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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
37
4,5 von 5 Sternen
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am 30. Mai 2013
Vorab: Da Amazon offensichtlich Rezensionen unter allen Veröffentlichungen erscheinen läßt: Diese Rezension bezieht sich auf die Remastered Deluxe Edition (3CD's, 1 DVD).

Und ja, auch ich war zunächst ein wenig entsetzt, welcher Preis hier aufgerufen wird - und das ohne den Concert-Film "Rockshow", der ja vielfach als Beigabe erwartet wurde. Andererseits: Man muss ja nicht kaufen. Ich habe gekauft und bin begeistert - und wenn ich den aktuellen Preis von über 150 EUR sehe, dann bin ich mit meinen 117 ja noch richtig gut bedient.

"Wings Over America" war damals als Triple-LP mein erstes Live-Album, sauer vom mageren Taschengeld abgespart. Und ist bis heute neben "Made in Japan" von Deep Purple DAS Live-Album überhaupt für mich - also bitte keine übergroße Objektivität von dieser Rezension erwarten. Natürlich habe ich bei der Erstveröffentlichung der Doppel-CD auch zugeschlagen und war trotz des zweifelsfrei etwas "muffigen" Sounds (m. E. schlechter als der der LP-Veröffentlichung) wieder einmal glücklich, keine hörbaren Kratzer der viel zu oft gespielten LP's mehr!

Und nun: "Wings Over America" in "neu" - um nicht ins Schwärmen zu geraten, erspare ich mir die bemerkenswerten Hörerlebnisse bei den einzelnen Songs. Die Background-Vocals kommen absolut kristallklar daher, die Bläser sind ein brilliantes Erlebnis (seit Ende der 80er übernimmt diesen Part bekanntermaßen Paul "Wix" Wickens in virtuoser Form an diversen Keybördchen, ab jetzt ist klar, dass "echt" eben doch die bessere Wahl ist). Und der Bass haut mich einfach um: Mitte der 70er spielte Sir Paul diesen unerhört schweren und wuchtigen Rickenbacker-Bass (sozusagen das glatte Gegenteil zum klassischen Höfner Shorty, den er aktuell zum Einsatz bringt). Die aktuelle Edition bringt diesen Bass in seiner ganzen Kraft auf die Rille und macht deutlich, welch ein einzigartiger Bassist Paul McCartney war und bis heute ist - besonders dann, wenn er (damals war das noch möglich, heute leider nicht mehr) die Lead-Vocals mal einem anderen Bandmitglied überläßt (und jetzt sei einmal kurz Schwärmen erlaubt: Hört Euch doch unter diesem Gesichtspunkt mal "Spirits Of Ancient Egypt" an...).

Das Bonus-Material ist mehr als in Ordnung, zumal bei den Kostproben aus dem "Cow Palace" in Frisco auf radikale Ansagenschnitte verzichtet wurde und bei der DVD die Songs nahezu immer komplett gespielt werden und nicht, wie so oft üblich, durch unpassende Fade-Outs verstückelt werden. Den "Rest" des opulenten Packs genieße ich einfach, auch wenn ich an anderer Stelle hierfür als "verrückt" gescholten werde - lieber mit Begeisterung verrückt, als ohne Begeisterung normal. Ich liebe diese ausführlichen Liner-Notes, Zeichnungen, Bilder, Eintrittskarten, Back-Stage-Pässe etc. einfach. Wer das nicht braucht, der nehme die "einfache" Doppel-CD und gut.

Die Edition ist neben Linda McCartney auch dem viel zu früh verstorbenen Lead-Gitarristen Jimmy McCulloch gewidmet - das finde ich mehr als angemessen, weil Jimmy mit seinem immer eigenen Stil, seiner spielerischen Brillianz und letztlich auch seinen wenigen, aber hervorragenden Eigenkompositionen (freuen wir uns schon jetzt auf "Wino Junko" bei der "At The Speed Of Sound"-Veröffentlichung) die Wings ungemein bereichert hat. Rest in peace, Jimmy, you were the best ever!
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1976 war es, als ich mein Taschengeld wieder einmal für eine LP zusammenkratzen musste, um mir dieses grandiose Livekonzert der Wings zu kaufen. Nach wie vor bin immer noch stolz auf meine damalige Investition. Damals erschien es als Dreifachalbum mit einem Poster. So und nun gibt es "Wings Over America" auch in Format der Silberlinge. Sofort habe ich zugelangt und mir die Doppel-CD angeschafft. Um es vorweg zu nehmen, ich bereue den Kauf nicht.

Meinem Erachten nach ist dieser Mitschnitt, nach "Band On The Run", die beste Veröffentlichung der Wings gewesen. Hier präsentiert sich meinem Erachten nach tatsächlich eine Band und Paul McCartney scheint "nur" ein Mitglied dieser Combo zu sein. Meinem Erachten nach ist dieses Livedokument im Vergleich zu McCartney's Solo-Livealben um Welten besser und lebendiger. Dabei will ich seine Solo-Livealben, die ich auch besitze, nicht herabwürdigen. Zu den einzelnen Songs muss hier eigentlich nichts mehr geschrieben werden, da jeder, der diese Seite bei Amazon aufrufen hat, das Album bereits kennen dürfte. Die meisten Stücke stammen von den Alben "Venus And Mars" und "Band On The Run". An dieser Stelle möchte ich dennoch meine persönlichen Highlights (vielleicht auch Anspieltipps) benennen: "Let Me Roll It", "Medicine Jar", "Maybe I'm Amazed", "Call Me Back Again", "Picasso's Last Words", "Richard Cory" und "Go Now". Bei meiner Auflistung muss ich noch ergänzend hinzufügen, dass die gesamte Doppel-CD überhaupt keine Schwachpunkte beinhaltet. Eigentlich könnte ich hier jedes Lied auflisten.

Einziges Manko und hiermit auch mein Kritikpunkt ist die etwas lieblose Ausstattung der CD. Das Pappcover geht in Ordnung. Aber es wäre schön gewesen, wenn man im Begleitheftchen zumindest die Originalfotos des Posters der LP-Ausgabe aus dem Jahre 1976 abgelichtet hätte. Nicht jeder hat das Geld übrig, um sich die "Limited Super Deluxe Edition" zu kaufen. Aber Schwamm drüber. Ich bin jedenfalls sehr glücklich nun dieses wundervolle Liveerlebnis auch als CD zu besitzen und es im Auto auch hören zu können. Jedem Liebhaber von den Wings und Paul McCartney kann ich dieses Album wärmstens empfehlen und wünsche ihm viel Spaß mit dieser außerordentlich tollen Musik aus vergangenen Zeiten. Fantastisch!
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am 24. Mai 2013
Über dieses Concert ist genug geschrieben worden, so dass ich gerne nur das neue an der Box beschreiben möchte.
Die Remastered CD Wings Over America kling sehr gut im direkten Vergleich mit der letzten Japan Pressung.
Beispiele: Bei Venus und Mars kommt Pauls stimme viel klarer raus und Rockshow kommt mit mehr Druck auf den Bässen rüber. Also ein klarer Mehrwert zu den alten Pressungen.
Die Deluxe Edition: Der "Geschmack" an einer solchen Box ist natürlich subjektiv und jedem selbst überlassen. Allerdings ist der Inhalt bei youtube etc. seit Wochen detailliert veröffentlicht "you get what you see".
Zum Inhalt:
CD Live at The Cow Palace. Ich hätte mir natürlich lieber Soundchecks und andere outtakes gewünscht als nur die bereits veröffentlichten Lieder von einem anderen Concert. Aber, die CD bietet dennoch einen Mehrwert. Die Lieder sind sehr viel mehr Live als auf der Original CD, vor allem weil Ansagen und Outros vollständiger enthalten sind und weniger gefiltert wurde.

Beispiele: Das vollständige musikalische Intro mit der Soundbox von Blackbird ist enthalten (ca. 40 sec länger). Die aus dem Film bekannte Ansage von Denny beim Intro von Maby I'm Amazed ist enthalten. Der Sound ist weniger stark nachberarbeitet "rauher" speziell bei diesem Song. Lady Madonna hat ein zweites Outro nach Ende des ersten Abschnitt von ca. 20 sec. Linda macht ein Quiz zum erraten des Songs Live And Let Die....

Der Rest der Box ist für den Fan mit sehr viel Liebe gemacht. Hochwertige Fotos, original Kopien der Eintrittskarten und... (siehe Amazon Beschreibung). Wie bei einem Weihnachtskalender öffnen sich immer weitere Türen mit Überraschungen.
Der Film bietet viele interessante Einblicke in das Tour leben und Konzertausschnitte. Leider wurde der eigentliche Film "Rockshow" nicht ebenfalls implementiert was bei diesem Preis wünschenswert wäre.
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am 5. August 2016
Tja, da dachte doch tatsächlich Einer (nachdem er kürzlich ziemlich verzaubert aus einem Paul McCartney-Konzert der 2016-er Tour schwebte), er habe vielleicht doch ein Stück "Magie der 70-er" unzureichend gewürdigt und müsse nun (unter anderem) dem "Wings over America"-Album nochmals eine Chance geben. Waren es doch, neben den teilweise gänsehaut-fördernden Beatles-Nummern, vor allem die Wings-Titel, die auf dem Konzert nochmals ihre Magie verströmten.
Die (damals von der Aufmachung her sehr beeindruckende) Triple-LP steht bei ihm seit gut 30 Jahren im Plattenschrank, kam aber aufgrund des ziemlich gruseligen Sounds da auch sehr selten wieder raus. Das klang für Ihn immer alles sehr verwaschen und dumpf, undifferenziert und vielleicht daher auch ohne ansprechende Live-Atmosphäre.
Wie ein Segen schien dem Verzauberten da diese remasterte Ausgabe. Versprach sie doch, nach so vielen Jahren, doch noch alles richten zu können! Er hörte schon förmlich, wie die Klänge sich wohlig in alle Räume entfalten, ihn die Konzert-Stimmung beim tristen Wäsche-Aufhängen selig stimmt, er beim Schuheputzen auf dem Balkon alle Nachbarschaft mit dem neuen Sound beglückt ..und und und....sie wurde ohne Zaudern euphorisch bestellt.

Tja, ..keine Ahnung was der Grund dafür ist...wollte man, um Puristen nicht zu vergraulen, die "Original-(Nicht-)Atmosphäre" der LP's erhalten?.. oder kam das damals wirklich alles schon so vermurkst aufs Band, dass man einfach nicht mehr rettend eingreifen konnte?.. Oder wäre vielleicht gar der (finanzielle) Aufwand zu hoch gewesen?..
Wie gesagt, keine Ahnung..
Nicht falsch verstehen - ich brauche keine hocheffiziente Klang-Auflösung, Fledermausgeschrei-Höhen oder Tiefton-Frequenzen die mir den Brustkorb zum Vibrieren bringen, um mich beim Hören wohl zu fühlen.
Aber dies hier ist (und das behaupte ich ohne mir die Arbeit zu machen und die LP's gegenzuhören) keinen Deut besser, als ich diese von den Originalen her in Erinnerung habe und für Hörgewohnheiten ab, ich sag mal, Mitter der 50-er Jahre, eine ziemliche Zumutung.
Und das stimmt mich, in einer Zeit, wo man selbst 70 oder 80 Jahre altes Zeugs sauber in Hörer-Ohren bringen kann, einfach nur traurig.

Naja, ..und so nebenbei beschleicht den Ernüchterten beim Hören auch irgendwie der Verdacht, dass er damals vielleicht doch nicht ganz falsch gehandelt hatte, seine Kaufwut bezüglich der Wings seinerzeit auf "Wings Greatest" und eben dieses Live-Album zu beschränken.
Denn neben den (meist bekannten) Highlights tummelt sich hierauf doch auch sehr viel mäßiges Material. Und wenn es dieses Material gar auf ein Live-Album schafft, wird der unverzauberte Ernüchterte doch skeptisch... und spart sich lieber seine paar Groschen, die er sonst evt. noch in weitere Outputs dieser Band investiert hätte, auf.
..vielleicht auch wieder ein (verzauberndes) Paule-Konzert ,) -- aber mit Vorsicht... denn (meistens) wird Nix besser

Thanks for reading,
Ray
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Nach Anlaufschwierigkeiten hatten sich die Wings spätestens 1973 mit "Band on the Run" zu einer der populärsten Bands der Siebziger gemausert, und das ist auf diesem Live-Mitschnitt sehr schön dokumentiert. Obwohl mit "Wings at the Speed of Sound" zur Tour ein eher schwächliches Album erschienen war, zeigt "Wings over America" die Band ein letztes Mal auf dem Zenit ihrer Schaffenskraft und Live-Präsenz (die '79er Tournee konnte dann schon nur mit schwächeren Titeln aufwarten). 1977 begann mit der unvermeidlichen Single Mull of Kintyre bereits der Abstieg in seichteres Fahrwasser, und die nächsten - und letzten - beiden Studio-Alben der Wings hatten entweder nicht mehr den hier gebotenen Biss ("London Town", 1978) oder waren ziemlich uninspiriert und bemüht ("Back to the Egg", 1979).

Für diese Tournee nahm Paul mit Lady Madonna, The long and winding Road, I've just seen a Face, Blackbird und Yesterday zum ersten Mal 5 originale Beatles-Titel mit ins Programm und rundete es damit stimmig ab, was zeigte, dass er begann, sich allmählich mit seiner Vergangenheit als Beatle auszusöhnen. Ich habe irgendwo gelesen, er hätte sogar Hey Jude erwogen, aber wieder verworfen; diese Version hätte mich sehr interessiert!

Die Dramaturgie des Konzertes ist sehr abwechslungsreich gestaltet: auf Seite 1 der LP kommen mit Jet und Let me roll it ein paar deftige Rocker zum Einstimmen; Rock Show scheint extra als Startschuss eines Wings-Konzertes konzipiert worden zu sein!

Auf Seite 2 spielt Paul Klavier und liefert mit Maybe I'm amazed meine persönliche Lieblings-Version diese Liedes ab, die dann auch verdientermaßen als Single (mit Soily als B-Seite) ausgekoppelt wurde.

Seite 3 ist sozusagen die "Unplugged"-Abteilung (lange bevor dieser Begriff die Runde machte); diese Idee hat Mccartney auf "Back in the US" bzw. "Back in the World" noch erheblich ausgebaut. Die Wings spielen hier Picasso's last Words ohne die Sound-Spielereien der Studiofassung im Medley mit einer tollen Version von Richard Cory, und Paul überrascht mit Blackbird und Yesterday (in der Kurzfassung, die er 1990 auch auf "Tripping the Live fantastic" veröffentlichte).

In der 2. Konzerthälfte liegt der Schwerpunkt auf Hits und Albumtiteln der letzten beiden LPs; einige Songs kommen hier mit mehr Biss als die Studiofassungen, und Let 'em in spielt die Band dankenswerterweise um eine Minute gekürzt.

Zum Ende gibt's mit Band on the Run und Hi hi hi nochmal 2 richtige Kracher, und als Zugabe - sehr mutig - das seinerzeit ziemlich unbekannte Soily (kann sein, daß es auf den '72er Wings-Konzerten ab und zu gespielt wurde).

Ich teile übrigens nicht die Meinung eines Mitrezensenten, dass Paul hier krächzt und die meisten Töne nicht trifft, im Gegenteil: sein Live-Gesang verleiht etlichen Titeln erst den nötigen Biss, und er präsentiert sich hier als geiler Live-Sänger! Erst auf die "Back in the US / World" - CDs (2003) trifft diese Kritik dann zu, denen man anhört, dass seine Stimme teilweise sehr bemüht bis gequält klingt und deutlich hörbar gealtert ist. Ich bin mittlerweile überzeugt, dass Paul den Gesang bei Venus and Mars später im Studio neu eingesungen hat, und am Ende von Spirits of Ancient Egypt höre ich ein paar Rhythmusgitarren-Overdubs. Schade, dass Paul offenbar entschieden hat, den größten Teil der Ansagen und Zwischenrufe so weit runterzufahren, dass sie nur aus dem Hintergrund zu erahnen sind.

Das Remaster von 2013 bringt gegenüber der Endachtziger-CD den erhofften und erwarteten klanglichen Schritt nach vorne; so drastisch wie beim 2012er Remaster von „Ram“ fällt dieser allerdings – leider – nicht aus.

Fazit: "Wings over America" gehört mit "Band on the Run" und "Venus and Mars" zu den drei wichtigsten Wings-Alben.
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Ich muß hier einfach mal meinen Ärger loswerden. Gestern bekam ich mein Exemplar der "Wings Over America". Paul McCartney & Wings Live 1976, wahrhaft ein tolles Produkt mit einem excellenten Remastering. Lange nicht mehr gehört und wirklich umwerfend.
ABER die Verpackung: Die CD's in einer absolut lieblosen Pappumhüllung, dünn und aussehend wie vom letzten Wühltisch für Billig-CD's...
Die Liste der Titel auf der Plastikumhüllung aufgeklebt... Wer macht denn so einen Blödsinn?
Immerhin handelt es sich preislich doch auch nicht um "Billigschund", diese Doppel-CD macht sich optisch im CD-Regal wie ein verbeultes Auto auf dem Parkplatz.
Klar weiß ich, daß es von dieser CD auch eine "Deluxe-Version" mit "Klimbim" ohne Ende gibt, aber muß dies dann so eine "Aschenputtel"- Version sein?
Ich kann daher leider keine 5 Sterne vergeben, auch wenn diese inhaltlich ja nun wirklich angebracht wären.
Was denkt sich die Plattenindustrie eigentlich? Und da wundern die sich, daß immer mehr "schwarz" gebrannt wird....
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am 6. August 2001
Die Aufnahmen zu diesem Live-Album entstanden während der Wings World-Tour 1976, als Paul mit seinen Wings in einem Siegeszug ohnegleichen die Vereinigten Staaten eroberte.Paul brauchte wirklich sechs Plattenseiten um alle seine Hits -darunter auch sein Beatles-Evergreen "Yesterday" in großartigen Live-Fassungen unterzubringen.Das Equipment mit dem Paul auf Tour ging war das Beste was damals erhältlich war.Und das hört man auch... Dieses Album ist für jeden McCartney-Fan ein Leckerbissen.McCartney auf dem Zenit seiner Zeit...
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am 30. November 2013
wie der Dreck, den man unter seinen Fingernägeln sah" (Rock n'Roller/Udo Lindenberg). Auch wenn ich mal unterstelle, daß Sir Paul außerhalb seines Gartens (jedenfalls seit den StarClub-Zeiten) nie schmutzige Fingernägel hatte, so ist Wings over America wohl so laut und schmutzig, wie man es von einer McCartney-Produktion eben erwarten kann. Der Bass rumpelt, die Gitarren kreischen, die Bläser sägen dazwischen und Sir Paul singt/schreit/krächzt wie niemals wieder ... natürlich gibt es den "soften" Background-Gesang, der einen Teil des Wings-Sounds ausmachte, aber hier ist noch nichts weichgespült. Die Wings spielen Rockn'Roll! Und wenn es dann auf der zweiten CD etwas seichter wird (Let em in und Silly Love Songs), so putzt spätestens "Soily" den Schmalz wieder aus den Ohren (hat übrigens gegenüber der Original-LP durch das Remaster deutlich gewonnen). Und so ganz glücklich scheint Paul mit den "Speed of Sound"-Songs auch nicht zufrieden gewesen zu sein, der Vorgänger "Venus and Mars" dominiert ganz eindeutig (warum mag eigentlich niemand diese LP?).

Das Remaster klingt sehr gut - andere haben genug darüber geschrieben - verglichen mit meiner alten Bandaufnahme der Original-LPs sind es (logischerweise) Welten ;-)

Die Ausstattung ist allerdings ärmlich, Pappkarton mit Spar-Inlet ... ein paar warme Worte zur Entstehung des Albums wären nett gewesen, aber ... it the music that matters
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am 20. Juni 2001
Wer die Wings hören will, wie sie wirklich waren - nämlich eine fantastische, rockige Liveband-, sollte zuschlagen. Gutes bis fantastisches abwechslungsreiches Songmaterial, top arrangiert, sehr gut gespielt und nie langweilig. Zudem gibt die Doppel CD (ursprünglich ein Triple-Vinyl-Album) einen sehr guten Querschnitt von Pauls Schaffen bis 1976, seine beste Post-Beatles-Zeit. Wie immer: thank you so much, Paul! Sebastian Deutschmann, München
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am 4. August 2003
zugegeben nur knapp vor der ebenso fantastischen "Tripping the live fantastic", aber meilenweit vor den Fehltritten "Paul is live" und "Back in the U.S. 2002".
Für das Alter von 27 Jahren bietet diese DoCD eine sehr gute Klangqualität. Schade das ich damals nicht dabei war.
Wer massenweise Beatles Hits hören will der sollte allerdings die "Tripping..." vorziehen.
Noch eine interessante Geschichte am Rande: Bei der "Back in the U.S." haben sich viele Plattenkritiker aufgeregt das Paule das legendäre Lennon/McCartney ERSTMALS zu seinen Gunsten umgedreht hat. Diesen Kritikern möchte auf diesem Wege zu einer mangelhaften Recherche gratulieren. MCCartney tat es schon 1976 bei dieser Platte.
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