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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
123
4,0 von 5 Sternen
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am 9. September 2016
Auf dieser CD sind einige der besten Titel von Manowar zu hören. Für Freunde anspruchsvoller Rockmusik und und guter Gesangsdarbietung einfach unverzichtbar.
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am 12. September 2016
2002 erschien des insgesamt neunte Studioalbum von Manowar unter dem Titel *Warriors Of The World*. Es wurde eingespielt in der Besetzung Eric Adams, Joey DeMaio, Karl Logan und Scott Columbus. Rein dem Titel nach, der ähnlich reisserisch aufgemacht war, wie das absolut erstklassige Vorgängeralbum *Louder Than Hell*, mußte es sich um ein Metal-Gewitter der Extraklasse handeln.

Über den Vorgänger *Louder Than Hell* lasse ich an dieser Stelle nichts kommen: ein Album das Spaß macht, Metal von der ersten Minute an bietet, kaum Füllmaterial beinhaltet und den simple gestrickten Manowar-Sound gekonnt präsentieren konnte. ABER was konnte "Warriors Of The World" dagegen aufbringen? Nichts, gar nichts was auch nur ansatzweise vergleichbar wäre.

Es gab zwar mit *Swords In The Wind* eine gute Ballade und mit *Hand Of Doom* und *Warriors Of The World United* zwei ebenso gute rockige Nummern, aber ansonsten verstrickte man sich in völlig langweiligen epischen Belanglosigkeiten, die nicht einmal ansatzweise mit dem Genre Metal in Kontext gebracht werden können. Rein handwerklich ist dabei natürlich nichts auszusetzen, allein die Leistung von Sänger Eric Adams bei *Nessum Dorma* ist herausragend. Für eine Band aber, die sich auf die Fahnen geschrieben hat die Reinheit des Metal zu verteidigen ist das komplette Machwerk lediglich eine Ansammlung von pathetischen Schwülstigkeiten. Und das kleine bischen das man entfernt als Metal bezeichnen könnte, kann klassischen Manowar-Songs wie *Kings of Metal* oder *Wheels of Fire* letztendlich nicht einmal die ausgelatschten Schuhsohlen küssen.

Ich persönlich halte zwar jetzt weder *Kings Of Metal* noch *Triumpf Of Steel* für die Überwerke von Manowar (dafür hatten sie sich bereits mit *Hail To England* und *Sign Of The Hammer* in Valhalla verewigt), dennoch sind diese Alben songtechnisch wesentlich interessanter und spannender aufgebaut und ausgearbeitet als *Warriors Of The World*. Und wenn man es ganz kritisch betrachtet, dann überzeugt nicht mal die lasche Produktion. Wirklich Heavy oder Metal kann man auf der gesamten CD nicht entdecken!

FAZIT: ... na wo isser denn, der Warrior?
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am 1. Mai 2003
..wird das vorliegende Album für so manchen Fan,bei der ersten Hörprobe,klingen,da Manowar sich ungewöhnlich vieler langsamer und auch klassischen Elemente bedienen.Sowohl "Call to arms",als auch "The fight for freedom" sind noch recht "Manowartypisch"-allerdings fällt "Nessun Dorma" so massiv aus dem Rahmen,dass man ersteinmal versucht ist,die skiptaste des CD-Players zu betätigen-wer aber tapfer ist,und sich auf das Stück einlässt,wird feststellen,welche stimmliche Vielfalt und singerisches Können Eric Adams sein Eigen nennt!
Ich glaube,dass "Warriors of the world" das musikalisch abwechslungsreichste Album ist,und trotz der oft geübten Kritik an Titeln wie "The fight for freedom"(die Jungs kommen nun mal aus den USA-ich denke in Deutschland hätten auch alle ähnliches verfasst)einen Platz ganz nahe an "Kings of metal" verdient. Aber es sei trotzdem nochmal gesagt: Es handelt sich streckenweise nicht um ein "typisches" metal-Album-aber lasst euch unbedingt darauf ein und geniesst Eric`s Wahnsinnsorgan(wäre er nicht Manowarfrontman wäre sein Platz im Ensemble der Dt. Staatsoper).
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am 9. Oktober 2002
Also gleich zu Anfang ich bewerte diese CD unabhängig aller anderen Manowar CDs. Die CD an sich finde ich sehr gut gelungen von dem epischen Songs "Call to the arms" und dem Titetalsong über die klasse Ballade "Swords into the wind" hin zu dem Kracher "Fight until wie die". Gut die Texte sind Manowar gewohnt übertrieben(jedes 5. Wort ist die, fight, steel, blood, Odin,etc..), aber darüber sollte man lächelnd hinwegsehen können.
Die Musik ist spitze und die Melodien astrein. Wer auf sehr melodische Stücke steht und sich nicht an den Texten stört, der sollte hier auf alle Fälle zugreifen. 4 Sterne allerdings "nur", weil sich die Songs doch zum Teil sehr ähnlich anhören.
Meine Anspieltipps: Call to the arms, Swords into the wind und Warriors of the world united.
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am 10. Mai 2002
Mit dem Wort "Klassiker" sollte man SEHR vorsichtig umgehen. Doch bei "Warriors Of The World" ist diese Auszeichnung gerechtfertigt. Trotz kleinerer Mängel, die man dieser Veröffentlichung vorwerfen KÖNNTE. Fangen wir mal mit den negativen Dingen an: das Cover - wer braucht einen riesigen Terminator der die U.S.-Flagge patriotisch schwenkt? In diesem Land hört eh niemand (mehr) Manowar. Zweitens: das Elvis(!)-Cover "An American Trilogy" (mit der Südstaaten- und der Nordstaatenhymne und einem Gebet(!) - aua) - das ist sogar als B-Seite zu schlecht, weil es einfach nicht zu Manowar passt.
Das wars dann aber auch schon - fangen wir mit den guten Dingen an: der epische Opener "Call To Arms" weckt schwere Erinnerungen an seelige "Into Glory Ride" und "Hail To England"-Zeiten und gehört mit zum besten, was die Band bisher veröffentlichte. Nachfolgendes "Fight For Freedom" ist sowas ähnliches wie ein "Carry On"-Nachfolger und dürfte für Diskussionen sorgen - ich find's gut. Mit dem Puccini-Cover "Nessun Dorma" übertrifft sich der kleine Mann mit der großen Stimme selbst und stellt ein für alle mal klar, daß Manowar die KINGS OF METAL sind. "Swords In The Wind" ist ein Midtempo-Track, welcher ebenfalls sehr episch daherkommt, die Single "Warriors Of The World United" dürfte bereits jeder kennen. Sie ist dermaßen tödlich simpel und gleichzeitig ein Ohrwurm wie er im Buche steht. "Hand Of Doom" ist ein Double-Bass Abgehtrack, welcher stilistisch nahtlos auf "Louder The Hell" gepasst hätte, mit "House Of Death" hat man noch einen furchtbar harten und schnellen Feger an Board mit "Bridge Of Death"-Zitaten und wirklich bösen Choreffekten - genial! Zum Schluß gibt's mit "Fight Until We Die" noch einen groovigen Midtempo-Rausschmeißer, welcher es in sich hat. Bleiben noch das Instrumental "Valhalla", kurz und gut als Einleitung zu "Swords In The Wind" und das zu lange und nicht ganz so gute "The March". Insgesamt aber ein in sich geschlossenes Meisterwerk, welches natürlich nur selten an "Kings Of Metal" oder "Hail To England" kratzen kann, aber vor allen anderen Manowar-Werken muß es sich zu keinem Zeitpunkt verstecken!
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am 3. August 2012
Das neunte Studioalbum der selbsternannten "Kings Of Metal" erschien 2002, ganze sechs Jahre nach dem überwiegend positiv aufgenommenen "Louder Than Hell". Genau in diesem Zeitraum begann sich erstmals Kritik an Manowar aufzubauen, die weder Texte noch Auftreten der Band betraf. Der Grund: Zwischendurch gab es Live-Alben und Compilations, die im Prinzip zwar gute Kost boten, allerdings auch den Geruch der Fan-Abzocke mit sich brachten. Außerdem wurden beim immer schon schwierigen Band-Boss Joey DeMaio immer stärkere Anzeichen von Größenwahn und Selbstüberschätzung sichtbar. Der Bassist sorgte damit selbst dafür, dass die Erwartungshaltung an "Warriors Of The World" ins Unermessliche stieg - und natürlich nicht so richtig erfüllt wurde.

Das nur zur Erklärung, warum diese Platte bereits mit einem merkbaren Malus ins Rennen ging. Das mag auch ein Mitgrund für die teils übertriebenen Verisse sein, mit denen "Warriors Of The World" bedacht wurde. Dabei stehen auf der CD durchaus einige Songs, die man heute schon fast als Klassiker bezeichnen kann. Bereits der Opener, "Call To Arms" bietet einen sehr starken Auftakt, typisches Manowar-Feeling und macht sofort Lust auf mehr. Genauso will man das von Manowar hören! Noch um eine Spur besser machen es die ganz hinten platzierten "Hand Of Doom" (saustarker Refrain, Eric Adams in Hochform), "House Of Death" (ähnlich wie "Hand Of Doom", ziemlich hymnisch und mit passenden "Die! Die!"-Schreien unterlegt) sowie der Höhepunkt des Albums. Der besteht aus dem eingängigen, schnellen und unglaublich aggressiven "Fight Until We Die" (inklusive Text mit "Swords", "Thunder", "Metal", "Blood" usw.). Insbesondere diese drei Stücke sind allesamt Kracher vor dem Herrn, an denen es absolut nichts auszusetzen gibt und die mit zum Besten gehören, was Manowar bisher fabriziert haben. Nicht ganz so gelungen, aber immer noch in Ordnung: Der quasi-Tteltrack "Warriors Of The World United". Ein Midtempo-Stampfer, ultra-eingängig und mal wieder mit Pathos an der Grenze des guten Geschmacks ("Tell my family how I died..."). Auf jeden Fall ist das Stück bestens zum Mitsingen geeignet - und auch das ist etwas, was man von Manowar erwartet. A pro pos Erwartungen: Natürlich darf auch eine dramatische Power-Ballade nicht fehlen. Auf "Warriors Of The World" haben es sogar gleich zwei davon geschafft, nämlich "The Fight For Freedom" und "Swords In The Wind". Zweitere ist ausgezeichnet gelungen, wenn auch nicht so gut, wie andere Manowar-Epen dieser Art. Erstere erinnert vom Klaviergeklimper her stark an "Courage" und ist von ziemlich viel 9/11-Pathos durchzogen. Ein kompletter Reinfall ist das Stück zwar nicht, aber im Endeffekt lediglich Durchschnittskost und mit den patriotischen Anwandlungen muss man halt klar kommen.

Damit haben wir von elf Songs auf "Warriors Of The World" sieben genannt, die entweder großartig sind, oder die Erwartungen zumindest erfüllen. Ausfall gibt es darunter nur einen mittleren, also keine schlechte Quote. Ganz im Gegensatz zum Rest der Platte, der praktisch den gesamten Mittelteil einnimmt und sich in der Rückschau wie ein erster Fingerzeig Richtung "Gods Of War" anhört. Zunächst mal ist bei "Nessun Dorma" nachzuhören, dass Eric Adams nicht nur einer der besten Metal-Shouter ist, sondern auch in der Oper keine schlechte Figur gemacht hätte. Das Stück ist eine Arie aus der Oper "Turandot" von Giacomo Puccini und spätestens jetzt kann man sich fragen, was das auf einer Metalscheibe zu suchen hat? Noch dazu, weil es keine der gar nicht so seltenen "Metal + Klassik"-Fusionen ist, sondern einfach eine Opernarie mit einzelnen Gitarrenleads. Für Fans dieses Genres vielleicht interessant, der Metaller wird nach einmaligem Hören achselzuckend die Skip-Taste betätigen. Auf dieser Taste kann man den Finger anschließend gleich lassen - mit "Valhalla" folgt eine Art wagnereske Overtüre, die wohl kein Mensch außer Joey DeMaio braucht. Gleiches gilt übrigens für "The March". Damit fehlt nur noch der absolute Totalausfall auf "Warriors Of The World" und für den muss kein geringerer als der "King" selbst herhalten. Nein, nicht "Metal-King" DeMaio... "An American Trilogy" stammt ursprünglich von Elvis Presley und wird von Manowar mit leichtem Country-Einschlag vorgetragen. Ich kann damit einfach überhaupt nichts anfangen - das Ding eignet sich, wenn überhaupt, als Bonus für irgendeine Best Of oder Special Edition. Auf einem regulären Album hat sowas meiner Ansicht nach noch weniger verloren, als eine Puccini-Arie. Aber sei's drum, gibt ja die Skip-Taste...

Gut, damit ist alles geklärt. Auf "Warriors Of The World" stehen vier brettharte True Metal-Stücke, die allesamt ausgezeichnet sind. Es gibt zusätzlich eine gute Singleauskopplung und eine Ballade, die in Ordnung ist. Also sechs von elf Stücken, die im Haben verbucht werden können. "Fight For Freedom" gefällt nicht, noch weniger aber alle übrigen Tracks auf der CD. Aufgrund der oberen Güteklasse der übrigen Songs reicht das trotz aller Mängel für sehr knappe vier Sterne. Größtes Problem meiner Ansicht nach: Die Songreihenfolge ist denkbar ungünstig. Nach der fulminanten Eröffnung "Call To Arms" gibt es bis Nummer acht so gut wie nichts, was man von Manowar öfter als eimmal hören möchte. Einen so dichten Block an schwachen Songs sieht man eigentlich recht selten... Aber ich denke, vier Sterne gehen trotzdem in Ordnung, wer mit den Experimenten auf diesem Album gar nicht leben kann, muss wohl mindestens zwei abziehen.
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am 20. Dezember 2012
Mir ist nach wie vor rätselhaft warum die 2 Bonus Songs nicht von Anfang an auf dem Album waren sondern nur als EP erhältlich. Aber egal, mit der Gold Edition liegt die Form vor, die das Album noch rettet. Ich bin großer Manowar Fan und toleriere viel Blödsinn der von der Band so fabriziert wird, aber eine dermaßen schlechte (Cover-)Nummer wie 'An American Trilogy' auf ein Album zu packen ist schon eine Frechheit und vermiest den Gesamteindruck leider gewaltig. Nach dem großartigen 'Call To Arms' muss man geanau 7(!!!) Songs warten bis das Album wieder so richtig zündet ('Warriors Of The World United' gefällt mir nach gefühlten 1000 mal hören einfach nicht mehr so gut wie am Anfang). Nicht falsch verstehen, das dargebotene Material ist nicht unbedingt schlecht (bis auf oben genanntes Elvis-Cover), aber es sind einfach keine richtigen Hymnen.

Fazit: Für ein gutes Manowar Album sind einfach zu viele belanglose Stücke vertreten (besonders im Mittelteil). Jedoch sind mit 'Call To Arms', 'Fight Until We Die' und dem "Bonussong" 'The Dawn Of Battle' drei der besten Songs überhaupt vertreten. Diese rechtfertigen dann die 4-Sterne Bewertung.
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am 15. September 2002
Meine Meinung zu Warriors of the World ist geteilt. Das Album ist einerseits ein Muss für alle Metal-Fans, zumal das Titeltrack klaren Hymne-Charakter hat und die mittelalterlichen Blut-Axt-Ehre-Texte zum klassischen Metal-Inventar passen. Positiv sind die verschiedenen musikalischen Inputs, der gradlinige Aufbau der klar strukturierten Songs. Negativ ist die Verzerrung / der zu starke Bass. Gesang und Rythmusgitarre harmonieren ideal, der Bass weist aber eine nicht passende Distortion auf und die Leadgitarre ist praktisch inexistent. Mit einem besseren Leadgitarristen wäre Warriors of the World ein Abräumer auf der ganzen Linie. Empfehlung: Reinhören und allenfalls kaufen!
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am 12. Oktober 2002
Also mir gefällt dieses Album von Manowar, da die Songs sehr hymnenhaft sind und gut ins Ohr gehen.Doch würde ich gerne loswerden, das ich die Texte eher sinnlos finde(Stichwort:"tell my family how i died..")..es klingt gerade so, als wäre es alltäglich, für Metal "kämpfen" zu müssen. Den Songs fehlt irgendwie der Tiefgang, die Texte sind, wie gesagt, bis auf vielleicht "fight for freedom" (auf den 11.September bezogen)eigentlich niveaumäßig auf einer tiefen Stufe..obwohl gerade dass den Songs einen gewissen Touch verleiht..bei "warriors of the World" u.a. Liedern muss ich immer wieder schmunzeln...
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am 6. Juni 2004
Es ist nun mal so wie es ist und ich lass' mich da auch nicht mehr von abbringen: Kaum einer spielt prächtigeres Schwermetall als die Jungs um Joey DeMaio (auch wenn sich manche verbalen Ergüsse dieses Metal-Methusalems anhören, als kämen sie direkt aus Dummhausen).
Aber wie gesagt: Prächtiges Schwermetall spielen die Typen trotzdem.
-Und deshalb passt auch auf dieser CD alles. Anders halt, teilweise ist man fast geneigt zu sagen "Manowar goes classic". Sicher mag diese Linie den richtigen Metall-Fan nicht so sehr begeistern, wenngleich auf einzelnen Stücken auch richtig "Druck" abgelassen wird. Schon "Call to Arms" ist ein typisches, melodiöses Manowar-Take. Bei "The Fight For Freedom" schaltet die Band zwei Gänge zurück. Ich finde diese Ballade (über den 11.September) aber durchaus gelungen.
Über "Nessun Dorma" scheiden sich die Geister wahrscheinlich. Viele werden vermutlich gar nicht wissen, dass es sich dabei um eine, zugegeben wunderschöne, Arie aus Puccini's Oper "Turandot" handelt. Erstklassig und (wenn auch kein Tenor) sehr authentisch gesungen! Ich find's gut. -Und schließlich ist es ja in erster Linie für Eric's Mutter! Wer's nicht mag zappt einfach weiter.
Bei "Valhalla/Swords In The Wind" wird's dann allerdings wieder richtig stark. Nach der kurzen, orgellastigen "Overtüre" und einem sehr ruhigen Intro kommt das dann folgende, tonnenschwere Gitarrenriff dem Abblasen der Sicherheitsventile einer der riesigen US-Dampfloks gleich (auch wenn heute kaum noch jemand weiß, was da die Stunde geschlagen hatte!). -Der Hammer!!
"An American Trilogy" finde ich dann am ehesten gewöhnungsbedürftig. Nach dem Vorgängertrack ist das aber zu verschmerzen, da der noch ein ganzes Stück nachwirkt.
"The March" erinnert tatsächlich an die Overtüren mancher Wagner Oper. DeMaio hat ja schon seit langem eine Vorliebe für Wagner. Was wunder, hatte der olle Sachse mit seinen nordischen Götterfantasien doch das gleiche "Hobby" wie der Bandleader. -Und Wagner als Gottvater des Heavy Metall zu preisen ist an sich gar nicht so abwegig. Wenn man sich Wagners Opern nicht großorchestral, sondern mit E-Gittarren, Bass und Drums vorstellt, dann ist man nicht mehr weit vom epischen True Metal entfernt...
Mit "Warriors Of The World" geht's auf der Scheibe dann weiter. Über diese Nummer brauch' ich keine Worte mehr zu verlieren, kennt eh schon jeder (und jeder findet's gut). Die heftig abgehenden Tracks "Hand Of Doom", "House Of Death" und "Fight Until We Die" erinnern wieder an die alten Manowar. Alles rasant schwere Eisen mit Melodie und mit tollen Gitarrensoli. -Alle drei klasse!!

Resümee: "Warriors Of The World" ist eine würdige, vor allem aber auch empfehlenswerte Heavy Metal-Scheibe und, da in Teilen nicht ganz so schwermetallisch, auch demjenigen ans Herz zu legen, bei dem mit Hardrock das Ende der Fahnenstange erreicht ist. An die "Kings Of Metal" kommt "Warriors Of The World" allerdings nicht heran. -Aber an die kommt eh (kaum) eine Metall-Scheibe mehr heran.
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