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Ein Kabarettist und zwei Philosophen plaudern über ein spannendes Thema: Erziehung. Was kann man da erwarten? Ein richtig gutes Buch! Mal im Dialog, mal in essayistischer Form wird hier dargelegt, was die drei befreundeten Philosophen (denn das sind sie alle) über das Thema Erziehung denken. Düringer ist selbst Vater einer jugendlichen Tochter, von der er schon eine Menge gelernt hat.
Und sonst? Was kann man hier lernen? Was ist Erziehung? Roland Düringer bringt es sehr schön auf den Punkt: "Eigentlich wäre die Aufgabe des Erziehenden, dass er der Schutzengel ist, der sichtbare Schutzengel. [...] Der nie sagt: 'He, mach das jetzt!', sondern der einfach immer da ist, wenn du stolperst, dir die Hand gibt - und es ist wieder gut. Wenn du ein Gefühl für Kinder hat, ein liebender Elternteil bist, dann machst du das ja automatisch."
Liebe wird als "wesentliche Voraussetzung" (Taghizadegan) gesehen. Es geht auch um Bildung (und darum, dass sie manchmal vielleicht gar nicht so wichtig ist, wie man meint), natürlich auch um die Schule (und Lehrer), Erzieher, Erfahrungen (und die Begleitung dabei), um die Erziehung zur Unmündigkeit (ein sehr spannender Dialog, in dem klar wird, dass wir alle dazu erzogen werden, Verantwortung abzugeben), Multikulturalität, Selbsterziehung u.v.m.
Gerade das Thema Selbsterziehung ("Wo bin ich selbst fehlprogrammiert?" ist auch für Erwachsene ohne Kinder sehr interessant.
Die Texte sind meist recht kurz und ausgesprochen unterhaltsam (dazu tragen auch die netten Illustrationen bei) - und sie regen zum Nachdenken an. Sehr angenehm ist, dass einem auch vielfach der Druck etwas falsch zu machen, den viele Erziehende verspüren, genommen wird.
Zum Schluss gibt's sogar noch ein Rezept für die zuckerfreien "Paläo-Kekse", die die Gesprächspartner während der Gespräche über Erziehung verzehrt haben, als Dreingabe.
Fazit: Ein kluges und rundum sympathisches Buch, das ich in einem Rutsch gelesen habe.
11 Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ein Büchlein zum Schmunzeln und Nachdenken ist es geworden. Die drei, längst bekannten Helden, sagen in ihren kurzen Monologen und glücklicherweise längeren Dialogen nicht: "So wird's gemacht!" sondern sie laden bewusst dazu ein über Sachen aus der Praxis nachzudenken.

Gewitzte Karikaturen zeigen, es darf wirklich mal beim Thema Erziehung und Bildung gelacht werden. Oft ist es ja ein Thema bei dem Meinungen heftig aufeinanderprallen. Hier aber wird nachgefragt, über selbst Erlebtes reflektiert und dann darüber philosophiert wie es vermeintlich besser ginge.

Was braucht es eigentlich alles um ein Kind gut zu erziehen? Dies fragt einer der Drei. Was hat ein Lehrer der eine ganze Klasse begeistert, was ein anderer nicht hat? Solche Fragen diskutieren die drei. Nicht toternst, aber doch gewinnbringend zu lesen und auch zum weiteren Nachdenken empfohlen!
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Es kommt nicht alle Tage vor, daß zwei Philosophen und ein Kabarettist gemeinsam ein Buch über die Erziehung schreiben. Entstanden ist diese Arbeit als eine Zusammenfassung von Tonaufzeichnungen zwangsloser Gespräche, die im Laufe der Zeit von den drei Autoren in ihrer philosophischen Küche" über Gott und der Welt geführt wurden. Ergänzt werden diese freundschaftlichen Dispute im vorliegenden Fall durch Einzelbeiträge jedes der drei Autoren.

Erziehung wird als ein nicht auf Kindheit und Jugend beschränkter und auch keineswegs vordringlich mit der Schule in Verbindung stehendes Ereignis beschrieben. Wie das Lernen, so ist auch die Erziehung ein Vorgang, dem wir lebenslänglich ausgesetzt sind. Dabei haben wir es mit verschiedensten Einflüssen und Methoden aller möglichen Menschen und Organisationen zu tun. Daß staatliche Institutionen immer früher den Anspruch erheben, den Eltern Erziehungsagenden ab- und an deren statt zu übernehmen, ist eine nicht zu übersehende Tatsache. Daß es für totalitäre politische Systeme typisch ist, die Kinder möglichst früh der Obhut ihrer Eltern zu entziehen und ihnen zu entfremden, bedarf keiner besonderen Erwähnung. Daß trotz (oder wegen?) stetig größeren um die staatliche (Aus-)Bildung gemachten Aufhebens und unentwegter Reformanstrengungen, die erzielten Ergebnisse immer dürftiger werden, leider ebenfalls.

Liebevolle Erziehungsanstrengungen von Eltern werden stets darauf gerichtet sein, ihre Kinder behutsam an selbständiges und eigenverantwortliches Handeln heranzuführen -eigene Anweisungen also stetig zu reduzieren. Staatliche Erziehungsmaßnahmen dagegen sind auf die Produktion klaglos funktionierender Untertanen gerichtet, und haben das Ziel, deren lebenslängliche Unmündigkeit und Abhängig sicherzustellen.

Roland Düringer liefert folgende, nur auf den ersten Blick witzig klingende Definition von Bildung: Erziehung ist eine durch die Gesellschaft anerkannte, ja sogar geförderte Foltermethode, mit der man das eigene Unglück oft nicht bewusst und in böser Absicht, aber doch höchst erfolgreich an die Kinder weitergibt. Denn wo kämen sonst all die vertrottelten Erwachsenen her."

Eugen Schulak meint: Erziehung ist immer auch die Vermittlung von lebenswichtigen Verhaltensweisen." Und Rahim Taghizadegan weist auf folgendes Problem hin: Jeder leitet aus seiner anekdotischen Erfahrung bestimmte Regeln ab und will dann wieder für alle anderen dieselben Regeln einführen." Das gilt zweifellos auch für die Erziehung.

Die Anmaßung der Politik, sich zum Erzieher erwachsener Menschen aufzuspielen, wird hart kritisiert. Dieser politische Erziehungswahn (...) bessert die Mensche nicht, sondern macht sie schlechter." Von Politik und Medien wird immer wieder die Zunahme asozialen Verhaltens" beklagt. Daß dies ein Symptom dafür ist, daß mit der Gesellschaft als Ganzes etwas nicht stimmt, wird indes seltener angemerkt. Und wenn doch, dann mit dem Versuch, deren noch weiter gehenden Nivellierung beantwortet. Das Bestreben, die Verantwortlichkeit des Einzelnen immer weiter zurückzudrängen, erscheint den Autoren als ernstes Problem. Das Bemühen, schon den Kindern alles abzunehmen, bildet das Fundament zu dieser negativen Entwicklung.

Die Autoren legen Wert auf die Feststellung, mit ihrem Buch keine Rezepte und Anleitungen liefern zu wollen. So ist darin auch lediglich eine kurze Darstellung verschiedener Erziehungsmethoden enthalten.

Rahim Taghizadegan stellt zum Schluß fest: Ein Erzieher im besten Sinn ist eine liebende Stütze, die Verantwortung nicht abnimmt, sondern sie zu tragen ermutigt und sich selbst möglichst schnell entbehrlich macht." Daß staatliche Institutionen genau das weder leisten können noch wollen, liegt auf der Hand.

Fazit: Eine leicht zu lesende, kurzweilige und zum Denken anregende Sommerlektüre.
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am 27. Juli 2013
Irgendwie habe ich mir mehr erwartet, das Buch liest sich aber sehr leicht und die Meinungen sind eigentlich auch leicht nachzuvollziehen. Das Thema an sich ist sehr interessant, würde mir aber eine Fortsetzung dieser Reihe wünschen.
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am 16. September 2013
Was kommt raus, wenn sich 3 Typen zum philosophieren treffen?

.....diese Frage stellte ich mir bevor ich mir dieses Buch kaufte.

Nun ja, als Bildungs-und Erziehungswissenschaftler kommt mir diese Konversation nicht sehr förderlich vor und erfacht nicht das erwartende Feuer.

Die DREI philosophieren zwar ganz nett, aber definitiv nicht zielführend. Trotz Alledem eine nette Lektüre für Jedermann
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am 26. August 2013
interessant sind die 3 verschiedenen Ansichten zum Thema Erziehung!
Buch kaufen und lesen mehr will ich nicht sagen!
Top Buch!
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am 14. Juli 2013
Ich mag den Düringer und teile zum Teil seine Ansicht. Super. Leicht zu lesen und unterhaltsam. Ich mag das Buch.
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