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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 5. April 2013
Vorraus sei gesagt, dass ich durchaus alle anderen Alben von Volbeat besitze, und nicht erst seit der TV-Werbung auf dieses Album hinfiebere. Schade, dass mir und sicher auch anderen Volbeat-Fans mit „Cape of our Hero“ ein kleiner Dämpfer verpasst wurde. Die Singleauskopplung klingt doch stark nach Radiomusik… doch wie schlägt sich der Rest des Albums?

Let’s Shake Some Dust:
Es beginnt ziemlich gut. Das eineinhalb minütige Intro ist extrem gut gewählt, es macht einfach Lust auf mehr und vermittelt die Stimmung des gesamten Albumthemas und Covers. Besonders die Mundharmonika gefällt mir sehr.

Pearl Hart:
Der erste Song in voller Länge ist „Pearl Hart“. Gleich zu Beginn fällt die sehr harmonische Melodie und das unkomplizierte Gitarrenspiel auf. Der Refrain vermittelt mir aber ähnlich wie „Cape…“ stark den Eindruck einer erfolgsversprechenden Single, weniger den eines interessanten Experiments. Letzteres wäre mir lieber gewesen, aber dennoch überzeugt mich der Song. Die gesungene Melodie, der Text, die Parts der recht harten Rhythmusgitarre und die Soli haben dann doch genug eigenen Charakter. Kein Song den ich sehr vermisst hätte, aber durchaus gelungen.

The Nameless One:
Und da ist er, der Kracher, auf den ich gewartet hatte. Eine Mischung aus Hardrock und Metal, vergleichbar mit „Heavon Nor Hell“. Der Text könnte den einen oder anderen Fan an die einen oder anderen Charaktere aus älteren Volbeat-Songs erinnern. Die zweite Hälfte des Liedes wird zum Teil mit einer Bridge und einem Gitarrensolo bestimmt, welche beide exakt in die melancholische Westernstimmung des Albums passen. Melodisch und mit anderen moderneren Volbeatstücken, wie „Heaven…“ und „Fallen“ in eine Kategorie zu packen.

Dead But Rising:
Dead But Rising setzt meiner Meinung noch einen drauf. Dieser Song ist eher klassisch, harte Metalriffs gepaart mich Michael’s durchdringender, extrem gut passender Stimme. Und wie immer bleibt auch dieses Lied immer sehr melodisch und vielschichtig. Momentan ist dies mein Favorit auf diesem Album.

Cape of our Hero:
Hier ist die Single, die man schon seit Tagen kennt. Durchaus ein schönes Stück Musik, aber derart unspannend und nicht so voll von den typischen Merkmalen der Dänen, wie man sich das als Fan wünscht. Und überhaupt passt der Songs nur bedingt zu dem Albumthema. Kein Song, den ich oft hören werde, schade. Trotzdem sollte diesem Song Respekt gezollt werden. Es ist meiner Meinung nach immernoch ein hochwertiges Stück, der aber zwischen anderen viel interessanteren Stücken von Volbeat in der Versenkung verschwinden wird.

Room 24:
Und direkt danach: das krasse Gegenteil. Room 24 beinhaltet den Featuregast King Diamond. Der Song ist geprägt von harten, ruhelosen Gitarrenriffs und einem düsteren Textthema. Außerdem ist die Zusammenarbeit im Gesang von Michael und King Diamond ausschlaggebend für meinen Gesamteindruck. Ein Song, wie man sich ihn nach „Cape of our Hero“ wünscht. Interessant ist tatsächlich der abwechselnde Gesang, wobei für mich feststeht, dass King Diamond gegen Michael Poulsen nicht den Hauch einer Chance hat. Tut mir Leid, das klingt sicher stark nach Volbeat-Fanboy, aber so sehe ich das nunmal…sehr guter Song!

The Hangman’s Bodycount:
Ein weiterer Favorit, der durchaus Thrash-Charakter hat. Jede Strophe wird sowohl instrumental als auch stimmlich immer wieder zu einem Höhepunkt in Form eines Refrains gezogen. Sowieso ist dieser Song recht abwechslungsreich und das zweimal kurz gespielte Solo ist ebenso kurz gesagt, der Hammer. Sehr treibend und mal wieder sehr melodisch bietet dieser Song sehr viel eigenen Charakter, den ich in dieser Form bei Volbeat noch nicht gehört habe.

My Body:
Dies ist eins der schwächeren Liedern. Wo der Text mich noch überzeugen kann, versagt die Musik etwas. Sagen wir, sie hinkt hinterher. Das Lied bleibt von hinten bis vorne ziemlich uninteressant, geht sehr in die Höhe und hat keine Höhepunkte. Die harte Rhythmusgitarre bleibt auf der Strecke (sowieso verschwimmt mein Lieblingsinstrument etwas in den hohen Tönen). Diesen Song hätte man auch gut weglassen können. Schade.

Lola Montez:
Anders ist es bei Lola Montez. Auch dieser Song ist mir etwas zu undefiniert. Er erinnert mich stark an „Thanks“, geht textlich natürlich in eine komplett andere Richtung, nämlich in die einer männerverführenden Tänzerin: hier leistet Michaels Text im Zusammenspiel mit der gespielten Musik ganze Arbeit. Wer die melodischeren Titel von „Above Heaven Beyond Hell“ mochte, wird auch diesen mögen, ohne zu stark an Abnutzungserscheinungen denken zu müssen.

Black Bart:
Und wieder ein Titel, der mir sehr gefällt. Tempowechsel, ziemlisch schnelle Drums und Gitarren sind charaktergebend für „Black Bart“. Er handelt kurz gesagt von einem kriminellen Outlaw, der wohl einen gewissen Bekanntheitsgrad genoss, gelungener Song!

Lonesome Rider:
Ein weiterer Featuregast: Sarah Blackwood. Es ist sehr interessant, wie sie den von Michael geschriebenen Text singt. Mir fällt hier nochmal auf, wie einzigartig seine Melodien sind und auch mit Frauenstimme gut harmonieren. Allerdings fehlt es mir bei diesem Song etwas an Aggressivität und der Refrain klingt für meine Ohren etwas abgenutzt, so, als hätte Michael diesen Song schon öfter in verschieden Varianten gesungen. Die Westerngitarre, die sich aber mit einem Rock’n’Roll-Rhythmus und funkig klingendem Gitarrenspiel, beweist aber die Bandbreite, die Volbeat mal wieder abliefert. Alles in allem möchte ich diesen Titel „einen etwas weniger spannenden aber gelungen Nachfolger zu 16 Dollars“ nennen.

The Sinner is You:
Spätestens hier fällt auf, dass es Volbeat gut getan hätte, sich etwas mehr auf ihre Wurzeln zu besinnen. Mir gefällt auch dieser Song, mutet er aber dennoch etwas zu mainstreamig an. Man wünscht sich hier schon lange etwas mehr Härte.

Doc Holliday:
Gut, hier bekommt man sie schon eher, denn die durchgehend präsente Rhythmusgitarre leistet ganze Arbeit. Sehr gut gefällt mir die manchmal aufkeimende Westernstimmung, wenn die unverzerrten Stahlsaiten begleitet von mystischem Gesang einsetzen. Sehr gelungenes Stück.

Our Loved Ones:
Zu guter Letzt bekommt man eine Ballade geboten, die aber in keinster Weise zu soft präsentiert wird. Recht harte Riffs begleiten die sehr harmonische und schöne Melodie, die sich Herr Poulsen da ausgedacht hat. Auch eines dieser Lieder, die ich in dieser Form von Volbeat noch nicht kannte. Danke, für diese vielen Facetten.

Fazit:
Dass ich wenig auf den Text eingehe, sei mir verziehen, das würde den Rahmen sprengen…
Gelungen ist das Album allemal. Allerdings ist Volbeats Stil mittlerweile so verändert worden, dass es sich mit dem ersten Album „The Strength/The Sound/The Songs“ schlichtweg nicht mehr vergleichen lässt. Rock the Rebel/Metal the Devil hingegen zeigt mehr Kreativität und Härte, Guitar Gangsters and Cadillac Blood ist ebenso unerreicht und steckt dieses Album leider in die Tasche. Leider verwischt sich die Einzigartigkeit von Volbeat in etwas zu polierten und unspektakulären, zu wenig harten Melodien und Riffs.
Ich schätze dieses Album trotzdem sehr und genieße es bis jetzt in vollem Maße, auch, weil Michaels Intention, viel Abwechslung und das Erfüllen des gesamten Themas, welches der Albumtitel in Worte fasst, durchaus gut umgesetzt wurde. Würde hier nicht von „Volbeat“ die Rede sein, würde ich sofort 5 Sterne geben, jedoch beweisen ihre ersten drei Alben, dass sie ist NOCH besser können…

Danke für’s Lesen,
Mats
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am 17. April 2014
Das Album Outlaw Gentlemen & Shady Ladies wollte ich mir schon vor einer Weile holen. Jedoch war ich nicht gewillt für die Limited Edition knapp 19 Euro hinzulegen, da ich Volbeat zwar ganz gerne höre, aber für die Version dann doch zu geizig war. Nachdem ich mal wieder den Preis auf amazon gecheckt habe viel mir auf, dass das Album zur Tour die selben limitierten Songs enthält sowie eine DVD und das für unter 6 Euro incl. Autorip(sehr geil!).

Gesehen, bestellt, geloaded und zufrieden :-)

Die Lieferung erfolgte flott und die Scheibe kam gut verpackt in einem Stück an. Die CD's wurden in ein Digipack gepackt, welches in einem Pappschuber steckt. sieht ganz cool aus, nur haben die Verpacker den USK-Aufkleber voll auf den unfolierten Pappschuber geklebt. Ohne Beschädigungen bekommt man den nicht runter, daher lass ich ihn erstmal dran...

Auch wenn der Preis sich nicht halten konnte bzw. es eine Aktion war, ist die Tour Edition ihr Geld noch immer Wert, da erheblich günstiger als die Deluxe Edition. Von mir eine klare Kaufempfehlung!
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am 2. Dezember 2015
Nach 2 Jahren intensivem Hören bleibt es dabei: Das ist die mit Abstand beste CD von Volbeat. Nicht mehr so rau wie die Frühwerke. Weniger Ecken und Kanten, aber deutlich anspruchsvolleres, komplexeres Songwriting und nicht mehr so simple Arrangements.

Highlights: Dead But Rising, Cape Of Our Hero (Hitparaden-Ohrwurm), The Hangman's Body Count, Doc Holliday (Metallica lässt grüßen)
Gute Songs: Pearl Hart, The Nameless One, My Body (tolle Coverversion), Lola Montez, Lonesome Rider
Mäßig: Room 24, Black Bart, The Sinner Is You, Our Loved Ones

Auf der Bonus-CD finden sich noch zwei hörenswerte Versionen von "Evelyn", ebenfalls absolute Highlights durch den Kontrast zwischen die Crowling-Einlagen und dem melodiösen Refrain.
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TOP 1000 REZENSENTam 10. Januar 2016
Im April 2013 erschien das fünfte Studioalbum von Volbeat aus Dänemark. Eingespielt haben es Michael Poulsen (Vocals, Rhythm Guitar), Anders Kjølholm (Bass Guitar), Jon Larsen (Drums, Percussion) und erstmals Rob Caggiano (Lead Guitar), vorher bei Anthrax. Produziert wurde "Outlaw Gentlemen & Shady Ladies ..." von Rob Caggiano, Volbeat und Jacob Hansen. Michael Poulsen ist weiterhin der Hauptsongwriter der Band.

Ich bin zwar nicht so der grosse Volbeat-Fan, bin aber doch im Besitz aller Studioalben der Dänen. "Outlaw Gentlemen & Shady Ladies ..." scheint mir leichter und poppiger ausgefallen zu sein, als die ersten Alben von Volbeat. Z.B. der Coversong `My body` und `Lola Montez` gefallen mir gar nicht. Auch `Cape of our hero` ist schon sehr kommerziell. `Black bart` ist rockiger und es gibt sogar Double Bass Drums zu hören. Insgesamt finde ich das Album aber recht langweilig. Alles hört sich bereits bekannt an, als würden Volbeat sich selber covern. Nur diesmal weniger hart, sondern poppiger. Richtig gut gefallen mir `Room 24` mit King Diamond als Gastsänger und `The hangman's body count`. `Room 24` ist richtig hart und fies, während `The hangman's body count` mit guten Instrumentalparts überzeugen kann. Mit `Lonesome rider` werden die Rockabilly-Fans bedient. `The sinner Is you` ist recht dröge. Dafür entschädigt das gute `Doc Holliday`.

Fazit: "Outlaw Gentlemen & Shady Ladies" ist sicher kein schlechtes Album. Es fällt nur gegen die Vorgänger etwas ab. Insgesamt überwiegen die mittelprächtigen Titel, dehalb komme ich hier nicht über drei Sterne hinaus. Volbeat, beim nächsten Mal bitte wieder etwas mehr Power und Geschwindigkeit!
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am 2. Februar 2015
Als großer Volbeat-Fan gefällt mir dieses Album ziemlich gut. Es stechen ein paar Lieder sehr positiv heraus, der Rest ist nichts besonderes, aber immer noch coole Musik. Kann ich auf jeden Fall empfehlen!
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am 1. Juli 2015
Bei einigen Vor-Rezensenten ist zu Volbeat zu lesen: ...das neue Metallica, oder eine Stimme wie Elvis...inspiriert vom Rockabilly...usw.
Ganz ehrlich....das sehe ich und vor allem höre ich auf dieser CD nicht, wohingegen sich die Band seit 2007 wirklich gut entwickelt hat. Ist das Album "Rock the Rebel/Metal the Devil von 2007" in meinen Augen noch ein veritables "Gedresche", das sein Fans vor allem in der Ecke "Speed-Metal / Metal-Punk" haben dürfte, lässt das Album "Outlaw Gentlemen & Shady Lady von 2013" (wenn man die beiden Alben mal beispielhaft vergleicht) doch eine positive Entwicklung dieser Band erkennen. Das Album von 2013 beinhaltet nach wie vor die harte knackige und sauschnelle Gangart; die Songs sind jedoch um einiges Melodischer geraten. Insgesamt ist "Outlaw Gentlemen & Shady Lady von 2013 wesentlich Abwechlungsreicher wie das Album "Rock the Rebel..." von 2007 und zeigt das Potential dieser Band mit ihrem Leadsänger Poulsen. Der übrigens - wie ich gerne konstatieren möchte - in seiner Stimme tatsächlich dieses gewisse Etwas hat. Doch ohne Poulsen's wirklich "interessante" Stimme auch nur einen Deut schmälern zu wollen, mir käme nicht in den Sinn, diese mit der Stimme von Elvis zu vergleichen. Da kommt sie nun wirklich nicht einmal ansatzweise ran. Der King ist und bleibt eben der King! Amen.
Übrigens, um beim King zu bleiben; das was Elvis in seinen jungen Jahren gespielt hat, nennt man: Rockabilly. 1954 mit dem Titel "Thats All Right" um nur ein Beispiel zu nennen!

Martin R.
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am 8. März 2016
Anfangs war ich vom 5. Album nicht so begeistert, aber jetzt finde ich es super. Live ist die Band überragend. Kann ich nur empfehlen. Danke an den Mitarbeiter der Zeitschrift Instyle, der die Band vor Jahren als Art Geheimtipp genannt hat. Ich warte sehnsüchtig auf Nummer 6.
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am 9. April 2013
William Frederick Cody war ein Star des sogenannten wilden Westens, der noch zu Lebzeiten unter dem Namen "Buffalo Bill" zur Legende wurde. Um aus seiner Pupolarität Kapital zu schlagen, tingelte er daher irgendwann mit seiner Westernshow durchs Land, um dem normalen Bürger das aufregende Abenteurerleben mit anderen Wild-West-Promis wie Sitting Bull oder "Wild" Bill Hickock in den nachgestellten und romantisierten Wild-West-Klischees seiner Zirkusshow zu präsentieren.

In Col. Universals "Outlaw Gentlemen & Shady Ladies"-Show erleben wir nun die Rock-Legende "Wild" Ghoul Volbeat, die uns ihre einzigartige Mischung aus klassischem Rock'n'Roll und treibendem Metal in ergreifenden Rockhymnen, echt ergreifenden Metalsongs und total ergreifenden Balladen erlebbar macht.
Leider stellen wir aber fest, dass auch hier nur eine Show zelebriert wird, die den abenteuerlichen Rockabilly nur als Kulisse benutzt und leidlich versucht, eine banale Performance unter Zuhilfenahme von Volbeats charakteristischen Stilmitteln zu einem nachgestellten Rock-Erlebnis aufzublasen. So wie in Colonel W.F. Codys Wild West Show, erlebt man auf Volbeats neuer Scheibe, wie echte Protagonisten ihre alten Heldentaten nachstellen. Mit echtem Rockabilly hat dies aber nun leider gar nichts mehr zu tun. Stattdessen wurde die Show auf ein Publikum zurechtgeschnitten, dass zwar mit dem Sound, der Härte und den Songs der Gangsterrocker unterhalten werden möchte, aber damit dann doch nicht zu sehr aufgeregt werden darf. Volbeat spielen sich quasi selbst in einer Darbietung, die eine gefahrlose Verzerrung ihres tatsächlichen Schaffens darstellt.

Das Hauptproblem das Senkrechtstarter wie Volbeat haben, ist, dass sobald sie erfolgreich mit ihrer Musik geworden sind, ihre Alben nicht mehr für die Fans gemacht werden. Auf den Live-Shows mögen sie zwar noch immer ihre größten Hits singen, Gigs sollen schließlich unterhalten und das Publikum begeistern. Aber Alben werden von Produzenten gemacht, und die Scheiben sollen sich nunmal verkaufen und Geld bringen. Warum sollte man also ein Album produzieren für Hörer, die bereits Fans sind? Die kaufen die Scheibe ja sowieso. Man muss die große Masse erreichen, die noch zu den Volbeat-Fans gehören wollen, mit echtem Rock aber lieber nicht belästigt werden wollen. Also schleift man alle Ecken und Kanten ab, stülpt ordentlich Plüsch und Watte drumrum und schon können auch die Kleinsten sich am Kuschel-Volbeat erfreuen. Dass die tollen neuen Stars auch mal echte Rockmusik gespielt haben, kann dabei ruhig in Vergessenheit geraten. Das legendäre Volbeat wie wir es kannten und schätzten ist traurigerweise tot und in der Mainstreamhölle wiederauferstanden: "Dead but Rising" kann ich da nur sagen...

FAZIT: Auch wenn die Show vielversprechend beginnt, schnell macht sich Langeweile breit. Kid Poulsen und seine Gang bieten hier nur eine lust- und seelenlose Interpretation ihres eigentlichen Könnens. Da dieser Ausbund an ewig gleich klingenden Mid-Tempo Hymnen aber auch keine Gelegenheit bieten kann, mal die Sau rauszulassen und den Hörer mit zu reißen, versucht die Volbeat-Bande es ohrenscheinlich erst gar nicht. Die gesetzlosen Herren und die zwielichtigen Damen scheinen eine emotionslos runtergespielte Pflichtarbeit zu sein, dem der Mantel des Schweigens wesentlich besser gestanden hätte als das Cape of our Heroes.
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am 12. April 2014
Ich bin erst vor kurzem auf Volbeat aufmerksam geworden, aber es hat mich von der ersten Sekunde an mitgerissen. Wer Metallica oder Marilyn Manson mag, wird Volbeat auch nicht schlecht finden. Bin so begeistert von der Band, dass ich mir gleich alle 5 Alben bestellt habe.

Jedes Album von Volbeat klingt etwas anders. Bei diesem hier ist die Weiterentwicklung besonders spürbar. Ich bin davon total begeistert. Die Songs sind alle super. Kann die Musik den ganzen Tag hören.

Die Bonustracks sind auch klasse, besonders Ecotone ist ein Hit.

Volbeat hat den Echo verdient und auch die ganze mediale Aufmerksamkeit. Sie sind einfach nur super.
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am 6. August 2013
Ich bin eigentlichein absoluter Volbeat Fan!!! Die Jungs sind großartig- vorallem live!!!
Leider enttäuscht dieses Album etwas. Es ist sehr "mainstream" und die meisten Songs mir persönlich zu radiotauglich und nicht individuell genug. Es ist zu wenig Volbeat... Leider kein wirklicher Vergleich zu den älteren Alben.
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