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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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am 31. August 2013
Zum Film:
In den frühen Sechzigern drehte der amerikanische Low-Budget Filmer Roger Corman eine Reihe von Gothic Horror-Filmen, die (zumindest dem Namen nach) auf Werken von Edgar Allan Poe basieren. Einer der interessantesten Filme dieser Reihe ist seine Verfilmung der MASKE DES ROTEN TODES. Als Nebengeschichte wurde noch Poes Kurzgeschichte "Hop-Frog" integriert.
Wer aber einen simplen Horrorfilm erwartet, könnte enttäuscht werden. Zwar finden wir die üblichen Stilelemente der Horrorfilme seiner Epoche - das düstere Schloss, grellrotes Kunstblut und grausame Todesfälle - doch lebt der Film vor allem durch seine künstlich anmutende, fast surreale Atmosphäre. Der Film ist eher ein Märchen für Erwachsen, als ein Horror-Thriller. Cormans Kameramann, Nicolas Roeg (wurde später berühmt als Regisseur von "Wenn die Gondeln Trauer tragen"), gelangen opulente und faszinierende Bilder. Besonders beeindruckend: Der Gegensatz zwischen dem farbenprächtigen Inneren des Schlosses und der düsteren Außenwelt, in die nur der Tod Farbe bringt.
Nur damit keine Missverständnisse entstehen: Auch wenn der Film teilweise sehr kunstvoll inszeniert ist, bleibt es ein mitunter trashig wirkender Low-Budget Horrorfilm. Zudem liegt die ausgeprägte Theatralik, die typisch für die Poe-Verfilmungen von Corman / Price ist, sicher nicht jedem. Wer sich aber für den Gothic Horror dieser Ära begeistern kann, sollte sich den Film unbedingt ansehen. Durch seine visuellen Qualitäten gehört er zu den besten seiner Zeit.
In die deutschen Kinos kam der Film unter dem idiotischen Titel "SATANAS - Das Schloß der blutigen Bestie", das klang wohl verkaufsträchtiger. Unter diesem Namen wurde der Film auch als DVD in Deutschland veröffentlicht.

Zur dieser Blu-ray:
Es ist lobenswert, dass der Film jetzt endlich mit dem Namen von Poes Kurzgeschichte bei uns veröffentlicht wird. Während alte, nicht so bekannte Filme häufig verramscht werden, hat man sich bei Koch Media wirklich Mühe gegeben und dem Film reichlich Bonusmaterial mitgegeben. Ich gehe davon aus, dass hier ein echter Fan beteiligt war.
- geschnittene Szene (eigentlich 1 Sekunde kaum erkennbare Nacktheit, die damals aber schon zuviel war)
- Interview mit Roger Corman zum Film (2002)
- Interview mit dem damaligen Synchronregisseur (nicht uninteressant, mal was anderes)
- Super8 Fassung
- Comic Version des Films als PDF
- Bildergalerie, Trailer, Wendecover
- "An Evening with Edgar Allan Poe", eine TV-Produktion, in der Vincent Price einige der bekanntesten Poe-Geschichten solo darstellt. Trotz der schwachen Bildqualität sicher ein Leckerbissen für Price / Poe - Fans!

Die erste DVD-Veröffentlichung (2005) war von der Bildqualität gar nicht mal schlecht, doch für moderne Heimkinoanlagen ist die Auflösung zu schwach (zudem spartanisch ausgestattet, sprich keine Extras). Die Blu-ray dagegen bringt die visuellen Qualitäten des Films voll zur Geltung. Einzelne Bildteile wirken gelegentlich etwas unscharf, das entspricht aber der DVD (könnte am Ausgangsmaterial liegen). Kleine Fehler bei der Erstveröffentlichung wurden ausgebessert (so spricht der Tod die alte Frau erst englisch mit "Grandmother" an, um dann auf deutsch und mit anderer Stimme fortzufahren). Auf die etwas wirre Einleitung durch den Synchronsprecher hätte man meiner Meinung nach verzichten können.
Alles in allem eine vorbildliche Veröffentlichung!
(4 Sterne für den Film, 5 für die Blu-ray bei einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis)
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am 19. August 2013
Prinz Prospero (dargestellt von Vincent Price) verschanzt sich mit geladenen Adel auf sein Schloss und plant einen Maskenball als der Rote Tod übers Land zieht. Doch mit einem hat er nicht gerechnet, einem Besucher ganz in Rot gekleidet. Der Film ist atmosphärisch dicht, trotz Farbenpracht recht düster und makaber zugleich.
Ein Klassiker der nicht über Schockmomente sondern über Psychologie der Figuren und Atmosphäre funktioniert. Der HD-Transfer zeigt einmal mehr, was man aus einem fast 50Jahre alten Film noch herrausholen kann. Allen vorran sind es die Farben, die hiervon profitieren. Der Schwarzwert ist gut und die minimalen Unschärfen in einigen Szenen trüben den Gesamteindruck nicht. Der Ton ist rauschfrei und klar verständlich. Die Extras liegen in SD vor. Neben Hintergrundinformationen gibt es die geschnittene Badeszene incl. Zeitlupe, den deutschen Titelanfang usw. Für Nostalgiker gibt die Super8-Fassung, welche die Badeszene nahezu noch vollständig besitzt. Das diese im Hauptfilm nicht vollständig ist, mag wohl am Ausgangsmaterial gelegen haben. Trotzdem hat das Label Koch Media bei dieser VÖ auf Blu-Ray solide Arbeit geleistet.
Fazit: Für Poe-Fans ist dieser Film Pflichtprogramm und man kann ruhig die Blu-ray gegenüber der DVD vorziehen.
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am 30. August 2013
Über den Film möchte ich nicht viele Worte verlieren. Ich finde die Filme von RC genial und Vincent Price zuzuschauen, ist eine wahre Freude. Ein besonderes Vergnügen ist es dazu noch, die tolle Bildqualität dieser BR zu erleben. Die gute Schärfe und die tolle Farben haben mich begeistert. Und diese Box mit vielen Extras auf einer zweiten Scheibe hat wirklich was zu bieten und ist den Preis mehr als Wert. Von mir eine absolute Empfehlung... für Fans.
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am 4. Mai 2015
Also, eine gelungene Blu Ray ist das wirklich. Tolles, klares Bild mit sehr kraeftigen Farben, und dazu noch eine Menge Bonus, zum teil eigens angefertigt, und der Fernsehfilm "An evening with Poe" mit Vincent Price noch dazu. Der feiert hier sogar seine Deutschland Premiere. Was beweist: Einige deutsche Labels koennen Qualitaet abliefern welche mit denen von Labels aus den USA oder England (Arrow, Scream Factory) zu vergleichen ist. Und das zu normalen, handelsueblichen Preisen und nicht fuer 30 Euro (solche Preise gibts nur in deutschen Landen). Und den Roten Tod gibts in vielen Laendern noch nicht mal auf Blu.

Und der Film selbst, klar, ein Klassiker. Einer der besten aus Corman's Poe Zyklus. Es war der erste den er in England produzierte (1964), und der letzte im Stile der vorangegangenen. Wobei, nicht so ganz. Corman probierte hier etwas neues, legte Poe anders aus, lies sich vom eurpaischen "Kunstfilm" beeinflussen. Er hatte den Film schon viel eher drehen wollen, wollte aber nicht Gefahr laufen des Raubes von Ingmar Bergmans "Das siebente Siegel" bezichtigt zu werden. Es gibt da eigentlich keine Naehe, nur das beide vom Tod handeln. Der rote Tod ist der Tod, den der Prinz (Price) zu besiegen versucht. Dem Satan verschrieben glaubt er es sei moeglich - doch, wie man weiss, vorm Tod sind alle gleich. Der Tod dient weder Gott noch dem Teufel. Und allein schon solche Einfluesse, solch Gedanken, sehr dialoglastig - das sprengt den Rahmen eines "kleinen" Gruselfilms. Schon toll das man Corman sowas machen liess. Dazu noch die opulente Kamera von Roeg. Das ist grossartig. Und Vincent Price ist natuerlich vom feinsten wie immer. Ich empfehle den Film in Englisch zu schauen, da Price auch hier wieder von Arnold Marquis gesprochen wird. Und so schoen Marquis markante Stimme auch ist - sie passt nicht zu Price. Sie ist so markant anders das sie den gesamten Charakter veraendert. Die damals erst 18 jaehrige Jane Asher haelt sich gut neben Price, ist die verkoerperte Unschuld (Jane bleibt heute aber eher als "Paul McCartney Freundin" in Erinnerung). Nigel Green - wie immer in einer eher nichtssagenden Nebenrolle besetzt. Und mit Patrick Magee ist noch ein weiterer echter Charakterdarsteller an Bord.

Ok, nun werden manche sagen: Fuer einen Gruselfilm plaetschert die Story eher so dahin - viel typischen Horror gibts nicht, dafuer muessen dann die Traumsequenzen herhalten. Wahrscheinlich war das einer der Gruende warum der Film damals nicht sonderlich gut ankam - zumindest das Studio AIP vermutete so. Wenn man das ganze aber als alptraumhaften Historienfilm sieht, dann funktionierts. Die Stimmung ist wirklich einzigartig. Das ist kein Billig-Film, kein Trash. Er war mit wenig Geld produziert, aber das merkt man nicht. Ein sehr guter Film der zeigt: Die besten Gruselfilme der 60er waren neben den Hammerfilmen Cormans Poe-Zyklus.
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am 20. Oktober 2014
HINWEIS : Dieses Filmwerk, hier unter dem Namen „ Die Maske des roten Todes “ in dt. Übersetzung zum Originaltitel „ Edgar Allen Poe's Masque of the Red Death “ veröffentlicht, gibt es auch noch unter dem dt. Titel „ Satanas - Das Schloss der blutigen Bestie “ zu kaufen.
Obacht, denn dabei handelt es sich bei beiden DVD-Ausgaben um ein & denselben Streifen !
Desweiteren gibts mit Die Maske des roten Todes ( USA 1989 ) eine 25 Jahre jüngere Neuverfilmung als Remake mit Patrick Macnee in der Hauptrolle als Namensvetter zu dem hier vorliegenden Streifen.

Produktrezi zu : Die Maske des roten Todes [Special Edition] [2 DVDs]

Nachfolgend gebe ich Euch bei Interesse an dieser klassischen E. A. Poe-Adaption auch mal ein Paar wissenswerte Infos im Bezug auf die Ausstaffierung dieser Filmbox inkl. mit beigefügter Ablichtungen zur Veranschaulichung & ich beurteile meine erworbenen Media-Artikel immer nur als Gesamtprodukt.

► ZUM FILM : Satanas – Das Schloß der blutigen Bestie ( USA/UK 1964 )

SPOILERGEFAHR : Der Tyrann & sadistische Herrscher über sein Reich Prinz Prospero alias Vincent Price läßt durch seine Vasallen ein Dorf niederbrennen & nimmt sich drei Geiseln.
Doch mit dieser Schand­tat holt er sich geradewegs eine unheilvolle Krankheit auf sein Schloss & als dieser zum Trotz zusammen mit weiteren Adelsgenossen völlig unbekümmert einen berauschenden Maskenball feiert, entpuppt sich einer der Gäste zur Ver­wun­de­rung aller Anwesenden als der gefürchtete „ Rote Tod “ !

⋙ SPOILERENDE ⋘

Dieser wunderbar antike Horror-Streifen vom Autoren-Duo Robert Wright Campbell & Charles Beaumont in Anlehnung an Edgar Allan Poes Erzählung „ The Masque of the Red Death “ unterhält seine Zuschauer überdurchschnittlich gut & bietet mit seiner herrlich düsteren Atmosphäre sowie den allgemein tollen Örtlichkeiten ein absolut nostaligisches, schaurig-schönes Gruselflair.
Für die absolut stimmige Filmmusik sorgte der britische Filmkomponist David Lee & desweiteren wirkten u. a. noch die Akteure Patrick Magee sowie Hazel Court & Nigel Green mit.
Die exakte Laufzeit beträgt mit 85:12 Min. sowie reine 82:34 Spielminuten ohne Abspann !

Mein Filmeindruck ⋙ sehenswert

► ZUR AUSSTATTUNG : Die DVD mit FSK ab 16 J.

Zu Hd. bekommt man ein stabiles Amaray-Keep-Case mit einem optisch ansprechend gestalteten Frontcover.
Rückseitig wurde dieses Cover sowohl mit Filmausschnittmotiven sowie mit einer Inhaltsangabe als auch mit tech. Angaben & mit einer Aufführung über die Filmschaffenden versehen.
TOP ≫ Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden

TONFASSUNGEN : Im Originalton Englisch sowie Deutsch & beide in Dolby Digital 2.0 Mono
Qualitativ betrachtet wird hier ganz im Allgemeinen ein überaus zufriedenstellender Ton wiedergegeben.
Zudem wurde auch die dt. Synchro seinerzeit angenehm passend sowie auch absolut stimmig ausgesucht, denn so bekam bspw. Protagonist Vincent Price die genial markante Reibeisenstimme vom renommierten dt. Schauspieler & Synchronsprecher Arnold Marquis ( u. a. auch die dt. Stammstimme von John Wayne, Lino Ventura sowie Kirk Douglas & von dem Franzosen Bourvil ) geliehen & des Weiteren waren auch mit Edgar Ott & Rita Engelmann für die beiden Briten Nigel Green sowie Jane Asher & mit der dt. Inspektor-Tom-Barnaby-Stimme eines Norbert Langer für den Akteur David Weston wirklich sehr gute Synchonsprecher mit dabei.
TOP ≫ Ein dt. Untertitel liegt vor & ist bei Bedarf zuschaltbar

FORMAT : Cinemascope 2.35:1 - 16:9 ( anamorph ) in Farbe
Zwar ist einerseits sowohl die die Sättigung als auch der Kontrast ganz im Allgemeinen durchweg noch akzeptabel, andererseits hingegen huschen bisweilen jedoch immer wieder mal ein Paar aufflackernde Lichtblitze durchs Bild, welche noch vom vorhandenen Schmutz auf dem Zelluloid herrühren & zudem ist mitunter auch ein leicht grießig wirkendes Bild ( Filmkorn ) wahrnehmbar. Letzteres jedoch nur sehr geringfügig & daher wird einem hier insgesamt gesehen letztendlich noch ein recht passables Bild geboten.

TIPP : Folgende Blu-ray Disc 'Die Maske des roten Todes [Blu-ray] [Special Edition]' gibt's aktuell zum gleichen Kaufpreis & vielleicht erscheint das Bild bei dieser Scheibe ja ohne nennenswerte Makel

LABEL : Koch Media
PRODUKTION : James H. Nicholson & Samuel Z. Arkoff für „ Amerikan International Picture “
PRODUKTIONSJAHR : 1963
GENRE : Horror

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SPECIAL FEATURES : reichlich
#############

+ Wendecover
+ Separates Kapitelmenü von 1 bis 16
+ Ein interaktives Hauptmenü mit Soundtrack

⋙ DVD Eins ⋘

+ Bidergalerie
+ Trailer in Deutsch & Englisch ( Originaltrailer )
+ Deutscher Vorspann
+ Geschnittene Badeszene ( 00:26 Min. ) & das sogar optional in Zeitlupe
Siehe dazu auch das Foto № 5 !

⋙ DVD Zwei ⋘

+ Interview mit Regisseur Corman ( 18:52 Min. )
+ Interview mit Synchronsprecher Elsholtz ( 18:29 Min. )
+ TV-Special „ Ein Abend mit Edgar Allan Poe “ ( 51:36 Min. )
+ Super 8 - Fassung in 6 Akten im Originalton & mit dt. UT ( 17:48 Min. )
+ Bildergallerie ( 17 Stück )
sowie mit einem Bericht vom Regisseur Kenneth Johnson über Vincent Price ( 8 Texttafeln ). Einzusehen auf dem letzten Foto.

► FAZIT

Ein guter sowie sehr unterhaltsamer Streifen mit einem abermals brillant agierenden Vincent Priceals Protagonist & zudem mit Wendecover ohne Flatschen sowie mit opt. dt. UT & mit üppigen Bonusmaterial bestückt in einer nahezu einwandfreien SPECIAL EDITION.

Einziger Wermutstropfen: Bei der Spielzeit von 08:11 Min. wurde im Nachhinein eine Badeszene zensiert
Dieser Cut liegt jedoch lobenswerter Weise als keines Extra auf dieser Disc vor & um einmal ganz ehrlich zu sein : „ Ich konnte nach Sichten dieses Extras zur nachbearbeiteten Filmszene auf der hier vorliegenden Scheibe nicht wirklich einen gravierenden Schnitt erkennen. “

Mit nostalgischem Gruß,
Dirk

7 von 10 Punkte für den Gesamteindruck
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am 4. Januar 2016
Es gibt Schriftsteller, die schaffen es eine ungemein dichte Stimmung zu schaffen und die Phantasie des Lesers mit Bildern und Subtilem zwischen den Zeilen auf eine extreme Art anzuregen. Gänsehaut beim Lesen garantiert.
Umso erstaunlicher, wenn jemand es schafft, eine solche Stimmung in einen Film zu transportieren, ohne dabei auch nur im Mindesten etwas von der Subtilität einzubüßen und zudem auch hier noch einiges der Phantasie zu überlassen.
Und noch mal erstaunlicher, wenn das als Low-Budget Produktion geschieht und zudem noch ein paar Jahrzehnte her ist und auf einer Erzählung beruht, die ihrerseits noch mal mehr als 100 Jahre zuvor geschrieben wurde.
Wobei ich sagen muss, dass gerade diese Jahrzehnte hier ein Glücksfall sind, da der gleiche Stoff heute wohl viel splatteriger, plakativer und weniger subtil umgesetzt würde.

Die Maske des Roten Todes brilliert in meinen Augen in genau diesem Spiel mit der Phantasie des Zuschauers, es wird genug gezeigt und genug nur angedeutet, um eine so dichte Stimmung zu schaffen, wie in der Erzählung. Allein schon die Wichtigkeit der Farben und das Spiel mit ihnen ...
Für mich besonders faszinierend auch die verschiedenen Auswüchse des Wahnsinns, auch, wenn das vielleicht nicht im Mittelpunkt steht (wobei ich mir da bei Poe im Original auch nicht so sicher bin).
Der Ball an sich zeugt schon von (Größen)Wahn im Angesicht der Situation außerhalb der vermeintlich schützenden Mauern mit dem Elend der Bevölkerung und dem Roten Tod, der unbarmherzig wütet.
Es geht weiter über den Wahnsinn bei den Vergnügungen an sich, Grausamkeiten, an denen man sich in einer absolut dekadenten Weise ergötzt. Und es gipfelt in den Schlussszenen, in denen man den Fieberwahn des Prinzen fast spürbar präsentiert bekommt.
Vincent Price spielt die Rolle des Prinzen Prospero absolut authentisch, er kommt so rüber, wie man ihn sich beim Lesen von Poes Erzählung vorstellt. Gleiches gilt für die gesamte Szenerie, mit allen Gästen, grotesk, pompös, fast surreal und die Umsetzung der Räumlichkeiten, in denen der Ball stattfindet.
Ein Film, den man unbedingt empfehlen kann; aber bitte keinen herkömmlichen Horror erwarten, denn dieser wird nicht geboten.
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am 27. Oktober 2013
Liebevolle Veröffentlichung eines Klassikers, die sich von der Aufmachung her positiv gegenüber den Releases der großen Studios absetzt. Wenn ich alleine an die oftmals fehlenden Wendecover oder gänzlich fehlenden Extras denke- da lobe ich mir Koch Media, denn nicht nur in diesem Falle gestalten die das ganz anders.

Der Film ist eine echte Perle, mit einem fantstischen Vincent Price und auch sonst schauspielerisch guten Leistungen. Die tolle Atmsosphäre und die faszinierenden Farben runden den hervorragenden Gesamteindruck dieser Blu-Ray ab.

Uneingeschränkt empfehlenswert!
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am 27. Februar 2014
ACHTUNG : die Bewertung hier bezieht sich nicht auf den Film selbst sondern den CUT der hier vollzogen wurde !
Auf der 2-Disc-Edition kann man einmal den Film in der geschnittenen restaurierten Version sehen und auf der Bonus-Disc im alten Original. Zu meinem Entsetzen musste ich feststellen das auf der "neuen" Version einfach das Ende abgeschnitten wurde ! und das auch noch total bescheuert, quasi mittendrin im Gespräch ! Frei nach dem Motto : Der Täter war - TILT - Es fehlen also einige Minuten die man sich zum Glück dann auf der Bonus-Disc anschauen kann !
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am 17. Juni 2013
Koch Media hat sich wieder einmal einen echten ycorman Klassiker herausgepickt und was kam heraus?
Etwas Tolles!
"Die Maske des roten Todes" oder auch im deutschen Kino unter "SATANAS - das Schloss der blutigen Bestie" entpuppt sich als prall gefüllte 2 DVD Wundertüte!
Deutscher- Englischer Trailer, div. Interviews, entfallene Szenen, S8mm Kurzfassung und Bildergalerie.
Echt Toll!
Der Hauptfilm liegt nun endlich auch im originalen Bildformat (2,35 : 1 CinemaScope) vor.
Über den Streifen noch Worte zu verlieren, daß hieße Eulen nach Athen zu tragen. Wer die Scheibe kauft, weiß welchen Klassiker er sich in den Schrank stellt.
Ein absolutes Muß!
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am 24. Dezember 2013
Another big upgrade over the DVD the blue Ray is fantastic so clear you can hear what they're saying Vincent Price at his best lots extras on this blue Ray is this is a double Blu-ray
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