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  • Circle
  • Kundenrezensionen



am 3. Mai 2013
Amorphis gehören nach Eclipse, Silent Waters und Skyforger zu meinen absoluten Lieblingsbands. Nach dem das letzte Album (The Beginning of Time) neben diesen "Klassikern" schon eher Schonkost war muss ich leider sagen, dass Circle diesen Trend fortführt.

Ich habe mir das Album jetzt einige Male von komplett angehört und muss sagen: Mir fällt jetzt kein einziges Lied spontan ein. Klar das Album bietet Abwechslung, aber es fehlen einfach absolute Kracher wie "The Smoke", "The white Swan" oder eben "Skyforger". Wow obige Alben nicht ein einzigen schlechtes Lied hatten, gibt es auf Circle zwar auch keinen totalen Reinfall aber auch keinen Hit - es ist einfach nichts mehr von der Amorphis-Magie in den Texten und Melodien zu spüren.

Schade.

PS: Amorphis-Fans von pre-Eclipse Zeiten können gerne einen Stern hinzufügen (wieder etwas härter), Fans der obigen Trilogie dürfen aber gerne 1-2 Sterne abziehen! Für diese würde ich momentan eher Be'lakor empfehlen.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 31. Juli 2015
Die Frage, was wahrer Metal sei und was nicht, entzündet von jeher Diskussionen unter den Jünger des Genres. Mag irgendwann einmal die Devise "Hauptsache, es kracht" einmal gestimmt haben, so wurde sie längst von anderen Genres wie Noise für sich vereinnáhmt. Metal ist längst nicht mehr in erster Linie überwältigender Lärm, der männliche Härte beschwört. Viele Bands des Genres lieben es inzwischen, sich abseits zu tummeln, und diese Gewohnheit macht auch vor ehemaligen Death Metal Bands wie Amorphis nicht halt. Gegrowlt wird auf dieser CD nur noch selten, die Gitarren dröhnen diskant und füllend wie eine Meereswoge, werden von netten Keyboardklängen getragen und unterstützt, und der Gesang erinnert eher an die Darkwave-Zeiten der Achtziger Jahre als an die rauen Stürme Skandinaviens.
Trotzdem ist "Crrcle" ein kraftvoll anmutendes Album, das nach dem Anfangskracher "Shades Of Gray" mit Growling und Donnersound recht schnell zur eigentlichen Sache kommt. Der Rest des Albums ist in weiten Teilen melodische Melancholie, nicht ganz so introvertiert wie bei Anathema, aber doch deutlich in dieser Richtung. Was Amorphis von Anathema unterscheidet, ist der fehlende progressive Ansatz, wenigstens bei deisem Album. Die Songs weichen selten vom üblichen Schema ab, zwischen den Strophen wird brav ein einprägsames Grundthema wiederholt, Überraschungen im Arrangement sind eher dünn gesät. Der Hörer weiß nach eine halben Minute ungefähr, was ihn für die restlichen Teile des Songs erwartet. Alles bleibt so artig im Rahmen, dass wirklich der Verdacht aufkommt, ob Amorphis bewusst den Ansprüchen ihres ehemaligen Publikums mit Zugestädnissen an Pop, Wave und Celtic Folk auf den Kopf kacken wollen. Man kann dieses Album zur Entspannung anhören, wenn es auch von Meditationsmusik noch Welten entfernt sein mag. Vermutlich ist alles eine Frage der Relation. Es wird immer noch Mainstreamer geben, die vor dieser Musik Reißaus nehmen. Der Death Metal Fan wird dagegen etwas mitleidig den Mund verziehen. Für mich ist diese Verbindung von Metal, Folk und Pop eine originelle Mischung, für die Amorphis ein weiteres schönes Beispel abgeliefert hat. Wer ihnen hierher nicht folgt, war wohl nie wirklch ein Fan dieser Band. Melodie und Folk waren schon immer ein wichtiger Bestandteil ihrer Musik, Growling und Heavy Sound nur Stilmittel, die sie gelegentlich verwendeten. Der wichtigste Hinweis für den Käufer wäre also der, nicht gleich nach dem ersten Song auf den Rest des Albums zu schließen.
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TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 19. April 2013
Vor ein paar Tagen habe ich noch die beiden ersten Amorphis Alben The Karelian Isthmus und Tales From The Thousand Lakes gehört. Natürlich macht es kaum einen Sinn diese beiden Alben mit den Amorphis Songs von heute zu vergleichen. Trotzdem sollte erwähnt werden, dass die musikalische Entwicklung der Finnen beachtlich ist. Vor allem wenn man weiß, dass man quasi mit einem Sängerwechsel und dem 2006er Album Eclipse einen drastischen Schnitt hingelegt hat.

Circle heißt das elfte Album der Band und reiht sich nahtlos in die hervorragenden Alben der Bandhistorie ein. Als Produzent haben Amorphis Peter Tätgren an das Mischpult gebeten und dieser hat es geschafft der Band und dem Album den letzten Schliff zu geben.

Im direkten Vergleich zu den Vorgängeralben sind die Gitarren präsenter und wirken erwachsener. Schon der Opener "Shades Of Gray" knallt volles Rohr in die Gehörgänge. Tomi Joutsen beginnt den Song mit heftigen Growls, welche im ersten Augenblick nicht wirklich zu den feinen Melodien passen wollen. Umso überraschender folgt darauf ein Refrain, welcher nicht von dieser Welt zu sein scheint. Umwerfend.

"Mission" wird von einer verträumten Keyboardmelodie eingeleitet und ist etwas ruhiger ausgefallen als der heftige Opener. Zum Gelingen des Songs tragen insbesondere die geschmackvollen Gitarrenleads bei, welche sich mit dem Keyboard bei der Melodieführung abwechseln!

"The Wanderer" ist ein gutes Beispiel wie die Band ihr Songwriting verfeinert hat. Unglaublich wie homogen und einfach dieser Song wirkt. Dies aber nur auf den ersten Blick. Hört man ein wenig genauer hin, dann merkt man, dass "The Wanderer", mit seinen Tempowechseln und dem wiederum mehr als gelungenem Refrain, ziemlich kompliziert aufgebaut ist.

"Narrowpath" entzückt das Ohr mit folkigen Melodien und einer Rhythmik, welche wohl kaum jemanden kalt lassen dürfte!
Das Highlight hat die Band sich aber fast bis zum Ende des Albums aufgespart. "Enchanted By The Moon" ist so etwas wie die Kurzform des Albums. Überragende Melodien, abwechslungsreicher Gesang und das schon erwähnte intelligente Songwriting kommen hier in bester Form zusammen.

Das Schöne an Circle ist, dass die Songs allesamt dieses hohe Level halten. Circle hat keinen einzigen Ausfall zu verzeichnen. Von daher höre ich jetzt mit der Lobhudelei auf und empfehle das Album anzutesten!
11 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 24. Mai 2013
ich glaube, zu dem album wurde bereits viel geschrieben und ich finds genial. ich habe mir auch die "Special Edition" zugelegt, da ich schon länger fan bin. was mir absolut nicht passt, ist die marktstrategie der palttenfirmen/bands oder wer auch immer...
wenn ich schon mehr geld ausgebe für ein album, will ich auch einen mehrwert. ok, ein bonuslied und die dvd, welche man sich einmal anschaut. aber wie kommt es, dass ich im netz noch 4!! weitere songs von diesem album finde? also total album tracks 14. hier die tracklist:

Shades Of Gray (5:28)
Mission (4:33)
The Wanderer (4:44)
Narrow Path (4:23)
Hopeless Days (5:08)
Nightbird's Song (5:01)
Into The Abyss (5:37)
Enchanted By The Moon (5:33)
A New Day (6:00)
Dead Man's Dream (4:03)
New Song (4:54)
Illusion (4:17)
My Future (7:10)
His Story (4:30)

die produktion klingt gleich, sind also nicht irgendwelche alten songs. zudem sind die lieder top.
vielleicht hat ja jemand eine erklärung (keine japan edition). mir ist das schon mehrmals passiert und ich finde das nicht in ordnung.

wenn auf dieser edition alle 14 tracks drauf gewesen wären, gäbe ich 5 sterne.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 7. Juni 2013
ehrlichgesagt stehe ich den Rezensionen von diversen neu erschienen CDs hier auf amazon doch etwas skeptisch gegenüber. es kann doch nicht sein, dass bei mittlerweile 26 rezensionen "Dirk Dorkowski" der einizge ist, der etwas genauer hinhört und somit zurecht feststellt, dass die produktion dieser CD eigentlich nicht einmal einen einzigen stern verdient hätte. was peter tägtgren hier abgeliefert hat ist einer derart virtuosen band wie amorphis wirklich unwürdig. ich habe generell kein verständnis für produktionen, bei denen es offenbar NICHT das oberste ziel ist, die musik so gut wie möglich klingen zu lassen, sondern sie absichtlich übersteuert oder mit frequenzbereichen arbeitet, die selbst high end anlagen der unteren klasse nicht "erspielen", ganz zu schweigen von ganz normalen wiedergabegeräten. ich hatte mich deshalb schon früher z. b. über diverse metallica alben sehr geärgert.
aber zurück zu "circle". dieses album ist aus meiner sicht, wie bereits im titel erwähnt, musikalisch wirklich gut und auch abwechslungsreich wie man das von amorphis auch gewohnt ist, trotzdem wird das album nun nach etlichen durchläufen wohl länger nicht in meinem player landen, denn der ärger über die schlechte produktion überwiegt leider. ich kann nur hoffen, die band lernt aus diesem experiment mit peter tägtgren und produziert das nächste album wieder so wie die vorhergehenden, dann wird sich das können des produzenten vielleicht auch wieder dem können der band anpassen...
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am 22. April 2013
Amorphis beherrschen das kleine und große Einmaleins des Songwritings, soviel steht fest. Auch spielen sie mit schönen Variationen der Vocals und Instrumentierungen, so dass alles auf 5***** stehen müsste. Was mich echt, wirklich und immer öfter auf die Palme bzw. in unseren Breitengraden auf die Birke treibt, ist folgendes:
Um möglichst aggressive Vibes im Sound zu erzeugen werden die Rhythmusgitarren eine Spur zu hoch gestimmt aufgenommen und dann mit übersteuerten Distortioneffekten so an die Grenze gepusht, dass es zwar ordentlich räumt, aber für High-End-Ansprüche nur noch als Ärgernis in die Tonne wandern kann.
Nicht falsch verstehen: Rock bzw. Metal im Allgemeinen leben von der Kante und der Kakophonie, die dir Adrenalin ins Blut spült. Aber bitte mit "ohralem" Anspruch.

Ich möchte Amorphis auch mal abends mit allen Sinnen und einem Glas Rotwein erleben und genießen. Aber die Produktion und der Mix von Herrn Tägtgren ist so vordergründig auf stärkere Gitarrenpräsenz zugeschnitten, dass bei aller Effektverstärkung im hochfrequenten Bereich die Einheit zu den Vocals vergessen wurde. So liegen die Vocals eine Spur zu tief, um die Kraft und den Kick des Klangs zu erzeugen. Was bei Hypocrisy soundtechnisch gelungen ist, geht hier leider nicht auf, sondern flöten.

Schade und Schande. Wäre mit einer Produktion mit tiefer gelegtem Gemächt deutlich näher am Punch und hätte den Circle auch für den Weintrinker rund gemacht.
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VINE-PRODUKTTESTERam 19. April 2013
Der zweite Frühling der Finnen Amorphis hält an! Seit dem Einstieg des kleinen Dreadlockschwingers Tomi Joutsen hauen die Skandinavier ein tolles Album nach dem anderen heraus, ohne sich zu wiederholen, aber auch jedes Mal mit den Soundtrademarks der Band! Dazu kommen Artworks die echte Hingucker sind. So ist das auch beim 2013er Album "Circle" was Produzent und Musiker Peter Tägtgren (Pain, Hypocrisy) überraschend "warm" aufs Band gezaubert hat. Immer noch haben Amorphis die großen Melodien gepachtet, während Joutsen von klarem Gesang bis hin zu Growls und Schreien alles beherrscht ohne dass der rote Faden verloren geht, oder es konsturiert wird. Die großen leicht folkigen Melodien werden genauso auf den Gitarren wie auf dem sehr gut in die Musik integrierten Keyboard erzeugt. "Circle" überzeugt als Gesamtwerk mit durchgängig guten Liedern bei denen der Hörer mit jedem Durchlauf neues entdecken kann. Was dem guten Teil jedoch noch fehlt ist so ein Single-Ohrwurm wie in der Vergangenheit "House Of Sleep", aber man kann nicht alles haben. Freuen wir uns über diese konstant gute Leistung in regelmäßigem Abstand!
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TOP 500 REZENSENTam 20. April 2013
Ich persönlich finde ja, dass AMORPHIS noch ein ein wirkliches schwaches Album herausgebracht haben - aber CIRCLE, das mittlerweile elfte Album der Jungs, ist auch im Vergleich zum hohen AMORPHIS-Niveau ein grandioses Werk geworden!

Es ist immer wieder erstaunlich, wie nuanciert AMORPHIS ihren Stil und Sound von Album zu Album entwickeln und verändern... obwohl sie vom ersten Ton an unverkennbar AMOPRHIS sind. Ich gebe zu - auch wenn mir der Vorgänger "The Beginning Of Time" sehr gut gefiel hatte ich ein bisschen die Befürchtung, dass AMORPHIS die dort eingeschlagene, sehr harmonische (und mitunter etwas sehr zahme) Schiene weiter ausbauen würden. Ein paar mehr rockige Momente hätten "The Beginning Of Time" nicht geschadet.

Nun, diese Befürchtungen hatten sich nach wenigen Sekunden erledigt - der Opener "Shades Of Grey" startet härter, als es auf "The Beginning Of Time" irgendein Song gemacht hätte... und dennoch ist von den ersten Tönen her klar, welche Band hier abrockt.

"Abrocken" ist ein gutes Stichwort für CIRCLE - wenn man dieses Album mit den beiden Vorgängern "Skyforger" und "The Beginning Of Time" vergleicht ist auf diesem neuen Album ganz klar die Dominanz der rockende Gitarren auszumachen. AMORPHIS geben mehr Gas, die Gitarren sind härter und mehr in den Vordergrund gemischt (woran Produzent Peter Tätgren wohl auch nicht ganz unschuldig gewesen sein dürfte), die Songs haben womöglich mehr Biss als das "Beginning Of Time" Material - war letzteres Album eher harmonisch und schön (mir gefiel udn gefällt es immer noch ausgezeichnet) präsentiert sich die Band bei CIRCLE eher angriffslustiger und härter. Metal, durch Tomis Growls Death Metal und - bei Nightbird's Song, bei denen mich die Gitarren manchmal an frühe Ulver oder Satyricon erinnerten - sogar dezente Black Metal (!) Einflüsse sind einfach stärker vorhanden, die Band will es auf CIRCLE hörbar nochmal wissen.

Auf der anderen Seite bleiben AMORPHIS ihren Trademarks unverkennbar treu - die Stimmung der Songs ist, typisch für die Band, erhaben, mitunter träumerisch und oft genug auch melancholisch, gleichzeitig ist das Material eingängig und kann auch nach vertrackten Passagen immer wieder mit Ohrwurmrefrains punkten. Fraglos auch, das das Material von CIRCLE live erstklassig in den Set passen sollte und ausgezeichnet funktionieren müsste!

Alles in allem: AMORPHIS stehen für Qualität, und seit gestern haben sie ein weiteres Spitzenalbum veröffentlicht. Ich bin begeistert... und, auch wenn man es nach 24 Stunden fleißigem Hören unmöglich beurteilen kann, es sollte mich im Moment nicht wudnern, wenn eines Tages CIRCLE rückblickend als eines der Highlights im AMORPHIS-Backkatalog gehandelt wird!
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 26. April 2013
Mich wundert bei jedem neuen Amorphis-Album, wo die Finnen denn jetzt schon wieder eine Schippe überzeugender Melodien hergezaubert haben. "Circle" vereint für mich bislang am überzeugendsten Folk-Rock und Death-Metal-Elemente und ist mit seiner leicht rohen Note (Tätgren-Gitarren-Sound) - nach dem gerade durchstrukturierten, eher 80s-Rock-lastigen "Beginning of Times" - das definitiv stärkste Album der Joutsen-Ära. Jetzt noch ein gutes Old-School-Death-Folk-Metal Album der "Thousand Lakes"-Ära, und der Kreis schließt sich, Jungs!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 24. April 2013
growling sein, aber für meinen geschmack mehr als auf den vorgängern.... nähert sich da jemand den wurzeln? wäre toll...
insgesamt aber eher rund als die vorgänger
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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