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am 14. Mai 2013
... die Alben, die einen umhauen. Um es kurz zu machen: Tetragrammaton ist das mit Abstand Beste was ich seit langem gehört habe. Die Vorgängeralben waren schon ziemlich gut und es ist erstaunlich, wie das Niveau gehalten werden kann.

Ich habe das Album bei der Band selber Bestellt (Mit Shirt), daher besitze ich es schon und gebe hier meine Meinung dazu ab!!!
Verglichen werden The Monolith Deathcult gerne mit Nile. Das kann ich auch sehr gut nachvollziehen, da es starke Parallelen zu den Amerikanischen Ägyptologen gibt. Da wäre zum einen die mehrstimmigen Vocals, die Nile auch verwenden. Dazu kommen einige orientalische, fernöstliche Melodien, die sich in den Gitarren und in den Samples wiederfinden. Was TMDC den Amis aber voraus haben, ist der wuchtige Sound der für einen solchen Metal Stil wichtig ist. Und die Ideen mit denen die Songs arrangiert wurden sind ebenfalls nicht das, was man unter Gängig versteht. Der Kern ist zu 100% Death Metal. Angereichert wird das ganze mit den schon erwähnten Samples und kleineren elektronischen Spielereien (Static X mäßig), welche auf keinen Fall stören, sondern sich super in den Sound einfügen. Keine Angst: Ein Schandwerk wie Morbid Angel`s illud divinum insanus braucht keiner zu befürchten.

In den einzelnen überlangen Songs passiert so einiges. Mal knüppelt es ordentlich, um dann mit einem geilen Groove weiter zu arbeiten. Dann kommen atmosphärische Soundsamples dazu und es wirkt alles Erhaben und Majestätisch. Im dritten Song "Drugs, Thugs & Machetes" gibt es Tribalelemnte zu hören, wie sie von Sepultura zu Roots Zeiten verwendet wurden. " Todesnacht von Stammheim" macht Rammstein alle Ehre (Deutsche Texte,Songstruktur)um dann in der Mitte mit einer perfekten Überleitung zu Nile(igem) Athmo Death Metal weiter zu machen. Klingt erst mal komisch ist aber dafür um so cooler gemacht. Es passiert also richtig viel.
Die Texte wirken vielleicht etwas kontrovers, was aber bei genauem Lesen sehr sinnvoll ist. Die Texte beruhen auf tatsächlich geschehene Ereignisse der Menschlichen Kriegskultur (Deutschland,Fernöstlich tec.). Und diese Kriege handeln auch nicht vom kuscheln. Die Band hat zumindest einen Lehrer in ihren Reihen, was das ausgezeichnete Hintergrundwissen erklären könnte. Die Band musste sich leider in der Vergangenheit mit Vorwürfen, der rechten Szene zugehörig zu sein, auseinander setzten. Ich möchte Betonen, dass dem nicht so ist!!! Denn auf braunen Dreck achte ich besonders und kommt mir nicht in den Player!!!
Eine starke Portion Humor besitzt die Band ebenfalls, was man auch sehr oft auf der eigenen Facebook Seite lesen kann.

Da jeder Musik anders wahrnimmt, empfehle ich das Album erst einmal am Stück zu hören. Das lässt sich über Spotify oder Youtube einfach bewerkstelligen.
Kurze 30 sec. Samples reichen hier nicht aus, um sich ein Bild vom Ganzen zu machen.

Wer sich eine Mischung aus Nile, Fleshgod Apocalypse, Behemoth, Static X mäßigem trance und abgefahrenen Ideen vorstellen kann, der sollte sich Tetragrammaton nicht entgehen lassen. Es lohnt sich, da es erfrischend anders und doch vertraut klingt.
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am 9. Juni 2013
Musiker von Nile und Behemoth treffen sich und möchten Dimmu Borgir huldigen... oder wollen Dimmu Borgir den beiden genannten Tribut zollen? Jedenfalls klingt so in etwa "Gods Amongst Insects", der Opener des neuen The Monolith Deathcult Albums.
"Tetragrammaton" heißt jenes und ist eine wahre Death Metal-Wundertüte. Beispiele?

Human Wave Attack" klingt zunächst wie die Death Metal Version von Ministrys "Just One Fix" und endet in einem unsagbar bösen Doom-Death-Monster
"Drugs, Thugs And Machetes" startet sehr rhythmisch (und nicht zuletzt dank Trillerpfeife ein wenig sepulturesk), nur um unmittelbar darauf in einen fies knatternden B(l)astard (jetzt hab ich mich aber selber mit ner schicken Kreation überrascht ^^) zu münden.
Das auf deutsch gesungene "Todesnacht von Stammheim" erinnert anfangs ein wenig an Rammsteins "Mein Teil" und bezieht sich inhaltlich auf die Nacht, in der 1977 drei der inhaftierten RAF-Mitglieder in ihrer Zelle Suizid begingen. Generell gibt das Quintett sich textlich auf den ersten Blick fast schon kontrovers, greift es doch Themen auf, an die sich einige, ach so böse Black Metaller nicht trauen würden. Auf dem Christentum herum hacken ist ja fast schon chic, die Holländer gehen mit Textzeilen wie "Killed by the hatred of the ayatollahs" jedoch einen Schritt weiter und schießen auch mal in die andere Richtung. Nur konsequent wie ich finde und definitiv nicht rassistisch, wie manche Ignoranten der Band in der Vergangenheit wohl schon vorwarfen.

"Tetragrammaton" ist jedenfalls ein klarer Geheimtipp, besonders für die unter euch, die sich nicht immer dieselbe Soße reinziehen wollen. Nette Idee auch noch mal für einen "Hidden Track", hahaha.
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am 1. August 2013
Ohne grosse Worte - Zeitgeistmusik in einer kaputten dunklen teuflischen Welt! Medizin für mich! Weitere Ausführungen erspare ich euch - zieht es einfach rein.
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