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am 7. Juni 2013
Steve Strange war ein Phänomen: Gerade mal Anfang 20 war er schon Besitzer des damals schwer angesagten Nachtclubs BLITZ. Dann folgte auch noch der Erfolg als Sänger und der Knabe war Millionär. Pustekuchen. Ende der 80er musste er Sozialhilfe beantragen. Sein ausschweifender Lebensstil, auch mit Drogen von Kokain bis Heroin kosteten ihn ein halbes Vermögren, zudem verlor er durch einen Brand nahezu seinen gesamten Besitz. Nach fast 30 Jahren gibt es nun ein neues Album von ihm unter dem Namen VISAGE zu hören. Die Besetzung ist allerdings mit Ausnahme von Strange völlig neu, denn früher bestand die Band ja zusätzlich aus den kompletten Ultravox-Mitgliedern. Nun will ich auf die Überschrift eingehen. Anscheinend hat der gute Steve sämtliche Synthis aus den 80ern im Keller gebunkert und nun wieder hervorgekramt, denn die Sounds die auf dem neuen Album verwendet werden, sind wirklich haargenau die gleichen wie damals. Daher die Frage ob das eher peinlich ist oder gerade eben deswegen charmant? Ich tendiere dann doch stark zu letzterem, denn wieso sollte man sich jetzt auch völlig neu erfinden? In Verbindung mit der Band wird leider fast immer nur FADE TO GREY erwähnt, was schade ist, denn eigentlich ist ihr zweites Album THE ANVIL das wesentlich bessere im Vergleich mit dem Debut incl. der Hitsingle. Für mich sogar ein Meilenstein der elektronischen Popmusik. Soweit würde ich bei HEARTS AND KNIVES nicht gehen, doch wenn man den Sound der Band mag dürfte einem die Platte auf jeden Fall zusagen. Ich bin auch gar nicht der Meinung eines anderen Schreibers, dass hier keine eingängigen Songs dabei sind, denn ich habe nach 3maligem Hören schon die Hälfte mitgesummt. Gerade die Sngle SHAMELESS FASHION oder auch das fantastische DREAMER I KNOW sind richtige Ohrwürmer. Aber auch der Rest ist durchaus gelungen und Steves Stimme ist immer noch genauso sanft wie früher und bildet einen wunderbaren Kontrast zu den (bewusst) seelenlos klingenden Synthidrums und Gitarren. Kommerziell wird das ganze sicherlich kein Erfolg werden, dafür ist das Album zu oldschoolig und die potentiellen Hörer bekommen die Erscheinung wohl gar nicht mit, weil sich ihre Ohren an den Mist der im Radio läuft mittlerweile angepasst haben und das ist schade...
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TOP 500 REZENSENTam 7. Juni 2013
Wie sehr Steve Strange, Anfang der 80er mit seiner Band "Visage" einer der bedeutendsten Köpfe der aufkommenden New Wave, aus dem öffentlichen Interesse verschwunden war, kann man in der wikipedia nachvollziehen. Die bei gefragten Promis in der Regel tagesaktuelle Wissenscommunity spricht von "Hearts and Knives" Stand heute noch immer als "angekündigtes Album". Nein, Freunde, das Teil ist längst auf dem Markt - und es ist gar nicht mal schlecht geworden.

Hat Strange, 29 Jahre nach der Auflösung von "Visage" (zwischenzeitliche halbherzige Reunions nicht eingerechnet), eine neue Richtung eingeschlagen oder den zeitgenössischen Sound adaptiert? Nö! "Hearts & Knives" klingt herrlich retro nach den frühen 80ern, mit breiten Klangteppichen und eingängigen Sequenzern, wie man sie heute kaum noch nutzt. Natürlich ist die Produktionstechnik auf der Höhe der Zeit, daher klingen die Einspielungen allesamt voller und professioneller als die ollen Nummern. Sonst aber hat sich nicht so viel geändert. Und das ist auch gut so.

"Hearts and Knives" ist eine gelungene Reminiszenz an die 80er Jahre, und das Songmaterial ist wirklich hörenswert, wenn auch kein wirklicher Kracher der Marke "Fade to Grey" drauf ist, der es als Single an die Spitze der Charts schaffen könnte. Aber Nummern wie "Never Enough" oder "She`s Electric" haben durchaus ihre Qualitäten. Im Gesamteindruck klingt das Ganze ein wenig rockiger als die sehr techniklastigen, mitunter verschwurbelten alten Tracks: hier kommt auch des öfteren mal eine treibende Gitarre zum Einsatz, wie man das beispielsweise noch von "Mind Of A Toy" kennt.

Genug gesagt: Freunden und Anhängern der alten Zeiten wird bei diesem Album das Herz aufgehen. Hut ab, Herr Strange!
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am 13. Juli 2013
30jahre lang habe ich mir jeden Mist angehört, in der Hoffnung irgendeine der Elektronik New Wave Bands würde einmal das Erbe dieser psychedelischen Ära weiterführen und eine Platte bringen, welche qualitativ an die ersten beiden Visage Platten heranreichen würde. War aber nicht so. Habe mich auf diese Veröffentlichung gefreut wie ein kleines Kind und wurde nicht enttäuscht. Tolle Songs, sehr gute Produktion und eine wunderbare reise in die Vergangenheit. Das habe ich Steve Strange nicht zugetraut. Mein Respekt.
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am 18. Januar 2016
...wirklich nett zu hören - hab die CD im Auto....ok 1,2 Sachen sind jetzt nicht so mein Geschmack, aber...warum haben die VISAGE's nicht früher mehr solch Musik gemacht? Und warum hört man davon nie etwas in den Medien? Wirklich schade....noch mehr schade, dass Meister Strange das nun alles nicht mehr mitbekommt... :-( Hätte alles einige Jahre früher kommen müssen....- Fazit: Kann die CD empfehlen...nett gemacht...und zumeist melodisch.
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am 26. September 2013
Ich bin kein Fan der Person Steve Strange und mir er auch sicherlich in Zukunft "zu strange" bleiben, aber "Hearts & Knives" hat sofort den Weg in meine Gehörgänge gefunden ;)

Ich hatte eigentlich befürchtet das uns Visage hier ein recht modernes Popalbum präsentieren und daher erst sehr Spät meine Aufmerksamkeit hierauf gelenkt, aber Herr Strange & Co haben mich sehr positiv überrascht!
Das Album ist herrlich Retro und versetzt einen sofort zurück in die 80er!

Wer Bombastpop und grandiose Kompositionen erwartet ist sicherlich mit dieser Scheibe nicht wirklich gut bedient, denn das Album besticht eher durch seinen typischen 80er Synthpop und Wavesound mit einfachen und eingängigen Stücken und ist sicherlich keineswegs "überproduziert".

Man wird vom ersten Ton an in eine Zeitmschine und zurück in die frühen 80er verfrachtet!

Erfreulicherweise gibt es hier auch keinen Abklatsch von vergangenen Visagehits und lediglich "She's Electric" lässt beim Intro in den ersten Sekunden kleine Anleihen am Kulthit "Fade To Grey" erkennen.

Die stilistische Palette des Albums ist trotz des einfachen Strickmusters allerdings nicht langweilig und es wird von flotten Titeln wie den Opener "Never Enough", über Midtemponummern wie der erstklssigen zweiten Auskopplung "Dreamer I Know", bis hin zu fast schon kitschigen Balladen wie "Breathe Life", dem Schlusspunkt des Albums und leider auch dem einzigen Titel der mir persönlich nicht wirklich zusagt und auf mich persönlich fast wie ein reiner Albumfüller wirkt, einiges geboten.

Absolte Anspieltipps sind das soeben genannte "Dreamer I Know" und die gleich darauffolgenden Titel "Lost In Static", ein Titel der für mich in der heutigen Zeit das grösste Hitpotential hätte (würde prima als Werbesong für einen Telefon oder Netzanbieter passen) und das flotte "I Am Watching".

Ebenfalls sehr hörenswert sind auch das melodiöse "Hidden Sign" und die ruhige Ballade "On We Go", aber auch der Rest des Albums fällt eigentlich nicht wirklich ab!

Einzig mit dem bereits angesprochenen Schlußsong des Albums kann ich mich nicht so recht anfreunden und auch "Diaries Of A Madman" wußte erst nach mehrmaligen Anhören zu gefallen.

"Hearts & Knives" ist ein insgesamt wirklich sehr gelungenes Album, zumindest für uns "Kinder der 80er" die sicherlich als Zielgruppe dieses Albums gesehen werden müssen ... Freunde des modernen Pops werden sicherlich nur schwer Zugang zu diesem Werk finden.

Einziger dickerer Makel ist die recht kurze Spielzeit des Albums von knapp mehr als 40 Minuten, aber das ist dann doch auch wieder typisch 80er ;)
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am 6. Juli 2013
Also als ich in die ersten Sekunden dieses Album reinhörte war der Funke sofort übergesprungen.Der Sound ist nicht "wie Visage",er ist VISAGE.Hier wurde alles richtig gemacht.Man hat sich mit dem richtigen Equipment hingesetzt und einen Sound kreeiert wie damals ein Folgealbum von Visage geklungen hätte.Ich bin begeistert von dem Album und habe von vornherein nicht mit Ohrwürmern gerechnet.Ausser Fade To Grey und The Damned Don't Cry hatte Visage damals auch nicht so viele "Ohrwürmer" produziert.Müssen sie auch nicht denn Visage ist auch keine gewöhnliche Chart-Mukke.Das wars auch damals nicht.Hier wurde das gemacht was Depeche Mode seit Jahren nicht mehr hinbekommen nämlich den Sound zu machen den man so geschätzt hat.Also alles richtig gemacht Steve & Co. !!!
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am 22. Juli 2013
...aber auch nicht der Kracher. Steve Strange versucht zwar an seine besten Zeiten vor "Beat Boy" anzuknüpfen, aber es gelingt ihm nur teilweise. "She's Electric" mit "Fade to grey" Gedächtnis Drum-Machine ist für mich das Highlight des Albums. Auch "Hidden Sign" und vor allem "I am watching" können überzeugen. Insgesamt kling das ganze Album sehr nach Achtzigern, was ich grundsätzlich OK finde und ehrlich gesagt auch von dem Album erwartet habe, aber die Songwriting- und Produktions-Qualität von Midge Ure und Billy Currie fehlen ganz offensichtlich etwas. Die Sounds und der Stil der Achtziger wurde zwar ganz ordentlich transportiert, jedoch ohne die in den Achtzigern latent präsente Melancholie. Das fehlt hier zum perfekten Comeback. Trotzdem ein sehr schönes Album.
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am 22. Mai 2013
Das neue Album von VISAGE ist 80er, es wurde dementsprechendes Equipment benutzt.
Volle Punkte, eine vollkommen überzeugende Zeitmaschine!
Grossartig, Steve Strange und Freunde! Bitte kommt immer immer immer wieder, as you are!
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am 21. Mai 2013
Heute habe ich das neue Steve Strange Album "Hearts and Knives" gehört und muss sagen: nicht schlecht. Sogar ganz und gar nicht schlecht! Es kommt zwar bei weitem nicht an das erste Album "Visage" aus 1980 ran, aber inzwischen sind ja auch schon ein paar Jahre ins Land gezogen - und wahrscheinlich haben sich auch meine Hörgewohnheiten geändert. Das neue Album lebt von authentischen Sequenzer-Folgen, breiten Flächensounds (sehr 80-er mäßig) und einem ungewohnt melodischen Gesang von Steve. Es ist kein echter Ohrwurm dabei und ich zweifle sehr daran, dass es ein breiter, kommerzieller Erfolg wird. Aber die "alte" (im wörtlichen Sinne) Fangemeinde wird schon für eine gut Platzierung sorgen :) Anspieltipps: Shameless Fashion, She's electric, Lost in Static, I'm watching.
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am 7. Januar 2014
Als ich damals, bei Erscheinen des Debut-Albums ("Visage") als Teenager selbiges kaufte, war die musikalische Welt von Steve Strange noch in Ordnung. Vor allem mit "Fade to grey" und "Mind of a toy" (auf dem Album in toller Langfassung) fanden sich zwei in mehrfacher Hinsicht wirklich sehr herausragende Songs auf dem Album. Was ist heute, nach langer Pause, mit einem überraschend erschienenen neuen Album davon übrig geblieben? Teilweise haben sich noch alte Mitstreiter (u.a. Ur-Mitglied Dave Formula) wieder eingefunden. Der wohl wichtigste aber, Midge Ure, hatte offensichtlich kein Interesse an diesem schwachen Versuch noch einmal Kohle aus einem Namen zu pressen, der einmal für einen kurzen Schimmer der Musikhistorie der 80er für eine Handvoll guter Songs stand. Der 3. wichtige Mann, John McGeoch, verstarb leider 2004. Das die damalige Qualität vor allem dem genannten Midge Ure zu verdanken war (er schrieb auch in der Hauptsache "Fade to grey") zeigt sein hiesiges Fehlen überdeutlich. Strange müht sich mit seinem "Sprechgesang" wie damals und selbst bei den Sounds kopiert man sich offensichtlich allzu bewusst selbst. Das mag für eine handvoll 80er-Fans wahnsinnig toll klingen, kann aber zu keiner Zeit darüber hinwegtäuschen das hier auf einfallsloseste Art versucht wird auf einen Zug aufzuspringen der, aus kreativer Sicht, schon mit dem 2. Album seit damals längst abgefahren ist. Fazit: Kaum Ideen, keine Weiterentwicklung, stattdessen Selbstkopie der billigsten Art. Ein klarer Fall für die Tonne. Es hätte mich sogar, schon aus Gründen der Teenagererinnerungen, gefreut etwas positiveres über dieses krude Machwerk zu schreiben. Ich denke jedoch, wer sich für Visage interessiert hat mit dem Debut daher leider alles schon gehört was man von diesem "Projekt" tatsächlich braucht. Midge Ure hatte es wohl geahnt und Recht behalten...
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