Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Jetzt informieren Bestseller 2016 Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedFamily longss17

Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
87
3,8 von 5 Sternen
Format: Blu-ray|Ändern
Preis:11,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 26. September 2015
Logik einfach mal ausblenden
Haie im Supermarkt so ein Quatsch. Denkst'e
1A kurzweilige Unterhaltung aus dem kleinen Down Under
So was wünschte ich mir endlich mal aus Deutschland, statt der ewigen Mediziner- und Polizeifilme und -Serien oder 08/15 Komödien
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Oktober 2016
Haifilme, die die armen Tiere so katastrophal darstellen, sind einfach erbärmlich. Die Haie sind keine Killer, sie gehören, wie die Delphine in ihre Meereswelt und sie kennen die Nahrung Mensch gar nicht. Warum muß es solche Filme geben, in denen die herrlichen Tiere so schlimm dargestellt werden. Sie sind in Wirklichkeit einfach wundervolle Geschöpfe, die nicht angriffslustig sind, es sind nur immer Fehler, die der Mensch macht, wenn ein Unfall mit Haien geschieht und Haiunfälle gibt es kaum auf der Welt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. März 2015
Ich hatte befürchtet das ich hier so ein Haifilm a la Sharknado erwischt habe. Aber weit gefehlt,
endlich, seit langer Zeit mal wieder ein Haifilm der sich sehn lassen kann.
Nach einem gewaltigen Tsunami ist das australische Küstenstädtchen überflutet.Er hat viele
Todesopfer gefordert, auch im anliegenden Supermarkt sind noch Leute eingeschlossen, die sich
vor den Wassermassen auf die Regale geflüchtet haben.

Die Ausgänge sind versperrt und zwei weisse Haie haben sich hierher verirrt.
Und sie haben Hunger.
Der Wasserpegel steigt, Nachbeben sind zu erwarten und die Flucht aus dem Markt wird immer
aussichtsloser.

Er ist natürlich nicht mit dem unübertrefflichen "Weissen Hai" zu vergleichen, aber er ist doch
näher dran als die ganzen trashigen Monsterhaifilme.
Die Darsteller sind gut, die Handlung ist gut, zumindest ist sie nachvollziehbar.
Ich fand ihn unterhaltsam und sehenswert, auch ohne 3D.
Mit Bild und Ton war ich sehr zufrieden.
Bonusmaterial: Making of, Interviews mit Cast und Crew, Trailershow.
22 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. August 2013
"Bait - Haie im Supermarkt" ist ein meist schwachsinniger Mix aus Katastrophen- und Tierhorrorfilm. Der Titel selbst spricht für sich und das Ganze ist meist so hohl und unlogisch, dass es schon weh tut. Viele unterhaltsame Momente hat dieser Streifen nicht zu bieten und der Überlebenskampf der arg schablonenartig gezeichneten Figuren kann in keinerlei Hinsicht überzeugen. Was komisch sein soll ist einfach nicht lustig und was ernst sein soll ist einfach nur unfreiwillig komisch. Zudem ist das Ganze mehr schlecht als recht animiert und die CGI-Effekte sind nicht wirklich brauchbar. Dafür gibt's einige nette und eklige Gore-Effekte und auch so mancher 3D-Effekt, welcher aber leider nur selten so richtig zum Tragen kommt, weiß zu gefallen.

"Bait - Haie im Supermarkt" ist ein trashiger Streifen, welcher einem meist nur ein unverständliches Kopfschütteln entlockt.

3 von 10
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Klar, es ist nicht "Der weiße Hai", und man kann dabei auch keine tiefgründigen Dialoge erwarten.
Aber immerhin hat man hier B-Darsteller mit A-Effekten kombiniert.
Gut, nicht alle Effekte (Anfangssequenz) sind so gut gelungen, aber beim Rest hat man sich richtig Mühe gegeben.

Auch in 3D weiß dieser Film durchaus zu überzeugen. Klarer Ton, astreines Bild.
Die Story ist relativ simpel, aber darauf kommt es bei Popcorn-Kino auch nicht an.
Der Film tut das, was man von einem Film erwartet, er unterhält!
Und dass sogar, wenn man ihn ein drittes mal anschaut.

Ganz im Gegensatz zu "Sharknado" und dem unsäglichen "Sharknado 2" oder "2 Headed Shark Attack", "Monster Shark" und den ganzen Machwerken aus den Billigschmieden chineastischen Undergrounds hat man wirklich Spaß an dem Film. Vorausgesetzt, man erwartet nicht einen in seiner Logik perfektionierten Haischocker.

Vergleichbar ist dieser Film durchaus mit "Deep Blue Sea". Auch dort blieb die Logik auf der Strecke, aber er war auf jeden Fall sehenswert.

Meine Empfehlung hat der Film auf jeden Fall.
Also, 3D Brille aufsetzen, anschnallen, nicht nachdenken und "Bait" genießen!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. August 2013
Der deutsche Zusatztitel „Haie im Supermarkt“ klingt gewaltig nach billig gemachten Trash-Granaten à la „Sharktopus“, „Sand Sharks“, „Two Headed Shark Attack“, „Jurassic Shark“ und Co., die zwar auch zum Teil recht unterhaltsam und lustig waren, aber denen es nie wirklich gelang, eine Atmosphäre der Bedrohung aufkommen zu lassen. Hätte ich nicht zufällig den Vorschau-Trailer von „Bait“ gesehen, hätte ich diesen Film wohl links liegen gelassen. Zu viele schlecht gemachte Haischocker gab es in der letzten Zeit. Doch schon die im Trailer gezeigten Ausschnitte gaben Anlass zur Hoffnung, mal wieder einen Haifilm der besseren Art zu sehen. Keine billig gemachten Haimodelle und kein letztendlich nur albern wirkender selbstreferenzieller Humor. Der Film hat meine Hoffnungen nicht enttäuscht. Schon die Ankündigung der Tsunamiwelle wurde gekonnt in Szene gesetzt. Ein sich merkwürdig verhaltender Hund und ohne Rücksicht auf Verluste landeinwärts fliegende Möwen, Krähen und Elstern kündigen das drohende Unheil an, das dann auch nicht lange auf sich warten lässt. Eine riesige Welle überschwemmt den Küstenort und man wähnt sich in einem Katastrophenfilm der besseren Sorte. Das jedoch nur kurz. Schon bald ist der Zuschauer mit einer illustren Gruppe von Menschen im Supermarkt eingeschlossen, und wir befinden uns mitten im Tierhorrorfilm. Die Lage scheint ausweglos, das Wasser droht zu steigen und neben durch die Katastrophe entstellten Leichen schwimmen im Wasser zwei Weiße Haie. Einer im Supermarkt, der andere im Parkhaus. Womit wir schon bei einer Stärke des Films wären. Das Hin-und-her-Schneiden zwischen diesen zwei Orten, an keinem möchte man gerne selber sein, erhöht die Spannung noch mal immens. Neben der Bedrohung durch die Haie gibt es noch zusätzliche Spannungselemente: Erderschütterungen, elektrische Kabel, die dem Wasser bedrohlich nahe kommen, und ein durchdrehender Krimineller. Das alles macht die Lage nicht leichter.

Die große Stärke des Films, und darin unterscheidet er sich von den meistens Haihorrorfilmen, ist das Konzept des geschlossenen Raumes, dessen er sich bedient. „Bait“ spielt gleich auf mehreren Ebenen mit klaustrophobischen Ängsten, was für den Zombiefilm typisch ist, für Haihorrorfilme aber eher neu. Wir haben es hier im Grunde mit drei geschlossenen Räumen zu tun, und es besteht keinerlei Hoffnung für die Protagonisten, dass sich die Haie irgendwann entfernen, aufgeben und sich anderes Futter suchen, denn sie sind ja mit den Opfern eingeschlossen. Neben der Supermarkthalle, dem Haupthandlungsort, gibt es noch die Tiefgarage, und in der Tiefgarage befindet sich unter anderem ein Auto, in dem ein Pärchen sitzt. Das Auto steht fast bis zum Dach im Wasser und um es herum schwimmt der Hai, der sich seine Mahlzeit schon ausgeguckt hat. Die Kameraeinstellungen rund um diese Szenerie gehören für mich zu den stärksten des Films.

Guten Schauspielern, gelungenen Kameraeinstellungen und einigen Schockmomenten und überraschenden Wendungen stehen nur wenige schwächere Passagen gegenüber. Die finalen Lösungen haben mir nicht ganz so gut gefallen. Und auch, dass aus dramaturgischen Gründen Haie, sobald sie sich dem Opfer nähern, brüllende oder auf jeden Fall bedrohlich wirkende Geräusche machen wie manches Landraubtier, kennt man zwar aus anderen Filmen, ist aber immer wieder gewöhnungsbedürftig. Kommt ja auch besser, als wenn nur stumm und leise ein weiterer Mensch als Fischfutter dient. Insgesamt ist „Bait – Haie im Supermarkt“ ein überdurchschnittlicher Tierhorrorfilm, unter anderem weil man sich mit den Schauspielern zum Teil sehr gut identifizieren kann und sich der Film ernst nimmt und kein weiterer „Scream“ für Haihorrorfilme sein will. Seit „Der Weiße Hai“, „Deep Blue Sea“, „Open Water“ und „The Reef“ hat mir kein weiterer Haifilm so gut gefallen wie „Bait“, der spannend ist und tolle visuelle Effekte zu bieten hat. Ich habe ihn in der 2D-Version geschaut, könnte mir aber anhand einiger besonders gelungener Szenen auch vorstellen, dass er in 3D noch eine Schüppe drauflegt.
33 Kommentare| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juli 2013
Ehrlich gesagt hatte ich nicht wirklich große Erwartungen an diesen Film. Jedoch hatte ich einfach mal wieder Lust auf einen kleinen Schocker, und da bat sich dieser eben an. Und ich wurde wirklich positiv überrascht!

Bei diesem Film geht es nicht um mutierte Haie, die Jagd auf Menschen machen. Diese Haie sind stinknormal, zwar gefährlich, aber normal. Das hat mir schon mal sehr gut gefallen. Die Umstände, wie es zu den Haien im Supermarkt kommt, fand ich sehr interessant und sehr gut dargestellt. Obwohl es sich um einen Horror-Film handelt, geht es in diesem Film eigentlich um viel mehr: Schuld, Angst, Mut und Liebe. "Bait" ist wirklich tiefgründiger, als man anfangs annimmt, und ich liebe es, wenn man mich so überraschen kann.

Trotzdem muss ich sagen, dass der Film in Sachen Horror mich nicht so ganz überzeugen konnte. Ich hatte erwartet, Angst zu haben, jedoch blieb das eher etwas aus. Nichtsdestotrotz hat mir der Film ganz gut gefallen und für einen netten Horrorabend ist er sicherlich ganz gut geeignet.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Juli 2013
Jajaja, ich weiß schon was Ihr denkt. Noch ne Trashgranate ala Sharktopus, Mega Shark vs. Giant Octopus, Sharknado usw.

Aber schauen wir uns doch mal zuerst das Cover an. 3 Menschen bis zum Brustkorb im Wasser, im Vordergrund eine Haiflosse ... mit einen Schild dran "Jetzt sind WIR das Schnäppchen!" , öhm, und dann ganz fett BAIT (Wobei das Loch beim A etwas nach rechts verzogen ist und an eine Haiflosse erinnert) - HAIE IM SUPERMARKT.
Tja und da drunter steht dann noch allen Ernstes "Ein Reinigungsteam in Gang Acht , bitte!"

Alles lässt auf einen Trashfilm der Firma ASYLUM schließen, ja sogar der typische Promi ist an Bord, hier Julian (Nip/Tuck) MacMahon.

Also Trash, gell? Dachte ich auch, darum habe ich ihn mir gekauft, weil, ich liebe Monstertrash.
Dann kam die Ernüchterung, als ein Hai das erste Mal in Aktion trat und einen Schwimmer fraß.
Hmmm, irgendwas passte hier nicht. Der Hai hatte eine normale Größe. Er hatte keine Tentakel oder sowas. Er hat kein Jumbojet vom Himmel geholt. Er läuft nicht über und unter den Sand um seine Opfer zu fressen........ kurzum ein stinknormaler Hai!?!

Mir schwante übles und ich griff mir das Cover. In superkleiner Schrift: Square One Entertainment. Nicht Asylum!?!
Im weiteren Verlauf beginnt der Film ja noch klischeehaft: Held hat süße Freundin, die Schwester von besten Kumpel ist, Held versagt bei Rettung des Kumpels vor Hai, trennt sich traumatisiert von Freundin und findet sich 1 Jahr später in einen Supermarkt wieder. Einen Aquasupermakt. Das Teil ist nämlich unter Wasser. Nach und nach werden die Charaktere eingeführt. Alles dabei, Yuppiepärchen mit Miniwauwau, Problemtochter mit Daddy, ein Security Cop, Ladenmitarbeiter, deren Boss, die Verflossene des Helden mit neuen Lover und natürlich 2 böse Buben die den Supermarkt plündern wollen. Als die ihr Ding durchziehen, kommt grad ein Tsunami und erwischt die Küste mit voller Wucht.
Der Laden ist geflutet und die Überlebenden retten sich auf die Regale. Ausgänge natürlich verschüttet und zu allen Überfluß 2 Haie die zwischen den Regalen und in der Parkgarage rumschwimmen. Kurzum ein Sch...tag.

Tja, bis hierhin alles recht "normal". Nix Trash. Na okay, mal abgesehen davon das da Haie im Laden rumschwimmen, eigentlich alles normal. Keine irren Wissenschaftler (Sharktopus), irgendwelche mutierten Monster (Sharktopus), kein übereifriges Militär mit laufenden Panzern (Super Shark), keine Kilometer langen Haie (Mega Shark vs Giant Octopus). Alles ... normal.....

Nun aber mal Spaß beiseite.
Bei BAIT handelt es sich tatsächlich um einen ernsten Haischocker. Der Film versucht in keiner Weise witzig zu sein, na okay das Yuppiepärchen sorgt für Klischeehumor, und baut eine spannende Atmosphäre auf, ähnlich DEEP BLUE SEA, mit den man ihn am ehesten vergleichen kann.
Die Haie sind "normal" und haben einfach ähm Hunger. Nunja damit beginnt das typische Katz und Maus Spiel mit den typischen "Wer packts und wer nicht?" Faktor.

BAIT ist tatsächlich der Originaltitel des Films. Der Zusatz "Haie im Supermarkt" wurde zwecks besserer Vermarktung hinzugefügt und die Rechnung ging auf. Bei mir hats geklappt. Gebe ich ja zu.

Fazit: Ein spannender Film, der zwar nicht die Klasse von DEEP BLUE SEA erreicht aber zu fesseln weiß. Die Musik passt, die Darsteller überzeugen und ich finde die Haie sind gut gemacht. Eine schöne Alternative zu den ganzen Haitrashern der letzten Jahre.
Mich hat er unterhalten und dafür bekommt er von mir auch die 5 Sterne, die verdient sind.
11 Kommentar| 27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juni 2013
Hier hat sich Publisher Universum Film aber mal ordentlich aus dem Fenster gelehnt: Aus "Bait" wurde "Bait - Haie im Supermarkt". Solche Filmitel sind wir eigentlich nur von Asylum gewohnt, die uns dann demtentsprechend mit billigem Murks abfertigen.
Tja, "Haialarm auf Mallorca" oder eben "Haie im Supermarkt" schreit nach dem ersten Eindruck förmlich nach einer Kiste Bier, Limbo Dance während dem Film und absolut unerträglichem Trash.
Beim zweiten Eindruck - nennen wir es "Die Ansicht des Films" kann man das Bier getrost stehen lassen, die Limbo-Stange wieder einpacken und einen wirklich krassen Hai-Film anschauen. Es ist zwar kein Überflieger wie es einst "Deep Blue Sea" war, aber dennoch mit gutem Gewissen anschaubar. Und: Der deutsche Untertitel passt sogar.

Ein Jahr ist das schlimme Ereignis her, bei dem Josh (Xavier Samuel) seinen besten Freund und zukünftigen Schwager Rory (Richard Brancatisano) bei einem Haiangriff an der Küste verlor. Er trennte sich von seiner Flamme Tina (Sharni Vinson), da er den Verlust nie überwunden hat und sich selbst die Schuld dafür gab.
Heute arbeitet er in einem Supermarkt. Und es soll kein alltäglicher Arbeitstag werden: Während Ryan's (Alex Russell) Freundin Jaimie (Phoebe Tonkin) beim Diebstahl erwischt wird, kommt ein Cop. Doch der Cop ist Jaimie's Vater Todd (Martin Sacks), der seine Tochter noch ein letztes Mal raushauen will. Während sich in der Tiefgarage des Ladens Heather (Cariba Heine) und ihr Freund sexuell vergnügen wollen, kommt "zufällig" Josh's Exflamme zum Shoppen vorbei. Cop Todd muss jedoch ein zweites Mal eingreifen: Die beiden Gauner Kirby (Dan Wyllie) und Doyle (Julian McMahon) überfallen den Supermarkt, doch bevor sie flüchten können spült ein Tsunami in der Küstenstadt Haie in den Supermarkt...

Schon in den ersten Minuten bemerkt man, dass man es hier nicht mit einem billigen B-Filmchen zu tun bekommt, sondern mit einem relativ hochwertig abgedrehten Film - und das, obwohl das Budget ~ bei 20 Mio Dollar lag. Alles was ich in der Inhaltsangabe beschrieben habe, sieht man auch so in den ersten zwanzig Minuten. Die Charaktere werden ausreichend vorgestellt, und nachdem in einer eindrucksvollen Sequenz die ganze Stadt von der Welle überrollt wird, beschränkt sich Regisseur Kimble Rendall lediglich auf die Location Supermarkt, die er in zwei Bereiche einteilt: Den eigentlichen Supermarkt und die Tiefgarage, in der lediglich drei Personen ums Überleben kämpfen.
Selbstverständlich werden beim Startschuss noch weitere Charaktere vorgestellt und da ein Supermarkt relativ voll ist, gibt es auch noch viele Statisten, die die anfangs harmonische Atmosphäre mit Leben ausfüllen. Mit dem Tsunami hat man es zumindest im Ansatz geschafft, diesen Knaller-Untertitel "Haie im Supermarkt" dem Zuschauer halbwegs logisch zu vermitteln. Natürlich spült so ein Tsunami nicht nur diese Viecher an, sondern zerberstet den halben Supermarkt, wobei es erwartungsgemäß schon etliche Tote gibt, die das Anfangsszenario nicht überleben. An dieser Stelle greifen aber die typischen Filmmittel an, so dass alle, die nur im Ansatz vorgestellt werden, auch das Ausmaß des Tsunami überleben. Lediglich alle Nebendarsteller bzw. Statisten fallen der Welle und seinen Folgen direkt zum Opfer.

Nachdem die Fronten geklärt sind, haben wir knapp 15 unterschiedliche Charaktere, die schon ohne die Haie für genügend Zündstoff sorgen können. Liebschaften die in die Brüche gegangen sind, ein Cop und zwei Gauner sorgen für knisternde Atmosphäre - dennoch sieht man ein, dass man nur gemeinsam einen Ausweg aus dem Schlamassel finden kann. Und an dieser Stelle hält man sich noch angenehm mit den Haien zurück.
Sobald die Haie sich bemerkbar machen, erinnert der Film stark an Bacon's und Ward's Film "Im Land der Raketenwürmer": Im völlig zerstörten und überschwemmten Supermarkt sucht man Schutz auf den obersten Regalplätzen, da im Wasser jederzeit ein Haiangiff erfolgen kann.

Während die Leute im Kaufhaus sich verschiedene Taktiken überlegen, wovon viele scheitern, schwenkt das Geschehen immer wieder teilweise zur Tiefgarage. Diesem Parkhaus wird deutlich weniger Screentime geschenkt, da auch nur drei Leute um einen Ausweg kämpfen. Dennoch sind diese Parkhaussequenzen deutlich witziger ausgefallen wie der Rest des Films, da sich das Liebespaar nur am Zoffen ist und manchmal außer Acht lässt, in welcher prekären Lage man sich eigentlich befindet. Das tut "Bait" ganz gut - denn an der Oberfläche herrscht der pure Ernst, so dass man schon sagen kann, dass man es hier mit einem reinem Horrorfilm zu tun hat. Wer richtig lustige Szenen sehen will, ist hier fehlt am Platz.

Eigentlich habe ich an diesem Streifen nicht viel auszusetzen, auch wenn es hier und da mal etwas mit der Logik hapert. Die Location ist wunderbar erfrischend (soweit ich das gelesen habe, ist schon ein amerikansiches Remake geplant *hüstel*), der deutsche Ergänzungstitel "Haie im Supermarkt" bekommt endlich mal einen Sinn und dient nicht nur zur Verblödung des Kunden und zur reinen Profitgier des Labels. Das Ganze ist bis auf den Anfang durchweg spannend und auch blutig geraten, mit solider Charakterzeichnung ausgestattet und ein, zwei kleinen Schlenkern im Bezug auf Charaktere, wobei der eine Abstecher schon anfangs angedeutet wird.

Natürlich ist "Bait - Haie im Supermarkt" ganz weit entfernt von einem Evergreen wie "Der weiße Hai" - auch erreicht er nicht das Niveau von frischeren Titeln ("Deep Blue Sea"), jedoch kann ich behaupten, dass ich von Hai-Horror fasziniert bin und man hier einen soliden Horrorfilm aus Australien spendiert bekommt, der durchweg unterhaltend ausgefallen ist.
33 Kommentare| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. September 2015
abgesehen vom anfang, dauert es gute 40 min bis der hai sein ersten auftritt hat und darum ist es für mich kein haifilm. jaws ist ein haifilm weil er von anfang an die hauptrolle spielt,von den menschen abgesehen ;-)) aber insgesamt ist bait ein klasse film den ich immer wieder gern anschauen werde. ich mag filme die verschiedene genre mixen wie diesen. ich empfehle den film weiter. wer anspruchsvolle filme mag sollte allerdings finger weglassen. nette effekte, spannung, ungewöhnlicher ort und gute schauspieler. mir reichts ;-))
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden