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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
228
3,2 von 5 Sternen
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Der Film hat bei weitem keine solche handlung und Logik wie HdR. Er kommt daran absolut nicht ran. Weder dei Kostüme, noch die kamera, noch die Regie etc. Jedoch machen die Elfe und der Ork eine recht gute Nummer. Total originell, das es einen guten und überaus symphatischen Ork gibt. Das war mal was anderes udnauch wie er ein Liedchen summt, während er der Elfe einen Pfeil aus dem Rücken zieht, super...! Und Nemyt ist eine wunderschöne Kampf-Elfe, die kämpft, spuckt und faucht wie eine Wildkatze.
Keltos Rolle fand ich langweilig und wenig überzeugend. Der Fild ist echt kein muss, aber war ok. 3 Sterne für Ork und Elfe...:
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am 4. Dezember 2015
Hat mir sehr gut gefallen. Für ein sogenanntes B-Movie echt gut gemacht.
Etwas für eingefleischte Fantasyfans und abseits der verschandelten Hollywoodproduktionen. Denn hier wird mit wenig Budget ein wirklich stimmiger fantasyfilm präsentiert, der mich an so manche Rollenspielsession denken läßt. Hoffe, die machen weiter so.
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am 14. April 2017
Der Film ist keine Hochwertige Produktion. Überzeugte trotz alledem mit Charme und Charakter. Leider warum auch immer und völlig unverständlich hat der streifen nur die Deutsche Tonspur und ist wie jeder Streifen oder jede nach syncronisierte Serie Unerträglich...
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am 4. August 2014
da ich Fan von " Herr der Ringe" bin , war ich positiv überrascht von dem Film . Schaue ich mir gern wieder an .
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am 19. Januar 2014
Es ist ja so: Richtige Fantasy ist in der Filmlandschaft leider eher rar gesät, was ich persönlich als großer Fan dieses Genres sehr schade finde. Mit "richtiger Fantasy" übrigens meine ich Fantasy der alten Schule, wie man so schön sagt - eine fantastische Welt, Fabelwesen, Schwertkämpfe... wenn man dies einmal auf die Fülle an Filmen, die den Markt so überschwemmen umrechnet ist es nicht allzu einfach, so etwas häufig zu finden. Und wenn es sich dann auch noch um einen guten und nicht komplett anspruchslosen Film handeln soll, tut man sich gleich noch schwerer. Zumeist muss man das Kino für gute Fantasy - Unterhaltung aufsuchen, wie uns Filme wie "Der Herr der Ringe", "Die Chroniken von Narnia" oder aktuell "Der Hobbit" gelehrt haben.
Aber kann man Fantasy wirklich nur im Kino genießen? Nein, auch aus dem B - Movie - Sektor kann es hier zufriedenstellendes Material geben, wie ich gestern Nacht erfreulicherweise erfahren durfte. "Schattenkrieger" kann zwar freilich an Intensität, inszenatorischer Wucht und Bildgewalt nicht mit oben angesprochenen "großen Brüdern" mithalten und doch ist es ein grundsolider Fantasy - Streifen, der die meisten Trademarks dieses Genres enthält und es auf seine Art schafft, den Zuschauer mit in seine eigene Welt zunehmen und daran teilhaben zu lassen. Etwas, das meiner Ansicht nach bei Fantasy unglaublich wichtig ist.

Die Story um eine, nun ich sage mal eher unfreiwillig zusammengewürfelte Gemeinschaft aus einem Menschen, einer Elfe und einem Ork, die die Rückkehr eines finsteren Dämonenkönigs verhindern müssen ist sicher nicht die Innovation der letzten Jahrzehnte, bietet aber ein Grundgerüst für eine interessante Figurenkonstellation. Wann sah man Ork, Elf und Mensch schon einmal Seite an Seite kämpfen? Aus anderen Fantasy - Sagen weiß man, dass diese Völker immer wieder im Clinch miteinander liegen und sich lieber gegenseitig die Rüber runterhauen, als gemeinsame Sache zu machen. Die Feindseligkeit der drei Rassen spielt in "Schattenkrieger" übrigens auch eine Rolle und wurde nicht, wie man vermuten könnte zu Trivialzwecken unter den Tisch gekehrt. So sind die drei Hauptfiguren Keltus (Mensch), Nemyt (Elfe) und Kullimon (Ork) anfangs alles andere als beste Kumpels und müssen sich erst einmal zusammraufen, lernen einander zu vertrauen. Die Dialoge zwischen den Figuren sind keine rhetorischen Meisterwerke, aber auch nicht unfreiwillig dämlich wie bei anderen Filmen und haben teilweise auch etwas, schwer ein Wort zu finden, "schönes" an sich. So etwa ein Dialog gegen Ende zwischn der Elfe und dem Ork, bei dem Nemyt sagt "Meine Rache gegen deine Rasse ist beendet". Kullimon hierauf "Hast du genug getötet?" Nemyts Antwort "Nein... aber ich bin froh, dass ich dich nicht getötet habe". Ja, wie schon erwähnt keine sprachkulturelle Meisterleistung, aber zumindest eine Botschaft über Freundschaft, Vergebung und Versöhnung. Hat doch auch etwas für sich.

Wie viel Fantasy steckt nun in Schattenkrieger? Schauen wir uns doch die Details einmal an, die für dieses Genre pate stehen und da stellen wir fest, dass der Film sich wirklich bemüht und es größtenteils auch schafft, den Ansprüchen gerecht zu werden. Ich hatte vor allem Sorge um die Orks, doch sehen sie größtenteils wirklich glaubhaft aus und erinnern tatsächlich an die "Der Herr der Ringe" - Orks. Nur an manchen Stellen fallen die Masken halt schon auf, aber das ist bei einer B - Produktion denke ich zu verschmerzen ebenso wie die zum Teil recht künstlich wirkenden Feuereffekte. Auch der ein oder andere Hintergrund ist zu offensichtlich eingefügt. Alles in allem sieht "Schattenkrieger" aber wirklich gut aus und bietet sogar einige tolle Landschaftsaufnahmen aus höheren Kameraperspektiven, die den Eindruck einer fabelhaften Fantasy - Welt unterstreichen. Kostüme, Waffen und Gebäude machen auch größtenteils einen authentischen Eindruck.

Ein solches Abenteuer um die Verhinderung der Rückkehr eines Dämonen braucht natürlich auch eines: Kampfszenen. Auch hier leistet der Film ganze Arbeit und bietet ansprechend choreographierte Kämpfe mit scharfen Schwertern und klobigen Äxten, wie man es eben kennt. Nur die inflationär eingesetzten karateartigen Moves der Elfe gehen mit der Zeit schon auf die Nerven, da sie in einer Fantasy - Welt einfach fehl am Platz wirken.

Wie sieht es von schauspielerischer Seite aus? Hier lässt sich sagen, dass allesamt eher unbekannte Gesichter agieren, ich zumindest habe niemanden gesehen von dem ich wüsste, ihn schon einmal bei einem Film erlebt zu haben. So etwas muss man halt auch mögen, aber warum denn Nachwuchsakteuren auch keine Chance geben? Jeder hat doch einmal klein angefangen, auch jetzige große Filmstars. Zwar agiert keiner der Schauspieler in dem Film oscarverdächtig, aber es gelingt vor allem den drei Hauptdarstellern, um die sich der Löwenanteil des Films auch dreht, ihren Figuren Leben einzuhauchen und sie glaubhaft zu machen. Besonders die Elfe Nemyt sticht hier heraus... ihre Schauspielerin versteht es wirklich gut, zu Beginn eine gewissenlose, agressive Kopfgeldjägerin zu mimen, bei der man sich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass die Resozialisierung nach hinten losgegangen ist. Ich habe mich ertappt, wie ich von Nemyt zu Beginn des Films größtenteils genervt war, aber dieser Eindruck wandelt sich, als man mehr über ihre Vergangenheit erfährt und somit ihr anfänglich sehr negatives Verhalten, welches sich aber im Laufe des Films zum positiven wandelt, besser nachvollziehen kann. Ein insgesamt sehr interessanter Filmcharakter, der eine Wandlung durchmacht und durch eine sichtlich fähige Darstellerin verkörpert wird, die die unterschiedlichen Facetten ihrer Figur so zur Geltung bringt, dass man sie ihr durch die Bank abnimmt.

Alles in allem ist "Schattenkrieger" kein Meisterwerk in der selben Riege wie die Tolkien - Verfilmungen etwa. Man merkt dem Film natürlich an vielen Stellen an, dass es sich eben doch "nur" um einen B - Movie handelt. Das sollte einem natürlich schon klar sein, wenn man sich für den Film interessiert. Aber das Gesamtwerk ist meiner Meinung nach mit viel Mühe gestaltet, man hat den Eindruck, dass die Macher wirklich Interesse daran hatten einen Film zu produzieren, der auch zu gefallen weiß. Und da kann man über einige der Schwächen, die wohl dem eher geringeren Budget der Produktionsfirma geschuldet sind, durchaus hinwegsehen oder sie mit einem Augenzwinkern wahrnehmen. Der größte Schwachpunkt allerdings ist meiner Meinung nach die Länge des Films, der mit gut 100 Minuten recht knapp bemessen ist. Zu knapp, um eine Fantasy - Welt und ihre Charaktere wirklich vertieft genug darzustellen. Man hat schon das Gefühl, dass die Macher eher auf Nummer sicher gehen und einen leicht konsumierbaren Film mit geringer Länge, vielen Kampfszenen und nicht allzu viel Handlung drehen wollten. Unter dem Strich allerdings etwas zu wenig Handlung. Hier wäre es vielleicht besser gewesen, dem Film mehr Laufzeit zu geben, ein paar der wirklich zahlreichen Kämpfe zu streichen und dafür mehr Geschichte über die Figuren und die Welt, über die man eigentlich recht wenig erfährt, einzubauen. Dann wäre der Gesamteindruck runder, das Ergebnis noch zufriedenstellender.

Aber auch so ist "Schattenkrieger" ein wirklich gut gelungener Fantasy - Film, der Fans dieses Genres gefallen könnte wenn man nicht gleich etwas in der "Der Herr der Ringe" oder "Game of Thrones" - Größenordnung erwartet. Von mir eine Wertung von 3,5 von 5 Sternen, da dies bei amazon nicht geht wird zu gunsten des Filmes auf vier aufgerundet, auch weil ich finde, dass er mit drei Sternen unterbewertet wäre. Er bietet kurzweilige und schön gemachte Fantasy - Unterhaltung mit reichlich Action und interessanten Charakteren, deren Zusammenspiel nicht archetypisch aufgebaut ist, sondern im Laufe des Films variiert. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung? Das wäre meiner Ansicht nach wünschenswert, denn am Ende des Films besteht durchaus Neugierde darauf, wie die Abenteuer dieser ungewöhnlichen Gemeinschaft weitergehen. Und wenn man bei einem eventuellen zweiten Teil den Action - Part verkürzt und mehr Wert auf eine gute Handlung und Charakterzeichnung legt, könnte daraus sogar ein wirklich sehr guter Film werden.
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am 9. Oktober 2015
Wie schon von einigen meiner Vor-Rezensenten treffend bemerkt, handelt es sich hier um ein sogenanntes "B-Movie" und nicht um einen Millionenschweren Hollywood-Blockbuster. Ich kenne zwar nicht die Entstehungsgeschichte dieses Films und weiß nicht wie hoch das Budget war, aber die Kostüme und zumindest die Waffen der Haupthelden waren richtig gut. Klar war die Story nicht gerade anspruchsvoll, es gab einige derbe "Böcke" wie die unerklärlicherweise am Anfang des Films in der Wüste stehende Balliste, mit der die süße Danielle Chuchran in der Rolle der rachsüchtigen Hochelfe Nemyt mal so eben einen Drachen mit einem akuraten Blattschuss vom Himmel schießt ... ok. Auch die offensichtlichen LARP-Polsterwaffen der "Horde" waren wirklich voll daneben, zeigten einmal mehr das knappe Budget. Wovon der Hauptteil wohl für die paar CGI-Effekte draufgegangen ist. Denn ohne die kommt ein moderner Fantasy-Film wohl nicht mehr aus. Und die sind sch***e teuer, wie ich mir hab sagen lassen. Wie auch immer. Auf jeden Fall haben hier ein paar beherzte Leute versucht, für (unverwöhnte, reifere und/oder faire) Fans des Genres ein unterhaltsames Produkt abzuliefern. Im Gegensatz zu einem inzwischen dermaßen aufgequollenen, nur noch Geldgierigen Computerspiele-Konzern, der seiner Klientel schon seit Jahren (!!!) verspricht, eine "ultimative" Verfilmung eines ihrer MMORPGs zu liefern, was sie bis heute nicht geschafft haben! Insider wissen, wen und was ich gemeint habe. ... Doch zurück zu diesem kleinen Schätzchen hier: also wenn man die Messlatte nicht all zu hoch, sprich: auf das millionenschwere Niveau eines gewissen neuseeländischen Filmemachers, oder eines inzwischen verdorbenen Megakonzerns, dessen erster Zeichentrickheld eine seltsame Maus mit viel zu großen Ohren war, setzt, so kann man, mit einem ordentlichen Maß an Toleranz, diesen Film wirklich genießen. Denn bei allen kleinen Unzulänglichkeiten und Schwächen, lebt der Film wirklich von den Hauptdarstellern (allen voran Mr. Hunt als guter Ork und die süße Danielle Chuchran als kleine Kampfelfe), den liebevoll ausgewählten und hergestellten Kostümen, Masken und den grandiosen Landschaftsaufnahmen.
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am 19. Juni 2013
Wer hier einen Blockbuster erwartet, der wird klar enttäuscht. Dieser Film war nicht einmal im Deutschen Kino. Der Grund ist ganz einfach: Das Budget! Die Produktionsfirma Arrowstorm Entertainment ist ein kleiner Laden, macht B-Movies für Fans und gibt jungen Talenten in allen Bereichen der Produktion eine Chance, sich einzubringen. Ursprünglich wurde Schattenkrieger" als Webserie aufgelegt, aber man konnte genug Budget sammeln (u.a. von Fans), um diesen Film zu machen. Und dafür ist das Resultat recht ordentlich und sehr unterhaltsam, zumindest für Fans des Genres: Die Kostüme sind sehr gut, das Skript und die Story etwas chaotisch und die Spezialeffekte ganz "ok". Für die Schwert schwingende Elfenblondine und den guten Ork gibt es natürlich Extrapunkte, Zwerg und Meerjungfrauen kann man dafür knicken.
Ich für meinen Teil habe das Geld für die Blu-Ray gerne bezahlt, um solche kleinen Fantasyprojekte zu unterstützen, damit sie besser werden und nicht aussterben. Mir reicht nämlich nicht ein einzelner perfekter $100mio Streifen pro Jahr und 10 Episoden GOT.
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am 30. Juli 2013
Natürlich haben wir es hier nicht mit einer Herr-der-Ringe-Millionenproduktion zu tun, aber wenn ich so manche 1-Punkte-Kritik hier lese, dann finde ich die ziemlich ungerecht. Der Film ist in sich stimmig, unterhaltsam und die Effekte passen auch im Rahmen der Möglichkeiten. Die Kampfszenen sind äußerst gelungen und die Masken nicht billig. Auch wenn die Geschichte nicht wirklich überrascht, und neue Kapitel aufschlägt, so war sie doch nicht schlechter als viele andere Filme in dem Phantasie-Genre. Der Film hat Charme, was man von vielen der mittlerweile zu Tode effektierten Hollywoodstreifen, ohne Tiefgang und mit blassen Charakteren nicht mehr sagen kann. Schaut ihn euch an und gebt ihm eine Chance. Mir hat er jedenfalls gefallen. Und mal ehrlich, wenn man da mal einen Fehler entdeckt, dann sollte man drüber schmunzeln und nicht gleich den Finger erheben, denn Kritik ist bekanntlich immer leichter, als selbst was auf die Beine zu stellen.
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am 16. Juli 2013
Den geneigten Fantasyfans unter Euch dürfte die Problematik sicher bekannt sein, dass mangels einer üppigen Auswahl immer dieselben Filme im Player landen: Entweder die typischen Streifen aus den 80ern („Conan der Barbar“, „Willow“ und andere), wenige Highlights aus den 90ern („Der 13. Krieger“) oder die einzigen Blockbuster der Moderne – „Der Herr der Ringe“, „Der Hobbit“ und natürlich die TV-Serie „Game of Thrones“. Da mir das einfach nicht ausreicht und „Der Hobbit“ mich sogar arg enttäuscht hat, viel zu sehr lag der Fokus auf Action, habe ich einfach einmal mit „Schattenkrieger – The Shadow Cabal“ einen Blick in die B-Movie-Ecke gewagt. Wirklich nur billiger Schund oder gar eine ordentliche Alternative?

Der schlechte Ruf des B-Movie

Ohne große Erwartung legte ich die Disc mit dem mulmigen Gefühl ein, Geld für ein miserables Machwerk rausgeworfen zu haben und wurde von einem positiven Ersteindruck überrascht. Das Bild der Blu-ray-Fassung ist ganz ordentlich, trotz leichtem TV-Serien-Look der Kamerabilder. Kostüme wirken authentisch, die Maske des Orks, der auf einem gelungenen CGI-Drachen fliegt, hochwertig, wenngleich die Inspiration durch „Die Herr der Ringe“ offensichtlich ist. Und auch schauspielerisch macht bereits Danielle Chuchran als elfische Kopfgeldjägerin Nemyt bereits zum Auftakt eine gute Figur. Nachdem sie mit einer Balliste den Drachen vom Himmel holt (die Frage, warum das schwere Kriegsgerät mitten im Nirgendwo steht, stellen wir uns an dieser Stelle nicht) folgt ein glaubhaft choreographierter Kampf zwischen Ork und Elfe. Es ist der geschmeidigen Bewegung der hübschen Elfe zu verdanken, dass man über zwei verpatzte Schläge, die den Gegner trotz entsprechenden Soundeffekten gar nicht treffen, hinwegsehen kann und manche Bewegungen etwas langsamer ausgeführt werden. Kleine Aussetzer, die über die gesamte Filmlänge zum Glück eine Seltenheit sind.

Und der Zweiteindruck?

Alles in allem kein übler Start, der erste Befürchtungen bezüglich grober Schnitzer gekonnt verblassen lässt. Und auch wenn die nächste viertel Stunde etwas überhastet wirkt, da mehrere Handlungsstränge schnell zusammengeführt werden, entfaltet der Plot eine gewisse Spannung, der vor allem von einer (Anti-) Heldengruppe der etwas anderen Art lebt: Nemyt, die Elfe, Keltus, Krieger der Prophetin Ari-Alia, dessen Mimik mich manches Mal an Gerard Butler erinnert hat und dem Ork Kullimon, der bei mir eine große Sympathie aufbauen konnte. Überhaupt ist die Tatsache, dass ein Ork der Heldengruppe beitritt, erfrischend neu. Ihre Aufgabe ist es, die Schatten daran zu hindern, einen Avatar, den "Herr der Toten“, zu erwecken. Zugegeben, die Story reißt erzählerisch keine Bäume aus, Wendungen braucht man sowieso nicht erwarten, immerhin weist sie keine groben Logiklücken auf oder driftet ins Lächerliche ab.

Im Gegenzug hat das Team trotz kleinem Budgets ein recht gelungenes Gesamtwerk auf die Beine gestellt, das optisch überzeugt, trotz kleinerer Defizite. Zum einen ist die Orkhorde eher eine Orktruppe, da offenkundig nicht genügend Kostüme zur Verfügung standen, zum anderen sind manchmal die Lichtverhältnisse etwas sonderbar, womöglich, um andere Schwächen der Optik zu kaschieren. Wenn dem so ist, waren die Verantwortlichen damit erfolgreich.

Auf der anderen Seite ist es dem geringen Budget zu verdanken, dass „Schattenkrieger – The Shadow Cabal“ nur vereinzelt auf CGI-Effekte zurück greift und überwiegend auf klassischem Handwerk aufbaut. Persönlich finde ich es nämlich bedauernswert, das Hollywood allzu oft solche Hilfsmittel verwendet und die eine oder andere Kulisse weit künstlicher wirkt, als ein gutes, altes charmantes Bühnenbild.

Akustisch gibt es übrigens keinen Grund zur Kritik. Der Publisher „Ascot Elite Home Entertainment“ hat sehr gute Sprecher engagiert, unter anderem eine meiner Lieblings-Synchronsprecherinnen, Diana Borgwardt. Auch sind Soundeffekte und der Soundtrack schön anzuhören.

Fazit

Geld allein macht glücklich? Gewiss nicht. Und auch in der Filmindustrie gibt es genügend Beispiele, bei denen ein verhältnismäßig kleines Budget ausreichte, um ein Meisterwerk auf die Beine zu stellen. Ok, „Schattenkrieger – The Shadow Cabal“ gehört ganz sicher nicht dazu, aber er hat mir alles im allem gut gefallen, besser als „Der Hobbit“, der in der Produktion eine riesige Summe verschlungen hat. Während „Der Hobbit“ nur zu Beginn eine abenteuerliche Atmosphäre erzeugt und sich dann von einer Schlacht zur anderen hangelt, um die Spieldauer künstlich aufzublähen, erinnert mich dieser B-Movie an das Feeling alter Rollenspiele à la „Baldurs Gate“.

Und es ist ja nicht so, dass „Schattenkrieger – The Shadow Cabal“ als absolutes Billigprodukt daher kommt, dafür gab es dann doch zu viele Szenen, die hübsch anzusehen waren. Wenn große Filmstudios mit tollen Fantasyfilmen geizen, werden hoffentlich noch weitere qualitative B-Movies diese Lücke stopfen.
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am 2. Mai 2015
Netter Fantasy Film mit allen Zutaten, die man erwartet. Die Story ist verglichen mit einem Blockbuster eher langsamer erzählt aber dennoch sehr stimmungsvoll umgesetzt. Es wird viel gekämpft, gestorben und wiederbelebt, dazu Feuer, Drachen und Schwerter, Armbrust und Pferd (leider nur eins, dafür ein schöner Friese). Schöne Frauen, netter Held und eine Geschichte, die zum weiterträumen einläd.
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