen neuen Fan! :-)

- hervorragend abgemischte Vinyl
- vielschichtige Musik als Begleiter zu einem guten Essen, guten Gespräch oder alleine bei einem Glas Wein
- hochwertigste Pressung und richtig gute, schwere Vinyl (fast schon Schellack anmutend)
- stabiles Cover und feste Innenhüllen, die zusätzlich mit den Lied-Texten versehen sind

& Frauen lieben das sanfte Timbre dieses Sängers ;-)
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am 2. September 2013
Schon bei den Vorgängeralben „be good“ und „water“ fiel mir Gregory Porter als sehr versierter Musiker auf: Einerseits mit einem kompositorischen Verständnis für Jazz Harmonien und Melodien sowie einer sehr ansprechenden Baritonstimme.

Ich war sehr gespannt, was der Musiker nach Grammy Nomierung und den positiven Kritiken der Voralben nun präsentiert, wie er mit Erwartungsdruck umgeht und ob er sich weiterentwickelt.

Bereits beim Opener „no love dying“ kommen nach kurzer Zeit gelungene und frische Tempiwechsel und Akkordfolgen. Für „mainstream soul“ klingt dies zu eckig und für „traditionellen“ jazz vielleicht eine Nuance zu glatt. (über den Begriff „traditionellen Jazz“ wollen wir jetzt bitte nicht streiten…)

Diese Gratwanderung setzt sich bei den meisten Titeln des Albums fort. Oft spielt Porter gängige und vertraute Akkordfolgen an und als Hörer ertappe ich mich diese weiter zu verfolgen, und dann schlägt Porter einen Haken, entweder mit einem Tempowechsel oder einer unerwarterten Melodieführung. Am Ende ist das Ergebnis stets stimmig. Dieser Sachverhalt ist für mich der grosse Pluspunkt des Albums. Gregory Porter hätte es sich viel einfacher machen können, dieser Mann WILL uns gute Musik liefern.

Bei den getrageneren Stücken bzw. Balladen setzt sich dieser Ansatz fort. Bei vielen anderen Aufnahmen bzw. Musikern ärgere ich mich über die Hinzunahme von Streichern und Bläsern. Gregory Porter indes braucht lediglich Klavier und Stimme und lässt den Schmalztopf erfreulicherweise geschlossen. Anspieltip: „water under bridges“

Inhaltlich gibt sich Porter als ausgewiesener Romantiker, es geht um viel Liebe und ich suchte vergeblich die Klischees in den Lyrics. Der Löwenanteil der Titel sind Eigenkompositionen, 3 Werke aus fremder Feder nimmt Porter hinzu. Von diesen dreien sticht besonders der Titel „the in crowd“ ins Auge, der mit zahlreichen Motownanleihen sehr groovt. Bei der einen odere anderen „uptempo“ Nummer des Albums zeigt uns der Musiker, dass man auch mit Baritonstimme auch bei Tempo punkten kann.

Ich finde, dass Gregory Porter mit diesem Album einen würdigen Nachfolger der bisherigen Werke vorlegt und mit dem Erwartungsdruck souverän umgeht. Für mich eines der bisherigen Highlights der Veröffentlichungen in diesem Jahr. Danke Gregory!!!
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am 1. Mai 2017
Ein Ausnahmekünstler. Eine volle Stimme, die streichelt und doch dominiert. Gute Arrangements in sehr guter transparenter Tonqualität.
Sehr gutes Preis-Leistungsvgerhältnis!
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