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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
23
4,8 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
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am 19. Februar 2014
Ein Studio bietet andere Möglichkeiten, als ein Mitschnitt einer Aufführung. Diese Aufnahme macht sich diese Möglichkeiten zu nutze.
Der leichte Schleier an Nebengeräuschen fehlt, die Aufnahme wirkt dadurch unmittelbarer.
Pianopassagen in den Gesamtsstimmen werden quasi akustisch herangezoomt. Das Piano äußert sich vor allem in der Stimmfarbe und im Gesamtduktus, weniger in der Lautstärke.
In der Mehrstimmigkeit sind die einzelnen Stimmen und Texte erstaunlich gut zu verfolgen. (Z.B. des Grafen Rufe nach Marcellina im Finale des 2. Akts.)
Der Orchesterklang ist brillant. Auch hier sind einzelne Phrasen, die in anderen Aufnahmen im Gesamtklang untergehen, so gut herausgearbeitet, dass ich stellenweise das Gefühl hatte, das Werk neu zu entdecken.
Das improvisierende Hammerklavier und die Verzierungen in den Gesangsstimmen tun ein Übriges, die Aufnahme von allen zuvor gehörten abzuheben.
Die aufwendige Gestaltung der Verpackung macht diese CD zu einem Hingucker im CD-Regal - wenn sie denn, knapp zwei Zentimeter höher als normale CD-Hüllen, hineinpasst.
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am 5. März 2014
Ohne viele Worte zu verlieren: Die Aufnahme ist ein absolutes Highlight, welches aus den letzten Jahren definitiv heraussticht. Ich bin schwerst beeindruckt. Alleine die Ouvertüre ist genial und einzigartig, weiter geht es auf selbem Niveau!
Auch die Klangqualität setzt Maßstäbe!!!
(Meine Bewertung basiert allerdings auf dem Studiomaster in 24bit und 192kHz - die CD wird diesem aber sicher nicht in viel nachstehen)
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am 5. November 2016
Ich war nie ein Freund von Oper, da ich dem klassischen Gesang von Solisten nie was abgewinnen konnte. Dieser Gesang ist mir meist zu unnatürlich mit zuviel nervendem Vibrato. Aber so wie Currentzis hier die Sänger singen lässt, ist atemberaubend schön. Wer spätestens bei "Contessa perdono" nicht eine Träne verdrückt, tut mir leid. Der komplette Figaro ist einfach genial und Currentzis ist ein Genie!
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Februar 2014
Es klingt wie ein Märchen: Im Reiche des mächtigen und gar despotischen Zaren Wladimir des Großen lebt über 1000 km vom Zarenhof entfernt in der östlichsten Stadt Europas am Fuße eines mächtigen Gebirges ein gütiger Gouverneur, der die Kunst über alles liebt. Aus zauberhaften Quellen hat er Geld und möchte es für die schönen und wahren Dinge des Lebens ausgeben, also nicht für Eishockey oder Fußball. Ein hochbegabter, aber mittelloser Zauberkünstler aus dem ebenso mittelosen Athen hat es über seine Studien ins ferne Sibirien verschlagen und eben diesen Zauberlehrling ruft sich der Gouverneur an seinen Hof. Respektlos fordert er gleich noch ein Orchester aus den gebildetsten Musikern des Landes und gute Sänger für einen Chor – und bekommt es! Und auf das sich der Ruhm aus dem fernen Osten weit über die Welt verbreite, will man auf Tonträgern die unbestritten göttlichsten Werke der Opernwelt, die drei Mozartopern komponiert auf Texten des Lorenzo da Ponte, bannen. Und nicht als verhusteten Mitschnitt einer Theateraufführung, nein zwei Wochen lang darf der Zauberlehrling mit seinen Musikern, die sich den schönen Namen „ewige Musik“ gegeben haben, im Theater des Gouverneurs proben, tüfteln, aufnehmen, seine unbescheidene Vision verwirklichen: einfach die beste Aufnahme dieser Opern zu machen!
Da staunt man im Land der Dichter und Denker schon, da wo Provinzgouverneure Orchester auflösen, pardon fusionieren, wo Rechnungshöfe solch sittenwidrigem Treiben in einem Opernhaus betriebswirtschaftlich schnell den Garaus machen, wo aber auch wohlbestallte Orchestermusiker ihre Probenzeiten äußerst ungern über den Tarifvertrag hinaus verlängern lassen. Und nun liegt es vor, in eleganter Buchform, das Wunder von Perm, in die Welt verschickt nun nicht von einem kleinen armen, aber leidenschaftlichen Verleger, nein dann doch von einem japanischen Riesenkonzern. Das Märchen scheint aber damit noch nicht zu Ende, soll doch die aus dem schönen Sachsen stammende schöne Sängerin der Gräfin gar zum orthodoxen Glauben des Zauberlehrlings übergetreten sein (Rondomagazin) und in der zauberhaft winterlich verschneiten Stadt wird weiter mit Leidenschaft aufgenommen, so verspricht es poetisch ein Videoclip. Subtiler und raffinierter kann Marketing ja auch nicht sein.
Das Wunder von Perm also - wird das Unvergleichliche Ereignis? Ja, eindeutig und das trotz der hohen Latte eines René Jacobs. Teodor Currentzis, der auf dem Bild im Buch jugendlich wie der deutsche Zauberjazzer Michael Wollny wirkt, und sein „Musikaeterna“ lassen Mozart wirklich so spannungsvoll vibrieren, dass man 3 Stunden gebannt zuhört, auch die Rezitative nicht vorzippt. Das klingt dermaßen rhythmisch, energiegeladen, immer wieder neu, aber nie manieriert und stellt so selbst Jacobs noch ein wenig in den Schatten. So drängt sich mir hier nochmal der Vergleich zu dem genialischen Jazz-Improvisator Michael Wollny auf. René Jacobs setzt manchmal noch größere Akzente im Blech, der Streicherklang des Concerto Köln ist dann aber dünner und alles wirkt, nach erstem nächtlichen Vergleichshören, fast vordergründig effektvoller. Wer bei Karl Böhm oder gar Karajan hängen geblieben ist, wird sicher einen Schock bekommen, andererseits hier eingestiegen erspart er sich manche Irrungen und Wirrungen der historisch informierten Spielweise (Harnoncourt, Östmann, Gardiner, Norrington). Trotz des vorherrschenden Extremismus klingt die Nozze unter Currentzis niemals übertrieben sondern auf schwer beschreibbare Weise organisch von der ersten bis zur letzten Note. Auch der von René Jacobs gesetzte Standard beim Begleiten der Secco-Rezitative durch das Hammerklavier, das sich auch in die Arien einbringt, wird noch mal leicht getoppt, durch knappes, witziges Improvisieren. Das wirklich schöne ist, das Currentzis nichts über einen Kamm schert, der Musik auch Ruhe und Atmen lässt („Canzonetta sull’aria“, „dove sono“). Ein kleines Wunder ist so die Arie der Barbarina zu Beginn des 4. Aktes, ganz ernst gesungen von Natalya Kirillova, da steht der tolle Tag einfach still.
Der weitere Unterschied zu Jacobs Aufnahme ist der Gesangsstil, der bei Jacobs dann doch mit Sängern wie Keenlyside, Gens und Kirchschlager, die auch große Häuser füllen, noch weit „opernhafter“ ausfällt. Obwohl konsequent mit wenig Vibrato gesungen wird, klingt das nicht aseptisch, wie bei manchen älteren Aufnahmen der „Alten-Musik-Szene“. Das schon angesprochene „Dove sono“ der Gräfin Simone Kermes, die gar nicht die Barockfurie herauskehrt, lässt einen im Übergang zur Wiederholung schon den Atem anhalten. Das bleibt sicher Geschmackssache, gerade bei Frau Kermes. Und wohl auch kein Dogma, die Männer dürfen sich eher ausleben. Die mir bisher völlig unbekannten Sänger ließen sich vom Dirigenten anstecken und gehen voll in ihren Rollen auf. Andrei Bondarenko ist ein viriler Graf, immer Edelmann, immer auch charmant (Duettino mit Susanna: „Crudel…“), angemessen auftrumpfend im „hai gia vinta la causa“, das schon berühmtere Sänger in Atemnot gebracht hat. Christian Van Horns Figaro unterscheidet sich von der Stimmfarbe nicht so sehr vom Grafen, gibt kraftvoll den großspurigen Möchtegernrevoluzzionär, möchte wohl gerne Graf anstelle des Grafen sein. Susanna und die Gräfin unterscheiden sich dagegen stärker, Simone Kermes eher dunkel herb, wie immer intensiv, wird doch von Fanie Antonelou fast in den Schatten gestellt. Rein stimmlich gesehen kann man den Grafen da schon verstehen, dass er sich diese Susanna nicht entgehen lassen will und sie führt ihn auch mit einer abgefeimten Unschuld und Raffinesse auf’s Glatteis. Mary-Ellen Nesi ist ein viel dunklerer Cherubino als Angelika Kirchschlager, sehr schön. Witzig der polternde, abgrundtiefe Antonio von Gerry Agadzhanian. Muss man sich diese Sängernamen merken, werden sie im knallharten Opernbusiness bestehen, in riesigen Staatsopern gegen das Orchester kämpfen? Fast wünscht man ihnen, dass sie lange in dieser Zauberwelt bleiben können.
Nur die Studioaufnahme an sich schafft noch keine Meisterleistungen, das zeigt die Schallplattengeschichte in teils ernüchternder Weise. Teodor Currentzis hat aber die märchenhaften Bedingungen genutzt, intensiv gearbeitet und damit doch ausgerechnet in Perm ein kleines Wunder vollbracht, dass man als Opernfan unbedingt gehört haben muss. Und vielleicht führen die rockige Rhythmik und der klare, sehr angenehme Gesang auch junge Menschen mal zur Oper? Dabei bleibt bei aller rhythmischen, „rockigen“ Unerbittlichkeit, allem Furor doch die unergründliche Mozartsche Leichtigkeit, aber auch Doppelbödigkeit gewahrt. Dem „Contessa perdono“ kann man sich eh nicht entziehen, Currentzis und seine Sänger machen das ganz ruhig, in sich gekehrt – Mozart, „Balsam für die Seele“, wie das altgediente Klassikfans immer gerne sagen.
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am 10. November 2015
Ich verstehe den Hype nicht so ganz, die Rene Jacobs Einspielung gefällt mir mindestens genauso gut, auch dort wird ein "anderer" Mozart gespielt, was auch immer das heißen soll.

Hier und da habe ich das Gefühl, einige Effekte sollen erzeugt werden, ohne dass sie zum Verständnis der Musik beitragen.
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am 10. April 2014
auf den musikalischen Geniestreich will ich nicht auch noch eingehen, aber für die sogenannten Audiophilen unter uns:
ich hab mir den Luxus gegönnt und mir noch die LP Version gekauft. Welch ein Unterschied, man taucht in die Bühne ein und genießt die Akteure umsich herum, genial gemacht, Sony. Man sollte auf keinen Fall auf die CD zurückschalten.
OK, wir wissen alle was die Schneidkennlinie alles wegrechnet, Meßtechnisch mag die CD weit überlegen sein, nur sind unsere Ohren nicht von Rohde & Schwarz. Das subjective Höhren empfindet diese Schallplattenumsetzung als Köstkichkeit........
nur mal so als Tip......

Wie die BD-Audio sich anhört weiss ich allerdings nicht.

lg, armin
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am 21. Februar 2014
Als vor Jahren Currentzis Dido von Purcell auf den Markt brachte,kannte ihn keiner.Man war erschrocken ob der Radikalität seines Ansatzes, zugleich tief berührt von der Dido der Kermes ( jenseits allen Barock- Gehabens). Als dann das Requiem von Mozart kam, eigentlich Ähnliches: hat einer je den Schrecken dieser Musik jemals so radikal in Scene gesetzt.

Nun also nozze di Figaro.

Currentzis ist angekommen. Er wird als hervorragender Interpret wahrgenommen. Man kann ohne Bedenken schreiben: nur SO ist eine Neuaufnahme noch zu rechtfertigen. Nach so vielen Aufnahmen mit so unglaubich guten SängerInnen und spannenden Dirigenten bräuchte man wirklich keine weitere "Dutzend-ware". Das sollte die DG mal beherzigen: ihr Mozart-Zyklus ist zu vernachlässigen.

Diese Wiedergabe scheut keine Grobheiten,ob es die herrlichen Verwicklungen beim Fenstersprung von Cherubino sind oder die Streitigkeiten um das Eheversprechen des Figaro,aber auf der anderen Seite ist sie von großer Menschlichkeit,wenn der Graf etwa, wirklich zerknirscht um Vergebung bittet.

So schafftn esn Currentzis doch tatsächlich, bei aller Konkurrenz, eine Wiedergabe vorzulegen, die eine unvergleichliche Intensität besitzt.Auch wenn man das booklet nicht lesen würde,hört man eine Unbedingtheit, die diesem Werk gerecht wird. Currentzis ist ein wenig abgeklärter geworden-kein Fehler.

Es ist genügend Unbedingtheit vorhanden, diese zu einer einmalig intensiven Wiedergabe zu machen.
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am 30. April 2014
The style is so fresh, you can't take your ears off. The lack of vibrato is refreshing after decades of Wagnerian Mozart. Great discovery. Looking forward to the next recordings.
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am 3. April 2014
Ich bin begeistert. Ich denkes fast: besser geht's nicht.
An dieser Aufnahme werden sich folgende orientieren müssen.
Man könnte so vieles hervorheben, doch es ist alles schon geschrieben.
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am 6. Juni 2014
Schöner kann man wohl diese bezaubernde Musik des Salzburger Meisters nicht spielen, ein grossartiges Musikerlebnis, an dem der Wolferl wohl selbst die grösste Freude hätte!
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