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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 26. August 2017
„Besondere Merkmale:
Hat heute jemanden umgebracht“ - so und nicht anders kündigt uns die Hand des kriminalistischen Scharfsinns und Schicksals jene Dame an, deren Anmut trotz allen Zaubers nicht gänzlich über des Lebens Tücke und Mord hinwegzutäuschen vermag, betrachtet nun „Das Auge“ und sehet mit mir gemeinsam, was ihm seine Netzhaut Unschönes meldet...

Schon im Rahmen des DVD-Menüs werden wir von schaurig-grotesker Komik und 'Spannung' in Empfang genommen und mit Klängen der besonderen Art konfrontiert, selbige Musik ist es, die alsbald auch den Film selbst wird einläuten dürfen und ein Identifikationsmerkmal von hohem und ausgeprägtem Wiedererkennungswert darstellt, wir werden ein Filmwerk von „L'effrontée“- und „La petite voleuse“- Regisseur und Charlotte-Gainsbourg Förderer Claude Miller erleben, gleichwohl „l'effrontée", zumindest von den mir bekannten Werken, zweifelsohne die unangefochtene Nummer eins bliebe, woran auch dieser hiermit rezensierte 83er Qualitäts-Sonderling nichts zu ändern vermag, nichtsdestotrotz weiß er als mordfreudige Groteske und zuweilen kaum misslungenes Psychogramm durchaus seine Stärken und inneren Sehenswürdigkeiten aufzubauen.
Erste Hinweise und Handlungselemente, erstrecken sich über ein rätselhaftes Foto aus dem Jahre 1961, Krimis im herkömmlichen Sinne stellen in aller Regel mitnichten mein persönliches Genre dar, vielmehr war es offen gestanden, es läge wohl auf der Hand, eine gewisse Isabelle Adjani, die mich so nahe an das Auge heranführte , in einem Vergnügungsparke begegnen wir der mysteriösen Schönheit erstmals, ihr, die sie ihre Aura in die Welt trüge und ebenso sehr trüget der Schein, zum ersten Male offenbart sich die Pracht des Films, die aber stets mit einem gewissen Hauch von Ungewissheit vereint, gepaart, verbunden und verwoben ist, sodass sich das Gesamtwerk , so würde ich das Genre nun beschreiben wollen , zu einem „Verfolgungs-Puzzle“ entwickelt.
Sie ist in ihrer Offenheit so frei, unsere „Mieterin“ Isabelle, in Bälde einen nichts Lebendiges mehr in sich tragenden Leichnam zu ertränken, ferner nähme sie sich auch die Freiheit, sich ihrer Schuld, je nach Interpretation, nur im begrenzten Maße bewusst zu sein, oder?
Sehr schwer einzuschätzen fürwahr, ihr Spiel ist einzigartig und ließe verschiedene Schlüsse zu, in ihrer Rolle als reizende Amazone der Mordkunst , erlaubt sie sich jedenfalls, sich das Recht vorzubehalten, es sich zu gestatten, ein unschönes Werk nach dem anderen zu verrichten, eine „Erlöserin“ etwa wie der „Leichenverbrenner“ aus dem Jahre 1968?, was genau geht in ihrem Geiste vor und verändert sich dieser ebenso rasch wie ihr Äußeres im Zuge des Films?
Ihr Haar glänzt wie von einem Heiligenschein beleuchtet und in keinem anderen ihrer Filme (und da gäbe es unter ihrer Schönheit so viele von), selbst im mörderischen Sommer nicht, der er vom „Elisa“-Regisseur erschaffen worden ist, sieht sie so sagenhaft atemberaubend aus wie in diesem nun, zumindest aber kann man dies von den frühen Szenen behaupten, anschließend gewährt uns das Werk nämlich keine ruhige Minute mehr und lässt Isabelle in praktisch jeder Szene mit einem anderen Erscheinungsbild aus den Hotels hervortreten, im Sekundentakt gibt sich das Schicksal großen Veränderungen hin, lediglich der Hang zum Morden scheint einer Kontinuität gleichzukommen...
Der Detektiv, der im Übrigen auch für den Titel des Films verantwortlich zeichnet und seine Arbeitshandschrift auf diesen zu übertragen gelobe, neigt nicht selten zu Selbstgesprächen, hält auf diese Art jedoch seine erschreckenden Entdeckungen für uns fest, stellt Verbindung zu unserem eigenen „Auge“ her und teilt seine Erinnerungen und gegenwärtigen Erfahrungen mit einem jeden Einzelnen von uns, bleibt dabei stets akribisch genau.
Besonders erfreulich ist an Adjani abermals, dass wir ihre Stimme aus „Der Mieter“ werden hören dürfen, in gewisser Weise könnte man also gar eine Weiterführung dieses Films darin deuten oder zumindest krampfhaft versuchen, eine solche wahrzunehmen, denn nach alledem, was 1976 geschah, hätte selbst ein zartes Geschöpf wie Stella rein theoretisch eine Wendung im Stil ihres 83er Auftritts nehmen können, ...ein Film, welchen wir nun besonders wachsam „beäugen“ , lange habe ich mit ihm geliebäugelt und so durfte ich nun endlich ein Auge auf dieses Werk werfen, um die ohnehin schon schauspielerisch wandlungsfähige Isabelle noch einmal mit anderen Augen zu sehen, aus einem anderen Blickwinkel, nämlich dem des Auges eines Detektivs.
Inzwischen wissen wir auch längst, dass die hohe und doch fragwürdige Kunst des Mordens für ihre Protagonistin kein gänzlich einmaliger, sondern vielmehr wiederholenswerter , Ausflug war, keine seltene Entgleisung, sondern etwas, das sie häufiger innerlich zu durchdringen scheint, es entstünden gar weitere Opfer der Nacht und ehe wir uns versehen, ist es auch schon geschehen …
Das Auge beschattet, nicht jedoch bestattet, sie, er geht seiner Arbeit somit ganz und gar aggressionsfrei nach, er betrachtet dieses anmutige Geschöpf von magischen Mordgelüsten, welchen wir sowohl genüsslich als auch mit einem uns im Halse stecken bleibenden Lachen im Rachen folgen, ähnlich freizügig, aber auch sonst mit leichten Parallelen in der einen oder anderen Hinsicht, sah man Isabelle, ebenfalls im Jahre '83, in dem bereits beschriebenen mörderischen Sommer, „Das Auge“ kann an ihre intensivsten schauspielerischen Leistungen nur im begrenzten Maße heranreichen und bleibt auch in erster Linie nichts anderes als eine Verfolgungsschau – zumindest aber keine Halbherzige!
Die Beseitigungswerke ereignen sich augenscheinlich ausschließlich nach erfolgreicher Vollendung von sexuellen Ausschweifungen, stellen aber dennoch nicht notwendigerweise eine Form der sexualisierten Gewalt und des „Nachdrucks“ dar, sondern werden zum Einen doch voneinander getrennt und des Weiteren in einer solchen Selbstverständlichkeit inszeniert, als handle es sich um eine 'nette kleine Folge' zur vorherigen Handlung, einen ersten oder zweiten Höhepunkt, nicht mehr und nicht weniger, vor dessen Entstehung es keinen Halt gäbe, denn dem Detektiv scheinen die Hände gebunden zu sein und so kann die mörderische Hand der Zartheit weiterhin liebliche Unruhe stiften, während das Auge zwar sieht, aber nicht handelt.
In alsbaldiger und mitnichten allzu ferner Zukunft erblicken unsere französischen Augen einen weiteren alten Bekannten, es handelt sich dabei um den Darsteller des Jerome aus „Claires Knie“, Eric Rohmers bestem Film der 70er Jahre, die Welt des französischen Kunstkinos ist eben manchmal doch recht klein und so sind uns einige wenige Gesichter wohlvertraut.
Es fühlt sich – und mutet auch so – an, als liefe der Film in Echtzeit, man glaubet fast, man könne seinen eigenen Augen nicht trauen , denn die Tage scheinen noch nicht einmal zu verstreichen, vielmehr scheint es ein Morgen für die meisten Charaktere ohnehin nicht mehr zu geben, tatsächlich nehmen Teile der Szenen die Gestalt einer realen Verfolgung an, Isabelles Kusskillerin liest Shakespeare, betöret die Welt, bereist selbige, stiftet Sinn dem Leben der anderen – und doch schenkt sie ihnen allen den schnellen, schmerzlosen, aber auch herzlosen, Tod des Abschiedskonzertes .
Ihre Augen öffnet sie mit fanatischer Brillanz in Bild und Blick, sie reißt sie praktisch bis zum Anschlag dieser auf und verdeutlicht einmal mehr, dass ihre Protagonistin eher Schmerz als Herz und Scherz zugetan zu sein scheint, eine anmutige Amazone, nur bezüglich der Moral gelänge es ihr ohne...
Oder ist es lediglich eine „andere Art“ moralistischen Denkens?
Ihr Gehirn bliebe ein neurologisches Mysterium der Nacht und so möge es auf kinematographischer Ebene auch bleiben, die Rolle ist der hochbegabten Künstlerin wie auf den Leib geschrieben, obgleich ich ja erwähnte, dass ich sie in anderen Rollen als noch vollendeter empfand.
In der in Kürze erscheinenden, recht angespannten, Unterhaltung zwischen dem Detektiv und dem Blinden, ist die penetrante Präsenz des Filmkorns von grober Hässlichkeit geprägt und kaum mehr zu übersehen, ansonsten aber ist die DVD durchaus als akzeptabel zu bezeichnen, zuvor gab es lediglich eine betagte VHS-Ausgabe und so war das Auge einer jener Filme, auf die Adjani-Freunde mit am längsten warten durften, lohnen möge es sich aber durchaus.
Selbst eine sehr junge Frau ist es nun, die Isabelle buchstäblich in die Arme zu laufen scheinet, unberechenbar werden die Folgen sein und alles, worauf wir uns verlassen können, ist, dass unter Umständen etwas Unangenehmes geschehen könnte, so als ob jemandem etwas zustieße - unser Beschützerinstinkt scheint zunächst zu erwachen, währt aber diesmal nur kurz …
Und erneut störe uns abermals das Filmkorndesaster , doch Adjani bliebe dennoch nach wie vor eine bildschöne Augenweide der mörderischen Dunkelheit, sie sieht sich an und führt sich zu Gemüte, wie die nächtlichen Wellen zu Küste schlagen und die Steine küssen, baldige und durchaus recht amüsante Szenen an einer Landstraße geleiten uns in die nächste filmische Richtung, obschon der Zauber der Nacht noch nicht abgeklungen ist, wiewohl die letzte Szene noch nicht sterbe und obzwar eigentlich ein gemächlicheres Erzähltempo meinem Geschmacke entspräche.
Einerseits wünschen wir unserem Hauptprotagonisten etwas Glück bei seiner Arbeit und auf der Reise des Ihr-Folgens, auf der anderen Seite gibt es dennoch einen Preis, welchen ich ihm nicht verleihen würde, nämlich jenen für taktvolle Bemerkungen …
Und wieder wohnt der bildschönen Satansbraut ein junges Mädchen bei, diesmal aber offenbar unter anderen Umständen, denn es scheint fast, als handle es sich um eine Verbündete, oder etwa doch um ein Opfer im bedauernswertesten Sinne des Wortes?
Zielstrebig folget die engelsgleiche Zaubergestalt Isabelle der Kunst des Tötungsdeliktes, nächtens überfordert uns ein Dschungel der Neonbeleuchtungen und die Bilder sind so kristallklar wie schön, zugleich so bitter wie undurchsichtig.
Nach wie vor verlöre sich unser Erzähler im Vortragen seiner Beobachtungen, doch die komplexe Isabelle vermag ein Mysterium zu sein, zu bleiben und gelobt ein solches auch weiterhin darzustellen, koste es was es wolle, oder bilde ich mir manche Szene inzwischen etwa schon ein?
Als eine Art weiblicher Fantomas, bildet unser makabres Herzblatt ein vielschichtiges Wesen der vielen Identitäten und personifizierten Unverschämtheiten, endlich befände sie sich für ihn in Reichweite, er chauffiert ihre 'Catherine' und sollte ihn ihre gefahrvolle Gegenwart anziehen, so könnte ich es ihm nicht nur mitnichten verdenken, sondern ihm eher zu seiner Menschlichkeit gratulieren.
Die Reise begibt sich nach wie vor in die Schattenwelten der Vergangenheit, mithilfe einer List gelänge ihm das Kunststück, sein eigenes Todesurteil doch noch nicht zu unterschreiben, doch was wenn seine Hand zu einer solchen letzten Signatur geradezu gezwungen wird?

„Beruhige dich, Seele in Not“, sprach es aus ihm, als er sie nun rasch verfolgte – und wer verbrennt in Kürze bei lebendigem Leibe?
Unkar bliebe fürwahr, ob sie auch im Jenseits noch zu töten bereit sein wird, doch zumindest dort dürfte sich dieses Vorhaben ja glücklicherweise erübrigen, das Ende trüge uns zu Grabe und dies vorerst nur dieses eine Mal, beruhiget euch und lasset nun nur noch den Abspann sein letztes Lied der Klänge singen, der Spuk ist aus und vorbei – doch Isabelle war niemals frei …

Ein Leben im Luxus,
ein Fest für die Sinne,
doch der Freude ist Schluss,
bei diesem Film ich spinne.

Nicht nur bei diesem,
doch diesmal gar so sehr,
Isabelle lief auf sanften Wiesen,
doch läuft dort sonst nun niemand mehr.

Keiner bliebe erhalten,
die Morde hinterlassen Spuren,
das Gesamtbild bleibt gespalten,
die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Das Ende erreicht,
verbrannt das Leben,
der Mensch nun dahinschleicht,
Mord ihr letztes Bestreben...
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am 8. März 2017
Beauvoir, genannt »Das Auge«, ist ein sarkastischer Sonderling und Einzelgänger, der eigentlich von niemandem wirklich gemocht wird — und niemanden mag. Seine Spürnase ist jedoch bekannt und wird von seinen Auftraggebern geschätzt; der Privatdetektiv kann sich über eine mangelnde Auftragslage nicht beschweren. Der 50jährige wurde vor vielen Jahren von seiner Frau verlassen. Die gemeinsame Tochter nahm sie mit. Beauvoir blieb lediglich ein altes Klassenfoto, und er weiß nicht einmal, welches der Mädchen auf dem Bild das seinige ist. Für seinen neuen Fall folgt er einer geheimnisvollen Mörderin durch halb Europa. Sie wechselt ihre Identitäten und Namen ebenso schnell wie ihre Liebhaber, die allesamt die Liaison mit der Schönen nicht überleben. Ohne dass sie davon weiß, wird Beauvoir nach und nach zu ihrem Komplizen, der wie ein Schutzengel über sie wacht, Unheil von ihr fernhält und ab und an sogar einen ihrer Flüchtigkeitsfehler ausbügelt, damit sie nicht auffliegt. Beauvoir identifiziert die Killerin mit seiner schmerzlich vermissten Tochter…
2016 verliebte ich mich in Isabelle Adjani. Hätte schon viel früher passieren müssen, aber manchmal braucht es eben ein wenig länger, das Gute zu erkennen und in sein Leben zu lassen. Im Rahmen der Aufstockung meiner kleinen Sammlung stieß ich auf Claude Millers interessante Charakterstudie, die mich in vielerlei Hinsicht an seinen Thriller »Garde à vue« (1981) erinnerte. Es handelt sich hier um die Adaption des Romans »The Eye of the Beholder« von Marc Behm, der als Drehbuchautor unter anderem für Filme wie »Charade« (Regie: Stanley Donen) verantwortlich gezeichnet hatte. Dieser Roman wurde 1999 noch einmal mit Ewan McGregor und Ashley Judd verfilmt — ein Flop. Miller hatte 1983 mit seiner Version weitaus mehr Fortune. Die französische Autoren-Legende Michel Audiard, der ab 1949 nicht weniger als 130 Drehbücher verfasst hatte, hatte den Regisseur auf den Roman aufmerksam gemacht. Gedreht wurde in Brüssel, Baden-Baden, Frankreich und Italien. Dem Team gelang ein eigenwilliger Krimi, ironisch gebrochen und mit viel Witz, der zwar den Gesetzen des film noir grundsätzlich gehorcht, diese jedoch lediglich als Grundgerüst für eine ganz andere Geschichte nutzt, die den Zuschauer in das Seelenleben ihrer Protagonisten reisen lässt. Miller untersucht sehr detailliert — »Mortelle randonnée« dauert gut zwei Stunden — die Motive des traurigen Detektivs, der im Laufe des Films mehr und mehr die Haftung zur Realität verliert. Adjanis Figur indes bleibt immer ein wenig rätselhaft und nebulös, die Gründe ihres Handelns werden nie gänzlich offengelegt. Claude Miller wagte sich in »Mortelle randonnée« weit über die üblichen Grenzen des Thriller-Genres hinaus und fuhr damit einen seiner größten Erfolge ein — der Film war in Frankreich ein Kassenknüller. Neben der exzellenten Regie und dem ausgefeilten, vor allem in den Dialogen ausgesprochen starken Skript war dieser Erfolg vor allem dem großartigen Michel Serrault geschuldet, der das Gefühlsleben seiner Figur aus dem eigenen privaten Leben speiste: 1977 hatte er seine Tochter bei einem Autounfall verloren. Isabelle Adjani legte als mysteriöse, psychisch gestörte Schöne den Grundstein für weitere Rollen dieser Art.
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am 26. Juli 2017
Ein wunderschöner Film, zwischen bissigem Humor, Thriller-Elementen und Melancholie schwankend und dabei stets trittsicher.
Hervorragend besetzt und gespielt, bietet er europäisches Kino vom Feinsten - europäisch auch in sofern, das die Reise der Handelnden durch Deutschland, Belgien, Frankreich und Italien führt.
LEIDER hat der Hersteller es versäumt, der DVD ein Facelift zu geben. Die Bildqualität ist stellenweise doch arg schwach...
Deshalb lediglich vier Sterne. Der Film für sich bekäme fünf.
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am 21. Februar 2010
Dieser Film aus dem Jahre 1983 mit Isabelle Adjani und Michel Serrault ist einer der besten Filme, die es je gegeben hat. Die Spannung, die in diesem Film aufgebaut wird, ist unübertroffen. Isabelle Adjani spielt die Rolle der geheimnisvollen schönen Mörderin mit bewundernswerter Überzeugungskraft. Michel Serrault in seiner Rolle als Privatdetektiv "Das Auge", der sie eigentlich überführen soll, dabei aber in ihren Bann gerät, ist ebenfalls großartig und unübertroffen! Zwischen den beiden Protagonisten, die beide auf ihre Weise verstörte Seelen sind, entwickelt sich eine psychologische komplizierte Beziehung, die vor allem deshalb glaubhaft bliebt, weil die beiden Hauptdarsteller dermaßen fantastisch spielen. Nebenbei kann man Stéphane Audran und Guy Marchand als stümperhafte Erpresser bewundern, die eine Komik in den Film bringen, die sich wunderbar einfügt. Ein großartiges Kunstwerk!
Mein ganz großer Wunsch: Ich will diesen wunderbaren Film aus dem Jahre 1983 endlich auf DVD erwerben können!

Achtung, Ergänzung Juli 2013: Mein Wunsch ist in Erfüllung gegangen! Es gibt den Film auf DVD, zwar nicht digital remastered; aber jedenfalls deutlich besser als meine alte VHS! Werde mir den Film auf jeden Fall noch öfter ansehen!
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am 5. September 2013
Wie schon etliche Vorredner geschrieben haben, müsste man froh sein, einen der schönsten und berührendsten Filme der letzten Jahrzehnte endlich auf DVD in deutscher Fassung zu bekommen. Der Film an sich mit einer betörend verführerischen und bildhübschen Isabelle Adjani verdient ganz klar 5 Sterne. Ich habe den Film unzählige Male gesehen und kenne jede Stelle, jede Wendung. Insofern hat man sich auch über jeden Schnitt bei den seltenen TV-Ausstrahlungen geärgert.
Aber: selbst jede TV-Fassung war deutlich besser als dieses lieblos auf DVD gebrannte Zerfallsprodukt. Das Bild pulsiert, ist fahl und kühl, zeigt Streifen, in dunklen Bereichen super-grisselige, pixeliges Rauschen wie von einer billigen Handykamera gefilmt. Teils kann man sogar in hellen Bereichen den fleckigen Abtastbildschirm im Bild mitsehen. Hier wurde also mit Sicherheit eine der schlechtesten Kopien mit unterirdischem Equipment lieblos auf DVD gebannt. Jedes Youtube-Video kann heutzutage bessere Bildqualität liefern als das gerade Gesehene. Das tut mir schon richtig Leid, denn dieses Filmjuwel hat deutlich Besseres verdient. Dass es auch besser geht, zeigt zum Beispiel die DVD von Isabelle Adjanis Folge-Hit "Ein mörderischer Sommer".
Zählt man das Ganze zusammen, kann man sich gerade so zu 3 Sternen hinreißen. Deutliches Nachbessern ist erwünscht. Man ist fast bestrebt, sich von amazon.fr die französische Fassung zu bestellen und den deutschen Ton dort unterzulegen. Schade, in diesem Film steckt wesentlich mehr Potential, trotz seiner über 30 Jahre. "Das Auge" hätte eine wesentlich bessere deutsche Bearbeitung verdient als diese lustlose unbearbeitete Hinterhof-Kino-Kopie.
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am 5. August 2013
Es gibt kaum Worte um den Film angemessen zu würdigen. Ein filmisches Meisterwerk mit einmaligen einmaligen Dialogen und Darstellern in Bestform. Isabelle Adjani als einerseits kalblütige Killerin, aber in sich total verstörtes einsames Mädchen und auf der anderen Seite Serrault als ein vom Leben enttäuschter Mann, nur noch auf der Suche nach dem Gesicht seiner verstorbenen Tochter. Der Film verbindet Flucht und Jagd in einem Gemenge aus Gefühl, Spannung, verstörter Empathie beider zueinander. Das Ende ist traurig und schön zugleich.

Lange habe ich warten müssen, aber jetzt gibt es ihn hiermit auch in Deutsch auf DVD. Das ist einfach wunderbar! Die Qualität ist vollkommen in Ordnung. Man darf aber bei einem Film aus den 80igern keine BlueRay-Qualität erwarten. Aber mit den richtigen Geräten ist das Bild und auch der Ton so gut, dass man sich der Klasse des Films hingeben kann ;-)
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am 26. April 2017
Ein Klassiker und ein großer Film des französischen Kinos! Michel Serrault in einer ernsten Rolle, aber mit einem unvergleichlichen lakonischem Witz. Isabelle Adjani muss auch hier die ganze Zeit über bedient aus der Wäsche schauen, aber diesmal nervt es nicht. Besetzung, Regie, Filmmusik (!) - hier stimmt alles.
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am 25. Juli 2013
Ich freue mich sehr, dass dieser großartige Film endlich in seiner deutsch synchronisierten Fassung auf DVD vorliegt. Obwohl ich technisch nicht besonders versiert bin, zunächst ein bisschen was zur Qualität der DVD: Bild und Ton (deutsch und französisch) setzen weiß Gott keine Maßstäbe. Im Gegenteil wäre vermutlich mit den aktuellen technischen Möglichkeiten deutlich mehr drin gewesen; auch Extras, die diesen Namen verdienen, sucht man vergebens.
Ich habe mal mit einer alten VHS-Aufzeichnung aus dem Fernsehen (von 1987) verglichen. Oben und unten fehlt ein sehr schmaler Streifen. Ich empfinde das nicht als Manko. Etwas mehr Farbe (Sättigung) hätte dem Film vielleicht auch gut getan.

Gerade bei diesem Film ist aber die technische Qualität aus meiner Sicht Nebensache, denn es geht um die Geschichte, die erzählt wird. Ich bin gerade versucht, hier eine Inhaltsangabe runterzuleiern und kann das im Folgenden vermutlich auch nicht völlig umgehen, aber das allein würde dem Film in keiner Weise gerecht.

"Das Auge" behandelt letztlich die Frage, was mit einem Menschen geschieht, der mit seinem Leben abgeschlossen hat. Und insbesondere was passieren kann, wenn sich das doch plötzlich zu ändern scheint. Was ist er bereit zu tun, um diesen wiedergewonnenen Sinn zu erhalten? Was davon ist real und was nur eingebildet? Und wie viel Egoismus steckt dahinter? Was ist er bereit zu tun, um Einflüsse, die ihn dabei stören - vielleicht ja sogar Menschen - zu eliminieren? Und schließlich: Wird er durch sein Verhalten nicht zwangsläufig das, was ihm nun wieder lieb ist in seinem Leben, was es lebenswert macht, gefährden und schließlich zerstören?

Die folgenden Ausführungen enthalten SPOILER.

Michel Serrault spielt einen desillusionierten Mann, dessen Leben keinen Sinn mehr hat, seit seine Tochter im Alter von neun Jahren gestorben ist. Da sich seine Frau unter Mitnahme des Kindes bereits ein Jahr nach der Geburt von ihm trennte, weiß er nicht einmal, wie seine Tochter aussah. Ihr Tod ist inzwischen über 20 Jahre her, aber der Verlust macht ihm immer noch zu schaffen, wie er recht spät im Film - und sicher nicht zufällig gegenüber Isabelle Adjani - auch zugibt. Ein Klassenfoto, auf dem eines der abgebildeten Mädchen - er weiß nur nicht, welches - seine Tochter ist, ist sein wichtigster Besitz.
Als er im Rahmen eines scheinbar belanglosen Auftrages als Privatdetektiv auf Isabelle Adjani stößt, verfällt er mehr und mehr dem Wahn, sie könne seine Tochter sein. Obwohl sie schwerste Straftaten begeht, hilft er ihr, beschützt sie; anfangs aus großer Distanz und unauffällig, so dass sie es nicht bemerkt, schließlich aber auch unmittelbar. Aus dem Beschützer wird der Mitwisser und Komplize.
Als er erkennen muss, dass Isabelle Adjani sich ihm über kurz oder lang dauerhaft entziehen wird, weil sie einen reichen Mann kennenlernt, der ihrem Leben eine komplett andere Richtung gibt, geriert er sich mehr denn ja als ihr Vater und tötet ihn kurzerhand. Zwar geht seine Rechnung insofern auf, als sie wieder kriminell wird und er ihr wiederum helfen kann und seine Illusion, der beschützende Vater zu sein, aufrecht erhalten kann, aber schließlich ist er es der - bewusst oder (wohl eher) unbewusst - dafür sorgt, dass Fiktion und Realität wieder in Einklang kommen und so stirbt Isabelle Adjani letztlich durch seine Einflussnahme.
Es geschieht, was sich schon in der ersten Szene des Films in einem wunderbaren Monolog Serraults abzeichnete: Sein Leben ist seines Sinns (erneut) beraubt; es mag weitergehen, aber ist bedeutungslos und endet früh, vereint ihn mit seiner Tochter. Wenn es sonst kein Satz des Films schafft, sich einzuprägen, diese Schlusssätze tun es: "Er wartete kaum drei Jahre. Er wusste, dass es die letzte Nacht seines Lebens war, als er endlich die Tür erblickte. Und dann stieß er die Tür auf und trat in das Bild ein."

SPOILER-Ende.

"Wenn der letzte Satz im Off erklingt ... ist einer der raren petits moments erreicht, in denen sich die Kehle des Zuschauers zusammenschnürt und die Kinematographie zu sich selbst gefunden hat", schrieb Lutz Hachmeister am 23.10.1987 in der Zeitung "Der Tagesspiegel" und fasst in einem Satz zusammen, was die Stärke dieses Films ausmacht und was er zuvor in einer kurzen, aber fundierten und kenntnisreichen Rezension des Films bereits dargelegt hat: Die intuitive Kraft sowohl der Bilder als auch der Handlung. Obwohl die Story teilweise bizarr, die Dialoge mitunter grotesk wirken, gelingt es dem Film - dank der herausragenden Leistung vor allem von Michel Serrault, aber auch von Isabelle Adjani und weiteren erstklassigen Schauspielern - in jeder Minute, den Zuschauer zu binden und zu faszinieren, ihn zum Lachen zu bringen, wenn Michel Serrault mit lakonischem Bemerkungen, mit zynischem Humor die Situation seziert und ihn staunen zu lassen, wie unsentimental die Handlung in konstanter Abwärtsbewegung ihre Protagonisten mit sich in die Tiefe zieht.

Die deutsche Kritik hatte für den Film, als er 1984 in die Kinos kam, wenig Lob übrig. "Was ein die Abgründe der menschlichen Seele illuminierender Film hätte werden können, ist ... weder ein rechtes Psychodrama noch ein mitreißender Krimi geworden", urteilte etwa Raimund Gerz damals in "epd-Film". Und diese Sichtweise wird wohl auch heute noch das Problem sein. Wer auf diese Weise versucht der - ich wiederhole mich - intuitiven Kraft von Claude Millers vollkommenstem Werk zu begegnen, wird wenig Freude an ihm haben; so wie er vermutlich auch am Ende von Kubricks "2001 - Odyssee im Weltraum" zu dem Schluss kommen wird, gerade deutlich über zwei Stunden seines Lebens vergeudet zu haben.
Wer sich aber zurücklehnen, das Analysezentrum mal ausschalten und einfach nur rezipieren und genießen kann, dem wird vielleicht das Glück zuteil, diesem Film zu erliegen.

So ging es mir und das kann ich nur jedem Zuschauer wünschen.
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am 30. Juni 2016
"Das Auge" ist ein belgischer Detektiv, der 1958 heiratete, 1959 eine Tochter bekam und in Jahr 1960 von Frau mit Tochter verlassen wurde.
jetzt ist er auf der Suche: Er hat ein Klassenfoto mit gut 20 Schulmädchen, einmal im Jahr hat er Telefonkontakt mit der Exfrau und rät einmal, welches Mädchen seine Tochter sei, bisher vergebens.
Im Auftrag einer Schuhmacher-Familie von Rang versucht er hinter das Treiben des Sohnes zu kommen.
Dieser holt eine größere Geldsumme von der Bank und trifft sich mit einer wunderschönen jungen Frau (Isabelle Adjani). Als diese nach dem Treffen den Ort verlässt, findet Das Auge den jungen Mann getötet vor.
Der Ermittler kommt auf die fixe Idee, die schöne Verbrecherin müsse seine Tochter Marie sein, und unter einem Vorwand gegenüber seiner Chefin reist er quer durch Europa und auch Nordafrika. Er müsse dem jungen Mann folgen, erfo lgt der schönen Mörderin, die im Laufe des Filmes mehr als ein halbes Dutzend Leichen hinterlässt, und räumt nicht selten hinter ihr auf.
Ein Ganovenpärchen (Guy Marchand schön unsympathisch und Stépphane Audran hübsch hässlich) kommt ihm in die Quere, und er verliert dabei auch noch sein Klassenfoto.
"Marie" ist bald zu bekannt, die Schlinge der Polizei zieht sich langsam zu, sie ist nur noch unterwegs und wird notgedrungen zur einfachen Bankräuberin. Letztlich verliert "Das Auge" seine Marie, wir erfahren, was es mit dem Rätsel auf sich hatte, und nach drei Jahren "...wußte er, dass es die letzte Nachtseines Lebens war, als er endlich die Tür erblickte. Und dann stieß er die Tür auf und trat in das Bild ein."

Mit dem großartigen Michel Serrault und der traumhaft schönen Isabelle Adjani, die er in den unterschiedlichsten Aufmachungen zu immer neuen Tatorten verfolgt, ihr Komplize ohne ihre Kenntnis davon wird und sogar aktiv in das Grschehen eingreift, hat Claude Miller einen beeindruckenden, spannenden, traurigen und melancholischen Film gedreht. im Mittelpunkt steht ein Mann, dessen Leben durch einen Velust seinen Sinn verloren hat, und durch seine wahnfhafte Vorstellung, die Mörderin müsse eines der Mädchen auf dem Bild sein, findet sein Leben noch einmal einen Sinn. Und dieser Wahn, dieser Mechanismus einer Seele, die keinen Sinn im Weiterleben mehr sieht außer das richtige Mädchen auf dem Foto herauszubekommen, geht so weit, dass er ohne jegliche Indizien der faaszinierenden, aber letztlich nur gewissenlosen eiskalten Mörderin folgt, sie sogar beschützt und eine Annäherung wagt. Am Ende ist er völlig desillusioniert und hat nur noch die Vorstellung, durch sein Ableben in das Bild zu gelangen, seine Tochter im Jenseits wiederzufinden.
Großartig auch die Wandlung von Isabelle Adjani von der selbstsicher mondän auftretenden Schönheit, die sich wie dazu geboren in der Welt der Reichen bewegt, zur verfolgten Frau, deren Leben nur noch in der Flucht besteht, ein Abstieg, der sie schließlich verzweifeln lässt: Beeindruckend die Szene, als sie wie ein kleines Mädchen, das nicht mehr weiß, wie es aus eiinem angerichteten Schlamassel rauskommen kann, an eine Tür pocht und mit piepsiger Kleinmädchenstimme bittet: "Hilf mir, Papa!"

"Das Auge" ist ein berührendes Drama, das sich vor dem Hintergrund einer grausamen egoistischen Mordserie abspielt, spannend zu sehen, wie "Marie" anfangs einfach unauffindbar für die Polizei bleibt, dank der Unterstützung des Detektivs, der weitgehend den Bezug zur Realität verliert und zu allem bereit ist, was die Illusion der wiedergefundenen Tochter aufrecht erhält. Neben der Spannung und Dramatik ist der Film aber nicht nur ernst, es gibt durchaus auch Situatioskomik, woran das Pärchen Audran/Marchand einen Anteil liefert, ebenso einige Dialoge und Monologe des Detektivs, dessen laute Selbstgespräche öfters für Irritation sorgen.

Mit dem großartigen Michel Serrault und der wunderschönen inzwichen mit 5 Césars geehrten Isabelle Adjani ist Claude Miller an besonders zu Beginn traumhaften Handlungsorten ein MEISTERWERK gelungen, ein Psychogramm eines Mannes ohne Option auf ein sinnvolles Leben, der sich in einen Wahn flüchtet, und die Darstellung einer eiskalten Mörderin, die genauso brutal in ein Nichts geht, wie sie vorher ihre Taten begangen hat.

Doc Halliday
55 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juli 2013
Endlich ! bringt Concorde Film dieses Meisterwerk der 80er Jahre mit der atemberaubenden Isabelle Adjani auf den Markt.

Privatdetektiv Michel Serrault stößt bei einem Auftrag auf eine geheimnisvolle junge Dame, die La Paloma trällert, Senoir Service raucht und sich einen jungen Mann nach dem anderen um den Finger wickelt - und umbringt. Der Detektiv , genannt "Das Auge" glaubt in ihr seine verlorene Tochter gefunden zu haben und geht ihr heimlich zur Hand....

Leider ist der Film von einem degenerierten Analogmaterial abgetastet und nicht digital nachbearbeitet bzw. wieder aufbereitet . Sehr viele Einstellungen sind total körnig und pixelig, Das Bild zerfällt regelrecht. Im heutigen Zeitalter kostet Bildrekonstruktion nicht mehr die Welt. Und wenn man sich das nicht leisten kann, dann soll man es wenigstens auf die Hülle draufschreiben oder als Bildtafel am Anfang einblenden. Bonusmaterial zu Serrault, Adjani oder Meisterregisseur Claude Miller? Fehlanzeige.
Ärgerlich.
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